Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: 1 [2] 3 4 5 6   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Invoco-Group  (Gelesen 6451 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
bimbam


Beiträge: 14


« Antworten #15 am: April 09, 2010, 11:25:55 »

Das wird der Betreffende dann schon machen, wenn er es für nötig hält. Insofern das überhaupt alles so geschehen ist.

Und mein Gott, so nen paar Spielchen finden doch in jedem Callcenter statt. Ist doch wahrlich nichts schlimmes dabei, sich mal hinzustellen, beim telefonieren. Da bricht doch keinem ein Zacken aus der Krone.

Und wenn jemand ein Knieproblem hat, dann dürfte er ja nicht mal vorm Supermarktregal stehen bleiben. Also wo ist das Problem, wenn er sich mal ein paar Minuten hinstellen soll?!
Gespeichert
die_perle


Beiträge: 37


« Antworten #16 am: April 09, 2010, 20:38:52 »

falsches Forum erwischt?

nee, klar, finde ich auch total ulkig.
Gespeichert
bimbam


Beiträge: 14


« Antworten #17 am: April 13, 2010, 08:21:58 »

Nee, bin hier total richtig.

Finde nur, dass es echt Schlimmeres gibt, als mal im Stehen zu telefonieren. Mein Gott, wenn man nix zu meckern hat, sucht man so lange, bis man was findet, hm?!

Irgendwas wird immer jemandem quer gehen.

Was wäre das für eine Welt, wenn alle zufrieden wären … nicht auszumalen … womit würde man sich dann beschäftigen?! Mit glücklich sein?! Oh mein Gott …

„Sei mit wenig zufrieden! Aber sei erst dann zufrieden, wenn du gelernt hast, diese Forderung an der RICHTIGEN STELLE zu betonen.“
Gespeichert
oldfaithfull


Beiträge: 185


« Antworten #18 am: April 13, 2010, 18:30:34 »

....für eine telebimbambude telefonieren ist generell megascheiße, da macht es in der Tat keinen Unterschied mehr ob man die Kacke im Sitzen oder im Stehen erledigt!!
Gespeichert
bimbam


Beiträge: 14


« Antworten #19 am: April 14, 2010, 09:04:29 »

Jeder Mensch hat ja eine Wahl. Wenn er was vernünftiges gelernt hat und gut ist, indem was er tut, dann muss es ja nicht ins Callcenter gehen …

Wenn sich aber jemand dafür entscheidet, dann muss er eben auch mit all den Annehmlichkeiten und aber vielleicht auch den Unannehmlichkeiten leben.

Ich denke aber, jeder Arbeitnehmer hat durchaus auch die Möglichkeit, bei seinem Arbeitgeber Dinge anzusprechen, die ihm missfallen. Entweder besteht die Möglichkeit, das sich Dinge dann auch verändern (denn auch der Arbeitgeber hat ein Interesse daran, das sich die Mitarbeiter wohlfühlen) … und wenn sich nichts verändern lässt, muss er sich eben einen anderen Arbeitgeber suchen. Aber einfach weitermachen, obwohl einem alles missfällt … warum sollte man das denn tun?!?!

So ist das in jeder Branche …
Gespeichert
blackadder


Beiträge: 253


« Antworten #20 am: April 14, 2010, 12:57:28 »

@ bimbam
Geh mal zum Arzt , wegen deines Realitätsverlustes.
In den Telebimbambuden sitzen teilweise hochqualifizierte Akademiker.
Und die haben sich den Job bestimmt nicht freudestrahlend ausgesucht.

Gib mir doch bitte mal deine Kontodaten, damit ich dir ein paar Euros überweisen kann.
Die kannst Du dann in eine Parkuhr schmeißen, und der dein hohles Gebrabbel antun.
Hier bist Du nämlich definitv falsch aufgehoben.
Gespeichert
oldfaithfull


Beiträge: 185


« Antworten #21 am: April 14, 2010, 14:36:51 »

Jeder Mensch hat ja eine Wahl. Wenn er was vernünftiges gelernt hat und gut ist, indem was er tut, dann muss es ja nicht ins Callcenter gehen …

Wenn sich aber jemand dafür entscheidet, dann muss er eben auch mit all den Annehmlichkeiten und aber vielleicht auch den Unannehmlichkeiten leben.

Ich denke aber, jeder Arbeitnehmer hat durchaus auch die Möglichkeit, bei seinem Arbeitgeber Dinge anzusprechen, die ihm missfallen. Entweder besteht die Möglichkeit, das sich Dinge dann auch verändern (denn auch der Arbeitgeber hat ein Interesse daran, das sich die Mitarbeiter wohlfühlen) … und wenn sich nichts verändern lässt, muss er sich eben einen anderen Arbeitgeber suchen. Aber einfach weitermachen, obwohl einem alles missfällt … warum sollte man das denn tun?!?!

So ist das in jeder Branche …



..oh, Gott, schon wieder so eine kleine "Schwesterwelle" die das neoliberale Gesums einiger völlig durchgeknallter Bw-eller nicht nur glaubt sondern sogar verinnerlicht! Dann tu doch was du mußt, bis du endgültig durchgeknallt bist! Auf dem 3/4 Weg bist du ja schon! Und gelernt hast du bisher offensichtlich auch noch nichts, denn sonst müßtest du dich ja nicht mit so einem Scheiß abgeben; wie du ja selber gesagt hast, denn du hast dich ja offensichtlich schon für Scheiße entschieden!! Munter bleiben!!
« Letzte Änderung: April 14, 2010, 14:43:27 von oldfaithfull » Gespeichert
bimbam


Beiträge: 14


« Antworten #22 am: April 14, 2010, 16:58:18 »

Sorry, aber wenn ein Akademiker in einem Callcenter arbeitet, dann hat er irgendwas falsch gemacht. Dann scheint er in seinem eigentlichen Job einfach nicht besonders gut zu sein, sonst hätte er dort ne Stelle, oder?

Und wenn es einfach nicht genügend freie Stellen für all unsere Akademiker in Deutschland gibt, dann gebt doch gerne dem Staat, bzw. der Wirtschaft die Schuld.

Aber was kann das Callcenter dafür, wenn der Akademiker da sitzt?!?!?

Und Callcenter gibt’s ja nun wirklich wie Hauf. Wenn einem das eine nicht passt, wechselt man halt in das nächste …. sofern man will.

Denn ich bleibe dabei: JEDER HAT EINE WAHL!

Ich bin 1 Jahr lang Taxi gefahren. Ich hatte keine Wahl, wer bei mir einsteigt … von kotzenden Teenies … bis laut und wichtig telefonierenden Geschäftsleuten … stinkende Omas, die 10 Minuten brautchen, sich ins Auto zu schälen … und mir ging die Zeit verloren, die ich brauchte, um mindestens x €/Stunde reinzufahren. Dazu Nachschichten mit ständiger Unsicherheit, wer einsteigt …

Aber ich habe auch tolle Fahrgäste gehabt, mit denen ich angenehme Gespräche geführt habe oder auch mal was trinken gegangen bin.

Es gab Vor- und Nachteile. Irgendwann haben die Nachteile überwogen und ich habe den Job gewechselt. Sogar die Stadt. Wer Ansprüche hat, muss sich dafür eben auch bewegen.

Das tut man eben, wenn man da, wo man ist, unzufrieden ist. Ich bleibe ja auch nicht bei einem Partner, mit dem ich nicht leben kann … oder in einer Wohnung, die schimmelt.

Sorry Leute, aber alle, die Ihr hier meckert, seid ja wahrscheinlich auch inzwischen bei einem anderen Arbeitgeber, einem anderen Job … ging doch, oder? Also was soll das nachtreten?!

Wählt Eure Wahl. Ist ja „nur“ Euer Leben …
Gespeichert
rika24143


Beiträge: 37


« Antworten #23 am: April 14, 2010, 18:53:36 »

Hallo bimbam.
Deine Meinung wird von mir respektiert,aber nicht akzeptiert.
Natürlich hat "man" die Wahl. Aber das trifft nicht auf jeden zu.
In der Tat gibt es Staatliche Organe(Arge), die ihre "Kunden" in CC's zwingt, wo dann der Ausbeuter wütet. Und da ist die Invoco Group ganz vorn mit dabei.
Gespeichert
bimbam


Beiträge: 14


« Antworten #24 am: April 15, 2010, 09:06:36 »

Na ja, ausbeuten kann man nur den, der sich ausbeuten lässt. Ich denke, vor jedem Arbeitsantritt sind einem die Konditionen bewusst.

Arbeitszeiten, Stundenzahl, Stundenlohn … man kann entscheiden. Nur unpünktliche Lohnzahlung, das ist natürlich ein no go.

Ein Freund von mir hat auch sein eigenes Unternehmen … da ist es jeden Monat ein „Spiel“, ob die Auftraggeber pünktlich zahlen und ob es dann zum Lohnstichtag reicht. Und wie viel Geld er in seinen 20 Jahren Selbständigkeit schon nicht bekommen hat … aber bezahlt werden wollen die Mitarbeiter natürlich trotzdem.

Natürlich hilft das den Arbeitnehmern nicht und man kann vielleicht auch nicht unbedingt auf Verständnis hoffen, aber bei ihm sehe ich, wie er sich den Ar*** aufreißt und dennoch ist er als Unternehmer auch abhängig von wiederum anderen Unternehmen.

Ist doch ein Teufelskreis … zahlt einer nicht pünktlich, zieht es sich durch die ganze Struktur.

Aber zum Arbeitsamt: Kein Arbeitsamt der Welt kann einen in ein Callcenter ZWINGEN. Habe noch von keinem gehört, dem Bezüge gestrichen wurden, weil er den Job im Callcenter nicht antreten wollte.

Na ja, und wenn man in seiner Region wirklich keine Chance auf einen anderen Job hat, dann muss man sich eine Alternative suchen. Die Alternative muss nicht sein, frustriert in so ner Telefonbude zu sitzen.

Entscheidet man sich aber dafür, dann muss man eben auch zusehen, das man das Beste daraus macht.

Ich jedenfalls bin nachwievor der Meinung, das sich in jeder Firma über alles sprechen lässt. Ich bin auch nicht auf den Mund gefallen und habe mich immer geäußert, wenn mir etwas missfallen hat. Aber es kommt eben auch darauf an, wie man es tut.

Kommt man bei seinem Chef dann aber wirklich nicht weiter … ja, dann muss man entweder gehen oder eben damit leben. Da wäre sie wieder, die „Wahl“ …

Jedenfalls muss man sich nicht „ausbeuten“ lassen. Wie auch immer Du „ausbeuten“ überhaupt definierst. Leistung bringen musst Du eben überall. Fürs Nichtstun hat noch niemand was bekommen …
Gespeichert
die_perle


Beiträge: 37


« Antworten #25 am: April 15, 2010, 11:22:02 »

ach so. und wie willst du es verhindern, dass dann nur noch der nasenfaktor zählt? dass vorgesetzte so ein harmloses spielchen, dass man mal ein bißchen stehen muss, ausnutzen, um diejenigen zu drangsalieren, die sich nicht wehren können? das ist (übrigens nicht nur in callcentern) im arbeitsleben nicht unüblich, insbesondere dort, wo der druck auf die vorgesetzten hoch ist, denn die müssen ja ihre zahlen auch schaffen. da ist die verlockung, es an denen auszulassen, die die vermeintlich "schuldigen" sind, einigermaßen groß.

deine meinung erntet bei mir nur ein kopfschütteln, aber eine gewissheit bleibt. so jemand wie du kommt als erstes kommt als erstes zu seiner arbeitnehmervertretung, wenn mal eine kleinigkeit piekst und schreit dann am lautesten. aber immer erst dann, wenn es mal schwierig wird.

ich hoffe, dass du diese erfahrung noch machst, dann wird schon alles gut für dich ;o)
Gespeichert
bimbam


Beiträge: 14


« Antworten #26 am: April 15, 2010, 12:58:24 »

Eins kann ich Dir mit Gewissheit sagen: NIE würde ich meine Interessen von jemand anderem vertreten lassen … keinem BR, keiner Arbeitnehmervertretung.

Ich kann mich schon ganz gut selbst „vertreten“, wenn es z.B. um die Einhaltung arbeitsvertraglicher Dinge geht. Schließlich habe ICH diesen Arbeitsvertrag unterschrieben. Und wenn es um meine Person geht, dann werde ich erst recht selber tätig.

Aber schön, wie Ihr hier immer vorverurteilt und mutmaßt. Es werden Dinge in den Raum gestellt, die immer nur auf einer einseitigen EMPFINDUNG beruhen.

Warum im Stehen telefonieren? – Weil man die Mitarbeiter drangsalieren möchte?! Was hat man denn bitte davon?!?! Ich glaube, es geht eher darum, mal etwas „Bewegung“ in ein Team zu bekommen, die Stimme aus der Monotonie rauszuholen …

Warum darf der Mitarbeiter bei McDonalds an der Kasse eigentlich nicht sitzen?? Ist ja echt unzumutbar, ne?! Und dann noch in diesen einheitlichen Polo-Shirts. Nicht mal bestimmen, was für ein T-Shirt er trägt, darf der arme, kleine, ausgebeutete Arbeitnehmer. Böser großer Konzern aber auch. Einfach so Vorgaben machen. Tsts, typisch amerikanisch, ne?! Die sind ja eh die größten Ausbeuter.

Hach, herrliche Diskussion ….

Aber echt mal, man kann auch bei Allem gleich nur das Schlechteste vermuten und jedem Arbeitgeber „Quälerei“ und „Ausbeuterei“ unterstellen.

Sollte es sogar Unternehmen geben, die Profit erwirtschaften wollen?! Oh mein Gott, ich bin entsetzt. Die Unternehmer sollten die Umsätze lieber 1:1 an ihre Mitarbeiter auszahlen. Aber das wäre dann wohl kein Wirtschaftsunternehmen mehr, sondern statt GmbH stünde da dann eher „e.V.“.

Frage mich, warum dann keiner ehrenamtlich arbeiten geht?! Ist selbst der Mensch, als einzelner Arbeitnehmer, auf seinen eigenen Mehrprofit aus? Das ja ein Ding ;-)

Aber es mag sein, das nicht alle Menschen immer den Mut haben, Ihren Unmut zu äußern. Das betrifft aber nicht nur die Arbeitswelt, sondern vieles mehr …

Aber daher finde ich es durchaus gut, wenn es solche Arbeitnehmervertretungen gibt. Aber diese sollten dann auch wirklich einfach nur die Stimme der Arbeitnehmer sein und nicht plötzlich, durch eigene Profilneurosen, immer mehr Dinge (mit)bestimmen, die nachher keinem mehr nützlich sind. Weder dem Arbeitnehmer, noch dem Unternehmer … der eben auch irgendwann mal gewisse Rahmen/Regeln für sein EIGENES Unternehmen geschaffen hat.

Irgendwann hat mal jemand den Mut zu einer Selbständigkeit gehabt. Hat Schweiß, Geld und Fleiß in seine Firma gesteckt. Da sollte er auch zu bestimmen haben, wie es läuft. Alles im gesetzlichen (und emotionalen) Rahmen, versteht sich.
Gespeichert
Conrad


Beiträge: 114


« Antworten #27 am: April 15, 2010, 16:52:14 »

Du kennst schon den Unterschied zwischen dirketen Kundenkontakt (Im Geschäft) und indirket (Callcenter) ?
Gespeichert
bimbam


Beiträge: 14


« Antworten #28 am: April 15, 2010, 18:13:08 »

Hmmm, lass mich überlegen … ähm, JA!

Aber die Kassiererin bei Rewe sitzt auch in ihrer eigenen Klamotte an der Kasse. Und wenn ich das richtig zuordne, dann ist auch das direkter Kontakt, hm?!

Zweierlei Maß.

Ich rufe also alle ehemaligen McDonalds Mitarbeiter auf, sich hier ebenfalls negativ zu äußern … übers Stehen bei der Arbeit (muss man bei Rewe ja auch nicht) und über die hässlichen Polo-Shirts (muss man auch nicht tragen bei Rewe) … oder über „egal was“ … Hauptsache, es wird gemeckert und nachgetreten was das Zeug hält.

Los, los. Lasset die Spiele beginnen …
Gespeichert
bimbam


Beiträge: 14


« Antworten #29 am: April 16, 2010, 09:14:08 »

Nö, bin ganz gesund. Mir geht nur dummes, pöbelndes Volk auf die Nerven, das nicht über den Tellerrand hinaus gucken kann.

Wenn alles so ungerecht ist, dann verändert doch was. Meine Fresse, echt … jeder ist doch für sich selbst verantwortlich.

Aber Deutschland ist einfach kein Land mehr, in dem man LeistungsTRÄGER hat, sondern nur noch LeistungsEMPFÄNGER.

Denn am liebsten gar nichts oder so wenig wie möglich tun, bloß keinen Druck auf Leistung verspüren müssen, dafür aber in bester Güte entlohnt werden wollen.

Es lebe der Kommunismus! Schöner Gedanke, hat aber schon mal nicht funktioniert …

Echt mal, zu verschenken hat doch niemand was … und um leben zu können oder etwas erreichen zu wollen, muss man eben Leistung bringen.

Das begann bei uns allen doch schon im Alter von 6 Jahren, als wir zur Schule gingen. Wer die Leistung nicht bringt, wird nicht versetzt oder muss irgendwann die Schulform wechseln, wo die Leistung dann ausreicht.

Und das soll dann ausgerechnet im Arbeitsleben (wo man dafür auch noch bezahlt wird), dann nicht mehr gelten?!

Jaja, ich weiß … auch da waren nur die Lehrer Schuld. Nasenfaktor, ne?! Komisch, an einer korrekt berechneten Mathematikaufgabe lässt sich nicht viel subjektiv beurteilen. Und das ist im Job und der Anforderung an eine gewisse Leistung eben auch nicht anders.

Aber was nützt die Diskussion, wir werden uns nicht gegenseitig bekehren. Ein Glück, das jeder Mensch die Freiheit hat, anderer Auffassung zu sein. Und das die, die was leisten, auch was erreichen können.

Der Rest wechselt dann eben von Telefonbude zu Telefonbude und verbringt seine Freizeit dann damit, darüber zu schreiben, was in der Vergangenheit alles so schlecht war, am Job, statt sich auf seine Zukunft und entsprechende Veränderung zu konzentrieren.

Viel Spaß. Ich bin raus.
Gespeichert
Seiten: 1 [2] 3 4 5 6   Nach oben
Drucken
Gehe zu: