Martin Mitchell
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« Antworten #315 am: 21. August 2011, 13:41:50 » |
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. Wer nimmt an der Demonstration gegen den Papstbesuch teil ? Ist es angebracht, dass der Papst im Bundestag redet ? Was kostet der Papstbesuch dem deutschen Steuerzahler ? Humanistischer Pressedienst @ http://hpd.de/node/11851hpd - Humanistischer Pressedienst 19 Aug 2011 - 10:02 Nr. 11851
Demonstrationsfreiheit
Klage gegen Demoverbot vor Brandenburger Tor
BERLIN (hpd) Das Bündnis „Der Papst kommt“ hat auf seinem gestrigen Netzwerkreffen beschlossen, gegen das geplante Demonstrationsverbot vor dem Brandenburger Tor auf dem Rechtsweg vorzugehen.
In diesem Zusammenhang wurden auf dem Bündnistreffen die von der Versammlungsbehörde vorgeschlagenen Alternativrouten einstimmig abgelehnt. Der Berliner CSD e.V. und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) als Anmelder der Demonstration werden nun gemeinsam als Kläger auftreten. Anlässlich der Rede des Papstes im Deutschen Bundestag hat das Bündnis „Der Papst kommt“ für den 22. September um 16.00 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor und anschließender Demonstration aufgerufen. Das Bündnis wurde Anfang des Jahres vom LSVD Berlin-Brandenburg initiiert, ihm gehören mittlerweile 54 Organisationen an – darunter Gliederungen von SPD, FDP und Grünen sowie der Berliner Landesverband der Partei DIE LINKE. Mehrere tausend Personen haben die Resolution des Bündnisses bereits unterzeichnet. Prominente Personen, wie z.B. Uta Ranke-Heinemann, werden bei der Kundgebung am 22. September eine Ansprache halten.
„Friedliche Demo in Hörweite des Bundestages muss möglich sein“
Hierzu erklärt Jörg Steinert, Geschäftsführer des LSVD Berlin-Brandenburg: „Eine friedliche Demonstration in Hörweite des Bundestages muss möglich sein. Den Papst vor der Hörbarkeit einer Protestkundgebung zu schützen, gehört nicht zu den Aufgaben der Sicherheitsbehörden. Das Brandenburger Tor befindet sich außerhalb der Bannmeile des Deutschen Bundestages. Wir wenden uns entschieden gegen eine Einschränkung unseres Rechtes auf Versammlungsfreiheit. Unser Protest ist friedlich und wird von zahlreichen anerkannten Organisationen getragen. Wir lassen uns nicht diskreditieren.“
Auf dem gestrigen öffentlichen Netzwerktreffen haben die beteiligten Organisationen auf Grundlage eines einstimmigen Beschlusses noch einmal explizit klargestellt, dass Gewalt und Straftaten bei der Demonstration nicht toleriert werden. Diesbezüglich bestand innerhalb des Bündnisses zu keinem Zeitpunkt ein Dissens.
LSVD Siehe auch Humanistischer Pressedienst @ http://hpd.de/node/11840 hpd - Humanistischer Pressedienst 16 Aug 2011 - 11:14 Nr. 11840
Papstbesuch
Basteln mit Benedikt Ratziger kommt - wir auch ! VEH e.V. Ehemalige Heimkinder protestieren gegen den Papstbesuch ! @ http://veh-ev.blog.de/
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Not only must justice be done; it must also be seen to be done. Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird. IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.
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Martin Mitchell
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« Antworten #316 am: 22. August 2011, 06:29:50 » |
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. ♦♦♦ ev. Pfarrer Dierk Schäfer nimmt Stellung zur „Bitte um Verzeihung“ der EKD und Diakonie ♦♦♦ EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenüber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als Verknüpfung mit dem vollmerschen ausserparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«. Der evangelische Pfarrer im Ruhestand, Dierk Schäfer, Diplom Psychologe, in seinem Blog, dem Dierk Schaefer Blog, @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/08/21/statisten-gesucht-fragt-helmut-jacob-in-seinem-blog/ schreibt am 21. August 2011, bezüglich » Evangelische Kirche will „gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung bitten“« – » Öffentlicher Akt am 11. September in Berlin« http://helmutjacob.over-blog.de/article-evangelische-kirche-will-gegenuber-den-ehemaligen-heimkindern-um-verzeihung-bitten-81419342.html „ Statisten gesucht?“ fragt Helmut Jacob in seinem Blog. Es geht um die Einladung der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) durch den Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider und den Diakoniepräsidenten Johannes Stockmeier. Sie haben das »Anliegen, gegenüber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung zu bitten«. Das soll am 11. September um 15 Uhr in der Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt, in Berlin geschehen. Nachdem den ehemaligen Heimkindern bereits am Runden Tisch weitgehend die Rolle von Statisten zugewiesen wurde, wäre es schade, wenn sie diese Rolle weiterspielen. Es gibt zwei Alternativen: 1. Nicht hingehen und 2. qualifiziert teilnehmen. Die Prügelnonne mitzunehmen, wäre aus zweierlei Gründen falsch. Die ist zum einen katholisch und zum andern symbolisiert sie, was alle ohnehin wissen. Hier geht es nicht um das vergangene, sondern um das aktuelle Unrecht der Entschädigungskarikatur. Wer die Entschuldigung qualifiziert ablehnen will, kann ganz zivilisiert mit Flugblättern und Transparenten deutlich machen, wie die ehemaligen Heimkinder durch den Runden Tisch und die Rolle der staatlichen und kirchlichen Vertreter zum zweiten Mal in ihren Lebensmöglichkeiten schändlich beeinträchtigt wurden. Wer das tut, muß damit rechnen, wegen Störung einer kirchlichen Veranstaltung nach draußen verwiesen zu werden. Besser ist es, man bleibt gleich vor der Kirche stehen. Das macht nichts, denn es müssen sich ja nicht alle vorzeitig outen. Einige müssen sich gedulden und an der Veranstaltung teilnehmen. Da die einladenden Herren wissen, daß sie sich nicht selber ent-schuldigen können, brauchen sie ein JA! Mein Votum: Geht hin und sagt unüberhörbar NEIN! Die Möglichkeit einen schriftlichen Kommentar DAZU abzugeben besteht DORT, in Dierk Schaefers Blog, ebenso.
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« Letzte Änderung: 11. September 2011, 08:06:16 von Martin Mitchell »
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Not only must justice be done; it must also be seen to be done. Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird. IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.
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« Antworten #317 am: 25. August 2011, 03:57:44 » |
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. ● So sieht „Heimkinder-Entschädigung“ im Vaterland aus ! ●
Fakt ist: DIES WURDE ENTSCHIEDEN UND BESTIMMT ( alles andere ist eine Lüge ! )
In der Bundesrepublik Deutschland wurde kürzlich entschieden: Ehemalige Heimkinder, die damals während ihrer 'HEIMERZIEHUNG' keine erzwungenen „sexuellen Dienstleistungen“ erbracht haben, sondern in den damaligen Heimen "nur" auf physische und psychische Weise misshandelt wurden und "nur" gezwungen wurden, unentlohnte ZWANGSARBEIT zu leisten, haben keinen Anspruch auf Entschädigung und werden nicht entschädigt werden. Die Organisationen der Täter und Schädiger aus Staat und Kirchen haben in dieser Sache den maßgebenden Einfluß genommen und bekommen. Ihre Entscheidung ist endgültig und nicht anfechtbar. Was damalige erzwungene „sexuelle Dienstleistungen“ betrifft: In den USA werden Kindsopfer „sexualisierter Gewalt“ durchschnittlich mit Summen in Höhe von 5 Millionen Dollars entschädigt. In der Bundesrepublik Deutschland bestimmen KIRCHE und STAAT maximal 5 Tausend Euros zu zahlen – genau 0,1% dessen was ein Opfer in den USA an Entschädigung bekommt ( wenn wir einfach mal für diese Zwecke die verschiedenen Währungen als gleichwertig betrachten ).
Das nennt sich 'Entschädigung Made in Germany'.
Formuliert von dem in 1946 geborenen Ehemaligen Heimkind Martin Mitchell - Australien 2011.
● That is what "Heimkinder-Compensation" looks like in the Fatherland ! ●
Fact is: THIS WAS DECIDED AND DECREED ( everything else is a lie ! )
In the Federal Republic of Germany it was recently decided and decreed: Former children and youth who whilst undergoing [ non-court imposed ] 'INSTITUTIONAL CORRECTIONAL PAEDAGOGY' were not compelled to perform "sexual services" but who were "simply" physically and psychologically abused and "simply" compelled to perform unpaid FORCED LABOUR, have no right to claim damages and will not be compensated. The perpetrators, ie. those having committed the abuse and caused the damage are the only ones entitled to determine the outcome of all these matters of complaint. Their determination is final and not subject to review. In cases of institutionalised children and youth having been compelled to perform "sexual services" whilst undergoing such institutionalisation: In the US the average payout of compensation to victims of "child sexual abuse" is 5 Million Dollars. In the Federal Republic of Germany CHURCH and STATE themselves determine and decree that in all such cases of "child sexual abuse" compensation shall be limited to 5 Thousand Euros – exactly 0.1% of that what victims of all such "child sexual abuse" are being paid in compensation in the US ( if we simply, for this purpose, consider the various currencies to be of equal value ).
That is called 'Compensation Made in Germany'.
Formulated by the in 1946 born former institutionalised child/youth Martin Mitchell - Australia 2011.
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« Letzte Änderung: 26. August 2011, 00:36:23 von Martin Mitchell »
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« Antworten #318 am: 04. September 2011, 07:00:39 » |
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. Der evangelische Papst kommt nach Berlin ( 11 Tage früher als der katholische Papst )
Wer wird dem ev. Präses Nikolaus Schneider ( höchster Würdentrager der Evangelischen Kirche in Deutschland ) am So. 11.09.2011 bei seinem Besuch in Berlin zujubeln ?
Oder ihn und sein Gefolge verfluchen ?
„Traumhaft“ – [ Traumhafte Darstellung der Situation ehemaliger Heimkinder und Heuchelei ihrer Peiniger ] – http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/09/01/traumhaft/
„Ohne Strafe keine Vergebung, ohne Sühne keine Versöhnung“ –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
„Vergebung ohne Geständnis und Gericht und ohne Sühne ist billige Gnade.“ ( DIETRICH BONHOEFFER, 1906-1945 ).
„Die Bibel und das Christentum nehmen Schuld, Sühne und Vergebung ganz ernst. [ ... ] Gott kann zwar, will aber nicht ohne Sühne versöhnen.“ ( Ansprache von ERZBISHOF LUDWIG SCHICK beim Aschermittwoch der Künstler, am 25. Februar 2009 in Nürnberg ).
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« Antworten #319 am: 11. September 2011, 08:10:46 » |
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. EKD-Schlußstrichveranstaltung am So. 11.09.2011 in Berlin.
Die Evangelische Kirche äußert sich.
Evangelische Kirche erwartet eine Protest-Demonstration am So. 11.09.2011 in Berlin.
Längerer Artikel aus den Medien der Evangelischen Kirche @ http://www.evangelisch.de/themen/religion/worte-finden-kirche-bittet-heimkinder-um-verzeihung48171
Kurzer Auszug aus diesem Artikel: „Es gibt ehemalige Heimkinder, für die es ganz wichtig ist, dass sich die Kirche entschuldigt“, sagt Djurovic. Für viele stehe aber die Frage nach Entschädigungen im Vordergrund. Auch am Sonntag wollen frühere Heimkinder vor der Friedrichstadtkirche dafür demonstrieren. So jedenfalls haben sie es im Internet angekündigt. Sie verlangen Entschädigungen, wie Staat und katholische Kirche sie in Irland und Österreich gezahlt haben, pro Person mehrere zehntausend Euro.
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« Letzte Änderung: 11. September 2011, 13:21:13 von Martin Mitchell »
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« Antworten #320 am: 11. September 2011, 13:41:33 » |
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. Weitere heuchlerische Entschuldigung von ev. Kirche geplant. [ formuliert am ] » 10.09.2011 «
[ gemeint ist: „die Veranstaltung in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin, am Sonntag, 11. September 2011“ ]
Zur Show in der Friedenskirche in Berlin.
Als größter Heimkinderverein in Deutschland sind wir nicht einmal zu dieser merkwürdigen Veranstaltung eingeladen worden. Das erinnert uns fatal an die Auslesegeschichte, die man schon beim RTH an den Tag gelegt hatte.
Anscheinend sind nur solche Ehemalige willkommen, die auch ordentlich und brav den Mund halten können und ansonsten den Ablauf dieser "Entschuldigungsorgie" nicht stören wollen. Wie man im Vorfeld "HörenSagen" hörte, wurden ehemalige Heimkinder gezielt eingeladen. Dann, nach dem das geschehen ist, erklärte man die anwesende Öffentlichkeit zum Publikum. So etwas rockt ungemein! Es ist ja keine geschlossene Veranstaltung.
Man möchte ihnen Ehemalige empfehlen, die bis zum heutigen Tag ihren Schmerz hinaus brüllen, da er unerträglich ist. Diese Menschen, die man als Kinder und Jugendliche bis aufs Blut gequält hatte, aber als Umsatzbringer der Heimträger und deren Kirchen höchst willkommen waren. Diese Kinder die man mit Zwangsarbeit, Prügel und Verachtung für ihr späteres Leben erzog, sollen nun mit in den Chor der Evangelen einstimmen. Sich sagen lassen wie schrecklich doch all das gewesen ist. Vielleicht auch noch wie es Frau Vollmer als evangelisches Kirchenmitglied und Vikarin so schön ausdrückte: Es war der Zeitgeist! – Ausgerechnet diese Kirche deren Mitglied Frau Vollmer ist, die alles, aber auch alles, im Schulterschluss mit den Nachfolgern der Täterorganisationen am RTH daransetzte zu verniedlichen und schön zu sprechen, stellt sich nun hin und will die Vergangenheit ad Akta schieben.
Nach wie vor stehen wir, der VEH, solchen theoretischen Lippenbekenntnissveranstaltungen höchst skeptisch gegenüber. Wenn sie dann auch noch an einem nicht gerade neutralen Ort stattfinden, ist bei einigen Heimkindern geradezu Widerwille angesagt. Sie stören sich daran, dass es in einer Kirche stattfindet.
Eine neutrale Alternative war anscheinend gar nicht vorgesehen. Ein sakraler Tatsch musste wohl her. Da rollen im Gewölbe die gesprochenen, nach Verzeihung heischende Worte, anders. Da ist etwas hallendes, gar geistliches im Sinn oder Unsinn solch eines Vergangenheitsbewältigungstreffens. Eine Ehrfurcht gebietende Veranstaltung soll es natürlich auch sein. Vielleicht auch eine Verklärung, ja eine Heimholung durch den heutigen Klerus, „der doch ganz anders als der damalige ist.“
Wie man sicherlich annehmen kann, sind viele Ehemalige – aus beiden Konfessionen – nach ihren fürchterlichen Erfahrungen und Erlebnissen ausgetreten. Nun sollen sie wieder in einer Kirche zusammen kommen, den Mund halten und zuhören was die Nachfolger der ehemaligen Täter da von sich geben.
Als sich die evangelische Kirche zu Beginn der im Versuch stecken gebliebenen Aufarbeitung der unglaublichen Menschenrechtsverbrechen an den Kindern und Jugendlichen ertappt sah, hagelt es eine Entschuldigung nach der anderen. Man mag sie nicht mehr hören. Und jetzt auch noch diese unsägliche, wohl krönende Veranstaltung, die allem Anschein nach einen Schlussstrich unter die – nicht mal im Ansatz aufgeklärte und aufgearbeitete Vergangenheit setzen soll.
Ein Hohn für all die Heimkinder, die sehr wohl noch einiges zu den Praktiken und dem was man ihnen angetan hat zu sagen hätten. Das reicht noch für das nächste Jahrzehnt! Die Fragen die sie noch haben, scheinen immer mehr uninteressant zu werden. Besonders die eine Frage: Wo sind die Heimakten geblieben? Die evangelischen Kirchenoberen und ihre Talarangestellten scheinen da reihenweise einen Hörsturz nach dem anderen zu bekommen. Sie verweisen auf die staatlichen Jugendbehörden und haben nicht einmal, abgesehen von ein paar wenigen Fällen, ihre Hilfe bei der unterstützenden Suche angeboten. Das ist wohl tätige Nächstenliebe auf Lutherisch!
Weiterhin fehlt die öffentliche und uneingeschränkte Bereitstellung von Archivmaterial, um die ungeheuerlichen Verbrechen die man unschuldigen Kindern und Jugendlichen angetan hat beim Namen zu nennen.
Hier und da werden Büchlein und Jubiläumsfestschriften gedruckt, in denen die furchtbaren und eklatanten Menschenrechtsverletzungen keinen Platz haben. Da lobt man sich über die Jahrzehnte hinweg und vergisst wohlweislich sich an die eigene praktizierte schwärzeste Pädagogik zu erinnern. Und wenn man sich dann noch an die 10 Gebote erinnert; von wegen ... kein falsches Zeugnis ablegen... dann weiß man über die Verlogenheit der Prediger im Namen des Herrn Bescheid. Man wühlt wohl nicht gern im eigene Dreckhaufen. Es könnte ja schmutzige Finger geben.
Ab und an wird stolz von den evangelischen Kirchenchefs verkündet, dass Wissenschaftler, die zudem manchmal auch noch zur eigenen Fraktion gehören, Dokumentationen gefertigt haben. Diese seien zu loben! Vorausgesetzt, dass es denn auch mit der eigenen Sichtweise über eigene Wahrheit übereinstimmt.
Der VEH fordert als größter Heimkinderverein dazu auf mit den unsäglichen Lippenbekenntnissen aufzuhören und endlich Taten folgen zu lassen!
Viele Heimkinder leben am Existenzminimum. Ihnen helfen keine kirchlichen Veranstaltungen und keine kirchlichen Segnungen aus dem Handgelenk heraus.
Das angetane Unrecht ist, wenn überhaupt, nicht mit noch so schönen Worten gut zu machen. Unsere ehemaligen Heimkinder erwarten eine umgehende unbürokratische Soforthilfe. Es muss Schluss sein mit den Verzögerungstaktiken! Wir fordern, wie bei den "Rettungsschirmen für marode Euroländer" – die ja auch nicht erst lange verhandelt wurden, sofortigen Vollzug in der Heimkinder-Soforthilfe.
Weiterhin mahnen wir ein tatsächliche Entschädigung an, die nicht aus dem geplanten 120 Millionenfonds stammt, da dieser Fonds eine, von uns eingeforderte Entschädigungsrente nicht entsprechen kann. Wir betonen zum wiederholten Mal: Wir wollen eine Heimkinderentschädigungsrente in Höhe von monatlich 300 €, oder eine Einmalzahlung von 54.000 €. Nicht mehr und nicht weniger!
Der Vorstand des Vereins ehemaliger Heimkinder e. V.
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Martin Mitchell
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« Antworten #321 am: 13. September 2011, 07:46:35 » |
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. Ehemaliges Heimkind, Rolf Breitfeld, lehnt „Bitte um Vergebung“ der Evangelischen Kirche in Deutschland für das ihm zugefügte Unrecht und Leid ab. Sonntag Nachmittag, 11. September 2011 [ mitteleuropäische Zeit / MEZ / CET ] Betreffend der „ Veranstaltung“ der EKD und der DIAKONIE in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin. Ich nehme Eure Entschuldigung nicht an denn sie ist nicht ehrlich.
Mein Elend begann 1964 mit der Diakonie in Neumünster und endete in einem ehemaligen KZ in Glückstadt.
Wie sieht denn Eure christliche Nächstenliebe aus? Ich sehe hier nur einen knallhart profitorientierten Wirtschaftsbetrieb, geleitet von Funktionären.
Heimopfer haben in den 50er-70er Jahren in der Obhut von Christenmenschen Zwangsarbeit, Prügel und Isolationshaft erlitten. Bildung und Ausbildung wurden ihnen verwehrt. Das hatte für die Heimopfer ein Leben an der untersten Stufe der sozialen Leiter zur Folge.
Ihr habt hunderte von Millionen an uns verdient und wollt Euch mit 20 Millionen, die größtenteils wieder in Eurem eigenem System versickern werden, aus der Affäre ziehen.
Uns dies jetzt als Wohltat verkaufen zu wollen ist dreist.
An einer korrekten Regulierung der von Euch im großen Stile mitverursachten Schäden scheint Ihr aber nicht interessiert zu sein.
Die Front der Rechtsnachfolger der damaligen Täter, darunter auch die Diakonie, hat die Anerkennung belegbarer Menschenrechtsverletzungen im Endbericht des Runder Tisch Heimerziehung systematisch verhindert. Dies geschah in Komplizenschaft mit der Moderatorin Frau Antje Vollmer, einer ehemaligen evangelischen Pastorin.
Die Kirchen und somit die Diakonie hätten als selbsternannte oberste Wächter über Moral und Tugend doch auf die Einrede der Verjährung verzichten können.
Ihr seid einfach nur eklig in Eurer Selbstgefälligkeit. Wie weit wollt Ihr Euch noch von Eurem Gott entfernen?
Rolf Breitfeld, 030/7824805
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« Letzte Änderung: 13. September 2011, 07:48:34 von Martin Mitchell »
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Martin Mitchell
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« Antworten #322 am: 13. September 2011, 07:57:04 » |
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. Neben den diesbezüglichen gestrigen NACHRICHTEN des MDR- aktuell @ http://www.mdr.de/nachrichten/heimkinder106.html ( vom Spätnachmittag So. 11.09.2011 ) gibt es auch noch einen anderen NACHRICHTEN-Bericht, der mehr den aktuellen Tatsachen entspricht : Auf dem ZDF- heute.de NACHRICHTEN- portal @ http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,8350562,00.html wird am 11.09.2011 in einem Artikel mit der Überschrift »" Schuldig vor Gott und den Menschen"« - » Evangelische Kirche bittet Heimkinder um Verzeihung[/color]« im letzten Absatz, betreffend dieser „VERANSTALTUNG“, berichtet: Mehrere ehemalige Heimkinder hatten die VERANSTALTUNG DER EVANGELISCHEN KIRCHE unter Protestrufen verlassen. Sie warfen der Kirche eine Relativierung des Unrechts in den Heimen vor. Der 57-jährige Göttinger Udo Trost sagte, solange er bei seinen Versuchen, seine eigenes Schicksal zu erforschen, noch abgewimmelt werde, sei die öffentliche Bitte um Entschuldigung "eine Schaufensterveranstaltung". [ DOMRADIO.DE: „Wie andere Heimkinder auch forderte Trost eine Entschädigung.“ ] Nur DOMRADIO.DE reproduzierte diesen Abschnitt ( @ http://www.domradio.de/aktuell/76358/kirche-und-diakonie-sind-schuldig-geworden.html ). In keiner anderen online Zeitung wird von Protesten seitens der Heimkinder berichtet. Die meisten Zeitungen beschränken sich auf fünf bis sechs Zeilen und auf eine Erwähnung, dass DIE „VERANSTALTUNG“ DER EVANGELISCHEN KIRCHE STATTGEFUNDEN HAT und reden von der „damaligen Heimerziehung“, worin sie dann auch die „damalige Heimerziehung“ in der DDR mit einbeziehen. Das ist alles. AUS MEINER SICHT : Rede in der Friedrichsstadtkirche in Berlin am 11. September 2011 anlässlich der Veranstaltung „ Bilanz und Verantwortung - Evangelische Heimerziehung von 1945 bis 1975“ [ Ehemaliges Heimkind ] SONJA DJUROVIC 11. September 2011 wiedergegeben @ http://www.ekd.de/vortraege/2011/78069.html ( diese Rede ist sehr lang ).
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« Antworten #323 am: 13. September 2011, 08:03:14 » |
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. Ich möchte jetzt auch noch unbedingt auf den hervorragenden LESERBRIEF von Heidi Dettinger, Schriftführerin des „ Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „ VEH e.V.“ ) vom 12.09.2011 - 12:59 Uhr aufmerksam machen : » Entschuldigungs-Zirkus der Evangelischen Kirche« @ http://www.net-tribune.de/nt/node/56300/news/Update-Evangelische-Kirche-entschuldigt-sich-bei-Heimkindern/site/1 ( dort bitte ein klein wenig runter scrollen ). [ Und seither jetzt auch in diesem genauen Wortlaut an einigen anderen Stellen im Netz. ] HeidiD am 12.09.2011 - 12:59 Uhr:
In den Heimen der evangelische Kirche wurden wir - gefoltert - vergewaltigt - verhöhnt - gedemütigt - ausgebeutet
Man hat uns - "zwangsernährt" mit unserem eigenen Erbrochenem - unterernährt - Schlaf entzogen - politisch und religiös indoktriniert - eingesperrt und isoliert
Obendrein bekamen wir - keinen Hauch von Liebe oder Zuneigung - keine bis kaum Schulbildung - kaum eine qualifizierte Berufsausbildung
Wir bekamen - keinen Lohn, für die Zwangs- und Kinderarbeit, die wir jahrelang leisteten - keine Renteneinzahlungen für unsere Arbeit - nicht einmal eine vernünftige Krankenversicherung
Und als wir anfingen, alt, krank, müde, oftmals in Armut und Einsamkeit lebend, anfingen, uns zu organisieren, die Täter von damals anzuklagen, Entschädigung, Rentenzahlungen, gestohlenen Lohn einzufordern - da fiel der Kirche ersteinmal nichts besseres ein, als alles abzustreiten.
Am "Runden Tisch" taten die Vertreter eben dieser Kirche alles in ihrer Macht stehende, um akzeptable Entschädigungszahlungen zu vermeiden, Aufarbeitung unseres Schicksals zu torpedieren, Worte wie "Zwangsarbeit" und "systematisches Unrecht" aus allen Texten zu radieren. Selbige Vertreter (z.T. selbst Juristen!) setzten sich damit durch, die Vertreter der Überlebenden ihrer Höllen - genannt "Heime" - ohne rechtlichen Beistand in den Verhandlungen zu lassen. Sie strengten sich geradezu an, die Ehemaligen, die ihnen wieder einmal - nun am RTH - ausgeliefert waren, über den Tisch zu ziehen... Das ganze Schauspiel ist erst im Dezember letzten Jahres mit der absolut unwürdigen, widerlichen, ekelhaften Erpressung, die später "Abstimmung" heißen sollte, zu Ende gegangen!
Und nun, nicht mal ein Jahr danach, wird in Berlin dieser Entschuldigung-Zirkus aufgezogen...
Meint Ihr denn, wir seien dumm und taub und blind? Meint Ihr denn, wir lebten noch im Mittlealter? Meint Ihr denn, wir haben auf diese Hand gewartet, die uns erst missbraucht und prügelt, dann über den Tisch zieht und nun in scheinheiliger Geste um Entschuldigung bittet?
Gebt uns was unser ist: Unseren Lohn! Unsere Renten! Und für das, was Ihr nicht zurückgeben könnt, zahlt eine Entschädigung, die diesen Namen verdient und uns gerecht wird.
Dann - aber auch nur dann - werden wir vielleicht noch einmal über eine Entschuldigung reden!
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« Antworten #324 am: 15. September 2011, 06:11:52 » |
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. hpd – Humanistischer Pressedienst 13 Sep 2011 - 11:30 Nr. 11947 Heimkinder
Deutschland Deine Kinder (9)
BERLIN. (hpd) EKD und Diakonie bitten ehemalige Heimkinder um Verzeihung. Das christlich geprägte Versöhnungsritual brachte die Opfer systematischen Unrechts jedoch erneut in Verstrickung. Versöhnung ist ein seltenes Ereignis, so der Psychotraumatologe Prof. Dr. Günter Seidler.
Am 11. Sept. 2011 fand im Französischen Dom am Gendarmenmarkt in Berlin eine Veranstaltung der Evangelischen Kirche Deutschland und des Bundesverbandes der Diakonie statt. Thema war „Evangelische Heimerziehung in den 1950er und 1960er Jahren. Bilanz und Verantwortung.“ [ WEITERLESEN IM ORIGINAL @ http://hpd.de/node/11947?page=0,0 ( Ein 2-seitiger Artikel mit vielen Fotos ) ] Dierk Schäfer meint dazu in seinem Blog, dem Dierk Schafers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/09/13/diese-kompetente-und-faire-berichterstattung-%e2%80%a6/ » Diese kompetente und faire Berichterstattung … …hätte ich mir auch von anderen Medien gewünscht.« Von den anderen, gleichlautenden Medienberichten wissen wir ja zur Genüge.
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« Antworten #325 am: 16. September 2011, 11:28:07 » |
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. VEH e.V. Brief an Angela Merkel und das MEDIENECHO dazu. Wer spricht dagegen ? Was spricht dagegen ? Wer lehnt sich dagegen auf ? --- Wer lehnt sich gegen dieses SCHREIBEN auf ?Offener Brief des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. an Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des geplanten Treffens mit Papst Benedikt XVI.
8. September 2011
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
der 22. September 2011 ist ein wichtiges Datum im Kalender ehemaliger Heimkinder ebenso wie ehemaliger Schüler und Schülerinnen katholischer Internate und zahlloser anderen Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in die Hände von katholischen Priestern und Nonnen, Ordensleuten, Sozialarbeitern fielen:
Es ist der Tag, an dem die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland unübersehbar entscheiden kann und wird, ob das von der Politik propagierte Mitgefühl für unsere Leiden wahrhaftig ist oder ob es – mitsamt des „Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ und des „Runden Tisches sexueller Kindesmissbrauch“ – lediglich ein Mittel war, uns in relativer Sicherheit zu wiegen und in Wahrheit sämtliche gerechten Ansprüche auf Aufklärung der eklatanten Menschenrechtsverletzungen, Entschädigung und Entschuldigung hinauszuzögern und letztendlich im Papierkorb der Geschichte verschwinden zu lassen.
Wir bitten Sie eindringlich, Frau Bundeskanzlerin, Ihren Einfluss als führende Frau in unserem Land geltend zu machen und den Papst zu einer Öffnung sämtlicher Archive und Kirchenbücher der Orden und Bistümer und des Vatikans zu bewegen.
In diesen Akten liegen die Beweise für unser Leiden. Liegen praktisch unsere Leben! Wir brauchen, um in Frieden mit uns selbst leben zu können, eine möglichst lückenlose Aufklärung aller an uns begangenen Verbrechen, seien sie psychischer, physischer oder sexueller Art!
Wir bitten Sie ebenso dringend, den Papst zu überzeugen, dass seine Kirche die zahllosen Opfer – die meisten von ihnen sind heute alte Menschen, die in tiefer Armut leben – angemessen entschädigen muss, selbst wenn dies auf Kosten des unermesslichen Reichtums dieser Kirche geht. Und dass diese seine Kirche mit gutem Beispiel vorangehen muss und Bund, Länder und auch die evangelische Kirche auffordern muss, dass eine für die Überlebenden dieser innerkirchlichen Verbrechen vorgesehene Entschädigung auf keinen Fall eine neue Demütigung bedeutet, sondern wenigstens einigermaßen dem Verlust der Lebensqualität und des Lebenseinkommens Rechnung trägt.
Übermitteln Sie ihm, dass Sie sich mit uns solidarisch erklären und es nicht hinnehmbar finden, dass die Kirche weiterhin Kinderschänder schützt, ihre Taten vertuscht und es zulässt, dass es mit Hinweis auf „Verjährung“ nicht zu einem Strafprozess bzw. einer Schadensersatzklage kommt.
Da wir keine Gelegenheit haben werden, den Papst persönlich zu sprechen, sagen Sie ihm bitte von uns: Unsere Qualen verjähren niemals! Geben Sie uns mit Ihrer Haltung den Glauben zurück: Den Glauben daran, dass dieses Land auch unseres ist.
Mit freundlichem Gruß
Für den Vorstand
Dirk Friedrich, 2. Vorsitzender Heidi Dettinger, Schriftführerin Am 08.09.2011 vom „ Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „ VEH e.V.“ ) an Frau Merkel persönlich sowie an ca. 200 Pressestellen und Internet Presseportale geschickt. Und „ NetzwerkB“, „ Eckiger Tisch“, „ Opfergruppe Vollmarstein“, „ Ettaler Missbrauchsopfer“, „ Freiburg ohne Papst“ und „ Mumm e.V.“, unter anderen, wurde gleichzeitig ebenso davon in Kenntnis gesetzt. QUELLE ( u.a. auch ): http://veh-ev.info/ ( bitte dort ein klein wenig runter scrollen ) DIE BISHERIGE MEDIALE BERICHTERSTATTUNG DAZU. KNA – Katholische Nachrichten Agentur @ http://page2rss.com/page?url=www.kna.de%2F
08 Sep 2011 07:27
08.09.2011 14:55 Heimkinder: Merkel muss mit dem Papst über Missbrauch sprechen Berlin (KNA). Der Verein ehemaliger Heimkinder (VeH) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) appelliert, bei ihrem Treffen mit Papst Benedikt XVI. den Missbrauch von Kindern durch Geistliche anzusprechen. Sie so ... [ Weiterleitung zu http://www.kna.de/# , wo dann mitgeteilt wird „ Unsere Agenturdienste können im Abonnement bezogen werden. [ http://www.kna.de/produkte/produkte.html ]“ ( gebührenpflichtig ! ) ] WELT ONLINE @ http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article13594135/Politik-kompakt.html
POLITIK KOMPAKT
Missbrauch Merkel soll mit dem Papst sprechen
Der Verein ehemaliger Heimkinder hat an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) appelliert, beim Treffen mit dem Papst den Missbrauch von Kindern anzusprechen. Sie solle Benedikt XVI dazu bewegen, sämtliche Archive und Kirchenbücher der Orden, Bistümer und des Vatikan zu öffnen, heißt es in einem offenen Brief.
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Not only must justice be done; it must also be seen to be done. Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird. IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.
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Martin Mitchell
Beiträge: 461
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« Antworten #326 am: 22. September 2011, 03:07:33 » |
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. Ehemaliges Heimkind klagt – Klage auf 1,6 Mill. Entschädigung hpd - Humanistischer Pressedienst @ http://hpd.de/node/11983 [ Trier Rechtsanwalt Robert Nieporte hat das Mandat in diesem Entschädigungsverfahren ! ] Für alle Zweifler und Skeptiker. OÖ-Nachrichten [ Oberösterreich ] Nachrichten.at [ Österreich ] [ .at = Österrreich ] @ http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,691655 Artikel: 19. August 2011 - 00:04 Uhr
Robert Stammler
LINZ. Das Waisenkind, das nie eines war, 19 Jahre in Erziehungsheimen verbrachte und dort vergewaltigt und geschlagen wurde: Das Schicksal von Jenö Molnar macht betroffen. In seiner Klage gegen das Land Oberösterreich ist exakt aufgeschlüsselt, wieso der 65-Jährige 1,6 Millionen Euro Entschädigung verlangt.
Rund 1,6 Millionen Euro Schadenersatz scheinen sehr hoch angesetzt, Molnars Anwälte können das Zustandekommen der Summe genau aufschlüsseln.
Der 1946 geborene Sohn einer ungarischen Lehrerin aus Lambach und eines bis heute unbekannten US-Soldaten wird rechtlich vom deutschen Advokaten Robert Nieporte aus Trier, wo Molnar heute wohnt, und dem bekannten Wiener Anwalt Gabriel Lansky vertreten. Der größte Teilbetrag ist der Verdienstentgang mit 648.000 Euro. Der staatenlose Jugendliche wurde im Alter von 19 Jahren aus dem Heim „entlassen“ und landete ohne Papiere, Berufsausbildung und Lehrabschluss auf der Straße. Einen Vormund hatte der Bursch mit 16 zwar bekommen, dieser hätte sich aber nie um ihn gekümmert, heißt es in der Klage, die beim Landesgericht Linz anhängig ist.
Bis 1991 arbeitete der Mann schwarz. Erst dann erhielt der nach Deutschland Ausgewanderte die ungarische Staatsbürgerschaft, und erst 2000 erhielt er für Deutschland eine unbefristete Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis und konnte sich selbstständig machen. Zusätzlich zu den 648.000 Euro machen die Anwälte noch 240.000 Euro Verlust von Pensionsbeiträgen geltend.
632.500 Euro verlangt Molnar für 6325 Tage in Erziehungsheimen, die unrechtmäßig gewesen seien. Obwohl seine Mutter noch lebte, wurde dem Kind eingebläut, er sei ein Waisenkind. Die Anwälte berechnen den Schadenersatz pro Heimtag mit 100 Euro – der Tagsatz, der bis vor Kurzem Häftlingen zustand, die zu Unrecht im Gefängnis waren.
Dazu will Molnar Entschädigung für 182 Tage „schwerer Kerker“. Der Mann war 1965 wegen der Beziehung mit einem anderen Mann nach dem damaligen „Homo-Paragrafen“ verurteilt worden, der Jahre später für menschenrechtswidrig erklärt wurde. Genau diese Verurteilung war der Grund, warum Molnar keine österreichische Staatsbürgerschaft bekam. Beim Amt der Landesregierung riet man dem Vormund, den Antrag wegen der Verurteilung zurückzuziehen. Siehe auch: » Gewalt in Kinderheimen: Viele NS-Funktionäre als Erzieher« ( 17.08.2011 ) @ http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,690217
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Martin Mitchell
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« Antworten #327 am: 22. September 2011, 03:09:53 » |
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. Ehemalige Heimkinder wollen nicht mit Peanuts abgespeist werden.
NDR @ http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/heimkinder143.html
Stand: 21.09.2011 17:39 Uhr
Ex-Heimkinder pochen auf mehr Entschädigung
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Martin Mitchell
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« Antworten #328 am: 02. Oktober 2011, 11:13:55 » |
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. Videos - Berliner Kurier [ ein paar Sekunden kurze Werbung geht dem voraus ] Papst-Besuch: Missbrauchsopfer protestieren Berlin, 22:09.2011: Anlässlich des Papst-Besuches forderten am Donnerstag Vereine von Heimkinders und Missbrauchsopfern die katholische Kirche auf, den vollen Umfang von Kindesmissbrauch und Misshandlung in ihren Einrichtungen aufzuarbeiten. Do., 22.09.2011: VIDEO des Anfang des Heimopfer-und-Missbrauchsopfer-Protests kurz nach Mittag am Pariser Platz hinter dem Brandenburger Tor in Berlin @ http://www.berliner-kurier.de/videos/7191238,7191238.html?bcpid=848298720001&bclid=829892246001&bctid=1176237218001&refer=rightboxa_bk ( NUR 2½ MINUTEN ) ( Die größere Anti-Papst-Demo am späten Nachmittag an diesem Tag in Berlin – mit 9000-15000 Teilnehmern – fand dann am Potsdamer Platz, als Startpunkt, statt. )
Ähnliches Video in einem etwas größeren Format auch hier @ http://www.focus.de/politik/videos/papstbesuch-in-berlin-missbrauchopfer-fordern-entschaedigung-von-der-katholischen-kirche_vid_27153.htmlKurzer Medienbericht zur Anti-Papst-Demo am 22.09.2011 in Berlin, aus Kanada ( elf Zeilen in Enlisch ) : INTERNATIONAL BUSINESS TIMES – Kanadische Ausgabe @ http://ca.ibtimes.com/articles/219093/20110923/berlin-dip-germany-rel-vio-pope-benedict-xvi-protest-berlin.htm
Papst in Deutschland : Demonstration gegen den Papstbesuch [Bilder]
Pope in Germany : Demonstrations Against Pope's Visit [Photos]
By Paulene B Thompson | September 23, 2011 2:46 PM PDT
SLIDESHOW – 19 Abbildungen insgesamt – beginnend @ http://ca.ibtimes.com/articles_slideshows/219093/20110923/pope-in-germany-demonstrations-against-popes-visit-photos.htm
Prügelnonne in der Menschenmenge @ http://ca.ibtimes.com/articles_slideshows/219093/20110923/pope-in-germany-demonstrations-against-popes-visit-photos_4.htm#article_header
Prügelnonne getragen von ehemaligen Heimkindern @ http://ca.ibtimes.com/articles_slideshows/219093/20110923/pope-in-germany-demonstrations-against-popes-visit-photos_5.htm#article_header
Ansonsten auch verschiedene längere YouTube -Videos zur Anti-Papst-Demo am 22.09.2011 in Berlin @
( in Deutsch ) ( nicht von den Medien - sondern von den Organisatoren selbst ).
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Martin Mitchell
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« Antworten #329 am: 02. Oktober 2011, 11:25:42 » |
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. Zusätzlich zu all meinen vorherigen Hinweisen ( oben ) : Im Erachten des ehemaligen Heimkindes, des Australiers Martin Mitchell: Die besten News-Reportagén zu den Anti-Papst-Demos am 22.09.2011 in Berlin: EURONEWS.NET: » Berlin: Missbrauchsopfer demonstrieren gegen Papst« ( Do. 22.09.2011, 17:23 CET – euronews ) @ http://de.euronews.net/2011/09/22/berlin-missbrauchsopfer-demonstrieren-gegen-papst/ ( einschließlich eines kurzen Nachrichten-Videos ) BERLINER MORGENPOST: » PONTIFEX - Papstgegner protestieren auf dem Potsdamer Platz« ( Fr., 23.09.2011, 07:08 CET - von Jakob Struller ) @ http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/papstbesuch/article1772876/Papstgegner-protestieren-auf-dem-Potsdamer-Platz.html ( einschließlich eines kurzen Nachrichten-Videos ) EHBB-BLOG: » Prädikat: „Besonders peinlich!“« - » GBS: Politik und Medien ignorierten die Proteste und feierten den Papst (26.09.2011)« @ http://gbsbb.wordpress.com/2011/09/26/pradikat-besonders-peinlich/#more-2543 ( QUELLE : http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/praedikat-besonders-peinlich [ u.a., Michael Schmidt-Salomon ] ) Iranian news in English: IRNA - Islamic Republic News Agency: » Pope arrives in Berlin amid anti-Vatican mass protests« ( Berlin, 22.09.2011 ) @ http://www.irna.ir/ENNewsShow.aspx?NID=30576548 ( in englischer Sprache ) REUTERS DEUTSCHLAND [ FEHLANZEIGE ! ]: » Papst ruft zur Rückbesinnung auf christliche Werte auf« ( Do., 22.09.2011, 18:07 CET ) @ http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE78L0A920110922 REUTERS [ FEHLANZEIGE ! ]: Tages-Anzeiger [ Schweiz ] : » AUSLAND« - » Zwischen Scharfschützen und Marienstatuen« ( Aktualisiert am 22.09.2011 ) @ http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Papst-ist-in-Berlin-gelandet/story/10740767 ( einschließlich zweier sehr kurzen Reuters-Nachrichten-Videos ) Ich habe - bisher - nichts weiteres, mehr Heimkinder-Spezifisches / mehr Heimopfer-Spezifisches / mehr Missbrauchsopfer-Spezifisches / mehr Kirchenopfer-Spezifisches seitens der etablierten weltweiten Newsmedien im Internet finden können.
Sie verherrlichen stattdessen lieber den Religionsführer Joseph Ratzinger.
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