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admin
Administrator
Beiträge: 1164
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« am: November 03, 2007, 13:06:37 » |
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Auf mehrfachen Wunsch hier nun der PRAXIS-Bereich. Bereits die "Urteile und Infos..." weiter oben oben im Forum sind Anleitungen zum möglichen Vorgehen.
Es ist jedoch wichtig ein politisches und gemeinsames Handeln zu entwickeln. In diesem Bereich des Forums sollen nicht allein irgendwelche Handlungsanweisungen in der Art von Kochanleitungen gegeben werden. Es ist ein wirklicher Austausch nötig, zu lange herrschte Ruhe in diesem Land. Deshalb ist es notwendig hier auch die ersten Erfahrungen wiederzugeben. Ein Bericht über das Scheitern einer Aktion kann überaus lehrreich sein, das Schönreden eines Flops wäre hingegen kontraproduktiv.
Mal sehen, was sich hier entwickelt...
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alfred
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« Antworten #1 am: November 03, 2007, 14:50:39 » |
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Begrüssenswert, weil die unendlichen theoretischen Erläuterungen zu allem und jedem von diversen aktiven User von chefduzen (und ich schließe mich da ausdrücklich nicht aus) auf Dauer gelinde gesagt ermüdend sind!
Eine aktive Aktion mit Symbolcharakter gegen das Kapital war das "Strikebike" der FAU. Als Befürworter von "Nadelstich-Aktionen" lese ich ab und an noch von kleineren Aktivitäten gegen Arge-Häuser aber das war es dann auch schon.
@admin: Sollen in diese Rubrik auch Berichte über z.B. Arbeitsgerichtsprozesse gegen bestimmte Firmen/Branchen oder eher nur gesellschaftsbezogene Aktivitäten?
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To be is to do (Socrates), To do is to be (Sartre), Do be do be do (Sinatra)
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BakuRock
Beiträge: 1637
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« Antworten #2 am: Dezember 30, 2007, 01:15:53 » |
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Original von admin ........................ Es ist jedoch wichtig ein politisches und gemeinsames Handeln zu entwickeln. .............................................. Mal sehen, was sich hier entwickelt... Ein prima Schritt um Kraefte zu buendeln - Thx @admin Was haelt dieses Forum davon, in eben diesem Praxisbereich die Gemeinsamkeiten auszuloten? Am aktivsten scheinen mir im Moment die Streitgespraeche ueber die Unterschiede. Dabei gibt es schon sehr gute Ansaetze von Gemeinsamkeiten. Zum Bleistift der Argeschluss III von onkel tom, die Gendreck weg-Kampagne von eivisskat, die Ueberfluessigen und die Leihkeule........ Das alles verlaeuft sich aber leider etwas in den Tiefen dieses Forums. Aktuelle Informationen und die schnelle Auseinandersetzung und Meinungsbildung sind wichtig - druecken aber die Infos ueber solche Aktivitaeten regelmaessig in den Hintergrund und lassen kaum kontinuierliche (Weiter)Beschaeftigung- und Entwicklung zu. Wenn wir im Praxisbereich fuer jede dieser Aktivitaeten ein gesondertes Unterthema aufmachen, und sich jeweils die Interessenten fuer ein Thema kontinuierlich und ernsthaft im Thema austauschen, dann koennten Kraefte gebuendelt werden und der sachbezogene Austausch waere wohl auch einfacher fuer jedermensch.
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--- Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, gibt es für sie keine Hoffnung. .... A. Einstein Wer sind wir FAUistas?
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Pascal Alter
Beiträge: 432
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« Antworten #3 am: Januar 19, 2008, 15:35:17 » |
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Guten Abend Liebe Freunde ,,
Original von Administrator : Es ist ein wirklicher Austausch noetig ,zu lange herrschte Ruhe...
Ich moechte fragen was nun mit Bochum-Nokia Werke , wie waere es ? Meine Nokia 2610 ist dort hergestellt - und ich bin sehr Zufrieden - die ist prima Sort - wie waere es wenn ...diese Nokia in Rumaenien ,oder birgendswo wuerde ? Gas ist nicht fair mit Nokia usw. Bitte schreiben Sie ueber diese ca.2 Tausend Leute dort in Bochum ?Was nun?
Vielen Dank , und Guten Abend noch Allem , Pascal Alter
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BakuRock
Beiträge: 1637
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« Antworten #4 am: Januar 25, 2008, 01:26:43 » |
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Original von admin Auf mehrfachen Wunsch hier nun der PRAXIS-Bereich. Bereits die "Urteile und Infos..." weiter oben oben im Forum sind Anleitungen zum möglichen Vorgehen.
Es ist jedoch wichtig ein politisches und gemeinsames Handeln zu entwickeln. In diesem Bereich des Forums sollen nicht allein irgendwelche Handlungsanweisungen in der Art von Kochanleitungen gegeben werden. Es ist ein wirklicher Austausch nötig, zu lange herrschte Ruhe in diesem Land. Deshalb ist es notwendig hier auch die ersten Erfahrungen wiederzugeben. Ein Bericht über das Scheitern einer Aktion kann überaus lehrreich sein, das Schönreden eines Flops wäre hingegen kontraproduktiv.
Mal sehen, was sich hier entwickelt...
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BGS
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« Antworten #5 am: August 21, 2008, 22:53:24 » |
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Was bedeutet schon "Auf gehts` , wennss ," um NIX mehr geht?
Was soll die euschelei=:()
Is stra..nge ., add
I WORK SO XAMAZING +
I LOUV EOU
. BEGEES
P.S.: YOU MAKE ME SICK,
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BakuRock
Beiträge: 1637
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« Antworten #6 am: August 22, 2008, 00:24:45 » |
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BGS  gehts dir gut? - weisst du mehr? Was ist los? Was macht dich krank? 
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Kuddel
Beiträge: 4012
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« Antworten #7 am: August 22, 2008, 10:46:19 » |
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politisches und gemeinsames Handeln Ich denke, da liegt der Hase im Pfeffer. Man wünscht sich das und redet drüber, aber in der Praxis spürt man zu wenig davon. Mich quält das auch...
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admin
Administrator
Beiträge: 1164
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« Antworten #8 am: Dezember 04, 2008, 19:56:24 » |
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Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal inhaltlich zu Wort melden.
Für dieses Forum gibt es kein Handbuch für den richtigen Weg, doch es gibt ein paar Grundgedanken, die dazu geführt haben, das Forum ins Netz zu stellen und es seit nunmehr 6 Jahren zu betreuen. Wir haben bisher viel lernen können und müssen und "learning by doing" hat sich bewährt. Die Aktivisten hinter chefduzen investieren hier ihre Zeit nicht deshalb, damit es den Opfern eines durch und durch ungerechten Wirtschaftssystems etwas leichter fällt die Ungerechtigkeit zu ertragen, sondern um dazu beizutragen, die Ungerechtigkeit zu beenden.
Die Wirtschaftkrise beschleunigt viele schon zuvor existierende Entwicklungen. Wir sind aber erschrocken, um wieviel langsamer sich die Auseinandersetzung mit den Ursachen der Krise entwickelt, wie auch die Suche nach Lösungsansätzen aus der Position der Ausgebeuteten.
chefduzen ist kein Selbshilfeforum für Erwerbloselose. chefuzen will mehr!
Viele Entwicklungen innerhalb des Forums sind ein Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. Hier explodieren die Bereiche prekärer Jobs, Erwerblosigkeit, Streß mit Ämtern und Schulden...
Hier ist die gegenseitige Hilfe und der Erfahrungsaustausch im allgemeinen vorbildlich, jedoch treten wir weitgehend auf der Stelle. Es bleibt bei einer (massenhaften) individuellen Hilfe. Grundlegende Fragen beginnt man erst dann zu stellen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wenn man seinen Job verloren hat, hat man auch eine Waffe verloren mit der man etwas erkämpfen kann. Aus Angst den Job zu verlieren bleiben die Meisten passiv und lassen sich alles gefallen bis sie dann plötzlich Job und Faustpfand, mit dem man hätte etwas durchsetzen können, los sind. Dann finden sie sich bei chefduzen um zu jammern. Die meisten User haben keinerlei politische Erfahrungen. Es finden sich somit auch in diesem Forum viele verquere Vorstellungen und erstaulichste Spaltungslinien. Einige halten sogar Leute mit einem Job im ersten Arbeitsmarkt nicht für einen Teil des Proletariats, sondern für eine ominöse "Mittelklasse". Es scheint wirklich nötig, daß einige Grundlagen und auch etwas "Theorie" hier diskutiert wird, auch wenn viele davon nix hören wollen.
Hier befinden wir uns im Praxisbereich des Forums. Mit dem Entwickeln einer gemeinsamen Praxis gegen Ausbeutung und Verarmung stehen wir offensichtlich ganz am Anfang. Wir haben genug Kandidaten, die am Kneipentresen und der Tastatur ihres Computers wahre Helden und flammende Revoluzzer sind, aber beim verteilen eines Flugblattes oder Plakatieren wurden sie nie gesehen. Bei allen großen Kämpfen, die man hier so gern bewundert, war es ersteinmal eine Minderheit, die voranpreschte. Um einen Anfang zu machen braucht es nicht viele. Selbst zwei oder drei Leutchen können eine Menge in Bewegung bringen. Wir hoffen, das Forum trägt dazu bei, daß die Menschen zusammenfinden, die bereit sind als "Zündfunken" zu agieren. Und wir hoffen auf jede Menge Feedback von Erfahrungen mit Aktionen und Aktiönchen. Auch über Flops sollte berichtet werden. Wir können auch daraus lernen.
Und ich kann es nicht oft genug wiederholen: Wenn jeder nur für sich kämpft, werden wir nicht weiter kommen. Wenn Erwerbslose und Arbeitende, wenn Leiharbeiter und Stammbelegschaften glauben, die jeweils "anderen" hätten nichts mit dem eigenen Schicksal zu tun, dann bleiben wir die Kälber, die sich zur Schlachtbank führen lassen. Es sind noch einige Spaltungen zu überwinden. Es genügt auch nicht hier nur seinen Frust abzuladen und darauf zu hoffen, die Linkspartei werde es schon richten...
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« Letzte Änderung: Dezember 05, 2008, 13:08:45 von admin »
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BakuRock
Beiträge: 1637
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« Antworten #9 am: Dezember 06, 2008, 01:34:03 » |
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..... chefduzen will mehr ..........! - so habe auch ich das verstanden........ keine Antwort ist eine Scheiss-Antwort. Allerdings will ich hier nicht antworten, sondern lieber meine Gedanken aufschreiben - noch ist Zeit. Meine allererste Signatur hier kennen vielleicht noch manche User - so mit gegen Windmuehlenfluegel ankaempfen und doch lieber die Muehle uebernehmen und so........... Nun versuchen ja zahlreiche Initiativen, Gruppen und sehr einfallsreiche Leute, bestaendig gegen die Fluegel anzukaempfen. Was sagt euch euer Gefuehl? - es scheint sinnlos - die Fluegel drehen sich schon viel zu schnell und erschlagen in ihrer Gier, sich noch schneller drehen zu wollen. nicht nur Voegel, sondern entziehen dem Boden auch noch das Wasser und inzwischen faerbt sich dieses zunehmend rot vor Blut .... Eine "Leihkeule" fuer die Sklaven, eine Mitarbeiterinfo vom Betriebsrat, eine Pressekonferenz von Konzernleitungen, die handlangerischen Veroeffentlichungen von "Medien" und die "Anstrengungen" der Politiker "im Interesse der Menschen" - scheinen wirkungsvoll - sind aber m.E. allesamt abhaengig vom Vorhandensein (oder anders gesagt, angewiesen auf das Vorhandensein) dieses wuetenden unmenschlichen Systems, was derzeit die Welt beherrscht. Nach so vielen Jarhunderten, in denen so viele Don Quichotte´s und Sancho Pansa´s auf brutalste Art den Windmuehlenfluegeln zum Opfer gefallen sind, sollten wir doch nun, im 21. Jahrhundert, langsam begreifen, dass dieser Kampf gegen die Raffgier, den Egoismus und die Skrupellosigkeit sinnlos ist, weil er uns nicht weiter bringt. Warum wenden wir uns nicht einfach dieser, vermeintlich Gottgegebenen (oder wie auch immer jemensch das alles so hinnimmt), ab, und beginnen uns unser eigenes Leben zu gestalten? Gerecht, menschlich und sinnvoll. Was spricht eigentlich dagegen - mal abzuklaeren, in welcher Gegend wieviele chefduzer mit den gleichen beruflichen/fachlichen Interessen/Wissen/Koennen sich zusammen finden koennten, um einen (chef)duzen-Betrieb zu gruenden? - diese duzen-betriebe (Chef´s sind out) untereinander zu vernetzen, um sich gegenseitig versorgen zu koennen? - auf dieser plattform - chefduzen.de - den woechentlichen bedarf eines betriebes und daneben, die produzierten Produkte und Mengen gegeneinander zu stellen, um herauszufinden, inwieweit die Betriebe sich gegenseitig versorgen koennten? Z.B.: - Ein selbstverwalteter Betrieb hat fuenf Arbeiter. Er benoetigt in der Woche 7 Kg Brot, 70 Aepfel, 1000 g Butter, vier Glas Marmelade, (nach einem Abwasch drei neue Teller) usw....... Ein anderer Betrieb hat, nach dem Eigenbedarf, noch 140 Aepfel, 70 Birnen und 200 Glas Marmelade uebrig............. usw. Was spricht dagegen.........? Ps.: Meine Tastatur faengt an zu haken. Habe aber keine Lust zu korrigieren - die wird wohl nun doch etwas aelter - ist noch ohne "Windows"-Taste und richtig rustikal aus "DOS-Zeiten" 
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--- Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, gibt es für sie keine Hoffnung. .... A. Einstein Wer sind wir FAUistas?
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peterchen
Beiträge: 5
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« Antworten #10 am: Dezember 06, 2008, 17:06:58 » |
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Das ist schon mal eine super Idee,wenn wir mehrere in einer Gegend sind könnten wir uns aber auch nach dem Prinzip der Tauschbörsen gegenseitig helfen.Einer kennt sich mit PC´s aus,der nächste kann am Auto klempnern,man lernt sich kennen,spart Geld und vor allem der Staat steht außen vor und verdient nichts an uns.Genau so könnte es mit einem Flohmarkt funktionieren,ein schwarzes Brett,ich suche...,ich biete ...,na ja ist halt erst mal so ne Idee,als Einstand,bin ja neu hier  .
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Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant.
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ManOfConstantSorrow
Beiträge: 5652
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« Antworten #11 am: Dezember 06, 2008, 19:41:18 » |
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Gut, es spricht sicherlich nichts gegen weiteren Austausch, was das tägliche Überleben betrifft... Nicht alleinsein, Lebensmittel und Fähigkeiten untereinader zugänglich machen... alles schön und gut... aber ich will mehr von chefduzen!!!Und das Vernetzen von "alternativen" Firmen "duzen-betriebe (Chef´s sind out)" gibt es bereits, doch es ist nicht unproblematisch. Ich war eine Zeit lang aktiv in einer Initiative gegen Alternativausbeutung. Zu ihr gehörte auch eine Mitarbeiterin einer linken Druckerei. Es ging um die Problematik: Gutes Gefühl und gutes Gewissen kontra gute Arbeitbedingungen. Zu uns kamen auch Mitarbeiter einer Biobäckerei und durch unsere Arbeit gründeten Mitarbeiter eines Ökosupermarkts einen Betriebsrat. Gutes Image statt gute Bezahlung und das alles mit linkem Anspruch? Die Zeitschrift WILDCAT hat auch eine Broschüre über die Selbstverwaltung von Betrieben herausgegeben. Als sie die Broschüre in polnischer Übersetzung herausbrachte, wurde sie ihnen aus den Händen gerissen und war in kürzester Zeit ausverkauft. Polnische Arbeiter übernahmen irgendwelche völlig runtergewirtschafteten Klitschen um sie in Eigenregie weiterzuführen. Abriß und Verschrottong scheint in einigen der Fälle sinnvoller. Der polnische Staat beobachtet das mit Wohlwollen. Leute arbeiten bis zum Umfallen und lassen noch etwas am Laufen, daß nur Abrißkosten bedeuten würde. Die Arbeiter schuften auf Armutsniveau und haben keine Kraft mehr irgendwelche Unruhe zu machen. Ja, das kostet dem Statt nichteinmal Sozialabgaben. Sorry, ich kann dazu nicht applaudieren! Ich habe nichts gegen Arbeiterselbstverwaltung, aber ich kenne auch Vollversammlungen von "Kollektiven", auf denen eine Lohnsenkung beschlossen wird. Mir erscheint die Selbstverwaltung des Elends als wenig erstrebenswert. Ich kann das Herumpaddeln im Linksalternativen Tümpeln wenig leiden. Ich bin dieses Ghetto leid, ich will, daß mit Leuten diskutieren, die nicht in der Szenekneipe sitzen. Die Leihkeule mag schon ein Schritt in die richtige Richtung sein. Aber warum sollten nicht auch die Arbeiter bei BMW oder HDW über Selbstverwaltung und ähnlich grundsätzliche Themen reden sollen? Aus Italien kam folgender Aufruf: Es gibt keine Zeit zu verlieren
Die Krise reisst sie mit sich, Fabriken stehen still und Arbeiter gehen dem Elend entgegen. Das auf dem Profit aufgebaute System erleidet Schiffbruch. Die Gelegenheit es zu überwinden kann auf die Tagesordnung gesetzt werden. Wenn nicht jetzt, wann denn? Diejenigen, die zu Tode ausgebeutet worden sind, um die Produktion bis zu den äussersten Folgen voranzutreiben, sollten nun verhungern, weil die gleichen Waren, die sie zuvor produziert haben, und die angehäuften Kapitalien keine Märkte mehr finden, von denen sie zu einem entsprechenden Profit aufgenommen werden. Ein Teufelskreis, der gebrochen werden muss. Wer kann dies tun, wenn nicht die Arbeiter selber? (?) Diese Arbeiter fordern wir auf, einzugreifen und dazu beizutragen, eine allgemeine Versammlung vorzubereiten. Der erste Schritt: auf lokaler Ebene Versammlungen unter den Arbeitern der Betriebe und den Aktivisten zu organisieren. Die dazu aufrufenden Arbeiter stehen zur Verfügung, um direkt an solchen Initiativen teilzunehmen. Schliessen wir uns zusammen! Die Krise wird fürchterlich hereinbrechen, es gibt keine Zeit zu verlieren?" http://labournet.de/news/2008/kriseitalien.pdfIch habe keine Lust mir wieder anzuhören, in Frankreich oder Italien gehe sowas, in Deutschland aber nie. Papperlapapp! Dort macht man es einfach. Statt es hier einfach zu versuchen, labert man lieber darüber, warum es in Deutschland nicht funktioniert.
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« Letzte Änderung: Dezember 06, 2008, 19:43:40 von ManOfConstantSorrow »
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
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BakuRock
Beiträge: 1637
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« Antworten #12 am: Dezember 07, 2008, 02:07:55 » |
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Gut, es spricht sicherlich nichts gegen weiteren Austausch, was das tägliche Überleben betrifft... Nicht alleinsein, Lebensmittel und Fähigkeiten untereinader zugänglich machen... alles schön und gut... aber ich will mehr von chefduzen!!!
Und das Vernetzen von "alternativen" Firmen "duzen-betriebe (Chef´s sind out)" gibt es bereits, doch es ist nicht unproblematisch. ................................... Ich habe nichts gegen Arbeiterselbstverwaltung, aber ich kenne auch Vollversammlungen von "Kollektiven", auf denen eine Lohnsenkung beschlossen wird.
Mir erscheint die Selbstverwaltung des Elends als wenig erstrebenswert. Ich kann das Herumpaddeln im Linksalternativen Tümpeln wenig leiden. Ich bin dieses Ghetto leid, ich will, daß mit Leuten diskutieren, die nicht in der Szenekneipe sitzen. Die Leihkeule mag schon ein Schritt in die richtige Richtung sein. Aber warum sollten nicht auch die Arbeiter bei BMW oder HDW über Selbstverwaltung und ähnlich grundsätzliche Themen reden sollen? .............................................. Ich habe keine Lust mir wieder anzuhören, in Frankreich oder Italien gehe sowas, in Deutschland aber nie. Papperlapapp! Dort macht man es einfach. Statt es hier einfach zu versuchen, labert man lieber darüber, warum es in Deutschland nicht funktioniert. Aber nichts anderes meinte ich ja - gut, ich war vorhin nicht besonders gut drauf - aber der Grundgedanke bleibt = solange es am geld und/oder an der gegenseitigen Aufrechnung von Wertigkeiten festgemacht wird, solange werden auch in Selbstverwaltungen Lohnsenkungen beschlossen werden (muessen). Sobald die Koepfe frei sind von wertigen Zuordnungen mit gegenseitigen Aufrechnungen, sobald eine Gruppe/ein netzwerk von Produzenten in der lage sein wird, sich ohne gegenseitige Aufrechnung zu versorgen, wird es im Schaedel "Klick" machen - dann ist der Moment gekommen, wo der Lurch aus dem Tuempel entfliehen kann - die Abkehr von dem Kampf gegen die Windmuehlenfluegel - die innere soziale revolution! Du schrubst: Aber warum sollten nicht auch die Arbeiter bei BMW oder HDW über Selbstverwaltung und ähnlich grundsätzliche Themen reden sollen? Sie tun es doch schon! - http://www.netzwerkit.deUnd weil ich sie zum Teil persoenlich kenne, habe ich Hoffnung, dass es trotz deiner Unkenrufe Hoffnung gibt......... Hoffnungen auf die Selbstverwaltungen und die gegenseitige Versorgung ohne Aufrechnungen von Wertigkeiten - auch in diesem total feindlichen Umfeld mit kaum berechenbaren Einfluessen des kapitalistischen Abartigen. Dass es bereits Vernetzungen von selbstverwalteten betrieben gibt, bezweifle ich sehr. Genau an dieser fehlenden vernetzung - an den nicht vorhandenen Moeglichkeiten sich gegenseitig versorgen zu koennen, scheint auch die Strike-Bike-Aktion gescheitert zu sein. Es fehlte schlichtweg die Moeglichkeit (oder der Wille. oder die Erkenntnis), dass es ohne ein berechnetes netzwerk schlichtweg nicht moeglich ist, solche euphorischen Aktivitaeten dauerhaft in genau diesem Netzwerk auffangen zu koennen. Solche Initiativen brauchen zunaechst ein funktionierendes netzwerk, um eine Chance zu haben.
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--- Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, gibt es für sie keine Hoffnung. .... A. Einstein Wer sind wir FAUistas?
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milly
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« Antworten #13 am: Juni 07, 2010, 21:39:42 » |
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heutige nachricht:
"elterngeld" für hartz4-empfänger fällt weg! - "alles futschikato" - so weit ist es schon gediehen...
wann und wo..... sagt an, ich bin dabei....
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Tante Maria
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« Antworten #14 am: Juni 08, 2010, 00:28:19 » |
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Also ich bin auch auf jeden Fall dabei.Wir müssen uns jetzt gegenseitig unterstützen.
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