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Autor Thema: Der deutscher Staat bedient sich der Kinderarbeit  (Gelesen 2818 mal)
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BakuRock


Beiträge: 1637



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« Antworten #15 am: September 14, 2009, 02:16:42 »

Sperren...? - lasst uns lieber diskutieren:

Aus dem Link von Isäiba:
Zitat
.... „Der amerikanische Erfolg mit der Zuwanderung“, so schreibt er, sei nicht zuletzt das Produkt „brutaler Indifferenz und eines Regierungshandelns, das für die meisten Europäer abstoßend ist“.

und:

Zitat
.... Ob ein Vergleich der Lage europäischer und amerikanischer Städte wirklich den durchschlagenden Erfolg „brutaler Indifferenz“ belegen kann, ist allerdings eine andere Frage.....

Brutale Indifferenz ist nicht die Sache von zivilisierten Europaeern......

deshalb scheint die Einschaetzung am Ende wohl auch mir vernuenftig:

Zitat
..... Wie es sich für ein konservatives Manifest gehört, stellt sich am Ende von Christopher Caldwells „Reflexionen über die Revolution in Europa“ (bisher nicht auf Deutsch erschienen) das triste Gefühl ein, dass mit wohlmeinender Politik nicht viel zu machen ist.

Nein - mit wohlmeinender Politik ist in seinem Sinn wohl nicht viel zu machen...

Draengt sich mir die Frage auf: Brauchen die Europaeer zukuenftig eine andere Politik? - die Knute...?

Isäiba ....?
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Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, gibt es für sie keine Hoffnung. .... A. Einstein

Wer sind wir FAUistas?
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Administrator

Beiträge: 1164


« Antworten #16 am: September 14, 2009, 10:56:50 »


In der Sache hat @Eisenbahner aber recht.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article4500301/Zuwanderung-Abrechnung-mit-einem-Mythos.html
Werd ich jetzt auch gesperrt !?


Wenn Du das Verlinken zur Springerpresse für eine Argumentationshilfe hältst, dann solltest Du Dir wirklich ein anderes Forum suchen.
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schwarzrot


Beiträge: 2465



« Antworten #17 am: September 25, 2009, 07:41:58 »

Zitat
des Springers'welt' :
Es ist eine massive Veränderung, eine Revolution. Der Wohlfahrtsstaat ist praktisch nicht mehr zu halten; das Zusammenwachsen der EU erschwert, der Säkularismus europäischer Provenienz durch die Ankunft des Islam auf eine harte Probe gestellt. „Kann Europa bleiben, was es ist, obwohl andere Leute darin leben?“, fragt Caldwell.
Isäiba, das ist reaktionäre scheisse und nichtmal gut verpackt.
Schon spassig, das du sowas scheinbar diskutabel hälst:

Es gibt kein argument da, warum 'der wohlfahrtsstaat' 'nicht mehr zu halten', geschweige denn dass er überhaupt jemals existiert hat.
Hier werden einfach neoliberale glaubenssätze/annahmen postuliert, die dann in einem 'sachzwang' (den es so nicht gibt, da auch sogenannte 'sachzwänge' politische entscheidungen sind, bzw, darauf fussen), pseudoargumentativ 'nicht mehr zu halten' sein sollen.
Auf dieses fundament baut er dann auch noch auf und dann wirds ganz krude.

Übrigens ist die europäische geschichte eine geschichte von 'zuwanderungen'. Speziell auch was D-oofland betrifft:
Ohne die 'französischen zuwanderer' z.b., wäre berlin immer noch eine kleinstadt.
Ohne 'polnische zuwanderer' ,bergarbeiter hätte es keinen ruhrpott gegeben.
Ohne jüdische hilfe, sähe die geschichte 'der dichter und denker' nicht halb so brilliant aus, hätte nur die halfte seiner kultur geschaffen.
Und die religionsfreiheit haben wir nur, weil 'das abendland' sich das von islam (damals) abschauen konnte...

Nationalismen sind was für dumme, das weiss sogar jeder chef, nur die arbeiter fallen immer wieder auf sowas rein.
« Letzte Änderung: September 25, 2009, 07:51:16 von schwarzrot » Gespeichert

"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto

Wieder aktuell: Bertolt Brecht
Alex22


Beiträge: 1504



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« Antworten #18 am: September 26, 2009, 08:21:54 »

ja @schwarzrot, sehe ich genau so


Zitat
„Europa hat seinen Bedarf an Arbeitskraft von Zuwanderern überschätzt. Der wirtschaftliche Nutzen, den die Zuwanderung gebracht hat, war minimal und temporär. Er ist längst Vergangenheit.“
Hier wurde es doch deutlich: Die Menschen werden als Funktionselemente des Kapitalismus dargestellt.
Arbeiten, funktionieren und nach Gebrauch raus!



So mal am Rande
Meinungsaustausch

Wir tauschen unsere Meinungen. Du nimmst meine, ich nimm Deine.

Meine Meinung verteidigen heißt:
Festhalten nichts abgeben und standhaft bleiben.

Was nun ist diskutieren und informieren?
Wie entwickle ich meine Meinung"?
Und wozu?

Jetzt suche ich mal das ursprüngliche Thema.
 Grin


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Percy


Beiträge: 4


« Antworten #19 am: Oktober 29, 2009, 11:33:09 »

deutschland wird alt...
und die junge generation ist verwöhnt oder abgeschreckt durch körperliche arbeit.
zugegeben ich finde mich auch ungeeignet für körperliche schwerbelastung, aber wenn man mal familie hat, einen sohn, eine tochter, eine frau, vor allem sohn und tochter denen es gut gehn soll, dann denkt man anders.
diese nachgerückte generation sind jetzt im Alter von 16-30, scheitern aufgrund des klassen- und kastengesellschaft, trennung in schuldkindalter in abiturennten, hauptschüler, realschüler, damit die Nachfrage von Hilfsarbeitern gesichert ist. Manche, dazu zähle ich mich auch, brechen unter dem Druck von Erwartungen zusammen.

das leben in deutschland ist zudem viel zu teuer, wenn ich die ganzen preiserhöhungen in den letzten 10jahre mitverfolge.
aus brutto 2000 werden 1100 netto, für private einsparungen bleiben 150euro?

Kindergeld wird jetz 200euro, trotzdem viel zu gering, in frankreich soll es 600euro sein, dafür aber nicht von steuer befreit.
jährlich können altgewordene Renteneinzahler nicht in die Rente, weil die Renteauszahlung nicht gesichert wäre, so wird Rentenalter erhöht. entschuldigen sich wegen Krankenvorsorge und Höchstlebensdauer ist ebenfalls erhöht, aber es kein schwarz auf weiß Garantie, dass ich auch wirklich 70 werde. Wenn ich später mit 69 in Rente gehn darf, nur 1Jahr in Rente? Der nicht ausgeschüttete Überschuss geht dann an Schuldentilgung? oder Waisenrente, vorausgesetzt Kind noch da.

Welche radikalen Verbesserungen braucht Deutschland:
Kindergeld auf 400Euro,
Keine getrennten Schulen, praxisnahe Ausbildungen, kein Spezialisierungsdrang fördern, Praktika muss in versch. Stufen unterschieden und entgeltet werden.
Industriegewerbe anlocken, es kommt immer mehr zu outsourcing... dienstleistungen und technologie-spezialisten werden exportiert, denn ihr unterhalt im ausland günstiger und ihr verdienstangebote für sie verlockend genug für das jeweilige Konzerngesellschaft zu arbeiten.
Aktienbesitzer bei immer nachfolgenden Umsatzsteigerungen kräftig besteuern. jedes Jahr erneut, wollen Aktionäre immer mehr Umsatz sehen, statt stabile Investitionen.
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Alex22


Beiträge: 1504



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« Antworten #20 am: Oktober 29, 2009, 12:14:40 »

Hier mal etwas zur Arbeit und einen ihrer Zwecke
Manifest gegen die Arbeit

Zitat
    Der Barbar ist faul, und unterscheidet sich vom Gebildeten dadurch, daß er in der Stumpfheit vor sich hin brütet, denn die praktische Bildung besteht eben in der Gewohnheit und in dem Bedürfen der Beschäftigung.

    (Georg W. F. Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts, 1821)

    Im Grunde fühlt man jetzt [...], daß eine solche Arbeit die beste Polizei ist, daß sie jeden im Zaume hält und die Entwicklung der Vernunft, der Begehrlichkeit, des Unabhängigkeitsgelüstes kräftig zu hindern versteht. Denn sie verbraucht außerordentlich viel Nervenkraft und entzieht dieselbe dem Nachdenken, Grübeln, Träumen, Sorgen, Lieben, Hassen.

    (Friedrich Nietzsche, Die Lobredner der Arbeit, 1881)



und dann gabs noch das:

Zitat
    Die Arbeit muß das Szepter führen,
    Knecht soll nur sein, wer müßig geht,
    Die Arbeit muß die Welt regieren,
    Weil nur durch sie die Welt besteht.

    (Friedrich Stampfer, Der Arbeit Ehre, 1903)


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