Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Kreditwürdig? - Zahlreiche Datenfehler bei Auskunfteien  (Gelesen 1020 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Kater


Beiträge: 7110


« am: September 21, 2009, 09:24:40 »

Zitat
Sind Sie wirklich kreditwürdig? - Zahlreiche Datenfehler bei Auskunfteien

Wenn Sie einen Handyvertrag abschließen oder eine Kreditanfrage starten, wollen Bank oder Mobilfunkunternehmen sicher gehen, dass Sie auch bezahlen können. Um die Risiken gering zu halten, zieht Ihr Vertragspartner meist eine Auskunftei zurate. Eine aktuelle Studie des Verbraucherschutzministeriums belegt: Die Angaben der Auskunfteien sind oft unvollständig oder falsch und können somit so manchen Verbraucher die Kreditwürdigkeit kosten.
 
Scoring bezeichnet die Bonitätsprüfung der Kunden durch Banken und Unternehmen: Aufgrund bestimmter Kriterien werden die Kunden in Risikogruppen eingeordnet. Die Kriterien ergeben sich aus verschiedenen Angaben zur Person, dem Wohnort, dem bisherigen Zahlungsverhalten und speisen sich auch aus Informationen aus öffentlichen Registern. Die Kriterien sind allerdings meist undurchsichtig und oftmals zum Nachteil der Kunden. So kann schon der Wohnort die Kreditwürdigkeit ausschließen. Wer im falschen Stadtviertel wohnt, bekommt Ware nur gegen Vorkasse - auch wenn er über ein gesichertes Einkommen verfügt.

Das Scoring hat erhebliche, teilweise gar existenzielle Auswirkungen auf den Betroffenen: Ist ein Score-Wert schlecht, bekommt der Verbraucher einen eventuell dringend benötigten Kredit nicht oder nur zu schlechteren Konditionen. Doch nicht immer sind die gespeicherten Daten korrekt und aus einem rechtschaffenen, pflichtbewussten Bürger kann ein kreditunwürdiger Verbraucher werden - ganz ohne eigenes Verschulden.

Fehlerhafte Datensammlungen
Wie eine vom Verbraucherschutzministerium in Auftrag gegebene Studie(http://www.bmelv.de/cln_137/SharedDocs/Standardartikel/Verbraucherschutz/Markt-Recht/VerbraucherinformationScoring.html?nn=406750) nun belegt, sind die gesammelten Daten der Auskunfteien mit Fehlern behaftet: Zahlendreher bei Kontonummern, nicht korrekte Adressen bis hin zu eingetragenen Haftbefehlen von Personen, die nie polizeilich auffällig waren - all das findet sich in den Datenbanken der Auskunfteien.

"Bei keiner der in die Untersuchung einbezogenen Auskunfteien sind Verbraucherdaten in vollständiger oder befriedigender Weise abgespeichert. Die Fehlerquote und die Quote der Unvollständigkeit der Datensammlung ist unvertretbar hoch. Sofern überhaupt Scorewerte zur Bonitätsbeurteilung den Verbrauchern übermittelt werden, ist ihr Zustandekommen nicht nachvollziehbar und ihre Aussagekraft äußerst zweifelhaft", so das ernüchternde Resümee der Studie.

Fehlende Transparenz
Ein Problem für den Verbraucher ist die fehlende Transparenz: Banken etwa müssen nicht darüber informieren, warum Sie einen Kredit nicht gewähren wollen. Deshalb fordern Verbraucherschützer schon lange nachvollziehbare und faire Regeln für das Scoring.
 
Banken, Auskunfteien und die Entwickler von Score-Verfahren betrachteten dies bislang als ein Geschäftsgeheimnis und arbeiten nach dem Prinzip: "Sie selbst wollen so viel wie möglich über potenzielle Kunden wissen, aber so gut wie nichts über die Verarbeitung und Bewertung der Kundendaten offenbaren." Für die Kunden ist es damit sehr schwierig, sich zu wehren.

Infobox
Ausreichend aussagekräftig?
Zwar seien laut Studie die Daten der SCHUFA im Vergleich zu anderen Auskunfteien am ausführlichsten, jedoch seien diese Informationen in starkem Maße fehlerhaft oder unvollständig. Der Score der Eigenauskunft sei in keiner Weise aussagekräftig, da nicht nachvollziehbar sei, wie die Scorewerte zustande kommen und welche Bedeutung die einzelnen Scorewerte haben. Aufgrund der fehlerhaften Unterlagen müsse die Konstruktion des Scorewertes generell in Zweifel gezogen werden, so das Studien-Fazit.


Eigenauskunft einholen
Welche Einträge sich in Ihrer SCHUFA-Auskunft befinden und ob Ihnen etwa durch eine Kreditberatung die Kreditwürdigkeit herabgestuft wurde, ist in der Regel nur durch eine Eigenauskunft möglich, die bei der SCHUFA eingeholt werden kann. Daraus geht hervor, welche Daten die SCHUFA über Sie gespeichert hat und wer, wann und zu welchem Zweck Informationen zu Ihrer Person angefragt hat. Sowohl positive als auch negative Informationen sind hier verzeichnet, die von Ihren Vertragspartnern weitergegeben wurden.

Die SCHUFA-Eigenauskunft kann zum Beispiel bei einer der 14 SCHUFA-Verbraucherservicestellen eingeholt werden. Dort können Sie kostenlos Einblick in die zu Ihrer Person gespeicherten Daten nehmen. Ein Ausdruck kostet 7,80 Euro. Die Eigenauskunft kann auch per Brief beantragt werden: Für 7,80 Euro werden Ihre Daten per Post zugeschickt. Ebenso ist das Beantragen über Internet - ebenfalls für 7,80 Euro - möglich. Im Internet besteht zudem die Möglichkeit für ebenfalls 7,80, eine Verbraucherauskunft - etwa für den Vermieter - anzufordern. Wollen Sie Ihre SCHUFA-Daten regelmäßig einsehen, so kostet dies den einmaligen Betrag von 15,60 Euro. Fehler in der Eigenauskunft sollten der SCHUFA persönlich oder schriftlich mitgeteilt werden. Nach Rücksprache mit dem jeweiligen Unternehmen werden Fehler kostenfrei korrigiert.

Score-Werte und Ratingstufe
Die SCHUFA bietet ihren Vertragspartnern einen Score-Wert an, der aus den gesammelten Daten errechnet wird. Auf einer Skala von eins bis 1000 beziffert er die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Kunde einen Kredit termingerecht zurückzahlt oder seine Rechnung vertragsgemäß begleicht: Je niedriger der Wert, desto größer ist die Ausfallwahrscheinlichkeit. Dieser Wert wird anhand einer Vergleichsgruppe von Menschen ermittelt, die dieselben Merkmale aufweisen wie der kreditbeantragende Verbraucher. An Unternehmen verschiedener Branchen werden dabei Score-Werte übermittelt, die aus einem unterschiedlichen Datenpool gespeist werden.

In Verbindung mit dem Score-Wert ermittelt die SCHUFA eine Ratingstufe: Sie ist von "A" bis "M" gestaffelt und soll ebenfalls die Zuverlässigkeit des Vertragspartners widerspiegeln. Die Rating-Stufe "A" umfasst die Score-Werte von 662 bis 1000, die beste Kategorie. Stufe "M" ist die schlechteste Stufe und umfasst die Werte von 0 bis 76. Außerdem gibt die SCHUFA mit der so genannten Risikoquote an, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Kredit zurückbezahlt wird. So besagt zum Beispiel eine Risikoquote von 1,69 Prozent, dass statistisch gesehen rund zwei von 100 Kunden einen Kredit nicht zurückzahlen werden.[/size][/quote]
 
http://vollekanne.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,3938928,00.html?dr=1
Gespeichert
Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #1 am: September 21, 2009, 12:31:45 »

Das Banken und Versicherung am Geoscoring nichts verändern wollen, liegt doch auf der Hand. Der CDU/CSU/FDP-Wählerklientel wollen sie keine Lasten aufbürden, aber falls der Kleingewerbetreibende oder Bürger mal übergangsweise einen Kredit braucht, dann hat man durch Anwenden dieser Methode Geoscoring einen vorgeschobenen Grund, um das übrige Volk kräftig auszunehmen. Die zahlen dann die Profitausfälle der Banken und Versicherung mit, die sie durch schlechte Bankerarbeit und Spekulationsgeschäfte an den Börsen und auf den Finanzmärkten einstecken mußten und wo die eigene Leistungseliteklientel der CDU/CSU/FDP von Lasten verschont blieb.

Apropos Sicherheit von Giro-, Spar-, Festgeldkonten, von Sparbriefen durch den Einlagensicherung

So sicher sind diese geschützten Einlagen des Bürgers auch nicht. Keiner der Kleinanleger weiß, was seine Hausbank mit den "sicher" angelegten Ersparnissen tatsächlich anstellt. Der Gesetzgeber hat bis zum heutigen Tag nicht aus der Finanzkrise seine Lehre gezogen, daß er diese "sicheren" Anlagen grundsätzlich von der mißbräuchlichen Verwendung durch Banker schützt, die weiterhin damit an Börsen und Finanzmärkten ohne Wissen der Sparer in Leergeschäfte, also in dubiose Investment- und Immobilien-, in Warentermingeschäfte spekulieren können. So bleibt auch der Einlagensicherungsfonds ein hohles Versprechen, das nur durch blindes Vertrauen und Stillhalten der Verbraucher funktioniert. Wenn sich die Verbraucher dieser Verlustgefahr bewußt werden und alle schlagartig ihre ersparten Einlagen zurückziehen, dann kracht auch der Einlagensicherungsfonds mit Karacho zusammen.

Deshalb macht Sahra Wagenknecht in öffentlichen Diskussionsrunden (letztens bei Anne Will, bei Maischberger oder in der Phoenix Runde - Di, 15.09.09, 22.15 - 23.00 Uhr: "Ein Jahr nach Lehman – Zocken ohne Ende?"), wo die Finanzkrise thematisiert wird, auf dieses Problem aufmerksam und verlangt ein Geschäftsverbot für Banken und Versicherungen, den Sparern vorzugauckeln, ihre Anlagen wären in solchen Sparformen sicher und hinter ihren Rücken klammheimlich diese Mittel in Spekulationsgeschäfte an Börsen und Finanzmärkten trotz geringerer Sparzinsen umzulenken. Sie verlangt ein grundsätzliches Geschäftsverbot von solchen erlaubten, hinterhältigen Umlenkungsgeschäften. Spargeschäfte und Spekulationsgeschäfte müssen strikt voneinander getrennt werden und ein Kombinieren oder Verkoppeln mit einem Verbot belegt werden.

So kann man mit Geoscoring und schlechteren Kreditkonditionen für Kleingewerbetreibende und Bürger auch die Vermögen von unten nach oben umverteilen, indem man die Belastungen auf Bevölkerungsgruppen "niederen Standes" verschiebt. Kein Wunder, kennen sich doch die Banker aus den Direktionsetagen und die feine Leistungselitegesellschaft von diversen Festivitäten, Bällen, Banketten, Golf-, Tennis-, Trabrennveranstaltungen etc. - eben Seilschaften. Filz, Amigo- und Klüngelverhältnisse. Was diesen Kreisen zum Vorteil gereicht, das muß der "kleine Mann" als Zeche für die da oben bezahlen.

Nicht auszudenken, wenn Unternehmer die Bewerbungsdaten von potentiellen Mitarbeitern über Geoscoring mit Krankendaten, mit Schufa-Daten, mit Daten über gelaufene Arbeits- und Sozialrechtsverfahren, mit Verschuldungsverfahren, mit Daten der Bundesagentur für Arbeit und RFID-Chipdaten über das bisherig Shoppingverhalten kombinieren können.

Dann verschärft sich die Gefahr der Wiedererrichtung eines mittelalterlichen Ständesystems in Europa oder eines Kastensystems wie in Indien. Dann zählen garantiert die Arbeitslosen schnell massenhaft zur Kaste der "Unberührbaren". Ausbrechen aus einer Kaste oder Aufsteigen in einen höheren Stand/eine höhere Kaste höchstens unerwünscht, wenn nicht sogar verboten.

Eben die verlogene, hinterhältige Moral der Politiker, der Schönen, Reichen, der ihnen dienenden Beamtenbüttel in der Exekutive - ganz nach - Stern vom 21.10.2007: Eliteforscher Hartmann - "Zum Manager wird man geboren" - "Als "Auslese der Besten".

Mit Geoscoring und durch die Hartzgesetzgebung (Umzugszwang in Billigst-Wohnklos und Schlafsilos) fördert man noch die Verschärfung sozialer Unterschiede durch Einrichtung von Ghettos. In Südafrika sind es die Homelands und Townships, in Lateinamerika die Vavelas und im Rest der Welt die Slums. Wir sind auf dem besten Weg dorthin mit CDU/CSU/FDP alte Verelendszustände aus dem Mittelalter und dem Frühkapitalismus wieder einzurichten. In Deutschland wollen diese Parteien wieder eine Mauer errichten - nicht zwischen Ost und West, sondern zwischen arm und reich - auf der einen Seite die Gated Communities und auf der anderen Seite die Elendsghettos.

Im Klartext nennt man so was Sozialrassismus und Arpartheit, angestrebt und betrieben von der Leistungselite. Prekäre Beschäftigung durch Hartzgesetzgebung geht in die gleiche Richtung. Deshalb ist die Menschenwürde aus dem GG nur noch ein hohler Spruch, mit dem das Merkel nicht beim Herumreisen in der Weltgeschichte hausieren gehen sollte.



siehe auch WDR, Sendung "Quarks & Co." vom 15.09.2009: Was Karten verraten und wie sie lügen

darunter Du bist, wo du wohnst - Geoscoring – wenn die Adresse mit entscheidet

Sie brauchen einen Kredit? Mit möglichst niedrigen Zinsen? Einfach beim nächsten Umzug in eine „gute“ Gegend mit solventen Nachbarn ziehen – das könnte nämlich dafür sorgen, dass Sie bei einer Bank einen günstigen Kredit bekommen. Wie es dazu kommen kann: Wer einen Bankkredit möchte, kann sich mittlerweile kaum noch dagegen wehren, dass die Banken spezielle Auskunfteien zu seiner Person befragen. Die Auskunftei liefert die Information in Form eines Score-Wertes, der aussagen soll, wie kreditwürdig ein Kunde ist.

Wenn aber eine Auskunftei kaum Informationen zu jemandem hat, kann sie durch die Adressinformation wenigstens das Wohnumfeld ermitteln. Dann müssen die Daten der Nachbarn zum Teil herhalten, um die Kreditwürdigkeit einer Person zu beurteilen. Dieses Vorgehen nennt man Geoscoring. Quarks & Co hat im Sommer 2009 die größten Auskunfteien nach dem Einsatz von Geoscoring befragt. Einzig die SCHUFA, die größte und bekannteste Auskunftei, wollte die Verwendung von Adressdaten zur Berechnung des Scorewertes völlig ausschließen. Es gibt aber noch Dutzende von Mitstreitern, die ebenfalls Daten über mögliche Kreditkunden sammeln und mit Banken, Telekommunikationsdiensten und Versandhändlern zusammenarbeiten. Die davon befragten Unternehmen konnten nicht ausschließen, dass Adressdaten in ihre Beurteilung einfließen.

Willkürlicher Zinssatz

Der Score-Wert bestimmt häufig den Zinssatz: Je schlechter er ist, desto höher können die Zinsen ausfallen, die der Kunde für den Kredit zu bezahlen hat. Die Daten, die der Berechnung zugrunde liegen, stammen aus unterschiedlichen Quellen: Öffentliche Schuldnerverzeichnisse oder die Informationen, die bei Antragstellung angegeben werden. Aber eben auch Daten, die auf den ersten Blick nichts mit der Kreditvergabe zu tun haben, wie Informationen zum Wohnumfeld, oder die Adressdaten des Kunden, können in die Berechnung eingehen. Ob und wie gewichtet wird, ist Geschäftsgeheimnis der Auskunfteien.

Im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband wurden die Score-Werte im Herbst 2007 in der Praxis getestet. Dabei konnte kein Zusammenhang zwischen der wirtschaftlichen Lage der Testkunden, und den ihnen mitgeteilten Score-Werten festgestellt werden. Die Kriterien der Kreditvergabe ließen sich nicht nachvollziehen und die Zinshöhe erschien laut Verbraucherzentrale willkürlich.

Redlining - Unheil bringende Karten

Für den Bankenexperten der Verbraucherzentrale Bundesverband, Frank Pauli, ist alarmierend, dass viele Auskunfteien Adressdaten zur Beurteilung von Kunden verwenden. Dies erinnert ihn an eine längst verbotene Praxis in den USA. Vor 80 Jahren markierte man dort Gebiete mit vielen säumigen Schuldnern auf Karten mit der Farbe Rot - „Redlining“ nannte man dieses Verallgemeinern. Wer in solchen Gebieten wohnte, bekam kaum noch einen Kredit. Dies führte seinerzeit dazu, dass in solchen Gebieten wirtschaftlich niemand mehr eine Chance hatte und sich in einem solchen Bezirk auch nichts mehr wirtschaftlich entwickeln konnte. Besonders Farbige, deren Viertel häufig betroffen waren, wurden dadurch ausgegrenzt, ganze Regionen in eine Spirale der Armut getrieben.

Bankenexperte Pauli hat sich intensiv mit Forschungen amerikanischer Wissenschaftler beschäftigt und sieht auch in Deutschland Risiken für die Verbraucher durch solches Geoscoring.

Geoscoring – wenn die Adresse mit entscheidet

Geoscoring ist eine legale Methode. Für den Bankenexperten Frank Pauli ist das Diskriminierende an Geoscoring die Verallgemeinerung: „Wenn ich in einem Stadtgebiet wohne, in dem es viele Menschen gibt, die eine schlechte Schuldenbilanz haben, dann wird das auf mich projiziert, völlig ungeachtet, ob ich ein guter oder ein schlechter Schuldner bin. Ich werde sozusagen in Sippenhaft genommen...“. Und das könnte zur Folge haben, dass man mehr für einen Kredit zahlt, nur weil man im falschen Viertel wohnt.

Geoscoring sollte ursprünglich verboten werden. Doch im neuen Bundesdatenschutzgesetz, das 2010 endgültig in Kraft tritt, bleibt es auch weiterhin erlaubt. Obwohl die Auskunfteien dann mitteilen müssen, woraus sie den Score-Wert berechnen, ist Kontrolle nahezu unmöglich – Geschäftsgeheimnis.

(Kommentar: Das Verbot des Geoscorings im neuen Bundesdatenschutzgesetz ging durch die Ausschüsse des Bundestags und als Experten hatten CDU/CSU/FDP die Adreßhändler, die Versandhäuser, die Banken und Versicherungen mit eingeladen, diese Politiker zu beraten. da machte die CDU/CSU/FDP wieder mal den Bock zum Gärtner. Die Verbraucherzentralen wurden nicht als Berater hinzugezogen.

Was trat ein?

CDU/CSU/FDP unterstützten die Geschäftsinteressen der Adreßhändler, ... und ließen das Geoscoring nicht mit einem Verbot belegen. Verbraucherschutz durch Unternehmerparteien CDU/CSU/FDP bleibt eine Utopie. Die CSU-Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner ist demnach auch so eine Luftnummer.)
« Letzte Änderung: September 21, 2009, 12:53:48 von Wilddieb Stuelpner » Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
Gehe zu: