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Autor Thema: Altersversorgung von Ministern oder Wie wird Korruption geschürt!  (Gelesen 491 mal)
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Eivisskat


Beiträge: 122


« am: Oktober 07, 2009, 12:32:13 »

Zitat
9400 Euro Pension für Wieczorek-Zeul

Die SPD-Minister scheiden aus dem Amt - und fallen zum Teil weich. Entwicklungshilfeministerin Wieczorek-Zeul hat den höchsten Pensionsanspruch, Arbeitsminister Scholz den niedrigsten.

Von den ausscheidenden Kabinettsmitgliedern der SPD hat Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul die höchsten Pensionsansprüche, während Arbeitsminister Olaf Scholz am schlechtesten abschneidet. Das errechnete der Bund der Steuerzahler im Auftrag des stern.

Die Unterschiede sind demnach groß. So beträgt der aktuelle monatliche Anspruch von Scholz lediglich Roll Eyes 2070 Euro aus seiner Tätigkeit als Abgeordneter. Seine Amtszeiten als Hamburger Senator und Bundesminister reichen für zusätzliche Ansprüche noch nicht aus. Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich bereits Pensionsansprüche von 3560 Euro erworben. Justizministerin Brigitte Zypries kommt laut Bund der Steuerzahler immerhin schon auf monatlich 5500 Euro. Alle drei müssen allerdings noch einige Jahre warten, bis sie die Pensionen beziehen können.

Ab sofort pensionsberechtigt ist dagegen die 60-jährige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt mit 8410 Euro. Sie liegt nach Heidemarie Wieczorek-Zeul auf Platz zwei im Pensions-Ranking. Die 66-jährige Entwicklungshilfeministerin führt die Hitliste mit monatlich 9430 Euro an. Für eine Rente in dieser Höhe müsste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer, wie der stern errechnete, 347 Jahre arbeiten.

http://www.stern.de/politik/deutschland/altersversorgung-von-ministern-9400-euro-pension-fuer-wieczorek-zeul-1513117.html



Zitat
...Was steht unseren Volksvertretern tatsächlich zu? Ein ordentliches Gehalt. Unter Umständen ein eigener Dienstwagen. Und in jedem Fall eine großzügige Alterspension. Zu großzügig, wie der Bund der Steuerzahler meint.

Für jedes Jahr im Parlament entsteht automatisch der Anspruch auf eine Altersentschädigung in Höhe von 2,5 Prozent der Abgeordnetenentschädigung.
Für vier Jahre im Bundestag gibt es also 767 Euro monatliche Pension, für acht 1534 Euro und nach 28 Jahren Abgeordnetendaseins ist die Höchstgrenze von 5176 Euro erreicht. Ohne je einen Cent selbst als Vorsorge geleistet zu haben.

http://www.stern.de/politik/deutschland/politikergehaelter-ein-paradies-namens-pension-1505605.html
« Letzte Änderung: Oktober 07, 2009, 12:35:55 von Eivisskat » Gespeichert

http://www.sein.de/gesellschaft/neue-wirtschaft/2009/das-ende-der-arbeit.html

 „Wir müssen der Wandel sein, den wir in der Welt sehen wollen." (Mahatma Gandhi)
Workless


Beiträge: 859


« Antworten #1 am: Oktober 08, 2009, 00:52:41 »

Wieso sollte das die Korruption schüren? Man sollte doch eigentlich meinen, mit solchen Pensionen hätte man zusätzliches Einkommen nicht mehr nötig.
Es ist höchstens wieder ein Beispiel für die unglaubliche Gier und Realitätsferne unserer Politelite.
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Eivisskat


Beiträge: 122


« Antworten #2 am: Oktober 08, 2009, 07:08:10 »

Korruption wird bereits im Vorfeld geschürt durch die Aussicht auf eine derartig hohe Pension bei Übernahme & dem Durchhalten eines Ministeramts über mehrere Jahre.
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Alex22


Beiträge: 1504



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« Antworten #3 am: Oktober 08, 2009, 07:16:25 »

Mich interessiert weniger wie viel die Minister bekommen, als vielmehr was sie damit machen.
« Letzte Änderung: Oktober 08, 2009, 11:09:40 von Alex22 » Gespeichert

Eivisskat


Beiträge: 122


« Antworten #4 am: Oktober 08, 2009, 08:32:59 »

Was sie damit machen interessiert mich wenig...vermutlich teure Studiosus-Reisen o.ä.

Mich stört mal wieder, dass sie sich warscheinlich in den meisten Fällen von der Industrie anwerben lassen und nur Minister werden, wg. der Aussicht auf die leckere Rente und auf andere Schmanckerln während der Amtszeit, die ihnen die Industrie verspricht.

Ein echtes Interesse/Engagement für uns Bürger wird doch dadurch bereits im Vorfeld ausgeschlossen...

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Alex22


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« Antworten #5 am: Oktober 08, 2009, 11:13:47 »

@Eivisskat
Es sollte Dich und uns aber interessieren.

Sie geben das Geld nicht aus. Sie investieren es und unterstützen Unternehmen, die uns schaden.
USW
Sie machen mit dem Kapital weiter Politik gegen uns.

Es gibt zu viele Menschen, die zu viel bekommen!
Das ist unfair, solange andere Menschen vom Leben ausgeschlossen werden.

Ich wünsche den Schmarotzern am oberen Einkommensende einen langen harten Krebstod.

Auch ich weiß, dass nicht jeder "reiche" Mensch ein Schmarotzer ist.
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Eivisskat


Beiträge: 122


« Antworten #6 am: Oktober 08, 2009, 11:22:16 »

@Eivisskat
Es sollte Dich und uns aber interessieren.

Sie geben das Geld nicht aus. Sie investieren es und unterstützen Unternehmen, die uns schaden.
USW
Sie machen mit dem Kapital weiter Politik gegen uns.


Da haste natürlich völlig Recht, danke!
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