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Autor Thema: Doping für erfolgreichere/schnellere/bessere/längere Arbeitsleistung  (Gelesen 1398 mal)
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CubanNecktie


Beiträge: 957



« am: April 24, 2009, 13:27:23 »

Zitat
Zwei Millionen Arbeitnehmer sollen nach einer neuen Studie Psychopharmaka nehmen, um bei der Arbeit ihr Hirn auf Hochtouren zu bringen. Männer bevorzugen Aufputschmittel, Frauen Beruhigungsmittel - und auch Ritalin und Anti-Demenzpräparate gehören zu den heimlichen "smart pills". 800.000 Menschen sollen diese Mittel sogar regelmäßig zu sich nehmen, darunter viele Manager. Unrealistische Renditeerwartungen und gleichzeitige Kündigungswellen machen immer mehr Mitarbeiter krank. Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Zahl der an psychischen Krankheiten leidenden Arbeitnehmer fast verdoppelt. Und mit der Wirtschaftskrise drohen diese Zahlen weiter zu steigen.


http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2009/0423/doping.php5

Vielleicht auch ein Grund, dass ich mein Abi nur nur mit 3,5 geschafft habe und 2 mal eine Probezeit nicht bestand, vielleicht haben ja die BESSEREN da auch gedopt ....

Echt erschreckend, wieviele da DOPEN ... Aufpunschmittel wie Kaffee, Energietrinks (Redbull) usw. gar nicht mitgezählt, nein richtige Medikamente zB. gegen Allzheimer werden von gesunden Menschen genommen, damit man mehr/besser/schneller arbeitet. kraaaaaaass, sag ich nur.
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Kater


Beiträge: 7110


« Antworten #1 am: Juli 14, 2009, 13:27:12 »

Zitat
DGB beklagt «Doping am Arbeitsplatz»

Dortmund (AP) Aus Angst vor einem Verlust ihres Arbeitsplatzes greifen nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes immer mehr Beschäftigte zu leistungssteigernden Mitteln. Sie versuchten so, dem wachsenden Stress gewachsen zu sein - «mit langfristig fatalen gesundheitlichen Folgen», sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach den Dortmunder «Ruhr Nachrichten». Doping am Arbeitsplatz und verschleppte Krankheiten bedeuteten massive finanzielle Folgekosten für die Unternehmen und die Sozialsysteme.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte am Montag mitgeteilt, dass sich im ersten Halbjahr 2009 die Arbeitnehmer so selten krankgemeldet haben wie nie zuvor. Der Krankenstand in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sank demnach in den ersten sechs Monaten auf durchschnittlich 3,24 Prozent. Im Gesamtjahr 2008 lag er noch bei 3,37 Prozent.

«Aus der Sorge heraus, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, schleppen sich die Beschäftigten sogar krank zur Arbeit», sagte Buntenbach. Die Zahlen zeigten, dass die Leistungsschraube für die Arbeitnehmer in der Finanz- und Wirtschaftskrise heftig angezogen werde. Die Antwort auf die Krise dürfe aber nicht weitere Verdichtung von Arbeit und mehr Druck am Arbeitsplatz sein. Eine derartige Strategie habe bereits in den 90er Jahren zu einem rapiden Anstieg langfristiger psychischer Erkrankungen beigetragen.

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt zeigte sich erfreut über den niedrigen Krankenstand. Für die seit Beginn der statistischen Erhebung deutlich rückläufigen krankheitsbedingten Fehlzeiten seien mehrere Faktoren verantwortlich: «Zum einen haben körperlich belastende Tätigkeiten an Bedeutung verloren. Zum anderen betreiben immer mehr Unternehmen eine aktive und systematische betriebliche Gesundheitsförderung», betonte Hundt. Auch der erfolgreiche Arbeitsschutz wirke sich positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus.

http://de.news.yahoo.com/1/20090714/tde-dgb-beklagt-doping-am-arbeitsplatz-3fc80be.html
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Just B U


Beiträge: 187



« Antworten #2 am: August 12, 2009, 11:43:54 »

Zitat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt zeigte sich erfreut über den niedrigen Krankenstand. Für die seit Beginn der statistischen Erhebung deutlich rückläufigen krankheitsbedingten Fehlzeiten seien mehrere Faktoren verantwortlich: «Zum einen haben körperlich belastende Tätigkeiten an Bedeutung verloren. Zum anderen betreiben immer mehr Unternehmen eine aktive und systematische betriebliche Gesundheitsförderung», betonte Hundt. Auch der erfolgreiche Arbeitsschutz wirke sich positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus.


 ....da wird mir nur noch schlecht....und wütend...

B U



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"Es ist kein Zeichen von Gesundheit, gut an eine grundlegend kranke Gesellschaft angepaßt zu sein. "
Jiddu Krishnamurti
Pinnswin


Beiträge: 3865



WWW
« Antworten #3 am: August 12, 2009, 12:08:00 »

Zitat
Zwei Millionen Arbeitnehmer sollen nach einer neuen Studie Psychopharmaka nehmen, um bei der Arbeit ihr Hirn auf Hochtouren zu bringen. Männer bevorzugen Aufputschmittel, Frauen Beruhigungsmittel - und auch Ritalin und Anti-Demenzpräparate gehören zu den heimlichen "smart pills". 800.000 Menschen sollen diese Mittel sogar regelmäßig zu sich nehmen, darunter viele Manager. Unrealistische Renditeerwartungen und gleichzeitige Kündigungswellen machen immer mehr Mitarbeiter krank. Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Zahl der an psychischen Krankheiten leidenden Arbeitnehmer fast verdoppelt. Und mit der Wirtschaftskrise drohen diese Zahlen weiter zu steigen.

Schlimm schlimm, ja-ja. 2 Millionen AN. Weiha, woher die datt immer so genau wissen, von was nehmen die die 2 Millionen, sind auch Scheinselbstständige, Schwarzarbeiter, Rentner und Politiker darunter?
~ Studie? Welche Studie, wer hat die zusammen gebastelt? Herr Sinn?  Grin Supie, er hatte bestümmt die richtigen Drogen für diese schwere Arbeit inhalliert.

Frauen bevorzugen BERUHIGUNMGSMITTEL?  Cheesy Lötzinn! Und was sind dann Kaffee und Sekt?  Grin Nee-yo, iss klar, nach so ner Kanne Käffchen erstmal ne Beruhigungspille schmeissen, ja klar. Bingo-Bongo.

... so und nu´mal los: Hopp-Hopp: Ritalin kaufen gehn. Bayer (= der Steuerzahler) hat diese Studie bestümmt finanziert, damit Ritalin mal wieder in aller Munde kommt.  Wink

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Das Ende Der Welt brach Anno Domini 1420 doch nicht herein. Obwohl vieles darauf hin deutete, das es käme... A. Sapkowski . <°)))o><
killerbiene


Beiträge: 41



« Antworten #4 am: August 12, 2009, 15:15:27 »

Hi,

na und die Quittung bzw. die riesen Rechnung gibts dann in ca. 5-10 Jahren, wenn die alle auf einmal ausfallen wegen Krankheit oder Sterbefällen.
Übrigens auch ne Möglichkeit wie man neue Stellen schaffen kann, zumal ja in Deutschland (Hurra,wir sind Deutschland) kaum noch Nachschub kommt wegen fehlender Geburten.

eure Killerbiene
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Kuddel


Beiträge: 4011


« Antworten #5 am: Dezember 24, 2009, 14:36:17 »

Zitat
Doping am Arbeitsplatz: Mit Pillen schneller arbeiten

Konzentrationsmangel, Erschöpfungszustände, Stress. Immer mehr Deutsche machen sich mit Drogen fit. Fünf Prozent der Arbeitnehmer greifen zu Hirndoping. Experten warnen vor erheblichen Risiken…

http://www.fr-online.de/top_news/2161055_Doping-am-Arbeitsplatz-Mit-Pillen-schneller-arbeiten.html

Zitat
No Dope, no Hope

Der neueste Hype nennt sich Gehirndoping. Es ist die heimliche Hoffnung auf Schlüsselqualifikationen zum Einnehmen und der Neid über die pharmakologische Abkürzung.
Doping – das war bis vor kurzem das jährliche Ritual zur Tour de France: Öffentlich-rechtliche Gesinnungshuber greinen über Werteverfall und unlauteren Wettbewerb. Inzwischen aber hat das Thema die Schmuddelecke von Rad- und anderem »unsauberen« Sport verlassen und weit größere Kreise gezogen. Unter dem Stichwort »Gehirndoping« verhandeln Drogenexperten, Wissenschaftsjournalisten und Populärethiker – teils sorgenvoll, teils unverständig und immer heimlich fasziniert – das Vordringen chemischer Fitmacher in Ausbildung und Lohnarbeit…

http://jungle-world.com/artikel/2009/52/40056.html
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