des Springers'welt' :
Es ist eine massive Veränderung, eine Revolution. Der Wohlfahrtsstaat ist praktisch nicht mehr zu halten; das Zusammenwachsen der EU erschwert, der Säkularismus europäischer Provenienz durch die Ankunft des Islam auf eine harte Probe gestellt. „Kann Europa bleiben, was es ist, obwohl andere Leute darin leben?“, fragt Caldwell.
Isäiba, das ist reaktionäre scheisse und nichtmal gut verpackt.
Schon spassig, das du sowas scheinbar diskutabel hälst:
Es gibt kein argument da, warum 'der wohlfahrtsstaat' 'nicht mehr zu halten', geschweige denn dass er überhaupt jemals existiert hat.
Hier werden einfach neoliberale glaubenssätze/annahmen postuliert, die dann in einem 'sachzwang' (den es so nicht gibt, da auch sogenannte 'sachzwänge' politische entscheidungen sind, bzw, darauf fussen), pseudoargumentativ 'nicht mehr zu halten' sein sollen.
Auf dieses fundament baut er dann auch noch auf und dann wirds ganz krude.
Übrigens ist die europäische geschichte eine geschichte von 'zuwanderungen'. Speziell auch was D-oofland betrifft:
Ohne die 'französischen zuwanderer' z.b., wäre berlin immer noch eine kleinstadt.
Ohne 'polnische zuwanderer' ,bergarbeiter hätte es keinen ruhrpott gegeben.
Ohne jüdische hilfe, sähe die geschichte 'der dichter und denker' nicht halb so brilliant aus, hätte nur die halfte seiner kultur geschaffen.
Und die religionsfreiheit haben wir nur, weil 'das abendland' sich das von islam (damals) abschauen konnte...
Nationalismen sind was für dumme, das weiss sogar jeder chef, nur die arbeiter fallen immer wieder auf sowas rein.