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Strombolli
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« Antworten #30 am: August 14, 2009, 22:33:18 » |
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Eine nette Ausbeutungsmethode, die man (in meinem Fall) zum 50. Geburtstag geschenkt bekommt, damit man zuhause nicht seinen Hobbys nachgehen kann und gesellschaftlich nützliche Arbeit (30h/Woche) macht, für dessen volle Stelle kein Geld da ist. 30% bezahlt das Land, 30% bezahlt der Landkreis und 30% die Stadt und 10% die Gemeinde oder so (!) Dann wirst Du mit 664 €/Monat für (in meinem Fall) 3 Jahre beschäftigt.
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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
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KI-SH
Beiträge: 123
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« Antworten #31 am: August 14, 2009, 22:35:59 » |
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Oh. Konntest du das nicht blocken ? Hoffentlich ist das kein öffentlicher Job, wo du dich zum Narren machst.
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Sobutai
Beiträge: 269
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« Antworten #32 am: August 14, 2009, 22:38:53 » |
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Eine nette Ausbeutungsmethode, die man (in meinem Fall) zum 50. Geburtstag geschenkt bekommt, damit man zuhause nicht seinen Hobbys nachgehen kann und gesellschaftlich nützliche Arbeit (30h/Woche) macht, für dessen volle Stelle kein Geld da ist. 30% bezahlt das Land, 30% bezahlt der Landkreis und 30% die Stadt und 10% die Gemeinde oder so (!) Dann wirst Du mit 664 €/Monat für (in meinem Fall) 3 Jahre beschäftigt.
Du hast dich vertippt oder ? Ich kann es nicht glauben das du für 664€ im Monat Vollzeit arbeiten gehst.
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Zitat / Song Frank Zappa: What I always say is that politics is the entertainment branch of industry.
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Strombolli
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« Antworten #33 am: August 14, 2009, 23:30:43 » |
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Ich auch nicht. - Aber ich habe abgewogen, was sonst noch so an Stellen auf mich zukommen könnte. Leider kann ich hier nicht schreiben um was es genau geht, aber wenn: ihr würdet vor Lachen und möglicherweise Neid nicht herauskommen. In dem Falle bewährt sich die östliche Provinz, mit nem alten Schulkameraden von vor 30 Jahren als dienstlichem Chef... So habe ich jetzt erst mal Ruhe und kann in meinem Büro die Revolution vorbereiten. 
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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
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Wilddieb Stuelpner
Beiträge: 8918
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« Antworten #34 am: August 15, 2009, 00:09:07 » |
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ARGE Informationsschreiben im Rahmen des Kostensenkungsverfahren
Sie erhalten zur Sicherung des Lebensunterhaltes Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGBII) einschließlich der Kosten für ihre Wohnung. Nach § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II werden die Leistungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Nach der Verwaltungsvorschrift des kommunalen Trägers zu den Kosten der Unterkunft gelten folgende Richtwerte als angemessen:
1-Personenhaushalt 45qm 180,00€ 2-Personenhaushalt 60qm 250,00€ 3-Personenhaushalt 75qm 290,00€ 4-Personenhaushalt 85qm 340,00€ 5-Personenhaushalt 95qm 390,00€ 6-Personenhaushalt 105qm 440,00€
Für angemessene Heizkosten gilt als Richtwert ein jährlicher Bedarf von 14,40€/qm tatsächliche, jedoch maximal angemessene Wohnfläche ohne Warmwasserbereitungskosten, dies entspricht einem monatlichen Betrag von 1,20€/qm.
Für Nebenkosten gilt ein monatlicher Richtwert von 1,10€/qm tatsächliche, jedoch maximal angemessene Wohngröße.
Bla bla bla
Sollten keine besonderen Umstände vorliegen, sind Sie nach dem Gesetz (§ 22 SGB II) aufgefordert, Bemühungen zu unternehmen, die Mietbelastung auf den für Sie maßgeblichen Richtwert in Höhe von XXX,XX Euro zu senken. Für die Senkung der Mietbelastung stehen ihnen einige Alternativen offen.
Sie können z.B. durch
-Untervermietung von Räumen ihrer Wohnung, -Verhandlungen mit dem Vermieter über Senkung der Grundmiete, -sparsamer und wirtschaftlicher Verbrauch von Heiz- und Wasserkosten,
zur Kostensenkung beitragen. Wie funktioniert wohl Rassismus?Das sollte man auch als diskriminierenden Straftatsbestand im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz mit aufnehmen und an die Wahlplakate der Verursacher großformatig antackern, die so was öffentlich und heimlich propagieren - Unternehmerparteien CDU/CSU/FP und die AG-Verbände, damit es ihre Stammwähler zu kosten bekommen, was für Menschenhasser und Volksfeinde sie wählen. So schuf man bei Indianern die Reservationen und unter den Nazis die Ghettos der jüdischen Bevölkerung. Und wehe einer bewegt sich aus dieser Einzäunung.
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« Letzte Änderung: August 15, 2009, 00:17:08 von Wilddieb Stuelpner »
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Wilddieb Stuelpner
Beiträge: 8918
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« Antworten #35 am: August 15, 2009, 00:24:34 » |
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Zwei Jahre Haft drohte der Paragraph 249 des DDR-Strafgesetzbuchs für "asoziale Lebensweise" an. Der Strafrahmen wurde nicht selten voll ausgeschöpft. Und um als "asozial" zu gelten, reichte es, sich einer zugewiesenen Arbeitsstelle zu verweigern. Doch angewandt wurde der Paragraph recht vielfältig: Aufmüpfige Jugendliche konnte es ebenso treffen wie Menschen mit sozialen Problemen, die man quasi in den Knast entsorgte. Und gerade für die konnte der Paragraph 249 eine Kette aus Haftstrafen nach sich ziehen. Nach der Entlassung bekamen sie oft nur eine miserable Wohnung und einen schlechten Job mit Arbeitsplatzbindung und zahlreichen Auflagen zugewiesen. Dagegen lehnten sie sich auf, verweigerten sich und prompt folgte die nächste Verurteilung nach Paragraph 249. Dem rot markierten muss ich empört widersprechen. Ich selbst hatte zu tätärääzeiten die Aufgabe, dem Betrieb zugewiesenen Ex-Häftlingen (2 Stück an der Zahl) Wohnungen herzurichten um diesen Menschen nach ihrem Haftaufenthalt ordentlichen Wohnraum zu übergeben. Die Wohnungen wurden vollständig, ich wiederhole, vollständig renoviert/ saniert!! Genauso bekamen die zwei einen ganz normalen Arbeitsplats im VEB! Was sie daraus gemacht haben, steht auf einem andern Blatt.
Also auch hier wieder einmal Propaganda. 
Kenn ja leider die Quelle des Textes nicht 
Lasst euch doch bitte nicht den Kopf total zumüllen, mit diesem WessiDreck.
Sorry für meinen Ausdruck, aber mir kömmts gerade als ich das gelesen habe...Dazu paßt wie die Faust aufs Auge die aktuelle bundesdeutsche Entsprechung der diskriminierenden Behandlung von Arbeitslosen in ihrem Wohnumfeld. ARGE - Informationsschreiben im Rahmen des KostensenkungsverfahrenDas ist praktizierte, soziale Verfolgungsbetreuung in action in der BRD.
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Wilddieb Stuelpner
Beiträge: 8918
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« Antworten #36 am: August 15, 2009, 00:37:18 » |
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... Heute würden diese Art Menschen als Obdachlose mit 3 jahren Lebenserwartung vor sich hin sterben. ... Zu DDR-Zeiten gab es den sozialistischen Wettbewerb, wo es die kollektive Pflicht der Brigaden war, sich um ihre schwarzen Schäfchen, der Kranken, Behinderten, der in den Ruhestand entlassenen Senioren sowohl auf Arbeit als auch im Freizeitbereich zu kümmern. Sie sollten das Gefühl haben, nicht alleingelassen zu sein und gleichberechtigt behandelt zu werden. Das war zwar ab und zu künstlich aufgetragen und organisiert, aber es lief. Und dafür gab es in der Abrechnung des Wettbewerbs und der Brigadebücher die "Bienchen". Was gibt es heute - Gleichgültigkeit und völliges Desinteresse für den Mitmenschen, den Kollegen oder Nachbarn. Guten Tag und guten Weg - das war's auch - keine Zusammengehörigkeit mehr. Bestenfalls noch Klatsch und Tratsch hinterm Rücken durch die kleinbürgerlichen Spießer. Mit der Wende war es den Arbeitsteams, der Gewerkschaft und den Betriebsleitungen scheißegal, was aus diesen Menschen wurde. Da ist sich jeder selbst der Nächste. Diese "Problempersonen" waren die ersten, die von den Geschäftsinhabern und Personalern gefeuert wurden - Alkoholiker, Dogenabhängige, gescheiterte Existenzen jeglicher Art, ...
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« Letzte Änderung: August 15, 2009, 00:41:04 von Wilddieb Stuelpner »
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Wilddieb Stuelpner
Beiträge: 8918
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« Antworten #37 am: August 15, 2009, 00:52:31 » |
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Glückwunsch zur Erleuchtung.
Warte mal ab, das ist nur der Anfang. Im 3. Reich fing auch alles "harmlos" an u. endete in Menschenversuchen, Gaskammern usw. usf.
Nach der Wahl gehts richtig rund. Dann wenn die Kurzarbeit in vielen Betrieben nicht mehr tragbar ist, in 2010 die Arbeitslosenzahl enorm steigt, die Steuern erhöht, satt gesenkt werden usw. usf. Wie sollen denn noch weiterhin z.B Unsinnsmaßnahmen finanziert werden, bei erhöhtem "Bedarf", um die Hartzies von der Bildfläche verschwinden lassen zu können ? Dann müßen härtere Bandagen ran ! Der Schießbefehl der EU Verfassung ist bekannt ?... Haben von diesem schriftlich vorliegendem EU-Schießbefehl auch das Merkel und der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Nooke Kenntnis erhalten? Günter Nooke - Ex-Bürgerrechtler und heute hauptamtlicher Beauftragter für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe der Bundesregierung. in die CDU eingetreten So was unterstellt man doch nur der DDR-Regierung, daß sie einen mündlichen Schießbefehl in Umlauf und zur Anwendung brachten. Hier haben wir es sogar in der geheiligten, kapitalistischen EU schriftlich vorgeschrieben, die für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit steht so wie die BRD. [
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« Letzte Änderung: August 15, 2009, 00:56:23 von Wilddieb Stuelpner »
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Wilddieb Stuelpner
Beiträge: 8918
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« Antworten #38 am: August 15, 2009, 01:13:28 » |
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Strombolli, was ist ein KommunalKombi  Eine Schmiergeldmöglichkeit, genannt Zuschußanteil für den AG (zeitlich begrenzt gezahlte Eingliederungs- und Lohnzuchüsse in den Vergütungen enthalten), damit Kommunalorgane aus Bundes- und Landesmitteln Finanzen abstauben können, die angebeblich zur Förderung der ABM-Beschäftigten bei den Kommunen dienen. Ist die befristete Schmiergeldzahlung zu Ende, wird der Geförderte gefeuert und an seine Stelle tritt ein neuer Geförderter zu gleichen Konditionen - Drehtüreffekt mit Folge einer Dauersubventionierung der Privatwirtschaft und Kommunen auf Kosten der Steuer- und Beitragszahler. Angeblich stehen 1-Euro-Jobber und Kombilöhner nicht in Konkurrenz zur privatwirtschaftlich organisierten Vollerwerbstätigkeit.Wie auch!!! Tatsache ist, daß die Privatwirtschaft und die Kommunen vorher die tariflich bezahlte und sv-pflichtversicherte Vollzeitarbeit mit Vorsatz zerschlagen hat, in Teilzeitjobs, in 1-Euro-Jobs, in kombilohnbeschäftigung, Minijobs zerfleddert hat. So hat man die vollzubezahlende, sv-pflichtversicherte Vollerwerbsarbeit als Konkurrenz abgeschaft und durch Hungerleiderjobs ersetzt. Das ist wie bei der Leih- und Zeitarbeit, wenn es keine Aufträge gibt, hat die Leih- und Zeitarbeitsbude die Pflicht, ihre Sklaven aus Fördermitteln überbrückungsweise zu qualifizieren. Diese zweckgebundenen Mittel für Qualifizierungen sackt die Leih- und Zeitarbeitsbude gern ein, aber feuert den Leiharbeiter. Und ähnlich läuft's zum Vorteil für die Kommunalorgane beim Kommunalkombilohn. Ohne Hungerlöhne, Niedriglöhne mit Schmiergeldanteilen würde so ein Mist überhaupt nicht existieren. Liegt doch im Interesse der Privatwirtschaft - schmieren und bescheißen - Lieferanten, Belegschaft und Kunden gleichermaßen. Ausnahmen bestätigen die Regel. ifo-Präsident Sinn, Pofalla und Henkel als Befürworter lassen grüßen. Wikipedia: KombilohnUnd noch ein Vorteil an die Zuschußgeldschmiererei: Die Zuschußanteile sind für die schmiergeldempfangende Wirtschaft und die Kommunen lohnsteuer- und sv-beitragsfrei - Stichwort: Senkung der Lohnnebenkosten. So drückt man Krankengeld der Beschäftigten und ihre spätere Altersrente, weil für die Zuschüsse, die AG-Anteile nicht an die Versicherungsträger (Kranken- und Rentenkasse) fließen. Angebeblich bekämpft man mit 1-Euro-Jobs, Minijobs und Kombilöhnen Schwarzarbeit, die sich Arbeitslose besorgen würden. Nur umgekehrt wird ein Schuh draus, denn diese Beschäftigungsarten im Hungerleider- und Niedriglohnsektor wird von der organisierten, wirtschaftskriminellen Privat- und Kommunalwirtschaft ja erst organisiert und eingerichtet. 1-Euro-Jobs, Minijobs und Kombilöhne sind lohndrückende, steuer- und beitragshinterziehende, rentendrückende Schwarzarbeit mit legalisiertem Anstrich.
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« Letzte Änderung: August 15, 2009, 01:50:07 von Wilddieb Stuelpner »
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KI-SH
Beiträge: 123
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« Antworten #39 am: August 15, 2009, 06:11:01 » |
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Dann ist dieser KommunalKombi nichts anderes , als ein besserer 1 € Job.
Naja, sitzen wir das Problem aus. Nehmen wir mal an, es wurden, wie auch immer, fünf 1 € Jobs nicht angetreten, oder gleich wieder beendet. Dann folgen mindestens weitere 5 Dumme, die diese Stellen neu besetzen. Da kräht kein Hahn danach, ob diese Jobs einen positiven Effekt hervor rufen.
Hier werden 1 € Jobber bei der Stadt, der AWO (der Arge Oberindianer ist auch gleichzeitig AWO Oberindianer) in Kindertagesstätten als Aufsicht eingesetzt. Geschehen, 20 Kinder ohne pädagogisch ausgebildete Kraft für mehrere Std. alleine. Oder die unbefestigten Bürgersteige werden entkrautet u. geharckt. Einer von der Stadt ist als Aufseher dabei u. geht voran. Der Typ hat mir allen Ernstes erzählt, daß dieser Job zusätzlich sei und das andere übliche Blablabla der Rechtfertigungen. Die folgenden 1 € Jobber, die wußten von rein nichts, f.d. war alles im grünen Bereich. Das war bei mir der ausschlaggebende Pkt., daß ich Hartz aussitzen werde.
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Strombolli
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« Antworten #40 am: August 15, 2009, 09:50:45 » |
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Dann ist dieser KommunalKombi nichts anderes , als ein besserer 1 € Job.
Ja, bloß wieder mal ein anderes Schild draussen dran. .... war alles im grünen Bereich.
Bzgl. der Tätigkeit meines Kollegen trifft dies wie die Faust aufs Auge. Das Schlimme daran ist ja auch, das die Bude die mich beschäftigt extra gegründet wurde um soche Arbeitsverhältnisse zu "betreuen". Mit, bei uns, etwa 5 Mitarbeitern, die auch in solchen seltsamen Beschäftigungskonstruktionen wie ich hängen, werden also hauptsächlich ca. 50 ältere Langzeitsarbeitslose in meist sinnlose Beschäftigungsverhältnisse gedrückt, die eigentlich von ganz normalen Firmen (auch kommunalen, wenn man sie denn noch in ausreichendem Maße hätte) übernommen werden müssten. Konstruktionen also, die kommunales Geld sparen, Bundes- und Landesmittel (ggf. sogar gerne auch EU) anzapfen, die Statistik der ARGE verschönern und den Betroffenen davon abhalten daheim seinen Hobbies nachzugehen (oder schwarz zu arbeiten)  Geführt wir diese Firma von Leuten die... nunja, ich sage mal auf einem freien Markt, wo Qualifikation zählt und nicht unterwürfige Anpassung oder persönliche Beziehungen, keine Chance hätten. Also theoretisch eine Win-Win-Win-Win.... Situation. Schaue ich in den nächsten freien Kindergarten, das nächste Autohaus, die Baufirma, die freie Schule, die Bibliothek, den Rechtsanwalt, die Gärtnerei, den Bauern, die Kirche ... überall Leute tätig, die mit Billiglöhnen - aus welchem Topf auch immer - jämmerlichst abgespeist werden. Das ist Merkel-Land 2009! Gesponsort by Think-Tank Westerwelle & Coll.
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« Letzte Änderung: August 15, 2009, 09:52:21 von Strombolli »
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KI-SH
Beiträge: 123
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« Antworten #41 am: August 15, 2009, 10:13:33 » |
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Strombolli, ich verstehe dich nicht, warum du da mit ziehst, du bist doch sonst so taff u. hast eine absolut realistische , sowie gesunde Einstellung zu diesem Drecksland. (Die Gedanken der stillen Mitleser......"ihr Faulenzer, euch gehts doch gut, geht mal nach Rumänien, Afrika ......dann wißt ihr was Sache ist" - ja ihr stillen Mitleser, ihr könnt mich mal......)
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Strombolli
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« Antworten #42 am: August 15, 2009, 10:37:21 » |
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Habe ich doch schon beantwortet. - Man lässt mich von seiten der ARGE jetzt in Ruhe und ich habe (nehme mir) Freiheiten, von denen andere in anderen KommunalKombis nur träumen. Ich kann nicht deutlicher werden.
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KI-SH
Beiträge: 123
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« Antworten #43 am: August 15, 2009, 10:56:51 » |
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Ja gut, Entschuldigung, habe da wohl was überlesen, oder nicht abgespeichert.
Du unterstützt die Schweine damit aber genau wie die, die du bemängelst. Siehst du, genau darum habe ich es satt zu versuchen was zu ändern. Ich werde mich so einem Job nicht unterordnen, niemals. Nun mögen viele sagen, daß ich einen großen Rand habe, ja den habe ich, ich weiß aber auch, daß ich stand halten werde u. bis zum Äußersten kämpfen werde, um mich nicht noch weiter demütigen zu lassen. Ich habe jetzt nach 4,5 Jahren die erste Maßnahme machen müßen, nun ist Ende im Gelände. Eher verrecke ich, oder gehe klauen, bevor ich so tief sinke, daß ich mich dermaßen unter ordnen werde.
Im Okt. wiil sie wieder an mich ran, wir werden sehen, wer den Kürzeren zieht.
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« Letzte Änderung: August 15, 2009, 10:59:08 von KI-SH »
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pjotr
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« Antworten #44 am: August 16, 2009, 09:31:17 » |
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Hier noch ein ganz gut geschriebener TAZ Artikel, zur Kategorie menschenverachtender und diskriminierender Maßnahmen, mit denen Menschen, die "zu alt" oder "zu krank" sind entsorgt werden. Wer über 50 ist, wird rausgemobbt Weil junge Mitarbeiter billiger sind, versuchen immer mehr Unternehmer, ältere Arbeitskräfte loszuwerden. Sie werden schikaniert - bis sie freiwillig kündigen. VON JANINE DAMM http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wer-ueber-50-ist-wird-rausgemobbt/
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Ich bin der Vogel, den sein Nest beschmutzt. -Karl Kraus-
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