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Autor Thema: Invoco-Group  (Gelesen 6449 mal)
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invoco-ausgebeutete


Beiträge: 8


« am: Februar 27, 2010, 16:52:41 »

Wer hat auch schlecht Erfahrungen mit dieser Firma gemacht? Schreibt mal was Ihr so erlebt habt...
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nicesmile


Beiträge: 70



« Antworten #1 am: Februar 28, 2010, 00:16:38 »

edit
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In freien Staaten kann jeder seine Meinung sagen und jeder andere ist befugt, nicht zuzuhören!
Norman Collie
rika24143


Beiträge: 37


« Antworten #2 am: Februar 28, 2010, 10:13:56 »

Zum Thema invoco liegen hier schon 2 Threats rum. Einer von mir(Helpline Kiel, Ich kam pünktlich.  Und der Lohn?)  Und die Helpliner aus Göttingen sind hier auch mit einem Erfahrungsbericht vertreten. Da wir dir dann so einiges Bekannt vorkommen. Viel spass beim Stöbern.
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rika24143


Beiträge: 37


« Antworten #3 am: Februar 28, 2010, 15:11:30 »

Bevor die Suche nach den Threads beginnt, hier nochmal meine Erfahrungen mit diesem HÖHST Empfehlenswerten rolleyes Arbeitgeber.

Alles fing im Frühjahr letzen Jahres an.
Meine Freundin hatte sich dort erfolgreich beworben und damit wir noch was von einander haben, hielt ich es für Sinnvoll, in der gleichen Firma an zu fangen(zu diesem Zeitpunkt war ich noch bei der FCC fest im Sattel).
Also rief ich an bei der Perso und wurde zum Vorstellungstermin eingeladen.
Das Vorstellungsgespräch fand mit 8 weiteren Interssenten statt.
Hier wurde uns kurz angerissen, welcher Auftraggeber im Hause bediehnt wird und wo wir eingesetzt werden sollten.
Und da war schon der erste Hammer! Die Schulung wird mit 5€/h! vergütet.
Nun gut. Ich hatte noch reserven auf dem Konto, so das ich mir diese Milde Gabe leisten konnte.
Im Einzelgespräch wurden auch meine bedenken bezgl. verspäteter Lohnzahlung entkräftet, so dass ich guten mutes war.

Ich willigte ein. Shocked


1 Woche Später begann die Schulung.

Es wurden nun als erstes die Arbeitsverträge ausgeteilt.
Und auch hier war der Lohneingang schriftlich festgehalten für den 15. eines jeden Monats.
Alles also toppi.

Unser Schulungsleiter kam dann auch in den Raum.
Auch hier stellte ich wieder die Frage nach pünktlicher Lohnzahlung und bekam eine ganz andere Antwort(Welche sich bewahrheiten sollt)
er stellte fest, das es die GF in schöner regelmässigkeit verpennt, den Lohn pünktlich zu Verfügung zu stellen. Nicht etwa das dies 1-2 Tage verzug hätte, Nein, bis zu 2 Wochen wären durchaus schon vor gekommen.

Na Toll. Vertrag bei der FCC gekündigt und nun sowas...Wird schon schief gehen dachte ich, doch es kam noch besser.
Auch über die Richtigkeit der Abrechnung darf ruhig gezweifelt werden, so passiert es oft, das Zuschläge nicht gezahlt werden, man mal gar nicht berechnet wird. usw...

Nun wurd mir leicht mulmig, aber ich hatte keine Wahl mehr.

Die Schulung ging 8 Tage und war durchaus sehr gehaltvoll und auch sehr gut.

Aber, dieser Eindruck sollte schnell wieder ins Negative umschwenken, denn wir wurden direkt nach der Schulung für 1!Tag in die Patentelefonie gesteckt.
Für mich nicht so das ding, aber für n Neuling???
Ein Tag zuhören und den nähsten Tag sich selbst überlassen. Es Lebe die Qualität.
Auch runzelte ich die Stirn, was die Headset Situtaion anging. hier gab es kein eigenes, nein hier gab`S eigene Dounts...mhm...lecker.
Auch über dies sah ich hinweg und fand mich ins Projekt ein.

Man unterhielt sich nun vermehrt mit den Arbeitskollegen und bekam mit wo man hier nun war..
Ich fasse den rest jetzt in Stichpunkte mal zusammen.

-Geschäftsführung des Standortes sehr Kolerisch
-Auslöse für Geschäftsreisen verschwanden auf nimmer wiedersehen
-Falsche Abrechnungen
-Zu Späte Lohnzahlung(es war doch Feiertag)
-Sinnlos provuzierende E-Mails von der GF der Invoco Group in Richtung Angestelte und speziell Betriebsrat
-Versprochen Prämien, die nicht von Invoco, sondern vom Auftraggeber für Erreichte Ziele ausgeschüttet wurden, wurden Einbehalten und nicht an den MA übergeben.
-Bei Freier meinungsäusserung wurde eben dieser MA sofort Beurlaubt und entlassen
-Unzumutbarer Schichten. So konnte es passieren, das man am Montag von 14:00-23:00Uhr ging, und die Schicht am Mittwoch schon um 07:00Uhr begann.
-Bis zu 4 Wochenenden pro Monat
-Kein Ausgleichstag für Sonntagsarbeit(Das heisst 6-7 Tage/Woche und das über Monate)
-Im Einstellungsgespräch wurde mir versprochen, der Vertrag sei ein 120h/Mon. Vertrag, was bedeutet, wenn ich 120h/Monat frei hab, kann ich ruhig den rest des Monats frei machen. Bei meinen Schichten(10-12h/Tag), hab ich mir dann gedacht, na...120h hast de Voll, Kieler Woche steht vor der Tür, dann gehst de jetzt den Freitag, dann Montag und zum Schlus den Mittwoch, aber jeweils nur 6 h. Mit diese plan zur Schichtplanung und da man höre und Staune...Sollte diese Absprechs nicht mehr exsistent sein. Aber da mein wunsch zu gehen feststand, hielt ich an meinen Unterschriebenen Vertragsbestandteilen fest und da konnte die Perso leider nix mehr sagen...ohhhhhhhh.. Schade und mit den eigenen Mitteln geschlagen. SCHACH MATT!!!!
-Betriebversammulgen arteten immer in ein Gekeife seitens der GF aus.
-Unterhalten am Arbeitsplatz wärend der Bereitzeiten war unerwünscht
-wer entschuldigt 2-3 Min. zu spät kam, wurde abgemahnt

Joa. das war`s soweit.
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invoco-ausgebeutete


Beiträge: 8


« Antworten #4 am: März 04, 2010, 12:38:50 »

naja also bei uns kam das geld pünktlich, da kann ich mich nicht beschweren... aber bei uns haben sie psychospielchen mit uns gespielt, z.b. wurden die mitarbeiter bei einem inbound-projekt  in vier gruppen eingeteilt ( die einteilung wurde nach der umwandlung von gesprächen in verkäufe bemessen ) die bezeichnung der gruppe stand am jeweiligen tisch, da gab es: 1. Kindergarten-hier wird noch laufen gelernt 2. Grundschule 3. Realschule 4. Gymnasium... die im gymnasium hatten demzufolge die höchste umwandlung und haben ständig kaffee, kuchen, pizza, belegte brötchen etc bekommen... die anderen gruppen höchstens einen arschtritt! jeder musste seine erfolgskurve täglich in ein öffentliches diagramm eintragen... dann gab es ausserdem tage an denen alle mitarbeiter während der arbeitszeit im stehen telefonieren mussten, wer an einem tisch einen auftrag geschrieben hat durfte sich hinsetzen aber sobald der nächste an diesem tisch einen auftrag geschrieben hat musste der andere wieder aufstehen und der aktuelle durfte sich setzen... wohlgemerkt gibt es an diesem standort auch ältere mitarbeiter für die das erst recht totale schikane war. von anderen projekten wurden wir schon ausgelacht aber die tl`s blieben fest dabei das es sich nicht um schikane und mobbing handelt. naja was sollen die auch sagen... naja das war erstmal nur ein kurzer auszug aus dem wismarer invoco-alltag
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Conrad


Beiträge: 114


« Antworten #5 am: März 05, 2010, 02:17:35 »

Also ein positives Merkmal

pünktliche Zahlung des Gehalt ist mehr als ein schlechter Witz. Spätens nach den dritten Mal, sollte man sich überlegen wenn die Verzögerung der Zahlung sehr verspätet ist einen Titel zu erwirken. Das wirkt zu 99,99% wahre Wunder in Sachen Pünktlichkeit.

mfg
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die_perle


Beiträge: 37


« Antworten #6 am: März 07, 2010, 17:57:29 »

Hallo Wismar,

bisher hat man ja immer nur von dem Grusel-Center in Schwerin gehört Shocked) Aber ihr gehört schon noch zusammen oder hat sich da seit der Insolvenz was geändert?

Telefonieren im Stehen? Das ist frech. Seid ihr nicht organisiert?
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invoco-ausgebeutete


Beiträge: 8


« Antworten #7 am: März 09, 2010, 14:30:20 »

ach die ganzen hampelmänner von schwerin kommen doch gerade alle nach wismar um das kdg sales projekt zu retten... deswegen geht alles drunter und drüber und deswegen auch solche psychospielchen
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Blutwurst


Beiträge: 4


« Antworten #8 am: März 23, 2010, 16:09:43 »

Ich habe eine Trainingsmaßnahme bei Invoco Berlin gemacht und vorzeitig beendigt.

In der Schulung wurde uns eingetrichtert das man jede volle Stunde 5min Pause zu machen habe wegen der Augen -> kann man vergessen, dann kamen Tage des Zuhörens bei einem anderen Agent (eigentlich sollte man nur zuhören wurde dann aber in die Line geworfen). Mittagspausen kann man ebenso vergessen denn wenn die Leitung voll ist dann gibt es keine Pausen (auch keine 5min).

Die Arbeitszeiten sind zum würgen (da kann ich mich auch von meiner Lebensgefährtin trennen wenn ich Sie eh nimmer sehe). Und wenn einem das ganze nicht passt, wird man (laut Kollegen) in den Stunden soweit gedrückt das man auch gleich Arbeitslos bleiben kann (was soll man mit 500€ Brutto).

Als nächstes dann die Callzeiten. Wie soll man dem Kunden vernünftig helfen, wenn man maximal 4min 30s dafür zur Verfügung hat? Man erzählt dem Kunden was von Sendersuchlauf, erstellt ein Kurzticket und verabschiedet sich wieder damit die Prämie für kurze Callzeiten von KD auch beim Chef ankommt. Und wehe die Nachbearbeitungszeit überschreitet eine gewisse Grenze dann Gnade Gott.

Ich hab aber, Gott sei Dank, was anderes, besseres gefunden.
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die_perle


Beiträge: 37


« Antworten #9 am: März 23, 2010, 20:10:58 »

@invoco-ausgebeutete: seit wann macht wismar auch kdg? oder ist das nur outbound? na, ob die schweriner da wohl helfen können? Shocked))

@blutwurst: und was soll man bei euch in berlin so machen? 2 wochen schulung für was denn?

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Blutwurst


Beiträge: 4


« Antworten #10 am: März 24, 2010, 12:08:24 »

Störungsannahme für Kabel Deutschland.
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invoco-ausgebeutete


Beiträge: 8


« Antworten #11 am: April 07, 2010, 10:10:50 »

seit januar hatte wismar nicht nur kdg outbound sondern auch kdg inbound sales... sales wurde vor kurzem aber von kdg wieder abgezogen, naja die wissen bestimmt auch was invoco für ein sauverein ist. den einen tag bekam ein mitarbeiter eine abmahnung weil er sich geweigert hat sich beim telefonieren hinzustellen (obwohl die tl`s wussten das er vom arzt ein attest hat, weil er knieprobleme hat)
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die_perle


Beiträge: 37


« Antworten #12 am: April 07, 2010, 21:38:37 »

unfassbar, das mit der abmahnung ...........
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nicesmile


Beiträge: 70



« Antworten #13 am: April 08, 2010, 08:35:18 »

Steht sowas eigentlich im Vertrag? Dass man stehen muss wenn man noch keinen Abschluss gemacht hat? Es gibt eine Menge Ballerbuden die dies als tolles Motivationsmittelchen mutzen, allerdings ist eine derartige Abmahnung unzulässig. Derjenige soll bei Verdi eintreten wenn er keine Rechtschutzversicherung hat und dann viel Spass bei einer Kündigung mit diesem Abmahnungsgrund.
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Norman Collie
die_perle


Beiträge: 37


« Antworten #14 am: April 09, 2010, 08:23:58 »

Man kann nur abgemahnt werden, wenn man seine arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt, also ist die ausgesprochene Abmahnung absolut gegenstandslos.

Bestrafung und Sklaverei wurde abgeschafft. Ab zum Anwalt und vors Arbeitsgericht. Das ist ja unmenschlich.
Gespeichert
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