OK Strombolli, sicher eine verdammt verfahrene Situation bei der es auch mir, nach Deiner Schilderung, immer noch schwer fällt einen Überblick zu erhalten. Ich könnte Dir jetzt Beispiele auch aus meinem näherem Umfeld nennen, wo es trotz langem Leistungsbezug sehr wohl familiär und auch „beziehungstechnisch“ bestens funktioniert.
Das hilft Dir aber keinesfalls also versuch ich es anders.
Ich glaube Du stellst hier Zusammenhänge dar die eigentlich getrennt betrachtet werden sollten. Wenn ein Ehemann einfach „Scheiße“ ist, so ändert der soziale Status nicht allzu viel daran. Ein geregeltes und gutes Einkommen wird sicher vieles abmildern aber eben nur oberflächlich.
Das Gleiche trifft m. E. auch auf die anderen von Dir geschilderten Umstände zu. Ich gehöre somit zu den Menschen die der Meinung sind das der „Mensch Ursache und Ergebnis zu gleich dessen ist, was er ist.
Halt Strombolli, nicht falsch verstehen, dies ist keine Schuldzuweisung und auch keine Verharmlosung was in sozialer Hinsicht derzeitig in Deutschland abgeht aber es sind und bleiben simple zwischenmenschliche Beziehungen die da einfach nicht funktionieren, ein soziales System kann als Katalysator oder Verstärker fungieren ist aber niemals die komplette Ursache. Das wäre zu einfach.
Dennoch sehe ich Lösungswege die ich Dir, so denke ich zumindest, nicht im einzelnen nennen muss da Du sie selbst kennst. Dazu gehört aber u. a. das man Gewohnheiten ablegt, „Knie durchdrückt“ und sich nicht in die Opferrolle hinein steigert.
Das klingt jetzt alles nach sehr viel blabla und psycho Geschwätz....enthält aber trotzdem mehr Wahrheiten als man zuzugeben bereit ist.
Viele Grüße!
NoName
