Schwer zu sagen, was hieran unerträglicher ist, diese unverschämte Forderung, oder daß CSU-Mitglieder das auch noch als 'goldene Brücke' bezeichnen
Steinbach stellt Bedingungen für VerzichtDie Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach will im Streit über ihre Teilnahme an der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" einen neuen Vorschlag machen.
Sie würde auf den Sitz verzichten, falls dafür künftig "politische Bevormundung" bei der Benennung des Stiftungsrates ausgeschlossen sei, sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Bisher dürfen die im Stiftungsrat vertretenen Verbände, Kirchen und Organisationen nur Vertreter für den Stiftungsrat nominieren. Das letzte Wort hat aber das Kabinett.
BdV soll mehr Sitze erhaltenZudem verlange Steinbach mehr Sitze für den Bund der Vertriebenen (BdV) im Stiftungsrat.
Drei Sitze für 15 Millionen Vertriebene seien "arg wenig", so die BdV-Präsidentin. Einer dieser drei Plätze ist bisher nicht besetzt, da sich die FDP unter Außenminister Guido Westerwelle mit Hinweis auf die Bedenken gegen Steinbach in Polen weigert, die BdV-Präsidentin in den Stiftungsrat zu entsenden. Westerwelle sagte den Tagesthemen, er werde den "Vorschlag konstruktiv prüfen".
Die Forderungen seien vom BdV-Präsidium einstimmig beschlossen worden. "Wir gehen einen Schritt, um diesen gordischen Knoten aufzulösen", sagte Steinbach. In dem Beschluss werde ein "Weg der Vernunft" gefordert, "um so der unwürdigen Diskussion ein Ende zu bereiten".
Hier der ganze Artikel auf Tagesschau.deZu dieser aberwitzigen Zahl zitiere ich einfach einmal direkt von der
Website des BdVs selber:
In den 16 Landesverbänden und 21 Landsmannschaften sind rund zwei Millionen Mitglieder organisiert.
Woher mögen die überzähligen 13 Mio. Geistervertriebenen kommen in ihrer Rechnung? Sind das alles Moorsoldaten oder was?