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Autor Thema: Zehntausende Rentner bekommen zu wenig Geld  (Gelesen 2916 mal)
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Kater


Beiträge: 7110


« am: September 08, 2009, 11:16:09 »

Zitat
Zehntausende Rentner bekommen zu wenig Geld

Bonn (AP) Zehntausende von Rentnern haben in den vergangenen Jahren zu wenig Rente bekommen, weil die Rentenversicherer schlampig gearbeitet haben. Das geht aus Überprüfungen des Bundesversicherungsamtes hervor. «In sehr vielen Fällen müssen auf Veranlassung des Bundesversicherungsamtes hin Renten neu festgestellt werden», heißt es im jüngsten Tätigkeitsbericht der Behörde. In den beanstandeten Fällen kam es zu Nachzahlungen von bis zu 16.000 Euro und monatlichen Rentensteigerungen von teilweise über 270 Euro.

«Eine wesentliche Prüferkenntnis war, dass die Rentenversicherungsträger im Rahmen der Antragsberatung unzureichend beraten», berichtete das Bundesversicherungsamt. Ein Beispiel: Für Frauen, die vor dem Dezember 1944 geboren wurden, ist es günstiger, eine Altersrente für Frauen zu beziehen als etwa eine Rente wegen Arbeitslosigkeit.

Der Verpflichtung, die Frauen entsprechend zu beraten, seien die Rentenversicherer jedoch in vielen Fällen nicht nachgekommen. Eine Prüfung habe insgesamt 8.000 Rentnerinnen entdeckt, die aus diesem Grund zu geringe Altersrenten erhalten hätten. Im Durchschnitt könnten sich die Betroffenen nun über eine Erhöhung ihrer monatlichen Renten im zweistelligen Eurobereich und Nachzahlungen im bis zu fünfstelligen Eurobereich freuen, berichtete die Behörde.

Mehrere Zehntausend Fälle werden überprüft

Außerdem werden zurzeit dem Bericht zufolge mehrere Zehntausend Fälle überprüft, wo Bezieher einer Erwerbsminderungsrente nicht auf die Möglichkeit hingewiesen wurden, eine möglicherweise vorteilhaftere flexible Altersrente zu beantragen.

In anderen Fällen hatten die Rentenversicherungsträger Beitragsnachzahlungen nicht korrekt berücksichtigt. Zwei Rentnerinnen erhielten dadurch dem Prüfbericht zufolge rund 16.000 Euro Rente zu wenig. Nun werden auf Veranlassung des Bundesversicherungsamtes hin mehrere hundert Fälle überprüft.

In «sehr vielen Fällen» stellten die Prüfer außerdem fest, Rentenbeiträge, die nach dem Eintritt der Frührente noch gezahlt wurden, bei der späteren Altersrente nicht berücksichtigt wurden - selbst dann wenn der Behörde entsprechende Nachweise vorlagen.

Ein weiterer Fehlerschwerpunkt seien die Berechnungen von Ausbildungszeiten. «Aufgrund der hohen Beanstandungsquote sind die Rentenversicherungsträger gefordert, ihren Qualitätsstandart deutlich zu erhöhen», forderte die Behörde hier. Die «Bild»-Zeitung hatte am Dienstag auch über die Schlampereien bei den Rentenversicherungen berichtet.


http://de.news.yahoo.com/1/20090908/tde-zehntausende-rentner-bekommen-zu-wen-4f41a58.html
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Kuddel


Beiträge: 4011


« Antworten #1 am: August 21, 2010, 12:00:52 »

Zitat
Rente falsch berechnet

Viele Rentner haben in den vergangenen Jahren aufgrund fehlerhafter Berechnungen zu wenig Rente bekommen.



Viele Rentner haben in den vergangenen Jahren aufgrund fehlerhafter Berechnungen zu wenig Rente bekommen. Das geht aus dem aktuellen Tätigkeitsbericht des Bundesversicherungsamtes (BVA) hervor. Die Behörde stellte bei Stichproben fest, dass der Rentenversicherung bei der Berücksichtigung von Ausbildungszeiten massive Fehler unterlaufen sind.

So wurden Fälle ermittelt, bei denen die Berufsausbildung nicht mit der richtigen Dauer oder überhaupt nicht berücksichtigt wurde. Das habe zu fehlerhaften Rentenbescheiden mit zum Teil erheblichen Auswirkungen geführt. „Die Speicherung von Zeiten der Berufsausbildung kann ohne weiteres den monatlichen Zahlbetrag um mehr als 40 Euro erhöhen“, heißt es in dem Bericht des Versicherungsamtes. Wie viele Rentner betroffen waren oder sind, teilte die Behörde nicht mit. Auch die Deutsche Rentenversicherung Bund konnte dazu keine Angaben machen. Rentner sollten zur Sicherheit prüfen, ob im Rentenbescheid die Ausbildungszeiten korrekt aufgeführt sind.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Aufsichtsamt die Rentenversicherung wegen fehlerhafter Rentenbescheide gerügt. Damals ging es um Renten für Frauen. Durch Beratungsfehler und falsche Berechnungen war in Tausenden Fällen eine zu niedrige Rente gezahlt worden. Inzwischen wurden den Betroffenen immerhin 14,5 Millionen Euro nachgezahlt. In Einzelfällen betrugen die Summen laut Versicherungsamt bis zu 38.000 Euro.

In den aktuell untersuchten Fällen stellte sich heraus, dass die Ausbildungszeiten zwar von den Antragstellern einer Rente geltend gemacht, aber im Versicherungskonto nicht berücksichtigt wurden. „Die Sachbearbeitung hatte es versäumt, diesbezügliche Ermittlungen zu führen und die Zeiten zu kennzeichnen“, kritisierte die Aufsichtsbehörde.

Probleme mit letztem Lehrjahr


Diese Kennzeichnung ist allerdings für eine korrekte Rentenberechnung anders als in der Vergangenheit notwendig. Das liegt an einer Rechtsänderung: Bis 2004 wurden die ersten vier Versicherungsjahre pauschal als Ausbildung in der Rente höher bewertet. Nunmehr wird nur die tatsächliche Zeit der Berufsausbildung angerechnet.

Probleme gab es laut Bundesversicherungsamt auch bei der Behandlung des letzten Ausbildungsjahres − also beim Übergang zu einem regulären Anstellungsverhältnis. Eine Stichprobe in 200 Akten habe ergeben, dass es in ungefähr jedem zehnten Fall eine falsche Aufteilung der Verdienste gegeben habe. Dies habe in einigen Fällen ebenfalls zu einer niedrigeren Rente geführt.

Bei der Deutschen Rentenversicherung Bund hieß es, man habe die Prüfung nochmals zum Anlass genommen, die den Beschäftigten zur Verfügung stehende Fachliteratur gezielt zu ergänzen.
http://www.fr-online.de/politik/rente-falsch-berechnet/-/1472596/4576390/-/index.html
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rumpelpumpel


Beiträge: 129


« Antworten #2 am: August 31, 2010, 00:54:04 »

kann die Falschberechnungen am eigenen Leib bestätigen

ich wunderte mich immer über meine sehr gering zu erwartende Rente
aok, 18Jahre war ich mit 5 Kindern zu Hause und habe im heimischen Betrieb mitgearbeitet

mittlerweile läuft die Scheidung, da mein Ex in Rente ist wurde mir wegen des Versorgungsausgleiches und Unterhaltsansprüchen der rentenbescheid von ihm zugeschickt

und siehe da

die haben ihm doch glatt 3 von 5 Kindererziehungszeiten gutgeschrieben und dafür auch noch die Rente ausbezahlt

von daher , jeden Bescheid überprüfen !!
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