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Autor Thema: Eigentlich könnt ich nur noch kotzen....  (Gelesen 3528 mal)
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metzelmann


Beiträge: 73


« am: September 05, 2009, 00:50:25 »

wenn ich sehe das wiedermal neue Leute aus Rumänien oder Polen für übelste billig Löhnen ihr Arbeit verrichten.
Und alls schwarz...mir tun diese Menschen einfach nur noch leid....

Bei uns dürfen Leuten aus besagten Ländern schön für Akkord(natürloch billig Lohn)arbeiten.
Mich kotz es so an....
Und diese Menschen tun mir wirkllich leid...........



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unkraut


Beiträge: 2541



« Antworten #1 am: September 05, 2009, 06:15:06 »

Ach Rumänen und Polen ?
Guck mal nach was deutsche Frisösen oder anbulantes Pflegepersonal oder ... oder .... oder so bekommen .
Ja Europa wächst zusammen .
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Noch Fragen Hauser ? Ja Kienzle , wer ist eigentlich Unkraut ?

Wir wagen es nicht weil es schwierig ist sondern es ist schwierig weil wir es nicht wagen .

Mein Buchtip als Gastautor :  Fleißig , billig , schutzlos - Leiharbeiter in Deutschland  > ISBN-10: 3771643945
Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #2 am: September 05, 2009, 09:13:34 »

Und sollten die toitschen Billigkräfte dauerhaft von Neubundesländer in Altländer überwechseln und AG diese gegen die westdeutsche Stammbelegschaften tauschen, dann rücken noch mehr Billigheimer von Ost-, Südosteuropa und den Balkan in die verlassenen Neubundesländer nach. Das ist auch bei niedergelassenen Ärzten genauso spürbar. In ostdeutschen Krankenhäuser, Kliniken, Senioren- und Pflegeheime arbeiten zunehmend abgeworbene Arbeitskräfte der genannten Herkunftsländer und Branchen.

Ist wie bei einer im Interesse der Kapitalisten organisierten Völkerwanderung oder Ausnutzung offener Mauern und Grenzen - man plündert die Nachbarländer schamlos aus und beraubt sie ihrer Fachkräfte, nutzt soziale Unterschiede in den Ländern ganz gezielt zum Unternehmervorteil aus. Warum sollte man in Europa gleiche Arbeits- und Sozialrechte, gleiche Steuerbedingungen und Sozialsysteme entwickeln, wenn man durch Unterschiede die Arbeitskräfte der einzelnen Länder gegeneinander ausspielen kann. So soll die Lissabon-Europa-Einheit der Unternehmer und Europabürokraten aussehen.

So ein Europa braucht kein Wessi, kein Ossi und auch kein Tscheche, Slowake, Pole, Russe, Ungar, Rumäne, Bulgare. Deshalb hatte ja auch die DDR am 13. August 1961 die Mauer um Westberlin und die Staatsgrenze West von der Ostsee bis runter nach Bayern gezogen. Ist vergleichbar so als wenn die Haus- oder Wohnungstür nur angelehnt, aber nicht verschlossen ist und sich jedes Diebesgesindel an den häuslichen Vorratskammern bedient. Ich möchte den mal sehen, der sich das freiwillig gefallen läßt.

Der Zustand der offenen DDR-Grenze von 1949 bis 1961 hatte den gierigen Westunternehmern ja auch nicht ausgereicht, da diese sich ihre "Gastarbeiter" a la Wallraff-Ali-Türke aus Griechenland, der Türkei, Italien, Jugoslawien, Spanien holten.



Sonst hätte der kapitalistische AG-Westen den DDR-Fachkräftebestand geraubt und sich selbst in schmarotzender Weise die Ausbildung eigener Fachleute weiter geschenkt. Ist ja unternehmenspolitisch und volkswirtschaftlich billiger, andere Länder so zu schaden als sich die Mühe zu machen, auf eigene Unternehmenskosten eine eigene Stammbelegschaft heranzubilden und zu erziehen. West-AG sparen sich so betriebliche Investitionen in Aus- und Weiterbildung und der kapitalistische Staat die Schaffung und Erhaltung neuer oder bestehender Bildungseinrichtungen und die Vorhaltung von Ausbildungspersonal.

Ein kapitalistisch vereintes Europa der Unternehmer ist überhaupt nicht erstrebenswert, sondern ein vereintes Europa der Völker, die selbst bestimmen wie ihre Arbeits- und Lebensbedingungen in ihrer Heimat aussehen sollen. Und da ist der basisdemokratisch gestaltete Sozialismus unter gesamtgesellschaftlichen und genossenschaftlichen Produktions- und Eigentumsverhältnissen die erstrebenswerte Alternative in ganz Europa.
« Letzte Änderung: September 05, 2009, 09:29:17 von Wilddieb Stuelpner » Gespeichert
Guardian


Beiträge: 31


« Antworten #3 am: Februar 16, 2011, 12:18:52 »

Freut euch doch auf den ersten Mai 2011, dann geht es richtig los.. mit den Kotzen.
Und Mindestlohn wenn er kommen sollte dann etwa 2 Wochen davor oder Monate danach....

Zum Kotzen finde ich nur noch unsere Regierung, und Leute die sowas ermöglichten.
In der Hölle sollen sie braten.



 
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Ist Gewalt eine Lösung nicht immer aber manchmal erforderlich, ist zuschauen und Schweigen Wirksam ja um zu knechten und zu Unterdrücken.
Patrik


Beiträge: 175


« Antworten #4 am: Februar 16, 2011, 12:36:34 »

Schuld sind auch die Wähler bzw. Nichtwähler

Die wählten diese Marionetten der Wirtschaft doch erst an die Macht.

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Auferstanden


Beiträge: 530


« Antworten #5 am: Februar 26, 2011, 23:55:58 »

Nur zu wahr,

kein noch so abgefeimter Majonettenkrieger aus Politik und Wirtschaft wäre
heute in der Lage die ein oder andere als pervertiert zu bezeichnete Gesetzgebung oder Handlungsdirektrise
so strigent umzusetzen, gäbe es nicht den rückradlosen Michel in seinem unendlichen devoten Hang
zum Befehlsempfang.
Mai 2011 ist hier ein weiterer kleiner Meilenstein zum neoliberalen Schlaraffenland
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kraur


Beiträge: 14



« Antworten #6 am: März 02, 2011, 23:36:09 »

Zitat
Mai 2011 ist hier ein weiterer kleiner Meilenstein zum neoliberalen Schlaraffenland


Wie wahr, mich hats gestern auf grund dieses (insert word here) gesetzes meinen Arbeitsplatz gekostet der junior wird sich auch ab dem ersten Mai 8 Leute aus dem Ostblock holen und hat dafür 5 alte mitarbeiter entsorgt ( waren nur 7 mann in der firma), natürlich sind die älteren mit unter den entsorgten Sad( die werden nichts mehr finden, in meinem Beruf is man ab 45 nen rotes Tuch für die AG.... und die beiden die bleiben dürfen hat er zu nem Aufhebungsvertrag genötigt um sie gleich danach zu deutlich schlechteren Löhnen wieder einzustellen  Angry

ach wär der Alte nich letztes jahr reif für die kiste geworden, dem wär sowas nicht in den sinn gekommen  cry cry cry
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"Der Kapitalismus basiert auf der seltsamen Überzeugung, daß widerwärtige Menschen mit widerwärtigen Motiven irgendwie für das Gemeinwohl sorgen werden." John Maynard Keynes

ZAF ?? nein danke !!!
chrz


Beiträge: 7



« Antworten #7 am: März 08, 2011, 15:19:26 »

In die Nachbarländer wie die Schweiz glotzen, da werden deutsche Fachkräfte gesucht!
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Arwing


Beiträge: 1473


« Antworten #8 am: März 14, 2011, 19:23:58 »

heute in der Lage die ein oder andere als pervertiert zu bezeichnete Gesetzgebung oder Handlungsdirektrise
so strigent umzusetzen, gäbe es nicht den rückradlosen Michel in seinem unendlichen devoten Hang
zum Befehlsempfang.


Genau das!
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Das aktuelle Geldsystem ist auf die Gewinnmaximierung einer kleinen Elite ausgerichtet, die von der Gemeinschaft der Bürger Europas erbracht werden soll und die politische Elite fungiert als Handlanger.
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