Es reicht langsam!!!
Und es bekommt noch eine Moderatorin aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen Werbeprovisionen von privaten Rentenversicherern!!!!
Heute abend wird wieder unterschwellig mit einer neoliberalen Forschungsstudie, wohl diesmal vom
DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin, die gesetzliche Rentenversicherung sturmreif geschossen und die private Rentenversicherung hochgejubelt werden.
Gibt es eine Alternative zur privaten Rentenversicherung?
Eindeutig Ja!!!
Schafft den Hartzmist ab, verbietet Lohndumping und Niedriglohn, macht Tarifbezahlung zur Pflicht, fördert die Berufsausbildung und -weiterbildung, zwingt die Arbeitsagenturen, ARGEN und Optionskommunen zur aktiven Jobakquise in den Betrieben und führt eine Einstellungspflicht für wirtschaftlich belastbare Firmen ein. Wer anständig verdient, ist auch in der Lage seine SV-Beiträge in geforderter und benötigter Höhe an jeden Teil der gesetzlichen Sozialsicherungssysteme zu zahlen und hat so auch seine Sicherheit im Alter geschaffen.
Finanzierung des DIW:
Die öffentlichen Zuwendungen, die das DIW Berlin als Forschungsförderung zu gleichen Teilen
- vom Land Berlin (Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur) und
- vom Bund (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit) erhält, machen etwa die Hälfte des Institutshaushalts aus.
- Hinzu kommen Einnahmen aus Projekten und Aufträgen Dritter sowie
- Beiträge der Kuratoriumsmitglieder und Spenden.
Bedingt durch die Art seiner Finanzierung ist das DIW Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, eingegliedert in Sektion B - Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften.
Und wen finden wir in der Leibnitz-Gemeinschaft wieder?
Hans-Olaf Henkel, Ex-BDI-Vorsitzender!!!
Er handelt jetzt wohl wie ein Kardinal Richelieu, der aus dem dunklen Hintergrund heraus die privatwirtschaftlich-neolibaralen Strippen zieht.
Henkel ist Mitglied der Aufsichtsräte von Bayer AG (Leverkusen), Continental AG (Hannover), Daimler Luft- und Raumfahrt AG (München), EPG AG (Saarbrücken), SMS GmbH (Düsseldorf) und Ringier AG (Zofingen/Schweiz).
Hans-Olaf Henkel vertritt in seinen Schriften und öffentlichen Auftritten wirtschaftsliberale bzw. angebotspolitische Positionen. Er tritt ein für die Globalisierung, die Föderalismusreform, für „eine Reform der Reformfähigkeit“, für „weniger Staat im Staat“, gegen „Gleichmacherei“ und für „mehr Wettbewerb“.
Er ist häufiger Interviewpartner und Gast in politischen Talkshows und Radiointerviews.
Er ist Gründungsmitglied des Konvents für Deutschland, der sich unter der Führung von Alt-Bundespräsident Roman Herzog für die „Reform der Reformfähigkeit“ Deutschlands einsetzt.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Olaf_HenkelDiesmal hat man auf Norbert Blüm als Diskussionsgast verzichtet.
Erst macht diese neoliberale Verbrecherregierung das Volk mit dieser Schleichwerbung besoffen und gefügig. Sollte dieses Masche nicht ziehen, das Volk nich freiwillig zu den Privatversicherern wechselt, wird die Holzhammermethode ausgepackt, indem mal die gesetzliche Rentenversicherung wieder privatwirtschaftlich kaputtreformiert oder gleich die gesetzliche Rentenversicherung per Gesetz abschafft wird, so daß nur noch der private Abzockdreck übrigbleibt.
ARD, Sendung "Anne Will vom 08.02.2009, 21.45 Uhr: Arm im Alter – Wenn die Rente kaum mehr zum Leben reichtObwohl im Juli nach jahrelangen Nullrunden wieder eine Erhöhung der Altersbezüge ins Haus steht, bleibt die Sorge. Denn tatsächlich ist die Kaufkraft der Renten in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Ist die Armut im Alter schon jetzt Alltag in Deutschland? Wie dramatisch wird sie die zukünftigen Rentner-Generationen treffen?
Kann ich von meiner Rente noch leben? Diese Sorge bleibt – obwohl im Juli nach jahrelangen Nullrunden wieder eine Erhöhung der Altersbezüge ins Haus steht. Denn tatsächlich ist die Kaufkraft der Renten in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise wächst die Sorge um die Sicherheit der Lebensversicherungen, das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung nimmt ebenfalls ab: Zwei von drei Bürgern rechnen nach einer neuen Studie damit, dass sie sich in ihren Rentenjahren einschränken müssen, der Deutsche Gewerkschaftsbund warnt gar vor einer "düsteren Zukunft", vor einer "Altersarmut ungeahnten Ausmaßes" und davor, dass künftig jeder dritte Rentner auf Sozialhilfeniveau leben werde.
Ist die Armut im Alter schon jetzt Alltag in Deutschland? Wie dramatisch wird sie die zukünftigen Rentner-Generationen treffen? Ist das Festhalten am System der gesetzlichen Rentenversicherung deshalb noch zeitgemäß? Und müssten vielleicht reiche Rentner mehr zahlen, um armen Rentnern zu helfen?
Der Gast auf dem SofaAngelika ReßlerAus ihren 27 Jahren Tätigkeit als Verwaltungsangestellte bei der Berliner Polizei bleiben Angelika Reßler (52) keine hohen Rentenansprüche: 12 der 27 Jahre war sie als dreifache Mutter im Erziehungsurlaub. Nach ihrer Kündigung bei der Polizei 1998 machte sie eine Ausbildung zur Heilpraktikerin und Pflegehelferin. Um mehr Geld zur Verfügung zu haben, löste sie ihre Lebensversicherung auf und verzichtete somit auf ihre letzte private Vorsorge. Heute arbeitet Angelika Reßler als Minijobberin bei einem Dachdeckerunternehmen, um Hartz-IV aufzustocken. Als Geringverdienerin hat sie große Angst vor Altersarmut.
Die Gäste im StudioHeiner Geißler, CDU-UrgesteinKurzbiografie: Geboren am 3. März 1930 in Oberndorf. Studium der Philosophie und der Rechtswissenschaften in München und Tübingen. Promotion zum Dr. jur. im Jahr 1960. Anschließend Richter am Amtsgericht Stuttgart und Regierungsrat im Arbeitsministerium des Landes Baden-Württemberg. 1977 wird er zum Generalsekretär der CDU berufen. In seiner Partei kämpft er stets für eine soziale Ausrichtung der CDU. Über mehrere Legislaturperioden amtiert Geißler als Sozialminister in Rheinland-Pfalz, vom 1982 bis 1985 ist er Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit im Kabinett Kohl. 2007 tritt der dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac bei.
Martin Lindner, FDP-Fraktionsvorsitzender im Berliner AbgeordnetenhausKurzbiografie: Geboren am 22.3.1964 in Grünwald. Ausbildung zum Industriekaufmann, anschließend Studium der Rechtswissenschaften in München. Seit 1996 ist er als selbständiger Rechtsanwalt in Berlin tätig. Der FDP tritt er 1998 bei, im folgenden Jahr promoviert Lindner an der Universität der Bundeswehr in München. 2001 zieht Lindner in das Abgeordnetenhaus von Berlin ein und ist dort seit 2002 Vorsitzender der FDP-Fraktion. 2005 wird er in den FDP-Bundesvorstand gewählt.
Heide Simonis, ehemalige Ministerpräsidentin Schleswig-HolsteinsKurzbiografie: Geboren am 4.7.1943 in Bonn. Studium der Volkswirtschaft und Soziologie in Erlangen, Nürnberg und Kiel. 1969 tritt Simonis in die SPD ein und wird drei Jahre später Mitglied im Kreisvorstand der Kieler SPD. Von 1988-1991 sowie 1993 bis 2005 ist sie Mitglied des SPD-Bundesvorstandes. In den Schleswig-Holsteinischen Landestag zieht Simonis 1992 ein und wird ein Jahr später zur Ministerpräsidentin gewählt. Damit ist Simonis die erste und bisher einzige Ministerpräsidentin eines deutschen Bundeslandes. Ihre Wiederwahl scheitert jedoch 2005 nach vier Wahlgängen.
Bernd W. Klöckner, Kritiker des RentensystemsKurzbiografie: Geboren 1966, Studium der Betriebswirtschaft, Finanzberater und Autor mehrerer Bücher mit Anleitungen zum reich und erfolgreich werden. Klöckner ist scharfer Kritiker des bestehenden Rentensystems, ruft zur Kündigung des Generationenvertrages auf und bezeichnet die Alten als "gierige Generation".
Mariella Ahrens, SchauspielerinKurzbiografie: Geboren am 2.4.1969 in Sankt Petersburg. Ausbildung zur Facharbeiterin für Schreibtechnik in Berlin. Anschließend Schauspielausbildung an der Berliner Fritz-Kirchhoff-Schauspiel-Schule. Ahrens spielt u.a. in den Fernsehserien "Der Bergdoktor", "Sabine" und "Im Namen des Gesetzes". Sie ist Schirmherrin und stellvertretende Vorsitzende von Lebensherbst e.V., einem Verein zur Unterstützung pflegebedürftiger älterer Menschen.
Am Pult bei ANNE WILLKein Geld mehr für das Mittagessen - immer mehr deutsche Rentner sind so arm, dass sie zur Suppenküche gehen müssen. Das bestätigt auch Bruder Johannes, stellvertretender Leiter der Suppenküche des Franziskanerklosters Berlin-Pankow.
Bruder Johannes ist am Sonntag zu Gast bei ANNE WILL.