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Autor Thema: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation  (Gelesen 5472 mal)
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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #90 am: September 05, 2009, 17:08:18 »

Das Mindesteinkommen, daß die Unternehmerparteien favorisieren, ist alter Wein in neuen Schläuchen - das Aufstockermodell, also die staatliche Dauersubventionierung von Hungerlöhnen durch Steuergelder der schon prekär Bescäftigten. Es fließt dabei kein einziger Steuercent der Unternehmer an die Aufstocker. Es ist ein anderer Name für Kombilöhne und eines Tages wird es Kombialtersrenten geben.

Prost Mahlzeit!!!

BRD ist ein einziger Bescheißladen. Bescheißen ist zum Staats- und Geschäftsprinzip durch die Leistungelite erhoben worden.
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beickmann


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« Antworten #91 am: September 05, 2009, 18:47:26 »

In Frankreich weisen die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Energie- und Wasserversorgung 2008 mit 4,0% die höchste und im Kreditgewerbe mit 2,9% die niedrigste Steigerung auf. In Deutschland variieren die durchschnittlichen Tariferhöhungen stärker und lagen zwischen 4,5% in der Energie- und Wasserversorgung und 2,0% im Handel.

Auch in den einzelnen Branchen des Produzierenden Gewerbes sind die Tarifverdienste in Frankreich gleichmäßiger gestiegen als in Deutschland. So erhöhten sich beispielsweise die durchschnittlichen Tarifverdienste der Arbeitnehmer in Frankreich in der Metallindustrie um 3,4%, in der Chemischen Industrie um 3,1% und im Ernährungsgewerbe um 3,2%. In Deutschland betrug der Anstieg der durchschnittlichen tariflichen Monatsverdienste in der Chemischen Industrie 4,5%, in der Metallindustrie 3,0% und im Ernährungsgewerbe 2,1%.

In Frankreich wurden im Handel mit 3,1% durchschnittliche Tarifsteigerungen erzielt. In Deutschland hingegen war die Entwicklung mit 2,0% unterdurchschnittlich. Die Tarifsteigerungen im Handel in Frankreich sind auch auf die Erhöhung des allgemein garantierten, gesetzlichen Mindestlohns in Frankreich (SMIC - salaire minimum interprofessionnel de croissance) zurückzuführen, der von der Regierung jährlich unter Berücksichtigung des Anstiegs der Verbraucherpreise und der allgemeinen Lohnentwicklung festgelegt wird.

Zum 1. Juli 2008 wurde der Mindestlohn in Frankreich um 3,2% auf 8,71 Euro pro Stunde angehoben. In Deutschland gibt es hingegen nur branchenspezifische Mindestlöhne für fünf Bauberufe sowie das Gebäudereinigungshandwerk und die Briefdienstleister.
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"Bevor man die Welt verändert, wäre es vielleicht wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten."
Paul Claudel (1868-1955)
Sybilla


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« Antworten #92 am: September 07, 2009, 10:46:19 »

Viele behaupten und manche „Experten“ verkünden das ALG II Kombilohnmodel hat die Arbeitslosigkeit in D enorm reduziert. Als in den 1930 ern Indien von einer Kobrainvasion heimgesucht wurde, setzten die Behörden eine Fangprämie auf Kobraschwänze aus, was dazu führte das Kobraschlange gezüchtet wurden, aber deren Reduzierung nicht förderte.Den gleichen Effekt sehe ich im ALG II Kombilohnmodel, damit züchtet der Staat Kombilohnarbeitsplätze, aber die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten steigt weiter an. Kommunen fürchten Sozialausgaben-Explosion.
Das Fazit heißt, ein Mindesteinkommen durch ergänzendes ALG II setzt die falschen Anreize.

Von einem Aufschwung fehlt weiterhin jede Spur

August 2009 27,9% weniger Roheisen und 26,0% weniger Rohstahl als im August 2008


Zitat


Auch Werftengruppe Hegemann beantragt Staatsbürgschaften

Diese Krise kann nicht durch wunderbare Geldschöpfung überwunden werden, es bedarf eines politischen Paradigmenwechsel und eines wirtschaftlichen Strukturwandel. Weg von der neoliberalen Profitwirtschaft (Wachstum,Wachstum,Wachstum) mit Schwerpunkt Export hin zu einer ökologischen und sozialen Marktwirtschaft des EU Binnenmarktes die hauptsächlich von den Konsum der EU Verbraucher getragen wird. Das setzt eine stärke Kaufkraft der Verbraucher durch eine spürbare Absenkung der MwSt. sowie eine ökologische Energiepolitik voraus. Wer glaubt (Union/FDP/Bundeskanzlerin) er/sie könne durch eine EK -Steuersenkung für eine "elitäre" Klientel Wachstum, Wachstum,Wachstum generieren und somit die Krise überwinden, hat die Ursache der Krise offensichtlich nicht richtig analysiert, ein politisches scheitern ist meines Erachtens nicht nur aufgrund des exorbitant hohen Staatsdefizit vorprogrammiert.
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Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.
Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #93 am: September 07, 2009, 11:14:40 »

Viele behaupten und manche „Experten“ verkünden das ALG II Kombilohnmodel hat die Arbeitslosigkeit in D enorm reduziert. Als in den 1930 ern Indien von einer Kobrainvasion heimgesucht wurde, setzten die Behörden eine Fangprämie auf Kobraschwänze aus, was dazu führte das Kobraschlange gezüchtet wurden, aber deren Reduzierung nicht förderte.Den gleichen Effekt sehe ich im ALG II Kombilohnmodel, damit züchtet der Staat Kombilohnarbeitsplätze, aber die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten steigt weiter an. Kommunen fürchten Sozialausgaben-Explosion.
Das Fazit heißt, ein Mindesteinkommen durch ergänzendes ALG II setzt die falschen Anreize.
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Was verfolgte die Wirtschaft und Politik mit dem Hartz-Projekt?

Einzig und allein die langfristige Senkung der Löhne und Gehälter, wenn man eine genüg große Zahl von bisher tariflich bezahlten und sv-pflichtversicherten Vollerwerbstätigen in die langfristige Arbeitslosigkeit jagd und über stetig weiter sinkende Sozialleistungen in Hungerlohnbeschäftigungen a la kostenlose Firmenpraktikas, Trainingsmaßnahmen, in unterbezahlte Teilzeitbeschäftigungen wie 165- bis 400-Euro-Jobs, 1-Euro- und Minijobs, in für Unternehmer befristet geschmierte Kombilohnjobs, mit vom noch erwerbstätigen Steuerzahler Lohn- und Eingliederungszuschüssen subventionierte Kombilohnmodelle und hauswirtschaftliche Dienstleistungen, in lohnwucherische Leih- und Zeitarbeit presst.

Ein von CDU/CSU/FDP favorisiertes Mindesteinkommen statt Mindestlöhne ist ein vom Steuerzahler und nicht von den Schönen, Reichen, der Polit- und Wirtschaftsprominenz finanziertes Aufstockermodell. Der schon schlechtbezahlte Steuerzahler bringt die Aufstockerfinanzmittel auf und nicht die Wähler- und Lobbyistenklientel der CDU/CSU/FDP - eben nicht die Schönen, Reichen, der Polit- und Wirtschaftsprominenz.

Das die Linke lediglich die Alg-II-Regelsätze aufstocken will, also die Massenarbeitslosigkeit für die Schönen, Reichen, der Polit- und Wirtschaftsprominenz einbetonieren, also bestehen lassen will, ist falsch. Arbeitslosigkeit muß mit Stumpf und Stiel beseitigt werden und das geht nur durch Abschaffung privatwirtschaftlicher Eigentumsverhältnisse, der Vergesellschaftung von Unternehmen und mit Strafandrohung gegen Unternehmer, wenn sie ihren Sozialpflichten nach dem Grundgesetz nicht nachkommen, eben wenn ihre Betriebe belastbar sind und Leistungsrerven besitzen, daß sie Niedriglohnjobs schrittweise abschaffen - die Arbeitsinhalte anreichern, ihre Belegschaften auf eigene Kosten aus- und weiterbilden und das nicht der öffentlichen Hand zuschieben. Sie haben dafür zu sorgen, daß hochwertige und anspruchsvolle Arbeit erhalten bleibt und solche Arbeit unter tariflicher Bezahlung und SV-Pflichtigkeit neu geschaffen wird.

Nur so fließen wieder größere Mengen an Lohn- und Einkommenssteuern und Sozialbeiträge in die öffentlichen Kassen und Haushalte und belasten sie nicht mehr mit Langzeitarbeitslosen, deren Lebensunterhalt auf Sparflamme gesetzt wird.

Also weg mit dem Hartzprojekt und nicht nur dranrumdoktern - die schlimmsten sozialen Mißstände mildern - eben "Reichtum für alle" und nicht nur für die ausgesuchte Elite.
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Sobutai


Beiträge: 218


« Antworten #94 am: September 07, 2009, 13:41:47 »

Viele behaupten und manche „Experten“ verkünden das ALG II Kombilohnmodel hat die Arbeitslosigkeit in D enorm reduziert. Als in den 1930 ern Indien von einer Kobrainvasion heimgesucht wurde, setzten die Behörden eine Fangprämie auf Kobraschwänze aus, was dazu führte das Kobraschlange gezüchtet wurden, aber deren Reduzierung nicht förderte.Den gleichen Effekt sehe ich im ALG II Kombilohnmodel, damit züchtet der Staat Kombilohnarbeitsplätze, aber die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten steigt weiter an. Kommunen fürchten Sozialausgaben-Explosion.
Das Fazit heißt, ein Mindesteinkommen durch ergänzendes ALG II setzt die falschen Anreize.
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Was verfolgte die Wirtschaft und Politik mit dem Hartz-Projekt?

Einzig und allein die langfristige Senkung der Löhne und Gehälter, wenn man eine genüg große Zahl von bisher tariflich bezahlten und sv-pflichtversicherten Vollerwerbstätigen in die langfristige Arbeitslosigkeit jagd und über stetig weiter sinkende Sozialleistungen in Hungerlohnbeschäftigungen a la kostenlose Firmenpraktikas, Trainingsmaßnahmen, in unterbezahlte Teilzeitbeschäftigungen wie 165- bis 400-Euro-Jobs, 1-Euro- und Minijobs, in für Unternehmer befristet geschmierte Kombilohnjobs, mit vom noch erwerbstätigen Steuerzahler Lohn- und Eingliederungszuschüssen subventionierte Kombilohnmodelle und hauswirtschaftliche Dienstleistungen, in lohnwucherische Leih- und Zeitarbeit presst.

Ein von CDU/CSU/FDP favorisiertes Mindesteinkommen statt Mindestlöhne ist ein vom Steuerzahler und nicht von den Schönen, Reichen, der Polit- und Wirtschaftsprominenz finanziertes Aufstockermodell. Der schon schlechtbezahlte Steuerzahler bringt die Aufstockerfinanzmittel auf und nicht die Wähler- und Lobbyistenklientel der CDU/CSU/FDP - eben nicht die Schönen, Reichen, der Polit- und Wirtschaftsprominenz.

Das die Linke lediglich die Alg-II-Regelsätze aufstocken will, also die Massenarbeitslosigkeit für die Schönen, Reichen, der Polit- und Wirtschaftsprominenz einbetonieren, also bestehen lassen will, ist falsch. Arbeitslosigkeit muß mit Stumpf und Stiel beseitigt werden und das geht nur durch Abschaffung privatwirtschaftlicher Eigentumsverhältnisse, der Vergesellschaftung von Unternehmen und mit Strafandrohung gegen Unternehmer, wenn sie ihren Sozialpflichten nach dem Grundgesetz nicht nachkommen, eben wenn ihre Betriebe belastbar sind und Leistungsrerven besitzen, daß sie Niedriglohnjobs schrittweise abschaffen - die Arbeitsinhalte anreichern, ihre Belegschaften auf eigene Kosten aus- und weiterbilden und das nicht der öffentlichen Hand zuschieben. Sie haben dafür zu sorgen, daß hochwertige und anspruchsvolle Arbeit erhalten bleibt und solche Arbeit unter tariflicher Bezahlung und SV-Pflichtigkeit neu geschaffen wird.

Nur so fließen wieder größere Mengen an Lohn- und Einkommenssteuern und Sozialbeiträge in die öffentlichen Kassen und Haushalte und belasten sie nicht mehr mit Langzeitarbeitslosen, deren Lebensunterhalt auf Sparflamme gesetzt wird.

Also weg mit dem Hartzprojekt und nicht nur dranrumdoktern - die schlimmsten sozialen Mißstände mildern - eben "Reichtum für alle" und nicht nur für die ausgesuchte Elite.



Das mit den 500€ ist so nicht ganz richtig, die Linke will den Alg2 satz auf 500€ erhöhen bis zu seiner Abschaffung und Einführung der alten Arbeitslosenhilfe.
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Zitat / Song Frank Zappa:
What I always say is that politics is the entertainment branch of industry.
Ziggy


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« Antworten #95 am: September 07, 2009, 15:57:44 »

100 Zeilen Volltext-Zitat und dann 1,5 Zeilen Eigenleistung. Wow.

CD wird bald neuen Webspace brauchen, und ich neue Batterien für die Maus.
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Es gibt ein paar unumstößliche Grundsätze: Der Papst ist katholisch, die Erde keine Scheibe und AC/DC die beste Band der Welt.
Sybilla


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« Antworten #96 am: September 08, 2009, 10:11:22 »

Kommt jetzt der Aufschwung oder nicht?

Deutsche Ausfuhren im Juli 2009: – 18,7% gegenüber Juli 2008

Zitat


Die Auftragseingänge in der Industrie sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat  um 22,6 Prozent.

Zitat


Der imaginäre Aufschwung beschränkt sich auf Sondereffekte (Konjunkturprogramme) und den Vormonatsvergleich - Bundeswirtschaftsministerium: Industrie steuert mit kräftigem Auftragsplus aus Krise

Zitat


Ah ja, ob das kräftige Auftragsplus der Industrie ein punktgenau entfachtes Wahlkampf - Strohfeuer oder ein nachhaltiger und fortdauernder Aufschwung ist, zeigt das kommende Winterhalbjahr.

Allerdings werden die Jahresvergleichszahlen in kürze geringer ausfallen denn im August/September 2008 begann der beispiellose Abschwung der bundesdeutschen Wirtschaft.

Ob nach den Wahlen, der Weg der aus der Krise führt, wirklich nur Wachstum, Wachstum, Wachstum heißt, darf mit Recht bezweifelt werden.
Ich denke, der überfällige Strukturwandel der Wirtschaft der meines Erachtens bis heute verschlafen wurde, kann nicht durch Wachstum, Wachstum, Wachstum umgangen werden. Dass wird eine der ersten Erkenntnisse sein, die der neuen Bundesregierung ins Aufgabenheft zu schreiben ist.
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Pawel


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« Antworten #97 am: September 08, 2009, 13:35:59 »

im August/September 2008 begann der beispiellose Abschwung

Ein Jahr schon wieder her das Ganze, und der Kapitalismus, der alte Schlawiner, rennt nach wie vor.
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Sybilla


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« Antworten #98 am: September 09, 2009, 10:49:29 »

Sprunghafter Anstieg der Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2009

Zitat


Auf den Weg in die Dienstbotengesellschaft mit steuerfinanzierten Mindesteinkommen?
Zitat


Man hört es einmal, man hört es zweimal, man zupft sich am Ohr - AUA - nein es ist kein Traum es ist viel mehr ein Alptraum aus dem man nicht erwachen kann. Das Konzept von Schwarz - Gelb gegen den wirtschaftlichen Niedergang vieler kleiner und mittlerer Unternehmen ist offensichtlich die Rückkehr zur feudalen Dienstbotengesellschaft mit zum Teil steuerfinanzierten Mindesteinkommen.

Mit Schwarz - Gelb zurück in die Feudalgesellschaft (Feudalismus)?
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« Antworten #99 am: September 09, 2009, 18:49:47 »

Feudalismus ist übertrieben. Aber was passiert ist doch, daß schon wieder Überkapazitäten und Finanzblasen neu geschaffen werden. Das gibt ein ganz böses Erwachen.
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« Antworten #100 am: September 10, 2009, 17:05:48 »

Angesichts der folgenden Informationen erhebt sich die  Frage gefährdet ein allgemeiner flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn auf westeuropäischen. Niveau wirklich Millionen von Arbeitsplätzen oder würden nur wenige Arbeitnehmer Falsche Zahlen bei der Mindestlohn-Debatte von einen Mindestlohn profitieren? Pressemitteilung Nr.304 vom 19.08.2009 - Umfang atypischer Beschäftigung hat zugenommen Fakt ist das die Zahl der armen Kinder unter 15 Jahren, die von Hartz IV leben müssen steigt weiter an Deutschlands arme Kinder Die Kosten für den Arbeitsmarkt/ALG II/ ergänzendes ALG II - Mindesteinkommen stieg alleine im Haushaltsplan 2008 des Bundes (ohne Hartz IV Ausgaben der Kommunen) auf über 35 Mrd. Euro an. Die Hartz-IV-Gesamtausgaben des Bundes,die auch Mietzuschüsse und Verwaltungskosten umfassen, könnten daher in etwa im Rahmen der veranschlagten knapp 35 Milliarden Euro bleiben.
1 Euro Jobs sind zwar wirkungslos senken aber die Zahl der statistisch erfassten Arbeitslosen Ausgenutzt und chancenlos - der Unsinn der Ein-Euro-Jobs und laut einer Studie

Also, wenn nur wenige Arbeitnehmer von einem gesetzlichen Mindestlohn auf westeuropäischem Niveau betroffen sind, dann kann ein gesetzlicher Mindestlohn nur wenige Arbeitsplätze bedrohen.

Wenn aber durch einem gesetzlichen Mindestlohn auf westeuropäischem Niveau viele Arbeitsplätze bedroht werden, dann würden auch viele Arbeitnehmer von einem gesetzlichen Mindestlohn profitieren.


Trendwende in den USA

Zitat
In jüngster Zeit mehren sich die Stimmen, die den konventionellen Pro – und Kontra- Argumenten widersprechen. So ist Nobelpreisträger Robert Solow (MIT) der Auffassung, daß sich seit einer Expertenumfrage des American Economic Review im Jahr 1978, bei der 90% der befragten Volkswirte der Meinung waren, Mindestlohnanhebungen führten zu höherer Arbeitslosigkeit unter gering qualifizierten Arbeitnehmern, dieser Prozentsatz inzwischen wahrscheinlich halbiert habe. Zu einem Wendepunkt in der Mindestlohndebatte kam es 1995 aufgrund der berühmten Studie der Ökonomen David Card und Alan Krueger (Princeton), die feststellten, daß es im U.S.-Bundesstaat New Jersey trotz des höheren Mindestlohns im Vergleich zum Nachbarstaat Pennsylvania zu einem höheren Wachstum an Arbeitsplätzen gekommen war. Die Studie wird heute oft als Beweis dafür zitiert, daß der Effekt des Mindestlohns auf den Arbeitmarkt geringer sei als bisher konventionell angenommen. "Heute geht es in der Debatte darum, wie klein der Effekt ist, nicht darum, wie groß er ist", kommentiert ein Arbeitsmarktexperte. Vor diesem Hintergrund, so Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, ehemaliger Chefökonom der Weltbank, werden die gesellschaftlichen Konsequenzen der Mindestlohnanhebung immer wichtiger. Seit dem letzten Mindestlohnanstieg vor 10 Jahren ist die Arbeitslosigkeit in den USA weiter zurückgegangen. Stiglitz zieht das Resümee:
"Die Anhebung des Mindestlohnes wurde von anderen Arbeitsmarktfaktoren vollkommen überlagert."
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Wilddieb Stuelpner


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« Antworten #101 am: September 10, 2009, 17:43:22 »

Ein gesetzlicher Mindestlohn gefährdet eins - die weitere, grenzenlose Profitmaximierung - und das wollen die Unternehmerverbrecherparteien und AG-Verbände grundlegend nicht. Ihr Luxusleben und ihr Machtmißbrauch auf Kosten der Völker soll auch künftig unangetastet bleiben. Deshalb sind sie gegen jeglich bezahlte Arbeit und soziale Sicherheiten. Sie leben von der Ausbeutung und Unterdrückung Millionen noch prekär beschäftigter Erwerbstätiger und in Hungerverhältnissen geknebelber und geknechteter Arbeitsloser.

Die Raffsucht, Gier und Machtgeilheit dieser "Leistungselite" kennt keine Schranken und Grenzen. Sie sind die waren Sozialschmarotzer, die den Völkern nicht mal das Schwarze unterm Fingernagel gönnen.

Wenn man diesem von Sybilla zitierten Nobelpreisträger Robert Solow folgen würde, dann dürfte Massenarbeitslosigkeit nur ausschließlich bei un- und angelernten Arbeitskräften anzutreffen sein. Komisch, daß in der Bescheißbundesrepublik sogar Akademiker mit Staatsexamen in summa cum laude eine Lebens- und Arbeitsperspektive auf 1-Euro-Job-Niveau und Generation Kostenlos-Praktikum präsentiert bekommen.

Arbeiten soll schon die erwerbsfähige Bevölkerung, aber nur für einen notdürftig finanzierten Lebensunterhalt unter mittelalterlichen oder frühkapitalistischen Bedingungen.

Mindestlöhne und -gehälter sorgen für gleiche Konkurrenzbedingungen zwischen Unternehmen, die sich gegenseitig die Marktanteile nur sinnlos abjagen. Hungerlöhne und Kostenlos-Endlos-Praktikas ruinieren die Arbeitsmoral, sorgen für Sabotage, untergraben den Betriebsfrieden und verschlechtern erheblich das Arbeitsklima, verursachen Mobbing. Die verantwortlichen Verursacher sind profitgeile, raffsüchtige Unternehmer.
« Letzte Änderung: September 10, 2009, 18:00:07 von Wilddieb Stuelpner » Gespeichert
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« Antworten #102 am: September 11, 2009, 16:41:31 »

Großhandelspreise August 2009: – 8,3% zum August 2008

Zitat


Auch HSH Nordbank benötigt Bad Bank

Zitat


WestLB-Chef stellt sich auf "eiskalten" Winter ein

Zitat



Gebühren-Millionen für die HRE Risiko-Investments bei WDR und BR

Zitat


Diese Kennzahlen sind sehr alarmierend.
Wer zahlt die möglichen Ausfälle der Bad Banks?
Wie wirken sich die fallenden Großhandelspreise aus?
Wie können die Landesbanken und die HRE stabilisiert werden?

Wer hat ein Konzept wer hat einen Plan?
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Sybilla


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« Antworten #103 am: September 16, 2009, 00:04:55 »

Entgegen den Gleichklang in vielen Medien schätzen die Experten des IWF die Rezession als noch nicht überwunden an. Sie warnen vor einer weiteren Vertiefung durch eine soziale Krise.
Zitat


Juli 2009 gegenüber Juni 2009 Industrieproduktion in der Eurozone um 0,3% gefallen
Zitat


Auch die Industrieproduktion ist in D von Juli 2009 gegenüber Juni 2009 um 0,8 % (eurostat Seite3) gefallen. Im Vergeleich zum Vorjahresmonat gar um 18,2 % (eurostat Seite4)

Natürlich gibt auch wieder einmal neues von der Bankenkrise HRE-Sanierung wird immer teurer


Zitat


Wo sind die politischen Zukunftskonzepte wo ist der Plan aus der Krise?
In zahlreichen TV Wahlsendungen - TV Wahlformen - TV Duetten und TV Duellen werden diese Kernthemen nicht oder nur am in wenigen Sätzen beachtet. Wie soll die durch die Agenda 2010 eingebrochene Binnenkonjunktur wieder angekurbelt werden?
22 % der Arbeitnehmer sind atypischen Beschäftigungsverhältnisse beschäftigt. Durch die Agenda 2010 ufert der Niedriglohnsektor immer weiter aus und senkt die Kaufkraft vieler Konsumenten und ihrer Familien ab. Wo sind die Lösungen?
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Sybilla


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« Antworten #104 am: September 17, 2009, 13:21:29 »

Vor dem Wahlsonntag sprechen viele von Steuersenkungen und vom Ende der Krise Hurra, der (Pseudo-) Aufschwung ist da! nach den Wahlsonntag kommt der Herbst der Wahrheiten Worüber vor der Wahl keiner spricht auch die OECD sieht mehr Arbeitslose als die BA in ihren kreativen Berichten vermeldet. Sinkende Frachtraten Hapag Lloyd muss mehr einsparenzeigen deutlich wohin die Reise geht.

Im Wahlkampf wird also weiterhin getrickst, getarnt, vertuscht, verschwiegen und verheimlicht, wie ernst die Lage ist.[/url]

Aber welche Konzepte Strategien und Lösungen werden von den Wahrscheinlichen Regierungsparteien Union, FDP, SPD, (Gelb - Schwarz oder Schwarz - Rot) den Wählerinnen und Wählern angeboten?

Ich sehe keine Konzepte Strategien oder Lösungen ich höre nur von Steuersenkungen für die Klientel von Union und FDP von wachsender Beschäftigung in atypischen Beschäftigungsverhältnissen durch steuerfinanziertes Mindesteinkommen und vom Ausbau der Beschäftigung in privaten Haushalten. Ein nein zu gesetzlichen Mindestlöhnen, denn diese würden den Niedriglohnsektor der Agenda 2010 aushebeln und nach Meinung der Kanzlerin sowie der Union und FDP Arbeitsplätze im Niedrigtslohnbereich gefährden.

In welcher Welt werden die Wählerinnen und Wähler in den Morgenstunden des 28. September erwachen?
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