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simone-b
Beiträge: 16
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« am: Januar 01, 2010, 22:54:11 » |
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Hallo,
auch ich hab Stromschulden, 360 Euro, und habe mit der Mainova deshalb Ende Dezember telefoniert. Mir wurde gesagt, ich solle schnellstmöglich der Arge die ausstehenden Schulden vorlegen. Auch habe ich noch 50 Euro abgedrückt Ende des Jahres, um die ein bißchen ruhig zu stellen. Der monatliche Abschlag liegt bei 174 Euro. Abbezahlen der Schulden in Raten wurde abgelehnt (aber das könnt ich ja eh nicht zahlen, kann ja schon die normalen monatlichen Raten nicht zahlen).
Mein Problem ist daß die Heizung über den Strom läuft, und wann die Arge die ausstehenden Schulden zahlt weiß ich nicht (den Brief an die muß ich auch noch schreiben) - hab natürlich Schieß ich sitz hier bald in eisiger Kälte. Laut der letzten Mahnung hab ich noch 2 Wochen Zeit. Nun hab ich mir überlegt wie ich der Mainova klar mache daß sie mir den Srom nicht abstellen darf, nicht in 2 Wochen, niemals.
Etwas Feedback von euch zu dem Brief-Entwurf fände ich sehr hilfreich (er beantwortet auch so manche Frage die sich euch vielleicht stellt). Ich hab vorher in eurer Stromschulden-FaQ gelesen und auch diese Grundversorgungs-VO.
---------------Entwurf----------------
Stromschulden
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie Ende 2009 telefonisch vereinbart, habe ich jetzt die Zahlung der Stromschulden in Gang gesetzt. Es hat alles so lang gedauert weil ich letzten Herbst 2 Wirbelsäulenoperationen hatte und monatelang nicht sitzen konnte, wodurch buchstäblich alles liegengeblieben ist. Die Arge ist inzwischen informiert, und ich habe, um meinen guten Willen zu zeigen, derweil nochmals 50 Euro überwiesen.
Desweiteren habe ich ein Anliegen an Sie, dazu muß ich weiter ausholen:
Die Nachtspeicheröfen die hier von Haus aus eingebaut sind, waren 2 Jahre lang verantwortlich für immer wiederkehrende Infektionen meines Kehlkopfes und meiner Mandeln. Daher habe ich diese Öfen irgendwann nicht mehr benutzt, sondern stattdessen Radiatoren aufgestellt (diese kleinen die man im Baumarkt kaufen kann).
Zu diesem Zeitpunkt hatte mir ihr Haus auch gerade einen neuen Tarif angeboten für die Nachspeicheröfen, den ich aber nicht in Anspruch genommen habe, da ich diese ja sowieso nicht mehr benutzte.
Die Radiatoren aus dem Baumarkt hingegen sind natürlich erheblich teurer im Verbrauch, seitdem ist meine Stromrechnung so in die Höhe geschossen.
Inzwischen hat sich aber herausgestellt, daß lediglich *das Gebläse* der Nachtspeicheröfen die Atemwegs-Infektionen verursacht hat. Wenn ich nur die Öfen anmache und das Gebläse auslasse, bleibe ich gesund und habe es wieder warm, kann also auf die Radiatoren verzichten. So mache ich es jetzt seit ein paar Monaten.
Meine Frage ist daher: Haben Sie einen Tarif für mich, der günstiger ist als mein jetziger, und der die Nachtspeicheröfen wieder extra berücksichtigt als Heizungsquelle? Dann ist es auch sehr viel leichter für die Arge nachzuvollziehen welche Stromkosten durch Heizen entstanden sind, denn diese Kosten sind von der Arge zu übernehmen.
Da meine Heizungen über Strom laufen, habe ich nachvollziehbarerweise Angst davor hier plötzlich in unerträglicher Kälte zu sitzen, deshalb möchte ich nur der Vollständigkeit halber aus der Grundversorgungs-Verordnung zitieren zum Thema Strom abstellen:
"Der Beginn der Unterbrechung der Grundversorgung ist dem Kunden drei Werktage im Voraus anzukündigen."
und ein Abstellen ist nicht zulässig wenn:
"... wenn die Folgen der Unterbrechung außer Verhältnis zur Schwere der Zuwiderhandlung stehen oder der Kunde darlegt, dass hinreichende Aussicht besteht, dass er seinen Verpflichtungen nachkommt."
Beides ist der Fall. Da meine Heizungen nur mit Strom funktioneren, sowohl die fest eingebauten als auch meine Radiatoren, würde ich hier unerträglich niedrigen Temperaturen ausgesetzt sein. Das entspricht keiner Verhältnismäßigkeit, es wäre geradezu Körperverletzung, meine Unversehrtheit hat aber absolute Prioriät, noch dazu wo meine Mandeln sowieso völlig vernarbt sind durch die vielen Infektionen und sich immer noch sehr leicht entzünden, auch bei zu kalter oder zu warmer Luft. Desweiteren habe ich jetzt nochmals 50 Euro gezahlt um meinen guten Willen zu zeigen, als Überbrückung, damit schon etwas geschieht bis die Arge aktiv wird. Die Arge muß die Stromschulden übernehmen.
Ihre Mitarbeiterin am Telefon mit der ich das Problem besprochen habe war zwar entgegenkommend und nett, trotzdem wollte ich das auch mal schriftlich festhalten, daß eine Stromsperre in meinem Fall nicht in Frage käme.
In diesem Sinne,
Mit freundlichen Grüßen
----------Ende Entwurf----------------
Ich überlege das Ganze zu kürzen, evtl. den Kram am Schluß mit den Mandeln wegzulassen, weil es so übertrieben klingt - aber es stimmt ja, es stimmt alles was da steht. Und ich denke auch, wer gehört werden will muß laut sein, das ist zumindest meine Erfahrung.
An den Brief für die Arge setz ich mich morgen (vorher schau ich auch dazu hier auf der Site nach).
Liebe Grüße von Simone
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