Der Bund müsse daher deutlich mehr Geld für die Altersvorsorge der Langzeitarbeitslosen in die Rentenkasse einzahlen.
So wie ich das sehe, haben Langzeitarbeitslose und Geringverdiener / Aufstocker e.t.c. im Alter sowieso nur die Grundsicherung. Und die wird nicht aus der Rentenkasse gezahlt, sondern von Steuergeldern.
(Auch sind die Leistungen für Hartz IV = ALG 2 / Geringverdiener / Aufstocker e.t.c. nicht durch die Arbeitlosenversicherung oder gar der Rentenkasse finanziert, sondern ebenfalls durch Steuergelder. Nur ALG 1 wird noch aus der Arbeitslosenversicherung finanziert.)
Ich frage mich daher ernsthaft, warum der Bund für die Langzeitarbeitslosen mehr in die Rentenkasse einzahlen sollte; nur damit die noch mehr (Steuer-) Gelder abgreifen, welche dann eben gerade nicht für die Langzeitarbeitslosen / Geringverdiener / Aufstocker e.t.c. im Alter eingesetzt werden.
Niedrige Löhne ließen zudem keinen Spielraum für eine private Altersvorsorge.
Man geht hier also schon davon aus, dass im Moment zwar noch lustig in die Rentenkasse eingezahlt werden "darf", nur dass es dann im Alter ohne private Absicherung kaum bzw. überhaupt keine Rentenauszahlungen von staatlicher Seite geben wird. Ist schließlich viel wichtiger, mit dem eingenommenen Schotter Banken und diverse Unternehmen zu subventionieren
