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Autor Thema: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation  (Gelesen 8284 mal)
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Strombolli


Beiträge: 4498



« Antworten #180 am: September 01, 2010, 21:31:29 »

Bunte Blasen. Sollte man platzen lassen.

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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
Arwing


Beiträge: 1473


« Antworten #181 am: September 01, 2010, 23:20:40 »

Meine Frage beim Ministerium für Wirtschaft und Arbeit "Was soll ich denen entgegnen, die mich einen Unterstützer des Sytems oder einen Verräter nennen, wenn ich für den geringen Lohn von 5€ und ein paar Zerquetschte in einer Maßnahme arbeiten gehe?"

Antwort: "Na daß es ihnen doch gut geht, mit 50 überhaupt eine Arbeit zu haben. Noch dazu für 3 Jahre." Die weiteren bunten Blasen erspar ich euch mal.

Fazit für mich: Weltfremde, selbstverliebte Besitzstandswahrer regieren und verwalten (und verwesen) unser Land. -

Ich will das nicht mehr!

Das frage ich mich heute auch. Man hat die Möglichkeit aus dem AlgII-Bezug zu kommen, was ja immer als höchstes Ziel propagiert wird und zack, liegen tonnenschwere Steine seitens der Behörde im Weg und man verbleibt vermutlich doch im AlgII-Bezug.
Aber wenn ich mich mit Bier und Chips *übertrieben gesagt* vorm Fernseher bei Hartz-TV lebenslang auf Staatskosten ausruhe, dann ist das in Ordnung...
Dieses Land ist so fertig... Ich könnte dauerbrechen Angry angry angry
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Das aktuelle Geldsystem ist auf die Gewinnmaximierung einer kleinen Elite ausgerichtet, die von der Gemeinschaft der Bürger Europas erbracht werden soll und die politische Elite fungiert als Handlanger.
Sybilla


Beiträge: 332


« Antworten #182 am: September 06, 2010, 22:48:18 »

Das Geschäft mit der Armut und den Armen

Ein Euro Jobs oder Bürgerarbeit oder Pflegehelfer das Geschäft mit der Armut der Armen blüht wie selten zuvor.Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.

Dienstmaserati und Traumrendite - Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument

Audio - Podcast

Zitat


Die aktuelle Forderung von Frau Merkel "Pflege statt Hartz IV" ist ein weiteres Mosaiksteinschen, einer Gedanken-Welt in der Kinder von Hartz IV Familien mit (Bildungs)Chipkarten und Pflegebedürftige mit Hartz IV Leistungsempfänger versorgt werden sollen.

Bei objektiver Betrachtung scheinen die neoliberalen Wahnideen der Obrigkeit anhand der Leistung/Nutzen Rechnung des Humankapitals ( der Bürger) immer deutlicher durch.
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Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.
Alan Smithee


Beiträge: 1249



« Antworten #183 am: September 07, 2010, 05:53:09 »

@Sybilla: deine Links funzen leider nicht
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...still dreaming of electric sheep...
Yavin1980


Beiträge: 33



« Antworten #184 am: September 07, 2010, 06:40:24 »

www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitfragen/1249341

http://www.dradio.de/download/124221
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besorgter bürger


Beiträge: 3825



« Antworten #185 am: September 07, 2010, 18:52:17 »

auch eine aktuelle Analyse zur Lage der Nation:

Zitat
Nach der gestrigen Einigung der Bundesregierung, die Laufzeiten der deutschen Atommeiler zu verlängern, befürchtet die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine Zuspitzung des immer offener zu Tage tretenden Konflikts zwischen Politik und Gesellschaft. GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg: „Die Atompolitik ist das jüngste Beispiel dafür, wie sehr sich die Politik von Bürgerinnen und Bürgern abzusetzen scheint. Die Verlässlichkeit in politische Entscheidungen scheint einer sich an tagesaktuellen Ereignissen orientierenden Beliebigkeit und einer zu großen Nähe zur Wirtschaftslobby gewichen zu sein.“ Es sei keine allzu gewagte Prognose, dass sich die zunehmende Protestbereitschaft immer stärker und öfter auf die Straße verlagern werde.


http://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/ID/5CEA7E39DC14A5CCC12577960031D32B?Open
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Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.
Strombolli


Beiträge: 4498



« Antworten #186 am: September 07, 2010, 20:44:01 »

"Es sei keine allzu gewagte Prognose, dass sich die zunehmende Protestbereitschaft immer stärker und öfter auf die Straße verlagern werde."

...na dann wollen wir doch mal das Beste hoffen! Stuttgart scheint doch auch in die Gänge zu kommen.
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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
Alan Smithee


Beiträge: 1249



« Antworten #187 am: September 07, 2010, 21:33:49 »

Jo, u.a. mit folgendem Ergebnis:

Stuttgart 21: Polizist schlägt Frau ins Gesicht
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...still dreaming of electric sheep...
Sybilla


Beiträge: 332


« Antworten #188 am: September 30, 2010, 12:44:26 »

Deutschland: Arbeitsmarkt September 2010:

Ist der deutsche Arbeitsmarkt eine Insel der Glückseligen in einem Meer der steigenden oder hohen Arbeitslosigkeit in Europa und den USA?

Wir hören und sehen mit Verwunderung die Arbeitsmarktdaten der Insel der Glückseligen. Wir reiben uns verwundert die Augen. Jeder siebente US-Bürger braucht Lebensmittelmarken - Über 40 Millionen Bürger der USA erhalten Lebensmittel-Marken, etwa 50 Prozent mehr als vor der Rezession. Die USA geben für die gesamte Sozialhilfe rund eine halbe Billion Dollar aus. In den USA, hat sich die Lage am Arbeitsmarkt, in den letzten Monaten gegensätzlich zur der Statistik des deutschen Arbeitsmarkt entwickelt.

Offizielle Zahl der registrierten Arbeitslosen im  September 2010
3.031.354 Personen wurden statistisch erfasst
+ 1.430.234  Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente. (August 2010 1.376.178  Personen)

Die Zahl der Personen in Arbeitsgelegenheiten (Ein Euro Jobs) wird im BA – Bericht September 2010 Seite 81) auf  324.238 beziffert.( Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für 2010 [Januar bis Juni, Datenstand Juni 2010 - vorläufige Werte] nur ca. 72 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.)

Außer den Leistungsempfängern gab es im Mai noch 375.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsiche-rung bezogen. (BA Bericht September 2010 Seite 18)
 
ARBEITSLOSE + Personen in Maßnahmen 
September 2010 ==  4.461.588 betroffene Personen
(zuzüglich der Arbeitslosen die  keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung erhalten)

7) Vergleiche mit Vorjahresergebnissen sind nicht sinnvoll, da rückwirkend ab BM Jan 2010 die Datenbasis und das Messkonzept zur Auswertung von eingelösten VGS (bewilligt 1. Rate) umgestellt und die statistischen Ergebnisse revidiert wurden. (BA Bericht September 2010 Seite 81)


BA Bericht September 2010 Seite 49  Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit 4.131.157
 Personen Unterbeschäftigungsquote 9,7 %


Nach Angaben der BA wurden im März 2010 an 874.346 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld gezahlt. (Ab April 2010 vorläufig hochgerechnete Daten auf Basis von Abrechnungslisten)   Nach den jüngsten vorläufigen hochgerechneten Daten waren im Juli 288.000 Arbeitnehmer in konjunkturell bedingter Kurzarbeit nach § 170 SGB III (BA Bericht September 2010 Seite 9 )

Leistungsempfänger 3):
ALG I  865.663;
ALG II 4.832.440;
Sozialgeld 1.799.582 (ohne Sozialhilfe SGB XII) BA Bericht September 2010 Seite 49 3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hoch gerechnet werden.
Die Zahl der Leistungsempfänger (ALG I, ALG II, Sozialgeld) verharrt mitten im „Arbeitsmarktwunder“ weiterhin auf höchsten Niveau die Statistik der BA weist 7.497.685 Personen im Leistungsbezug von Arbeitslosengeld I; Arbeitslosengeld II und Sozialgeld aus.


5.Statistische Hinweise zur Arbeitsmarktpolitik - Auswirkung der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf die Messung der Arbeitslosigkeit BA Bericht September 2010 Seite 44

Auszug aus dem BA Bericht Juli 2010:
….Die Neuausrichtung der Instrumente hat indirekt Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Arbeitslosenzahlen im Zeitablauf. Nach § 16 Absatz 2 SGB III gelten Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik nicht als arbeitslos. Diese Regelung kommt bei den neuen Maßnahmen nach § 46 SGB III zum Tragen und entsprechend werden Teilnehmer an solchen Maßnahmen einheitlich nicht als arbeitslos geführt. […] Im April 2009 waren Dritte bundesweit für rund 200.000 Personen mit der Vermittlung nach § 37 SGB III alter Fassung beauftragt. Die Teilnahmen an diesem Instrument laufen ab Mai 2009 sukzessive aus und parallel dazu erhöht sich die Zahl der Teilnahmen an den neuen Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung. Dadurch wird im Vergleich zu früheren Zeiträumen die Arbeitslosenzahl durch Teilnahmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen stärker entlastet. Dieser Effekt ist bei der Beurteilung der Arbeitslosenzahlen zu berücksichtigen.

Im BA Arbeitsmarktbericht September 2010 wurden in Deutschland statistisch wieder weniger Arbeitslose gezählt, das ist die niedrigste Zahl der Arbeitslosen in einen September seit x Jahren.

Allerdings ist die Definition von Arbeitslosigkeit in Deutschland zahlenfreundlich ausgerichtet.

Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leis-tungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen haben, gelten nach § 53a Abs. 2 SGB II dann nicht als arbeitslos, wenn ihnen in diesem Zeitraum keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten werden konnte. (BA – Bericht September 2010 Seite 65)

BA Bericht September 2010 Seite 44
 
Folgende arbeitsmarktpolitische Instrumente werden aktuell in die Entlastungsrechnung der BA einbezogen:
- Vollzeitäquivalent der Kurzarbeit: Zahl der Kurzarbeiter mal durchschnittlichem Arbeitszeitausfall,
- Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes: Arbeitsgelegenheiten, ABM, Beschäftigungszuschuss
 - berufliche Weiterbildung (einschl. Reha), Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (einschl. Reha; Restabwicklung), Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
- Vorruhestandsähnliche Regelungen: Inanspruchnahme des § 428 SGB III im Rechtskreis SGB III (Restabwicklung), Perso-nen in geförderter Altersteilzeit, Regelung des § 53 a Abs. 2 SGB II
- Förderung der Selbständigkeit: Gründungszuschuss, Einstiegsgeld Variante Selbständigkeit und Existenzgründungszu-schuss (Ich-AG; Restabwicklung).
Außerdem werden Personen, die arbeitsunfähig sind und Arbeitslosengeld auf Basis des §
126 SGB III beziehen, zur Unterbeschäftigung gezählt.

Der BA - Arbeitsmarktstatistik suggeriert für den deutschen Arbeitsmarkt weiterhin eine Insel der Glückseligkeit. Die Arbeitslosenstatistik der BA verzeichnet die übliche Entwicklung am Arbeitsmarkt.. Bei sorgfältiger Betrachtung des BA Monatsbericht fällt allerdings auf, dass viele Zahlen auf Schätzungen und Hochrechnungen beruhen. Für mich stellt sich deshalb abermals die Frage, wird die Zahl der Arbeitslosen seitens der BA gezählt oder - wie zuletzt in Griechenland -  geschätzt? Vor allem stellt sich die Frage, woher kommt trotz „boomenden Arbeitsmarkt“ das exorbitant hohe Finanzdefizit der BA und der exorbitant hohe Anstieg der Ausgaben für soziale Leistungen (ALG II) bei den Kommunen?

Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr.505 vom 22.12.2009 - Deutliches Defizit der Kommunen im ersten bis dritten Quartal 2009

Es handelt sich abermals um ein Paradoxon einerseits spricht der Staatsjournalismus vom „Jobwunder“ immerhin ist die Zahl der Arbeitslosen von rund 5 Millionen 2005 auf rund 3 Millionen 2010 gesungen anderseits Seit der Einführung von Hartz IV sind die Unterkunftskosten deutlich angestiegen: von 8,7 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf voraussichtlich elf Milliarden Euro in diesem Jahr. 

Das Geschäft mit der Armut und den Armen

Ein Euro Jobs oder Bürgerarbeit oder Pflegehelfer das Geschäft mit der Armut der Armen blüht wie selten zuvor.Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.

Dienstmaserati und Traumrendite - Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit

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Zitat


Die aktuelle Forderung von Frau Merkel "Pflege statt Hartz IV" ist ein weiteres Mosaiksteinschen, einer Gedanken-Welt in der Kinder von Hartz IV Familien mit (Bildungs)Chipkarten und Pflegebedürftige mit Hartz IV Leistungsempfänger versorgt werden sollen.

Bei objektiver Betrachtung scheinen die neoliberalen Wahnideen der Obrigkeit anhand der Leistung/Nutzen Rechnung des Humankapitals ( der Bürger) immer deutlicher durch.


 Umstellung der Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen

Quelle der Daten: Neue Internetadresse
Statistik der Bundesagentur für Arbeit http://statistik.arbeitsagentur.de/
Quelle der Daten September 2010
http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Monatsbericht-Arbeits-Ausbildungsmarkt-Deutschland/Monatsberichte/Generische-Publikationen/Monatsbericht-201009.pdf

Wem nützt eine kreative Arbeitslosenstatistik die vielfach auf Schätzungen und Hochrechnungen der BA beruht?

Die Zahl der offiziell registrieren Arbeitslosen bleibt auf niedrigen Niveau die Finanzlage der BA und der Kommunen bleibt angespannt, viele Arbeitslose/Arbeitssuchende werden weiterhin in den „Vierschiebebahnhöfen“ – arbeitsmarktpolitische Instrumente und Kurzarbeit sowie in der von der Ministerin angestrebten Ausweitung der steuerfinanzierten Bürgerarbeit, verborgen.

Erstellt von Sybilla am 30.09.10  12 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden
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beickmann


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« Antworten #189 am: September 30, 2010, 16:27:19 »

NRW-Grüner fordert 850 Euro Grundeinkommen

Die nordrhein-westfälischen Grünen wollen ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 850 Euro monatlich für alle bedürftigen Menschen. Dafür sollten Arbeitslosengeld, BAföG und ähnliche staatliche Leistungen wegfallen.


Düsseldorf – 

„Alle diskutieren derzeit nur über die Höhe der Hartz-IV-Sätze - dabei sollten wir den Sozialstaat insgesamt neu denken. Wir sollten weg kommen von Erwerbsarbeit als Voraussetzung für ein Einkommen. Fast alle Menschen leisten schon unbezahlte Arbeit für die Gesellschaft“, sagte Grünen-Landeschef Sven Lehmann der „Bild“-Zeitung.

Für die 850 Euro würden den Angaben zufolge dann zum Beispiel Arbeitslosengeld, BAföG und ähnliche staatliche Leistungen wegfallen. „Außerdem wäre der gigantische Apparat der Überwachung und Gängelung von Leistungsbeziehern überflüssig“, sagte Lehmann. Er rechnet mit mindestens sieben Milliarden Euro Ersparnis.

Seine Idee will er beim „Zukunftsforum Sozialstaat“ seiner Partei für die Bundestagswahl 2013 einbringen. Lehmann sieht auch Einsparpotenziale in der Wirtschaft: „Ich bezweifle, dass zum Beispiel bei Opel ernsthaft Staatshilfen diskutiert worden wären, wenn es ein Grundeinkommen gäbe.“ (dapd)
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"Bevor man die Welt verändert, wäre es vielleicht wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten."
Paul Claudel (1868-1955)
leibeigner


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« Antworten #190 am: September 30, 2010, 18:13:37 »

Was für ein Arsch.
Da kriegt man das Gruseln!
Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt und sowieso ist alles Alternativlos.
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Arwing


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« Antworten #191 am: September 30, 2010, 20:13:48 »

Jo, u.a. mit folgendem Ergebnis:


Das Video wurde schon entfernt. Die staatliche Zenzur war da sehr schnell.
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Strombolli


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« Antworten #192 am: September 30, 2010, 20:59:16 »

Hier kann man es noch sehen. Vielleicht speichert es ja mal jemand. (Und gibt mir per PM mal nen vernünftigen Proggy-Tipp)
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Sybilla


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« Antworten #193 am: Oktober 06, 2010, 21:33:31 »

Jobwunder oder Statistik-wunder?

Die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit werden in den Medien verkürzt wiedergegeben und von der Politik einseitig tendenziös interpretiert. Wir brauchen Glasnost (russ.) „Offenheit, Transparenz, Informationsfreiheit“

So ist nicht nachvollziehbar transparent dargestellt, das neben der Gruppe der Maßnahmen Teilnehmer in der Regel auch die Gruppe der unter 25 jährigen und über 58 jährigen aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden sind obwohl auch diese Personen arbeitslos sind.

Als Erwerbstätigkeit zählt: Tätigkeit (Mini-Job)  einem Ein-Euro-Job nachgehen und Personen in Mutterschutz oder Elternzeit....!!!

Zitat


Und selbstverständlich wird die die Zahl der Erwerbstätigen nicht durch zählen sondern durch eine Schätzung ermittelt. 

Die Erwerbstätigenzahlen der Erwerbstätigenrechnung  stützen sich auf eine Vielzahl von statistischen Quellen, um möglichst alle verfügbaren Datenquellen in die Schätzung einfließen zu lassen.

Die Propaganda-Aussage das die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf immer neue Höchststände steigt, können wir guten Gewissens der Pipi Langstrumpf Welt der Märchen und Mythen zuordnen.


Die Krux ist, das jede/r das scheitern von Hartz IV erkennen kann, ohne das er/sie nur einen Blick auf Statistiken benötigt. Alleine die finanziellen Mehrausgaben der Kommunen und des Bundes seit 2005 sind der Beweis dass, das angestrebte Ziel der Entlastung der Sozialhaushalte nicht nur nicht erreicht wurde sondern das die  Sozialhaushalte der Kommunen mit der Einführung von Hartz IV sprichwörtlich - wie die Zahl der Personen in Armut/Armutsgefährdung - explodiert sind.

In einen Satz die Steuerzahler zahlen in Hartz IV mehr ein aber viele ALG II Leistungsempfänger erhalten weniger. (als 2004)
Das Geld versickert in Arbeitsmarkt-Maßnahmen (Bürgerarbeit/Ein Euro Job/ ...)  und ergänzenden ALG II/ Hartz IV Zahlungen (Minijobber, Leih und Zeitarbeit, prekäre Bschäftigung...)

Zunahme von Niedriglöhnen - Experten warnen vor Folgen für das Sozialsystem

Qualität der Arbeit

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beickmann


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« Antworten #194 am: Oktober 07, 2010, 17:05:48 »

 Der Telekomkonzern Telefonica O2 plant nach der Übernahme des Stadtnetzbetreibers Hansenet/Alice einen Stellenabbau in Deutschland im größeren Stil. Mehr als 1000 Arbeitsplätze sollen im Zuge der Hansenet-Integration hierzulande abgebaut werden.    von Annika Graf (Hamburg)
Etwa jede fünfte Stelle der insgesamt 6700 Arbeitsplätze in Deutschland bei Telefonica O2 steht auf dem Spiel, erfuhr die Financial Times Deutschland aus Unternehmenskreisen. Das Unternehmen ist eine Tochter des spanischen Telefonica-Konzerns  und ist in Deutschland gemessen an den Kundenzahlen sowohl im Mobilfunk- als auch im Festnetzgeschäft die Nummer vier.


Bereits bekannt ist, dass O2 und Hansenet die Zahl ihrer Callcenter von sieben auf vier reduzieren will. Drei Kundenzentren mit insgesamt rund 600 Mitarbeitern sollen ausgelagert werden. Im Sommer machte sich das Unternehmen auf die Suche nach strategischen Partnern. Der Prozess laufe noch, sagte ein Unternehmenssprecher.


http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:hansenet-integration-telefonica-o2-streicht-mehr-als-1000-jobs-in-deutschland/50179758.html




Ja, wir haben wirklich ein Jobwunder.
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Paul Claudel (1868-1955)
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