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Autor Thema: Neue BZA Tarife  (Gelesen 7868 mal)
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Seneca


Beiträge: 196



« Antworten #15 am: Januar 27, 2010, 17:03:12 »

So, jetzt kann ich weiterschreiben, nachdem ich erst mal ausgiebig gekotzt habe.

Die Gewerkschaften haben mit diesem Abschluß gezeigt wofür sie einstehen:

1. Einführung einer 2 Klassen Arbeitnehmerschaft.

2. Legalisierung von Gestzesmißbräuchen ( § 8.6 DGB / BZA MTV )

3. Betrug der Sozialversicherungssysteme.

4. Gewinnmaximierung für ZAF's auf Kosten des Steuerzahlers.

Ich tat schon Recht daran, nach kurzer aktiver Phase bei der IGM ( Mitgründung des AKMIZ Bremen ) aus diesem Schweineverein wieder auszutreten.

Von wegen GLEICHE ARBEIT GLEICHES GELD

Nichts als ein Haufen verlogener Schweine, ( DGB TG ) die sich bei den sog Tarifverhandlungen auf Kosten der Mitglieder die Hucke vollgefressen und vollgesoffen haben.

AUSTRETEN!  AUSTRETEN! AUSTRETEN!  und das am besten sofort.

seneca
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kiska1973


Beiträge: 506


« Antworten #16 am: Januar 28, 2010, 17:28:15 »

Leute,unterstützen,auch,wenn es nichts  bringen wird.In einigen Tagen wird es zu spät sein!
emails,ob LAN oder nicht an die senden:


http://www.verdi.de/.kontakt
http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/internet/style.xsl/view_kontakt.htm
Auch an die Bezirkstellen vor ihrer Ort
http://www.dgb.de/kontakt/
http://www.hundertprozentich.de/kontakt.html
http://www.gleichearbeit-gleichesgeld.de/service/kontakt/
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kiska1973


Beiträge: 506


« Antworten #17 am: Januar 28, 2010, 18:27:18 »

So einen Text kann man hinfügen:

Hallo
So sieht das also aus,wenn die Gewerkschaften gleichen Lohn für
gleiche Arbeit Propagieren,und uns dann wie ein Stück Brot an die BZA
verkaufen!!!!
WIR WERDEN UNS AN MEDIEN WENDEN!UND AUCH DGB VERLASSEN!
Na vielen Dank auch

Ihr könnt Eure Flyer "gleiches Geld für gleiche Arbeit" dann auch gleich
einstampfen!

So einen Verrat an die Leiharbeitnehmerschaft hat die Welt noch nicht
gesehen.

Das war nun wirklich der allerletzte Sargnagel den wir noch gebraucht
haben.


Der (angedachte) Abschluss ist ja noch schlechter als
das "Verhandlungsergebnis" vom November 2008!!!


Bei der Erklärung gegenüber der Arbeitnehmerschaft und Mitgliedern der
Gewerkschaften bin ich mehr als gespannt!

Und kommt hier nicht mit "Beschäftigungssicherung" das gab es bei
Sklavenbuden noch nie,und wird es in Zukunft auch nicht geben!
Besser wäre es gewesen die unsäglichen Zeitkonten ab zuschaffen!
Aber da diese ja ausschliesslich den Sklavenbuden dienen,geht man da
natürlich nicht ran,lasst die blöden Sklaven mal weiter für die Zinsen des
Geschäftskontos ackern.
Und natürlich alles nicht Insolvens versichert,ist ja klar,nicht das die
Sklaven noch was wiederbekommen,wäre ja noch schöner.

Armes Deutschland,bei solchen Verrätern wird mir Angst und Bange!!!
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Auferstanden


Beiträge: 529


« Antworten #18 am: Januar 28, 2010, 21:37:47 »

... es kam wie es kommen musste, man konnte es-   , ja man musste es geradezu erahnen.

In einem Sklavenstaat, durch und durch von korrupten Interessensvertretern durchsetzt,
waren die Interessen beider "Parteien" doch vorrangig.
Die vermeintlich Vertretenen wurden eben nur getreten, statt vertreten...
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kiska1973


Beiträge: 506


« Antworten #19 am: Januar 28, 2010, 21:50:57 »

Trozdem Widerstand leisten,diesen Arschtritt werden wir nicht verzeihen...
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DERsklavenhändler


Beiträge: 1



« Antworten #20 am: Januar 29, 2010, 08:37:19 »

Hätte durchaus etwas mehr sein können, aber wenigstens etwas...
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kleiner


Beiträge: 94


« Antworten #21 am: Januar 29, 2010, 14:08:18 »

Hätte durchaus etwas mehr sein können, aber wenigstens etwas...

Sagte der Sklave zu seinem Besitzer und verkroch sich wieder in "sein" Verschlag.
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Ist der Dispo heute rot und nett,liegt es vielleicht am heißen Frittenfett.
mrpinkeyes


Beiträge: 5


« Antworten #22 am: Januar 29, 2010, 16:15:34 »

Nur kurz beim  ZOOM zu lesen danach......gelöscht. Shocked Shocked

Lieber Kollege,

In der letzten Woche haben sich die Ereignisse im Bereich der Leiharbeit überschlagen. Dies führte dazu, dass sich die Gespräche mit dem BZA, die wir seit Dezember geführt haben, zuspitzten. In Anbetracht der aktuellen Situation, haben die Einzelgewerkschaften des DGB entschieden einen Tarifabschluss mit BZA zu tätigen.

Nach dem bekannt wurde, das die neuaufgestellte Tarifgemeinschaft der christlichen Gewerkschaften CGZP wohl noch in den nächsten Tagen ein komplettes Tarifwerk mit dem Arbeitgeberverband AMP abschließen werden, haben die DGB-Gewerkschaften darüber beraten, ob ein Abschluss auf Grundlage eines vom BZA vorliegenden Angebotes sinnvoll wäre.

Unter Berücksichtigung der Gesamtsituation, haben sich alle Gewerkschaften für den Abschluss ausgesprochen. Mit dem Abschluss soll vor allem die tarifpolitische Handlungsfähigkeit der DGB-Gewerkschaften gewahrt werden. Es war zu befürchten, dass ein Abschluss des CGZP unsere Handlungsfähigkeit gegenüber den Arbeitgeberverbänden verschlechtern würde und darüber hinaus, die christlichen Gewerkschaften auch politisch von einem früheren Abschluss profitieren würden.

Materiell erfüllt das von DGB in den Verhandlungen erzielte Ergebnis sicherlich nicht alle Erwartungen. In Abwägung der Gesamtsituation hätten aber die Nachteile jetzt nicht abzuschließen überwogen.

Nach eingehender Beratung hat die IG Metall am 25. Januar den DGB beauftragt die Verhandlungen unter der Maßgabe einer ausreichenden Erklärungsfrist zum Abschluss zu bringen. Die vereinbarte Erklärungsfrist sichert, dass die Tarifkommission der IG Metall den Abschluss diskutieren und beraten und auch der Vorstand der IG Metall in der Sache entscheiden kann.

Der Abschluss macht deutlich, dass wir als IG Metall das Engagement für betriebliche Gleichbehandlungsvereinbarungen und die Verbesserung der gesetzlichen Regulierung weiter aufrecht erhalten müssen. In diesem Sinne gilt es uns weiterhin einzusetzen. Ich hoffe auch Dich weiter als Mitstreiter an unserer Seite zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

J..n-C..los R.. Ant..
« Letzte Änderung: Januar 29, 2010, 16:41:37 von mrpinkeyes » Gespeichert
alfred


Beiträge: 3162



bza
« Antworten #23 am: Januar 29, 2010, 16:37:08 »

Nue kurz beim  ZOOM zu lesen danach......gelöscht. Shocked Shocked


Es wurde allerdings von den beiden Postern selbst gelöscht - nach Bitten eines Admins. Juan-Carlos Rio Antas Mail ist im zoom-Forum noch in kopierter Form nachlesbar - treffend kommentiert übrigens von einem ZAF-Unternehmer...
« Letzte Änderung: Februar 01, 2010, 16:42:06 von alfred » Gespeichert

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alfred


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bza
« Antworten #24 am: Januar 29, 2010, 23:06:32 »

Die Erklärungsfrist zur Tarifeinigung endet am Mittwoch, den 10. Februar 2010, 12 Uhr. Wenn bis dahin 'geschwiegen' wird, haben IG BAU, IG BCE, IG Metall, NGG, GdP, GEW und ver.di mit dem BZA das neue Tarifwerk endgültig abgeschlossen. Tarifkommission IGM tagt am 2.2.2010 und die von Verdi am 8.2.2010 (Quelle: zoom).

Die Klagemöglichkeit auf Equal Pay für ab dem 01.01.2009 Beschäftigte ist dann für die Arbeitszeit ab dem 01.05.2010 ebenfalls hinfällig...
« Letzte Änderung: Februar 01, 2010, 16:41:21 von alfred » Gespeichert

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Beiträge: 506


« Antworten #25 am: Januar 29, 2010, 23:21:25 »

Am Mittwoch?Ich habe gehört,am Dienstag.Frage an Alle:So still,verschikt keiner von Euch die Protest -Emails? Embarrassed
« Letzte Änderung: Januar 29, 2010, 23:42:11 von kiska1973 » Gespeichert
alfred


Beiträge: 3162



« Antworten #26 am: Januar 29, 2010, 23:31:19 »

Der zoom-Chef (finanziert von der IGMetall) hat öffentlich Stellung genommen. quelle

Zitat
Seit über fünf Jahren existiert ZOOM und in all den Jahren hat sich ZOOM (lange vor der Kampagne) für gleiches Geld für gleiche Arbeit eingesetzt. Alle Beteiligten, insbesondere die im Forum aktiven, heben dabei versucht, die Position der Gewerkschaft kritisch zu unterstützen und die Glaubwürdigkeit besonders der IG Metall zu beweisen.

Das Leipziger Signal auf dem Gewerkschaftstag 2007 hatte uns Mut gemacht. Zitat: "Die IG Metall ist die Gewerkschaft für Leiharbeiter. Gemeinsam mit den Stammbelegschaften werden wir die Arbeitsbedingungen verbessern und dafür sorgen, dass der Grundsatz Gleiche Arbeit - Gleiches Geld - Gleiche Arbeitsbedingungen in der Leiharbeit gilt und Leiharbeiter nicht länger ungerechtfertigt benachteiligt werden."

Mit diesem Zitat in der Tasche und dem Kampagnen-Truck unterwegs wurden viele Kolleginnen und Kollegen aus der Leiharbeit überzeugt sich unter dem Dach der IG Metall zu organisieren; nicht so viele wie erhofft, aber doch viele.

Zu den bestehenden Arbeitskreisen kamen neue, sehr engagierte, hinzu. Die Basisarbeit wuchs, der Elan war groß.

Und nun das! Ein Tarifergebnis, dass an der Lebenswirklichkeit der meisten Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer vorbeigeht, weil offensichtlich niemend merkt, das 2,5% im Niedriglohnsektor zu minimalen Entgelterhöhungen führt (von Inflationsausgleich ganz abgesehen).

Ein Tarifergebnis, dass eine unrechtmäßige Regelung wie den §8.6 zementiert (denn seine Abschaffung ist an die Einführung eines Mindestlohnes abhängig, darauf sind wir schon einmal hereingefallen). Eine Regelung übrigens, bezüglich derer den Kollegen von Seiten der Gewerkschaften geraten wird zu klagen!

Mit diesem Ergebnis drängen wir die engagierten Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer ins Abseits! Ein Blick ins Forum genügt, um die Wut und Enttäuschung deutlich zu spüren.

Wenn wir die Kolleginnen und Kollegen in Gewerkschaft halten wollen, wenn wir den Organisationsgrad in der Leiharbeit erhöhen wollen, dann müssen wir Solidarität mit ihnen zeigen - und das heißt: Für sie kämpfen!

Doch bei diesem Verhandlungsergebnis drängt sich der Verdacht auf, dass nicht gekämpft wurde, sondern die Kolleginnen und Kollegen (wieder einmal) das Opfer politischer Absprachen wurden. Wahrscheinlich wird man uns auch diesmal die sogenannten christlichen sogenannten Gewerkschaften als den enormen Druck verkaufen, der zu diesem Ergebnis geführt hat. Dabei kann es doch wohl nicht sein, dass sich der starke DGB von diesen Scheingewerkschaften wie ein Tanzbär von einem imaginären Dompteur an der Nase herumführen lässt. Doch genau dies ist fatalerweise der Eindruck der Betroffenen.

Ein Wort an die vielen engagierten Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer, besonders an die im Forum aktiven: ZOOM findet dieses Verhandlungsergebnis inakzeptabel, aber ZOOM wird euch auch weiterhin eine Plattform zur Information und Diskussion bieten.

Christoph Schulz
« Letzte Änderung: Februar 01, 2010, 16:45:44 von alfred » Gespeichert

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kiska1973


Beiträge: 506


« Antworten #27 am: Januar 30, 2010, 00:56:21 »

http://www.bw.igm.de/regional/waiblingen.html
Hier rechts alle Filiale von IGM...mailen,mailen,mailen...IGM Mitgliedsnummer nicht vergessen,,falls vorhanden
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pandorum


Beiträge: 21


« Antworten #28 am: Januar 30, 2010, 10:40:27 »

Zitat von: alfred link=topic=20626.msg190652#msg190652 date=1264802792Die Klagemöglichkeit auf Equal Pay für ab dem 01.01.2009 Beschäftigte endet dann ebenfalls...[/quote
Wieso 1.1.? Der neue sollte ja erst am 1. Mai zählen?
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Roswitha


Beiträge: 69


« Antworten #29 am: Januar 30, 2010, 12:28:39 »

Hallo!

Hier ist jetzt wirklich JEDER gefordert an der Aktion mitzumachen:

alle Leiharbeiter, die momentan arbeitslosen Leiharbeiter, die zukünftigen Leiharbeiter (das sind die, die heute noch zur Stammbelegschaft gehören), die AZUBI's ....

Bitte jetzt nicht einfach in die Ecke setzen und rummaulen: is sowieso alles Scheiße!

Hier sind wirklich schon ein paar gute Texte verfasst, die man so übernehmen kann.

Ich bin im Moment wieder auf Jobsuche und mir wird schlecht bei dem Gedanken, wieder in so eine Mühle zu geraten.
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