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nochneHartzie
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« am: Mai 31, 2009, 14:39:40 » |
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Hallo zusammen erst mal habe schon eine Weile her mitgelesen, mich dann auch registriert und möchte nun meine Erfahrungen zu "GANZIL" einbringen Da der Titel dieses threads ja lautet ..."GANZIL wer hat Erfahrungen mit dieser Trainingsmaßnahme" schreibe ich hier, sollte sich ein tjhread finden zu dem mein "geschreibse" eher passt (ich finde nämlich keinen), so mögen die Admins ihn gerne dorthin verschieben Vorab, ich beziehe ALGII, habe keine gesundheitlichen Einschränkungen (oder wüsste jedenfalls nichts davon, da ich bislang nur zum Arzt ging weil ich wirklich musste  ) Lebe allein, habe kein Kind und auch (noch) keine Angehörigen mit irgendwelchen Pflegestufen. Habe einen Minijob mit zwei festen Arbeitstagen und einem Abruftag, den ich auch brav gemeldet habe. Reiche jeden Monat meine Lohnabrechnung ein, woraufhin diese mit dem ALGII verrechnet wird. Man kann also sagen, die "Agentur" weiß genaustens Bescheid, meine Fallmanagerin sogar meine festen Arbeitstage und laut ihrer Aussage ist es auch kein Problem, wenn ich einmal nicht einer so genannten Einladung "Ich möchte mit ihnen über Ihre Bewerbersituation........ sprechen" folgen kann weil ich an dem Tag arbeite. Umgekehrt weiß auch mein Chef, dass ich noch Geld vom Amt bekomme und ich muss ihm nur rechtzeitig sagen, wenn mal was ist.So weit, so gut. Zwar muss(te) ich mich per erstem EGV nicht nur für Vollzeit-, sondern auch für Teilzeitstellen und eben auch für 400-€-Jobs bewerben. Und auch noch für Zeitarbeitsfirmen (die ich im folgenden Text mit ZAF abkürzen werde, ich glaub es ist eine in der Umgangssprache gebräuliche Abkürzung) Habe ich auch brav getan, denn ich will ja wieder arbeiten. Nun habe ich also einen Mini-Job, muss mich aber dennoch weiterhin um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bemühen. Noch Anfang deses Monates wurde ich wieder vor... äh eingeladen (mit Rechtsfolgebelehrung) und sollte meine Bewerbungsnachweise vorlegen,. Nun, von denen habe ich genug, fein säuberlich sortiert in einem Ordner, dazu eine eine von mir erstellte Bewerbungsübersicht. (was jedesmal einigermaßen gut abkam, nebenbei bemerkt) Abschließend wurde ich gefragt ob ich noch was auf dem Herzen habe. Das war an einem Freitag gewesen. Am darauf folgenden Donnerstag fand ich, als ich von der Arbeit kam, erneut eine Einladung vor für den darauf folgenden Montag (na immerhin theoretisch noch einen Tag Zeit meinem Chef ggf. Bescheid zu geben dass ich dann nicht kommen könnte) In dieser Einladung stand nur "Sehr geehrte, bitte kommen sie am... um... in die/das "Agentur" Straße Ort, Raum, "Info und Zuweisung zu GANZIL" Kkeine weiteren Info darüber was das sei, wie lange dieser Termin und wie lange "GANZIL" dauern würde, sondern eineinhalb Seiten Drphungen äh Rechtsfolgebelehrungen. Allerdings schwante mir bei derm Wort "Zuweisung" bereits nichts Gutes und ich versuchte im Internet an Inforamtionen zu kommen. Demnach schien das überall ein wenig verschieden zu sein, aber offenbar so, dass man einzelne Termine bekäme... Da bei uns (und möglicherweise nur bei uns) die "ARGE einen besonderen Namen, ich aber im Moment möglichst wenig Gelegenheit für Rückschlüsse bieten will, nenne ich sie im folgenden "Agentur" Ich also dort hin. Vor dem Raum eine Art Einlasskontrolle. (Vermutlich um festzustellen, wer der Ladung gefpkgt ist und wer nicht, aber vielleicht hatten sie ja Angst es könnte jemand von der Presse sich enschleichen) Hatte man diese "passiert" betrat man einen großen Raum mit U-förmig angeordneten Tischen. Diese trugen Nummern in verschiedenen Farben und nach diesen Farben wurden wir auch gesetzt - durften uns also nicht etwa einen Platz frei aussuchen. Es folgte ein kurzer Folienvortrag darüber was GANZIL bedeute und wer noch Träger sei. Auch hier werde ich, vorsichtshalber und zumindest vorläufig, keine Namen nennen sondern, sondern sie als "Träger A" und "Träger B" nennen, wobei die beiden Träger, wie es für mich den Anschein hat, ohnedies eng zusammen arbeiten. Jedenfalls haben, wie man uns mitteilte, alle für diesen Tag geladenen Teilnehmer einen Minijob. Dennoch war in diesem Vortrag in erster Linie von "Probearbeiten" und Praktika die Rede. Viel mehr Info gab es an dieser Stelle noch nicht. Ach ja doch. dass das meiste davon in der hleichen Stadt aber in einer anderen Straße, ein paar Gehminuten entfernt bei "Träger A" stattfände.. Anschließend sollten wir, entsprechend der Farben unserer Tischnummern zu bestimmten Sachbearbeitern (aber nicht etwa zu unseren eigéntlichen Fallmanagern/Sachbeabeitern) uns eine "EGV" abholen,. ich hatte noch eine, bekam aber noch mal eine die GANZIL ausdrücklich mit einschließt). Ich bekam noch mit wie ein Teilnehmer zum anderen sagte dass mit Leistungskürzung zu rechnen sei, wenn man dies EGV nicht unterschreit und irgendwo in den vielen Schreiben die ich inzwischen von "Agentur" bekommen habe steht das auch... Anschließend "durften" wir dann zu "Träger 1" wo wir eine ganze Reihe Papiere ausgehändigt bekamen die wir unterschreiben mussten. U. a. eine Hausordnung, in der nicht nur Rauch- und Handyverbot stehen sondern auch davon dass die Lehrer/Fachlehrer Sitzordnungen anordnen und diese nach Bedarf verändern dürfen  und über einen Ordnungsdienst (Tafel putzen etc.) gesprochen wurde. Die hab ich mal meiner Freundin vorgelesen, sie hat schallend gelacht.... Auch nach Kleider- und Schuhgrößen wurden wir gefragt... Unsere Personalausweise mussten wir auch vorlegen, die haben sie dann (jedenfalls im meinem Fall) ohne meine Zustimmung fotokopiert. Dann wurde noch in kleinen Gruppen die Teilnahmevereinbarung besprochen, aber bei allen Fragen die dabei aufkamen (wie z. B. die nach Urlaub) wurden wir an unsere "Betreuer" verwiesen, die wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal kannten... Auch eine Seöbsteinschätzung bekamen wir noch, die sollten wir dann beim nächsten Mal mitbringen (Wie gesagt, wir haben alle einen Minijob) Dann durften wir wieder unserer Wege gehen ok. Dienstag dann durfte ich wirklich und wahrhaftig ungestört meinem Minijob nachgehen  Mittwoch dann hatte ich wieder bei "Träger 1" anzutraben. Dazu hatte ich mitzubringen (in alphabetischer Reiherfolge) ausgefüllten Selbsteinschätzungsbogen Bankverbindung Führerschein (so vorhanden) Lohnsteuerkarte Personalausweis/Pass Sozialversichungsausweis tabellarischen Lebenslauf Zeugnisse (Schul- Arbeits- Praktilums-) Auch sollte ich möglichst eine 1/4 Stunde vor der auf dem Schrieb (auf dem übrigens Datum und Wochentag nicht übereinstimmen) geannten Uhrzeit dort sein- War ich auch so nach dem Motto "je eher dran um so eher davon aber auch um guten Willen zu zeigen) Nun diese Viertelstunde vrbrachte ich dann wartend auf eim Flur während man sich in den geöffneten Zmmern über alles Mögliche unterhielt. Ich meine dass bereits da Namen fielen,. kann es aber nicht mehr beschwören. Jedenfalls fielen Namen, als ich drinnen war so in dem Sinne ob es stimme dass ich Herr XY bei dem Betreuer krank gemneldet habe. Zwischendurch klingelte auch mal das Handy der Betreuerin und eine andere kam herein... Und es wurde zeitgleich mit mir noch jemand interviewt. An dieser Stelle bekam denn auch zu wissen, dass ich mich sehr wohl auch bei ZAFs zu bewerben habe (mit denen ich durch die Bank schlechte Erfahrungen gemacht habe). Auf meinen diesbezüglichen Hinweis wurde nicht etwa gefragt was das denn für negative Erfahrungen seien sondern nur gesagr, man müsse auch mal einen Schlussstrich ziehen. Auf dem Selbsteinschätzungsbogen wurde auch gefragt ob man zur Schichtarbeit bereit sei und ich hatte angegeben: "nur bei angemessenem Verdienst und nur wenn ich ein Auto habe". Das wurde mir dann als "ist keinesfalls bereit zur Schichtarbeit ausgelegt. Ich habe (bei ZAFs) schon Schicht gearbeitet (6-14 sowie 14:00 - 22:00 Uhr) und kam im Grunde überhaupt nicht damit zurecht. Das sagte ich auch woraufhin es nur hieß. es sei alles eine Frage wie man es annehme Hallo?? Wie soll ich denn bitte Schlafstörungen anders als unangenehm bis gesundheitsgefährend annehmen?. Dann sollte ich auch noch meinen Sozialversicherungsausweis zwecks Kopierens rausrücken. Ich zeigte ihn vor und sagte, dass ich diesen ohnedies immer bei mir habe (was ja stimmt) und ich diesem demzufolge jederzeit dem ARBEITGEBER vorlegen könne. Das ließ man nicht gelten. OK man hat ihn mir nicht aus den Händen gerissen (sonst hätte ich vermutlich umgehend Anzeige bei der Polizei erstattet) ließ aber durchblicken (leider war ich inzwischen derart sauer, dass ich den genauen Wortlaut nicht mehr weiß) dass man mich dann eben der "Agentur" melden wolle, (sinngemäß, denn was sonst soll man daruinter verstehen dass weder "Träger" noch mal selber Ärger haben wolle, besonderds angesichts der Auslegung der von mir gemachten Aussage bezüglich Schichtarbeit. Donnerstag war Feiertag, Freitag sollte ich dann weitere Unterlagen zusammen stellen (einen Bewerbungskalender z. B.) und mich um ein Praktikum bmnühen. Urgendwekche Infos wi lange und von wann bis wann das Praktikum gehen soll hatte ich nicht... soweit die erste Woche mit "GANZIL"
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« Letzte Änderung: Mai 31, 2009, 15:10:52 von nochneHartzie »
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nochneHartzie
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« Antworten #1 am: Mai 31, 2009, 16:02:40 » |
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so ich hoffe, der erste lange Beitrag hat euch noch nicht erschlagen. Montag dann fand ich zu dem "für mich für diese Woche vorgesehenen Seminar" ein, das wohl am ehesten ein Bewerbertraining sein sollte. Das ist in einem Raum , in dem immerhin Computermit Internetzugang stehen Als sich einige von uns in die hinterste Reihe setzen wolten, wurden sie vom Dozenten aufgefordert sich weiter vorn hin zu setzen, damit er nicht so viel laufen müsse.... Es waren aber mehr Leute da als in die vorderen Reihen gepasst hätten .... Einer junger Mann der offenbar zu spät kam, bekam sofort die Anweisung sich bei seiner "Betreuern" zu melden und wir bekamen dabei gleich mal zu wissen dass großer Wert auf Pünktlichkeit gelegt würde (natürlich auf die Pünktlichkeit der Teilnehmer...) und dass Zuspätkommen sowas wie eine Abmahnung zur Flge habe... Und zwei Abmahnungen wegen derselben Sache die fristlose Kündigung... Nun fühlte ich endgültig wieder in die Schulzeit zurückversetzt, denn der Dozent begann in der Art der Lehrer zu fragen was wir denn über das Thema "Ordner" wüssten. Was es sei. was man darin ablegen könne usw. Danach durften wir die PCs sogar einschalten und bekamen jeder ein spezielles Laufwerk zugewiesen. Dann mussten wir erst mal kleine "EDV-Tests" machen und erst ungefähr eine DIN-A4-Seite soller Fragen beaotworten wie "können sie ein Dokument öffnen, abspeichern..." Sollten eine kleine Zeichnung anfertigen. Bekamen einen Text, dazu zwei Seiten mit "Anweisungen" wie "weisen die den Zeilen von - bis diese Schrfitart -Größe -Farbe zu... " sollten schließlich noch eine Excelltabelle "anfertigen" und wer nicht mit Zellbezügen arbeiten könne, der solle die Zahlen im Kopf oder mittels Taschenrechner auf dem PC oder Handy (die wir doch laut Hausordnung auszuschalten hatten.... An den weiteren Tagen sollten wir noch mehr Fragen, darunter, wie ich finde sehr persönliche, beantworten, Selbsteinschätzungen machen und "durften" tatsächlich auch eine richtige Bewerbung schreiben mit Lebenslauf, der auch in dieser Woche erstellt wurde, sollten zum Fotografen (wir bekamen Gutscheine dafür, die anderen sogar "frei" ich selber musste, da ich an dem betreffenden Tag gearbeitet habe, in der Mittagspause hin) Insgesamt hatte ich den Eindruck zumindest an dieser Stelle hatte man so seine Probleme damit, dass wir alle nicht hübsch brav Montag bis Freitag von 8:00 - 16:00 Uhr da sein könnten... Auch war der Drucker nicht auf allen "Laufwerken" verknüpft woraufhin der Dozent mich fragte, warum der denn verknüpft sei  woher soll ich das denn wissen, wenn er es nicht weiß? Ich hatte einige meiner vorher zu Hause geschriebenen Bewerbungen auf Diskette mit, so dass ich die nun anzufertigende nur noch aus den "Bausteinen" der alten zurecht zimmern musste, den Sermon, dass ich zu einem Praktikum bereit sei, rein flicken und ein bisschen auf den betreffenden Arbetgeber zurecht"stricken" musste. Und bis auf ein paar kleine Änderungen konnte ich sie dann auch so ausdrucken, nachdem sie sowohl vom Dozenten als auch von meiner Betreuerin durchgesehen worden waren... Die Auswertung der EDV-Tests hat bis jetzt noch keiner gesehen, wie die "Selbsteinschätzungen" jeweils beurteilt wurden, kann ich nicht sagen. Soweit Woche 2. Nächste Woche ist ja wieder ein Feiertag, Dienstag und Donnerstag bin ich bei meinem Minijob, an den beiden anderen Tagen jeweils vormittags in etwas, das aus einer für mich noch völlig schleierhaften Buchstaben-Kombination besteht und wieder an einem anderen Ort jedoch in meiner Stadt stattfinden und danach soll ich "Bewerbungsaktvitäten machen. was bedeutet, dass ich. einmal zu Hause, einmal bei "Träger A" so und so viele Bewerbungen schreiben, dann vorlegen und "absegnen" lassen muss...Frage mich nur woher ich die Stellenangebote kriegen soll, denn jedenfalls ZAFs darf ich kein Praktikum anbieten.... Kann aber auch sein, dass ich ein paar der "Bewerbungen" telefonisch erledigen darf dann aber offenbar im Beisein meiner Betreuerin... Na immerhin kriege ich Zeugniskopien, Mappen,. Unmschläge und die schicken die Bewerbung dann auch ab. Weiter "ins Haus" stehen mir also auch noch "Praktika" und "Arbeitserprobungen" und wenn ich nicht selber was finde soll ich diese in irgendwelchen "internen" Werkstätten oder was auch immer absolvieren... Und die sind in einer anderen Stadt, die zwar nicht allzu weit entfernt liegt, aber immerhin en anderes KFZ-Kennzeichen hat... Straße weiß ich noch nicht und demzuflge auch nicht, wie die Busverbindungen sind.. Werde aber weiter berichten
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schwarzrot
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« Antworten #2 am: Mai 31, 2009, 17:37:01 » |
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Hmm, erstmal willkommen im forum, bzw. prima das du dich getraut hast aus der riege der nur-leser herauszutreten.  Zwar muss(te) ich mich per erstem EGV nicht nur für Vollzeit-, sondern auch für Teilzeitstellen und eben auch für 400-€-Jobs bewerben. Und auch noch für Zeitarbeitsfirmen. Habe ich auch brav getan, Wenn du hier schon länger mitliesst, wirst du gemerk haben, dass mensch die EGVs nicht einfach so unterschreiben sollte, sondern verhandeln, bis das drin steht, was die jeweiligen betroffenen dort drin haben wollen/brauchen. (So steht das eigentlich auch im 'gesetz') Leider gibt es immer noch viel zu viele die diese EGVs, so wie sich das amt sich die ausdenkt, 'brav' unterschreiben.  Das macht übrigens das 'verhandeln' von EGVs für die mutigeren nicht gerade einfacher, aber sei's drum. fein säuberlich sortiert in einem Ordner, dazu eine eine von mir erstellte Bewerbungsübersicht. (was jedesmal einigermaßen gut abkam, nebenbei bemerkt) Hast du dir schon mal gedanken über vorauseilenden gehorsam gemacht? Am darauf folgenden Donnerstag fand ich, als ich von der Arbeit kam, erneut eine Einladung vor für den darauf folgenden Montag (na immerhin theoretisch noch einen Tag Zeit meinem Chef ggf. Bescheid zu geben dass ich dann nicht kommen könnte) In dieser Einladung stand nur "Sehr geehrte, bitte kommen sie am... um... in die/das "Agentur" Straße Ort, Raum, "Info und Zuweisung zu GANZIL" Warum hast du den termin nicht abgesagt, grund (dein job!) hast du doch genug...? Anschließend sollten wir, entsprechend der Farben unserer Tischnummern zu bestimmten Sachbearbeitern (aber nicht etwa zu unseren eigéntlichen Fallmanagern/Sachbeabeitern) uns eine "EGV" abholen,. ich hatte noch eine, bekam aber noch mal eine die GANZIL ausdrücklich mit einschließt). Ich bekam noch mit wie ein Teilnehmer zum anderen sagte dass mit Leistungskürzung zu rechnen sei, wenn man dies EGV nicht unterschreit und irgendwo in den vielen Schreiben die ich inzwischen von "Agentur" bekommen habe steht das auch... Sicher, papier ist geduldig, die vom amt erzählen auch gerne viel, wenn der tag lang ist. Aber in jedem fall hast du das recht die erstmal zwei wochen mitzunehmen und somit zeit dich bei einer elo-ini beraten zu lassen. Solange deine alte gilt, bist du eh nicht verpflichtet eine neue zu unterschreiben, schon gar nicht wenn du zur unterschrift genötigt wirst. Leider hilft alles nicht, solange menschen diesen mist so prima 'freiwillig' unterschreiben. Anschließend "durften" wir dann zu "Träger 1" wo wir eine ganze Reihe Papiere ausgehändigt bekamen die wir unterschreiben mussten. Hier wäre der nächst punkt gewesen, wo du dich erstmal informieren hättest/die papiere erstmal mitnehmen können. Schade, zu all dem hast du dich halt nicht getraut und mit dir haufenweise mehr leute nicht. Da kann einem schon traurig werden, wie die meisten elos und 'aufstocker' inzwischen drauf sind. Die schönsten rechte helfen bekanntlich nix, wenn es keine(n) gibt der sie wahrnimmt. Leider hast du dich mit deinen unterschriften nun selbst in die scheisse geritten, aber selbst hier wäre es noch möglich widerstand zu leisten. Fordere vom amt erklärugen, warum du diese massnahme bekommen hast, schliesslich ist deine 'arbeitsfähigkeit' ja bewiesen (durch deinen job), überziehe deinen SB mit dienstaufsichtsbeschwerden, er vergeudet ganz gezielt steuermittel, weil er sinnlose/kostspielige massnahmen anordnet. (denk dir aber eine gute begründung aus, warum deine 'freiwillige' unterschrift unter der ganz-il(I)-EGV prankt, sie werden behaupten, du hättest diese massnahme verlangt/nichts dagegen gehabt  ) Für hasenfüsse gibt es ausserdem noch den ausweg, wenn du einen 'triftigen grund hast' (z.b. krank wirst), diesem schwachsinn zu entkommen. Zu allererst solltest du mal versuchen, etwas mutiger zu werden. Das du deine lage dich traust zu schildern, ist da ein anfang. 
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« Letzte Änderung: Mai 31, 2009, 17:44:34 von schwarzrot »
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"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto Wieder aktuell: Bertolt Brecht
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Jürgen2
Beiträge: 41
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« Antworten #3 am: Mai 31, 2009, 20:26:48 » |
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Zur Lohnsteuerkarte und dem Sozialversicherungsausweis
Wie du schon richtig gesagt hast: eine Lohnsteuerkarte bzw. ein Sozialversicherungsausweis muss einem Arbeitgeber vorgelegt werden; diese Maßnahme ist aber eben kein Beschäftigungsverhältnis, der Maßnahmeträger Ganzil kein Arbeitgeber.
§ 39b EStG 1) Für die Durchführung des Lohnsteuerabzugs hat der unbeschränkt einkommensteuerpflichtige Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber vor Beginn des Kalenderjahrs oder beim Eintritt in das Dienstverhältnis eine Lohnsteuerkarte vorzulegen. Der Arbeitgeber hat die Lohnsteuerkarte während des Dienstverhältnisses aufzubewahren.
§18 SGB IV (3) Beschäftigte sind verpflichtet, den Sozialversicherungsausweis bei Beginn einer Beschäftigung dem Arbeitgeber vorzulegen. Kann der Beschäftigte dies nicht zum Zeitpunkt des Beschäftigungsbeginns, so hat er dies unverzüglich nachzuholen.
Das gilt analog auch für Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigungen/1-Euro-Jobs. Auch da werden oft Unterlagen verlangt, die den Träger überhaupt nichts angehen.
§ 16 SGB II (3) Für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keine Arbeit finden können, sollen Arbeitsgelegenheiten geschaffen werden. Werden Gelegenheiten für im öffentlichen Interresse liegende, zusätzliche Arbeiten nicht nach Absatz 1 als Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gefördert, ist den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zuzüglich zum Arbeitslosengeld II eine angemessene Entschädigung für Mehraufwendungen zu zahlen; diese Arbeiten begründen kein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts; die Vorschriften über den Arbeitsschutz und das Bundesurlaubsgesetz sind entsprechend anzuwenden; für Schäden bei der Ausübung ihrer Tätigkeit haften erwerbsfähige Hilfebedürftige nur wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
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Eivisskat
Beiträge: 132
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« Antworten #4 am: Juni 01, 2009, 05:46:59 » |
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Weiter "ins Haus" stehen mir also auch noch "Praktika" und "Arbeitserprobungen" und wenn ich nicht selber was finde soll ich diese in irgendwelchen "internen" Werkstätten oder was auch immer absolvieren... Und die sind in einer anderen Stadt, die zwar nicht allzu weit entfernt liegt, aber immerhin en anderes KFZ-Kennzeichen hat... Straße weiß ich noch nicht und demzuflge auch nicht, wie die Busverbindungen sind..
Das ist der Kernpunkt deiner Maßnahme: Die Slavenarbeit, die du gratis in einer dem Träger verflochtenen Firma ausführen wirst. Bewerbungskacke und Geschenke für die Sklaven in Form von Mappen, Kopien & Porto sind nur Deko und dienen der Verschleierung deiner Ausbeutung in regionalen Firmen (sehr praktisch zur Täuschung in der nächsten Stadt angesiedelt...).
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nochneHartzie
Beiträge: 9
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« Antworten #5 am: Juni 01, 2009, 13:50:12 » |
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Wenn du hier schon länger mitliesst, wirst du gemerk haben, dass mensch die EGVs nicht einfach so unterschreiben sollte, sondern verhandeln, bis das drin steht, was die jeweiligen betroffenen dort drin haben wollen/brauchen. (So steht das eigentlich auch im 'gesetz') Leider gibt es immer noch viel zu viele die diese EGVs, so wie sich das amt sich die ausdenkt, 'brav' unterschreiben. Das macht übrigens das 'verhandeln' von EGVs für die mutigeren nicht gerade einfacher, aber sei's drum.
Leider konnte ich mich noch nie sonderlich gut verkaufen  und auch in einem neuesten Bewilligungsbescheid steht: "erwerbsfähige Hilfebedürftige müssen sich vorrangig und eigenverantwortlich um die Beendigung der Hilfebedürftigkeit bemühen. Sie müssen aktiv an allen Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit mitwirken. Dazu gehört auch der Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung" ok hier stehen keine "Rechtsfolgebelehrungen", wohl aber bei den Vermittlungsvorschlägen, die ich ab und zu erhalte: "Eine Verletzung Ihrer Grundpflichten liegt vor, wenn sie sich weigern, eine Ihnen angebotene Eingliederungsvereinbarung nach §15 SGBII zu unterschreiben" Dann folgen noch andere "Grundpflichten" aber jetzt gehts ja erst mal um eben die EGV Und zu diesem Zeitpunkt wusste ich ja auch noch nicht, was bei "GANZIL" in diesem konkreten Fall bedeutet, besser gesagt, was man mir in diesem Zusammenhang alles an Unterlagen wenn auch teilweise damit sie kopiert werden können abverlangen würde... Ich hab ja schon mehrere "Maßnahmen" die mir das Amt empfohlen/aufdiktiert hat mitgemacht und diese als zunehmend, sagen wir mal kundenorientiert erlebt. Klar gabs auch da Dinge zu unterschreiben, die aber bezogen sich dann doch eher auf Dinge wie dass man z. B. keine eigene Software auf die PC der Maßnahmeträger spielt und dergleichen. Bei GANZIL aber wurde im Grunde jede einzelne Unterschrift mit unterschwelligen Drohungen verlangt. Im Falle von Hausordnung, Teilnahmevereinbarung, Regelung des Abgebens der "Stundennachweise" mit dem ungefähren Wortlaut: Ja dann müssen wir uns danach (nach dem "Gruppengespräch", in dem diese Dinge besprochen wurden) unterhalten (bei mir angekommene Botschaft: Um so später lassen wir Sie wieder gehen). Im besten Falle hätte man das seinem/r Sachbearbeiter/in / Fallmanager/in erklären müssen und zu diesen kommt man ja nur mit Termin... Was praktisch bedeutet, dass man noch mal zum Amt fahren muss (Zeitaufwand plus Fahrtkosten) Ich habe bei dazu geschrieben dass die Weitergabe meiner Daten nur mit meiner ausdrücklichen Zustimmung weitergegeben werden dürfen. Leider hab ich von diesem Blatt natürlich keine Kopie. die "Herausgabe" von SV-Ausweis wurde mit der, wiederum eher unterschwelligen, Drohung es der "Agentur" zu melden verlangt Sinngemäß: "Wir wollen keinen Streit und keinen Ärger und Sie bestimmt auch nicht". Ich hab letzlich zugestimmt, besser gesagt es zugelassen, um nicht etwa die Situation eskalieren zu lassen, ich war mittlerweile schlicht und ergreifend wütend. Und irgendwelche Gesetztestexte hatte ich ja nicht zur Hand...
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nochneHartzie
Beiträge: 9
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« Antworten #6 am: Juni 01, 2009, 14:32:47 » |
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Hast du dir schon mal gedanken über vorauseilenden gehorsam gemacht?
Ok vielleicht nicht gerade über diesen Begriff. Eher darüber dass ich nunmal verpflichtet bin meine Bewerbungsbemühungen vorzulegen und solch einer Auflistung ja auch selber eine Übersicht habe. Weil ich ja in der Tat wieder arbeiten will, nur eben nicht - mit Verlaub -"auf Teufel komm heraus" Und dass es sowohl meinen Sachbearbeiter/innen / Fallmanager/innen als auch mir Zeit erspart wenn als erstes so ne Liste zu sehen ist und nicht ein unsortierter Stapel Papiere. Abgesehen davon ich hab nun mal ne kaufmännische Ausbildung, also "eine Arbeit im Büro" gehabt.... Mir ist aber schon klar, dass ich damit sozusagen die kleine brave Arbeitssuchende bin und somit den Weg des geringsten Widerstandes gehe.... Eigentliche Botshchaft ist aber: Sehen Sie, ich weiß wie man sich bewerben muss, ich brauche kein Bewerbertraining... Warum hast du den termin nicht abgesagt, grund (dein job!) hast du doch genug...? hätte vermutlich nur eine Aufschiebung bewirkt. Für hasenfüsse gibt es ausserdem noch den ausweg, wenn du einen 'triftigen grund hast' (z.b. krank wirst), diesem schwachsinn zu entkommen.
Wirst lachen, habe darüber nachgedacht, zumal ich noch am Freitag zu Hause so heftig hingefallen bin dass ich im ersten Augenblick befürchtete, mir die Nase gebrochen zu haben (kann man die eigentlich auch verstauchen???) Nur, zum einen können sowohl "GANZIL-Träger" (dessen ungefährer Wortlaut zu diesem Thema: Wenn man sich nur den kleinen Finger gebrochen hat kann man her teilnehmen) als auch "Agentur" mich ggf. zum Amtsarzt schicken. Abgesehen davon muss man dann sofort ne Krankmeldung abgeben und sich auch dann wieder als gesund persönlich beim Amt vorsprechen. Und mir ist es tatsächlich, wenn auch vor vielen Jahren, schon mal passiert dass ich von so einem Sachbearbeiter angerufen wurde sofort aufs Amt zu kommen, das dann auch tat (das gabs die Regelung, dass man sozusagen jederzeit das Amt aufsuchen und eine Arbeit aufnehmen zu können hatte) und sofort, unverzüglich bei dem damaligen Maßnahmeträger anzutreten hatte. Das war dann ein Unterricht in einer ganz nomalen Schule, ging für den Rest des Tages oder jedenfalls noch ein paar Stunden an diesem Tag und dann einige Monate auch täglich) Ich durfte noch nicht mal heim Schreibzeug zu holen.... Zum anderen aber, mit Krankmeldung hätte ich jedenfalls offiziell dann ja auch nicht meinem Mini-Job nachgehen können... Außerdem habe ich von einer Bekannten (anderer Wohnort, andere Maßnahme) gehört, dass ihr seitens des Amtes, sagen wir mal vorgeschlagen wurde, die gesamte Maßnahme noch einmal zu durchlaufen, weil sie bzw. ihr Kind krank war und sie deshalb drei Wochen (von mehreren Monaten) versäumt hatte...
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schwarzrot
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« Antworten #7 am: Juni 01, 2009, 16:23:43 » |
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Viel text, ich fang mal von hinten nach vorne an, ok?  mir die Nase gebrochen zu haben (kann man die eigentlich auch verstauchen???) Keine ahnung, ich bin bisher noch nie wirklich physisch 'auf die nase gefallen'  Bei diesem gelben schein dingen geht es meisst darum, dass in solchen sinnlosmassnahmen menschen depressionen/angstzustände bekommen aufgrund der sinnlosigkeit, der miesen behandlung dort. Aber wie gesagt, über das thema müsstest du mal im forum unter Lieber Krankfeiern als gesund schuften!oder Arbeit(?) + Krankschauen. Ich hab bisher solche ausweichnummern nicht gebraucht, die SBs wissen oft sehr genau, wer/welche von ihren 'kunden' opfer sind und wo es für sie vom arbeitsaufwand eng wird. Es geht dabei ja um quote, du zählst da als mensch nicht (was auch manchmal seine vorteile hat). so einem Sachbearbeiter angerufen wurde sofort aufs Amt zu kommen, das dann auch tat (das gabs die Regelung, dass man sozusagen jederzeit das Amt aufsuchen und eine Arbeit aufnehmen zu können hatte) und sofort, unverzüglich Ja, das wollen sie wohl gerne. Mal ehrlich, ich habe in meinem ganzen leben noch nicht einen wirklich passenden job über das arschamt bekommen, immer alles selbst gesucht: Diese 'ganz schnell/ganz dringend jobs sind purer humbug. Wenn du dem amt deine telefonnr. überlässt (dazu bist du nicht verpflichtet/hast das recht sie sogar nachträglich löschen zu lassen!), machst du es höchstens zeitarbeitssklaven-klitschen unnötig leicht: Ein seriöser job kann auf so eine schnell-schnellüberrumpelung gut verzichten. Diese schnellemachefix-nummern sind nur dort von nöten, wo minderwertige ware, zu überhöhten preisen verramscht werden soll. Oder hier konkret menschen in jobs zu unterirdischen bezahlungen/sinnlosmassnahmen gesteckt werden sollen. Eigentliche Botshchaft ist aber: Sehen Sie, ich weiß wie man sich bewerben muss, ich brauche kein Bewerbertraining... Sowas musst du aktiv klarmachen, auf so nette fingerzeige hören die SBs nicht, du bist nur eine von mehr als 300 pro SB. Wenn du raus bist, hat sie schon vergessen wie dein name war (wenn sie den jemals wusste). um nicht etwa die Situation eskalieren zu lassen, ich war mittlerweile schlicht und ergreifend wütend. Kein problem, ist jedem hier verständlich, schliesslich wurdest du ganz übel übern tisch gezogen, da darf mensch schon mal wütend werden. Und irgendwelche Gesetztestexte hatte ich ja nicht zur Hand... Brauchst du auch nicht, bist ja keine juristin, du musst nur in ungefähr wissen, dass du rechte hast und dir vornehmen, dich in zukunft nicht wieder über den tisch ziehen zu lassen. Mein vorschlag wäre: -Informier dich etwas mehr über deine rechte, gehe ev. mal zu einer beratung zu einer elo-ini,adressen in deiner nähe findest du hier: Adressen — Tacheles Adressdatenbank
-bei gesprächen im amt, von denen du annimmst, dass sie eng werden: Nimm zeugen mit (findest du entweder in 'deiner' ini, oder hier): Begleitung zum Amt
-werde mutiger! Frage viel, vor allem wenn die vom amt oder träger was wollen.
-immer dran denken, nie was sofort unterschreiben!!Denn dann hast du immer ein paar tage zeit dich vorher zu informieren.
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« Letzte Änderung: Juni 01, 2009, 16:33:12 von schwarzrot »
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"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto Wieder aktuell: Bertolt Brecht
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« Antworten #8 am: Juni 02, 2009, 13:32:51 » |
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Lese hier immer was von GANZIL Nun frage ich mich: Ist TAV ein Ableger von GANZIL?  Bei mir läuft ja noch das Anhörungsverfahren wegen dem TAV http://www.bildungsinstitut.de/arbeitsvermittlung.htmlWenn GANZIL verschiedene Träger hat, wer hat es dann erschaffen, bzw. wer hatte die skurrile Idee? Ich meine ja, man sollte die Maßnahmen sofort abblocken , sofern man das will. Dann gibt es zwar ein Anhörungsverfahren und man sollte dem auch eine Alternative entgegensetzen können. Wenn man sich erst mal auf den Zirkus einlässt, wird das sicher schwierig. Man muss halt von Anfang an konsequent Line zeigen bzw.je früher desto besser (so meine Meinung) .
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nochneHartzie
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« Antworten #9 am: Juni 02, 2009, 18:01:36 » |
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Hallo, hab den Link mal angeklickt
Angesichts dessen was ich bis jetzt mit "GANZIL" erleben durfte, weise ich ausdrücklich darauf hin dass ich nicht die auf dem Link genannten Unternehmen/Personen meine, sondern mich lediglich auf die Texte beziehe. Kann ich jedoch nicht einer gewissen Bitterkeit erwehren.
ok also dann [Ironiemodus an]
"Passgenaue Personalauswahl für Ihr Unternehmen" ok DAS glaub ich - auf die Bewerber wird so lange Druck gemacht bis sie sich passgenau also mit Bereitschaft zu weit unterdurchschnittlichen Lohn. Schicht und Wochenendarbeit, Anreisen bis 100 km Entfernung auch ohne Auto (irgendwo auf der Suche nach Infos zu GANZIL, ich weiß jedoch nicht mehr wo genau, bin ich auf das Wort "Verfolgungsbetreuung" gestoßen)
"Motivierte Bewerberinnen und Bewerber, die auf freiwilliger Basis von uns beraten werden" Muhahahahahah - sehr freiwillig wenn schon die Einladung sanktionsbewehrt ist, also Rechtsfolgebelehrungen enthält. [Da ist man nicht motiviert, da hat man Existenzangst oder ist jedenfalls nicht weit davon entfernt.
"Kompetente Beratung hinsichtlich Ihrer beruflichen Wünsche und Möglichkeiten" aha - so nach dem Motto: Ich lebe allein, ich kann also Schicht arbeiten? Auch wenn ich dabei auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin.. Ich kann mir ja vom ersten Lohn ein fPfefferspray laufen um der Gefahr von Überfall, Belästigungen etc. besser begegnen zu können wenn ich nach 22:00 Uhr ne halbe Stunde oder so auf den Bs warten muss? Achsooo die schlechten Erfahrungen, die ich in Bezug auf ZAF gemacht habe zählen nicht mehr und ich soll mich frei machen für neue?
"Unterstützung bei Ihrer Bewerbung" ok dagegen kann ich jetzt nichts sagen
"Passgenaue Stellenvermittlung" für wen passend? Für den Arbeitgeber oder für ihre Statistik?
"Auf Wunsch probeweise Beschäftigung" - also unbezahlt? auf wessen Wunsch?? Und mal nebenbei, wozu gibts eigentlich Probezeiten? Weil wenn ich umsonst arbeiten will, trete ich einem gemeinnützigen Verein bei
"Beratung und Begleitung während Ihrer Einarbeitungszeit" ach ja??? Der Berater hat schon mal in dem Job bzw. Beruf gearbeitet für den ich mich bewerben soll?? Er weiß daher worauf es dort ankommt? Und was, wenn ich endlich meine Ruhe haben will?? Bin zu alt für "das sag ich meiner Mama" (vielmehr Beraterin) besonders wenn diese vom Alter her meine Tochter sein könnte
"Vertrauensvolle und freiwillige Zusammenarbeit" achja, ich kann mir meinen Betreuer aussuchen? ich kann mich darauf verlassen, dass dieser nur die Informationen von mir weiter gibt, von denen ich das auch wirklich will??? Und ich kann die Maßnahme / Zusammenarbeit jederzeit und ohne für mich negative Folgen beenden?
[/Ironiemodus aus]
Es sieht jedenfalls mal sehr danach aus dass GANZIL und TAV irgendwie zusammen gehören zumindest auf dieser Seite sind es ja für die verschiedenen Zielgrupen oder wie immer man das nennen soll. dieselben Leute mit denselben Tel-Nr. und Mailadressen nur eben mit verschieden Zuständigkeiten...
Wer GANZL erschaffen hat, das wüsste ich auch mal gerne konnte bis jetzt noch keine diesbezügliche Info finden. Ich könnte mir aber vorstellen, dass, wer immer es auch war sich darauf beruft, dass die Umsetzung nicht mehr in seiner Macht stand
Abgeblockt hätte ich das alles auch am liebsten sofort aber da sind ja all die "Rechtsfolgebelehrungen" - ich wusste einfach nicht wie -
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nochneHartzie
Beiträge: 9
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« Antworten #10 am: Juni 04, 2009, 19:07:36 » |
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ok nunmehr läuft GANZIL-Woche 3
Freitag hatte noch grad noch so mitbekommen, dass andere Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wussten, wie diese Woche für sie weiter gehen würde und dass sie sich am Dienstag bei ihren Betreuern zu melden hatten. Montag Feiertag, Dienstag Minijob Ich war per "Laufzettel" für Mittwoch 8:00 - 11:15 für irgendwas (angeblich Alltagssituationen) in einer Schule so um die 10 Gehminuten von den Räumlichkeiten von "Träger 1" zugewiesen worden und begab mich auch direkt dort hin. Erst in Sekretariat, dann in den mir genannten Raum. Dort traf ich auch einige Leute vom vorigen "Seminar" wieder. Kurz vor 8.00 Uhr war der Raum überfüllt, besser gesagt mehr Leute da als Sitzplätze. Kurz nach 8:00 Uhr betrat dann eine Mitarbeiterin der Schule den Raum und meinte,heute sei alles ein wenig chaotisch, und dass "wer zu viel" sei draußen Platz nehmen solle oder sich halt nen Stuhö rein holen. Dann kam noch eine Mitarbeiterin, sagte, dass sie mit "Träger1" telefonieren würde und dann sollten einige wieder dort hin. Verließ den Raum kam wieder und verlas einie Namen. Dabei meinte sie, sie würden die zurück schicken,d ie ihnen am kürzesten zugewiesen seien. Daraufhin packte ich auch schon meine Sachen zusammen. Immerhin hatte ich mich in die Anwesenhetsliste eintragen können und noch eine Hausordnung ausgehändigt bekommen. Die hab ich übrigens auch zusammengepackt. Als letzte standen dann entweder einer der jungen Leute, von denen ich annahm sie seien als Gruppe zusammen, oder ich zur Wahl, ich stopfte meinen Kram in die Tasche und erleß den Raum. Konnte noch die Leute von unsere Gruppe, die ebenfalls zurück geschickt wurden, einholen und so gingen wir wieder zu "Träger 1" und direkt zu unseren "Betreuern". Ich war nahe daran mal bei mener "Agentursachbearbeiterin" vorzusprchen aber wie gsagt, dahin kommt man eigentlich nur mit Termin. Hätte vermutlich gar noch eine Frage der Zuständigkeit aufgeworfen, denn EGV II die GANZIL einschließt hab ich ja mit jemand anderem abgeschlossen als meine eigentliche halbjähliche EGV So ging ich eben nicht dort hin sondern zu Träger 1. Dort bekam ich die Anweisung."Bewerbungsaktivitäten zu betreiben, was eigentlich für den Nachmittag und für zu Hause vorgesehen war. Deswegen hatte ich auch die Bewerbungsfotos dort liegen sowie die seit Freitag zusammen gesuchten Stellenanzeigen. Da es dort aber Internetanschluss gibt konnte ich andere Anzeigen ausdrucken. Wie es nun zu beurteilen ict, dass es eine Teilnehmerin war und keine Mitarbeiterin von Träger 1 die den richtigen Drucker "fand" und für die PCs in diesem Raum festlegte, überlasse ich euch...
Am Ende des Vormittages (ich glaube mehrere Betreuer mussten weg) hatte ich immerhin für vier verschiedene Stellen Bewerbungen geschrieben, Lebensläufe gedruckt. Zeugnisse vier mal kopiert bekommen, dazu vier Mappe, die sollte ich dann zu Hause zusammenstellen. Morgen soll ichsie dann wohl kuvertieren und dann werden sie veschickt, weitere Stellenangebote habe ich schon wieder eingepackt.
Einer der Teilnehmerm der, "Wegen Überfüllung" mit aus der "Schule" zu "Träger 1" zurück geschickt wurde, kam dann in diesen Raum, sagte, er habe Fajrkarten bekommen und er solle sich nun direkt bei ZAFs vorstellen... Also ich hab es so verstanden dass er dort praktisch "Türklinken putzen" soll also von einer zur anderrn ZAFS gehem sagen dass er Arbeit sucht und wohl diese Bewerberbogen ausfüllen solle. Und das bois Frietagnachmittag(Kenne aber den "Hintergrund" dieses Mannes nicht weiß daher auch nicht ob dieser "Marschbefehl" nun Bestandteil von "GANZIL" ist oder pb er vielleicht zu er ZAF will...
Aber ich befürchte, früher oder später kriege ich auch so einen MAarschbefehl und will vorbereitet sein. Habt Ihr dazu ne Idee??
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« Letzte Änderung: Juni 04, 2009, 19:26:06 von nochneHartzie »
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KI-SH
Beiträge: 123
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« Antworten #11 am: Juni 06, 2009, 11:30:41 » |
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GANZIL hat mehrere Facetten. Ich wurde auch mal in eine solche Maßnahme verwiesen. Nachdem ich aber schon beim Erstgespräch u.a. meine Telefon Nr. nicht heraus gegeben habe, brach man die Maßnahme ab, man könne nicht mit mir arbeiten. Dumm f.d. GNZIL Sachbearbeiterin war, daß sie mir schon ganz am Anfang des Termins eine Teilnahmebestätigung quittiert hatte und keinerlei Zeugen beim Gespräch anwesend waren. So konnte man mich nicht sanktionieren.
GANZIL wird von sehr vielen Trägern im Programm geführt, bundesweit. Es handelt sich nicht immer um Gruppenarbeit. Bei mir wären über ein ganzes Jahr verteilt, 1 Mal die Woche Einzeltermine vorgesehen gewesen.
Ich kann nur raten, niemals Daten heraus geben, wie Personalausweis etc., diese sind unrelevant für eine Vermittlung. Damit wird Schindluder getrieben, damit sich die Träger und Abzocker AG die Gelder zuschieben können. Die Phantasie der Schmarotzer ist grenzenlos, wenn es darum geht Bedürftige zu verschachern.
MfG KI-SH
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götzb
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« Antworten #12 am: Juni 11, 2009, 18:12:12 » |
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Die hätte dich so oder so nicht sanktionieren können. Denn deine Telefonnummer und Email mußt du nicht rausgeben.
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Sabotage als legitimes Mittel gegen Zwangsarbeit und Niedriglohn.
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KI-SH
Beiträge: 123
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« Antworten #13 am: Juni 13, 2009, 09:43:59 » |
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Die hätte dich so oder so nicht sanktionieren können. Denn deine Telefonnummer und Email mußt du nicht rausgeben.
Das ist ja richtig. Es ist aber auch bekannt, daß es die Trägermitarbeiter nicht besonders genau nehmen mit der Wahrheit, insbesondere dann, wenn gleich 2 anwesend sind. ;-) Ich hatte zu diesem Termin leider keinen Begleitschutz zur Verfügung. MfG KI-SH
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