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Autor Thema: Meine Erfahrung mit Tectum  (Gelesen 222139 mal)
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ehrliche.haut


Beiträge: 48


« Antworten #1005 am: Juli 11, 2009, 13:31:20 »

Was kommt als nächstes, wird das Gebäude gestürmt um anschliessend die Gewerkschaftssekrätere durch die Strassen gehetzt? Das gab es schon einmal, wir schrieben das Jahr 1933.

Was mich auch betroffen macht ist die Art des Auftretens,  Ihr macht euch vergleichbar mit Scientology, Herr E.H. Frau N.M. und alle anderen die  dahinterstehen.
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« Antworten #1006 am: Juli 11, 2009, 17:44:26 »

Tectum hat uns mal wieder abgemahnt. Ist aber juristisch haltlos.

 Das
Anwaltsbüro Patrick Kreimer aus Essen

 hat dabei nicht gerade viel Mühe walten lassen. So kann man Abmahnungen selbst kaputt machen.
Weiterhin wurden, wie hier schon beschrieben, abgemahnt:

- Die Linke Obehausen
- ein ehemaliger Mitarbeiter von Tectum
- chefduzen (mehrfach)

  to be continued ...

Links mit negativen Beiträgen zu Tectum:



http://www.richtig-rot.net/?p=473&cpage=2
http://forum.derwesten.de/viewtopic.php?p=431776
Vom Arbeitsgericht und geheimen Audioaufzeichnungen
http://www.1oglinks.de/index.php?section=blog&cmd=details&id=10
Verdi Aktion bei Tectum
http://www.1oglinks.de/index.php?section=blog&cmd=details&id=9
Tectum rührt die Werbetrommel
http://www.1oglinks.de/index.php?section=blog&cmd=details&id=8
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=10150.0
hubertus-kuepper-mahnt-die-linke-ab
http://www.mein-parteibuch.com/blog/2009/07/10/hubertus-kuepper-mahnt-die-linke-ab/http:/
http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Tectum_Consulting_GmbH
Bergwerke der Neuzeit boomen
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2008/01/30/lokdo_01.xml;jsessionid=8B50D1EF3A3FF574B0A2E3968D5E65DA.mediathek3
arbeitgeber-mit-den-meisten-bewertungen
http://www.kununu.com/arbeitgeber-mit-den-meisten-bewertungen/3_2/
verdi kritisiert massive Mißstände
http://1oglinks.de/index.php?page=249
Sat-1 17.30 Uhr
http://1oglinks.de/index.php?section=podcast&id=40&cid=Bericht
Tectum-Group: Lottobude oder Qualitätsdienstleister?
http://www.dielinke-nrw.de/1399.html?&tx_ttnews[pointer]=1&tx_ttnews[tt_news]=2862&tx_ttnews[backPid]=1398&cHash=6ddef038b8
Das Imperium schlägt zurück
http://www.dielinke-nrw.de/1103.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=10160&tx_ttnews[backPid]=1103
Ri-Ra-Ro: RWO!!!!
http://www.der-unfassbare.net/?p=357
ichglaubetnich
http://kopfproll.blogsport.de/2009/07/10/ichglaubetnich/
Verdi und Tectum: Ende der Funkstille?
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/oberhausen/2009/7/2/news-124413451/detail.html
Verdi: "Sklaven-Zustände" in Callcenter
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gelsenkirchen/2009/7/2/news-124198000/detail.html
Tectum-Chef lässt gegen ver.di demonstrieren
http://de.indymedia.org/2009/07/255854.shtml
Aus von Tectum
http://www.linkeliste-ob.de/_newsfraktion/detail.php?nr=2279
Wir brauchen Tectum nicht!




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« Antworten #1007 am: Juli 11, 2009, 17:52:13 »

Mal noch zwei spannende Artikel zu Hubertus Küppers Vorgeschichte :

Interview mit Hubertus Küpper, Vorstand der Stollcom AG & Co.

http://www.channelpartner.de/unternehmenundmaerkte/606444/

und dann:

Haftbefehl gegen Stollcom-Gründer
http://www.channelpartner.de/news/604884/index.html
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Nikita


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« Antworten #1008 am: Juli 11, 2009, 19:36:41 »

Mir fällt dazu eine Szene aus "Der Regenmacher" ein:

Dort sitzt ein junger Anwalt als Verteidiger eines sterbenden Jungen, dem die Versicherung kein Geld für die Heilung zahlen will, einer korrupten Bande von Anwälten der Versicherung  gegenüber und fragt den Anwalt:

"Wann haben Sie sich zum ersten Mal verkauft, Herr Anwalt?"
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HCann


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« Antworten #1009 am: Juli 12, 2009, 02:39:58 »

Mal noch zwei spannende Artikel zu Hubertus Küppers Vorgeschichte :

Interview mit Hubertus Küpper, Vorstand der Stollcom AG & Co.

http://www.channelpartner.de/unternehmenundmaerkte/606444/

und dann:

Haftbefehl gegen Stollcom-Gründer
http://www.channelpartner.de/news/604884/index.html


Ist immer toll, wenn man Enten zitiert, die die eigene Quelle dementiert:

Kein Haftbefehl gegen Ex-Stollcom-Gesellschafter - Staatswanwaltschaft ermittelt
http://archiv.channelpartner.de/news/604477/

Aber abgesehen davon, wo sind die Vorwürfe gegen Küpper?
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Ratrace


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« Antworten #1010 am: Juli 12, 2009, 07:28:14 »

Zitat
"Wann haben Sie sich zum ersten Mal verkauft, Herr Anwalt?"

Winkeladvokaten gibt es überall, und deren Klientel findet zielsicher zu denen wie die Fliegen zu der Scheiße.

Zitat
Ist immer toll, wenn man Enten zitiert, die die eigene Quelle dementiert:

Kein Haftbefehl gegen Ex-Stollcom-Gesellschafter - Staatswanwaltschaft ermittelt
http://archiv.channelpartner.de/news/604477/

Na, dann erwähnen wir vorsichtshalber mal den ganzen Text des vermeintlichen Dementis:
Zitat
Kein Haftbefehl gegen Ex-Stollcom-Gesellschafter - Staatswanwaltschaft ermittelt

KÖLN: In der Ausgabe 30/98, Seite 8, berichteten wir irrtümlich, daß gegen die ehemaligen Stollcom-Gesellschafter Klaus-Peter Stoll und Klaus Ploschke Haftbefehl erlassen worden sei. Diese Information ist falsch. Richtig ist lediglich, daß gegen Stoll und Ploschke wegen des Verdachts auf Subventionsbetrug ermittelt wird. Über die Höhe des Volumens wollte die zuständige Staatsanwaltschaft Köln keine Auskunft geben. Nach Angaben der Stoll-Anwälte trifft es nicht zu, daß Stoll und Ploschke vorgeworfen wird, insgesamt 28 Millionen Mark Staatsgelder veruntreut zu haben. (sic)

Quelle s. o.
Nur das Dementi an sich zu erwähnen und geflissentlich zu verschweigen, daß es tatsächlich Ermittlungen zu dem Vorwurf der Veruntreuung von Subventionsgeldern gibt, jedoch lediglich noch kein Haftbefehl erfolgt ist, ist doch etwas - na ja, sagen wir - tendenziös, gelle, HCann? Aber gut, es gilt ja die Unschuldsvermutung...  Grin



« Letzte Änderung: Juli 12, 2009, 07:33:49 von Ratrace » Gespeichert

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HCann


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« Antworten #1011 am: Juli 12, 2009, 16:29:47 »

@HCANN
Dein Beitrag ist mit der vernünftigste, den ich seit langem gesehen habe. Er ist einigermaßen objektiv, sachlich und enthält Kritik.
So ziemlich alle Beschwerden, die wir erhalten kommen aus den Outboundprojekten, daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Schriftführer aus einem Dortmunder Inboundprojekt kommt. In diesem ist die Welt ja scheinbar wirklich noch heile, so wie in vielen anderen Inboundprojekten Tectums auch. Die angeprangerten Zustände betreffen hauptsächlich den Outbound.Wir scheren die Mitarbeiter nicht alle über einen Kamm, dass machen diese selbst.

Ich kenne auch diverse Outboundprojekte mit zufriedenen Mitarbeitern.
Ich weiß nicht, wen Du mit "Schriftführer" meinst. Etwa den Menschen, der diese alberne Lobhudelei verfasst hat? Die liest sich für mich wie schlechte Satire, ich hoffe sehr, dass das nicht ernst gemeint ist.
Mir ist nicht bekannt, dass dieser Text bei der Demo am Freitag verlesen worden ist. Was ich aber 100%ig weiß ist, dass der Text, der Herrn Vatterot vom BR-Vorsitzenden GE überreicht worden ist ein gänzlich anderer ist, dieser Text hing auch überall auf den Infoplakaten für die Aktion bei Tectum aus. Dort wird Herrn Vatterot und ver.di deutlich gesagt, dass die BRs sich die ver.di-Einmischung in die BR-Arbeit verbitten, ansonsten aber ver.di viel Erfolg bei der eigentlichen Gewerkschaftsarbeit wünschen. Den Text kann ich besorgen, wenn's interessiert. Und genau diese Aussage sollte am Freitag rübergebracht werden, im WAZ-Artikel vom Samstag ist das auch gut rübergekommen. Das war keine Demo mit der Aussage "Tectum ist das Paradies auf Erden", die Aussage war "ver.di soll sich nicht um unsere Angelegenheiten kümmern, das tun wir schon selbst".

@HCANN

Zitat:
"wenn etwas so aussieht, als würde es meiner Auffassung widersprechen, muss es gefälscht sein" abtut, ist ausgesprochen beunruhigend.
Zitat Ende

Ich kann dich beruhigen. So ist es nicht ganz. Man muss immer die Begleitumstände sehen. Die Demo war annähernd glaubwürdig, bis zu dem Zeitpunkt als die Erklärung verlesen wurde. Hier fing nicht nur die Presse an zu zweifeln. Gestern Abend noch, habe ich mit einem Medienvertreter telefoniert, der mir sagte das der vor Ort anwesende Reporter die Veranstaltung als "seltsam " einstufte. Skepsis muss bei solchen Sachen angebracht sein. Als die TNT und PIN Angestellten vor einiger Zeit gegen den Postmindestlohn demonstrierten, bei dem sie mehr verdient hätten, kam auch im nach hinein heraus dass die Demonstranten dies nicht aus eigener Überzeugung taten.

Die Initiative für die Demo ging vom Betriebsrat des Standorts Gelsenkirchen aus, der auch die komplette Organisation auf die Beine gestellt hat. Am Standort GE haben BR-Mitglieder in den Abteilungen die Aktion vorgestellt und dafür geworben. Wie oben bereits festgestellt, hat diese merkwürdige Lobhudelei mit dem Anliegen der Demo nichts zu tun (und ich habe nicht gehört, dass so etwas verlesen worden ist). Beim WAZ-Bericht Lokalteil GE ist das gut wiedergegeben; der Radio-Emscher-Lippe-Redakteur wurde aus dem Studio konkret gefragt, ob er den Eindruck habe, dass die Mitarbeiter freiwillig und aus Eigenmotivation dort seien, und das hat er bestätigt (hab ich mir sagen lassen, ich hab die Reportage nicht gehört).

Meine Zielsetzung ist folgende. Ich möchte dass die Tectum Mitarbeiter fair bezahlt werden, ein transparentes Lohnsystem erhalten, bei dem sie überprüfen können, wie viele Aufträge tatsächlich storniert wurden, welcher Auftrag welches Geld eingebracht hat usw. Der Betriebsrat (ausgenommen Gelsenkirchen) soll nicht mehr Arbeitgebergesteuert sein. Eine offene Kommunikation zwischen BR und Verdi, ohne das Küpper droht Standorte zu schließen.

Die Zielsetzung Lohntransparenz wird sicherlich jeder unterschreiben. Gerade in dieser Hinsicht hat sich allerdings im Laufe der letzten 12-18 Monate vieles zum Positiven geändert.
Zum BR in Dortmund kann ich nichts sagen, der in Essen ist gerade frisch gewählt. Den dortigen BR-Vorsitzenden kenne ich persönlich, dass er "arbeitgebersteuert" ist, kann ich mir nur schwer vorstellen.
Und Kommunikation zwischen BR und ver.di - dafür braucht man zwei kommunikationsbereite Seiten. ver.di hat die Betriebsräte bewusst umgangen, und zumindest der BR in Gelsenkirchen ist wohl wenig motiviert, mit der Gewerkschaft zu reden. Worüber denn auch?


Zitat:
Du hast verschiedentlich die Arbeit des BR in GE positiv gewürdigt. Warum beteiligst Du Dich dann an einer Aktion, die eindeutig gegen den BR gerichtet ist?
Zitat Ende

Das ist so nicht richtig. Die Flyeraktion damals vor den Tectum-Gebäuden wurde spontan ausgerichtet und der BR noch vor der Aktion informiert. Natürlich nur der Gelsenkirchener.

So spontan, dass Ihr gedruckte Flyer dabei hattet? Der BR war von der morgendlichen Anwesenheit von Euch überrascht. Das kann ich beurteilen, weil ich selbst Euer Gespräch mit den Freigestellten gehört habe Wink. Was die Aktion aber auf keinen Fall war: Sie war nicht *abgestimmt* mit dem Betriebsrat.

Der SAT1 Bericht vor einigen Wochen war auch nicht von Verdi,mir oder sonst jemandem geplant. SAT1 kam von sich aus auf die Beteiligten zu. Als sich herausstellte, dass ein Bericht gemacht wird, wurde der BR in Gelsenkirchen von mir 3 Stunden vor dem Besuch bei Tectum von diesem Vorhaben informiert. Und zwar umgehend nachdem ich die Uhrzeit des eintreffens bei Tectum wusste. Die Information des BR war mit Gerd Vatterot abgesprochen.Wer den Betriebsrat nicht informierte war die Geschäftsführung. Es war sage und schreibe 3 Stunden Zeit um sich vorzubereiten und den Betriebsrat offiziel seitens der Führung zu informieren. Dies wurde nicht gemacht. Mir ist keine Aktion bekannt, über die der Betriebsrat nicht vorher informiert wurde.

Der Gelsenkirchener BR wurde vom sat.1-Bericht kalt erwischt und hat davon erst erfahren, als der Bericht bereits im TV lief.
Ansonsten ist Deine Aussage widersprüchlich. Einerseits behauptest Du, der BR wäre informiert worden, andererseits, die Geschäftsführung von Tectum wäre schuld an der Nicht-Information, weil er nichts weitergeleitet hätte. Na was denn nun? Das klingt für mich so, als wäre die GF informiert gewesen, und Du bist der Auffassung, dass die das dann an den BR hätten weiterleiten müssen - wenn sie das nicht getan haben, dann haben sie den Schwarzen Peter. Merke: Wer den BR von etwas informieren will, möge doch bitte den BR ansprechen und nicht die GF.

Aber wie dem auch sei: Auch hier gab es keinerlei *Absprache* mit dem BR.

Die Aussage von Gerd Vatterot "man habe den Betriebsrat nicht überlasten wollen und ihn darum nicht einbezogen." bezieht sich auf das einladen aller BR Mitglieder der Standorte. Zum Gelsenkirchener BR bestand eine offene Kommunikation. Die Arbeitgebergesteuerten BR-Mitglieder wären überfordert gewesen, nicht der GELSENKIRCHENER.

Hat er so nicht gesagt. Und vor allem: Hat er so nicht gemacht. Er hat den Gelsenkirchener BR übergangen genauso wie alle anderen BRs, und das mit einer patriarchalischen Begründung, die ein wenig an die Haltung erinnert, die Hubertus Küpper angeblich an den Tag legt.

Wie gesagt, die Gewerkschaft nimmt eure Interessen in noch vielfältiger Form wahr.
Was hätte ver.di davon, tectum in den Dreck zu ziehen und eine Entlassung von
2000 MA zu riskieren?
Davon würden die Mitgliederzahlen sicherlich nicht steigen und
als Totengräber so vieler Jobs - mögen sie noch so erbärmlich sein -
steht keiner gerne da.

Mein Job ist nicht "erbärmlich".
Und mit Verlaub, wer meine Interessen vertritt ist meine Entscheidung. Sich das Recht herauszunehmen, die Interessen von mündigen Menschen ohne deren Zustimmung oder Aufforderung wahrzunehmen... Wem wurde noch vorgeworfen, er sei nicht demokratisch gesinnt?
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HCann


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« Antworten #1012 am: Juli 12, 2009, 16:34:02 »

Na, dann erwähnen wir vorsichtshalber mal den ganzen Text des vermeintlichen Dementis:
Zitat
Kein Haftbefehl gegen Ex-Stollcom-Gesellschafter - Staatswanwaltschaft ermittelt

KÖLN: In der Ausgabe 30/98, Seite 8, berichteten wir irrtümlich, daß gegen die ehemaligen Stollcom-Gesellschafter Klaus-Peter Stoll und Klaus Ploschke Haftbefehl erlassen worden sei. Diese Information ist falsch. Richtig ist lediglich, daß gegen Stoll und Ploschke wegen des Verdachts auf Subventionsbetrug ermittelt wird. Über die Höhe des Volumens wollte die zuständige Staatsanwaltschaft Köln keine Auskunft geben. Nach Angaben der Stoll-Anwälte trifft es nicht zu, daß Stoll und Ploschke vorgeworfen wird, insgesamt 28 Millionen Mark Staatsgelder veruntreut zu haben. (sic)
Quelle s. o.

Ich habe den Artikel gelesen.
a) Der Bericht ist von 1998.
b) Vielleicht bist Du erfolgreicher beim googlen, aber ich habe nirgendwo ein Ergebnis dieser Ermittlungen finden können. Dass 1998 aufgenommene Ermittlungen immer noch andauern, ist nicht anzunehmen.
c) Hubertus Küppers Name ist im Zusammenhang mit diesen Ermittlungen in den Quellen nicht genannt, auch google wirft hier nichts weiteres aus.

Und was sagt uns das nun?
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blackadder


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« Antworten #1013 am: Juli 13, 2009, 00:01:06 »

@HCann
Mit "erbärmlich" meinte ich mit nichten die Jobs
bei tectum, sondern wollte etwas überspitzt klarmachen,
dass die Zahl 2000 mehr zählt als die Art der Jobs.
Aber, wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an.

Selbstverständlich können die MA von tectum bzw der BR
die Interessen der Arbeitnehmer auch ohne gewerkschaftliche
Organisation vertreten, aber da hast Du mich, eventuell gewollt, missverstanden.

Wenn Du mich schon zitierst, dann bitte den gesamten Beitrag und nicht den Teil,
der deiner Argumentation hifreich ist, völlig aus dem Zusammnehang gerissen.

Ich spreche auch keinem das Recht ab, sich seine Vertreter selbst zu wählen, dazu ist ja schließlich
Demokratie da.
Nur gestatte mir bitte, meine Zweifel zu haben, ob da nicht psychologisch ganz geschickt von der GF
argumentiert wurde.
Wer lässt sich schon gerne seine Entscheidungsfreiheit absprechen?

Zustimmen muss ich dir, wenn Du darauf hinweist, dass einige Vorwüfe,
mit ziemlich fragwürdigen Belegen untermauert wird.
Ob im Jahre 1998 nun ein Subventionsbetrug stattgefunden hat, oder nicht,
ist heute irrelevant.
Das ist sicher kein guter Stil, aber der ist momentan eh abhanden gekommen.
Es wird nicht mehr wirklich argumentiert, sondern es ist nur noch Hauen und Stechen angesagt.
Da hat sich was verselbständigt, was beiden Seiten am Ende nur Schaden kann.
Weder die GF von tectum noch ver.di sind im Besitz der allein seligmachenden Weisheit,
leider sind beide von etwas Anderem überzeugt.
Es geht nicht mehr um Problemlösung, nur noch um Rechthaberei.

Mein Vorschlag: Alle gehen zurück auf "Los" vergessen ihre Eitelkeit
und ihren verletzten Stolz und setzen sich SACHLICH auseinander.
Wäre doch was, oder?
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Ratrace


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« Antworten #1014 am: Juli 13, 2009, 06:56:36 »

Zitat
Ich habe den Artikel gelesen.
a) Der Bericht ist von 1998.
b) Vielleicht bist Du erfolgreicher beim googlen, aber ich habe nirgendwo ein Ergebnis dieser Ermittlungen finden können. Dass 1998 aufgenommene Ermittlungen immer noch andauern, ist nicht anzunehmen.
c) Hubertus Küppers Name ist im Zusammenhang mit diesen Ermittlungen in den Quellen nicht genannt, auch google wirft hier nichts weiteres aus.

Und was sagt uns das nun?

Zu a) Offensichtlich.

Zu b) Ob die Ermittlungwen noch andauern oder nicht, wissen wir nicht.

Zu c) Gesetzt den Fall, er wußte von der Veruntreuung des Subventionsgelder, sagt uns das, daß Herr Küpper zumindest nicht vor der (nachträglichen) Kooperation mit Betrügern zurückschreckt, was etwas über seine kriminelle Energie aussagen würde.

Wußte er nichts davon, war er für ein Vorstandsmitglied über das Treiben seiner beiden Vorgänger und deren Handhabung der Subventionsgelder sehr schlecht informiert, würde ich sagen. Für jemanden, der Einblick in die Unternehmensbilanzen hatte, eher unwahrscheinlich.

Wurden die Ermittlungen ergebnislos eingestellt, dann sagt das aus, daß keine oder nicht genügend Beweise für eine Anklage vorhanden waren. Ob die Ermittlungen tatsächlich eingestellt wurden: Siehe Punkt b).


Aber laß uns nicht weiter darüber debattieren. Ich denke nur, es ist wichtig, ihm nicht vorschnell eine Absolution zu erteilen (oder ihn vorzuverurteilen). Einfach nur die Existenz einer Gegendarstellung zu erwähnen und sie nicht weiter zu erörtern, wie Du das gemacht hast, finde ich, wie gesagt, tendenziös. Das erweckt nämlich den Eindruck, als sei an der ganzen Sache nichts dran gewesen. Und genau das wissen wir beide nicht. Und das sollte auch die Schlußfolgerung sein. Darauf wollte ich hinaus.

Aber egal: Konzentrieren wir uns doch besser auf Küppers jetziges Treiben.
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John_Doe
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« Antworten #1015 am: Juli 13, 2009, 07:08:39 »


Zitat
Der Gelsenkirchener BR wurde vom sat.1-Bericht kalt erwischt und hat davon erst erfahren, als der Bericht bereits im TV lief.
Ansonsten ist Deine Aussage widersprüchlich. Einerseits behauptest Du, der BR wäre informiert worden, andererseits, die Geschäftsführung von Tectum wäre schuld an der Nicht-Information, weil er nichts weitergeleitet hätte.


Deine Aussage ist mal sowas von falsch. Ich habe persönlich um 11 Uhr einen der Freigestellten (umgehend nachdem mir der Termin bekannt war) darüber informiert, dass um 14 Uhr das Team des Senders bei Tectum auffschlägt. Auf Nachfrage hin, bestätigte man, dass es keinerlei Information der GF gab.
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HCann


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« Antworten #1016 am: Juli 13, 2009, 19:32:11 »


Zitat
Der Gelsenkirchener BR wurde vom sat.1-Bericht kalt erwischt und hat davon erst erfahren, als der Bericht bereits im TV lief.
Ansonsten ist Deine Aussage widersprüchlich. Einerseits behauptest Du, der BR wäre informiert worden, andererseits, die Geschäftsführung von Tectum wäre schuld an der Nicht-Information, weil er nichts weitergeleitet hätte.


Deine Aussage ist mal sowas von falsch. Ich habe persönlich um 11 Uhr einen der Freigestellten (umgehend nachdem mir der Termin bekannt war) darüber informiert, dass um 14 Uhr das Team des Senders bei Tectum auffschlägt. Auf Nachfrage hin, bestätigte man, dass es keinerlei Information der GF gab.

Ich versteh zwar immer noch nicht ganz was Du meinst, und es widerspricht auch meinen Informationen, aber das ist kein besonders wichtiges Detail. Ich vermute mal, dass Du heute Morgen keine Gelegenheit zu einer ausführlicheren Antwort hattest.

Bis dahin möchte ich kurz den Text dokumentieren, der *wirklich* der Demo am Freitag zugrundelag:

Zitat
Lieber Herr Vatterot,

zunächst einmal möchten wir uns herzlich für Ihr Engagement bedanken, mit dem Sie sich für die Belange der Beschäftigten in Call-Centern und besonders bei Tectum einsetzen. Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang auf einige Dinge hinweisen, die im Eifer des Gefechts schon einmal untergehen können.

Zunächst gilt es festzuhalten, dass die Betriebsräte der Tectum-Standorte von den Beschäftigten als ihre Vertreter und auch Ansprechpartner gewählt worden sind. Wir haben immer ein offenes Ohr für die Probleme unserer Kolleginnen und Kollegen und bemühen uns täglich darum, die Arbeitsbedingungen unserer Beschäftigten zu verbessern – in Zusammenarbeit oder auch im Konflikt mit der Geschäftsführung.

Wenig hilfreich ist es dabei, wenn ehemalige Mitarbeiter von Tectum sich als externe Ansprechpartner zu profilieren versuchen, an die man sich unter Umgehung des Betriebsrats wenden kann, oder die sich als Mittler zwischen Beschäftigten und Betriebsrat verstehen. Ohne direkte Kenntnis von Missständen, ohne das – selbstverständlich vertrauliche – Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen hat der Betriebsrat keine Grundlage, gegenüber der Geschäftsführung aktiv zu werden. Interventionen von Dritten helfen dabei nicht, sie behindern unsere Arbeit.

Die von ver.di über die Presse lancierten Vorwürfe gegen Tectum bringen uns in eine schwierige Lage. Natürlich gibt es immer wieder Konflikte, Probleme in einzelnen Abteilungen oder auch Themen, die Tectum insgesamt betreffen. Darum kümmern wir uns als Betriebsräte, und genau dafür sind wir da. Haltlose Galeerenvergleiche hingegen schärfen weder das Problembewusstsein der Beschäftigten, noch die Gesprächs- und Verhandlungsbereitschaft der Geschäftsführung.

Wir wünschen der Gewerkschaft ver.di viel Erfolg für den Kampf um Verbesserungen in der Callcenter-Branche und um tarifliche Regelungen, hier ist ein weites Feld zu beackern.
Bei künftigen Aktionen jedoch, die direkt in den Arbeitsbereich der Betriebsräte von Tectum fallen, wünschen wir uns vor allem eine bessere Informationspolitik von Ihrer Seite – damit wir in Zukunft von Vorwürfen nicht erst aus der Presse erfahren.
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LAUTLOS


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« Antworten #1017 am: Juli 13, 2009, 19:57:50 »

es waren auch viele mt aus meiner ab die einfach nur frei haben wollten und sich dieses "puppentheater" einfach ml nur anschauen wollten.....
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John_Doe
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Beiträge: 261



« Antworten #1018 am: Juli 13, 2009, 21:43:57 »

Zitat:
Ich versteh zwar immer noch nicht ganz was Du meinst, und es widerspricht auch meinen Informationen, aber das ist kein besonders wichtiges Detail. Ich vermute mal, dass Du heute Morgen keine Gelegenheit zu einer ausführlicheren Antwort hattest.
Zitat Ende

In der Tat hatte ich heute morgen nicht sehr viel Zeit, dennoch denke ich, dass ich deutlich machen konnte, was ich auszudrücken versuchte. Nämlich das ein Freigestelltes Mitglied des  BR GE von mir persönlich 3 Stunden vor Eintreffen des Sat1 Teams informiert wurde. Ich teilte dem Mitglied mit (um 11 Uhr) das ein Sat1 Team zu Tectum unterwegs sei um die Geschäftsführung und Verdi zu interviewen. Das Mitglied informierte ich nach Rücksprache mit dem zuständigen Sekretär Gerd Vatterot, der kurz darauf sein Interview dem Sender gab. Ebenfalls sagte ich dem Mitglied, das dass Team um etwa 14 Uhr bei Tectum eintreffen wird. Somit hat die Geschäftsführung von Tectum gegenüber dem BR Informationen zurückgehalten. Wir waren selbst von Sat1 überrascht, dass der Sender das Thema aufgriff. Der zuständige Redakteur ist auf Nachfrage über den Artikel der WAZ gestolpert.

So, nun hoffe ich, dass ich dir in diesem dritten Anlauf erklären konnte dass der BR GE in der Tat von dem Bericht frühzeitig in Kentniss gesetzt wurde. Auch wenn deine Informationen anders lauten. Aber wie du schon sagtest- kein besonders wichtiges Detail.

Zitat:
Bis dahin möchte ich kurz den Text dokumentieren, der *wirklich* der Demo am Freitag zugrundelag:
Zitat Ende

Du bist dir hierbei vollkommen sicher? Da die Videos auf Youtube und die vorhandenen Videoaufnahmen dokumentieren, wie genau der von uns zitierte Text verlesen wird, steht ja wohl nicht zur Debatte, welcher der verlesene ist. Oder soll Verdi am Ende die Demo noch einmal nachgestellt  und einen gefakten Text verlesen haben? Wohl kaum. Pass mal auf, ich zeige es dir:
Tectum-Demo vor Ver.di Bochum 3


Vergleiche :
"meine Loyalität in unermessliche Höhe pusht, das Niveau auch beibehält.
- Ich habe einen Betriebsrat, der mit Rat & Tat zur Seite steht und ein starkes Fundament für meine Rechte besitzt. Ich fühle mich bei den Betriebsratsmitgliedern einfach geborgen.
- Ich habe eine super PersonalEinsatzPlanung, die "alles" ermöglichen, was auch einsatztechnisch möglich ist, und somit dafür sorgt, dass ich liebend gerne arbeiten komme.
- Ich habe einen Geschäftsführer, den ich nur einmal gesehen habe, aber ein Sympathieträger ist, dem gegenüber ich eine grosse Dankbarkeit spüre, weil er in dieser wirtschaftlichen Krisenlage einen sicheren Arbeitsplatz für mich verwirklicht.
- Ich habe besonnene Qualitätsbeauftragte, deren Einsätze immer zum dahinschmelzen sind.
- Ich habe tolle Trainer, die für hochmotivierte und freundliche neue Arbeitskollegen sorgen."

War das eine andere Veranstaltung? Klär mich doch mal auf.
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mlawrenz
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Beiträge: 414



« Antworten #1019 am: Juli 13, 2009, 23:35:59 »

Es ist nicht die Aufgabe von Gewerkschaften, sich bei Betriebsräten beliebt zu machen und sie sind schon gar nicht in irgendeiner Weise verpflichtet, auf Betriebsräte zu hören. Gewerkschaften sind insofern unabhängig. Man kann Betriebsräte mit ins Boot holen, aber dafür müssen diese integer sein. Außerdem macht es keinen Sinn, sich von Betriebsräten bremsen zu lassen, die nichts das Zeug haben, für Arbeitnehmerrechte zu kämpfen und sich statt dessen hauptsächlich selbst verwalten oder Schlimmeres.

Ob und inwieweit die Gewerkschaft Arbeit macht oder Dinge verhandelt, die der Betriebsrat auch bearbeitet oder bearbeiten möchte, ist ihr überlassen. Der BR kann ebenso auf die Gewerkschaft zukommen wie es umgekehrt möglich ist. Ob sich Arbeitnehmer in dem Betrieb in der Gewerkschaft engagieren und sich durch diese vertreten lassen möchten, steht jedem frei und zwar jedem Einzelnen. Wenn 99 Prozent einer Belegschaft nichts mit der Gewerkschaft zu tun haben möchten, reichen einige Verbleibenden absolut aus, um Kampagnen in Bezug auf das Unternehmen durchzuführen und mit dem Arbeitgeber zu verhandeln. Nicht, dass das im Fall Tectum so ist. Wär also glaubt, es sei die Entscheidung einer Menge von Arbeitnehmern, die sich fürs Demonstrieren bezahlen lässt, liegt falsch. Hubertus Küpper, Chef von Tectum, kann auch nochmal Mitarbeiter zusammentrommeln und diesmal einen fetten Weihnnachtsbonus drauflegen, damit sie abstimmen, dass die Gewerkschaft sich nicht bei Tectum engagieren soll. Interessiert nicht die Spur. Manchmal reicht Kohle einfach nicht. Nach sektenartigen Parolen kann er ja diesmal Anti-Gewerkschaftstänze einstudieren lassen und eine Jungfrau opfern.
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"Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Reichen, die Krieg führt und wir sind dabei zu gewinnen'"
Warren Buffet, zweitreichster Mann der Welt

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