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Autor Thema: Steinbach stellt Bedingungen für Verzicht  (Gelesen 250 mal)
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Aloysius


Beiträge: 2670



« am: Januar 05, 2010, 05:53:31 »

Schwer zu sagen, was hieran unerträglicher ist, diese unverschämte Forderung, oder daß CSU-Mitglieder das auch noch als 'goldene Brücke' bezeichnen  angry

Steinbach stellt Bedingungen für Verzicht

Die Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach will im Streit über ihre Teilnahme an der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" einen neuen Vorschlag machen. Sie würde auf den Sitz verzichten, falls dafür künftig "politische Bevormundung" bei der Benennung des Stiftungsrates ausgeschlossen sei, sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Bisher dürfen die im Stiftungsrat vertretenen Verbände, Kirchen und Organisationen nur Vertreter für den Stiftungsrat nominieren. Das letzte Wort hat aber das Kabinett.

BdV soll mehr Sitze erhalten

Zudem verlange Steinbach mehr Sitze für den Bund der Vertriebenen (BdV) im Stiftungsrat. Drei Sitze für 15 Millionen Vertriebene seien "arg wenig", so die BdV-Präsidentin. Einer dieser drei Plätze ist bisher nicht besetzt, da sich die FDP unter Außenminister Guido Westerwelle mit Hinweis auf die Bedenken gegen Steinbach in Polen weigert, die BdV-Präsidentin in den Stiftungsrat zu entsenden. Westerwelle sagte den Tagesthemen, er werde den "Vorschlag konstruktiv prüfen".

Die Forderungen seien vom BdV-Präsidium einstimmig beschlossen worden. "Wir gehen einen Schritt, um diesen gordischen Knoten aufzulösen", sagte Steinbach. In dem Beschluss werde ein "Weg der Vernunft" gefordert, "um so der unwürdigen Diskussion ein Ende zu bereiten".

Hier der ganze Artikel auf Tagesschau.de

Zu dieser aberwitzigen Zahl zitiere ich einfach einmal direkt von der Website des BdVs selber:

Zitat
In den 16 Landesverbänden und 21 Landsmannschaften sind rund zwei Millionen Mitglieder organisiert.


Woher mögen die überzähligen 13 Mio. Geistervertriebenen kommen in ihrer Rechnung? Sind das alles Moorsoldaten oder was?
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Strombolli


Beiträge: 4500



« Antworten #1 am: Januar 05, 2010, 20:18:39 »

Unwürdiges Schmierentheater! Keinerlei Verständnis.
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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
Aloysius


Beiträge: 2670



« Antworten #2 am: Januar 06, 2010, 09:15:41 »

550.000 Mitglieder statt zwei Millionen?

Der Bund des Vertriebenen (BdV) hat nach Recherchen der Nachrichtenagentur ddp weitaus weniger Mitglieder als bisher von Verbandsfunktionären behauptet. Eine Telefonumfrage der Nachrichtenagentur ddp bei sämtlichen Landesverbänden (mit Ausnahme Mecklenburg-Vorpommerns) ergab, dass unter dem Dach des BdV nur rund 550.000 Mitglieder organisiert sind. Offiziell hatten BdV-Vertreter bisher stets von mehr als zwei Millionen Vertriebenen gesprochen.

Der ganze Artikel

Oooohh ja, das wird ein schöner Knatsch. Endlich hat sie es echt übertrieben
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Aloysius


Beiträge: 2670



« Antworten #3 am: Februar 11, 2010, 18:39:29 »

Wenn man grad enkt, daß es nicht noch peinlicher kommen kann...

Zitat
Streit um Vertriebenen-Stiftung:   Ein blamabler politischer Kompromiss

Einmal mehr hat Bundeskanzlerin Angela Merkel taktiert, taktiert und taktiert. Am Ende wurde der Einzug Erika Steinbachs in den Stiftungsrat verhindert, aber zu einem hohen Preis. Dabei hätte es so einfach sein können.

Wer auf den langen Problemkatalog der deutschen Politik blickt, kommt um eine Frage nicht herum: Haben ihre Akteure wirklich nichts Besseres zu tun, als sich über ein Jahr lang mit unerhörter Energie um die Lösung des Ego-Problems der Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach zu bemühen? Arbeitsplatzverluste, Bankenkrise, Hartz-IV-Probleme, Bildungsreform, Afghanistankrieg - man konnte leicht den Eindruck haben: Alles nicht so wichtig, wie der Postenwunsch der CDU-Bundestagsabgeordneten Steinbach.

Der ganze Artikel:

http://www.stern.de/politik/deutschland/streit-um-vertriebenen-stiftung-ein-blamabler-politischer-kompromiss-1542758.html


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