Ich versuche mal so zu schreiben, das es freundlich klingt

Wir leben ja hier in Deutschland, haben eine Freie Meinungsäußerung, aber auch das Internet ist kein Rechtsfreier Raum.
Wie man an meinem Nick sicherlich erkennt, bin ich der Firma nicht sehr positiv zugewand.
Ich war einige Monate da, die Vorgesetzten grinsten, aßen und Tranken, fühlten sich wie Könige, die auf ihr
Fußvolk schauten, wenn sie durch unsere Reihen stolzierten.
Wir durften nur Wasser trinken, doch irgendwann, wenn man zuoft aufsteht (Sommer) und man zum Wasserspender geht
(da mitgebrachte Flaschen nicht verwendet werden durften), kommt ein Vorgesetzter und bittet dich, das Trinken einzustellen.
Denn wer viel Trinkt, der muss auch oft auf die Toilette und das würde ja Geld kosten, wenn wir in der Zeit nicht telefonieren können.
Menschen, mit Hoffnung in den Augen, die ihre Kinder ernähren wollten, die arbeiten wollten, die nicht faul auf Hartz4 sitzen wollten,
kamen sogar Arbeiten, ohne Arbeitsvertrag, da sie jeden Tag gesagt bekamen: Ja, wir drucken dir das aus, du bist aber wieder für 3 Monate hier.
Immer 3 Monate, natürlich waren diese immer so verfasst, das man diese als Probezeit zu verstehen hat.
Somit war man jederzeit kündbar.
Das erhöht den Druck.
Leider bekam dieser eine Mann an einem Dienstag Morgen gesagt, das er wohl schon seit 2 Wochen ohne Vertrag hier sei und das er bitte gehen soll.
Denn er sei gekündigt, aber danke, das du die letzten 2 Wochen kostenfrei für uns gearbeitet hast.
Wozu gibt es Pause bei Tectum?
Man darf sie meistens eh nicht machen, zu voll die Line, zu hoch das Anrufaufkommen, darum arbeitet man durch, ohne Gesetzliche Pause.
Und so sitzt man da, telefoniert, hat durst, muss auf die Toilette und darf nichtmal Pause machen.
Moderne Sklavenhaltung? Mit nichten.
Schließlich haben die Mitareiter ja keine Fußfesseln und dürfen gehen.
Wir wollten auch einen Betriebsrat gründen, dagegen an gehen, für unsere in Deutschland, Gesetzlich geregelten!!! Rechte eintreten.
Doch ich kam zur Arbeit und sah meine Kollegen nie wieder.
Mails gingen rum, drohungen, so formuliert, das sie als solche wohl nicht ausgelegt werden konnten. Doch als Mitarbeiter versteht man sie.
Telefoniert man zu lange, kommt schonmal der Teamleiter und legt für dich das Gespräch auf, sodass du den nächsten Anrufer drannehmen darfst.
Der Kunde ruft natürlich nochmal an.
Nach meiner Kündigung die ich bekam ging ich zum Arbeitsamt.
Sie hörten sich meine Geschichte an und meinten, das es schwer wird jetzt Arbeitslosengeld zu bekommen, bei so einer Kündigung.
Doch als ich den Namen Tectum sagte, öffnete er Traurig seine Augen und bewilligte das Geld sofort, ohne weitere Diskussion.
"Ja Tectum, wow... da haben sie es aber lange ausgehalten. Ich habe hier sooft Menschen sitzen die mir ihr Leid klagen... natürlich
bekommen sie ihr Geld, bei der Firma haben sie sich das auch verdient!" und ich bekam es.
Wir Menschen sind gezeichnet.
Wir wurden ausgebeutet, Seelisch Misshandelt.
Ich rief danach beim Arbeitsgericht an, von einer Sammelklage war die Rede, eine eigene Hotline für Tectumopfer gäbe es.
"Tectum ist uns wohl bekannt, da rufen ja mehrere täglich zu an, wie soll man so ein Anrufvolumen ohne eigene Hotline dazu bewältigen können?" war sicher ein treffender Komentar.
Ich hoffe das diese Firma nichtmehr lange Existent ist.
Denn wer seine Mitarbeiter bei einem Feueralarm einschließt!!! Und verbietet, das man bei diesem Alarm das Gebäude verlässt, und seine Mitarbeiter zwingt, wärend des geheules des Alarmes weiterzutelefonieren....
der gehört eingesperrt.
Meine Meinung, die freundlilch Formuliert wurde.
Ich hoffe die Politik nimmt sich derer an und Gerichte werden die Schuldigen verurteilen.