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Autor Thema: Rentenangst - Der Kampf um die Altersversorgung  (Gelesen 14396 mal)
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #60 am: Februar 06, 2009, 11:22:55 »

Bei einer Befragung zur Altersvorsorge rechneten in diesem Januar 72 Prozent damit, dass ihr Lebensstandard im Alter sinkt, im Vergleich zu 37 Prozent im Jahr 2005. 46 Prozent machen sich aktuell aufgrund der Finanzkrise mehr Sorgen um die gesetzliche Rente als vorher. Weitere 46 Prozent gaben an, ihre Einstellung habe sich deswegen nicht geändert. (www.dia-vorsorge.de)
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Wilddieb Stuelpner


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« Antworten #61 am: Februar 07, 2009, 12:00:13 »

Bei einer Befragung zur Altersvorsorge rechneten in diesem Januar 72 Prozent damit, dass ihr Lebensstandard im Alter sinkt, im Vergleich zu 37 Prozent im Jahr 2005. 46 Prozent machen sich aktuell aufgrund der Finanzkrise mehr Sorgen um die gesetzliche Rente als vorher. Weitere 46 Prozent gaben an, ihre Einstellung habe sich deswegen nicht geändert. (www.dia-vorsorge.de)

Es gibt nur eine Möglichkeit seine Rente zu verbessern - die Regierung feuen, zur Schadenersatzleistung zwingen und die Wirtschaft verstaatlichen, damit das Volk endlich seine eigene Lohnpolitik und damit auch Rentenpolitik machen kann und nicht von Unternehmern die Lohndrückerei, folglich auch die Hungerrenten, aufgezwungen bekommt. Besser weniger Leistungsdruck in den Betrieben, die Geldtaschen der Unternehmer zunähen, weniger die Jagd auf Profite zum alleinigen Vorteil dieser Herrschaften, dafür humanere Arbeits- und Lebensbedingungen. Mit den Tariflöhnen kommen künftig auch wieder anständige Renten und man kann sich das Schmierentheater mit Riester- und Rüruprente, wo nur Privatbanken und Privatversicherungen ihren Reibach machen, völlig schenken.

Die Kungel-, Filz-, Mafiawirtschaft der Unternehmerparteien, die gegenwärtig die Macht gegen das Volk ausüben, muß ein Ende haben. Jagd diese Leuteschinder in die Steinbrüche zur körperlich schweren Arbeit. Eine zwangsweise Umerziehung dieser Leute tut dringend Not. Es wird Zeit, daß das Volk diese Leute fordert und sich selbst fördert statt daß umgekehrt ihr Bedienungs- und High-Society-Schmarotzerladen auf ewig so weiter geht.
« Letzte Änderung: Februar 07, 2009, 12:02:16 von joachimkuehnel » Gespeichert
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« Antworten #62 am: Februar 07, 2009, 13:55:32 »

Deutsches Institut für Altersvorsorge

Gesellschafter des Instituts sind die Deutsche Bank AG, die Deutsche Bank Bauspar AG, die DWS Holding & Service GmbH und die Deutscher Herold AG.

Das DIA ist Gedankenlieferant zahlreicher auch öffentlich-rechtlicher Medien, die den kommerziellen Ursprung ihrer Beiträge in vernachlässigender Weise nicht bekannt geben.

Quelle: Wiki

Zitat
Die Rente ist sicher… keine Sache für Schauermärchen
Erneut versucht das Deutsche Institut für Altersvorsorge, die Sicherheit der gesetzlichen Rente in Zweifel zu ziehen - mit absurden Behauptungen.
“Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein”, lautet ein bekanntes Sprichwort. So geht es jetzt dem von der Deutsche Bank-Gruppe finanzierten Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA). In einem gestern vorgestellten Deutschland-Trend-Vorsorge behauptet das in Köln ansässige Institut, laut einer Umfrage würden sich 46 Prozent der Befragten aufgrund der derzeitigen Finanzkrise “mehr Sorgen um ihre Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung” machen als vor der Krise. Dagegen hätten private und betriebliche Altersvorsorge nur bei 25 und 12 Prozent der Bundesbürger an Vertrauen eingebüßt.
Wer in den vergangenen Wochen die Medien verfolgt hat, weiß dagegen vor allem eines: Viele private Versicherungen müssen für das laufende Jahr die Garantieverzinsung für ihre Lebens- oder Rentenversicherungen reduzieren. Zudem ging manche private Vorsorgestrategie - zum Beispiel Geldanlage in Island - beinahe in nordischen Geysiren baden. Und das Vertrauen in Aktien und Fondsprodukte ist weltweit tief erschüttert.
Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich, wenn laut DIA-Umfrage derzeit die Sicherheit der gesetzlichen Rente angeblich geringer sei als die privater oder betrieblicher Altersvorsorge. “Wir sind über das Ziel hinausgeschossen”, räumte vor einigen Monaten ein Mitarbeiter des Instituts gegenüber der Stiftung Warentest kleinlaut ein, als es um die vom selben Institut verbreiteten angeblich riesigen Versorgungslücken der Bundesbürger ging. Doch an diesen Bußakt mag man sich beim DIA offenbar schon jetzt nicht mehr erinnern.
Tatsache ist: Gerade das Umlageverfahren in der gesetzlichen Rentenversicherung schützt die Ansprüche von mehr als 50 Millionen Versicherten und 20 Millionen Rentnern mehr als jede Anlage an den Kapitalmärkten. Denn die eingezahlten Beiträge der Beschäftigten und Arbeitgeber werden sofort an die Rentenempfänger weitergegeben, wie die Deutsche Rentenversicherung gestern in Erinnerung rief. Zudem dürfen Überschüsse nur in Anlageformen geparkt werden, die höchsten Sicherheitskriterien entsprechen.
Quelle: Ihre Vorsorge

Quelle: NachDenkSeiten/Hinweise des Tages(2)/Punkt15 (6. Februar 2009)
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« Antworten #63 am: Februar 07, 2009, 19:20:43 »

Deutsches Institut für Altersvorsorge

Gesellschafter des Instituts sind die Deutsche Bank AG, die Deutsche Bank Bauspar AG, die DWS Holding & Service GmbH und die Deutscher Herold AG.

Das DIA ist Gedankenlieferant zahlreicher auch öffentlich-rechtlicher Medien, die den kommerziellen Ursprung ihrer Beiträge in vernachlässigender Weise nicht bekannt geben. ...


Ja da rottet sich mal wieder die geballte neoliberale, selbsternannte Sachkompetenz zusammen, die nach der Salamitaktik scheibchenweise die Sozialsysteme zerschlägt und die so ungeschützte Kundschaft ihren Wirtschaftssponsoren aus der privaten, finanzverkristen Banken- und Versicherungswelt zuschanzen will.

Wenn es durch deren Treiben eines jüngsten Tages jegliches gesetzliche Sozialversicherungswesen für Kranke, Pflegebedürftige, Arbeitslose, sozial Schwache, Unfallopfer etc. durch deren Politik nicht mehr geben wird, dann haben wir nur noch die privatwirtschaftlichen Banken- und Versicherungsterroristen auf dem Buckel und sind denen wehrlos ausgeliefert. Also wehret den Anfängen. Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kapitalistische Terroristenpack kroch.

Wundert mich, daß in diesem Zusammenhang nicht Meinhard Miegel, Bernhard Raffelhüschen, J. B. Kerner und Reinhold Beckmann als Protagonisten der privaten Versicherungswirtschaft ihre Statements abgeben und dafür fette Provisionen kassieren. Miegel kommt ja auch aus dieser Ecke, also rührte in diesem Altersvorsorgeinstitut in den ideologischen Kochtöpfen herum. Miegel vertrat schon die Interessen von Henkel, spielte den Laufburschen für Biedenkopf, verunbildet die Studentenschaft der Leipziger Uni mit seinem neoliberalen Ansichten und läßt sich von der Ackermannschen Deutschen Bank aushalten. Auch für die Initiative "Neue (A)soziale Marktwirtschaft" gilt er als Gallionsfigur.
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« Antworten #64 am: Februar 08, 2009, 09:45:43 »

Wundert mich, daß in diesem Zusammenhang nicht Meinhard Miegel, Bernhard Raffelhüschen, J. B. Kerner und Reinhold Beckmann als Protagonisten der privaten Versicherungswirtschaft ihre Statements abgeben und dafür fette Provisionen kassieren. Miegel kommt ja auch aus dieser Ecke, also rührte in diesem Altersvorsorgeinstitut in den ideologischen Kochtöpfen herum. Miegel vertrat schon die Interessen von Henkel, spielte den Laufburschen für Biedenkopf, verunbildet die Studentenschaft der Leipziger Uni mit seinem neoliberalen Ansichten und läßt sich von der Ackermannschen Deutschen Bank aushalten. Auch für die Initiative "Neue (A)soziale Marktwirtschaft" gilt er als Gallionsfigur.


Bitteschön aber Kerner und Beckmann konnte ich auf die schnelle nicht auftreiben.
http://www.dia-vorsorge.de/ticker/

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« Antworten #65 am: Februar 08, 2009, 19:37:16 »

Es reicht langsam!!!

Und es bekommt noch eine Moderatorin aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen Werbeprovisionen von privaten Rentenversicherern!!!!

Heute abend wird wieder unterschwellig mit einer neoliberalen Forschungsstudie, wohl diesmal vom DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin, die gesetzliche Rentenversicherung sturmreif geschossen und die private Rentenversicherung hochgejubelt werden.

Gibt es eine Alternative zur privaten Rentenversicherung?

Eindeutig Ja!!!

Schafft den Hartzmist ab, verbietet Lohndumping und Niedriglohn, macht Tarifbezahlung zur Pflicht, fördert die Berufsausbildung und -weiterbildung, zwingt die Arbeitsagenturen, ARGEN und Optionskommunen zur aktiven Jobakquise in den Betrieben und führt eine Einstellungspflicht für wirtschaftlich belastbare Firmen ein. Wer anständig verdient, ist auch in der Lage seine SV-Beiträge in geforderter und benötigter Höhe an jeden Teil der gesetzlichen Sozialsicherungssysteme zu zahlen und hat so auch seine Sicherheit im Alter geschaffen.

Finanzierung des DIW:

Die öffentlichen Zuwendungen, die das DIW Berlin als Forschungsförderung zu gleichen Teilen

- vom Land Berlin (Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur) und
- vom Bund (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit) erhält, machen etwa die Hälfte des Institutshaushalts aus.
- Hinzu kommen Einnahmen aus Projekten und Aufträgen Dritter sowie
- Beiträge der Kuratoriumsmitglieder und Spenden.

Bedingt durch die Art seiner Finanzierung ist das DIW Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, eingegliedert in Sektion B - Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften.

Und wen finden wir in der Leibnitz-Gemeinschaft wieder?

Hans-Olaf Henkel, Ex-BDI-Vorsitzender!!!

Er handelt jetzt wohl wie ein Kardinal Richelieu, der aus dem dunklen Hintergrund heraus die privatwirtschaftlich-neolibaralen Strippen zieht.

Henkel ist Mitglied der Aufsichtsräte von Bayer AG (Leverkusen), Continental AG (Hannover), Daimler Luft- und Raumfahrt AG (München), EPG AG (Saarbrücken), SMS GmbH (Düsseldorf) und Ringier AG (Zofingen/Schweiz).

Hans-Olaf Henkel vertritt in seinen Schriften und öffentlichen Auftritten wirtschaftsliberale bzw. angebotspolitische Positionen. Er tritt ein für die Globalisierung, die Föderalismusreform, für „eine Reform der Reformfähigkeit“, für „weniger Staat im Staat“, gegen „Gleichmacherei“ und für „mehr Wettbewerb“.

Er ist häufiger Interviewpartner und Gast in politischen Talkshows und Radiointerviews.

Er ist Gründungsmitglied des Konvents für Deutschland, der sich unter der Führung von Alt-Bundespräsident Roman Herzog für die „Reform der Reformfähigkeit“ Deutschlands einsetzt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Olaf_Henkel

Diesmal hat man auf Norbert Blüm als Diskussionsgast verzichtet.

Erst macht diese neoliberale Verbrecherregierung das Volk mit dieser Schleichwerbung besoffen und gefügig. Sollte dieses Masche nicht ziehen, das Volk nich freiwillig zu den Privatversicherern wechselt, wird die Holzhammermethode ausgepackt, indem mal die gesetzliche Rentenversicherung wieder privatwirtschaftlich kaputtreformiert oder gleich die gesetzliche Rentenversicherung per Gesetz abschafft wird, so daß nur noch der private Abzockdreck übrigbleibt.



ARD, Sendung "Anne Will vom 08.02.2009, 21.45 Uhr: Arm im Alter – Wenn die Rente kaum mehr zum Leben reicht

Obwohl im Juli nach jahrelangen Nullrunden wieder eine Erhöhung der Altersbezüge ins Haus steht, bleibt die Sorge. Denn tatsächlich ist die Kaufkraft der Renten in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Ist die Armut im Alter schon jetzt Alltag in Deutschland? Wie dramatisch wird sie die zukünftigen Rentner-Generationen treffen?

Kann ich von meiner Rente noch leben? Diese Sorge bleibt – obwohl im Juli nach jahrelangen Nullrunden wieder eine Erhöhung der Altersbezüge ins Haus steht. Denn tatsächlich ist die Kaufkraft der Renten in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise wächst die Sorge um die Sicherheit der Lebensversicherungen, das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung nimmt ebenfalls ab: Zwei von drei Bürgern rechnen nach einer neuen Studie damit, dass sie sich in ihren Rentenjahren einschränken müssen, der Deutsche Gewerkschaftsbund warnt gar vor einer "düsteren Zukunft", vor einer "Altersarmut ungeahnten Ausmaßes" und davor, dass künftig jeder dritte Rentner auf Sozialhilfeniveau leben werde.

Ist die Armut im Alter schon jetzt Alltag in Deutschland? Wie dramatisch wird sie die zukünftigen Rentner-Generationen treffen? Ist das Festhalten am System der gesetzlichen Rentenversicherung deshalb noch zeitgemäß? Und müssten vielleicht reiche Rentner mehr zahlen, um armen Rentnern zu helfen?

Der Gast auf dem Sofa

Angelika Reßler

Aus ihren 27 Jahren Tätigkeit als Verwaltungsangestellte bei der Berliner Polizei bleiben Angelika Reßler (52) keine hohen Rentenansprüche: 12 der 27 Jahre war sie als dreifache Mutter im Erziehungsurlaub. Nach ihrer Kündigung bei der Polizei 1998 machte sie eine Ausbildung zur Heilpraktikerin und Pflegehelferin. Um mehr Geld zur Verfügung zu haben, löste sie ihre Lebensversicherung auf und verzichtete somit auf ihre letzte private Vorsorge. Heute arbeitet Angelika Reßler als Minijobberin bei einem Dachdeckerunternehmen, um Hartz-IV aufzustocken. Als Geringverdienerin hat sie große Angst vor Altersarmut.

Die Gäste im Studio

Heiner Geißler, CDU-Urgestein

Kurzbiografie: Geboren am 3. März 1930 in Oberndorf. Studium der Philosophie und der Rechtswissenschaften in München und Tübingen. Promotion zum Dr. jur. im Jahr 1960. Anschließend Richter am Amtsgericht Stuttgart und Regierungsrat im Arbeitsministerium des Landes Baden-Württemberg. 1977 wird er zum Generalsekretär der CDU berufen. In seiner Partei kämpft er stets für eine soziale Ausrichtung der CDU. Über mehrere Legislaturperioden amtiert Geißler als Sozialminister in Rheinland-Pfalz, vom 1982 bis 1985 ist er Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit im Kabinett Kohl. 2007 tritt der dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac bei.

Martin Lindner, FDP-Fraktionsvorsitzender im Berliner Abgeordnetenhaus

Kurzbiografie: Geboren am 22.3.1964 in Grünwald. Ausbildung zum Industriekaufmann, anschließend Studium der Rechtswissenschaften in München. Seit 1996 ist er als selbständiger Rechtsanwalt in Berlin tätig. Der FDP tritt er 1998 bei, im folgenden Jahr promoviert Lindner an der Universität der Bundeswehr in München. 2001 zieht Lindner in das Abgeordnetenhaus von Berlin ein und ist dort seit 2002 Vorsitzender der FDP-Fraktion. 2005 wird er in den FDP-Bundesvorstand gewählt.

Heide Simonis, ehemalige Ministerpräsidentin Schleswig-Holsteins

Kurzbiografie: Geboren am 4.7.1943 in Bonn. Studium der Volkswirtschaft und Soziologie in Erlangen, Nürnberg und Kiel. 1969 tritt Simonis in die SPD ein und wird drei Jahre später Mitglied im Kreisvorstand der Kieler SPD. Von 1988-1991 sowie 1993 bis 2005 ist sie Mitglied des SPD-Bundesvorstandes. In den Schleswig-Holsteinischen Landestag zieht Simonis 1992 ein und wird ein Jahr später zur Ministerpräsidentin gewählt. Damit ist Simonis die erste und bisher einzige Ministerpräsidentin eines deutschen Bundeslandes. Ihre Wiederwahl scheitert jedoch 2005 nach vier Wahlgängen.

Bernd W. Klöckner, Kritiker des Rentensystems

Kurzbiografie: Geboren 1966, Studium der Betriebswirtschaft, Finanzberater und Autor mehrerer Bücher mit Anleitungen zum reich und erfolgreich werden. Klöckner ist scharfer Kritiker des bestehenden Rentensystems, ruft zur Kündigung des Generationenvertrages auf und bezeichnet die Alten als "gierige Generation".

Mariella Ahrens, Schauspielerin

Kurzbiografie: Geboren am 2.4.1969 in Sankt Petersburg. Ausbildung zur Facharbeiterin für Schreibtechnik in Berlin. Anschließend Schauspielausbildung an der Berliner Fritz-Kirchhoff-Schauspiel-Schule. Ahrens spielt u.a. in den Fernsehserien "Der Bergdoktor", "Sabine" und "Im Namen des Gesetzes". Sie ist Schirmherrin und stellvertretende Vorsitzende von Lebensherbst e.V., einem Verein zur Unterstützung pflegebedürftiger älterer Menschen.

Am Pult bei ANNE WILL

Kein Geld mehr für das Mittagessen - immer mehr deutsche Rentner sind so arm, dass sie zur Suppenküche gehen müssen. Das bestätigt auch Bruder Johannes, stellvertretender Leiter der Suppenküche des Franziskanerklosters Berlin-Pankow.

Bruder Johannes ist am Sonntag zu Gast bei ANNE WILL.

« Letzte Änderung: Februar 08, 2009, 19:48:27 von joachimkuehnel » Gespeichert
Tetrarchos


Beiträge: 303


« Antworten #66 am: Februar 08, 2009, 23:35:04 »

Also wenn ich mit 70 Geldnot haben sollte, dann habe ich NULL Angst vor dem Knast und mache ne Bank klar. Was sollte mich in dem Alter noch erschrecken ?? Ich gehe JETZT schon davon aus, daß ich kaum 70 werde, wegen ständiger staatlicher Verfolgung und Leben unter dem Existenzminimum.
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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #67 am: Juli 07, 2009, 19:49:49 »

Die Lügen einer Verbrecherpartei CDU und ihrer Führer Kohl und Merkel - nunmehr bundesweit keine blühenden Landschaften auf Befehl der mit Steuergeldern der Bürger geretteten kapitalistischen Wirtschaft, sondern wo man auch hinblickt soziale Wüste und Dürre. Wo Hungerlöhne und Massenarbeitslosigkeigt, gaunerhaft betriebenes Gesundheitswesen und kapitalisierte Altersversorgung grassiert, kann nichts Gutes rauskommen.

Wann lernen endlich mal Millionen Bundesbürger verbrecherische, ihnen feindlich gesinnte Unternehmerparteien nie mehr zu wählen und ihnen besser Arschtritte zu verpassen?

Was die Umschau hier darstellt ist für alle Bundesbürger die Zukunft, solange diese Verbrecherparteien an der Macht bleiben!!!!!

Stellt die Funktionäre der Unternehmerparteien endlich vor ein Volksgericht und dann ab mit Ihnen in die Steinbrüche.

Was sagte doch gleich Kohl? "Keinen wird es schlechter gehn und allen besser!!!" Wenn der Drecksack sein Maul aufmachte, hatte er mit dem erstem Atemzug schon gelogen, ohne ein Wort zu sagen. Und die Sippschaft um das Merkel sieht auch nicht besser aus.

Aktuell sind es jetzt geschätzte 6,5 Mio. Altersarme. Zehn Jahre weiter und alle Bundesbürger werden - egal ob arbeitslos, kurzarbeitend, noch in Lohn und Brot, Kombilöhner, Leih- und Zeitarbeiter, Praktikanten, Ein-Euro-Jobber teilen millionenfach das gleiche Schicksal, solange sie immer noch diese Unternehmerparteien wählen.

Diese Parteien müssen verboten und aus den Parlamenten gejagd werden, weil sie menschenverachtende und volksfeindliche Politik auf Befehl der Wirtschaft betreiben.



MDR, Sendung "Umschau" vom 07.07.2009, 20.15 Uhr: Altersarmut – Renten werden immer geringer

Die Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zeigen, dass 51 Prozent der Neurentner nur 700 Euro Rente oder weniger erhalten. Dabei haben viele von ihnen fast ein Leben lang gearbeitet und Beiträge eingezahlt.

Die 61-jährige Elfriede P. bekommt knapp 600 Euro Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Obwohl sie 42 Jahre gearbeitet hat, ist das weniger als die staatliche Sozialhilfe für Rentner, die sogenannte Grundsicherung in Höhe von 650 Euro. Die stünde eigentlich auch Elfriede P., doch da ihr Mann eine Rente von etwa 700 Euro hat, bekommt sie nur 600 Euro.

6,5 Millionen Niedriglohn-Beschäftigte von Alterarmut bedroht

Wie Elfriede P. ergeht es vielen Rentnern. Sehr wahrscheinlich werden bald zahlreiche Vollzeit-Beschäftigte von Altersarmut betroffen sein. Thorsten Schulten von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung prognostiziert: "Wir sprechen von mehr als 6,5 Millionen Niedriglohnempfängern in Deutschland. Wenn diese nach 45 Jahren in Ruhestand gehen, bekommen sie eine Rente, die deutlich unter dem Sozialhilfeniveau liegt."

Eine Modellrechnung beweist das: Bei einem Stundenlohn von 7,50 Euro und 45 Beitragsjahren bekäme man eine Altersrente von 564 Euro, also weniger als die Grundsicherung von etwa 650 Euro. Die gibt es auch, wenn man keine Beiträge eingezahlt hat. Bei Geringverdienern mit einem Stundenlohn von 4,86 Euro sieht es noch düsterer aus: Ihre Rente beträgt nach 45 Arbeitsjahren nur 365 Euro. Hans-Böckler-Ökonom Schulten meint, dass diesen Trend nur Mindestlöhne stoppen können. Doch Berlin sieht dafür keinen Handlungsbedarf.

Die Folgen bereits jetzt erkennbar

Wohin diese Entwicklung führt, wird bei einem Besuch der Dresdner Tafel im Stadtteil Pieschen deutlich. Vereinsvorsitzende Edith Franke weiß, dass der Gang zur Tafel vielen schwer fällt:

Zitat
"Die Rentner waren ja ihr Leben lang fleißig, und jetzt sind sie hier auf Lebensmittelspenden angewiesen."

Edith Franke, Vorsitzende der Dresdner Tafel


Zu den Betroffenen zählt auch Gisela S.: "Wenn man nicht viel hat, dann muss man alles einteilen. Am Anfang des Monats ist es wenig und am Ende gar nichts mehr. Da hilft es schon, wenn man hier zur Tafel gehen kann." Gisela S. hat vier Kinder großgezogen und bis 56 gearbeitet. Doch ohne die Lebensmittel der Tafel käme sie nicht über den Monat.

Zuletzt aktualisiert: 07. Juli 2009, 15:58 Uhr



Ich möchte gerne die Helmut, Helmut-Schreihälse treffen, die personenkultartig diesem vollgefressenen Fettsack zu Wendezeiten an der Frauenkirche in Dresden huldigten. Diese sollte man strafrechtlich verfolgen, denn sie haben mit ihrer Stimmenabgabe für die CDU bei Millionen Menschen existiellen Schaden angerichtet.

Gibt es gegen Wähler von UInternehmerparteien eine Birthlerbehörde?
« Letzte Änderung: Juli 07, 2009, 19:56:15 von Wilddieb Stuelpner » Gespeichert
Alex22


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« Antworten #68 am: Juli 08, 2009, 13:46:03 »

Tja die Rente.
"Die Rente, die ist sicher."
Spätestens als Blümchen, der dumme Heinrich vom fetten Pfälzer das immer wieder wiederholte, wusste ich bescheid.
Ich konnte selten einzahlen und bedauerte nur das verlorene Geld. Wenn meine geschwister und ich Rentenbeiträge zahlen, dann leider nicht nur für unsere beiden Eltern, die ein Leben lang gearbeitet haben.
Mich lässt man schon lange nicht mehr arbeiten für ein Geld, von dem ich leben könnte.
Also seit diese "Dermatologen" mit dem Stuss von der Generationsgerechtigkeit und der "Überalterung" der Gesellschaft anfingen und der Propagandaapparat der Versicherungswirtschaft den Menschen Angst vor dem Alter machte und ihnen das Geld für private Rentenversicherungen abschwatzte, seit her weis nicht nur ich, dass dieser Staat zerfällt.
Im Alter kurz vor dem Verhungern einen dieser 400.000 Euro Jahresgehaltschmarotzer mit ins Jenseits nehmen und dort einen ewigen Sklaven haben. Das ist mehr als nur Bonzenkarren ins licht stellen.
Wer traut sich schon dieses land zu verteidigen?
Der Feind eines Reiches kommt immer aus dem inneren. Der äußere Feind ist nur eine Folgeerscheinung!

Wir haben schon lange eine Bananenrepublik und eine Diktatur!
Aber wir haben moderne Zeiten und die Menschen verstehen das neue einfach noch nicht.
Machen wir das Beste daraus.
Im Alter wird Ladendiebstahl die häufigste Straftat sein und die Knäste werden zu Altenheimen.

 Grin
Spannender als Sience Fiction





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Wilddieb Stuelpner


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« Antworten #69 am: Juli 12, 2009, 11:35:25 »

Videotexttafel 116, MDR, So 12.07.09 12:26:25
                                
Kritik an Rentengarantie hält an      
                                        
Die Rentengarantie gerät zunehmend in die Kritik. Nach Bundesfinanzminister Steinbrück stellte nun auch Wirtschaftsminister zu Guttenberg das  Gesetz in Frage.                      
                                        
Zu Guttenberg sprach von einer reinen Absichtserklärung. Das müsse jedem klar sein, der rechnen könne. Der Bund der Steuerzahler nannte die Rentengarantie einen großen Fehler. Sie könnte für nachfolgende Generationen sehr teuer werden. Ähnlich äußerte sich der Rentenexperte Raffelhüschen.          
                                        
Die Rentengarantie besagt, dass die Renten nicht sinken, selbst wenn die Löhne der Beschäftigten zurückgehen.



Was sagt uns das?

Das ganze neoliberale Geschmeiß aus den Unternehmerparteien zusammen mit ihren Experten und Beratern wollen Sozialismus fürs Kapital und gleichzeitig Abschaffung aller Bürger- und AN-Rechte. Arbeitsverdienste zahlt ein Unternehmer ganz nach Laune und Sozialbeiträge überhauopt nicht mehr. Zwangsarbeit wird angesagt zu existenzgefährdenden Bedingungen. Eigenverantwortung und -vorsorge hat man christlich und neoliberal wörtlich zu nehmen - fürs Volk soll gelten: Jeder ist sich selbst der Nächste.  
« Letzte Änderung: Juli 12, 2009, 11:37:21 von Wilddieb Stuelpner » Gespeichert
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« Antworten #70 am: Juli 24, 2009, 16:10:13 »

Die Bundesbank fordert die Rente mit 69 und stößt dabei ins altbekannte demografische Horn. Wenn das so weitergeht, werden Arbeiter kaum noch ihre Rente erleben.

http://www.freitag.de/politik/0930-rente-69-eintrittsalter-demographie-erwerbsbeteiligung?searchterm=zement
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« Antworten #71 am: Juli 24, 2009, 20:20:38 »

Meldung der Nachrichtenagentur ddp, vom 16. Juli 2009

Biedenkopf: Rentengarantie ist ungerecht - Die Linke wirft dem ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf (CDU) vor, mit seinen Äußerungen in der Rentendebatte bewusst Generationenkonflikte zu schüren.

Dresden (ddp-lsc). Die Linke wirft dem ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf (CDU) vor, mit seinen Äußerungen in der Rentendebatte bewusst Generationenkonflikte zu schüren. Biedenkopf bediene ohne jeden Beweis das Klischee, dass heutige Rentner auf Kosten der Jüngeren lebten, sagte der sozialpolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Dietmar Pellmann, am Donnerstag in Dresden. Wenn sich Biedenkopf schon in die Rentendebatte einmische, dann solle er dafür streiten, dass 20 Jahre nach dem Mauerfall die Renten in Ost und West endlich angeglichen werden.

Biedenkopf hatte in der Rentendebatte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) unterstützt. Die Rentengarantie 'verletzt die Gerechtigkeit zwischen den Generationen und ist deshalb ungerecht», sagte er der in Dresden erscheinenden «Sächsischen Zeitung» (Donnerstagausgabe). Entweder müsse der Staat die Rentenbeiträge oder den Steuerzuschuss für die Rentenversicherung erhöhen. «In beiden Fällen ist die jüngere Generation besonders betroffen», sagte Biedenkopf.

In den vergangenen Tagen hatte Finanzminister Steinbrück die Rentengarantie, die eine Absenkung der Renten bei sinkenden Löhnen verhindert, heftig kritisiert. Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) hingegen verteidigt die Maßnahme. (ddp/lmh/uge)
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« Antworten #72 am: März 16, 2010, 16:07:01 »

Zitat
Null-Runde für Rentner in diesem Jahr

Die Renten in Deutschland bleiben in diesem Jahr unverändert. Das teilte das Bundesarbeitsministerium in Berlin mit. Eine eigentlich fällige Rentenkürzung wegen der 2009 krisenbedingt rückläufigen Löhne werde allein durch die neue Rentenschutzklausel verhindert.
http://www.dradio.de/nachrichten/201003161500/2
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Tante Maria


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« Antworten #73 am: März 16, 2010, 20:42:52 »

Wird Zeit ,das die Rentner auf die Barrikaden gehn.Das Problem dabei ist das, die wie wir Erwerbslosen keine Lobby haben.Pfui Teufel Deutschland.Ich hasse diese Land.Jeder der die Möglichkeit hat und die Kohle dieses Land zu verlassen ,kann ich nur beglückwünschen.Alle anderen hier müssen jetzt aktiv werden ,ich sehe sonst schwarz für Deutschland. Sad
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« Antworten #74 am: März 17, 2010, 19:51:53 »

Wird Zeit ,das die Rentner auf die Barrikaden gehn.Das Problem dabei ist das, die wie wir Erwerbslosen keine Lobby haben.Pfui Teufel Deutschland.Ich hasse diese Land.Jeder der die Möglichkeit hat und die Kohle dieses Land zu verlassen ,kann ich nur beglückwünschen.Alle anderen hier müssen jetzt aktiv werden ,ich sehe sonst schwarz für Deutschland. Sad

Die Gesellschaftliche Spaltung ist das Problem, wenn die einzelnen Gruppen die gegenseitige Abhängigkeit wiederentdecken würden, könnten sie die Abwärtsspirale stoppen.
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