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Autor Thema: Netto-Beschäftigte prangern Ausbeutung an  (Gelesen 5613 mal)
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Irrlichtprojektor


Beiträge: 876



« Antworten #15 am: Februar 22, 2010, 06:10:38 »

@Irrlichtprojektor:
Selten so gelacht...
Die Fahrtkosten kann ich nachweisen, die werde ich mir auch holen.
Aber die Überstunden kann ich nicht beweisen - bei Netto dürfen Personaleinsatzpläne nur so geschrieben werden, daß Sollstunden draufstehen, basta. Darüber hinaus dürfen diese Pläne nicht kopiert oä werden. Sprich auf dem Plan steht was von 6-14.30, real arbeiteste aber 5.30 bis 20...

Fast befürchtet ^^
Ich würde es zumindest mal versuchen, auch ein handgeschriebener Nachweis kann da weiter helfen. Und wenn`s nur 50% werden der Ü-Stunden.
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vw-polo-86c


Beiträge: 1


« Antworten #16 am: April 30, 2010, 22:52:11 »

hallo ihr...
ich war auch bis heute (30.04.2010) bei netto beschäftigt...
ich hab am 21.04.2010 meinen ersten arbeitstag gehabt..am 19.04.2010 meinen vertrag unterschrieben...
mein vertrag lief ab dem 15.04.2010... "komisch"
ich wollte als aushilfe mein geld verdienen für meinen führerschein und auto und damit ich nich nur zuhause rumhocke..
naja die ersten tage waren ganz ok aba als ich dann letze woche freitag um 7uhr anfing war nich meine chefin sondern eine die meinte die chefin zu sein...
naja diese woche hat es angefangen mit mobbing...
von wegen das ich nich schnell genug arbeite...das ich nich genau genug arbeite..das ich alles falsch machen würde..etc...
dann hab ich auversehen den falschen auszeichner benutzt...
oh mein gott haben die sich aufgeregt...
ich hab die mopro (molkerei produkte = käse..wurst...etc) haltbarkeitsdaten gemacht und ich hab am tag 2stunden zeit dafür gehabt...
aba ich hab immer 2-3stunden gebraucht...
die möchtegern chefin meinte am dienstag anzufangen mich zu mobben und raus zu ekeln..
und das sie mit meiner chefin reden wolle...
naja mittwoch meinte sie dann wida das sie mit ihr reden wolle weil das ja nich so weiter gehen könne bla bla bla...
heute kam ihc zur arbeit und meine chefin meinte zu mir das ich sogesehen nich gut genug bin für den laden bin...
und das sie nich  weiter mit mir arbeiten wolle ...
naja dann meinte sie zu mir ich solle die kündigung schreiben weil das besser für die aussehen würde...
aba pah werde ic hnich tun..
jetze werde ic hmit bessere arbeit suchen...
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Sir Vival


Beiträge: 1491



« Antworten #17 am: Mai 01, 2010, 08:03:02 »

Da gibt´s nur eine Patentlösung, wenn ich den ganzen thread so durchlese.
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"Der Tod stellte seine Sense in die Ecke und stieg auf den Mähdrescher, denn es war Krieg!"
Politiker sind wie Tauben. Sind sie unten, fressen sie dir aus der Hand. Sind sie oben, wirst du beschissen

Der eine ist tot, der andere hat auch nimmer lang´
schnee67


Beiträge: 4


« Antworten #18 am: Mai 26, 2010, 18:20:04 »

ich
Kunde,
du
Manfred Karl, Claus Leitl,
Franz Pröls, Martin Schnellinger,

bis dato habe ich jeden Monat für Grundnahrungsmittel ca. 70 % meines Einkommens in eure Taschen gekippt.
Bitte teilen Sie mir mit, ab wann in diesem Jahr 2010, Sie für Ihre Mitarbeiter menschenwürdige  Arbeitsbedingungen schaffen, die es erlauben, daß Ihre Mitarbeiterinnen gesund und ohne finanzielle Sorgen bis zur gesetzlichen Altersgrenze arbeiten können.
Sollten Ihre Pläne für die Zukunft andere sein, werde ich ca. 10 Mio Menschen mobilisieren, die Ihnen dann als "gute Kunden" verloren gehen könnten.
In der Hoffnung auf Ihr Verständnis
verbleibe ich

Kunde


habe ich gerade an

info@netto-online.de

gesendet.
Lieben Gruß
zwitscher
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schnee67


Beiträge: 4


« Antworten #19 am: Mai 26, 2010, 18:38:43 »

Also Ich habe am 19.03.2010 bei Netto angefangen. Habe eine Kassenschulung mitgemacht und einge Tage an der Kasse gesessen.
Mit dem Trinken stimmt das.Bei einer Arbeitszeit von 7 Stunden werden erstmal 6 bezahlt und die 1 Stunde Pause (Die man meistens auch nicht hat)werden nicht bezahlt. So AnfangMai hab ioch dann mal nachgefragt wann ich denn Lohn bekomme. Wie ich hätte noch keinen Lohn? Das war am 5.Mai.
Chefin Oberchef angerufen. Es hieße es werde sich drum gekümmert. Habe bis heute keinen einzigen Cent bekommen. Auf Email an Netto keine Antwort.
Jetzt hab ich ein Einschreiben an die Netto Leitung geschrieben und mit Anwalt gedroht sollte mein gesamtes Geld nicht bis Ende Mai auf meinem Konto sein.
Ich habe  gekündigt.In der Zeit ab März waren jetzt 3 Austritte.Kann nur jeden Warnen.Ich werde auch nicht mehr da einkaufen.
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Alex22


Beiträge: 1504



WWW
« Antworten #20 am: Mai 26, 2010, 21:24:20 »

Zitat
wenn deutsche FA in scharren das Land verlassen
Und wenn das nicht mehr geht, dann wird es eng für die "Quäler", denn dann wird "Druck" anders abgelassen.
 Grin
Das betrachte ich mir aus der Ferne.
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Tante Maria


Beiträge: 378



« Antworten #21 am: Mai 26, 2010, 21:30:41 »

Schnee 67 ,sofort zum Anwalt.
Die haben sich Vertragwidrig verhalten.Hoffe du bist Gewerkschaftsmitglied (wenn nicht geht es auch über Prozesskosten hilfe).Also schreiben an die Geschäftsleitung und auffodern das Gehalt bis zum deinen vorgeschlagen Termin zu zahlen ,sonst Klage.
Viel Glück.
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schnee67


Beiträge: 4


« Antworten #22 am: Mai 28, 2010, 07:16:29 »

Ja gut das wir eine Rechtsschutzvers  haben. Da kommen die bei mir nicht weit.
Werde Montag  mal zum Anwalt gehen.
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Pinnswin


Beiträge: 3865



WWW
« Antworten #23 am: März 26, 2011, 18:56:14 »

Verdi beklagt Lohndumping bei Netto
http://www.verdi.de/handel.bawue/einzelhandel/betriebe/netto
Zitat
......teilweise sittenwidrige Löhne an Minijobber zu zahlen. So habe in einem Fall aus dem Bereich der Niederlassung Bottrop ein Arbeitsvertrag eines Hartz-IV-Empfängers einen Stundenlohn von 5,50 Euro vorgesehen - plus einem Euro Zulagen für Sonderzahlungen und sonstige tarifliche Leistungen.
Dies sagte der Verdi-Sekretär für den Bereich Handel in Nordrhein-Westfalen, Folkert Küpers, am Mittwoch in Düsseldorf. Er bestätigte damit einen Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ, Essen).
Die 5,50 Euro lägen mehr als 30 Prozent unter dem Tarif-Stundenlohn der untersten tariflichen Lohnstufe, der für gelernte Kräfte im Einzelhandel Nordrhein-Westfalens bei 8,98 Euro liege. Damit sei die Netto-Bezahlung sittenwidrig, betonte Küpers. Er forderte das Unternehmen auf, künftig alle geringfügig Beschäftigten nach Tarif zu bezahlen. Der untere tarifliche Stundenlohn für ungelernte Kräfte liegt bei 7,85 Euro. Netto ist seit Anfang 2010 tarifgebunden.
Mehr dazu bei Der Handel vom 16.03.2011........

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Das Ende Der Welt brach Anno Domini 1420 doch nicht herein. Obwohl vieles darauf hin deutete, das es käme... A. Sapkowski . <°)))o><
Judy


Beiträge: 868



« Antworten #24 am: März 27, 2011, 12:49:33 »

ich
Kunde,
du
Manfred Karl, Claus Leitl,
Franz Pröls, Martin Schnellinger,

bis dato habe ich jeden Monat für Grundnahrungsmittel ca. 70 % meines Einkommens in eure Taschen gekippt.
Bitte teilen Sie mir mit, ab wann in diesem Jahr 2010, Sie für Ihre Mitarbeiter menschenwürdige  Arbeitsbedingungen schaffen, die es erlauben, daß Ihre Mitarbeiterinnen gesund und ohne finanzielle Sorgen bis zur gesetzlichen Altersgrenze arbeiten können.
Sollten Ihre Pläne für die Zukunft andere sein, werde ich ca. 10 Mio Menschen mobilisieren, die Ihnen dann als "gute Kunden" verloren gehen könnten.
In der Hoffnung auf Ihr Verständnis
verbleibe ich

Kunde


habe ich gerade an

info@netto-online.de

gesendet.
Lieben Gruß
zwitscher

Auch wenn man nicht unbedingt so viele Leute mobilisieren wird, aber die Richtung stimmt doch schon mal! Ich träume da auch immer wieder von einer Konsumverweigerung, mittlerweile nach x Sanktionsversuchen bin ich mittlerweile auch ziemlich geübt darin mich mit ganz wenig Geld zu ernähren, brauch nicht mal die Tafel.

Kaufe halt große Säcke von Hülsenfrüchten und Getreide und viel sammle ich in der Natur, man kann Einiges auch für den Winter trocknen. Brennesseln z.B. hat sehr viel Eiweiß, und schon kann man der Schlachtindustrie den Stinkefinger zeigen. Fallobst kann man einmachen.

Bei weiterer Verschärfung würde ich dann einiges direkt beim Bauern kaufen und hätte es noch billiger.
Toll, wenn man sich in der Nachbarschaft zusammentäte und eventuell backt einer, der andere kocht Eintopf, der Nächste kocht Marmeladen. Es ist sooo viel möglich. Je mehr Leute mitmachen, desto besser, dann gibt es auch Gruppen die das den Kids als interessantes Abenteuer vermitteln, dass sie mal was anderes als Nutella auf die Stulle kriegen.

Sagt euch der Ausdruck "Karottenmob" was? Da gibt es irgendwie so Gruppen, die sich für einen bestimmten Tag verabreden, einen ganz bestimmten Händler so richtig "reich" zu machen, also dort ganz viel einzukaufen und dafür macht der Händler dann was besonders umweltfreundliches oder so. Diesselbe Taktik könnte man ja auch benutzen, um Händler abzustrafen.
Das wäre für mich sogar das Kernstück einer angemessenen und sinnvollen Reaktion auf diese ganze Ausbeutung.
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Alex22


Beiträge: 1504



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« Antworten #25 am: März 28, 2011, 19:26:10 »

Judy und Zwischer.  Grin
 Sehe ich auch so. Der Brief gefällt mir.
und nun noch die mächtigen und mündigen Konsumenten....


https://www.facebook.com/home.php?sk=group_115492238528616&ap=1
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Almenschorsch


Beiträge: 88



« Antworten #26 am: März 31, 2011, 15:29:02 »

Ich sags immer wieder ich bin sowas von heilfroh das ich seit 1996 nicht mehr im Einzelhandel arbeite, und schon damals wars im normalen Edeka-Laden so wie hier beschrieben.

Bei Überstunden kam die lapidare Antwort, "das gibt es nicht, das ist Einsatz für die Firma", Pausen gabs auch nicht oder nicht in voller Länge schließlich muß man ja aus Liebe zur Firma drauf verzichten diese "armen" müßten ja sonst noch jemanden einstellen, Arbeitszeit von 7-20 Uhr bezahlt wurde erst ab 9, Testkäufe von Kollegen aus andren Filialen weshalb ich schließlich zur Eigenkündigung gezwungen wurde (allerdings nicht fristlos sondern ganz ordentlich zum Monatsende) und dann noch beschimpft wurde weil ich die letzten 2 Wochen bedauerlicherweise krank war.

Wie gesagt das war damals schon an der Tagesordnung bei einem Nicht-Discounter damals warn die Öffnungszeiten noch von 9-18:30 mir wurde in benanntem Markt eine "Ausbildung" zum Filialleiter angeboten und im Endeffekt war ich der Arsch vom Dienst.

Hab mir damals nen Schwur gesetzt das ich eher Scheißhäuser putzen geh bevor ich nochmal im Lebensmitteleinzelhandel arbeite.
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