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Autor Thema: Meine Erfahrung mit Tectum  (Gelesen 222164 mal)
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mlawrenz
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Beiträge: 414



« Antworten #975 am: Juli 09, 2009, 13:12:55 »

Habe ich das richtig verstanden:

Geschäftsführung und Teamleitung von Tectum werfen ihm jetzt vor, wozu sie ihn früher genötigt haben?

Aus meinen Gesprächen mit Mitarbeitern von Tectum weiß ich, dass das, wozu man elHauso angestiftet hat, völlig selbstverständlich bei Tectum ist. Unter massivem Druck und mit Manipulation durch Angst ist man heute mal Agent, morgen mal Vorgesetzter. Qualifizierung und Schulung gibts nicht. Entweder man funktioniert gleichgeschaltet im Sinne von denen da oben und setzt die Mitarbeiter unter Druck und Angst oder man wird entsorgt. Kein Wunder, wenn man sich nur um Expansion aber nicht um die bereits bestehenden Call-Center kümmert.
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"Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Reichen, die Krieg führt und wir sind dabei zu gewinnen'"
Warren Buffet, zweitreichster Mann der Welt

mlawrenz
test
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Beiträge: 414



« Antworten #976 am: Juli 09, 2009, 13:17:14 »

Ich denke, wenn die Geschäftsführung nicht verhandlungsbereit ist, sollten wir jetzt intensiv auf die Auftraggeber von Tectum zugehen.

Ich könnte mir Flyer-Verteilaktionen bei Auftraggebern vorstellen oder regelmäßige Rundmails an diese mit neuen Entwicklungen bei Tectum. Ist nur eine Frage der Zeit bis wir Küpper zum Einlenken bekommen. Er ist ja schon jetzt nervös und überfordert und wir haben noch nicht einmal richtig angefangen.
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Ratrace


Beiträge: 2500



« Antworten #977 am: Juli 09, 2009, 17:04:09 »

Zitat
"Wie könnt ihr jemandem glauben, der euch selbst so behandelt hat? Er ist ein Fähnchen im Winde, hier hat er es nicht geschafft also macht er nun Stimmung gegen uns."
Dieser Satz sagt insbesondere aus, daß die hier erhobenen Vorwürfe gegen Tectum stimmen. Andernfalls müßte man sich fragen, wie denn die Frage "Wie könnt ihr jemandem glauben, der euch selbst so behandelt hat?" zu verstehen sei.

Abgesehen davon: elHauso ist das beste Beispiel für jemanden, dessen Rückgrat in Ordnung zu sein scheint, denn er hat den miesen Galeerentrommler-Job nicht nur an den Nagel gehängt, sondern er organisiert sich nun auch im aktiven Widerstand gegen Tectum. Ich wünschte, es gäbe mehr Leute dieses Formates. Die meisten machen diesen Job jahrelang und gewöhnen sich daran, auf Menschen herumzutrampeln.

Zitat
Es ist momentan ein Zustand erreicht, in dem von beiden Seiten nur Vorwürfe verteilt werden, anstatt man sich nun mal langsam an die Tische bewegt um über konstuktive Dinge zu sprechen.
Dies wird sich auch so schnell nicht ändern, sagt die Erfahrung mit Menschen wie Küppers.
« Letzte Änderung: Juli 09, 2009, 17:12:21 von Ratrace » Gespeichert

Das einzig Freie im Westen sind die Märkte.
Matilda


Beiträge: 2


« Antworten #978 am: Juli 09, 2009, 18:47:54 »

Hallo zusammen,

hab da nochmal eine kurze Nachfrage, wenn man schon in Gelsenkirchen anfängt zu arbeiten, welche Abteilung würdet ihr da zumindest bedingt empfehlen? Die Arcor Shop Line oder das Arcor Member Save Projekt?  Das ich jetzt wohl zu beiden keine Lobeshymnen zu hören bekomme ist mir klar  Wink, trotzdem wäre es toll, wenn ihr mir so in Bezug auf die Abteilungen, das Team, die Stimmung (Vorgesetzte und innerhalb der Teams), die Arbeitszeiten und vor allem das Gehalt (werden in Gelsenkirchen auch 1350,00 € fest gezahlt???) etc. ein paar Infos geben könntet, wo man eurer Meinung nach noch am besten aufgehoben wäre! Ich danke euch schonmal im voraus  Smiley

Vllt. habt ihr auch kurze Infos für mich, wie in den zwei Projekten überhaupt gearbeitet wird, ist das wirklich reiner Inbound?

Oder kennt jemand von euch weitere Call Center, wo man unter "guten"/ "netten" wie auch immer Bedingungen arbeiten kann? Nach Möglichkeit keine Outbound Projekte, bei Sykes in Bochum hab ich es schon probiert, aber die suchen momentan leider nicht bzw. nur Mitarbeiter mit perfekten französich Kenntnissen und da hapert es mit "perfekt". Wäre echt schön, wenn ihr nen paar Tips/Adressen für mich hättet!  Smiley

Vielen vielen lieben Dank  Smiley
« Letzte Änderung: Juli 09, 2009, 20:29:12 von Matilda » Gespeichert
John_Doe
Global Moderator

Beiträge: 261



« Antworten #979 am: Juli 09, 2009, 21:55:21 »

Morgen soll es wohl lustig werden. Da soll verdi Sekretär Gerd Vatterot von äußerst zufriedenen Mitarbeitern eines Gelsenkirchener Unternehmens die "Goldene Stecknadel" verliehen werden. Wie es aussieht werden alle selbst gemalte Plakate tragen, auf welchen sie bekunden wollen, wie zufrieden die Mitarbeiter dort sind. Um welches Unternehmen es geht? Jaaaa, ganz großes Geheimnis- zwinker
Aber das ganze hat ja was gutes, die Mitarbeiter haben 3 Stunden bezahlte Unterhaltung und viele Hundert Kunden werden in dieser Zeit nicht belästigt.
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elHauso


Beiträge: 23


« Antworten #980 am: Juli 09, 2009, 22:28:02 »

Eine sehr ähnliche Aktion gabs doch schonmal von TNT (wenn ich mich nicht irre) und die ist voll nach hinten losgegangen.
« Letzte Änderung: Juli 12, 2009, 23:38:05 von elHauso » Gespeichert
ehrliche.haut


Beiträge: 48


« Antworten #981 am: Juli 10, 2009, 08:23:16 »

vielleicht bin ich in Dortmund zu weit weg. Deshalb wage ich zu fragen, ob es sich dabei um Tectum-Mitarbeiter handelt.

Ist aber witzig, dass ein Arbeitgeber sich zu einer solchen Aktion hinreissen lässt.
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blackadder


Beiträge: 253


« Antworten #982 am: Juli 10, 2009, 11:06:51 »

Es besteht ja auch die Möglichkeit, den "zufriedenen" MA
durch die Blume zu sagen, dass bestimmte Abteilungen bzw
der Standort extrem in seiner Existenz bedroht wird,
wenn die Gewerkschaft ins Haus kommt ?
Hab mal gehört, dass der Chef von Call On ane
einem Standort gedroht hat, diesen einfach zu schliessen,
wenn ein BR gewählt würde. Er hätte genug Geld,
um bis ans Ende seiner Tage gut zu leben.

Wer Angst um seinen Job hat, seien die Bedingungen auch noch so miserabel,
lässt sich zu vielerlei Aktionen bewegen.
Auch wenn sie mittel- bis langfristig für ihn negative Auswirkungen haben.

Ich habe leider keine Gelegenhei nach Essen zu kommen, sonst
würde ich mir die Aktion sicherlich ansehen.
 
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John_Doe
Global Moderator

Beiträge: 261



« Antworten #983 am: Juli 10, 2009, 11:58:28 »

@ ehrliche Haut
Wurdet ihr in DO den nicht darüber informiert?
Klar waren es Tectum-Mitarbeiter, zumeist Neueingestellte und angehende Teamleiter- was hier natürlich die Glaubhaftigkeit der versammelten Truppe erhöht- aber eine Klasse Idee war es allemal
Gespeichert
ehrliche.haut


Beiträge: 48


« Antworten #984 am: Juli 10, 2009, 12:18:55 »

@John_Doe

keine Ahnung ob darüber informiert wurde, bin gerade in Urlaub.

Wie arm sind die denn, eine solche Aktion zu steuern. Der Schuss kann doch nur nach hinten losgehen.
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elHauso


Beiträge: 23


« Antworten #985 am: Juli 10, 2009, 13:24:07 »

Laut aktuellem Informationsstand würde ich die Aktion als den berühmten "Schuss nach hinten" bezeichnen.
Das Geld, was in diese Aktion gesteckt wurde, hätte man lieber in die Ausbildung eines angehenden Teamleiters stecken sollen - damit würde man nämlich an der Lösung des Problems arbeiten und nicht an der Eskalation.
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ehrliche.haut


Beiträge: 48


« Antworten #986 am: Juli 10, 2009, 15:12:34 »

Wollen die Organisatoren und Mitläufer dieser Aktion, an den 2. Mai 1933 erinnern? Nicht gut für den bereits ramponierten Ruf der Macher und Finanziers des Aufmarsches.
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John_Doe
Global Moderator

Beiträge: 261



« Antworten #987 am: Juli 10, 2009, 15:51:16 »

Dieser text wurde bei der Veranstaltung verlesen:
Wer den ganzen Text lesen möchte geht über diesen http://www.1oglinks.de/index.php?section=news&cmd=details&newsid=44

Hallo!
Ich, ein glücklicher Call Center Agent, werde Ende August 2009 mein 4-Jähriges bei Tectum feiern. 3,5 Jahre habe ich eine 2-stündige Hin- und 2-stündige Rückfahrt mit ÖPNV mit 4-mal Umsteigen in Kauf genommen um mit Leib und Seele meinen Einsatz zu leisten.
Jeden Tag auf dem Hinweg bin ich in dankbaren Gedanken, was für einen guten Job ich habe, wo ich sogar das anziehen kann, was ich möchte und kein oberflächliches, sondern ein aussergewöhnlich gutes Betriebsklima habe.
Ich besichtige Pluspunkte, wie zum Bei spiel:
- ich habe ein perfektes Team, wo sich optimal die Stärken und Schwächen der einzelnen Teammitglieder ausgleichen und ergänzen.
- Ich habe eine einfühlsame Teamleiterin, die immer fürsorglich hinter ihrem Team steht und um das Wohlbefinden ihrer Teammitglieder exklusiv und menschlich sorgt und eine enorme Motivation mit sich bringt.
- Ich habe einen Bereichsleiter vom Allerfeinsten. Eine bescheidene, hochgebildete, sehr intelligente Persönlichkeit, die sich für jeden einzelnen Mitarbeiter bei Bedarf Zeit nimmt und deren Anliegen mit grosser Ernsthaftigkeit auffasst und handelt.
- Ich habe einen Standortleiter, der erst handelt und dann die erarbeiteten Vorteile für seine Mitarbeier bekannt gibt, ohne leere Versprechungen, der MA-orientiert ist und somit eine Revolution in
dem Unternehmen gebracht hat und somit meine Loyalität in unermessliche Höhe pusht, das Niveau auch beibehält.
- Ich habe einen Betriebsrat, der mit Rat & Tat zur Seite steht und ein starkes Fundament für meine Rechte besitzt. Ich fühle mich bei den Betriebsratsmitgliedern einfach geborgen.
- Ich habe eine super PersonalEinsatzPlanung, die "alles" ermöglichen, was auch einsatztechnisch möglich ist, und somit dafür sorgt, dass ich liebend gerne arbeiten komme.
- Ich habe einen Geschäftsführer, den ich nur einmal gesehen habe, aber ein Sympathieträger ist, dem gegenüber ich eine grosse Dankbarkeit spüre, weil er in dieser wirtschaftlichen Krisenlage einen sicheren Arbeitsplatz für mich verwirklicht.
- Ich habe besonnene Qualitätsbeauftragte, deren Einsätze immer zum dahinschmelzen sind.
- Ich habe tolle Trainer, die für hochmotivierte und freundliche neue Arbeitskollegen sorgen.
- Ich habe einen Betriebsarzt, der für die medizinische Versorgung bestens gewappnet ist und auch der Seele gut tut.
Also:
Ich bin kein graues, erst recht kein schwarzes Schaf, sondern ein durchaus glücklicher Mitarbeiter der Tectum Group, der auch gerne Krankenrückkehrergespräche bei Bedarf durchführt, damit die menschlichen Verhältnisse zu der königlich geehrten Teamleiterin gesichert sind. Letztendlich möchte ich auch in einem gesunden Zustand arbeiten.
Die Schmarotzer, die mehr krank feiern als arbeiten und dafür keine Vertragsverlängerung bekommen, die möchte ich sowieso nicht als Arbeitskollegen haben.
"Bei Tectum tut einem Mitarbeiter keiner was, solange der auch ordnungsgemäß arbeitet!"
Gespeichert
mlawrenz
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Beiträge: 414



« Antworten #988 am: Juli 10, 2009, 16:21:16 »

Dieser text wurde bei der Veranstaltung verlesen:
Wer den ganzen Text lesen möchte geht über diesen http://www.1oglinks.de/index.php?section=news&cmd=details&newsid=44

"Hallo!
Ich, ein glücklicher Call Center Agent, werde Ende August 2009 mein 4-Jähriges bei Tectum feiern. 3,5 Jahre habe ich eine 2-stündige Hin- und 2-stündige Rückfahrt mit ÖPNV mit 4-mal Umsteigen in Kauf genommen um mit Leib und Seele meinen Einsatz zu leisten.
Jeden Tag auf dem Hinweg bin ich in dankbaren Gedanken, was für einen guten Job ich habe, wo ich sogar das anziehen kann, was ich möchte und kein oberflächliches, sondern ein aussergewöhnlich gutes Betriebsklima habe.
Ich besichtige Pluspunkte, wie zum Bei spiel:
- ich habe ein perfektes Team, wo sich optimal die Stärken und Schwächen der einzelnen Teammitglieder ausgleichen und ergänzen.
- Ich habe eine einfühlsame Teamleiterin, die immer fürsorglich hinter ihrem Team steht und um das Wohlbefinden ihrer Teammitglieder exklusiv und menschlich sorgt und eine enorme Motivation mit sich bringt.
- Ich habe einen Bereichsleiter vom Allerfeinsten. Eine bescheidene, hochgebildete, sehr intelligente Persönlichkeit, die sich für jeden einzelnen Mitarbeiter bei Bedarf Zeit nimmt und deren Anliegen mit grosser Ernsthaftigkeit auffasst und handelt.
- Ich habe einen Standortleiter, der erst handelt und dann die erarbeiteten Vorteile für seine Mitarbeier bekannt gibt, ohne leere Versprechungen, der MA-orientiert ist und somit eine Revolution in
dem Unternehmen gebracht hat und somit meine Loyalität in unermessliche Höhe pusht, das Niveau auch beibehält.
- Ich habe einen Betriebsrat, der mit Rat & Tat zur Seite steht und ein starkes Fundament für meine Rechte besitzt. Ich fühle mich bei den Betriebsratsmitgliedern einfach geborgen.
- Ich habe eine super PersonalEinsatzPlanung, die "alles" ermöglichen, was auch einsatztechnisch möglich ist, und somit dafür sorgt, dass ich liebend gerne arbeiten komme.
- Ich habe einen Geschäftsführer, den ich nur einmal gesehen habe, aber ein Sympathieträger ist, dem gegenüber ich eine grosse Dankbarkeit spüre, weil er in dieser wirtschaftlichen Krisenlage einen sicheren Arbeitsplatz für mich verwirklicht.
- Ich habe besonnene Qualitätsbeauftragte, deren Einsätze immer zum dahinschmelzen sind.
- Ich habe tolle Trainer, die für hochmotivierte und freundliche neue Arbeitskollegen sorgen.
- Ich habe einen Betriebsarzt, der für die medizinische Versorgung bestens gewappnet ist und auch der Seele gut tut.
Also:
Ich bin kein graues, erst recht kein schwarzes Schaf, sondern ein durchaus glücklicher Mitarbeiter der Tectum Group, der auch gerne Krankenrückkehrergespräche bei Bedarf durchführt, damit die menschlichen Verhältnisse zu der königlich geehrten Teamleiterin gesichert sind. Letztendlich möchte ich auch in einem gesunden Zustand arbeiten.
Die Schmarotzer, die mehr krank feiern als arbeiten und dafür keine Vertragsverlängerung bekommen, die möchte ich sowieso nicht als Arbeitskollegen haben.
"Bei Tectum tut einem Mitarbeiter keiner was, solange der auch ordnungsgemäß arbeitet!"
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"Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Reichen, die Krieg führt und wir sind dabei zu gewinnen'"
Warren Buffet, zweitreichster Mann der Welt

MMueller


Beiträge: 64



« Antworten #989 am: Juli 10, 2009, 16:50:12 »

wer hat den text denn vorgelesen?
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