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Autor Thema: buw: Sachliche Infos und Neuigkeiten der MS Telefongaleere  (Gelesen 389627 mal)
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Beiträge: 497


« Antworten #405 am: August 23, 2008, 11:48:20 »

Zitat
Vor allem sollte der Staat Unternehmer, die ein Callcenter betreiben und sich einen Scheiß um Arbeitnehmerrechte und arbeitsrechtliche sowie ergonomische Standards kümmern, schlicht mit empfindlichen Strafen überziehen, daß es sie billiger kommt, ihre Bimmelbuden legal zu führen. Aber die zuständigen Kontrollbehörden lassen sich ja nur zu gerne auf Beteuerungen des "Entrepreneurs" ein, alles sei in Ordnung, anstatt selbst vor Ort zu prüfen. Und wenn dann doch mal eine Vor-Ort-Prüfung kommt, wird diese natürlich angekündigt, so daß der Callcenterbetreiber ein Musterprojekt vorstellen und die dicksten Mängel schnell vertuschen kann.

Das ist auch mein Eindruck, letztendlich wird das Land von den Wirtschaftskonzernen regiert. Mit Geld kann man ja auch vieles kaufen,  Politiker, Anwälte, Lobbyisten..

Zitat
Hier in Münster hat ein Sachbearbeiter der ARGE direkt gesagt, die ARGE wisse genau, was in Münster in den Call-Centern abgeht und sie versuche auch, die Vermittlung einzustellen. Auch deshalb, weil die Vermittelten meist in kurzer Zeit wieder bei der ARGE landeten. Aber die Betreiber der Call Center wendeten sich dann wieder an die lokalen Politiker in Münster und die sorgten dafür, dass die Hartz-IV-Empfänger wieder dorthin zwangsvermittelt werden.
Welche Politiker in Münster sind es denn genau. Ich will nur mal einen  dazu persönlich per Cold Call ?? Wink  befragen.
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csarsch


Beiträge: 6


« Antworten #406 am: August 25, 2008, 22:24:13 »

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1219676806249&openMenu=1012569559775&calledPageId=1012569559775&listid=1016799959889

buw ist toll! Die nehmen die Leute, die die Telekom entlassen möchte. Hach, da geht einem das Herz auf.

Kann es sein, daß fast alles, was der buw-Typ darin sagt, gelogen ist?

Callcenter bietet 60 Arbeitsplätze
 
Von Telekom-Schließungsplänen betroffene Mitarbeiter sind in der Grenzstraße willkommen
von Heidi Jürgens, 25.08.08, 20:54h, aktualisiert 5.08.08, 22:38h
 

Halle/MZ. "Ich kann verstehen, dass die Betroffenen im Telekom-Callcenter erstmal geschockt sind und dass es für viele kaum noch rentabel ist, von Halle nach Magdeburg zu fahren", sagt Thore Brors, Marketing-Leiter der buw-Unternehmensgruppe, die in der halleschen Grenzstaße ein Callcenter betreibt. "Aber ich kann zumindest einigen von ihnen Arbeitsplätze anbieten - wir suchen im Moment noch 60 Mitarbeiter." Dabei, so Brors in einem Gespräch mit der MZ, würde man sich freuen, gut eingearbeitete Leute auch mit technischem Verständnis zu finden. "Unsere Kunden kommen hauptsächlich aus der Telekommunikationsbranche und aus technischen Bereichen, das würde sicher gut zu dem passen, womit sich die Telekom-Mitarbeiter bisher befasst haben", ist er sich sicher.

Die Unternehmensgruppe buw ist ein seit 15 Jahren agierendes Unternehmen mit Standorten an mittlerweile vier Orten Deutschlands - Osnabrück (Hauptsitz), Münster, Schwerin und Halle - sowie einem im ungarischen Pecs. Das Callcenter in Halle gibt es seit vier Jahren. Zurzeit sind nach Angaben des Marketing-Chefs hier 960 Mitarbeiter beschäftigt, teils in Voll-, teils in Teilzeit. "Wir sind an motivierten Leuten interessiert, die nach einer Probezeit fest angestellt werden, sofern nichts dagegen spricht", erläutert Brors. Er verweist zudem darauf, dass buw durch betriebsinterne Schulungsangebote Interessenten die Möglichkeit geboten werde, sich zu qualifizieren.

Besonders stolz sei man darauf, das bisher bundesweit einzige Unternehmen dieser Branche zu sein, das ein Siegel hinsichtlich der Datensicherheit vom zuständigen Bundesamt erhalten hat. Und auch darauf, "dass wir im vergangenen Jahr mit dem European Callcenter Award ausgezeichnet worden sind", wie der Marketingchef noch erwähnt. Wer Interesse habe - ob nun als Betroffener von den Schließungsabsichten oder überhaupt als Interessent an einem Job bei buw - der könne sich unter der kostenfreien Hotline 0800 / 667 7777 melden.

Freie Stellen in der Callcenterbranche sind auch bei der Agentur für Arbeit zu erfragen. Pressesprecher Torsten Winkler verweist darauf, dass die Zahl bei etwa 90 liegt.

Scharfe Kritik an den Telekomplänen hinsichtlich ihres halleschen Callcenters hat indes Harri Reiche (parteilos), Landrat des Burgenlandkreises geübt. Das gesamte Umland sei betroffen, da viele Mitarbeiter auch von dort kämen. Er fordert das Unternehmen auf, die Entscheidung zu überdenken und die Schließung nicht zu vollziehen.
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Ratrace


Beiträge: 2500



« Antworten #407 am: August 27, 2008, 06:00:12 »

Mal was zum Schmunzeln:

Callcenter-Adreßhandel
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Das einzig Freie im Westen sind die Märkte.
lbruehmann
Gast
« Antworten #408 am: August 27, 2008, 19:46:29 »

Zitat
Wer selbst Internetprojekte im Offshorebereich machen möchte, kann sich vertrauensvoll an mich wenden.
Cheesy
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Jens-Karsten


Beiträge: 89


WWW
« Antworten #409 am: August 27, 2008, 21:46:24 »

Zitat
Original von mlawrenz
Erwartungsgemäß hat die Staatsanwaltschaft Osnabrück alle Verfahren in Bezug auf die buwsuckz-Website gegen mich eingestellt.

Es gab zwei Auflagen dafür:

- ich verzichte auf eine Schadensersatzklage wegen der Ermittlungen und des betriebenen Verfahrens

- ich erhalte nur einen Teil der bei der Hausdurchsuchung beschlagnahmten Dinge zurück

Die Auflagen hatte ich akzeptiert und so folgte jetzt der Einstellungsbescheid.
Cheesy Cheesy Cheesy

Wer selbst Internetprojekte im Offshorebereich machen möchte, kann sich vertrauensvoll an mich wenden.

Hast Du denn auch Deinen PC zurück bekommen?
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lbruehmann
Gast
« Antworten #410 am: August 28, 2008, 07:17:37 »

Na, gegen mich läuft das Verfahren ja noch, zumindest habe ich keinen Einstellungsbescheid erhalten. Da ließe sich mit der Ermittlungsakte ja noch etwas Publiicity machen.
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beekeeper


Beiträge: 36



« Antworten #411 am: August 28, 2008, 18:25:42 »

Das hat dann ja alles in allem nur ca. 4 Jahre gedauert, wenn ich richtig mitzähle.

Diese "Cruise-Missiles gegen Papierkügelchen aus  dem Spuckrohr Geschichte" müsste man allen bxw Kunden unter die Nase reiben. Das ist doch ein echter Qualitätsbeweis.
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Beiträge: 497


« Antworten #412 am: Oktober 19, 2008, 15:32:25 »

Zitat
Der größte Konkurrent von buw in Bezug auf das RWE-Projekt D+S Europe hat jetzt in Münster die Quoten im RWE Projekt aufgehoben. Es wird also ohne Quoten telefoniert. Dazu wird der Lohn insgesamt um ca. 50 ct.die Stunde angehoben.

D+S Europe zahlt nach Auskunft der Hotline 7,75 Brutto die Stunde.

Wenn auch der (Quoten-)Druck wegfällt, bleibt doch der Druck, dass es zuwenig zum Leben ist.
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Ninja


Beiträge: 8



« Antworten #413 am: November 28, 2008, 17:27:24 »

Warum will sich eigentlich kein Journalist wie Günhter Wallraff in Münsters Call-Center einschleichen?
Ein Journalist wie Hans-Günter Wallraff erspart sich investigative Tätigkeiten in dieser Telefongaleere, weil der Drecksladen buw mit seinen entwürdigenden Arbeitsbedingungen und seiner arbeitnehmerunfreundlich agierenden Geschäftsleitung sowie seinem gekauften Betriebsrat durch öffentliche Stellungnahmen und Berichterstattungen dort arbeitender (oder ehemals arbeitender) Telefonagenten bereits hinreichend bekannt geworden ist. Eine Reportage von Wallraff würde nichts Neues hervorbringen, was nicht glücklicherweise ohnehin schon durch das chefduzen-Forum und ähnliche Plattformen bekannt geworden ist.
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Beiträge: 497


« Antworten #414 am: November 28, 2008, 23:10:37 »

Mittlerweile bin ich richtig neugierig wie "buw" so ist.
Vielleicht werde ich mich dort mal bewerben. Ich beneide irgendwie Wallraff um seinen Job.

Bewerbungen im CallCenter sind immer interessant (natürlich wenn kein Druck dahinter steckt).

Grundsätzlich sagt ja fast jedes CallCenter, die anderen sind die schwarzen Schafe, aber wir nicht.

Ein CallCenter bezeichnet D + S und buw in einem Schlag als unseriös, aber wir..

Beim andern CallCenter hat man gefragt, in welches ich gearbeitet habe.

Als Antwort kam "aha im HardcoreCallcenter" dann ging es weiter mit der Werbung für ihres, so dass es mich an der Kuschlecke einer Kita oder so erinnnerte...

Bei einer ZAF bekam ich zufällig mit, wie sich  eine Bewerberin für einen CallCenter Job bewarb.
Sie hatte wohl auch schon SKL-Lose verkauft.

Darauf hin mimte der Typ von der ZAF den Entsetzten und meinte, dass sie niemanden in so ein prekäres Arbeitsverhältnis schicken würden..

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t0ms0n


Beiträge: 24


« Antworten #415 am: November 29, 2008, 19:55:20 »

http://www.svz.de/lokales/schwerin/artikeldetails/article/217/600-arbeitsplaetze-geschaffen.html



Ich krieg nen Hals.....Das die Drückerbude immer noch Mitarbeiter vom AA bekommt.....Die müssen ja ne Menge Kohle investieren um die Leuts vom AA zu schmieren...tztztztz.....Und dann diese Selbstbeweihräucherung...nenenene
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Ninja


Beiträge: 8



« Antworten #416 am: November 30, 2008, 13:51:51 »

Die bekommen immer noch Mitarbeiter von den Arbeitsagenturen, weil die XXX aus der PR-Abteilung von buw denen ein völlig falsches Bild vom Arbeitsumfeld vermitteln.

Außerdem missbraucht buw soziale Netzwerke wie Xing, schülerVZ, meinVZ und StudiVZ zur Eigenwerbung für das Unternehmen und wirbt in diversen Untergruppen ahnungslose Arbeitsuchende an. Die Gruppengründer sind dabei häufig Fach- und Führungskräfte von buw und täuschen eine lockere und ungezwungene Diskussionsatmosphäre in diesen Gruppen vor. Sobald jedoch kritische Anmerkungen zu buw erscheinen, werden diese entweder umgehend gelöscht oder den Autoren wird eine Abmahnung ins Haus geschickt, so dass nach außen hin eine homogene Meinung aller Arbeitnehmer und Bewerber zu buw präsentiert wird.

Die Idee zur aktiven Beteiligung an diesen sozialen Netzwerken entstammt dem zahnlosen und gekauften Marionetten-Betriebsrat von buw, der vollständig, in jeder Hinsicht unterwürfig und in vorauseilendem Gehorsam handelnd der Geschäftsleitung unterstellt und deren Wahrnehmung der Interessen der Arbeitnehmerschaft nur geheuchelt ist.
« Letzte Änderung: Dezember 01, 2008, 16:02:47 von cyberactivist » Gespeichert
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Beiträge: 497


« Antworten #417 am: Dezember 01, 2008, 13:36:34 »

Zitat von: Ninja
Die Gruppengründer sind dabei häufig Fach- und Führungskräfte von buw und täuschen eine lockere und ungezwungene Diskussionsatmosphäre in diesen Gruppen vor.

hmm, ich habe mal mit jemanden gesprochen, der angeblich? mehrere Jahre bei "buw" gearbeitet hat.
Nun aber beim Konukurrenzunternehmen?? sei, wegen der besseren Atmosphäre.

Als ich ihn genauer über "buw" befragte, machte er aber eigentlich Werbung für den Laden.

Bin ich nun etwa einem Lobbyisten begegnet, der zwischenzeitlich mal die Seiten wechselt?

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wario


Beiträge: 10


« Antworten #418 am: Dezember 17, 2008, 16:20:49 »

Der größte Konkurrent von buw in Bezug auf das RWE-Projekt D+S Europe hat jetzt in Münster die Quoten im RWE Projekt aufgehoben. Es wird also ohne Quoten telefoniert. Dazu wird der Lohn insgesamt um ca. 50 ct.die Stunde angehoben.


Nunja, das hört sich ein bisschen nach "D+S ist aber nett(er), da haben die Agenten nicht mehr so einen Stress" an. Es gibt natürlich auch Gründe für die "Aufhebung" der Quote. Zunächst ist es sicher keine totale Aufhebung, denn ein Agent der nur 2 Calls macht, wird natürlich Druck bekommen (um mal ein Extrembeispiel zu nehmen).

Zu den Gründen: RWE hat vor einiger Zeit den Bereich "Servicelevel" modernisiert. Im Zuge der allgemeinen Kunden-Abwanderung bei den klassischen Energieversogern (stetig steigende Energiepreise) soll nun zumindest der Kundenservice besser werden. Konkret: Ein Anruf reicht (soll reichen, ist natürlich oftmals eine Wunschvorstellung) und der Kunde soll möglichst keine Zeit in der Warteschleife verbringen. Deswegen, hat man im Gegensatz zu früher auch kaum eine knallvolle Schleife und recht oft verfügbare Zeit.

Noch wichtiger: RWE bezahlt die Callcenter nach einem neuen System, welches nicht mehr auf das klassische Prinzip "X,xx Euro pro Call" basiert. Hier fließen verschiedene Faktoren (Wartezeit, wieviel Calls konnten angenommen werden, wieviele sind rausgeflogen, wie lange dauert Gespräch und Nacharbeitszeit, etc...) zusammen. Seit den letzten 1-2 Monaten gibt es im übrigen auch bei buw nicht mehr so einen starken Quotendruck.

Kosmetisch wirkt es allerdings netter, wenn man verkündet dass die Quote aufgehoben wurde. Stimmt schon.   
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Beiträge: 497


« Antworten #419 am: Dezember 19, 2008, 15:58:28 »

Zitat von: t0ms0n
Ich krieg nen Hals.....Das die Drückerbude immer noch Mitarbeiter vom AA bekommt.....Die müssen ja ne Menge Kohle investieren um die Leuts vom AA zu schmieren...tztztztz.....Und dann diese Selbstbeweihräucherung...nenenene

Das läuft nun wohl etwas eleganter. Die suchen erst mal Leute für die Sachbearbeitung auch über das AA, dann wird schon mal im Vorstellungsgespräch bzw. Gruppengespräch nebenbei das CallCenter schmackhaft gemacht.

Wenn es ihnen dann nicht so passt (höchste Flexibilität wird verlangt, wenn sie anrufen muss man gleich Spuren), gibt es eine Absage wegen der Stelle als Kundenberater Wink

Nennt man sowas nicht Etikettenschwindel?

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