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Autor Thema: Arbeitsagentur lässt Frau für "geistig behindert" erklären.  (Gelesen 3510 mal)
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pjotr


Beiträge: 123



« am: August 14, 2009, 07:44:43 »

Im Geiste von Fritz Sauckel !
Immer mehr Langzeitarbeitslose verschwinden aus der Arbeitslosenstatistik, weil die Arbeitsagenturen sie für „dauerhaft geistig behindert erklären. Weil sie als schwer vermittelbar gelten, werden sie in Behindertenwerkstätten abgeschoben. Ärztliche Untersuchungen? Fehlanzeige. Stattdessen nur ein schriftlicher Test, ob sie auf dem Arbeitsmarkt noch „konkurrenzfähig sind. MONITOR schildert den fast unglaublichen Fall einer Vierzigjährigen, die jetzt wider Willen als „geistig behindert gilt.
Monitor-Arbeitsagentur lässt Frau für "geistig behindert" erklären
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Ich bin der Vogel, den sein Nest beschmutzt.
-Karl Kraus-
Eivisskat


Beiträge: 132


« Antworten #1 am: August 14, 2009, 07:53:02 »

Hab' ich gestern abend auch bei "Monitor" gesehen...absolut unglaublich

...etwas unterbemittelte, aber völlig gesunde Arbeitslose werden durch simple schriftl. Intelligenz-Tests nach Aktenlage als geistig behindert abgeurteilt und in Behinderten Werkstätten zur Arbeit gezwungen...der nächste Schritt wäre vermutlich die Einweisung in die Psychiatrie.

...für mich ist das eindeutig faschistisch und wer sich sowas ausdenkt gehört des Landes verwiesen...unfaßbar ist das, jeden Tag ein neuer schrecklicher Skandal in diesem Land.

 Shocked
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http://www.sein.de/gesellschaft/neue-wirtschaft/2009/das-ende-der-arbeit.html

 „Wir müssen der Wandel sein, den wir in der Welt sehen wollen." (Mahatma Gandhi)
KI-SH


Beiträge: 123


« Antworten #2 am: August 14, 2009, 07:57:05 »


Wenn jemand so etwas mit sich machen läßt, dann muß wohl doch in einem gewissen Grad eine Behinderung vorliegen.

Das ist kein Angriff auf Behinderte , oder sonst wen.

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Eivisskat


Beiträge: 132


« Antworten #3 am: August 14, 2009, 08:04:30 »

Das kommt drauf an, wie der SB die Sache "verkauft", in diesem Fall "um die Konkurrenzfähigkait am Markt, bla bla"...dann läßt mensch vieles mit sich machen...

Die Betroffene in der Sendung sagte ganz klar, dass sie diesen Test nur gemacht hat, "um wieder in Arbeit zu kommen". Vorher arbeitet sie in der Kantine und als Putzfrau, nix da Behinderung...!
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« Antworten #4 am: August 14, 2009, 08:10:18 »

Eissalat, darin legt doch das eigentliche Problem. 95% glauben tatsächlich, daß man ihnen Gutes will.
Wenn sie sich dabei nur selbst schädigen würden, dann wäre es mir (inzwischen) egal. Aber die schädigen die restlichen 5%, welche klar denken können.
Ich habe kein Mitleid mehr. Das was ich hier live zu hören bekomme, das langt mir. Dieses Duckmäusertum, dieses Winseln um 1 € Jobs..........und dabei merken sie nicht, daß die Züge Richtung Osten fahren.
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Eivisskat


Beiträge: 132


« Antworten #5 am: August 14, 2009, 08:27:59 »

Hast ja Recht...doch mit den Schwachen und Gutgläubigen sollte mensch immer Nachsicht üben...weeßte ja selbst..

 Sad
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« Antworten #6 am: August 14, 2009, 08:37:03 »


Ein paar wenige Seelen retten und dabei selbst drauf gehen ?
Ich habe das satt.

Nun, dieser eine Fall scheint ja kein Einzelfall zu sein. Gehen die jetzt alle still schweigend in Behinderten Werkstätten ? Muß wohl so sein.
Wer sich dann wehrt wird entmündigt. Ich glaube aber, daß selbst das hingenommen wird. Wie hieß es am Schluß des Clips? Ein Zuschauer hat auf diesen Fall aufmerksam gemacht, nicht die Betroffene selbst.

Wenn ich dann noch die Tussi, welche das Beratungsgespräch in der Behindertenwerkstatt geführt hat höre, wird mir nicht nur voll kotterich.
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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #7 am: August 14, 2009, 09:54:18 »

Hab' ich gestern abend auch bei "Monitor" gesehen...absolut unglaublich

...etwas unterbemittelte, aber völlig gesunde Arbeitslose werden durch simple schriftl. Intelligenz-Tests nach Aktenlage als geistig behindert abgeurteilt und in Behinderten Werkstätten zur Arbeit gezwungen...der nächste Schritt wäre vermutlich die Einweisung in die Psychiatrie.

...für mich ist das eindeutig faschistisch und wer sich sowas ausdenkt gehört des Landes verwiesen...unfaßbar ist das, jeden Tag ein neuer schrecklicher Skandal in diesem Land.

 Shocked


Ich hatte nicht den Eindruck, daß diese Frau geistige Defizite aufweist - also unterbemittelt wäre. Sie ist bei klarem Verstand, reagiert folgerichtig und erwartungsgemäß auf die auf sie einstürmenden Einflüsse des sozialen Milieus.

Milieu - an was denkt man da logischerweise?

An den ollen Vadder Zille, den Pinselheinrich und an die Arbeitermaler Max Liebermann, Otto Nagel und Käthe Kollwitz

„Man kann einen Menschen mit einer Axt erschlagen, aber man kann ihn auch mit einer Wohnung erschlagen.”

Jetzt muß man zu der Erkenntnis gelangen, daß man in der BRD auch lebende Langzeitarbeitslose mit medizinischen Begutachtungen vom grünen Tisch aus erschlägt, indem man sie zu geistig Behinderten erklärt. Das spricht für sich, was in deutschen Bundeslanden für ein Anstand und eine Moral zu gelten haben soll.



Sie erleidet ein ganz normales, bundesdeutsches Frauenschicksal in einer ausbeuterischen, angeblich freiheitlich-demokratischen Profitwirtschaft. Kein gleicher Lohn für gleiche Arbeit und das alte CDU-Klischee, wozu Frauen gefälligst da zu sein haben

- Kinder gebähren, aufziehen
- Küchenarbeit als erfüllende, lebenslang befriedigende Erlebniswelt ohne Entwicklung weiterer geistiger Ansprüche
- frömmelnde, religiöse Biederkeit durch regelmäßige Kirchengänge
- in jungen Jahren als willfähriges Sexobjekt da zu sein, was aus Sicht einer verschissenen, katholischen Kirche für das Wohlergenen des ungeborenen Lebens voll verantwortlich ist, aber wenn der Mensch auf der Welt ist, interessiert es auf einmal diese katholische Kirche nicht mehr wie die Arbeits- und Lebensbedingungen des heranwachsenden und später erwachsen gewordenen Menschen aussehen.  

Könnt Ihr jetzt nachvollziehen, warum ich diese Räuber- und Gauner-BRD als Verbrecherstaat bezeichne, daß sie nur als Besatzer aus ist, die Ex-DDR-Gebiete als Kolonien sich anzueignen und die dort lebenden Einohner zu unterjochen, auf jeden Fall die Arbeitslosen und Hilfebedürftigen?

Und da rede mir noch einer von Mauertoten. Die BRD-Politiker, Ministerialbürokraten, die normalen Verwaltungsbüttel und Unternehmer springen menschenverachtend und volksfeindlich mit den Lebenden um als wenn noch Leibeigenschaft und Sklaverei existiere.

Zitat

"... Die Ostdeutschen sind heute die Bevölkerung in Europa, der am wenigsten von dem Territorium gehört, auf dem sie lebt. Immobilien, Betriebe und Bodenreformland wurden unter Konditionen verkauft, von denen die einstigen DDR-Bürger weitgehend ausgeschlossen waren. Egon Bahr hat darauf hingewiesen, daß in Ostdeutschland feudale, frühmittelalterliche Eigentumsstrukturen geschaffen wurden, wie sie selbst in Afrika und im Orient vor zwei Generationen überwunden worden sind. Die politische Vereinigung Deutschlands hat die ökonomische Spaltung auf gewissen Gebieten vertieft. ..."

Zitat Ende

Quelle: Daniela Dahn: 13 Jahre Einheit

Mit der Wende zogen durch Unternehmerparteien CDU/CSU/FDP verwaltungsmäßig organisiert und politisch tatsächlich feudale, frühmittelalterliche Verhältnisse ein. Das sehen wir in der flächendeckenden Wirkung der treuen Hand von Frau Breuel, die gleich ganze Regionen deinstustrialisierte und Massenarbeitslosigkeit verursachte.

Jetzt, wo die von Ihnen verursachte Massenarbeitslosigkeit diesen Besatzern zu teuer wird, sinnt man sich neue Schikanen aus, um nicht mehr zu staatlichen Fürsorgeleistungen verpflichtet zu sein. So schafft man die grundgesetzliche Menschenwürde in der Praxis ab, die noch hohl und frech grinsend  theoretisierend im Grundgesetz steht. Es geht dabei nicht um die Betreuung der konkreten Person Meier, Schulze, Lehmann, sondern einzig und allein, um das Verschonen öffentlicher Haushalte, für Fürsorgeleistungen zum Lebensunterhalt von Langzeitarbeitslosen aufzukommen. Die Mittel, die in öffentlichen Haushalten schlummern, braucht man anderweitig zum Verschwenden und Schmieren korrupter Politiker, Beamter und Unternehmer, aber nicht für Langzeitarbeitslose.

Also geht man den Weg über die Einstufung der Arbeitslosen, die selektive Verfolgungsbetreuung nach Markt-, Beratungs- und Betreuungskunden a la private Unternehmensberatung Roland Berger, vergleichbar der Selektion an der Rampe des KZs Ausschwitz durch Dr. Mengele - die Gesunden und Arbeitsfähigen ins Arbeitslager, die Mütter mit Kleinkindern und Alten ins Gas.

siehe auch http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=1567760/1nrxagv/index.html

Zitat

"... Arbeitsagentur: Keine Zeit für die Schwachen

„Die Bundesagentur für Arbeit wird seit Hartz III auf Effizienz getrimmt. Arbeitsabläufe haben sich verbessert, bei der Vermittlungsstrategie aber verschärft sich der Widerspruch zwischen Wirtschaftlichkeit und sozialem Auftrag. Das geht zu Lasten von schwer vermittelbaren Arbeitslosen, so eine Studie…“ Böckler Impuls 06/2006 . Aus dem Text: „… Die Bundesagentur orientiert sich seit der Reform stärker an einer „betriebswirtschaftlich geprägten Versicherungslogik“. Dadurch, beobachten die Forscher, verschärft sich der Zielkonflikt zwischen Wirtschaftlichkeit und sozialpolitischem Auftrag, der weiterhin im Gesetz verankert ist. Mit begrenztem Aufwand soll die BA die Zahl der leistungsberechtigten Arbeitslosen möglichst rasch senken. Der so genannte Aussteuerungsbetrag erhöht den Druck: Für jeden Arbeitslosen, der keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld I hat und von dieser Versicherungsleistung zum steuerfinanzierten Arbeitslosengeld II übergeht, muss die BA fast 10.000 Euro an den Bund zahlen. Für die Bundesagentur birgt das ein erhebliches Haushaltsrisiko - und es ist ein Ansporn, diese Klippe möglichst zu umschiffen. Die BA konzentriert daher ihre Qualifizierungs- und Vermittlungsangebote auf Arbeitsuchende, die zwar nicht aus eigener Kraft eine Stelle finden, aber noch vergleichsweise leicht zu vermitteln sind. Weit weniger Aufmerksamkeit bekommen die so genannten „Betreuungskunden“ – jene Arbeitslose, die bei der Jobsuche erhebliche Hilfe benötigen. Deren Eingliederung ist kostspielig und damit „nicht rentabel“. Volker Hielscher vom iso-Institut: „Faktisch werden Betreuungskunden, für die noch im Bericht der Hartz-Kommission die intensivste Unterstützung vorgesehen war, in Nicht-Betreuungskunden verwandelt.“…“

Zitat Ende

Quelle: http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/zwang/selektion_ak.html

Natürlich gibt es in der BRD keine aktiven KZs und SS-Ärzte und -Männer mehr. Aber die Selektionsmethoden  haben auf bundesdeutscher Gesetzgebung und nach bundesdeutschen Verwaltungsvorschriften frappierend so eine methodische Ähnlichkeit. Der Mensch ist auf eine Verwaltungsnummer, auf einen Kostenfaktor reduziert, den man um jeden Preis mit deutscher Ordnung, Zucht und Gründlichkeit ausmerzen und tilgen muß.

Zur gleichen Zeit stolziert der Wowereit vor einem in Berlin errichteten Denkmal der Mauertoten und legt heuchelnd und zynisch einen Kranz am 13. 08. nieder, quatscht Mist über die Verbrecher-DDR. Was die BRD mit Langzeitarbeitslosen macht, ist auch ein Töten - das Töten der Menschenwürde von Millionen lebenden Menschen, die man ins soziale Elend jagd, in Ghettos und Reservationen (Angemessenheit von Wohnraum, Miete und Betriebskosten per KdU) sperrt statt durch aktive, amtliche Jobakquise tariflich bezahlte, sv-pflichtversicherte, dauerhafte Arbeitsverhältnisse zu organisieren. Das liegt aber nicht im Interesse von Unternehmergaunern, die nur arbeits- und sozialrechtlich unerfahrene, unbedarfte Jugendliche per Lohndrückerei und Lohndumping als Hilfskräfte oder als Generation Kostenlospraktikum beschäftigen will.

Wenn man die Arbeitslosenstatistik fälscht und im BA-Versichertenhaushalt Leistungen an Arbeitslose verweigern und einsparen will, dann verfällt man eben auch auf die Idee, Langzeitarbeitslose per Aktenlage von Amtsärzten ohne Untersuchung des Versicherten ein medizinisches Gutachten zu erstellen, um diese auf andere Finanztöpfe abzuschieben. So hat man nach Vorstellung der Unternehmensberatung Roland Berger mit Betreuungskunden umzugehen. In anderen Fällen schiebt man sie mit 58 nach § 428 in den mit 10,8% abschlagsbegafteten Vorruhestand, um sie mit Eintritt der Altersrente zum 67, 69, oder 70. Geburtstag (je nach Vorstellung bestimmter CDU/CSU/FDP-Politiker), diese nicht zu bewilligen, sondern in die noch schlechtere Grundsicherung abzuschieben, sofern man inzwischen die Grundsicherung nicht abgeschafft hat.

Und überall prangt frech grinsend das Etikett grundgesetzlicher Menschenwürde.

Die BRD ist ekelerregend und widerlich, ihre eingesetzten Machthaber moralisch verdorben und verkommen, mit Macht, Einfluß und Geld korrumpiert worden.  
« Letzte Änderung: August 14, 2009, 10:00:20 von Wilddieb Stuelpner » Gespeichert
Eivisskat


Beiträge: 132


« Antworten #8 am: August 14, 2009, 11:04:39 »



Ich hatte nicht den Eindruck, daß diese Frau geistige Defizite aufweist - also unterbemittelt wäre. Sie ist bei klarem Verstand, reagiert folgerichtig und erwartungsgemäß auf die auf sie einstürmenden Einflüsse des sozialen Milieus.

 

Das hatte ich auch nicht, ich habe mich wohl falsch ausgedrückt...unterbemittelt heisst für mich nur "einfach gestrickt".
Die Frau ist selbstverständlich völlig normal (wie Millionen andere auch) und keineswegs geistig behindert.
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 „Wir müssen der Wandel sein, den wir in der Welt sehen wollen." (Mahatma Gandhi)
leibeigner


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« Antworten #9 am: August 14, 2009, 12:09:45 »

Da giebt es Leute die behaupten das wären alles Einzelfälle und Versehen.In der Realität ist hinter diesen Verbrechen ein Vorsatz zu entdecken.
Wenn sich eine Minderheit deren Assozialisierung voranschreitet so benimmt,hat sie das Recht auf Gesellschaftliches miteinander verwirkt.
Diese Sachbearbeiter sind Parias und als solche zu behandeln.Ich kapier nicht ,wie die das schaffen unbehelligt herumzulaufen.
Denen sollte man einzeln ein Glas Sekt anbieten,dafür kann man auch mal zu denen nach Hause gehen und gleich eine ganze Flasche mitnehmen!
Wer sich so für den Staatshaushalt einsetzt wie diese edlen Arier verdient LOB!
Ich verstehe auch nicht wie sich Mensch so was gefallen lassen kann.
Meine Achtung vor der deutschen Arbeiterklasse ist eh auf einem recht tiefen Punkt,wenn man bedenkt das die Mehrheit sich noch nicht mal dieser Klsse zugehörig fühlt wundert mich allerdings nix mehr.
Hand in Hand,Unternehmer,Schweinestaat und Lohnsklave,alle an einem Strick!Nur einer davon hat den Strick um den Hals und merkts noch nicht mal.

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Kater


Beiträge: 7110


« Antworten #10 am: August 14, 2009, 12:19:49 »

Natürlich gibt es in der BRD keine aktiven KZs und SS-Ärzte und -Männer mehr. Aber die Selektionsmethoden  haben auf bundesdeutscher Gesetzgebung und nach bundesdeutschen Verwaltungsvorschriften frappierend so eine methodische Ähnlichkeit. Der Mensch ist auf eine Verwaltungsnummer, auf einen Kostenfaktor reduziert, den man um jeden Preis mit deutscher Ordnung, Zucht und Gründlichkeit ausmerzen und tilgen muß.

Zur gleichen Zeit stolziert der Wowereit vor einem in Berlin errichteten Denkmal der Mauertoten und legt heuchelnd und zynisch einen Kranz am 13. 08. nieder, quatscht Mist über die Verbrecher-DDR.


Halleluja DDR  Roll Eyes

Zitat
Zwei Jahre Haft drohte der Paragraph 249 des DDR-Strafgesetzbuchs für "asoziale Lebensweise" an. Der Strafrahmen wurde nicht selten voll ausgeschöpft. Und um als "asozial" zu gelten, reichte es, sich einer zugewiesenen Arbeitsstelle zu verweigern. Doch angewandt wurde der Paragraph recht vielfältig: Aufmüpfige Jugendliche konnte es ebenso treffen wie Menschen mit sozialen Problemen, die man quasi in den Knast entsorgte. Und gerade für die konnte der Paragraph 249 eine Kette aus Haftstrafen nach sich ziehen. Nach der Entlassung bekamen sie oft nur eine miserable Wohnung und einen schlechten Job mit Arbeitsplatzbindung und zahlreichen Auflagen zugewiesen. Dagegen lehnten sie sich auf, verweigerten sich und prompt folgte die nächste Verurteilung nach Paragraph 249.


http://www.chefduzen.de/index.php/topic,11336.0.html
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Irrlichtprojektor


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« Antworten #11 am: August 14, 2009, 16:53:46 »

Zitat
ARGE
Informationsschreiben im Rahmen des Kostensenkungsverfahren

Sie erhalten zur Sicherung des Lebensunterhaltes Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGBII) einschließlich der Kosten für ihre Wohnung.
Nach § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II werden die Leistungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Nach der Verwaltungsvorschrift des kommunalen Trägers zu den Kosten der Unterkunft gelten folgende Richtwerte als angemessen:

1-Personenhaushalt 45qm   180,00€
2-Personenhaushalt 60qm   250,00€
3-Personenhaushalt 75qm   290,00€
4-Personenhaushalt 85qm   340,00€
5-Personenhaushalt 95qm   390,00€
6-Personenhaushalt 105qm 440,00€

Für angemessene Heizkosten gilt als Richtwert ein jährlicher Bedarf von 14,40€/qm tatsächliche, jedoch maximal angemessene Wohnfläche ohne Warmwasserbereitungskosten, dies entspricht einem monatlichen Betrag von 1,20€/qm.

Für Nebenkosten gilt ein monatlicher Richtwert von 1,10€/qm tatsächliche, jedoch maximal angemessene Wohngröße.

Bla bla bla

Sollten keine besonderen Umstände vorliegen, sind Sie nach dem Gesetz (§ 22 SGB II) aufgefordert, Bemühungen zu unternehmen, die Mietbelastung auf den für Sie maßgeblichen Richtwert in Höhe von XXX,XX Euro zu senken. Für die Senkung der Mietbelastung stehen ihnen einige Alternativen offen.

Sie können z.B. durch

-Untervermietung von Räumen ihrer Wohnung,
-Verhandlungen mit dem Vermieter über Senkung der Grundmiete,
-sparsamer und wirtschaftlicher Verbrauch von Heiz- und Wasserkosten,

zur Kostensenkung beitragen.

Wie funktioniert wohl Rassismus?
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kleiner_Schläfer


Beiträge: 321



« Antworten #12 am: August 14, 2009, 17:26:38 »

Zitat
Zwei Jahre Haft drohte der Paragraph 249 des DDR-Strafgesetzbuchs für "asoziale Lebensweise" an. Der Strafrahmen wurde nicht selten voll ausgeschöpft. Und um als "asozial" zu gelten, reichte es, sich einer zugewiesenen Arbeitsstelle zu verweigern. Doch angewandt wurde der Paragraph recht vielfältig: Aufmüpfige Jugendliche konnte es ebenso treffen wie Menschen mit sozialen Problemen, die man quasi in den Knast entsorgte. Und gerade für die konnte der Paragraph 249 eine Kette aus Haftstrafen nach sich ziehen. Nach der Entlassung bekamen sie oft nur eine miserable Wohnung und einen schlechten Job mit Arbeitsplatzbindung und zahlreichen Auflagen zugewiesen. Dagegen lehnten sie sich auf, verweigerten sich und prompt folgte die nächste Verurteilung nach Paragraph 249.

Dem rot markierten muss ich empört widersprechen. Ich selbst hatte zu tätärääzeiten die Aufgabe, dem Betrieb zugewiesenen Ex-Häftlingen (2 Stück an der Zahl) Wohnungen herzurichten um diesen Menschen nach ihrem Haftaufenthalt ordentlichen Wohnraum zu übergeben. Die Wohnungen wurden vollständig, ich wiederhole, vollständig renoviert/ saniert!!
Genauso bekamen die zwei einen ganz normalen Arbeitsplats im VEB! Was sie daraus gemacht haben, steht auf einem andern Blatt.

Also auch hier wieder einmal Propaganda. Angry

Kenn ja leider die Quelle des Textes nicht  Angry

Lasst euch doch bitte nicht den Kopf total zumüllen, mit diesem WessiDreck.

Sorry für meinen Ausdruck, aber mir kömmts gerade als ich das gelesen habe...
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alte sig-->Ich möchte eine mit Gleichstrom gegrillte Bratwurst...
neue sig->"Thomas Roth: wir haben versucht, den inneren sinn des interviews zu erhalten, damit der zuschauer dem interview auch inhaltlich folgen kann..."
leibeigner


Beiträge: 288


« Antworten #13 am: August 14, 2009, 17:51:42 »

Es war auch allgemein bekannt,das voll eingerichtete Wohnungen für entlassene Häftlinge zurückgehalten wurden.
Bei uns im Betrieb gab es auch Leute mit Arbeitsplatzbindung,die wurden jeden Tag mit dem B-1000 geholt und wieder nach Hause geschafft.
Also für mich waren das normale Leute mit vielleicht etwas erhöhtem Kraftstoffverbrauch,die ohne den B-1000 nie zur Arbeit gegangen wären.
Heute würden diese Art Menschen als Obdachlose mit 3 jahren Lebenserwartung vor sich hin sterben.
Und nein ich bin kein DDR Fan mir geht es im Gegenteil sehr gut hier,zumindest vom materiellen Standpunkt aus betrachtet.

Es war auch bekannt,das die eine oder andere Wohnungseinrichtung gegen 40 Prozentigen und oder Bargeld verscherbelt wurden.Ich glaube nicht das dafür einer von denen in den Knast gegangen ist.
Diejenigen die Wohnungen gesucht haben waren über die obige Praxis begeistert!
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KI-SH


Beiträge: 123


« Antworten #14 am: August 14, 2009, 18:05:22 »

Zitat
ARGE
Informationsschreiben im Rahmen des Kostensenkungsverfahren

Sie erhalten zur Sicherung des Lebensunterhaltes Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGBII) einschließlich der Kosten für ihre Wohnung.
Nach § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II werden die Leistungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Nach der Verwaltungsvorschrift des kommunalen Trägers zu den Kosten der Unterkunft gelten folgende Richtwerte als angemessen:

1-Personenhaushalt 45qm   180,00€
2-Personenhaushalt 60qm   250,00€
3-Personenhaushalt 75qm   290,00€
4-Personenhaushalt 85qm   340,00€
5-Personenhaushalt 95qm   390,00€
6-Personenhaushalt 105qm 440,00€

Für angemessene Heizkosten gilt als Richtwert ein jährlicher Bedarf von 14,40€/qm tatsächliche, jedoch maximal angemessene Wohnfläche ohne Warmwasserbereitungskosten, dies entspricht einem monatlichen Betrag von 1,20€/qm.

Für Nebenkosten gilt ein monatlicher Richtwert von 1,10€/qm tatsächliche, jedoch maximal angemessene Wohngröße.

Bla bla bla

Sollten keine besonderen Umstände vorliegen, sind Sie nach dem Gesetz (§ 22 SGB II) aufgefordert, Bemühungen zu unternehmen, die Mietbelastung auf den für Sie maßgeblichen Richtwert in Höhe von XXX,XX Euro zu senken. Für die Senkung der Mietbelastung stehen ihnen einige Alternativen offen.

Sie können z.B. durch

-Untervermietung von Räumen ihrer Wohnung,
-Verhandlungen mit dem Vermieter über Senkung der Grundmiete,
-sparsamer und wirtschaftlicher Verbrauch von Heiz- und Wasserkosten,

zur Kostensenkung beitragen.

Wie funktioniert wohl Rassismus?

Wo hast du das Zitat her genommen ? Oder soll das ein Joke sein ?
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