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Autor Thema: Chef der Dt. rentenversicherung warnt  (Gelesen 4116 mal)
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Codeman


Beiträge: 1519


« am: Januar 16, 2010, 20:48:32 »

"Die Deutsche Rentenversicherung hat vor der Gefahr einer steigenden Altersarmut als Folge von Arbeitslosigkeit und Niedriglöhnen gewarnt. Ihr Präsident Herbert Rische sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, die Monatsrente eines Hartz-IV-Empfängers erhöhe sich derzeit für ein Jahr Arbeitslosengeld-II-Bezug um 2,09 Euro.

Der Bund müsse daher deutlich mehr Geld für die Altersvorsorge der Langzeitarbeitslosen in die Rentenkasse einzahlen. Zudem dürfe der Niedriglohnbereich nicht immer weiter ausgeweitet werden. „Dann legen wir irgendwann die Axt an die lohnbezogenen Sozialversicherungssysteme“, sagte Rische. Niedrige Löhne ließen zudem keinen Spielraum für eine private Altersvorsorge."

http://www.welt.de/politik/deutschland/article5870573/Chef-der-Rentenversicherung-warnt-vor-Altersarmut.html
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Ich bin der Rostfleck am Schwert des Sozialismus - Zitat frei nach Schraubenwelle
Alan Smithee


Beiträge: 828



« Antworten #1 am: Januar 17, 2010, 10:40:02 »

Zitat
Der Bund müsse daher deutlich mehr Geld für die Altersvorsorge der Langzeitarbeitslosen in die Rentenkasse einzahlen.

So wie ich das sehe, haben Langzeitarbeitslose und Geringverdiener / Aufstocker e.t.c. im Alter sowieso nur die Grundsicherung. Und die wird nicht aus der Rentenkasse gezahlt, sondern von Steuergeldern.

(Auch sind die Leistungen für Hartz IV = ALG 2 / Geringverdiener / Aufstocker e.t.c. nicht durch die Arbeitlosenversicherung oder gar der Rentenkasse finanziert, sondern ebenfalls durch Steuergelder. Nur ALG 1 wird noch aus der Arbeitslosenversicherung finanziert.)

Ich frage mich daher ernsthaft, warum der Bund für die Langzeitarbeitslosen mehr in die Rentenkasse einzahlen sollte; nur damit die noch mehr (Steuer-) Gelder abgreifen, welche dann eben gerade nicht für die Langzeitarbeitslosen / Geringverdiener / Aufstocker e.t.c. im Alter eingesetzt werden.

Zitat
Niedrige Löhne ließen zudem keinen Spielraum für eine private Altersvorsorge.

Man geht hier also schon davon aus, dass im Moment zwar noch lustig in die Rentenkasse eingezahlt werden "darf", nur dass es dann im Alter ohne private Absicherung kaum bzw. überhaupt keine Rentenauszahlungen von staatlicher Seite geben wird. Ist schließlich viel wichtiger, mit dem eingenommenen Schotter Banken und diverse Unternehmen zu subventionieren  Shocked
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Funnelwebspider


Beiträge: 34



« Antworten #2 am: Februar 14, 2010, 12:41:25 »

Der Riesche hat es erkannt.
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Wenn Du glaubst das Zitronenfalter, Zitronen falten, dann glaubst Du auch das Volksvertreter das Volk vertreten.
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