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Autor Thema: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation  (Gelesen 5463 mal)
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mohandry


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« Antworten #105 am: September 17, 2009, 15:11:54 »

nun, Fakt ist, dass die Staatsverschuldung in D schon nahezu 85% des BIP erreicht hat.
Das alleine wäre an und für sich noch nicht das ganz grosse Problem, denn unsere Volkswirtschaft ist im internationalen Vergleich schon (noch) sehr stark.

Die Konsequenzen ergeben sich vielmehr für das "laufende Geschäft". Bei Steigerung der Schuldenlast werden die Kreditratings schlechter, die Zinsen für dieses Kapital steigen.

Ausgehend von der aktuellen Haushaltslage - soweit hier überhaupt belastbare Zahlen veröffentlicht werden - bedeutet dies, dass der Spielraum für eine Regierung (welcher Coleur auch immer) geringer wird.

Man darf nicht vergessen, dass die aktuellen Steuereinnahmen nicht das exakte Bild darstellen: Unternehmenssteuern kommen meist mit 1-1,5jähriger Verzögerung zum Tragen. Somit ist der Anteil der Steuereinnahmen, der von Unternehmen stammt, aus den Zeiten grossen Aufschwungs und ohne Wirtschaftskrise.

Optimistische Schätzungen gehen davon aus, dass die Steuereinnahmen der Jahre 2010 und 2011 - bei leichtem Wirtschaftswachstum - dennoch um knapp 20% einbrechen werden.

Weniger Einnahmen - mehr Ausgaben für Zinsbelastungen, das schränkt den Handlungsspielraum der Regierung ein.

Auf Basis der Steuerschätzungen ist da absolut keine Möglichkeit, mehr als das wirklich notwendige an Ausgaben zu bewältigen (wenn man eine Schuldenerhöhung vermeiden will).

Die Ausgabenkürzung kann von einer Regierung nur "massentauglich" vorgenommen werden, gleiches gilt für die Erhöhung der Einnahmen.

Die Spitzenverdiener mit 10+% mehr zu belasten, bringt sehr wenig Geld, da es immer noch eine kleine Minderheit im Lande ist (gemessen an 82 Mio Leuten).

Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer (Anpassung des 7%-Satzes auf 19, oder Erhöhung des 19%-Satzes schrittweise auf 25%) bringen nun mal das meiste Geld. Denn: ein gewisses Mass an Konsum muss jeder bewältigen, auch der H4-Bezieher.

Die Einführung eines bundesweiten Mindestlohns (z.B. 10 Euro/Std) würde zwar mehr Geld in den direkten Konsum bringen, aber zu einem Grossteil von den dadurch höheren Kosten der Unternehmen durch Steuermindereinnahmen wieder egalisiert.

Es würde aus meiner Sicht zwar wenig Job kosten, allerdings auch nicht mehr Jobs produzieren, lediglich der Verdrängungswettbewerb würde massiv zunehmen (wenn ich als UNternehmer schon 10 Euro zahlen muss, dann will ich die optimalste Leistung dafür bekommen).
Da ein Überangebot an AN herrscht, würde dies auch ohne Probleme von Unternehmen so gehandhabt werden können.

Ergo:
- die Lage ist sehr schlecht, die Perspektiven sind nicht allzu gut
- die nächste Regierung (egal welche Farbe) wird zwangsläufig das Massenmodell fahren müssen, um die Handlungsfähigkeit des
  Staates aufrecht zu erhalten
- Steuererhöhungen (primär Verbrauchssteuern) werden erhöht werden müssen
- zusätzliche Investitionen in Sozialsysteme (Rente, KV, ALG1+2) werden maximal auf das Notwendige ausgedehnt, und da primär
   auf RV
- die reale Zahl der Leute ohne Beschäftigung wird bis 2011 im Jahresmittel auf 8-9 Mio steigen

Einziger Ausweg wäre ein Wachstum unserer Wirtschaft um durchschnittlich 5% p.a. - wer immer das hinbekommen soll ....

Obwohl ich persönlich die Ansätze von Die Linke schon gut finde, muss ich in einem Punkt widersprechen:
die Änderung der Kapital- und Besitzstrukturen an Unternehmen würde an der Situation absolut nichts ändern können.


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Den wahren Wert einer Gesellschaft erkennt man nicht an deren Vermögen,
sondern daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht.

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« Antworten #106 am: September 30, 2009, 11:07:06 »

Arbeitsmarkt September 2009:

Wenige Tage nach der Bundestagswahl verkündet die BA eine absinken der Arbeitslosigkeit ist die Arbeitslosigkeit wirklich abgesunken, oder wird das Absinken der Arbeitslosigkeit mittels kreativer Statistik suggeriert?
Bei sorgfältiger Betrachtung der BA Monatsberichte fällt auf, dass viele Zahlen auf Schätzungen und Hochrechnungen beruhen. Für mich stellt sich deshalb die Frage wird die Zahl der Arbeitslosen seitens der BA gezählt oder geschätzt?

Prognose: Deutschland verliert 1,8 Millionen Stellen

Im September 2009 hat die BA 3.346.459 Arbeitslose in der Statistik erfasst

Die Zahl der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit (Arbeitslosigkeit registriert nach § 16 SGB III) sinkt laut BA Bericht im September 2009 Seite 51 um 115.987 Personen auf 3.346.459 Personen (3.462.446 Personen, August) ab.

Allerdings befanden sich Im Monat September (vorläufig und hochgerechnet) 1,52 Mio Personen (BA Bericht September 2009 Seite 6) in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme. Darunter sind 336.779 Personen in einer  Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II Wobei  von einer Untererfassung auszugehen ist, *3). Wie viele Personen in den fehlenden 28 % gefördert werden, wäre reine Spekulation.

Fußnote BA Bericht September 2009 Seite 84
1) Die Hochrechnung am aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der Vergleich mit Vorjahresergebnissen nur eingeschränkt möglich.
*3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben für 2009 [Januar bis Juni; Datenstand Juni 2009] nur ca. 72 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2008  stieg die Zahl der Arbeitslosen im September 2009  um 265.560 auf 3.346.459 Personen an (BA Bericht September 09 Seite 51)

Außer den Leistungsempfängern gab es im Mai noch 413.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen. Von allen Arbeitslosen erhielten 88 Prozent Leistungen
(BA Bericht September 2009 Seite 21)

Somit wurden (vorläufig und hochgerechnet) im September 2009

3.346.459 Personen als arbeitslos erfasst und
1.524.004 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente
 413.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat (letzte Erhebung Mai 2009) keine Geldleistungen bezogen

In der Summe sind das 5.283.463 Personen

+ ca. 1,5 Millionen Personen in Kurzarbeit ( Juni 2009 1.433.269)

Kurzarbeit: 

(letzte Zahl in der Zahlenreihe Juni 2009 1.433.269 BA Bericht September 2009 Seite 56)Die aktuelle Zahl (September 2009) der Personen in Kurzarbeit konnte ich im BA Bericht September 2009 nicht erkennen.

„Kurzarbeit droht nutzlos und teuer zu werden“

Leistungsempfänger 3): (ALG I; ALG II; Sozialgeld) A Bericht September 2009 Seite 51
3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.


Leistungsempfänger3)
- Arbeitslosengeld 1.134.220
- erwerbsfähige Hilfebedürftige (Alg II) 4.913.859
- nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.819.882

Im September 2009 gibt es laut BA Bericht 7.867.961  Leistungsempfänger von ALG I, ALG II und Sozialgeld  BA Bericht September 2009 Seite 51.  Darunter 6.048.079 Leistungsempfänger im Bereich des ALGI und ALG II.

Saisonbereinigt sinkt die Zahl der Arbeitslosen um 12.000 auf 3.461.000 ab (Seite 58 BA Bericht September 2009)

Zitat
22 Die statistische Erfassung der Inanspruchnahme arbeitsmarktpolitischer
Instrumente wird erst nach drei Monaten endgültig abgeschlossen, damit
Nacherfassungen und Datenkorrekturen nach dem Berichtsmonat
noch berücksichtigt werden können. Um trotzdem monatlich aktuell berichten
zu können, werden die Ergebnisse des Berichtsmonats hochgerechnet.
Bei neuen Maßnahmen ist das aufgrund fehlender Erfahrungswerte
nicht möglich; auf Bundesebene können allerdings Abschätzungen
vorgenommen werden. (BA Bericht September 2009 Seite 18 )

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200909.pdf


Erstellt von Sybilla am 30.09.09 11 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden.
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« Antworten #107 am: September 30, 2009, 11:38:06 »

Interview mit Claudia Daseking und Solveig Koitz über die rechtswidrige Hartz IV-Sanktionspraxis. Teil 1 - Teil 3


"Aushungern und Fordern"
"Materielle Not bis hin zur Todesangst"
"Sparen statt fördern"

Die soziale Realität in Deutschland im 21. Jahrhundert nach 11 Jahren einer Regierungsbeteiligung von Sozialdemokraten.

Links repariert!
« Letzte Änderung: September 30, 2009, 12:34:29 von Sybilla » Gespeichert

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« Antworten #108 am: September 30, 2009, 11:45:37 »

wow @sibylla evil
wem spricht das nicht aus dem herzen...
leider scheinen alle server down zu sein oder die links funzen nicht...
lg
milly
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« Antworten #109 am: September 30, 2009, 12:35:29 »

wow @sibylla evil
wem spricht das nicht aus dem herzen...
leider scheinen alle server down zu sein oder die links funzen nicht...
lg
milly

Danke, jetzt funzen alle!
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« Antworten #110 am: Oktober 01, 2009, 21:01:12 »

Lage im Einzelhandel

Zitat




"GfK prognostiziert kontinuierlich Konsumklima hellt sich auf " - das Statistisches Bundesamt berichtet kontinuierlich von weiterer Eintrübung bei den Einzelhandelsumsätzen

Im Vergleich die GfK Prognosen mit den Fakten des Statistisches Bundesamt :

Kognitive Dissonanz
Beschreibt die Widersprüche zwischen Wirklichkeit und utopischen Wunschdenken, es gibt zwei grundlegende Strategien:
- Sich an der Wirklichkeit orientieren und sich um Besserung bemühen.
- Die Wirklichkeit manipulieren und an der Utopie „Pippi Langstrumpf Welt“ festhalten, um so das Wohlgefühl des Erfolgs zu bewahren.

GfK Prognosen und die Entwicklung des Einzelhandelsumsatz seit Januar 2008

Januar 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,5 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im Januar 2008 real um 0,6% gestiegen
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 086 vom 29.02.2008
… Allerdings ist zu berücksichtigen, dass im Januar 2007 erstmals die neuen höheren Mehrwertsteuersätze galten….

Februar 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,5 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im Februar 2008 real um - 0,3% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 135 vom 01.04.2008

März 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,5 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im März 2008 real um - 6,3% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 171 vom 02.05.2008 

April 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,8 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im April 2008 real um - 1,0% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 201 vom 30.05.2008 

Mai 08 Gesamtindikator Konsumklima 5,6 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im Mai 2008 real um 0,7% gestiegen
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 237 vom 01.07.2008 

Juni 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,7 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im Juni 2008 real um - 3,9% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 278 vom 01.08.2008

Juli 08 Gesamtindikator Konsumklima 3,6 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im Juli 2008 real unverändert
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 321 vom 01.09.2008

Augsut  08 Gesamtindikator Konsumklima 1,9 Punkten
Einzelhandelsumsatz im August 2008 real um  - 3,0%  gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 375 vom 01.10.2008

September  08 Gesamtindikator Konsumklima 1,6 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im September 2008 real um 1,2% gestiegen
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 407 vom 31.10.2008 
…Allerdings hatte der September 2008 mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Vorjahresmonat….

Oktober  08 Gesamtindikator Konsumklima 1,8 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 455 vom 01.12.2008
Einzelhandelsumsatz im Oktober 2008 real um - 1,5%  gesunken

November 08 Gesamtindikator Konsumklima 1,9 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.007 vom 09.01.2009
Einzelhandelsumsatz im November 2008 real um - 3,0%  gesunken
...Allerdings hatte der November 2008 mit 25 Verkaufstagen auch einen Verkaufstag weniger als der Vorjahresmonat....

Dezember 08 Gesamtindikator Konsumklima 2,2 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.038 vom 03.02.2009 Im Dezember 2008 erzielte der Einzelhandel in Deutschland real  - 0,3%   weniger Umsatz als im Dezember 2007. Allerdings hatte der Dezember 2008 mit 25 Verkaufstagen auch einen Verkaufstag mehr als der Vorjahresmonat.

Einzelhandelsumsatz 2008 real um 0,4% gegenüber 2007 gesunken

Januar 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,1 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.078 vom 05.03.2009 Einzelhandelsumsatz im Januar 2009 real    -1,3% gesunken

Februar 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,3 Punkten.
Statistisches Bundesamt  Pressemitteilung Nr.132 vom 01.04.2009  Einzelhandelsumsatz im Februar 2009 gegenüber Februar 2009 real    - 5,3% gesunken  Der Februar 2009 hatte allerdings mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Februar 2008.

März 2009  GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,6 Punkten.
Statistisches Bundesamt  Pressemitteilung Nr. 168 vom 04.05.2009 Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im März 2009 real   - 1,5% niedriger    als im März 2008. Der März 2009 hatte mit 26 Verkaufstagen zwei Verkaufstage mehr als der März 2008

April 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,5 Punkten.
Statistisches Bundesamt  Pressemitteilung Nr.205 vom 29.05.2009

Einzelhandelsumsatz im April 2009 real um    - 0,8% gesunken    

Mai 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,5 Punkte
Statistisches Bundesamt  Pressemitteilung Nr. 243 vom 01.07.2009  Einzelhandelsumsatz im Mai 2009 real    - 2,9% niedriger    als im Mai 2008
Der Mai 2009 hatte allerdings mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Vorjahresmonat…..

Juni 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,5 Punkte
Pressemitteilung Nr.289 vom 03.08.2009  Einzelhandelsumsatz im Juni 2009 real um     - 1,6% gesunken. Beide Monate hatten jeweils 25 Verkaufstage. 

Juli 2009 GfK  Gesamtindikator  Konsumklima2,9 Punkte
Pressemitteilung Nr.321 vom 01.09.2009  -Einzelhandelsumsatz im Juli 2009 real um - 1,0% gesunken. Beide Monate hatten jeweils 27 Verkaufstage.


August 2009 der GfK Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,0 Punkten im Juli für August einen Wert von 3,5 Punkten.
Pressemitteilung Nr.374 vom 01.10.2009  -Einzelhandelsumsatz im August 2009 real um   - 2,6% gesunken. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage.


September 2009 der GfK Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,4 Punkten im August für September einen Wert von 3,7 Punkten

Oktober 2009 der  GfK Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,8 Punkten im September für Oktober einen Wert von 4,3 Punkten.

Quelle: Gesamtindikator Konsumklima http://www.gfk.com/group/press_information/press_releases/004539/index.de.html] [url]http://www.gfk.com/group/press_information/press_releases/004539/index.de.html [/url]

Quelle: Einzelhandelsumsätze
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Navigationsknoten__Startseite1.psml

Wenn die GfK angesichts der Fakten eine weiterhin robuste  Kauflaune prognostiziert gleicht das dem pfeifen im dunklen Wald. Ich fürchte, die Reformen der Agenda 2010 haben Handel und Handwerk in eine tiefe Krise gestürzt. Die nicht mit Geldschöpfung überwunden werden kann sondern nur mit der Abkehr von der verhängnisvollen Agenda 2010 Politik.

Warum orientieren sich Politik und Medien nicht an der Wirklichkeit und bemühen sich um Besserung und Wahrheit sondern suggerieren eine positive Stimmung, die es so weder am Arbeitsmarkt in der Wirtschaft noch im Einzelhandel gibt?

Warum das Konsumklima besser ist als die Realität

Zitat
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« Antworten #111 am: Oktober 02, 2009, 06:58:10 »

die GfK misst repräsentative Prognosen, also in die Zukunft gerichtet.
IFO, Börsenbarometer u.ä. messen die Realsituation, somit in die Vergangenheit gerichtet.

Während zweitere Hardfacts sind - also belastbare Zahlen - ist im ersteren neben einem Anteil an Hardfacts auch sehr viel Erwartungshaltung (Psychologie) enthalten. Deswegen die Abweichungen, die es übrigens schon immer gegeben hat.

Eine etwas verlässlichere Grösse ist der Mittelstandsindex (keine fest eingeführte Größe, wird primär von IHK/HWK erhoben).
Da sieht es dann schon etwas negativer aus, da hier auch tagespolitische Einflüsse ihren Niederschlag finden.
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« Antworten #112 am: Oktober 02, 2009, 10:55:47 »

die GfK misst repräsentative Prognosen, also in die Zukunft gerichtet.
IFO, Börsenbarometer u.ä. messen die Realsituation, somit in die Vergangenheit gerichtet.

Während zweitere Hardfacts sind - also belastbare Zahlen - ist im ersteren neben einem Anteil an Hardfacts auch sehr viel Erwartungshaltung (Psychologie) enthalten. Deswegen die Abweichungen, die es übrigens schon immer gegeben hat.

Eine etwas verlässlichere Grösse ist der Mittelstandsindex (keine fest eingeführte Größe, wird primär von IHK/HWK erhoben).
Da sieht es dann schon etwas negativer aus, da hier auch tagespolitische Einflüsse ihren Niederschlag finden.



Naja deshalb setze ich die lange Zahlenreihe zum Vergleich ein, der Gesamtindikator Konsumklima ist von 1,6 Punkten im September 2008 auf  einen Wert von 3,7 Punkten im September 2009 gestiegen. Die Einzelhandelsumsätze sind seit September 2008 Monat für Monat gesunken.
Das zeigt schon die Kognitive Dissonanz  auf, dass sich zwar der prognostizierte GfK - Konsumklima index erhöht hat aber die  Einzelhandelsumsätze im Prognosezeitraum rapide abgesunken sind.

Der Maschinenbau hat abermals weniger Aufträge erhalten hat, aber das nun die Hoffnung besteht, dass dies nun doch endlich die Talsohle sein müsse.
Zitat


Die Probleme werden größer und größer..... der Spielraum für Steuersenkungen wird knapp und knäpper...

 
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« Antworten #113 am: Oktober 02, 2009, 11:24:19 »

Die Probleme werden größer und größer..... der Spielraum für Steuersenkungen wird knapp und knäpper...
 

Ja, das stimmt. Aber vielleicht bin ich da auch ein Sonderfall - Steuersenkungen sind mir gar nicht so wichtig.

Ich stehe auf dem Standpunkt, wenn das Finanzamt von mir 100000 Euro Steuern haben will, dann mag das subjektiv ungerecht sein, aber ich weiss auch, dass mir - je nach aktueller Progression - noch an die 200000 Euro netto übrig bleiben. Und je höher das Einkommen ist, desto virtueller wird der Steuerabzug.

Bei 45% Steuer und einem z.vst.EK von 3 Millionen, gut da bleiben auch noch 1,7 Mios übrig, das sollte doch reichen.

Und leider zahlen die meisten der Normalverdiener (vor allem wenn Kinder da sind) sowieso keine Steuern mehr, weil die Gehälter zu gering und die Freibeträge entsprechend angemessen sind.

Somit bin ich nicht böse, wenn die Regierung beschliesst: keine Senkung der Steuern, dafür eine Aufwertung des Sozialstaates. Da könnte ich - sofern ich wieder Steuern zahlen muss - absolut damit leben.

Eine MwSt-Senkung wird es - schon alleine im europ. Vergleich - sowieso nicht geben (können).

Ich kann die Debatte deshalb nicht nachvollziehen, warum eine Regierung den sog. Mittelstand (was de facto ja nur die Besserverdiener im Mittelstand betrifft) steuerlich entlasten muss, wenn die meisten aus der klassischen Mittelstandsgruppe sowieso keine Steuern (oder minimal) bezahlen müssen.

Das Geld lieber in Transferleistungen und Bildung stecken wäre viel sinnvoller, als es den steuernzahlenden Bürgern zurückzugeben.

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« Antworten #114 am: Oktober 03, 2009, 10:15:30 »

...
Ich kann die Debatte deshalb nicht nachvollziehen, warum eine Regierung den sog. Mittelstand (was de facto ja nur die Besserverdiener im Mittelstand betrifft) steuerlich entlasten muss, wenn die meisten aus der klassischen Mittelstandsgruppe sowieso keine Steuern (oder minimal) bezahlen müssen.

Das Geld lieber in Transferleistungen und Bildung stecken wäre viel sinnvoller, als es den steuernzahlenden Bürgern zurückzugeben.

Ein sehr wichtiger Ansatz: Wer oder was ist eigentlich Mittelstand? Diese Frage stellte ich hier schon vor etlicher Zeit. Es wird nie präzisiert und jeder kleine Klitschenbesitzer zählt sich leichtsinnigerweise dazu und wählt FDP. Deren Klientel residiert ein paar Etagen höher. Mittelstand ist nur ein nach unten erweitertes Synonym um mehr Stimmen zu bekommen und abzugrenzen.

----

Ach so: Wieso überrascht mich die Schlagzeile des FOCUS "Union und FDP haben im Wahlkampf versprochen, die Steuern zu senken. Vor Beginn der Koalitionsverhandlungen wird klar, wie prekär die Haushaltslage ist." überhaupt nicht? Sämtliche neuen Regierungen, die übernehmen mussten, fanden immer eine "katastrophale Finanzlage" vor, um dann Scheußlichkeiten zu verkünden. Politiker sollen doch Schaden vom deutschen Volk fernhalten?! 
« Letzte Änderung: Oktober 03, 2009, 10:24:11 von Strombolli » Gespeichert

Viele, die "graue Masse" der Menschen, sind mir einfach zu blöd. Nur deshalb können die Ausbeuter dieser Welt über uns triumphieren. Voller Ideen und Kreativität sehnte ich mich nach gut bezahlter Arbeit! Diese Chance wird mir in der Bundesrepublik systematisch verbaut! VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
mohandry


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« Antworten #115 am: Oktober 03, 2009, 12:36:11 »

die Definition des Mittelstandsbegriffs ist in der Tat eine Ausweichredewendung. Er ist nicht klar umrissen.

Nach Wording der Arbeitgeberverbände und daran orientierten sog. "Wirtschaftsfachleuten" wird der Mittelstand komischerweise nicht am Geld (Einkommen, Vermögen) festgemacht, sondern an der wirtschaftlichen Produktivleistung.

Da diese Institute schon per se der FDP sehr nahe stehen (ideologisch), kann man wohl davon ausgehen, dass die FDP gleiche Definition(en) benutzt.

Nach dem Produktivitätsprinzip gehören die kleinen Einzelhändler, 1-2Mann GmbHs und der Imbissbesitzer definitiv nicht dazu.
Bei der Prod-Leistung ist im Bereich der Angestellten etwa der Fachbereichsleiter (Facharbeiter mit höherer Qualifikation), das untere Management+ und Personen, die viel Kapitalproduktivität zur Verfügung stellen können (Reiche, Topverdiener, usw.).

Ich habe in meinem Verwandtenkreis auch einen überzeugten FDP-Wähler (Hessen, bisher CDU-WÄhler).
Beschäftigt in einer Bank als Assetberater, Jahreseinkommen brutto um die 100000 Euro.
Er sieht sich beispielsweise als Mittelständler. Er hat die FDP gewählt, weil es hier für ihn persönlich massive Steuerentlastungen (würde bei seinem Einkommen gut 8-10T Euro pro Jahr ausmachen) versprochen wurden. Seine Frau hat er zur Bestandssicherung gleich mit auf die FDP-Linie gebracht.

Ich hatte mit ihm im VOrfeld auch über Politik diskutiert. Mein Argument, dass angesichts der Joblage in D er nicht darauf vertrauen kann, im Falle einer Entlassung (warum auch immer) sofort wieder einen neuen Job zu finden. AUch hier ist der Weg zu H4 nur 12 Monate + Aufbrauch Schonvermögen.
Mein Argument, er solle doch eine Politik unterstützen, die nachhaltig zumindest Jobs schaffen und das Lohngefüge etwas angleichen kann, fiel leider nicht auf fruchtbaren Boden.

Somit ist der Begriff Mittelstand bewusst definiert worden, weil hier auch die ominösen Leistungsträger angesiedlet sind (die die den Karren ziehen :-) ) und naturgemäss jeder gerne dazugehören will. Durch die schwammigen Kriterien kann sich wirklich die halbe Menschheit zum Mittelstand zählen.

In meiner Jugendzeit (80er Jahre) war der Mittelstand mit einem mittleren Einkommen gekennzeichnet. KEINE Arbeiter, bestenfalls Ingenieure. Ansonsten der klassische ANgestellte bei einer Bank oder der Abteilungsleiter einer kleinen Firma.

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« Antworten #116 am: Oktober 29, 2009, 16:09:37 »

Arbeitsmarkt Oktober 2009:

Die BA verkündet trotz großer Firmen Insolvenzen, alleine bei Quelle sind 7000 Arbeitnehmer/innen betroffen  ein absinken der Arbeitslosigkeit. Immer bombastischen wird die Zahl der erfassten Arbeitslosigkeit ist die Arbeitslosigkeit im Oktober 2009  wirklich abgesunken, oder wird das Absinken der Arbeitslosigkeit mittels kreativer Statistik suggeriert?
Bei sorgfältiger Betrachtung der BA Monatsberichte fällt auf, dass viele Zahlen auf Schätzungen und Hochrechnungen beruhen. Für mich stellt sich deshalb die Frage, wird die Zahl der Arbeitslosen seitens der BA gezählt oder geschätzt?
Vor allem stellt sich die Frage, woher kommt bei stetig sinkender Arbeitslosigkeit das exorbitant hohe Finanzdefizit der BA?

Prognose: Deutschland verliert 1,8 Millionen Stellen

Im Oktober 2009 hat die BA laut Monatsbericht Oktober 2009 der am 29.10.09 um 10 Uhr 20 veröffentlicht wurden 3.228.625 Arbeitslose in der Statistik erfasst

Die Zahl der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit (Arbeitslosigkeit registriert nach § 16 SGB III) sinkt laut BA Bericht im Oktober 2009 Seite 54 erneut nach 115.987 im September 2009 um 117.834 Personen im Oktober 2009 ab.

Allerdings befanden sich Im Monat Oktober (vorläufig und hochgerechnet) beachtliche  1,63 Mio Personen (September 1,52 Mio Personen) in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme. (BA Bericht Oktober  2009 Seite 6)  Darunter sind 342.211 Personen (September 2009 336.779 Personen) in einer  Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II Wobei  von einer Untererfassung auszugehen ist, *3). Wie viele Personen in den fehlenden 22 % gefördert werden, wäre reine Spekulation.
Das dieser Anstieg um 110.000 Personen  in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme der Zahl der abgesunkenen Arbeitslosigkeit um 117.834 gleicht ist vermutlich reiner Zufall und keinesfalls kreative Statistik der BA um ein bombastisches absinken der Arbeitslosigkeit im Oktober 2009 darzustellen.

Fußnote BA Bericht Oktober 2009 Seite 88
1) Die Hochrechnung am aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der Vergleich mit Vorjahresergebnissen nur eingeschränkt möglich.
*3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben für 2009 [Januar bis Juni; Datenstand Juni 2009] nur ca. 78 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2008  stieg die Zahl der Arbeitslosen im Oktober 2009  um 231.733 Personen an (BA Bericht OKtober 09 Seite 54)

Außer den Leistungsempfängern gab es im Juni noch 418.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen. Von allen Arbeitslosen erhielten 88 Prozent Leistungen
(BA Bericht Oktober 2009 Seite 21)

Somit wurden (vorläufig und hochgerechnet) im Oktober 2009

3.228.625 (3.346.459) Personen als arbeitslos erfasst und
1.625.290 (1.524.004) Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente
418.000 (413.000) Arbeitslose, die im Berichtsmonat (letzte Erhebung Juni 2009) keine Geldleistungen bezogen

In der Summe sind das 5.271.915 (5.283.463) Personen

+ ca. 1,5 Millionen Personen in Kurzarbeit ( Oktober 2009 * 1.457.000 Personen vorläufige Daten; BA Bericht Oktober 2009 Seite 75)

Kurzarbeit: 

„Kurzarbeit droht nutzlos und teuer zu werden“

Leistungsempfänger 3): (ALG I; ALG II; Sozialgeld) BA Bericht Oktober 2009 Seite 54
3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.[/b]

Leistungsempfänger3)
- Arbeitslosengeld 1.078.209 (1.134.220)
- erwerbsfähige Hilfebedürftige (Alg II) 4.906.425 (4.913.859)
- nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.827.237 (1.819.882)

Im Oktober 2009 gibt es laut BA Bericht 7.811.871  (7.867.961)  Leistungsempfänger von ALG I, ALG II und Sozialgeld  BA Bericht September 2009 Seite 54.  Darunter 5.984.634 Leistungsempfänger im Bereich des ALGI und ALG II.

Saisonbereinigt sinkt die Zahl der Arbeitslosen um 26.000(12.000) auf 3.427.000 3.453.000 ab (Seite 61 BA Bericht Oktober 2009)

Zitat
23 Die statistische Erfassung der Inanspruchnahme arbeitsmarktpolitischer
Instrumente wird erst nach drei Monaten endgültig abgeschlossen, damit Nacherfassungen und Datenkorrekturen nach dem Berichtsmonat noch berücksichtigt werden können. Um trotzdem monatlich aktuell berichten zu können, werden die Ergebnisse des Berichtsmonats hochgerechnet. Bei neuen Maßnahmen ist das aufgrund fehlender Erfahrungswerte nicht möglich; auf Bundesebene können allerdings Abschätzungen vorgenommen werden. (BA Bericht Oktober 2009 Seite 18)

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200910.pdf


Erstellt von Sybilla am 29.10.09 11 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden.
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Jene die aufrecht gehen, werden nur historisch hoch angesehen.
BamBooli


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« Antworten #117 am: Oktober 29, 2009, 17:11:32 »

Ich vertraue weder dem Marktradikalismus, noch der verlogenen "sozialen" Marktwirtschaft. Beides ist für mich gesellschaftspolitisch gesehen - eine einzig große, stinkende Mülltonne. Weg mit diesen Gesellschaftssystem. Es ist Schrott.

Es mangelt nicht an kreativen Ansätzen und ist wirklich sehr spannend was man teilweise so entdecken kann. Ich sehe nicht wie sich das von einem Zustand in einen anderen, morphen lässt. Der Kollaps ist unausweichlich und damit meine ich nicht nur allein den politisch-finanziellen.

Diese System ist so konszipiert das alles was danach entsteht, zuvor den Suizid erfordert und selbst einleitet.
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Strombolli


Beiträge: 2888



« Antworten #118 am: Oktober 29, 2009, 18:07:56 »

Mit welchem Gen muss man eigentlich gesegnet sein, Sybilla, um diese Zahlen, die Du da so dankenswerterweise immer wieder darlegst, permanent zu ignorieren und wie unsere "Elite"-Regierung inkl. Banker/Börsianer immer wieder schönzureden. Statistikstricks scheinen in Deutschland erfunden worden zu sein und für den simplen Michel das normalste von der Welt.

Und, BamBooli, das die nächste Wende nicht so "fast" schmerzlos abgeht, wie die von 1989 da stimme ich mit Dir voll überein. Allerdings bin ich hin und hergerissen in dem Wunsch, es noch erleben zu wollen oder lieber doch nicht. Schade nur, das ich Kinder habe, die werden den Scheiss den meine Alterskollegen mit den hinter ihnen stehenden Millionen verzapft haben, ausbaden/bessern müssen.

 
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Viele, die "graue Masse" der Menschen, sind mir einfach zu blöd. Nur deshalb können die Ausbeuter dieser Welt über uns triumphieren. Voller Ideen und Kreativität sehnte ich mich nach gut bezahlter Arbeit! Diese Chance wird mir in der Bundesrepublik systematisch verbaut! VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
BamBooli


Beiträge: 7


« Antworten #119 am: Oktober 29, 2009, 18:35:29 »

... permanent zu ignorieren und wie unsere "Elite"-Regierung inkl. Banker/Börsianer immer wieder schönzureden ...
Das ist eine Schlüsselstelle! Die überwiegende Bevölkerung schläft seelig. Brot und Spiele haben schon immer funktioniert, wenn es darum geht, Menschen von ihrer Wahrheit zu entfernen. Degeneration und Entwurzelung. So flach wie die kurzfristigen Freuden.
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