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alfred
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« Antworten #15 am: August 12, 2009, 00:57:44 » |
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Befindet sich Deutschland in der Deflation?
Folgende Kennzahlen sprechen klar dafür:
Trotz kräftigen Wachstums sind die Netto-Reallöhne in Deutschland von 2004 bis 2008 gesunken
 Erst nachdenken, dann Scheißhäuser wie Focus zitieren...
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« Letzte Änderung: August 12, 2009, 01:13:54 von alfred »
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BakuRock
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« Antworten #16 am: August 12, 2009, 01:45:33 » |
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Befindet sich Deutschland in der Deflation? Folgende Kennzahlen sprechen klar dafür: Trotz kräftigen Wachstums sind die Netto-Reallöhne in Deutschland von 2004 bis 2008 gesunken
 Erst nachdenken, dann Scheißhäuser wie Focus zitieren... Ist ja auch zum Kot*en @alfred, dass @Sybilla sich aus der Gleichschaltung der "Medien" ausklinkt und nicht dein Lieblingsblatt "Spiegel" zitiert - sowas  Was ist falsch an der Aussage, dass die Netto-Realloehne in D-Land von 04 bis 08 gesunken sind? Sind sie doch - oder nicht....?
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--- Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, gibt es für sie keine Hoffnung. .... A. Einstein Wer sind wir FAUistas?
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gutholz
Beiträge: 387
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« Antworten #17 am: August 12, 2009, 02:47:16 » |
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hi all
endlich mal eine braut ........ hoffe hast grosse titten und ein arsch den man zeigen kann.......
darauf stürzen sich alle revoluti......... naja manche sind auch bi (aus erfahrung)
gebe eine mädchen namen und alle verstehen dich ........
zur lage nation .......... jeden tag wird es schlimmer ....
manche leute haben kein geld und veräusern das was sie noch haben
gartenstuhl, boxen, fernseher, dvd-player, kühlschrank, lampen..........
so kannst sehen wie es hier in deutschland abgeht ..............
gruss und kuss
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alfred
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« Antworten #18 am: August 12, 2009, 08:58:19 » |
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Was ist falsch an der Aussage, dass die Netto-Realloehne in D-Land von 04 bis 08 gesunken sind? Sind sie doch - oder nicht....?
Gut gebrüllt, Herr Theoretiker! Man nennt es trotzdem 'Inflation', aber egal...
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« Letzte Änderung: August 12, 2009, 08:59:56 von alfred »
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Sybilla
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« Antworten #19 am: August 12, 2009, 11:27:32 » |
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Was ist falsch an der Aussage, dass die Netto-Realloehne in D-Land von 04 bis 08 gesunken sind? Sind sie doch - oder nicht....?
Gut gebrüllt, Herr Theoretiker! Man nennt es trotzdem 'Inflation', aber egal... Ach was, wenn man den Unterschied zwischen Inflation (steigende Preise) und Deflation (sinkende Preise) nicht kennt sollte "Mann" Wiki bemühen dort ist zu lesen: Unter Deflation versteht man in der Volkswirtschaftslehre einen allgemeinen, signifikanten und anhaltenden Rückgang des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen. „Klassische Deflationen“ in Form von massivem Preisverfall über breite Güter- und Dienstleistungsangebote hinweg hatten früher, z. B. zur Zeit der Weltwirtschaftskrise um 1930, einmal eine starke Tendenz zu einer gewissen Dauerhaftigkeit. Litt ein Land einmal unter einer deflationären Phase, so war die Gefahr einer selbsterhaltenden bzw. sogar selbstverstärkenden Tendenz sehr groß: Sinkende Preise führten zu einer merklichen Kaufzurückhaltung der Konsumenten, da diese mit weiter sinkenden Preisen rechnen konnten. Die sinkende Nachfrage wiederum bewirkte eine niedrigere Auslastung der Produktionskapazitäten und damit weiter sinkende Preise. Diesen Kreislauf bezeichnet man im Allgemeinen als Deflationsspirale. http://de.wikipedia.org/wiki/DeflationWer nun sehr aufmerksam meinen Beitrag 11.08.09 23:51:21 gelesen hat konnte folgende Fakten zur Kenntnis nehmen: Trotz kräftigen Wachstums sind die Netto-Reallöhne in Deutschland von 2004 bis 2008 gesunken Pressemitteilung Nr.295 vom 11.08.2009 Verbraucherpreise Juli 2009: – 0,5% zum Juli 2008 Pressemitteilung Nr.296 vom 11.08.2009 - Großhandelspreise Juli 2009: – 10,6% zum Juli 2008 Deutsche Produktion stagniert im Juni wider Erwarten - Die Produktion im produzierenden Sektor Deutschlands ist im Juni entgegen den Erwartungen der Experten nicht weiter gestiegen, sondern sogar leicht gesunken. Also sinkende Löhne (Agenda 2010 Niedrigtslohnsektor) führten zu sinkenden Großhandelspreise und zu sinkenden Verbraucherpreise diese in die Krise und zu sinkender Produktion führten. Also eine echte klassische Deflation
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alfred
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« Antworten #20 am: August 12, 2009, 11:37:18 » |
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Auch nicht schlecht, also können wir uns mit sinkenden Nettoreallöhnen mehr leisten als vorher.  Aber keine Bange, Deine Deflation kommt schon noch - ebenso wie die darauffolgende Inflation. Auf holprige Beweisführungen wird man ja noch hinweisen dürfen, oder?
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Sybilla
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« Antworten #21 am: August 12, 2009, 12:57:02 » |
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Auch nicht schlecht, also können wir uns mit sinkenden Nettoreallöhnen mehr leisten als vorher.  ... Diese Vorstellung ist ebenso verführerisch wie gefährlich. Welche Auswirkungen hat zum Beispiel der Preisverfall bei Molkereiprodukten (darunter Quark: − 25,6%; frische Vollmilch: − 21,0%; Butter: − 18,9%) zum einem können sich die Konsumenten mehr Quark, frische Vollmilch und Butter kaufen hingegen die Erzeuger also die Milchbauern weiger Kaufkraft für Konsumgüter und Dienstleistungen besitzen. Im Fazit wirkt sich eine Deflation bei sehr oberflächlicher Betrachtung für die Verbraucher positiv aus hingegen sich eine Deflation für den Erzeuger aufgrund sinkender Einnahmen sehr negativ auswirkt. Durch diese Auswirkungen sinkender Umsatz= sinkendes Einkommen werden viele Unternehmen/Milchbauern in ihrer Existenz gefährdet. HöfesterbenWelche Folgen hat ein Höfesterben und der Anstieg von Unternehmensinsolvenzen? Ein abruptes absinken der Kaufkraft führt zu weniger Investitionen in Produktionsgüter und weniger Konsum von Waren und Dienstleistungen was zu einen weiteren Rückgang der Binnenkonjunktur und zu vermehrten Aufgabe von Einzelhandelsgeschäften führt die Produktion von Konsum- und Verbrauchsgütern sinkt weiter ab die Nachfrage nach Dienstleistungen sinkt noch weiter ab..... ESCADA - Die Lichter gehen aus Wirtschaftslage in Europa auf neuem Tiefpunkt 12. August 2009, 12:11 Uhr
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« Letzte Änderung: August 12, 2009, 12:59:26 von Sybilla »
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Strombolli
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« Antworten #22 am: August 12, 2009, 15:56:04 » |
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DAS ist der Aufschwung! Zahllose gutmeinende, ambitionierte Menschen stürzen sich, als Alternative zum abhängigen Arbeitsverhältnis in die scheinbare Lösung aller Probleme: die Selbstständigkeit. Ohne zu wissen, welche Fallstricke dieses überorganisierte Deutschland so alles für kleine Selbsständige parat hat. Die Folge: Leerstehende Handelsflächen, Geschäfte aller Art, Autohäuser, allgemeiner Werkstätten... usw. Aber, lt. Bänker sind ja die Ex-Geschäftsleute einfach zu blöd und das ist die natürliche Auslese des Marktes. Wer kaputtgeht, ist unfähig und es nicht wert eine "Unternehmerpersönlichkeit" zu sein! Wieviele Existenzen werden damit jedes Jahr bis auf weiteres vernichtet? Wieviele schaffen/erzwingen durch Lavieren und Schummeleien innerhalb der Familie bzgl. Verantwortlichkeiten und Namensgebung ein schlingerndes Weitermachen? Erst heute bin ich wieder durch die Nachbargemeinde mit Stadtrecht gefahren. Der Landhandel geschlossen, Ex-SCHLECKER zu vermieten, LPG-Kulturhaus zerfällt, LOTTO-Annahmestelle tot, Fruchthandel geschlossen, Elektromeisterbetrieb geschlossen, Bahnhof zu verkaufen .... und so geht das weiter. Tribut an eine Gesellschaft die auf Wachstum der Großen zwecks Steigerung der Profite setzte. Das die Rechnung nicht aufgehen könnte, dämmerte kurzzeitig einigen. Mittlerweile ist man schon fast wieder zur Tagesordnung übergegangen. Kohls Mädchen lässt es gemächlich angehen. Obama im Umfragetief und "under attack" des Großkapitals. - Tolle Show. Die Lage ist bescheiden, aber alle wollen so weitermachen. Könnte ja mit Experimenten noch viel schlimmer kommen. Urknall, lass Hirn vom Himmel regnen! Nachtrag: " Union und FDP wollen auf den Mond" - Meinen Segen haben sie. Wenn sie dann da bleiben. Aber: Haben wir denn schon so viele große Raumschiffe? Oder ist das nur ein Trick sich vor der Klimakatastrophe in den Weltraum zu retten?
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« Letzte Änderung: August 12, 2009, 16:02:27 von Strombolli »
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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
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alfred
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« Antworten #23 am: August 13, 2009, 01:16:14 » |
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Deflation ist noch nicht - Du kannst doch nicht einfach mit alten Mainstreammeldungen einen Adhoc-Zustand beweisen wollen, der noch gar nicht eingetreten ist.
Es sind Anzeichen und die treten geballt & gehäuft auf. Jeder logisch denkende Mensch registriert diese Zeichen und zieht seine Schlüsse daraus.
Kopflose Panik ist allerdings nicht der klügste aller Schlüsse...
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To be is to do (Socrates), To do is to be (Sartre), Do be do be do (Sinatra)
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Volkseigentum
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« Antworten #24 am: August 13, 2009, 07:02:28 » |
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Dann bleibt die Frage zu klären, warum die Kurzarbeit verlängert und monströse Summen in die Märkte gepummt werden. Es ist offensichtlich, man bekämpft Deflation mi Inflation. Was daraus folgen kann, dürfte klar sein........................... Reg.
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Die zweite Welle des Sozialismus ist im Anrollen.
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ManOfConstantSorrow
Beiträge: 5652
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« Antworten #25 am: August 13, 2009, 11:13:48 » |
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Jetzt ist es sogar schon soweit, daß bürgerliche Kommentatoren feststellen, daß die Gewerkschaften zahnlos sind und an den Folgen nicht nur die Arbeiter zu leiden haben, sondern die gesamte Gesellschaft... Beschäftigte zahlen drauf
Berlin. Deutsche Arbeitnehmer können sich von ihrem Lohn weniger kaufen als 2004. Während die Reallöhne gefallen sind, stiegen die Kapitaleinkünfte und die Gewinne der Selbstständigen kräftig. http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/1876475_DIW-Studie-Beschaeftigte-zahlen-drauf.htmlLohnquote auf Rekordtief Schwache Gewerkschaften
Berlin. Die deutschen Arbeitnehmer haben in den vergangenen Jahren erstmals während eines Aufschwungs weniger verdient. Während die Kapitaleinkünfte und die Gewinne der Selbständigen boomten, gingen die Reallöhne laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) seit 2004 zurück. http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/1876448_Lohnquote-auf-Rekordtief-Schwache-Gewerkschaften.htmlDie Arbeitnehmer sind seit Jahren, gar Jahrzehnten die Verlierer in Deutschland. Lange Zeit stiegen ihre Reallöhne kaum schneller als die Preise. Seit 2004 bleiben sie sogar dahinter zurück, so dass die Beschäftigten sich von ihrer Arbeit immer weniger leisten können. Gleichzeitig verdienen Kapitalbesitzer und Selbständige immer besser.
Irgendetwas ist schief gelaufen in diesem Land. Politiker, Manager und etliche Ökonomen haben sich viele Rechtfertigungen für die Umverteilung von unten nach oben einfallen lassen: Die Globalisierung sei schuld, Deutschland müsse seine Wettbewerbsfähigkeit steigern. Am Ende zahle sich der Verzicht doch für alle aus, wenn die Beschäftigung wachse.
Alles Unsinn. Kein anderes EU-Land hat seine Arbeitnehmer so gedrückt und die Kapitalbesitzer so gepäppelt. Kein anderes Land hat derart auf den Weltmärkten aufgetrumpft und andere Nationen mit seinen ständig wachsenden Exportüberschüssen so in die Enge getrieben.
Man muss kein Klassenkämpfer sein, um das deutsche Geschäftsmodell für gescheitert, ja für krank zu erklären. Mit ihrer Gier nach noch mehr Verzicht und neuen Exportrekorden haben die Deutschen ihren Beitrag zur Finanzkrise geleistet. Gern mokieren sie sich über die Amerikaner, die über ihre Verhältnisse gelebt hätten.
Wer permanent unter seinen Verhältnissen lebt, ist aber ebenso für die gefährlichen Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft verantwortlich. Deutschland muss das Gleichgewicht wiederfinden. Eine Stärkung der Arbeitnehmer und höhere Löhne sind ein Gebot nicht nur der Gerechtigkeit, sondern auch der ökonomischen Vernunft. http://www.fr-online.de/top_news/1876381_Kommentar-Unter-unseren-Verhaeltnissen.html
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« Letzte Änderung: August 13, 2009, 11:18:03 von ManOfConstantSorrow »
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
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Sybilla
Beiträge: 332
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« Antworten #26 am: August 13, 2009, 16:10:26 » |
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Im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 ging das preisbereinigte BIP um 7,1% zurück.Das Wirtschaftswachstum von 0,3 % im Vergleich Winter - Frühjahr (Abwrackprämie - Konjunkturprogramme) ist meines Erachtens kein Grund zum euphorischen und überschwänglichen Jubel (45 Tage bis zur Bundestagswahl) oder ein Anzeichen für eine bevorstehend und nachhaltiger Erholung der deutschen Wirtschaft. Viele Medien spielen mit und berichten im medialen Gleichklang "nur" die frohe Botschaft vom Wachstum der D Wirtschaft um 0,3 % Zweites Quartal - BIP schrumpfte in EU um 4,8 ProzentStellenabbau:Insolvenz - Arcandor: Primondo streicht 3 700 StellenFlüchtige ZeitenDer Arbeitsplatz ist befristet und unsicher. Der akademische Nachwuchs lebt in “Prekarität”, er wird zum Wanderarbeiter auf höherer Ebene. Die nationalen Bildungstrümpfe, unter ihnen Geisteswissenschaft, werden im europäischen Vereinheitlichungsmorast versenkt. Es ist, als wollte man alten Wein aus ehrwürdigen Fässern in Bierflaschen mit Patentverschluss umfüllen. … Beherzten Bürgern ist zu danken, dass sich das Bundesverfassungsgericht eindeutig zu unveräußerlichen Rechten eines souveränen Staates bekannte, nachdem sie in den Gehirnen der politischen Klasse nicht mehr vollzählig gespeichert sind. Ihm obliegt letztlich die Gestaltungsmacht über die wirtschaftlichen, kulturellen Lebensverhältnisse. Sie dürfen von keiner Vertragsunion eingeengt werden. Damit ist eine Koexistenz von EU und souveränem Mitgliedstaat angemahnt und kein Untertänigkeitsverhältnis. Europa wird kein Bundesstaat, kein unbeweglicher Felsblock in der Landschaft, sondern eine bewegliche und bewegende Kette, die nur so stark ist wie ihre Glieder - und das sind Nationen und Identitäten. WestLB nutzt Bad Bank zuerstAngesichts dieser Faktenanalyse sehe ich keinen Grund zum aufatmen.Den Wählerinnen und Wähler wird eine Welt gemalt so wie sie den Wahlkämpfern der Großen Koalition gefällt.
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Isäiba
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« Antworten #27 am: August 15, 2009, 05:48:54 » |
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Die Lage der Nation , wie ich Sie sehe...wir leben in einen Ballaballaland 
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Sybilla
Beiträge: 332
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« Antworten #28 am: August 18, 2009, 15:38:26 » |
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Politische Tatenlosigkeit verschärft zusehends die Finanz- und Wirtschaftskrise. Anhaltende US-Bankenkrise könnte für Einlagensicherung zum Problem werden Experten erwarten zweite BankenkriseDIHK-Studie - Wirtschaftskrise kostet Exporteure 180 MilliardenDas Abwürgen der Binnenkonjunktur durch die Agenda 2010 Entzug von Kaufkraft durch sinkende Reallöhne und einen ausufernden Niedriglohnsektor sowie die Erhöhung der MwSt. um 3% Punkte verstärkt die Krise im Binnenmarkt. Metro rechnet nochmal nach - Übernahme von Karstadt-Filialen wackeltSomit führt die Realität die monatliche Meldung von einen stabilen Konsumklima ad absurdum. Ein gesetzlicher Mindestlohn auf westeuropäischen Niveau ist zur Bewältigung der Krise der Binnenkonjunktur zwingend erforderlich. Der Strukturwandel von einer Exportwirtschaft zu einer Wirtschaft des EU weiten Binnenmarktes ist unumgänglich.
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milly
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« Antworten #29 am: August 18, 2009, 16:28:10 » |
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ok @sibylle  nun haben wir alle - oder zumindest viele hier in diesem forum - verstanden, warum es rein rechnerisch und wirtschaftlich schon unumgänglich ist, einen anderen weg einzuschlagen als den bisherigen. die unterschiedlichen zugangsweisen, vorstellungen und umsetzungsmöglichkeiten werden ja hier in diesem forum rund um die uhr ausführlichst und beseelst genug diskukutiert. von dir habe ich irgendwo mal gelesen "arbeit muss sich wieder lohnen" (fdp-slogan) und "mindestens 7,50/h". andere konstruktive handlungsalternativen von dir müssen mir bisher entgangen sein.
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