Die Riesterrente ist die Ersatzdroge und -lösung für die privaten Geldanlegefirmen wie Banken und Versicherungen.
Warum mußte der starre, unflexible Riesterscheiß kommen?
Weil das große, bequeme Geschäft für Banken und Versicherung, aber für die Kunden wenig passgerechte Geldanlage die Kapitallebensversicherungen waren. Bekanntlich mußten Alg-II-Bezieher diese Geldanlageform zwangsauflösen und die daraus gewonnenenen Erträge zum Lebensunterhalt verbrauchen, bevor sie überhaupt eine amtliche Lohnersatzleistung von der Arbeitsagentur/ARGE beziehen durften.
Da ging ein großes Geheul durch Banken und Versicherungen, was diese Geschäfts-, Umsatz- und Profitverluste betrifft und Riester ließ sich diese Dummenfanglösung für die Banken und Versicherungen und auf Befehl der Unternehmerparteien einfallen.
Fernziel ist es, die gesetzlichen Sicherungssysteme von Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherungen medial schlecht zu reden, praktisch in der Substanz zu demontieren und die Klientel den privaten Geldinstituten zum Abzocken zuzutreiben.
Man könnte das Ganze wie bei Stargate Atlantis umschreiben:
Die Wraith, also die Banken und Versicherungen, suchten neue Weidegründe und neue bzw. alte
Opfer und Riester war einer von vielen, der sie ihnen zutrieb.
Für diese Privatbanken und -versicherungen steht Walter Riester als Ex-Gewerkschaftsfunktionär der IG Metall in Honorardiensten, wo er Vorträge und Reden vor erlauchtem Publikum des Kapitals abhält:
- Agentur referenten & themen, Hohenstein-Ernstthal, Vorträge, 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- Allianz Pension Partners GmbH, München, Vortrag, Juni 2006, Stufe 1 (1000 bis 3500 Euro)
- AWD Holding AG, Hannover, Vorträge, April 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- Badischer Genossenschaftsverband e.V., Karlsruhe, Vortrag, Februar 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- BBBank Anlagenberatungs- und Versicherungsbereich, Karlsruhe, Vorträge, Mai 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- bbg Betriebsberatungs GmbH, Bayreuth, Vortrag, September 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V., Rostock, Vortrag, Oktober 2006, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro)
- Bundesverband Deutscher Vermögensberater, Frankfurt/Main, Vorträge, Mai 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- BVF GmbH, Rochlitz, Vorträge, 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- Delta Lloyd Deutschland AG, Wiesbaden, Vorträge, 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- DEVK Versicherungen, Köln, Schwerin, Vortrag, Dezember 2006, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro), Vortrag, Februar 2007, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro)
- Econ Referenten-Agentur, Starnberg, Vortrag, März 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- Erhard Redner- und Persönlichkeitsmanagement, München, Vortrag, November 2005, Stufe 1 (1000 bis 3500 Euro)
- EUTOP SpeakersAgency, München, Vortrag, Mai 2006, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro)
- Feuersozietät Berlin Brandenburg Versicherungen AG, Berlin, Vorträge, 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- Focus Magazin Verlag GmbH, Focus-Money, München, Vorträge, 2005, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- geno kom Werbeagentur GmbH, Köln, Vortrag, September 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- Georg Seil Consulting GSC GmbH, Wiesbaden, Vortrag, September 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- Heimrich & Hannot GmbH, Leipzig, Vortrag, Mai 2006, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro)
- Nürnberger Versicherungsgruppe, Nürnberg, Vortrag, Juli 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- Öffentliche Versicherungen Sachsen-Anhalt, Magdeburg, Vortrag, Mai 2006, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro)
- Saarland Versicherungen, Saarbrücken, Vortrag, September 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- Sparda-Bank Baden-Württemberg eG, Stuttgart, Vortrag, Januar 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro), Vortrag, Oktober 2006, Stufe 1 (1000 bis 3500 Euro)
- Sparkasse Einbeck, Einbeck, Vortrag, November 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- The London Speaker Bureau, Karlsruhe, Vortrag, März 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- Union Investment Privatfonds GmbH, Frankfurt/Main, Vorträge, 2006, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro); März 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- universa Lebensversicherungen a.G., Köln, Vorträge, 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- Volksbank Lahr, Lahr, Vortrag, April 2007, Stufe 3 (mindestens 7000 Euro)
- Westfälische Provinzial Versicherungen AG, Münster, Vortrag, Januar 2006, Stufe 2 (3500 bis 7000 Euro)
Quelle zu der Honorarliste:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=2467Also wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing!
Gilt auch für Beckmann, Kerner, Sinn, Raffelhüschern, Roman Herzog, Ex-Grüner Metzger, Wirtschaftsweise wie Rürup, Peffekoven, Meinhard Miegel u.a.
Man sehe sich neben den Meinungsmanipulationen der BertelsmannStiftung, der INSM, Konvent für Deutschland, Du bist Deutschland, der Unternehmensberatungen McKinsley und Roland Berger, die Manipulationen der von Roman Herzog (
Roman-Herzog-Institut ) und
( [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Institut_f%C3%BCr_Wirtschaft_und_Gesellschaft]Institut für Wirtschaft und
Deutsches Institut für Altersvorsorge ) geführten Institute und deren Finanzierungsgrundlagen an.
ARD/WDR, Sendung Monitor", Pressemeldung vom 10.01.2008: Trotz Riester-Rente keinen Euro zusätzlichInterne Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung wecken Zweifel am Nutzen der Riester-Rente für GeringverdienerMillionen zukünftiger Rentner laufen Gefahr, trotz Riester-Rente im Alter keinen Euro zusätzlich in der Tasche zu haben. Das berichtet das ARD-Magazin MONITOR auf Grundlage interner Zahlen der Deutschen Rentenversicherung. Diese hatte berechnet, dass selbst ein Durchschnittsverdiener, der 32 Jahre in die Rentenkasse einzahlt, im Jahr 2030 voraussichtlich keinen Nutzen von Riester haben wird. Das Fazit des internen Papiers: "Je weniger Beitragsjahre ein Versicherter hat und je geringer in dieser Zeit seine Beiträge sind, desto weniger lohnt sich Riester."
Der Renten-Experte und langjährige Regierungsberater Winfried Schmähl warnt in MONITOR, dass davon keineswegs nur heutige Hartz-IV-Empfänger betroffen seien. "Millionen" müssten damit rechnen, "dass sich ihre Riester-Förderung gewissermaßen in Luft auflöst". Schuld sei das seit Jahren sinkende Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung und eine gesetzliche Regelung, die bislang selbst Experten kaum bekannt ist: Die Anrechnung der Riester-Ersparnis auf die Grundsicherung.
GRUNDSICHERUNGSFALLEDavon betroffen ist jeder, der im Alter so wenig hat, dass er auf Grundsicherung angewiesen ist - so heißt die Sozialhilfe im Alter. In die Berechnung des Grundsicherungsanspruchs fließt auch die private Riester-Vorsorge ein. Die staatliche Unterstützung wird dann genau um den Betrag der angesparten Riester-Rente gekürzt. Der Wirtschaftsweise Bert Rürup forderte in MONITOR eine Änderung der Gesetzeslage. Wer riestert, müsse das Geld später tatsächlich zusätzlich in der Tasche haben.
MANGELHAFTE BERATUNG DURCH RIESTER-ANBIETERStichproben von MONITOR ergaben zudem, dass Banken, Sparkassen und Versicherungen die Versicherten über diesen Sachverhalt selbst auf Nachfrage nicht aufklärten. Die BW Bank (Landesbank Baden-Württemberg) rechtfertigte dies gegenüber dem ARD-Magazin damit, "Beratungen zur Gesamtthematik, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld 1 und 2, Grundsicherung" seien ihr "per Gesetz nicht erlaubt". Den "allgemeinen Hinweis zu Anrechnung von Einkommen und Vermögen auf die Grundsicherung" wolle man aber "zukünftig deutlicher herausstellen".
TAZ vom 11.01.2008: Altersarmut trotz RiesterPrivatvorsorge lohnt sich für Geringverdiener gar nicht, weil sie mit staatlicher Grundsicherung verrechnet wirdKÖLN dpa In 15 bis 20 Jahren laufen Millionen RentnerInnen Gefahr, trotz "Riester-Rente" keinen Euro zusätzlich in der Tasche zu haben. Nach Recherchen des ARD-Magazins "Monitor" greift das Sozialamt auf die private Altersvorsorge zurück, wenn der Anspruch auf die gesetzlich verankerte Grundsicherung berechnet wird.
In einem internen Papier der Deutschen Rentenversicherung, das "Monitor" vorliegt, wurde errechnet, dass schon für einen Durchschnittsverdiener die Riester-Rente nicht sinnvoll ist. Je weniger Beitragsjahre ein Versicherter hat und je geringer seine Beiträge sind, desto weniger lohnt sich "riestern". Schon einem Arbeitnehmer mit durchschnittlichem Einkommen, der 32 Jahre Beiträge gezahlt hat, wird die Riester-Rente nichts nützen. Rentenexperte Winfried Schmähl warnt, dass viele Rentner in den nächsten Jahren unter die Grundsicherung abrutschen. Grund seien das sinkende Leistungsniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung und verkürzte Einzahldauer beispielsweise wegen Arbeitslosigkeit.
Stichproben von "Monitor" ergaben, dass in Beratungsgesprächen bei Banken und Versicherungen der Eindruck erweckt wird, der Staat schließe die Versorgungslücke zwischen Rentenanspruch und Grundsicherung und die Riester-Rente werde zusätzlich gezahlt. Der "Wirtschaftsweise" Bert Rürup bestätigte aber, dass es sich für Geringverdiener nicht lohne, einen Riester-Vertrag abzuschließen. Er fordert deshalb: Wer privat vorsorge, müsse das Geld auch tatsächlich später zusätzlich in der Tasche haben. Rürup will eine Reform der Rentenversicherung: eine Mindestrente für alle und die Riester-Rente zusätzlich.
Reuters vom 11.01.2008: Regierung stemmt sich gegen Kritik an Riester-RenteGegen Hartz: Riester Rente nicht geeignet bei Hartz IV