Hab' ich gestern abend auch bei "Monitor" gesehen...absolut unglaublich
...etwas unterbemittelte, aber völlig gesunde Arbeitslose werden durch simple schriftl. Intelligenz-Tests nach Aktenlage als geistig behindert abgeurteilt und in Behinderten Werkstätten zur Arbeit gezwungen...der nächste Schritt wäre vermutlich die Einweisung in die Psychiatrie.
...für mich ist das eindeutig faschistisch und wer sich sowas ausdenkt gehört des Landes verwiesen...unfaßbar ist das, jeden Tag ein neuer schrecklicher Skandal in diesem Land.

Ich hatte nicht den Eindruck, daß diese Frau geistige Defizite aufweist - also unterbemittelt wäre. Sie ist bei klarem Verstand, reagiert folgerichtig und erwartungsgemäß auf die auf sie einstürmenden Einflüsse des sozialen Milieus.
Milieu - an was denkt man da logischerweise?
An den ollen Vadder Zille, den Pinselheinrich und an die Arbeitermaler Max Liebermann, Otto Nagel und Käthe Kollwitz
„Man kann einen Menschen mit einer Axt erschlagen, aber man kann ihn auch mit einer Wohnung erschlagen.”
Jetzt muß man zu der Erkenntnis gelangen, daß man in der BRD auch lebende Langzeitarbeitslose mit medizinischen Begutachtungen vom grünen Tisch aus erschlägt, indem man sie zu geistig Behinderten erklärt. Das spricht für sich, was in deutschen Bundeslanden für ein Anstand und eine Moral zu gelten haben soll.

Sie erleidet ein ganz normales, bundesdeutsches Frauenschicksal in einer ausbeuterischen, angeblich freiheitlich-demokratischen Profitwirtschaft. Kein gleicher Lohn für gleiche Arbeit und das alte CDU-Klischee, wozu Frauen gefälligst da zu sein haben
- Kinder gebähren, aufziehen
- Küchenarbeit als erfüllende, lebenslang befriedigende Erlebniswelt ohne Entwicklung weiterer geistiger Ansprüche
- frömmelnde, religiöse Biederkeit durch regelmäßige Kirchengänge
- in jungen Jahren als willfähriges Sexobjekt da zu sein, was aus Sicht einer verschissenen, katholischen Kirche für das Wohlergenen des ungeborenen Lebens voll verantwortlich ist, aber wenn der Mensch auf der Welt ist, interessiert es auf einmal diese katholische Kirche nicht mehr wie die Arbeits- und Lebensbedingungen des heranwachsenden und später erwachsen gewordenen Menschen aussehen.
Könnt Ihr jetzt nachvollziehen, warum ich diese Räuber- und Gauner-BRD als Verbrecherstaat bezeichne, daß sie nur als Besatzer aus ist, die Ex-DDR-Gebiete als Kolonien sich anzueignen und die dort lebenden Einohner zu unterjochen, auf jeden Fall die Arbeitslosen und Hilfebedürftigen?
Und da rede mir noch einer von Mauertoten. Die BRD-Politiker, Ministerialbürokraten, die normalen Verwaltungsbüttel und Unternehmer springen menschenverachtend und volksfeindlich mit den Lebenden um als wenn noch Leibeigenschaft und Sklaverei existiere.
Zitat
"... Die Ostdeutschen sind heute die Bevölkerung in Europa, der am wenigsten von dem Territorium gehört, auf dem sie lebt. Immobilien, Betriebe und Bodenreformland wurden unter Konditionen verkauft, von denen die einstigen DDR-Bürger weitgehend ausgeschlossen waren.
Egon Bahr hat darauf hingewiesen, daß in Ostdeutschland feudale, frühmittelalterliche Eigentumsstrukturen geschaffen wurden, wie sie selbst in Afrika und im Orient vor zwei Generationen überwunden worden sind. Die politische Vereinigung Deutschlands hat die ökonomische Spaltung auf gewissen Gebieten vertieft. ..."
Zitat Ende
Quelle:
Daniela Dahn: 13 Jahre EinheitMit der Wende zogen durch Unternehmerparteien CDU/CSU/FDP verwaltungsmäßig organisiert und politisch tatsächlich feudale, frühmittelalterliche Verhältnisse ein. Das sehen wir in der flächendeckenden Wirkung der treuen Hand von Frau Breuel, die gleich ganze Regionen deinstustrialisierte und Massenarbeitslosigkeit verursachte.
Jetzt, wo die von Ihnen verursachte Massenarbeitslosigkeit diesen Besatzern zu teuer wird, sinnt man sich neue Schikanen aus, um nicht mehr zu staatlichen Fürsorgeleistungen verpflichtet zu sein. So schafft man die grundgesetzliche Menschenwürde in der Praxis ab, die noch hohl und frech grinsend theoretisierend im Grundgesetz steht. Es geht dabei nicht um die Betreuung der konkreten Person Meier, Schulze, Lehmann, sondern einzig und allein, um das Verschonen öffentlicher Haushalte, für Fürsorgeleistungen zum Lebensunterhalt von Langzeitarbeitslosen aufzukommen. Die Mittel, die in öffentlichen Haushalten schlummern, braucht man anderweitig zum Verschwenden und Schmieren korrupter Politiker, Beamter und Unternehmer, aber nicht für Langzeitarbeitslose.
Also geht man den Weg über die Einstufung der Arbeitslosen, die selektive Verfolgungsbetreuung nach Markt-, Beratungs- und Betreuungskunden a la private Unternehmensberatung Roland Berger, vergleichbar der Selektion an der Rampe des KZs Ausschwitz durch Dr. Mengele - die Gesunden und Arbeitsfähigen ins Arbeitslager, die Mütter mit Kleinkindern und Alten ins Gas.
siehe auch
http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=1567760/1nrxagv/index.htmlZitat
"...
Arbeitsagentur: Keine Zeit für die Schwachen „Die Bundesagentur für Arbeit wird seit Hartz III auf Effizienz getrimmt. Arbeitsabläufe haben sich verbessert, bei der Vermittlungsstrategie aber verschärft sich der Widerspruch zwischen Wirtschaftlichkeit und sozialem Auftrag. Das geht zu Lasten von schwer vermittelbaren Arbeitslosen, so eine Studie…“ Böckler Impuls 06/2006 . Aus dem Text: „… Die Bundesagentur orientiert sich seit der Reform stärker an einer „betriebswirtschaftlich geprägten Versicherungslogik“. Dadurch, beobachten die Forscher, verschärft sich der Zielkonflikt zwischen Wirtschaftlichkeit und sozialpolitischem Auftrag, der weiterhin im Gesetz verankert ist. Mit begrenztem Aufwand soll die BA die Zahl der leistungsberechtigten Arbeitslosen möglichst rasch senken. Der so genannte Aussteuerungsbetrag erhöht den Druck: Für jeden Arbeitslosen, der keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld I hat und von dieser Versicherungsleistung zum steuerfinanzierten Arbeitslosengeld II übergeht, muss die BA fast 10.000 Euro an den Bund zahlen. Für die Bundesagentur birgt das ein erhebliches Haushaltsrisiko - und es ist ein Ansporn, diese Klippe möglichst zu umschiffen. Die BA konzentriert daher ihre Qualifizierungs- und Vermittlungsangebote auf Arbeitsuchende, die zwar nicht aus eigener Kraft eine Stelle finden, aber noch vergleichsweise leicht zu vermitteln sind. Weit weniger Aufmerksamkeit bekommen die so genannten „Betreuungskunden“ – jene Arbeitslose, die bei der Jobsuche erhebliche Hilfe benötigen. Deren Eingliederung ist kostspielig und damit „nicht rentabel“. Volker Hielscher vom iso-Institut: „Faktisch werden Betreuungskunden, für die noch im Bericht der Hartz-Kommission die intensivste Unterstützung vorgesehen war, in Nicht-Betreuungskunden verwandelt.“…“
Zitat Ende
Quelle:
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/zwang/selektion_ak.htmlNatürlich gibt es in der BRD keine aktiven KZs und SS-Ärzte und -Männer mehr. Aber die Selektionsmethoden haben auf bundesdeutscher Gesetzgebung und nach bundesdeutschen Verwaltungsvorschriften frappierend so eine methodische Ähnlichkeit. Der Mensch ist auf eine Verwaltungsnummer, auf einen Kostenfaktor reduziert, den man um jeden Preis mit deutscher Ordnung, Zucht und Gründlichkeit ausmerzen und tilgen muß.
Zur gleichen Zeit stolziert der Wowereit vor einem in Berlin errichteten Denkmal der Mauertoten und legt heuchelnd und zynisch einen Kranz am 13. 08. nieder, quatscht Mist über die Verbrecher-DDR. Was die BRD mit Langzeitarbeitslosen macht, ist auch ein Töten - das Töten der Menschenwürde von Millionen lebenden Menschen, die man ins soziale Elend jagd, in Ghettos und Reservationen (Angemessenheit von Wohnraum, Miete und Betriebskosten per KdU) sperrt statt durch aktive, amtliche Jobakquise tariflich bezahlte, sv-pflichtversicherte, dauerhafte Arbeitsverhältnisse zu organisieren. Das liegt aber nicht im Interesse von Unternehmergaunern, die nur arbeits- und sozialrechtlich unerfahrene, unbedarfte Jugendliche per Lohndrückerei und Lohndumping als Hilfskräfte oder als Generation Kostenlospraktikum beschäftigen will.
Wenn man die Arbeitslosenstatistik fälscht und im BA-Versichertenhaushalt Leistungen an Arbeitslose verweigern und einsparen will, dann verfällt man eben auch auf die Idee, Langzeitarbeitslose per Aktenlage von Amtsärzten ohne Untersuchung des Versicherten ein medizinisches Gutachten zu erstellen, um diese auf andere Finanztöpfe abzuschieben. So hat man nach Vorstellung der Unternehmensberatung Roland Berger mit Betreuungskunden umzugehen. In anderen Fällen schiebt man sie mit 58 nach § 428 in den mit 10,8% abschlagsbegafteten Vorruhestand, um sie mit Eintritt der Altersrente zum 67, 69, oder 70. Geburtstag (je nach Vorstellung bestimmter CDU/CSU/FDP-Politiker), diese nicht zu bewilligen, sondern in die noch schlechtere Grundsicherung abzuschieben, sofern man inzwischen die Grundsicherung nicht abgeschafft hat.
Und überall prangt frech grinsend das Etikett grundgesetzlicher Menschenwürde.
Die BRD ist ekelerregend und widerlich, ihre eingesetzten Machthaber moralisch verdorben und verkommen, mit Macht, Einfluß und Geld korrumpiert worden.