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Autor Thema: 100€ für jedes Kind  (Gelesen 3172 mal)
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Lefat


Beiträge: 1508



« am: Januar 21, 2009, 17:12:56 »

Die 100 € Sonderzahlung werden wohl nicht mit dem Hartz IV verrechnet .

Ich schreibe das , weil sich das wohl viele Fragen und ich hier nichts dazu gefunden habe .

Quelle : Bundesregierung

http://www.bundesregierung.de/nsc_true/Content/DE/__Anlagen/2009/01/2009-01-13-konjunkturpaket-2-top13,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/2009-01-13-konjunkturpaket-2-top13

link geht nicht , aber das steht dort!

Zitat
Über die Familienkassen wird an alle Kindergeldbezieher eine Einmalzahlung (Kinderbonus) von 100 € je Kind ausgezahlt. Sie wird nicht mit den Bedarfssätzen der Bezieher von Sozialleistungen verrechnet. Die Einmalzahlung wird bei der Einkommensteuerveranlagung für das Jahr 2009 mit den Kinderfreibeträgen verrechnet.

Die abgeleiteten Regelsätze für Kinder im SGB II und SGB XII werden stärker differenziert. Für Kinder im Alter von 6 bis 13 soll die Förderung auf 70 % des Eckregelsatzes mit Wirkung zum 1.7.2009 erhöht werden. Damit ist dem Anliegen u.a. des Bundesrates, die Regelsätze für Kinder nach einer Überprüfung anhand des realen Bedarfes anzupassen, Rechnung getragen.
« Letzte Änderung: Januar 21, 2009, 17:26:46 von Tafel » Gespeichert

Es ist immer wieder erstaunlich, dass ein Jahr der Arbeitslosigkeit einen ehemaligen Leistungsträger zu einem bildungsfernen Asozialen verkommen läßt..so zumindest die landläufige Meinung.
Codeman


Beiträge: 1526


« Antworten #1 am: Januar 22, 2009, 09:54:44 »

Der Ehrlichkeit halber sollte erwähnt werden,dass diese 100€ Zahlung lediglich für Schulsachen Anfang eines jeden Schuljahres gedacht ist und das nur bis zur 10ten Klasse.Das ist meinen Augen der erste Schritt und ich sage das wahrlich nicht oft,zur bildungspolitischen Selektion.Kinder von HartzIV Beziehern sollen wohl kein Abitur machen können,daher wird der Geldhahn abgedreht ab der 10ten Klasse,so dass die Kinder in die Berufsausbildung müssen.Irgendwie ist das auch logisch,denn wird doch dort verdientes Geld auf den Gesamtbedarf angerechnet.

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Ich bin der Rostfleck am Schwert des Sozialismus - Zitat frei nach Schraubenwelle
Lefat


Beiträge: 1508



« Antworten #2 am: Januar 22, 2009, 21:25:43 »

@Codeman

sorry das von dir beschriebene ist eine ganz andere Geschichte !

hier geht es um die 100 €  Einmalzahlung vom "Konjunkturpacket II" an ALLE Kindergeldbezieher  und für JEDES Kind,die im März oder April mit dem Kindergeld ausgezahlt werden sollen !

Ansonsten gebe ich dir Recht mit der Schulbeihilfe  Wink
« Letzte Änderung: Januar 22, 2009, 21:28:10 von Tafel » Gespeichert

Es ist immer wieder erstaunlich, dass ein Jahr der Arbeitslosigkeit einen ehemaligen Leistungsträger zu einem bildungsfernen Asozialen verkommen läßt..so zumindest die landläufige Meinung.
Schraubenwelle


Beiträge: 1089



« Antworten #3 am: Januar 23, 2009, 15:01:57 »

100 € für ein Kind

2500 € für ein Auto !

Man sieht mal wieder was wichtiger in dieser Gesellschaft ist.
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Nina1979


Beiträge: 110



« Antworten #4 am: März 17, 2009, 14:53:53 »

Neue Autos - Damit wir unsere Kinder in teueren Schlitten durch die Gegend chaufieren können...

Allerdings kann ich mir kein Auto leisten... Also bleibt mir nur der Bus...
Zumindest hat mein kleiner nen schicken Kinderwagen...
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Trutchen


Beiträge: 7



« Antworten #5 am: April 12, 2009, 23:05:14 »

Da ist was wahres dran...
Früher als meine 4 klein waren.
Wurd man immer von oben bis unten gemustert.
Oder es wurd so betont wie gemütlich meine wohnung ist.

Kinder sind immer erstmal was negatives.

Solange sich an dieser einstellung im unsren Land nix ändert helfen auch keine
200€ pro Monat.

Habt ihr schonma gemerkt das auch immer betont wird
Privater Parkplatz direkt vorm Haus.
kostenloser tiefgarage.
Geschützer Parkplatz.

Hat einer schonmal in einer angebotenen 5 zimmerwohnung
gelesen.
Geplegter Spielplatz gleich umme Ecke..
mit fussballplatz für die Kleinen
oder sowas ähnliches.
da muss man echt suchen..

Schönen Feiertag noch an alle.
lieben Gruss
Trutchen Grin
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Takt ist,jemanden auf die Füsse zu helfen,ohne darauf zu treten...:-)
Geneigter Leser


Beiträge: 151



« Antworten #6 am: April 13, 2009, 04:30:37 »

Ihr lest nicht zwischen den Zeilen bzw. denkt nich an das drum herrum.

Denkt an die Abwrackprämie. Nachdem ein Sozialrichter angemerkt hatte, das diese Zweckgebunden ist und damit KEIN Zufluß besteht, wurde 'schnell' ein Gesetz verabschiedet, das diese 'Prämie' dennoch auf HARZ IV angerechnet werden muß.

Nun dieses €100.-Geschenk - und nichts in dieser Richtung ist angedacht???

Dann sollte man an die Klagen gegen den Regelsatz für Kinder denken.
Die "Erhöhung" auf 70% ist zwar bei Weiten nicht ausreichend - die Richter können (?) jetzt aber sagen, der Gesetzgeber kümmert sich.
Und diese €100.- sind eine 'Sicherung' gegen Nachforderungen - der Gesetzgeber hat sich ja schon bemüht einen "Ausgleich" zu schaffen.
Aber mehr (für beide Punkte) ist ja leider wegen der 'angespannten Haushaltslage' der Staatskasse nicht zuzumuten.

Deswegen, nach meiner Meinung nur die übliche Verarschung und Vernebelung.
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Wer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen.
Indianernessel


Beiträge: 1


« Antworten #7 am: Mai 11, 2009, 14:01:31 »

Es kann einen schon wütend machen, wenn man diese hirnlose Politik verfolgt. Gestern Abend gab es mal wieder diese "tolle Sendung mit Anne Will und unserer Familienministerin, die in mir die Hoffnung mehr und mehr sinken lässt. Denn auf die mehrmalige Frage von Günter Wallraff nach dem CDU-Politiker Missfelder hat sie jedesmal so plump abgelenkt, dass es auch der Dümmste mitbekommen musste, dass es kein CDU-Politiker zulässt, dass man Äußerungen öffentlich diskutieren darf. Wenn noch mehr Missfelders in der CDU sind, na dann gute Nacht Deutschland.
Auch wenn es nicht unbedingt zum Thema passte, musste das mal raus.
100,00 € für jedes Kind. Ich kann mich nur einigen Kommentaren anschließen: 2500,00 € für ein neues Auto, Milliarden für Banken und wieder gleichzeitig Bonis in Millionenhöhe für Bänker, die sie sich zahlen dürfen, ein millionenteures Ozeaneum in Stralsund, dafür aber den schlechtesten Betreungsschlüssel bundesweit in KITAS bei den 3-6 Jährigen in Mecklenburg/Vorpommern. So ist deutschlands Politik: lieber teure Gebäude, die niemand braucht, da noch eine neue Straße usw., mehr Schein als Sein, KITA-Betreuung, Schulpolitik, Krankenhäuser und Altenbetreuung sind nicht so wichtig für unsere Politiker. Schade.
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sienaJ.09


Beiträge: 5


« Antworten #8 am: Juni 18, 2009, 08:15:51 »

Also das mit Mecklenburg Vorpommern und den Kita Plätzen kann ich nur bestätigen. Ich bin zwar erst vor kurzem nach Stralsund in eine Mietwohung gezogen, aber meine Nachbarin die ein 5 jähriges Kind hat, hat mir schon erzählt wie schwierig die Lage dort ist. Da überlegt man es sich wirklich ob man ein Kind kriegt oder nicht.
2500 € für ein Auto und 100 € für ein Kind. Das ist eigentlich echt wahnsinn. Man sollte sich echt überlegen wo das hinführen soll. Ich meine wenn die Leute keine Kinder mehr kriegen weil sie es sich einfach nicht mehr leisten können dann sind auch irgendwann nicht mehr so viele Menschen da die sich ein Auto kaufen können. Ist jetzt zwar ein bißchen radikal gedacht, aber geht es nicht in die Richtung?!
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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #9 am: Juni 18, 2009, 09:19:06 »

Der Ehrlichkeit halber sollte erwähnt werden,dass diese 100€ Zahlung lediglich für Schulsachen Anfang eines jeden Schuljahres gedacht ist und das nur bis zur 10ten Klasse.Das ist meinen Augen der erste Schritt und ich sage das wahrlich nicht oft,zur bildungspolitischen Selektion.Kinder von HartzIV Beziehern sollen wohl kein Abitur machen können,daher wird der Geldhahn abgedreht ab der 10ten Klasse,so dass die Kinder in die Berufsausbildung müssen.Irgendwie ist das auch logisch,denn wird doch dort verdientes Geld auf den Gesamtbedarf angerechnet.


Was für eine Erkenntnis. Die Selektion fängt doch schon bei der Dreigliedrigkeit der Schulausbildung an, geht dann weiter über die machtbestimmtende Gesetzgebung der unterdrückenden Leistungselite und ihre eigene Sonderbehandlung in Fragen Bildung. Und das soll sogar schon in den Kindergärten anfangen:

Stern vom 21.10.2007: Eliteforscher Hartmann - "Zum Manager wird man geboren"

Man vertieft schon vorhandene soziale Gräben zwischen reich und arm, nicht zwischen und wenn, dann zusätzlich noch abgestuft zwischen Ost und West.

ARD, Sendung "Hart aber fair" vom 17.06.2009, 21:45 Uhr: Spielen oder Englisch lernen - Zweiklassen-Gesellschaft schon im Kindergarten?

Die Selektion finden wir z.B. im Gesundheitswesen in Kasse oder Privat und in anderen gesellschaftlichen Bereichen.

Wenn eine Bundesregierung bereit ist, für ihre kriselnden Banken, für die Autobranche mehr auszugeben als für die Entwicklung des Nachwuchses und den zahlenmäßigen Erhalt der Gesellschaft auf das einzelne Individium entsprechend seiner finanziellen Lebenslage abwälzt, dann braucht man sich über eine Vergreisung, über eine schlechte Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik nicht zu wundern.

In der BRD ist ein Millionär mit einer umfangreichen Oldtimersammlung und ein Altnazi wichtiger als die Entwicklung und Förderung von Kindern und Jugendlichen. Und diesen Rückschritt feiert die Leistungselite auch noch pompös mit Auszeichnungen und Denkmälern zum 17. Juni, einem Tag der Ostdeutschen, wo die westdeutschen Bonzen keine Aktie dran hatten und wenn, dann nur, daß sie die Unruhen nur durch eingeschleuste Saboteure und Brandstifter 1953 anheizten.

Ihr aktueller Beitrag, den sie zum 17. Juni beitragen, ist vorsätzliche Geschichtsfälschung. Sie behaupten, daß die Bevölkerung damals auf die Strasse ging, um die SED-Regierung abzusetzen. Das ist falsch. Die BRD hat 1948 für eine Separatwährung und für die Entfachung des kalten Krieges mitgesorgt, sie betrieb ein Wirtschaftsembargo gegen die DDR und die sozialistischen Staaten.

Der kalte Krieg begann schon vor der Jalta- und der Potsdamer Konferenz der alliierten Kriegsteilnehmer des II. Weltkrieg durch Separatverhandlung der Westalliierten in Teheran und Casablanca, vor der Eröffnung der II. Front in der Normandie.

Schon auf der Potsdamer Konferenz bestand die Gefahr, daß der II. Weltkrieg, der mit konventionellen Waffen geführt wurde, sofort in einen sehr heiß geführten Atomkrieg umschlagen könnte. Der damalige US-Präsident Harry S. Truman erpresste Stalin mit dem Einsatz von Atomwaffen, wenn er bei den Nachkriegsverhandlungen keine Zugeständnisse den Westalliierten machte und führte das sehr eindrucksvoll mit dem Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki vor.

Der Kampf der beiden Gesellschaftsblöcke wurde vorwiegend auf wirtschaftlicher Ebene ausgetragen. Wo im Westen der Marshallplan als umfassende Aufbauhilfe der BRD durch die Westalliierten existierte, gab es zeitgleich im Osten nur die von den Nazis verbrannte Erde und von den Westalliierten die zerbombte Wirtschaft als Nachkriegserbe. In der DDR mußte zwingend und schnell eine eigene Grundstoff- und Schwerindustrie und eine leistungsfähige Landwirtschaft zur Versorgung der Bevölkerung aus eigener Kraft ohne fremde Hilfe errichtet werden. Das hieß zunächst Konsumverzicht. Und wenn man nichts ausreichend verfügbar hat, dann geht das nur über Rationierungen bei gleichzeitiger Anhebung der Arbeitsnormen. Deshalb auch die Losung: "So wie wir heute arbeiten, so werden wir morgen leben!" Und das alles bei offener Grenze, westlichem Wirtschaftsembargo, existierendem Schwarzmärkten und Ableistung der Kriegsreparationen an die Siegermächte. Das Vor- und Abziehbild des Marshallplans aus dem Westen wirkte und deshalb hatten viele der dann am 17. Juni streikenden Arbeiter keine Geduld aus eigener Kraft ihren Lebensstandard zu verbessern. Sie wollten es so leicht und bequem haben wie im Westen und gingen deshalb auf die Barrikaden.

In den siebziger Jahren anläßlich des VIII. Parteitags der SED wurde die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik eingeführt und damit umfassend auch die Entwicklung von Familie, von Geburtenförderung, von umfassender Bildung und Gesundheitswesen vorangetrieben, weil man eben nicht in Wahlabständen, sondern volkswirtschaftlich in größeren Dimensionen über das Demographieproblem nachdachte. Die Stabilität der sozialistischen Volkswirtschaft hing von der Lösung der Arbeitskräftefrage ab und da begann die DDR-Führung eben schon 30 Jahre vorauseilend sich diesem Problem zu stellen, wo die BRD-Führung bis heute die Familien- und Geburtenförderung auf die Finanzkraft der Individuen abschiebt. Kein Wunder, da Banken, Konzerne, Kapital und Profit, Sachwerte der BRD-Führung wichtiger sind. Deshalb auch die Förderung der Finanz- und Wirtschaftsmärkte in Milliardenhohe, der Autobranche mit einer Abwrackprämie und der Familien mit ein paar 100 Euro. Die größenmäßige Abstufung der geförderten Rangfolge an Finanzhilfen macht doch nachdenklich und ist vergleichbar wie die weißen Siedler in Nordamerika sich das Land, Bodenschätze, die Wälder und Fluren der Indianer gegen wertlose Glasperlen und Feuerwasser einsackten. Und genauso macht es der Westen mit der deutschen Einheit und der EU-Erweiterung. Den Menschen im Osten wird keine Würde und Anerkennung entgegenbracht. Sie werden nach ihren noch vorhandenen materiellen Werten taxiert und dann nach Wegen und Mitteln gesucht, ihnen dieses letzte Hab und Gut auch noch abzuluchsen. Damit die Wessi-Besatzer Sympathie durch die Ossies erhalten, hat man ihnen zu Wendezeiten große Versprechungen mit "blühenden Landschaften", "keinem wird es schlechter gehen" und dem Begrüßungsgeld gemacht, sie einfach berauscht und besoffen gemacht. Das Begrüßungsgeld war angesichts der abgeluchsten DDR-Wirtschaft eben die Glasperlen.

Der Mensch steht in der BRD weit hintenan und da ist man noch so unverfroren, frech und unverschämt, den 17. Juni zu feiern und für sich zu vereinnahmen. So benehmen sich nur geschichtsfälschende Besatzer und Sklavenhalter. Wer Arbeitslosenstatistiken fälscht, fälscht auch Geschichtsdaten und -ereignisse.

Die Umverteilung des gesellschaftlich erwirtschafteten Reichtums kann sich die Leistungselite noch schneller zusammenraffen - durch aktive Mitwirkung an Kriegen, wobei die Untertanen als Kanonenfutter an die Fronten geschickt werden. An den Fronten sitzt kein einziger der Leistungselite, sondern bestenfalls in der Etappe, bei den rückwärtigen Diensten oder noch sicherer im deutschen Bundestag oder auf den Wirtschaftssesseln der Unternehmensvorstände und Aufsichtsräte.

Nächste Kontraste-Sendung von ARD/RBB am 18.06.2009 22:00: "Traumjob" Aufsichtsrat – keiner will für Schäden haften
« Letzte Änderung: Juni 18, 2009, 10:20:04 von Wilddieb Stuelpner » Gespeichert
Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #10 am: Juni 18, 2009, 09:28:01 »

Da ist was wahres dran...
Früher als meine 4 klein waren.
Wurd man immer von oben bis unten gemustert.
Oder es wurd so betont wie gemütlich meine wohnung ist.

Kinder sind immer erstmal was negatives.

Solange sich an dieser einstellung im unsren Land nix ändert helfen auch keine
200€ pro Monat.

Habt ihr schonma gemerkt das auch immer betont wird
Privater Parkplatz direkt vorm Haus.
kostenloser tiefgarage.
Geschützer Parkplatz.

Hat einer schonmal in einer angebotenen 5 zimmerwohnung
gelesen.
Geplegter Spielplatz gleich umme Ecke..
mit fussballplatz für die Kleinen
oder sowas ähnliches.
da muss man echt suchen..

Schönen Feiertag noch an alle.
lieben Gruss
Trutchen Grin

Hat sich im Kapitalismus was an den Wertevorstellungen geändert?

Besitz, Hab und Gut ist wichtiger als würdevolles, friedliches, sozial gesichertes Leben. Solange noch um § 218 gefeilscht wird, über den Schutz ungeborenen Lebens katholisch und päbstlich geheuchelt wird, aber die Arbeits- und Lebensbedingungen der Lebenden Spielball von Kapitalinteressen sind, die menschliche Arbeitskraft als Handelsware durch Angebot und Nachfrage börsenhaft vermarktet wird, gilt für Kinder und Jugendliche immer noch das von Pinselheinrich Zille gezeichnete Hinterhofmilieu, nur freilich heute nicht mehr so häufig in dunklen Hinterhofmietskasernen.
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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #11 am: Juni 18, 2009, 09:45:17 »

Es kann einen schon wütend machen, wenn man diese hirnlose Politik verfolgt. Gestern Abend gab es mal wieder diese "tolle Sendung mit Anne Will und unserer Familienministerin, die in mir die Hoffnung mehr und mehr sinken lässt. Denn auf die mehrmalige Frage von Günter Wallraff nach dem CDU-Politiker Missfelder hat sie jedesmal so plump abgelenkt, dass es auch der Dümmste mitbekommen musste, dass es kein CDU-Politiker zulässt, dass man Äußerungen öffentlich diskutieren darf. Wenn noch mehr Missfelders in der CDU sind, na dann gute Nacht Deutschland.
Auch wenn es nicht unbedingt zum Thema passte, musste das mal raus.
100,00 € für jedes Kind. Ich kann mich nur einigen Kommentaren anschließen: 2500,00 € für ein neues Auto, Milliarden für Banken und wieder gleichzeitig Bonis in Millionenhöhe für Bänker, die sie sich zahlen dürfen, ein millionenteures Ozeaneum in Stralsund, dafür aber den schlechtesten Betreungsschlüssel bundesweit in KITAS bei den 3-6 Jährigen in Mecklenburg/Vorpommern. So ist deutschlands Politik: lieber teure Gebäude, die niemand braucht, da noch eine neue Straße usw., mehr Schein als Sein, KITA-Betreuung, Schulpolitik, Krankenhäuser und Altenbetreuung sind nicht so wichtig für unsere Politiker. Schade.

Die Missfelders gibt es ohne Zahl. Auch mit der vorgeschobenen Bedeutung von Grundstücks- und Immobilienspekulation vor der sozialen Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien hast Du recht. Das zur Schaustellen von Prunk und Protz ist wichtig, den Leerstand von Bürogebäuden und Luxusappartements läßt man als unternehmerische Betriebsausgaben von der Unternehmenssteuer absetzen, so wie auch die Schiffsbeteiligungen. Und eins hast Du noch vergessen. Die Sanierung von Kirchenhäusern ist wichtiger als die menschenwürdige Errichtung und Erhaltung von bezahlbaren, sozialem Wohnraum.

Weißt Du wie Banker trotz des Verbots von Bonis und überzogenen Gehältern trotzdem weiterhin Kasse machen und sich einen Teufel um diese gesetzten Einkommensgrenzen der Bundesregierung scheren?

Man erhöht die Kreditzinsen, die Bearbeitungsgebühren, senkt die Guthabenzinsen der Sparer, steigen die Leitzinsen, dann gibt man den Zinszuwachs verspätet an die Sparer weiter, sinken die Leitzinsen, dann reicht die Bank die Zinsverluste sofort an den Sparer durch. So machten es schon die ersten Geld- und Pfandverleiher und die großen Privatbankiers - z.B. die Fugger und Welser. Gibt es von staatlicher Seite verbilligte Geldanlagen und Anschubfinanzierungen für klein- und mittelständische Unternehmen oder Existenzgründer, so reicht die Hausbank die finanzsuchenden Unternehmer kleiner Dimension nicht an die KfW durch, sondern kassiert diese beantragten Mittel für das eigene Bankhaus und verscherbelt als unnötiger Zwischenhändler die so billig erlangten Finanzen an den kleinen Gewerbetreibenden und Mittelstand für teuer Konditionen weiter.

Fehlt nur noch, daß man in Banken und Sparkassen Eintrittsgeld verlangt und diesen Eintritt als großes Event vermarktet.
« Letzte Änderung: Juni 18, 2009, 10:32:27 von Wilddieb Stuelpner » Gespeichert
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