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Autor Thema: Job über private Arbeitsvermittlung angenommen  (Gelesen 2551 mal)
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oskar215


Beiträge: 85


« am: September 10, 2008, 11:08:51 »

Hallo liebes Forum,,

bin auch mal wieder da....war jetzt 8 monate arbeitslos. Habe vorgestern einen Job angenommen der über ne private arbeitsvermiitlung läuft. War vor 3 Wochen , 2 Tage probe arbeiten..und hat mir bis dato gut gefallen......Der chef hat mich dann angerufen und ich habe somit angefangen.......er wird mit 50% des Lohnes ein halbes Jahr lang bezuschusst. Leider waren die 3 Tage die Hölle dort wo ich jetzt da war. Ist ein Modellbauladen, und ist eig. garnicht meine Branche....der chef reagiert dauert wütend wenn was schief läuft. Der andere Mitarbeiter, der schon ein paar jahre dort ist will alles hinschmeissen, bis ende des jahres. Weil der Chef so ein miesepter ist...Ich wurde in den 3 tal angemotzt, für arbeiten die ich eig garnicht kann. Andauernd hat er was auszusetzen...Und kriegt sich auch mit seinem anderen mitarbeiter dauernd in die wolle. Ich soll arbeiten übernehmen, von denen ich überhaupt keinen plan habe......Und ich habe eig auch garkeine Lust noch 1 tag länger dort zu arbeiten.....Der andere Mitarbeiter meinte ich solle dort wieder abhauen, das ist schon die letzten 2-3jahre extrem schlecht dort. Andauernd sind auch praktikanten und billige arbeitskräfte dort angestellt...

Leider habe ich vorher Hartz4 bezogen, und ich habe angst das ich probleme bekomme wenn ich da jetzt in sack haue. Hätte ich das gewusst, wär ich dort nie hingegangen...ich habe übrigens 2 monate probezeit.....

Sollte ich jetzt mit dem amt sprechen?Oder was meint ihr.....Hab auch schon gedacht mich krank schreiben zu lassen, damit er mich inner probezeit wieder rausschmeisst.Huh?

Wäre dankbar für eure Hilfe...
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oskar215


Beiträge: 85


« Antworten #1 am: September 10, 2008, 17:10:40 »

Weiss denn keiner mal ne Antwort?
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antonov


Beiträge: 1158


« Antworten #2 am: September 10, 2008, 19:46:30 »

erzähl das mal deiner tante auf dem amt

die haben meistens keine ahnung was da abgeht

die brauchen dann in zukunft auch niemanden mehr dort hinschicken

du solltest dann eigentlich keine sperre bekommen, du bist ja gewillt eine arbeit zu bekommen

oder die setzt sich dann mit deinem chef in verbindung und weist den in die schranken

weil der kassiert ja auch noch fleissig geld vom staat
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oskar215


Beiträge: 85


« Antworten #3 am: September 12, 2008, 12:20:28 »

Bin jetzt auf depressionen krank geschrieben erstmal bis 21.9.08

wie läuft das mit der bezhalung jetzt?


kennt sich damit einer aus.....

Weil ich ja wohl auch längere Zeit krank geschrieben werde, muss mir auch einen therapieplatz suchen...
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nontestatum


Beiträge: 202



« Antworten #4 am: September 13, 2008, 08:02:20 »

Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall über den Arbeitgeber greiift erst nach 4 Wochen, also scheidet diese aus.

Solltest du bis zur ersten Lohnzahlung bedürftig sein und noch im Leistungsbezug ALG II stehen, so ist die Krankschreibung während des Leistungsbezuges erfolgt und du müsstest 6 Wochen lang "ALG II - Fortzahlung" erhalten.

Solltest du dann weiterhin krankgeschrieben sein, wirst du wohl das Sozialamt ansprechen müssen.

Ich würde diese Sache aber nicht auf der Krankheitsschiene abwickeln.

Lass deinen Boss dioch herumschreien und blöken, wie er will.

Du schuldest deinem Boss nur eine mittlere Arbeitsleistung bei bestem Willen, und wenn ihm dies nicht genügt, dann kann er dich kündigen und du bist wieder Kunde bei der Arge. Problem (fast) gelöst.
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Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter. angry
jobless0815


Beiträge: 1009


« Antworten #5 am: September 13, 2008, 19:54:45 »

Zitat
...Ich würde diese Sache aber nicht auf der Krankheitsschiene abwickeln.

Lass deinen Boss dioch herumschreien und blöken, wie er will.

Du schuldest deinem Boss nur eine mittlere Arbeitsleistung bei bestem Willen, und wenn ihm dies nicht genügt, dann kann er dich kündigen und du bist wieder Kunde bei der Arge. Problem (fast) gelöst.

Ich weiss ja nicht ob man mit "mittlerer Arbeitsleistung" was anfangen kann, und gut finde ich den Ratschlag auch nicht.

Wenn es so ist, wie es Oskar beschreibt, macht es keinen Sinn, dorthin zurückzukehren. Manche Sachen muss man sich nicht antun.
Auch für sowas ist unser Sozialsytem da.
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jobless0815


Beiträge: 1009


« Antworten #6 am: September 13, 2008, 20:25:06 »

Zitat
...
Solltest du bis zur ersten Lohnzahlung bedürftig sein und noch im Leistungsbezug ALG II stehen, so ist die Krankschreibung während des Leistungsbezuges erfolgt und du müsstest 6 Wochen lang "ALG II - Fortzahlung" erhalten.

Seh ich anders: meiner Meinung nach besteht Anspruch auf Krankengeld (§ 44 SGB V und folgende).

Ich empfehle also dringend die Krankmeldung für die Krankenkasse ihr auch zukomme zu lassen. Ggfs noch ein Hinweis, das Arbeitsverhältnis bis zur Krankmeldung noch keine 4 Wochen bestand.
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Kirsche


Beiträge: 3


« Antworten #7 am: September 19, 2008, 13:23:21 »

wenn du zu deiner Arbeitsamttante gehst, wird die dir sagen das du deinen job zu machen hast, bis du etwas anderes hast.
wenn sie ne böse Tante ist streicht Sie vielleicht einen Teil deiner Leistungen ein.
das mit dem Krankschreiben lassen ist wohl erst mal die beste Lösung, wenn du "GLÜCK" hast schmeist er dich raus.
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OliR64


Beiträge: 65



« Antworten #8 am: September 20, 2008, 02:45:06 »

Zitat
Original von nontestatum

Lass deinen Boss doch herumschreien und blöken, wie er will.


Sorry, aber das geht gar nicht !  Wenn mich so einer anschreit, dann sag' ich dem klar und deutlich, daß er sich gefälligst in seinem Ton mäßigen soll. Läßt er es nicht, geh ich und sag, wir könnten weiterreden, wenn er seine Nerven im Griff hat. Ich finde, sowas geht gar nicht !  Wir sind keine kleinen Kinder, aber auch die sollten eigentlich nicht angeschrien werden.
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antonov


Beiträge: 1158


« Antworten #9 am: September 20, 2008, 15:19:54 »

Zitat
Original von Kirsche
das mit dem Krankschreiben lassen ist wohl erst mal die beste Lösung, wenn du "GLÜCK" hast schmeist er dich raus.

Zitat
.....er wird mit 50% des Lohnes ein halbes Jahr lang bezuschusst.

wieso sollte er ?
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antonov


Beiträge: 1158


« Antworten #10 am: September 20, 2008, 15:33:39 »

und der private vermittler kassiert ja sicher auch was dabei wenn er nicht gekündigt wird
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matten


Beiträge: 681


« Antworten #11 am: September 21, 2008, 16:40:22 »

Zitat
Original von antonov
und der private vermittler kassiert ja sicher auch was dabei wenn er nicht gekündigt wird

ja das ist ja klar...

aber mir drängt sich da immer das Gefühl auf ..die Tanten

bei der Arge halten auch die Hand auf..

ist nur so ein Gefühl.


mfg
matten
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antonov


Beiträge: 1158


« Antworten #12 am: September 22, 2008, 05:18:23 »

ich glaube die bearbeiter sind schon froh wenn sie einen kandidaten weniger zu betreuen haben


deswegen bin ich der meinung das oskar das am besten schriftlich macht, die zustände da auf arbeit, und das seiner bearbeiterin zukommen läst am besten persönlich mit begleitung

das sie gemeinsam versuchen eine lösung des problems zu finden

zumindest kann die bearbeiterin sich nicht damit herausreden das sie von die zustände nichts gewusst hat falls sie ihn dazu nötigen sollte dort weiterhin zu arbeiten oder keine andere lösung im interesse von oskar gefunden wird

es kann auch nicht im interesse des steuer- und beitragszahler sein das sich da ein paar leute privat an den arbeitslosen bereichern und selbige auch noch schikanieren

oskar kann sich ja jetzt nicht ewig krank schreiben lassen, das wird ja an der situation auch nichts ändern und der arbeitgeber und vermittler kassieren fleissig die kohle vom amt


wäre ja schön wenn oskar sich auch mal wieder äussern würde was er nun so plant

kann ja vielleicht auch jemand anderes was dazu schreiben

vielleicht lesen da auch heimlich bearbeiter vom amt mit, die dürfen sich natürlich auch dazu äussern wenn es zur lösung des problems beiträgt  Smiley

das wäre ja alles kein problem wenn man sich nicht eine sanktion einfangen würde, wenn man selbst kündigt obwohl das eigentlich pflicht sein sollte wenn man weiss das sich da jemand auf kosten anderer nur bereichern will

es sei denn man holt sich vom arzt ein bescheinigung das man auf ärztlichen rat der arbeit nicht mehr nachgehen sollte oder so, da weiss ich aber nicht ob man diese so einfach bekommt

nee nee nee unter normalen umständen würde man dem chef sagen das er dann seine scheisse selbst machen soll und zur nächsten firma gehen

aber der wahnsinn hat system

ewig wird das nicht so weiter gehen
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oskar215


Beiträge: 85


« Antworten #13 am: September 23, 2008, 12:33:14 »

Hallo liebes Forum

danke für eure Antworten erstmal.


Also ich berichte mal weiter. Ich habe mich weiterhin krank schreiben lassen. Bin jetzt erstmal bis zum 3.10.08 auf Depressionen krank geschrieben.

Begleitend dazu mache ich eine Therapie bei einer Psychologin in meiner Nähe. Dort hatte ich am Fr meine erste Sitzung, unter anderen auch weil ich noch Sachen aus meiner Vergangenheit aufarbeiten muss.

Der Arbeitgeber hat mir noch keine Kündigung geschickt. Viel mehr hatte er ein paar malangerufen. Wollte wissen was ich habe. Sagte zu ihm das ich Gallensteine habe;-) . Ferner sind die gelben scheine raus geschickt.

Hmm wie würdet ihr weiter vorhehen....?

Mit Amt oder sonstiges habe ich nicht gesprochen....bislang
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oskar215


Beiträge: 85


« Antworten #14 am: Oktober 02, 2008, 09:19:02 »

Hallo liebes Forum


war gestern bei der 2.ten Sitzung meiner Psychologin...

eine erste Diagnose bzw Testauswertung wurde gestellt. Diese nehme ich heute mit zum Hausarzt mit........

was meint ihr? weiter krank schreiben lassen??


Die Testergebnisse weisen auf eine mässige Depressivität mit Objektbezugsstörung , Versagensgefühlen, Entscheidungsschwierigkeiten, Schlafstörung, Erregbarkeit, Beanspruchung, emotionaler Labilität, Erregbarkeit hin BDI, FPI -R, scl90 r, Daneben weisen die Testergebnisse auf selbstbehauptungsprobleme aufgrund einem erhöhten Schulddenken, einer perfektionistischen Einstellung, Aggressivität und einer indirekten , nicht fordernden Haltung hin. Ausserdem zeigt sich durch das Testergebniss eine ungenierte unkoventionelle Offenherzigkeit und Neigung, eigene Probleme nicht zu lösen , sondern über den Körper auszuleben. Eine Phobie ist durch das ergebnis angezeigt. Er glaubt nicht, sich in selbstmordgefahr zu befinden...ich beantrage die kostenübernhahme blabla für weitere 25 sitzungen einmal wöchtenlich....
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