Der Insolvenzverwalter wird wohl 15 Mio (vom Amtsgericht nahnad Insolvenzmasse berechnet)
für seine "umfangreichen" Dienste bekommen, ...
BRD-Rechtsstaat? Es ist zum wiehern!!!! Bescheißen - gehört zum Staats- und Geschäftsprinzip in diesem Land. Auf die größten Haufen scheißt immer der Teufel, auch in einer bundesdeutschen, mittelalterlich-christlichen, werteverfallenden Grundordnung oder erst recht dort. Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf ... und den Armen nimmt's ers vorher ab. Ein Beispiel dafür:
ARD/SWR, Sendung "Plusminus" vom 20.10.2009: Rückschau: Insolvenz-Verwalter - Wenig Kontrolle und wenige ErfolgeTatsache ist: Viele Insolvenzverwalter stehen inzwischen selbst in der Kritik. Zu wenig kontrolliert, zu wenig erfolgreich seien sie, sagen Experten, und manche dächten in der Krise vor allem an eines – an ihren eigenen Profit.
Enttäuschte UnternehmerPLUSMINUS zeigt eine Selbsthilfegruppe der besonderen Art: Gestandene Unternehmer, die an ihrem Insolvenzverwalter verzweifeln. Alleine wissen sie nicht mehr weiter. Denn alle haben die gleiche Erfahrung gemacht: Ihre Unternehmen wurde abgewickelt, keines gerettet oder saniert. Sie sind enttäuscht, die Chancen, die sie für ihre Unternehmen gesehen haben, sind nicht genutzt worden.
Insolvente Unternehmer: „Er hat nichts unternommen. Er hat noch nicht einmal rechtzeitig Geld für die Kassen, für Benzin oder ähnliches zur Verfügung gestellt, dass der Betrieb wirklich weiter laufen konnte.“
„Man ist hergegangen und hat alles versteigert.“
Keine Einzelfälle. Insolvenzverwaltung hat gerade jetzt in der Krise Hochkonjunktur. Der Insolvenzverwalter der Spedition Hies in Friedrichshafen, die Kanzlei Pluta, zum Beispiel betreut rund 4.000 Insolvenzen parallel. Da wird abgewickelt im großen Stil. Die Speditionsmitarbeiter sind enttäuscht.
Jörg Becker, Fahrer der Spedition Hies: „Wir hätten weitergemacht auf alle Fälle, das habe ich auch schon dargestellt. Die Belegschaft war jeden Tag da, abrufbar für alle Arbeitgänge, es war schon gegeben.“
Die Bilanz: 26 Arbeitsplätze weg. Und das hat System, ist der Normalfall in Deutschland: Nur knapp 3 Prozent der insolventen Unternehmen werden weitergeführt, der Rest zerschlagen, die Teile verkauft.
Vergütung der InsolvenzverwalterExperten kritisieren vor allem das Vergütungssystem der Insolvenzverwalter.
Prof. Hans Haarmeyer, RheinAhrCampus Remagen: „Die Vergütung der Insolvenzverwalter ist bedauerlicherweise eine reine Tätigkeitsvergütung. Das heißt, ob sie das Unternehmen sanieren, ob sie es abwickeln, ob sie einen Insolvenzplan machen, das verschiebt die vergütungsrechtliche Skala nur marginal. Das heißt, das Verhältnis, der Aufwand, den sie tätigen müssen, um ein Unternehmen zu sanieren, oder einen wirklich guten Insolvenzplan zu entwerfen, steht in keinem Verhältnis zu dem Ergebnis, was sie haben, wenn sie das Unternehmen schnell abwickeln.“
Keine Aufsicht?Die Unternehmer müssen dabei oft tatenlos zusehen. Viele Amtsgerichte, die die Insolvenzverwalter einsetzen, fühlen sich nachher kaum noch verantwortlich.
Bodo W., insolventer Unternehmer: „Ich habe mich bei Gericht beschwert über die Machenschaften und da bekam ich die Auskunft vom Rechtspfleger: 'Das ist nicht unsere Aufgabe, dass wir die Insolvenzverwalter überprüfen.'
Man ist wirklich Freiwild für den Insolvenzverwalter, der kann machen, was er will.“
Prof. Hans Haarmeyer, Insolvenzrechtler: „Eine Aufsicht findet eigentlich nicht statt und das ist meiner Ansicht nach ein großes Problem.“
Geschäftskundig und unabhängig?Dazu kommt, dass Insolvenzverwalter kaum fachliche Qualifikation nachweisen müssen. Die einzige Voraussetzung ist in § 56 Insolvenzordnung (InsO) geregelt. Darin steht: Der Insolvenzverwalter muss „geschäftskundig und unabhängig“ sein. Ein Handwerksmeister muss mehr Fachkunde nachweisen.
Experten schätzen, dass durch Weiterführung von mehr Unternehmen ein erheblicher Schaden vermieden werden könnte.
Prof. Hans Haarmeyer: „Wir gehen mittlerweile davon aus, dass ungefähr ein materieller Schaden in der Größenordnung von zehn Milliarden durch schlechte, nicht sanierende Insolvenzverwaltung eintritt und dass wir jährlich mindestens 100.000 bis 150.000 Arbeitsplätze einfach infolge schlechter Insolvenzverwaltung verlieren.“
Vorbild ÖsterreichUnd das muss nicht so sein. Schaut man zum Beispiel zu den Nachbarn über die Grenze nach Österreich, dann sieht man, dass es auch anders laufen kann. In Österreich werden zum Beispiel 35 Prozent der Unternehmen nach der Insolvenz saniert und weitergeführt. In Deutschland sind es nur 3 Prozent. Die Vergütung der Insolvenzverwalter plus Gerichtskosten schlägt in Österreich mit 15 Prozent zu Buche, in Deutschland mit 66 Prozent.
Es besteht Handlungsbedarf, das hat auch die Politik erkannt.
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, FDP: „Wir brauchen eine Auswahl der Insolvenzverwaltung durch die Insolvenzgerichte rein an Qualifikation und auch Erfahrung ausgerichtet. Es ist wichtig, dass es sogenannte offene Listen gibt von befähigten, hochqualifizierten Insolvenzverwaltern.“
Bis es soweit ist, müssen sich die Unternehmer erst mal selbst helfen. Aber, es gärt überall. Die Insolvenzverwaltung steht in der Kritik und viele Unternehmer begreifen erst jetzt in der Krise, dass sie nicht alleine sind mit ihren Problemen, sondern es vielen so geht wie ihnen.
Fridolin M., insolventer Unternehmer: „Ich vergleiche das einfach mit meiner Lebensleistung und dem, wie nachher damit umgegangen wird und das ist nicht gerecht. Und wenn sich die Politik einfach nicht darum kümmert, um diese profanen Dinge unten an der Basis, dann werden wir in den nächsten Jahren riesengroße Probleme bekommen, gesellschaftlich.“
Bleibt zu wünschen, dass künftig auch in Deutschland bald mehr Unternehmen fortgeführt werden.
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 15.10.2009. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
Was behaupter die CDU/CSU immer was ihr soooooo wichtig ist?
Alles hat Vorfahrt, was Arbeit schafft. Aufsicht und Kontrolle der Insolvenzverwalter wäre auch eine arbeitsplatzschützende Maßnahme. Aber das kümmert Merkel, Seehofer und Westerwelle und ihren Hofschranzen nicht die Bohne.
Denkste - Alles hat Vorfahrt, wo man den Mittelstand, AN und Arbeitslose nach Strich und Faden bescheißen kann!!!
Mit Taschenspielertricks werden Bilanzen und öffentliche Haushalte manipuliert, hin- und hergeschoben, werden Schattenhaushalte geschaffen, die Jugend in von Banken und Versicherungen privatisierte Pflegeversicherungen gepreßt und künftig kommunale Abgaben, Gebühren und Beiträge in die Höhe gejagd. Linke Tasche - rechte Tasche also, nur damit man die Unternehmenssteuern weiter runterdrückt. Die Bundesregierung als Hütchenspieler.
Als nächstes werden wohl von den Tigerenten die gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherungen bekämpft, die Kosten für die Gesundheitsversorgung durch Zuzahlungen, Zuschläge erhöht, Zwangsmitgliedschaften in private Kranken- und Rentenversicherungen wie bei der Pflegeversicherung und Riesterrente den Bürgern aufgenötigt.
Sind eben alles namentlich keine höhere Steuern. Es ist nur scheißegal wie man das Kind beim Namen nennt. Tigerenten ist nicht über den Weg zu trauen - verlogen, hinterhältig, korrupt, zynisch, volks- und menschenverachtend - Förderung von privatwirtschaftlichen Mafiaverhältnissen. Das ist CDU/CSU/FDP.
Wenn die Kommunalabgaben steigen, dann geht das auch voll gegen die Arbeitslosen und zwar gegen die KdU-Leistungen. Die Bundesagentur für Arbeit wird keine höheren KdU-Leistungen für steigende Betriebskosten von Arbeitslosenwohnungen zahlen können, auch wenn die CDU/CSU/FDP die Kommunalleistungen weiter verteuern wird. Ich wette, sie werden die KdU-Leistungen als Pauschale einfrieren und was in folgenden Jahren an weiter steigenden Kommunalkosten auf die Arbeitslosenhaushalte zukommt, das soll aus der Regelleistung aufgebracht werden. Da kennen Tigerenten kein Erbarmen.
Am amtlichen Fördern in tariflich bezahlten Jobs wird sich als erstrebenswerter Ausgleich gar nichts verbessern. Die soziale Schere zwischen reich und arm wird dank der Tigerenten noch weiter auseinandergehen.
Was ist nun besser - das "Verbrechersystem DDR" oder die Mafiarepublik BRD? 20 Jahre Zwangseinheit sind entschieden zuviel verlorene Jahre.