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Gehtsnoch
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« am: November 20, 2009, 12:27:52 » |
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Hallo Forum, ich werde wohl eine Umschulung in naher Zukunft machen muessen. Nur stellt sich jetzt die Frage, was? Mit einem Bandscheibenvorfall kann ich nicht mehr schweres Heben und diverse Zwangshaltungen sind auch nicht mehr drin. Die ersten Ergebnisse zum Thema Umschulung sind ernuechternd...sehr viel Nepp, miese Bezahlung nach der Ausbildung, Arbeitsmarktchancen sehr gering. Da werden u.a. der klassiche Muellmann als neuer Beruf getarnt...als Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft ...nichts gegen diese Leute, hier kommt mir nur irgendwie das Wort "Nepp" in den Sinn (von wegen Zukunft gehoert der Umwelt Technologie) http://www.planet-beruf.de/Berufe-der-Zukunft.7875.0.html Beim lesen dieses Textes kommt mir das Kotzen! Schoenmalerei usw...mir fehlen Informationen ueber Berufe, die wirklich Zukunft haben, fernab von Zeitarbeit und der Mafioesen Ausbeuter Branche. Als gelernter Kfzler mit Erfahrung habe ich Angst, das man mich in irgend einen Schwachsinn stecken will, der mich 0 weiterbringt. Habt ihr Ratschlaege und Tipps?
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Alan Smithee
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« Antworten #1 am: November 20, 2009, 13:22:15 » |
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Wahrscheinlich wird man dich mit einer kaufmännischen Ausbildung beglücken...Die ARGEn stehen auf Bürokaufmänner für Leute, die körperlich nicht mehr können. (Das ist von den kaufmännischen Ausbildungen übrigens die preisgünstigste; daher wohl die Vorliebe der ARGEn) Was auch gern von den ARGEn kommt, ist Einzelhandelskaufmann. Da kann ich aber nur abraten; selbst als Verkäufer erwartet man in der Regel von dir, dass du Kisten und Paletten bewegst. Aber die Chancen für Umschüler im Allgemeinen sind miserabel. Wenn schon selbst Leute mit viel Berufserfahrung arbeitslos sind, warum sollte ein Unternehmen einen Umschüler mit 0 Erfahrung einstellen. Hhöchstwahrscheinlich wirst du nach deiner Umschulung auch wieder arbeitslos werden. Ich weiß wovon ich rede, habe das alles auch schon durch. Oder du darfst ein unbezahltes Praktikum nach dem anderen absolvieren; auch ohne Zukunftsaussichten  Ein Job ist nur solange drin, wie das Arbeitsamt für den Unternehmer finanzielle Anreize bringt. Laufen die dann aus, is nix mehr.. Konkret zu deiner Frage: auf gar keinen Fall Versicherungskaufmann!!= Klinkenputzen für Versicherungen / Finanzdienstleiser. Ich würde auch die Finger weglassen von Werbekaufmann; wirst hinterher zugemüllt mit Stellenvorschlägen für Callcenter / Aqkuise. Auch schlecht: Veranstaltungskaufmann; es sei denn du bist der Typ "Animateur" und eher extrovertiert. Industriekaufmann ist glaube ich schon eher was für dich. Da kannst du deine Erfahrungen im KFZ-Bereich eventuell ausnutzen, wenn du in der Branche anheuerst. Speditionskaufmann klingt für dich auch gut...Es gab auch mal eine Zeit lang den Tick von den ARGEn, Leute im IT-Bereich oder als Mediengestalter auszubilden. Da kenne ich genug von, die auch wieder auf Hartz kleben. Damit du nach der Umschulung die besten Chancen hast, ist es ratsam, deine bisherigen Berufskenntnisse mit einzubeziehen.
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Gehtsnoch
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« Antworten #2 am: November 20, 2009, 18:17:33 » |
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Bin nicht bei der ARGE, noch nicht mal arbeitslos gemeldet. Ein Bekannter bekam ueber die Rentenkasse den Kfz Meister...Vorraussetzung, keine schwere koerperliche Arbeit. Buerojob ist auch nicht drin, da das sitzen mir schwer faellt. Mit dem IT Bereich hab ich auch schon gehoert. Zumal die IT Stellen in der Jobboerse fast immer die Eierlegendewollmilchsau haben wollen. Und natuerlich nur mit Studium....nur schoen zu wissen, das sehr sehr viele IT Leute so manchen studierten eins vormachen. Wie sieht es eigentlich finanziell aus? Ich meine, wer bezahlt einen eventuellen Umzug, und den "Unterhalt" 
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Alan Smithee
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« Antworten #3 am: November 20, 2009, 23:16:51 » |
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@gehtsnoch: Also, da du nicht bei der ARGE bist, hast du gute Chancen, tatsächlich bei der Auswahl deiner Ausbildung mitzureden, ohne dass versucht wird, dich in eine Richtung zu drängen.
Es gibt gerade für Kranke die Möglichkeit, dass die Ausbildung über die Rentenkasse finanziert wird. Schätze mal, dass das bei dir so sein wird.
Finanziell war das bei mir damals so, dass man während der Ausbildung ein sogenanntes "Übergangsgeld" bekommt. Ich schätze mal, dass das heutzutage auch auf Grundsicherungs-niveau sein wird. Egal ob ARGE oder Rentenkasse oder Arbeitsamt.
Umziehen: Die Erwachsenenbildung kann a.) betrieblich b.) schulisch erfolgen. Bei betrieblich ist das so wie bei einer "normalen" Ausbildung, die man nach der Schule macht. Mit einem Ausbildungsbetrieb und Blockunterricht.
Allerdings haben Erwachsene ab einem gewissen Alter, die dann ausgerechnet noch aus gesundheitlichen Gründen umschulen, kaum Chancen bei einem Ausbildungsbetrieb. Und wenn dein Ausbildungsbetrieb weiter weg ist, musst du tatsächlich umziehen.
Daraus folgt: Ausbildung schulisch mit integriertem Praktikum von (je nach Berufswahl) ca. einem halben Jahr. Zwar macht man das Praktikum in einem "regulären" Unternehmen, aber dadurch, dass das Unternehmen gar nix an Lohn- und Lohnnebenkosten hat (kein Lohn, keine Krankenkasse, Rentenversicherung etc...) und du ein halbes Jahr am Stück dort bist, ergibt sich da sicher was.
Umziehen musste ich damals nicht: Ich habe auch eine schulische Ausbildung gemacht (2 Jahre), was in einem Berufsförderungswerk (Bfw) geschieht. Dort hatten die ein Wohnheim. Ich habe die Wohnung an meinem Heimatort behalten, und hatte den "Zweitwohnsitz" im Bfw. Das war so gewünscht vom Arbeitsamt.
Übrigens nicht so schlimm, wie es sich anhört: Es waren dort kleine möblierte 1-Zimmer-Appartements, komplett mit Dusche und Klo, und mini-Einbauküche. Mit Kochplatte und Kühlschrank. Sogar ein TV-Gerät mit Satellitenanschluss, Balkon. Waschmaschinen und Trockner mit Münzbetrieb waren auch in Gemeinschaftsräumen ausreichend da. Und das gute: diese Wohnheime sind meist in unmittelbarer Nähe zum Schulgebäude. Bei mir waren´s gerade mal 1 Gehminute. Also, über die Umstände dort kann ich nicht meckern, war absolut positiv überrascht. Eine Heimfahrt wurde mir 14-tägig gezahlt, das kann man meist nur eben am Wochenende.
Egal, wo du landest; mach auf alle Fälle klar, dass du zum Lernen ein Einzelzimmer brauchst. Es gibt Bfw-Wohnheime, wo zwei oder sogar noch mehr Leute in einem Zimmer sind. (im Internet vorher recherchieren!!) Das kann bestenfalls natürlich toll sein, aber in den meisten Fällen ist es furchtbar lästig. (Schnarcher, Spinner, Stinker, schreckliche Musik...)
Also man macht also Schule (bei mir war´s Vollzeit, so 8 Stunden am Tag) und in einem eingebetteten Halbjahr machst du ein Praktikum. (Da bekommst du dann auch dein "Übergangsgeld"). Das musste ich mir "wohnortnah", also an meinem echten Wohnort, suchen. Während der Zeit wohnst du natürlich "daheim", also nicht im Wohnheim. Nach dem Praktikum ging`s dann wieder für den Rest ins Wohnheim und in die Schule.
Der Abschluss, den man im Bfw macht, ist absolut gleichwertig mit einer "normalen" Ausbildung. Man muss zur IHK und kriegt dort die selben Prüfungsbögen, die alle anderen im Raum (überwiegen Teenager aus betrieblicher Ausbildung) neben einem auch auf den Tisch zur selben Zeit kriegen. Auch die mündliche Prüfung erfolgt bei der IHK unter gleichen Bedingungen wie bei den Jungsters.
Von meiner damaligen Klasse, mit denen ich heute noch Kontakt habe; sind gerade mal 4 von 19 Leuten in "regulärer" Arbeit. Die anderen; darunter auch ich, haben sich durch den Dschungel von unbezahlten Praktikas, Sinnlosmassnahmen, 1€-Jobs gekämpft bestenfalls war noch was befristetes über Zeitarbeit drin.. 3 von denen sind mittlerweile in Zwangsrente geschickt worden. Und bei den 4 in "regulärer Arbeit" haben die einen per Vitamin B (Lebensgefährte, Schwesterchen etc..) einen Job bekommen, der andere ist bei seinem Vater Angestellter... Nur eine von den 4 arbeitet in dem Ausbildungsberuf...
Was die Berufswahl angeht, kann ich dir leider nicht weiter helfen; kenne mich selbst nur im Kaufmännischen aus. Aber mach wie schon gesagt deinen Trumpf, die bisherige Berufserfahrung als Kfz-ler zunütze. Und achte darauf, dass sich die tatsächlichen Anforderungen im neuen Beruf sich mit deinen Einschränkungen unter einen Hut zu bringen sind. Ansonsten ist die ganze Sache schon im Vorfeld für umsonst.
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Gehtsnoch
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« Antworten #4 am: November 21, 2009, 11:13:49 » |
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Danke fuer deine Infos.
Also ein Umzug waere schon was richtiges fuer mich. Will hier aus diesem Gebiet weg...(Mafia Strukturen).
Das mit dem Arbeitsmarkt kenne ich ja...auch aus meiner Ausbildungszeit ist kaum noch einer im Job drin.
Wichtig fuer mich waere es, eine Umschulung zu bekommen, die ich ausserhalb Deutschlands (Nord Amerika) nutzen kann. Denn Deutschland selbst ist auf dem besten Wege in den Buergerkrieg, wenn es soweiter geht.
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Alan Smithee
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« Antworten #5 am: November 21, 2009, 11:58:54 » |
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@gehtsnoch: Das mit dem Umzug wollten die eben beim Amt nicht. War auch bei allen anderen Bfw-Teilnehmern so. Die Begründung war mehr oder weniger durch die Blume, dass ansonsten in der Stadt, wo das Bfw ist, die Arbeitslosenquote enorm nach oben steigt... weil wenn du nach der Ausbildung in die Röhre guckst, hängst du dann auf dem Amt dort rum...und die werden sich bedanken. Die sind also eher bereit, 2 Wohnsitze zu finanzieren, als dass dir erlaubt wird, zum Bfw umzuziehen. Bei mir in der Klasse hatten es zwei so gelöst: die haben gegen Ende der Ausbildung (rechtzeitig; mind. 3 Monate davor!!) mit ihren Vermietern gesprochen, dass sie wohl bald nicht mehr in der Lage sind, die Miete zu zahlen, ob denn nicht eine Kündigung eventuell auf Eigenbedarf angebracht sei?  Haben die dann natürlich dankend angenommen. Da konnte dann auch das Amt den Umzug nicht verweigern. Eine Eigenbedarfskündigung ist in der Regel innerhalb von 3 Monaten wirksam. Bis dahin musst du dann halt eine (angemessene!) Wohnung gefunden haben. Empfielt sich, schon im Vorfeld sich zu erkundigen, was in der entsprechenden Stadt als "angemessen" für Hartz IV ist (qm, Kaltmiete, Nebenkosten..) -weisst ja schließlich nicht, ob du direkt nach der Ausbildung eine Stelle bekommst...  Man muss VOR!!! Umzug das bei der Behörde melden, damit man ein Anrecht auf Umzugskostenbeihilfe bekommt.Eigenbedarfskündigung und den neuen Mietvertrag vorlegen! (Es sei denn, du verzichtest darauf, und machst den Umzug mit Freunden) Was Nordamerika betrifft: ich weiss nicht, ob die dort so schnell ein Wunder geschehen lassen können, dass sich die wirtschaftliche Lage dort mal kurz verbessert?? 
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Gehtsnoch
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« Antworten #6 am: November 21, 2009, 12:56:27 » |
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USA und Kanada sind 2 ganz andere Kaliber verglichen zu Deutschland...ich kann diesen Sklavenstaat nicht mehr ab, soviel Ausbeuterei ist Wahnsinn und wuerde ich nur in einem 3te Welt Land mit irgendwelchen Regimen erwarten.
Alleine, das so ein Forum hier so viel zulauf hat ....zeigt doch nur was los ist.
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Gehtsnoch
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« Antworten #7 am: November 22, 2009, 16:07:11 » |
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Wie sieht der Markt fuer SPS Leute aus? Weiss das jemand? Was braucht man genau fuer Faehigkeiten,,,infos vom Amt sind wie fast immer absolut unbrauchbar.
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Ziggy
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« Antworten #8 am: November 22, 2009, 17:22:18 » |
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Ich habe einen schweren BS-Vorfall L5/S1 (Bandscheibe zertört). Ich bekam ein schönens Attest vom Orthopäden, wo genau drinsteht, daß ich bestimmte Sachen nicht mehr machen kann. Damit bin u.a. zum Versorgungsamt und hab mir 20 % bescheinigen lassen (könnte mal wichtig werden). Außerdem hab ich das Attest auch der Agentur vorgelegt, was mir einigermaßen Luft verschaffte beim Bewerbungszwang. Und dann bekam ich noch ein paar Sitzungen Krankengymnastik und ein schönes Stützzkorsett, das ich meist bei der Arbeit trage.
BS-Vorfälle sind mittlerweile Volkskrankheit. Bei richtiger Behandlung ist man nahezu schmerzfrei und kann auch fast alles machen. Ich mache jeden Abend meine Rückengymnastik und (wichtig!) Bauchmuskeltraining und bin fast 100 % beschwerdefrei, obwohl ich in meinem Job auch teilweise hart körperlich arbeiten muß, allerdings keine Zwangshaltungen. Das Korsett hilft mir dabei, es ist fast unmerklich unter der normalen Kleidung zu tragen.
Bevor ich mich noch einmal in eine Umschulung setze, probier ich lieber alles andere. Allerdings ist eines klar: Als Kfz-Mechaniker bist du gestorben, das geht nicht mehr.
Eine Umschulung im Kaufmännischen führt direkt in die Arbeitslosigleit, das ist sicher. Und was anderes wird man dir nicht anbieten.
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Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben!
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Alan Smithee
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« Antworten #9 am: November 22, 2009, 20:45:18 » |
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Zitat von Ziggi: Eine Umschulung im Kaufmännischen führt direkt in die Arbeitslosigleit, das ist sicher. Und was anderes wird man dir nicht anbieten.Das sehe ich genau so. Ich hatte so viel Hoffnung auf diese Umschulung gelegt. Gestrebt und gebüffelt wie blöd. (Abschluss mit 1,4). Obwohl Themen wie Buchhaltung und Rechnungswesen böhmische Dörfer für mich waren, und ich mich da sehr schwertat. Das Ergebnis: Hartz IV, Bewerbungstrainings, 1€-Jobs, befristet in Zeitarbeitsverhältnissen. Es war alles für die Katz´. Falls es noch Unternehmen geben sollte, die tatsächlich eine offenen Arbeitsstelle haben, verlangen die eine eierlegende Wollmilchsau, möglichst mit Studium oder FH. 
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Gehtsnoch
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« Antworten #10 am: November 23, 2009, 18:15:19 » |
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Wenn ich das richtig verstanden habe, dann bekomme ich bei Genehmigung einen Bildungsgutschein, mit dem ich machen kann was ich will?
Gut, dann mach ich meinen Meister samt Betriebswirt...sollte das Amt da zicken ist Deutschland eh Geschichte fuer mich.
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Gehtsnoch
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« Antworten #11 am: November 24, 2009, 10:52:01 » |
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Ah Leute...mein Ruecken bringt mich wieder um...immer wieder wenn ich mich staerker bewege oder unguenstig bewege...hab gerade meine Windschutzscheibe versiegelt...musste nen krummen Buckel machen ...jetzt wieder schmerzen. Was ich mitlerweile weis, das meine Schmerzen sehr stark mit meinen Depressionen zu tun haben, die ich aufgrund der zahlreichen Jobs und zahlreichen Abzockerein hab. Unterbewusste Anspannungen nennt man das.
Wenn ich mir ueberlege, das ich die letzten Jahre jedes Jahr 5 Stellen hatte und immer wieder ca 3 Monate arbeitslos dazwischen. Jedesmal motiviert an die Sache rangegangen, jedes mal verarscht worden, jedesmal wurde es schlimmer und jedesmal interessiert es keinen.
Harter Spruch vom Amt: "Herr X, jammern Sie nicht! Schauen Sie sich mal die 3te Welt an...dann koennen Sie jammern"...hab gesagt, das kann er mir gerne noch mal direkt sagen (war am Telephon)...so ein Arschloch!
7 mal Lohn eingeklagt in den letzten Jahren...sowas macht krank. Aber ich soll nicht jammern....
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« Letzte Änderung: November 24, 2009, 10:56:15 von Gehtsnoch »
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schwarzrot
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« Antworten #12 am: November 24, 2009, 11:26:12 » |
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Gehtsnoch: Harter Spruch vom Amt: "Herr X, jammern Sie nicht! Schauen Sie sich mal die 3te Welt an...dann koennen Sie jammern"...hab gesagt, das kann er mir gerne noch mal direkt sagen (war am Telephon) Es soll ja immer noch leute geben, die dem amt ihre telefonnummer geben. Da kann ich eigentlich nur sagen: Selber schuld! ->Du bist nicht verpflichtet dort deine telefonnummer zu lassen, gleiches gilt auch für e-mail. Die daten kannst du übrigens auch nachträglich noch löschen lassen, schon aus prinzip.
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"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto Wieder aktuell: Bertolt Brecht
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Ziggy
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« Antworten #13 am: November 24, 2009, 12:31:15 » |
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Warst du eigentlich schon mal richtig in Behandlung oder willst du nichts unternehmen?
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Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben!
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Gehtsnoch
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« Antworten #14 am: November 24, 2009, 13:49:43 » |
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@Ziggy
Klar, Krankenhaus, Reha, Irena, taegliche Artztbesuche...seit Monaten. Nur noch keine OP.
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