9400 Euro Pension für Wieczorek-Zeul Die SPD-Minister scheiden aus dem Amt - und fallen zum Teil weich. Entwicklungshilfeministerin Wieczorek-Zeul hat den höchsten Pensionsanspruch, Arbeitsminister Scholz den niedrigsten.
Von den ausscheidenden Kabinettsmitgliedern der SPD hat Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul die höchsten Pensionsansprüche, während Arbeitsminister Olaf Scholz am schlechtesten abschneidet. Das errechnete der Bund der Steuerzahler im Auftrag des stern.
Die Unterschiede sind demnach groß. So beträgt der aktuelle monatliche Anspruch von Scholz lediglich

2070 Euro aus seiner Tätigkeit als Abgeordneter. Seine Amtszeiten als Hamburger Senator und Bundesminister reichen für zusätzliche Ansprüche noch nicht aus. Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich bereits Pensionsansprüche von 3560 Euro erworben. Justizministerin Brigitte Zypries kommt laut Bund der Steuerzahler immerhin schon auf monatlich 5500 Euro. Alle drei müssen allerdings noch einige Jahre warten, bis sie die Pensionen beziehen können.
Ab sofort pensionsberechtigt ist dagegen die 60-jährige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt mit 8410 Euro. Sie liegt nach Heidemarie Wieczorek-Zeul auf Platz zwei im Pensions-Ranking. Die 66-jährige Entwicklungshilfeministerin führt die Hitliste mit monatlich 9430 Euro an. Für eine Rente in dieser Höhe müsste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer, wie der stern errechnete, 347 Jahre arbeiten.
http://www.stern.de/politik/deutschland/altersversorgung-von-ministern-9400-euro-pension-fuer-wieczorek-zeul-1513117.html ...Was steht unseren Volksvertretern tatsächlich zu? Ein ordentliches Gehalt. Unter Umständen ein eigener Dienstwagen. Und in jedem Fall eine großzügige Alterspension. Zu großzügig, wie der Bund der Steuerzahler meint.
Für jedes Jahr im Parlament entsteht automatisch der Anspruch auf eine Altersentschädigung in Höhe von 2,5 Prozent der Abgeordnetenentschädigung.
Für vier Jahre im Bundestag gibt es also 767 Euro monatliche Pension, für acht 1534 Euro und nach 28 Jahren Abgeordnetendaseins ist die Höchstgrenze von 5176 Euro erreicht.
Ohne je einen Cent selbst als Vorsorge geleistet zu haben.http://www.stern.de/politik/deutschland/politikergehaelter-ein-paradies-namens-pension-1505605.html