Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: 1 ... 26 27 28 29 [30] 31 32 33 34 ... 60   Nach unten
Drucken
Autor Thema: buw: Sachliche Infos und Neuigkeiten der MS Telefongaleere  (Gelesen 389660 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Ninja


Beiträge: 8



« Antworten #435 am: April 17, 2009, 14:24:24 »

Es ist hier so ruhig geworden. Gibts keine Probleme bei buw mehr oder hat die Geschäftsführung jetzt ein Schreibverbot unter Androhung von Hausdurchsuchungen verhängt?
Wie, Schreibverbot und Hausdurchsuchung? Was wollen die Spackos denn? Wie wollen die das durchsetzen? Wulf kann sich seine Hausdurchsuchungen und sonstige Drohungen in seinen Analkanal reinschieben. Möge der Darmkrebs ihn holen! Wer so viele Wirtschaftsdelikte und Verstöße gegen arbeitsrechtliche Gesetze begangen hat, wie dieser Clown, hat nichts besseres verdient.
Gespeichert
Teodor Webin


Beiträge: 45



« Antworten #436 am: Mai 12, 2009, 20:54:01 »

Na, da hat sich doch dieses Forum mal wieder als sehr fruchtbar ewiesen... mich wundert es aber doch, dass die KollegInnen  von buw (der Außenposten ist Schwerin) erst durch dieses posting vom abhören erfahren haben... kommt benanntes zitat doch aus der "infobase", sprich dem intranet und sollte das doch allen für rwe telefonierenden eigentlich zur verfügung stehen...

Das "Projekt" wird bisher nur bei der Außenstelle im Osten durchgeführt.

Das beste war aber noch, das sämtliche buwler davon nicht durch ihre Vorgesetzten erfuhren, sonder zufällig, durch den von T.W. oben geposteten internen RWE- Vermerk. Da war die Stimmung natürlich wieder hervorragend im Laden.
Gespeichert
frosty


Beiträge: 1


« Antworten #437 am: Mai 15, 2009, 08:42:16 »

Hallo Ihr Lieben,

ich verfolge seit vielen Monaten die Themen und Diskussionen hier im Forum. Ich kann viele Sachen bestätigten, finde es aber müßig darüber zu schreiben. Es ist ja alles bekannt und auch wahr.

Meine Erfahrungen habe ich gemacht und auch dementsprechend gehandelt. Seit Mai habe ich einen neuen Job., Ich bekomme 80% mehr Netto,habe 30 Tage Urlaub und ein 13. Gehalt. Ich muss aber auch hinzufügen, dass mich BUW krank gemacht hat. Ich litt zum Schluss an Erschöpfung und Aggressionen. Die Führungskräfte bei BUW haben keine Kompetenzen.

An alle die im RWE-Projekt arbeiten. Es gibt die Möglichkeit über eine Firma mit der BUW zusammenarbeitet am Außendienst teilzunehmen.
Das bedeutet zwar das Ihr unter der Woche irgendwo in Deutschland seid, aber ihr bekommt dafür Eure Spesen und die Fahrzeit bezahlt.
Ihr seid weg vom Elend und könnt Euch weiterentwickeln. Glaubt mir, dass wird Euch helfen. Man muss nur bereit sein ein Opfer zu bringen

Unter der Woche weg von zu Hause

Es ist eine sehr gute Alternative zum CC. Falls Ihr noch was wissen wollt, meldet Euch per PM



Gespeichert
oldfaithfull


Beiträge: 185


« Antworten #438 am: Juli 05, 2009, 15:37:26 »

Mein Beileid an die ungezählten Agenten, die in sommerlicher Hitze ungekühlt ihr buw-Feeling genießen dürfen!! Während Schnupfer und sein Kollege im gekühlten  "Cayenne" oder was sie sich gerade für Spielzeug gekauft haben erholen! Lets got hot, wer nicht brennt, kann telefonieren!!
Gespeichert
oldfaithfull


Beiträge: 185


« Antworten #439 am: August 15, 2009, 09:26:33 »

jaja, der puff  brennt mal wieder! Diesmal werden "Kundenberater" gesucht!! Dreimal kurz gelacht, denn vom beraten lebt der Steuerberater! Hier gehts um 1a Drückerjobs am Hörer und ich warte auf den Tag ,wo morgens um 6 mal wieder der Staatsanwalt in der Rheiner Landstraße anklopft weil die Brüder vermutlich genauso im illegalen Datenhandel drinhängen wie alle anderen TELEBIMBAMBUDEN auch!
Gespeichert
Teodor Webin


Beiträge: 45



« Antworten #440 am: September 14, 2009, 19:59:03 »

Von wegen sportlich und fair: Die Arbeitsbedingungen bei buw

Während ganz Münster am 13. September im Lauffieber war, wollten einige nicht mitfiebern: Die in der Telefonzelle organisierten CallCenter-ArbeiterInnen nahmen den von dem CallCenter buw gesponsorten Staffellauf zum Anlass für eine Protestaktion: Mit Transparenten und Flugblättern machten sie auf die Arbeitsbedingungen bei buw aufmerksam. In dem Flugblatt, das hundertfach beim Start und Ziel des Staffellaufs verteilt wurde, kritisierten sie u.a. die klimatischen Bedingungen in den Betriebsräumen, die, so das Flugblatt, regelmäßig für notärztliche Einsätze sorgen würden, den Arbeitsdruck und insbesondere die geringen Löhne. Der AStA der Universität Münster unterstützte den Protest der CallCenter-Agenten, indem er ein Transparent aus seinen Räumen am Hindenburgplatz hängte.....


Flugblatt: Von wegen sportlich und fair: Die Arbeitsbedingungen bei buw

Wiedereinmal nutzt die Geschäftsführung von buw, eines der größten hiesigen Arbeitgeber und CallCenter, ein sportliches Großevent, um sich einen fairen und fröhlichen Anstrich zu verpassen. Daumen Hoch! Wir sind ein Team, die Nummer Eins, bei uns herrscht das buw-Feeling, wir packen es, gehen gerne zur Arbeit und überhaupt haben wir einen supertollen Job! Das die Realität anders aussieht, merkt man allein schon durch diese Gebaren, welche wohl kein halbwegs seriöser Betrieb nötig hätte.

Wie sehen aber die Fakten aus bei buw? Sicherlich nicht so rosig wie die Herren Bormann und Wulf dies so gerne bei Betriebsfeiern, auf Plakaten oder in der Mitabeiterzeitung darstellen. Beispiele für die Arbeitsbedingungen am Standort Münster sind etwa die unsäglichen klimatischen Bedingungen die (z.B.) während des Hochsommers herrschen. Regelmäßig gibt es in den Räumlichkeiten höhere Temperaturen als draußen. 33 Grad sind somit keine Seltenheit, da die Geschäftsführung sich strikt gegen die Anschaffung einer vernünftigen Klima- oder Lüftungsanlage sträubt. Folglich kommt es alle paar Wochen zu Kreislaufzusammenbrüchen von MitarbeiterInnen, die dann durch einen Rettungswagen abgeholt werden müssen.

Für die Masse weitaus dramatischer ist aber der Stress, der in den CallCentern aufgebaut wird. Alle Kollegen haben eine bestimmte Quote (Eingehende Anrufe oder erfolgreiche Verkäufe) einzuhalten. Dazu muss aber auch eine hoher Qualitätslevel (Freundlichkeit, Verständnis für den Kunden, Kompetenz,...) eingehalten werden. Diese beiden Punkte stehen aber meist im Gegensatz zu einander und bauen in den Köpfen der Angestellten einen hohen psychischen Druck auf. Sie müssen freundlich, nett und clever sein, aber im Gegenzug so viele Telefonie wie möglich führen. Alles wird natürlich durch Kontrollmaßnahmen und Testanrufe genaustens erfasst. Weichen die Mitarbeit mal gröber vom Soll ab, gibt es ein protokollierte Gespräch, welches eine Vorstufe der Abmahnung ist - oder der befristete Arbeitsvertrag wird gar nicht erst verlängert.

Neben dem täglichen Druck und den teils unmenschlichen Arbeitsbedingungen, sorgt aber vor allem ein Punkt für dauerhafte Frustration unter den CallCenter-AgentInnen: Die miserable Bezahlung. So gab es seit weit vor der Euro-Umstellung keine Lohnerhöhung mehr. Jeder Mensch kann sich ausdenken was dies inflationsbereinigt für den Reallohn bedeutet. buw argumentiert hier zwar immer mit dem betriebseigenem Karriere-Modell (nach erreichen der nächsten Stufe, 51 Cent mehr Stundenlohn), doch dieser wird an eine gute Beurteilung durch Vorgesetzte gekoppelt. Fällt also ein Mitarbeiter durch kritische Worte oder andere Dinge negativ auf, bekommt er eine schlechte Benotung und ist somit nicht mehr für den Betriebsinternen "Aufstieg" zugelassen.

Wir wissen das buw nur eine Firma von vielen ist, die sich getreu der "New Economy" einen positiven und kumpelhaften Anstrich gibt, tatsächlich aber auf die kosteneffiziente Ausbeutung von Arbeitskräften setzt. Wir können und werden es nicht länger akzeptieren ständig Worte wie Fairness und Sportlichkeit zu hören, da dies eine zynische Zumutung für die Angestellten in den Call-Centern von buw ist. Wir fordern von buw eine angemessene Lohnerhöhung, vollständig bezahlte Urlaubstage, die Abschaffung von protokollierten Gespräche durch Quoten-Versäumnisse oder Lappalien. Keine Schikanierung mehr durch Projekt- und Teamleitung! Einhaltung der arbeitsrechtlichen Standards in Bezug auf Räumlichkeiten und Pausenregelung!




Call for a Union....

Münsters CallCenter-AgentInnen organisieren sich. Ein Interview mit der „Telefonzelle“.


In Münster haben sich CallCenter-AgentInnen unter dem Namen ‚Telefonzelle’ zusammengeschlossen, um sich gemeinsam gegen die Ausbeutungsverhältnisse in der Branche zu wehren. Die Direkte Aktion sprach mit einem von ihnen.

DA: Warum habt ihr angefangen, euch als CallCenter-AgentInnen zu organisieren?

- Die Wirtschaftskrise hat ja zuerst die LeiharbeiterInnen getroffen – und ArbeiterInnen in CallCentern sind meist outgesourct und arbeiten dort, wo man schnell und einfach kürzen oder aber den Leistungsdruck erhöhen kann. Deshalb hatten einige, die im CallCenter arbeiten, das dringende Bedürfnis, auf so eine Situation vorbereitet zu sein. Wir sind nicht den Weg einer öffentlichen Veranstaltung gegangen. Es ist aus viel zu vielen Organisationsprojekten klar geworden, dass das nicht klappt, wegen einer verständlichen Angst davor, im Betrieb denunziert zu werden. Stattdessen lief die Organisierung über eine persönliche Ansprache.

DA: Wo liegen denn momentan die Hauptprobleme in den CallCentern?

- Das hängt von der Form des CallCenters ab. Zum Einen gibt es sog. ‚Inhouse’-CallCenter. Die Leute, die da arbeiten, sind eben nicht outgesourct und fallen unter einen betreffenden Tarifvertrag. Und es gibt die outgesourcten Callcenter. Bekanntestes Beispiel dafür sind die Telekom-eigenen CallCenter, die erst vor kurzem ausgegliedert wurden. Die Bertelsmann-Tochter arvato, Deutschlands größter CallCenter-Konzern, hat sich neun CallCenter der Telekom eingefahren. Für die KollegInnen heißt das: Absenkung des Lohns, vier Tage weniger Urlaub und 3,5 Stunden mehr Arbeit in der Woche.

Außerdem muss man klar zwischen den Inbound- und Outbound-Jobs trennen. Inbound heißt, du wirst angerufen. Du hast dann kaum Einfluss auf deinen Arbeitstakt. Denn nach einem Anruf kommt der nächste rein. Oft ist der Kunde dann einfach in der Leitung.

Outbounder, die meistens was verkaufen sollen oder Umfragen machen, werden dagegen oft nach Erfolgsquote bezahlt.

Das führt auch direkt zur nächsten Unterscheidung, nämlich der zwischen den Konzernen und den Scheinselbständigkeitsklitschen. Letztere zahlen keinen festen Stundenlohn, sondern nur nach Quote. Die Klitschen nehmen oft Studierende oder MigrantInnen – wegen fremdsprachlicher Telefonie – und die Leute haben überhaupt keine soziale Absicherung. Da werden banalste Rechte nicht gewährt. Die Leute machen meist nicht mal Pausen, weil sie dann einen Anruf und damit reales Geld verlieren. Und natürlich ist es auch von Konzern zu Konzern unterschiedlich, selbst wenn dieselben Projekte telefoniert werden.

Es gibt auch ein paar gemeinsame Probleme: zum Beispiel Datenschutz – nicht den der Kunden, sondern den der ArbeiterInnen. Das betrifft den Mitschnitt von Gesprächen sowie Krankenrückkehrgespräche. Die Durchsetzung der Regelungen für Bildschirmarbeit ist auch ein Problem. Die komplette Kontrolle und Erfassung, die technisch in CallCentern möglich ist, ist äußerst relevant. M.E. ist das deutlichste gemeinsame Manko aber immer noch der Lohn.

DA: Wie wollt ihr gegen diese Missstände vorgehen?

- Das A und O in dieser Phase ist der Austausch. In den Scheinselbständigkeitsklitschen kann man m.E. gerne mal den juristischen Weg wählen und seine Selbständigkeit in ein festes Arbeitsverhältnis umdefinieren. Dass die Leute aus den Konzernen dann den Scheinselbständigen die normalen Arbeitsbedingungen erklären, ist auch wichtig.

Der Austausch unter den ArbeiterInnen in den Konzernen ist genauso relevant: Die Arbeitgeber kommen ja immer mit dem Argument, dieses oder jenes sei nicht wirtschaftlich. Wenn ich dann aber hingehe und sagen kann: ‚Warum geht denn das in dem anderen Betrieb?’ habe ich zumindest schon mal ein gutes Argument. Und nicht zu vergessen die Tipps und Tricks für den Alltag: Bei uns treffen ja auch alte Hasen auf Neulinge. Es wird sich also auch über Dinge ausgetauscht wie ‚Wie tickt ein bestimmter Vorgesetzter?’ oder über Kleinstformen der direkten Aktion: Wie manipuliere ich die Quote? Wie trickse ich die automatische Zeiterfassung aus? Und für einige dieser Aktionen, die man sich alleine nicht traut, hilft es, durch die Treffen zu wissen: Andere machen das auch. Sowas muss auch über die Gruppe hinaus getragen werden, denn viele trauen sich vielleicht nicht zur Telefonzelle, würden aber an einem kollektiven Dienst nach Vorschrift teilnehmen.

Fünf Leute in einem CallCenter entfalten noch keine Arbeitermacht. Sie sind ersetzbar, die Leute auf den ARGEn stehen zwangsweise Schlange. Aber von den CallCentern geschulte Leute mit Erfahrung werden nicht so einfach ausgetauscht. Mit 20 Leuten stellst du in jedem CallCenter schon eine ziemlich konkrete Macht dar. Da sind wir noch nicht, aber uns sprechen monatlich neue Leute an. Eigentlich sind CallCenter-AgentInnen als KommunikationsarbeiterInnen durchaus TrägerInnen einer ganz passablen Arbeitermacht. Aber eben erst kollektiv.

DA: Mit wem arbeitet ihr zusammen, um gegen die Ausbeutungsbedingungen zu kämpfen?

- Zum Einen gibt es da soziale Organisationen, die als Bündnispartner in Frage kommen und zum Anderen die Statusgruppen, um die es geht. Natürlich arbeiten wir mit Leuten von chefduzen.de und vom CallCenter-Forum 1Oglinks aus Köln, die sich gegen Tectum stark gemacht haben, zusammen. Für unser Gründungstreffen hatten wir GenossInnen von kolinko eingeladen, da diese ja vor einigen Jahren eine Untersuchung zu CallCentern gemacht haben. Wir treten auch sowohl an die FAU wie auch an ver.di heran, wobei letztere sehr zurückhaltend sind, während die FAU zu allen Schandtaten bereit ist.

Zu den Statusgruppen: Das sind einmal die KundInnen am Telefon, die kann man m.E. nur per Öffentlichkeit erreichen. Die andere Statusgruppe sind die Auftraggeber. Ich denke, wir können in CallCentern viel erreichen, wenn wir die auftraggebenden Konzerne unter Druck setzen. In dem Sinne würde ich auch gerne mit den ArbeiterInnen dieser Konzerne in Kontakt treten. Da sind wir als outgesourcte CallCenter-AgentInnen wieder vergleichbar mit den LeiharbeiterInnen. Wir sind KollegInnen, die zu schlechteren Bedingungen arbeiten. Da müssen wir, genau wie die LeiharbeiterInnen, auch die Solidarität der ArbeiterInnen aus den Mutterkonzernen einfordern.

 

Das Interview führte Findus

[Interview aus: direkte aktion Nr. 195, September 2009. S.6.]
Gespeichert
Rosie70


Beiträge: 8


« Antworten #441 am: Oktober 20, 2009, 07:29:33 »

Ich wurde datzu verdonnnert in der Bude einen Eigungstest zu machen. Mir graut es jetzt schon. tongue
Gespeichert
inline


Beiträge: 497


« Antworten #442 am: November 03, 2009, 15:25:06 »

Zitat von: Teodor Webin
Das führt auch direkt zur nächsten Unterscheidung, nämlich der zwischen den Konzernen und den Scheinselbständigkeitsklitschen. Letztere zahlen keinen festen Stundenlohn, sondern nur nach Quote. Die Klitschen nehmen oft Studierende oder MigrantInnen – wegen fremdsprachlicher Telefonie – und die Leute haben überhaupt keine soziale Absicherung. Da werden banalste Rechte nicht gewährt. Die Leute machen meist nicht mal Pausen, weil sie dann einen Anruf und damit reales Geld verlieren. Und natürlich ist es auch von Konzern zu Konzern unterschiedlich, selbst wenn dieselben Projekte telefoniert werden.

Es gibt auch ein paar gemeinsame Probleme: zum Beispiel Datenschutz – nicht den der Kunden, sondern den der ArbeiterInnen. Das betrifft den Mitschnitt von Gesprächen sowie Krankenrückkehrgespräche. Die Durchsetzung der Regelungen für Bildschirmarbeit ist auch ein Problem. Die komplette Kontrolle und Erfassung, die technisch in CallCentern möglich ist, ist äußerst relevant. M.E. ist das deutlichste gemeinsame Manko aber immer noch der Lohn.

Einer dieser kleinen Klitschen will nun von Provision auf Stundenlohn  (7,50 € ) umstellen und der CallAgent darf noch zusehen, wie er sich sozial versichert. In einem Rundschreiben wurde sogar vom CallAgenten verlangt 1/4 St. vor der Arbeitszeit zu kommen, da es angeblich der Gesetzgeber so verlangt.

Hier werden doch rechtliche Grundlagen so  gemixt,  wie es dem Arbeitgeber/Auftraggeber gerade schmeckt.

Ich habe den Eindruck es wird immer weiter in den CallCentern ausgelotet wie weit man es mit der Illigalität treiben kann, ohne spürbare Konsequenzen zu bemerken.
Verantwortungen werden abgeschoben, das Monitoring will z. B. auch ein Auftraggeber des CallCenters übernehmen. (ist ja online alles möglich) Wird  es so nicht  noch undurchsichtiger  in der Grauzone?
Man fragt sich ja nicht nur, ob man es mit einem  Auftraggeber oder Arbeitgeber zu tun hat, sondern man fragt sich auch noch wer es eigentlich in diesem Subunternehmens-caos überhaupt ist.
Wenige Klagen auf eine festes Angestelltenverhältnis werden vielleicht bei der Effizenberechnung  einfach mit einkalkulliert ..vielleicht teilt man sich ja auch das Risiko gemeinsam...

anders kann ich mir das nicht wirklich erklären..

Wirtschaftskrise hin oder her,
wenn es auch daran liegen mag,

so frage ich mich doch, ob Unternehmen nicht  einfach mal einen cut  machen sollten (das war es halt ), wenn der Karren nicht mehr zieht.






 
Gespeichert
oldfaithfull


Beiträge: 185


« Antworten #443 am: November 07, 2009, 02:16:43 »

buff ist ein drecksladen und wird ein drecksladen bleiben, es wird die zeit kommen, da man solchen drecksläden die grenzen zeigt!!!
Gespeichert
Rappelkistenrebell


Beiträge: 419



WWW
« Antworten #444 am: November 07, 2009, 20:04:00 »

Ich war früher selber bei buw beschäftigt gewesen. Die Betreiber sind A... und die Arbeitsbedingungen mies und obendrein noch schlecht bezahlt!
Also laß Dich nicht unterkriegen! Dein Engagement gegen diese miesen Ausbeuter hilft Vielen! Weiter so!
Hoch die Faust!
Gespeichert

Gegen System und Kapital!


www.mlpd.de
SNUW


Beiträge: 26


« Antworten #445 am: November 12, 2009, 19:57:52 »

Ich arbeite bei BUW in Schwerin und muss sagen... ihr habt Recht. Ein Top-Arbeitgeber ist das bestimmt nicht.
Die Mitarbeiter in Münster jammern ja schon rum. Wir in Schwerin bekommen nur lumpige 6,75 (Basic 7,00) Euro pro Stunde. Da fühlt man sich sehr verarscht wenn andere Ost-Orte über einen Euro mehr bekommen.
Gespeichert
mousekiller


Beiträge: 509



« Antworten #446 am: November 12, 2009, 22:58:37 »

Ich würde es für einen schlecht gemachten Witz halten, wenn es nicht so traurig wäre. Immerhin: Du scheinst ja deinen Spaß dabei zu haben, sie vorzuführen.
Gespeichert

Wer alles gesagt hat, sollte den Mund halten und zuhören.
SNUW


Beiträge: 26


« Antworten #447 am: November 13, 2009, 12:09:15 »

Ich dachte das hatten die Leute nur gemacht bei buwsuckz.

Die Beiden tun mir richtig Leid. Die hatten gedacht, dass sie dich in Ruhe beobachten können in der Stadt und du fährst in den Urlaub   Cheesy Jetzt sind die weit weg von zu Hause.

Mit deinen schreiben im Forum wissen die Leute nun auch dass sie bereits entdeckt sind.
Gespeichert
Ratrace


Beiträge: 2500



« Antworten #448 am: November 14, 2009, 08:21:47 »

Den Angestellten dieser Detektei scheint es gut zu gehen, besser zumindest als den Angestellten bei buw... immerhin dürfen die Nachwuchsdetektive ihren Observationsobjekten in den Urlaub hinterherfahren. Sherlock Holmes auf Malle oder so. Damit lassen sich ideale Arbeitsbedingungen konstruieren:

"Hallo Chef, unser Mann ist auf dem Weg nach Dubai und will da ins Shangri-La Hotel einchecken, wir bleiben am Ball..."

An wen muß ich meine Bewerbung richten? Doof und auffällig jemandem hinterherzulaufen stelle ich mir nicht sonderlich schwierig vor, das kann ich auch.

Mensch, ihr zwei Hobbydetektive: Für so einen Job gibt es doch Handbücher, lest doch mal eines, das kann helfen. Oder besorgt euch ein echt professionelles Detektiv-Kit:

Zitat
Ich dachte das hatten die Leute nur gemacht bei buwsuckz.

Äh, ja, und da hatte es sich schon nicht so sonderlich bewährt. Die Ergebnisse der Observationen waren hochgradig fehlerhaft. Insgesamt hat der ganze Schmonzes ja auch zu einer Einstellung des Verfahrens geführt.
« Letzte Änderung: November 14, 2009, 08:35:24 von Ratrace » Gespeichert

Das einzig Freie im Westen sind die Märkte.
Hans Dampf


Beiträge: 64


« Antworten #449 am: November 17, 2009, 17:40:57 »

@mlawrenz

Ich glaube, die beiden Helden der Buff WOLLEN, dass Du über die Observation in Kenntnis bist. Dies ist ein kläglicher Einschüchterungsversuch, um Dein Buchprojekt zu behindern/verhindern. Ich bin inzwischen glücklicherweise auch bei Buff ausgestiegen. Es geht mir nun auch schon nach kurzer Zeit viel besser. Kann nur jedem dazu raten. Egal ob dann arbeitslos oder nicht. Der seelische Druck, viel verantwortungsvolle Arbeit ohne Anerkennung und adäquaten Lohn zu verrichten, ist auf Dauer schlimmer als H4.

Ich denke, dass sich Buff auf Dauer selbst zerstört. Sie preisen ein großes "Miteinander" (Buff-Feeling), machen eine Weihnachtsfeier mit Busshuttle und Saufen auf lau, gründen diesen unsäglichen Parasportverein FC Real, lassen sich mit Preisen und Auszeichnungen überhäufen. Und was passiert wirklich ? Inkompetente teilw. viel zu junge und unerfahrene Teamleiter terrorisieren Projekte und Kollegen, angepeitscht von herz- und skrupelosen Projektleitern die -machtgeil wie sie sind- keine Möglichkeit auslassen, ihre Inkompetenz und Erfolglosigkeit im Privatleben an unschuldigen Agenten auszuleben. Schon im "Karriereportal" der Buff wird das deutlich. Ein Dauerstudent ohne Abschluss weil zu blöd kommt nicht mehr klar. Bei Buff beworben, schon Teamleiter, dann Projektleiter. So ein Versager hätte sonst bei Lidl die Kartons in den Müll sortiert. Wie kann man solchen Leuten die Verantwortung über Mitarbeiter geben ? Dann diese Quotenscheiße. Wie soll ich als Agent im Inbound eine Quote erfüllen ? Mehr als telefonieren geht nicht. Den Kunden nach 2 Minuten aus der Leitung schmeißen darf ich nicht. Also was nun ? Vorgaben des Auftraggebers erfüllen oder die Quote halten und die Kunden aus der Leitung feuern und beim coaching Ärger kriegen ? Das ist doch paradox !!! Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Die Geldgeilen Nimmersatte der GF sind für die Vollpfosten auf den Teamleiter und Projektleiterplätzen mitverantwortlich. So lange wie sich da nichts ändert, schaufeln die ihr eigenes Grab. 
Gespeichert

Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen ! (Walter Röhrl)
Seiten: 1 ... 26 27 28 29 [30] 31 32 33 34 ... 60   Nach oben
Drucken
Gehe zu: