Alex22
Beiträge: 1504
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« Antworten #90 am: Februar 21, 2010, 20:33:19 » |
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.............Die sieht eine Harmonisierung der europäischen Lebens und Einkommensverhältnisse vor. Allerdings sieht diese Harmonisierung in der Praxis so aus das die Löhne eher auf das Level der ärmsten europäischen Staaten gesenkt werden sollen. Da zahlt man Löhne von 300 bis 500 Euro. Die Deutschen vergessen dabei eines. Sie leben auf pump. Wer hat denn schon ein eigenes schuldenfreies Haus? In unseren Nachbarländern haben sehr viel mehr Menschen ein eigenes schuldenfreies Wohneigentum und somit mehr Lebenssicherheit. Ohne die Nötigung "Miete" kann man schon gelassener mit Arbeitslosigkeit umgehen. Das ist übrigens auch eine Kriegsfolge, dass so wenig eigenes Wohneigentum in Deutschland vorhanden ist. und man beachte die VE Wohnungen im Osten. Alles verscherbelt an Kapitalisten. 
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MalineRitter
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« Antworten #91 am: Februar 21, 2010, 20:49:11 » |
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Zitat von Helmy: Na Bravo !! Hier tut endlich einer was!! Was wohl, würde sich ändern, wenn Westerwelle von ca. 1 Million Hartz IV Empfänger anzeigt wird?  Das wäre ein Spass - da wäre Stimmung in der Bunde - in Berlin. Die Politiker, würden sich, alle, so der Maßen in den Haaren liegen... oh, ja. Und, Frau Angela müßte ein Wort der Macht sagen - nämlich - Schnauze jetzt. Das hält ja keiner aus? Ich hab auch nur Nerven..  Dann würden sich auch was ändern, wie zum Beispiel, die WirtschaftsGreise mit ihren Frechheiten, die würden sich - in Zukunft genau überlegen - ob sie ihr Mäulchen nochmal so weiter aufreissen, oder vorher überlegen - und dann aufreissen. Die haben uns jahrelang schickaniert, warum nicht mal zurück schlagen. Bei jeder frechen Aussage, in der Zeitung... ab zur Polizei, die würden ersticken in Bergen von Papier. Das wäre soooo wunderschön - und so gerecht noch dazu. Finde ich?! LG Maline
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« Letzte Änderung: Februar 21, 2010, 21:00:40 von MalineRitter »
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"Ziviler Ungehorsam wird zur heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat." Mahatma Gandhi
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Strombolli
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« Antworten #92 am: Februar 21, 2010, 21:40:34 » |
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Und wenn du Wohneigentum hast, einen Kredit (bspw. als Kleinstunternehmer, weil die Kunden nicht bezahlen!) platzen lässt, bist du ruck-zuck dasselbige los.
...
und wirst spätestens dann zum erbitterten Systemgegner.
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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
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Helmy
Beiträge: 77
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« Antworten #93 am: Februar 21, 2010, 22:28:49 » |
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Zitat von Helmy: Na Bravo !! Hier tut endlich einer was!! Was wohl, würde sich ändern, wenn Westerwelle von ca. 1 Million Hartz IV Empfänger anzeigt wird?  Das wäre ein Spass - da wäre Stimmung in der Bunde - in Berlin. Die Politiker, würden sich, alle, so der Maßen in den Haaren liegen... oh, ja. Und, Frau Angela müßte ein Wort der Macht sagen - nämlich - Schnauze jetzt. Das hält ja keiner aus? Ich hab auch nur Nerven..  Dann würden sich auch was ändern, wie zum Beispiel, die WirtschaftsGreise mit ihren Frechheiten, die würden sich - in Zukunft genau überlegen - ob sie ihr Mäulchen nochmal so weiter aufreissen, oder vorher überlegen - und dann aufreissen. Die haben uns jahrelang schickaniert, warum nicht mal zurück schlagen. Bei jeder frechen Aussage, in der Zeitung... ab zur Polizei, die würden ersticken in Bergen von Papier. Das wäre soooo wunderschön - und so gerecht noch dazu. Finde ich?! LG Maline
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Die andere Wange auch noch hinhalten ist Quatsch mit Soße, in seine Feinde muß man Löcher schießen und zwar Große!!!!!!
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Helmy
Beiträge: 77
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« Antworten #94 am: Februar 21, 2010, 22:31:13 » |
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Darum gehts mir ja! Nicht was wäre wenn- Einfach machen
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Die andere Wange auch noch hinhalten ist Quatsch mit Soße, in seine Feinde muß man Löcher schießen und zwar Große!!!!!!
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Funnelwebspider
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« Antworten #95 am: Februar 21, 2010, 23:15:12 » |
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Die Linken werden nichts mehr verändern können. Die haben bewiesen das die ausser großer Sprüche nicht viel auf dem Kasten haben. Und kommen die mal in die Schlagzeilen dann nur weil die sich intern kloppen. Gebe es die Linken nicht,würde es heute noch schlimmer aussehen in diesem Drecksstaat. Sprüche kloppen tun wohl alle,nur die Linken meinen es so wie sie es sagen,was natürlich ein Dorn im Auge der Ausbeuter ist.(schlechte Berichterstattung) Den meisten Müll gibt immer wieder Westerwelle von sich,bis hin zur Volksverhetzung. Dem gilt es ein Ende zu setzen!! Wo sehe es denn schlimmer aus ?? Die haben nicht eine Sache verhindern können. Und Basisdemokratie sieht anders aus als ständige innere Quärelen. Die haben sich durch all das nur lächerlich gemacht und gezeigt das sie unfahig sind.
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« Letzte Änderung: Februar 21, 2010, 23:19:13 von Funnelwebspider »
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Wenn Du glaubst das Zitronenfalter, Zitronen falten, dann glaubst Du auch das Volksvertreter das Volk vertreten.
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schwarzrot
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« Antworten #96 am: Februar 21, 2010, 23:19:34 » |
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Kalli1602: des weiteren bin ich entgegen der Auffassung der FDP das die Einsparungen nicht in den sozial ausgaben Erfolgen sollte sonder in erster Linie in den Geldern die wir für nichts ins Ausland abgeben, EU Mitglieder Beitrag, Bundeswehr Auslandseinsätze, Steuerspenden, Banken Rettung, Siemens Rettung usw. Wenn wir das alles einsparen bekommen wir unsere Staatsschulden recht schnell wieder in den Griff.
Griechenland ist fast pleite, Deutschland zahlt (weil wir ja sooo reich sind ) England ist fast pleite ( Wovon, die EU Gelder für England zahlt doch schon Deutschland )
Kalli, falls das ein versuch war, hier nationalistische-blödsinnstöne anzustimmen, lies das mal: Euro-Krise "Deutsches Lohndumping sprengt die Währungsunion"
Von Arvid Kaiser und Kai Lange
Maßvolle Tarifabschlüsse, mehr Wettbewerbsfähigkeit: Das deutsche Modell, durch jahrelange Lohnzurückhaltung die Marktposition zu verbessern, gilt als Vorbild für EU-Staaten wie Griechenland. Falsch, sagt Ökonom Heiner Flassbeck. Das deutsche Lohndumping sei schuld daran, dass die Währungsunion nun vor einer Zerreißprobe stehe.
Hamburg - Von einem harten Sparkurs ist die Rede, einer schmerzhaften Rosskur. Nur durch eisernes Sparen und Lohnverzicht könne Griechenland den Staatsbankrott abwenden und seine Finanzen in den Griff bekommen. Der Weg werde steinig und schwer, führe aber zum Erfolg.
Die Währungsunion driftet auseinander: Ohne gemeinsame Lohn- und Finanzpolitik, befürchten Skeptiker, werde sie nicht Bestand haben
Vorbilder für den griechischen Patienten sind schnell bei der Hand. Die Iren zum Beispiel, die im vergangenen Jahr drastische Lohneinbußen hingenommen haben. Und die Deutschen, deren Reallöhne in den vergangenen zehn Jahren gesunken sind, weil sich die Tarifpartner auf maßvolle Lohnabschlüsse geeinigt haben.
Genau diesen Kurs setzen die Deutschen jetzt fort, mit einem Miniplus in der Metallindustrie, mit angekündigten Sozialreformen, einer erregten Diskussion um den Sozialstaat und mit einer Schuldenbremse, die die öffentlichen Finanzen ab 2011 in einen Schraubstock zwingt.
Diese deutsche Bescheidenheit ist für eine wachsende Zahl von EU-Staaten aber nicht die Lösung, sondern das Problem.
"Haben kein Problem mit Griechenland, sondern mit Deutschland"
"Wir haben kein Griechenlandproblem, sondern ein Deutschlandproblem", sagt Heiner Flassbeck, Chefökonom bei der UN-Organisation für Handel und Entwicklung (Unctad) in Genf. Sein Vorwurf: Durch systematisches Lohndumping grabe Deutschland den anderen EU-Staaten Marktanteile ab. Als einzige große Volkswirtschaft der Währungsunion habe die Bundesrepublik ihren globalen Marktanteil zwischen 2000 und 2010 stabilisiert, während die anderen dramatisch verloren haben. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,678880,00.htmlTeil 2: "Deutschland verletzt seit Jahren das Inflationsziel der EZB"Teil 3: 5 Prozent mehr Lohn pro Jahr für die Deutschen - bis 2025Ansonsten gilt: Malocher haben kein 'Vaterland' und von diesem 'wir Toitschen' wirst du nirgendwo satt. Sowas ist nur für dummköpfe, die solchen typen wie Westerwellchen auf den leim gehen! Dass Toitschland seit jahrzehnten von der EU gut verdient, wirst du ja hoffentlich nicht vergessen. Wenn du willst kannst du gerne die EU-zahlungen als ein steuergeschenk direkt an die deutsche industrie verstehen.
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« Letzte Änderung: Februar 21, 2010, 23:36:57 von schwarzrot »
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"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto Wieder aktuell: Bertolt Brecht
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Strombolli
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« Antworten #97 am: Februar 21, 2010, 23:26:58 » |
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Womit im Grunde letztlich Wirklichkeit werden wird, was ich seit 1990 predige: Wenn man rotes und klares Wasser vermischt, wird es nicht dunkler sondern heller! Hä?
Das Lebensniveau eines allgemein wiedervereinigten Europa wird nicht das Lebensniveau des höchstentwickelten Landes haben, sondern nur einen deutlich niedrigeres. Die normalste Sache von der Welt. Unterschiedliche Entwicklungsniveaus von Ländern sind eigentlich Grund für Krieg. Damit erscheint die jetzige EU als Machwerk zur Bewahrung des Friedens!? Gedankenspiele...
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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
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Troll
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« Antworten #98 am: Februar 22, 2010, 11:02:45 » |
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..... Das Lebensniveau eines allgemein wiedervereinigten Europa wird nicht das Lebensniveau des höchstentwickelten Landes haben, sondern nur einen deutlich niedrigeres. Die normalste Sache von der Welt. ..... Ja, und wenn die gesamte EU sich nicht am niedrigsten Niveau einpendelt sondern eine Stufe darüber wird uns das als außerordentlicher Erfolg verkauft. Allgemein scheint sich die Politik, im Bezug auf die Bürger, nur noch an niederer entwickelten Staaten zu orientieren, wäre dies schon immer so gewesen würden wir noch in Höhlen leben.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt. Dieter Hildebrandt Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein. Jiddu Krishnamurti
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marvin_gate-way
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« Antworten #99 am: Februar 22, 2010, 17:22:57 » |
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Ja, und wenn die gesamte EU sich nicht am niedrigsten Niveau einpendelt sondern eine Stufe darüber wird uns das als außerordentlicher Erfolg verkauft. Allgemein scheint sich die Politik, im Bezug auf die Bürger, nur noch an niederer entwickelten Staaten zu orientieren, wäre dies schon immer so gewesen würden wir noch in Höhlen leben.
Nur mit dem Unterschied, daß beim Lohn auf dem zweitniedrigsten Niveau innerhalb der EU und der Preisgestaltung in diesem Land die nächsten Probleme schon vorauszusehen sind. Und es wird nicht so sein, dass dann die hiesige Wirtschaft einen Aufschwung bekommt, wie uns immer wieder verheißen wird.
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Das letzte Fahrzeug, das Du benutzt, ist immer ein Kombi!
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Strombolli
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« Antworten #101 am: Februar 22, 2010, 18:19:10 » |
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Als ich 1990 den Laden meines Vaters übernahm, war es ein Herr Kohl, der vom kommenden Aufschwung sprach. Ich glaubte daran nicht, habe mich aber dazu überredet, denen zu glauben. Konkurs 1994. (Siehe irgendwo im Forum) In Deutschland wird nur Müll gelabert. Erst wenn die Politiker ausser Dienst sind, lassen sie Wahrheiten gucken. Mal mehr, mal weniger. - Schon mal aufgefallen, wie ruhig ein Herr Kohl im Vergleich zu einem Herrn Schmidt ist? Biedenkopf und Geißler haben ja auch schon manche Mieze aus dem Säckle geholt. Gestern erst meinte Herr Geißler in einem sehenswerten Interview "Herr Schmidt hätte 1982 die grösste Wirtschaftskrise nach dem Krieg der CDU überlassen." Nunja, vielleicht gibt es ja heute darauf eine Erwiderung. Irgendsoein männlicher Talker Kerner, Beckmann, Jauch, Meyer maischbergert heute abend ja mit olle Helmut Schmidt. Aber Westerwelle und Co. sind zuständig für dieses hier: Deutschland wird zum "Land der Hilfsarbeiter" Erschienen am 22. Februar 2010 | cs mit dpa Polen schlägt Deutschland: Ein Schicksal, das der Boss des einflussreichen Brüsseler Thinktanks CEPS, Daniel Gros, der Bundesrepublik prophezeit. Demnach überholt die Wirtschaft des osteuropäischen Nachbarn die der Bundesrepublik bereits in 20 Jahren. Reformscheu und fehlende Investitionen in Bildung verwandelten Deutschland vom Land der Dichter und Denker in ein "Land der Hilfsarbeiter". Nur beherzte Investitionen in Bildung könnten Deutschland vor dem Abstieg bewahren. Strombolli: Das ist schlichter gesunder Menschenverstand, dazu braucht man kein "Thinktank" zu sein!Osteuropa holt rasant auf Die gewagte These des wirtschaftlichen Absturzes der Bundesrepublik vertritt Gros gemeinsam mit der Journalistin Sonja Sagmeister in seinem Buch "Nachkrisenzeit". Demnach könnte die deutsche Wirtschaft bis zum Jahr 2040 europaweit absteigen und hinter das derzeit noch schwache Polen zurückfallen. Schon jetzt wachse die polnische Wirtschaft im Schnitt zwei Prozent schneller als die deutsche. Strombolli: Die vertrete ich auch! Die schnellere Entwicklung ist dem Nachholebedarf geschuldet. Das es einen solchen "hohen" Wachstum im hochentwickelten (West)Deutschland nicht gibt, sollte eigentlich jedem klar sein.So werde Polen schon in 20 Jahren wirtschaftlich besser dastehen als Deutschland. Denn der Aufholprozess gehe in den neuen EU-Ländern Osteuropas deutlich schneller voran. Strombolli: Was für eine Überraschung!Deutsche Bildungsmisere führte zum Untergang "Die Prognose lautet: Deutschland wird im Jahr 2040 nur noch im unteren Drittel des EU-Rankings gelistet sein", so Gros. Deutschland sei "alt, satt und behäbig geworden". Zudem seien die Deutschen selbst in der Krise nicht gezwungen gewesen, radikal umzudenken, um so an einem neuen Aufschwung aktiv zu arbeiten. Zudem gebe es zu viele Schulabbrecher und zu wenige Uni-Absolventen. Das werde Deutschland in der nächsten Generation "zum Land der Hilfsarbeiter" machen. Verknüpfe man die Akademikerquote mit den Resultaten der Pisa-Studie, liege Warschau vor Berlin. Strombolli: Hinzu kommt, dass die letzten Regierungen keinerlei Veranlassung sahen, ein lohnenswertes Zukunftsszenario zu vermitteln. Selbstverwirklichung statt Kinderkriegen. Soziale Unsicherheit weil keiner weiss, was die nächste, andere Regierung von dem vorher Aufgebauten wieder einreisst. Egomanie und Ellenbogen,Bildungsadel, Studiengebühren, Perspektivlosigkeit ... Stichworte woran es liegt. Bildungsreform gefordert Fast nirgendwo in Europa seien so wenige Arbeitskräfte in Kindergärten, Schulen und Universitäten beschäftigt wie in Deutschland. Mit einer Quote von sechs Prozent liege Deutschland weit hinter Großbritannien mit neun und Polen mit sieben Prozent. Jeder fünfte Jugendliche komme nicht über das Hauptschulniveau hinaus. "Die Facharbeitertradition und die Spezialisierung auf Industriegüter sind in der Krise ein Nachteil", warnte Gros. Der Volkswirt forderte eine Bildungsreform. Deutschland müsse mehr Ingenieure und andere Akademiker ausbilden. Strombolli: Da hat ja Margot Honecker diesbezüglich noch richtig gut gearbeitet. (Schnell wegduck!)Quelle: dpa, t-online.de Warum bin ich eigentlich in einer KommunalKombi, wenn ich mit gleichen oder ähnlichen Schlussfolgerungen Bücher schreiben könnte oder ein hohes Tier in einem Thinktank? Weil ich aus dem Osten komme und nur ein Abitur einer EOS (Erweiterten Oberschule)? ... Ich meine, gut, wir hatten kein religion und vor dem Wehrkundeunterricht konnte ich mich irgendwie drücken...
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deutscher Michel
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« Antworten #102 am: Februar 22, 2010, 19:07:35 » |
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Polen schlägt Deutschland "Wir" können auch "gewinnen": "Nach Merkel kritisierte auch Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) den Stil der Debatte. Sie bemerkte im Tagesspiegel am Sonntag: »Die Mehrzahl der Menschen in ›HartzIV‹ will da raus.« Im internationalen Vergleich ermögliche Hartz IV zudem die strengsten Sanktionen."Quelle: http://www.jungewelt.de/2010/02-22/042.php
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"Unsichtbar macht sich die Dummheit indem sie massenhaft auftritt"
Bertolt Brecht
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schwarzrot
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« Antworten #103 am: Februar 22, 2010, 20:04:53 » |
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Strombi zitiert neoliberalte scheisse: Demnach überholt die Wirtschaft des osteuropäischen Nachbarn die der Bundesrepublik bereits in 20 Jahren. Reformscheu und fehlende Investitionen in Bildung verwandelten Deutschland vom Land der Dichter und Denker in ein "Land der Hilfsarbeiter". Nur beherzte Investitionen in Bildung könnten Deutschland vor dem Abstieg bewahren. Toll Strombi, musste dieser text sein? Teilweise pflichtest du dem sogar bei. Dabei ist das nur die übliche neoliberale bildung-über-alles-und-über-den-rest-reden-wir-nicht-scheisse: Der anteil der toitschen mit hochschulabschluss unter den hartzIv beziehern ist gar nicht so gering! Nee, es geht nicht um 'bildung', dann müsste dort konkret gegen die gewollte liberale unterfinanzierung der hochschulen, gegen studiengebühren und gegen elitenbildung angeschrieben werden. Nix davon... Sattdessen wird ein intim(popanz)'gegner' (polen) gegen 'wir' toitsche aufgepustert. (bürger gegeneinander gehetzt) Gegen solche ängste helfen europaweite mindestlöhne, gesetze gegen lohnbetrug und euroweite rahmenbedingungen. Dann ist es irgenwann auch scheissegal, wo die leute herkommen/hingehen. Polen ist EG, 'wir' sind EG. So what?
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« Letzte Änderung: Februar 22, 2010, 20:08:53 von schwarzrot »
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"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto Wieder aktuell: Bertolt Brecht
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Strombolli
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« Antworten #104 am: Februar 22, 2010, 20:20:42 » |
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Das verstehste falsch. - Ich will damit nur zum Ausdruck bringen, dass es unseren Regierungen scheissegal ist, was aus D wird. Natürlich sind wir Europa, jedoch halte ich es für sträflich, ein Land aus elitärem, neoliberalem Eigennutz so herunterkommen zu lassen.
zurück zum Thema:
"Herr Westerwelle ist ein Meister der Wichtigtuerei" Helmut Schmidt, gerade eben (22.02.2010)
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« Letzte Änderung: Februar 22, 2010, 23:03:09 von Strombolli »
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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
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