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Solidanosh
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« am: März 03, 2010, 23:33:46 » |
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http://www.nachrichten.de/politik/Noch-haerteres-Sparprogramm-in-Griechenland-aid_24094702.htmlNun haben also Banken und Konzerne das Land in Griechenland ausgeplündert, und dank ihrer Marionetten die sich Regierungsbosse nennen, ist man dazu rüber gegangen, das Geld bei den sozialschwachen, den Arbeitnehmern sowie Rentnern zu holen, Rentner sollen bald gar nix mehr bekommen. Frage: Wird in Griechenland erstmal getestet was man in einem Jahr in Deutschland machen will ?? Wie weit werden die Konzerne gehen, wie weit können die gehen, lässt sich das Volk dass gefallen  ? Dummheit und Aroganz haben schon das Alte Rom zu Fall gebracht, auch dieses KonzernBankenImperium wird fallen, - ich glaube, wenn die so weiter machen, dann wird die Sympathie und der Wunsch nach einer neuen RAF garantiert gross sein. Aber jetzt mal im ernst, was haben diese Verbrecher eigentlich wirklcih vor in Europa  ??
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Strombolli
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« Antworten #1 am: März 04, 2010, 05:44:32 » |
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Meiner Einschätzung nach ist es ein Angriff des internationalen Finanzkapitals, um die Gier- und Dominanzfantasien der Wallstreet durchzusetzen. Erst der Euro jetzt das Pfund Crash-Wetten gegen das verwundete Königreich. ES REICHT! Legt den Spekulanten das Handwerk! Aus rechtlichen Gründen darf ich hier leider nicht schreiben, was mir da alles so an geschichtlichen Beispielen und Fiktionen durch den Kopf geht.
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« Letzte Änderung: März 04, 2010, 08:19:24 von Strombolli »
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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
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antonov
Beiträge: 1157
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« Antworten #2 am: März 04, 2010, 09:10:24 » |
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wer nicht hören will, muss fühlen
ich glaube aber die griechen lassen sich das nicht so einfach gefallen, und darum geht es ja
da wird man jetzt schön gegen die griechen hetzen können, wie die auf kosten der anderen länder leben
sicher wird das mit deutschland auch soweit kommen, aber dann hat man ja schon genug über die griechen gehetzt das man das als selbstverständlich hinnehmen muss
und der wunsch nach einer RAF ist auch eine ganz schlechte idee, das würde denen vielleicht noch gut in den kram passen, wenn man mal an 9/11 denkt und was danach alles kam
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marvin_gate-way
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« Antworten #3 am: März 04, 2010, 09:33:27 » |
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Es geht schlicht und einfach darum, in möglichst kurzer Zeit aus sehr wenig Geld sehr, sehr viel Geld zu machen. Dabei kennen die Banker keinerlei Skrupel, schließlich zählt nur der Gewinn. Und wenn dabei der eine oder andere Staat pleite geht, tja, hat der halt Pech gehabt. Hauptsache, die Rendite stimmt. Es geht schon lange nicht mehr um die Bedürfnisse der Menschen sondern nur noch um Profitoptimierung. In den vergangenen Jahrhunderten wurden dann meistens Kriege geführt, um den Profit der Unternehmen noch weiter zu steigern. Seit der Erfindung der Atombombe und der damit verbundenen globalen Vernichtung der Menschheit bei Einsatz dieser "Wunderwaffe" haben sich die Kriege auf die Finanzmärkte verlagert. Was soll man schließlich mit der ganzen Kohle machen, wenn keiner mehr da ist, der sie ausgeben kann oder sonst irgendeinen Nutzen daraus ziehen kann?!?
@Solidanosh: zu deiner Frage: Meiner Meinung nach wird in Griechenland nicht getestet, was man in einem Jahr in Deutschland machen will. Die Probleme, die es momentan in Griechenland gibt, sind nur das Vorspiel zum großen Crash des Euro und damit des europäischen Marktes. Wie weit die Konzerne gehen, dürfte bei einem Blick auf die jüngere Vergangenheit (so die letzten 100 Jahre) klar sein. 2 Weltkriege, sage ich nur. Und zu deiner letzten Frage: Nein, das griechische Volk läßt sich das heute schon nicht mehr gefallen, sieht man ja an den ganzen Demos und Streiks, die dort im Gange sind. Beim deutschen Volk sieht das allerdings ganz anders aus. Solange der Deutsche nicht selbst, also persönlich betroffen ist, solange er seinen kleinen Wohlstand irgendwie halten kann, solange er allabendlich DSDS oder Big Brother oder sonstige Castingshows sehen kann, wo sich andere zum Deppen machen, solange er morgens seine B***-Zeitung oder einen der diversen Ableger auf dem Weg zu seinem Minijob lesen und damit seine Bildung weiter unterminieren kann, solange wird der Deutsche nichts, aber auch wirklich garnichts unternehmen um seinem Frust über die eigene Situation an entsprechender Stelle Luft zu machen. Denn im Gegensatz zu den Griechen herrscht hier in Deutschland immer noch das Obrigkeitsdenken vor. "Die da oben wissen schon, was die tun. Und solange es mir gut geht, interessiert mich mein Nachbar nur in soweit, dass ich kontrolliere, ob er seinen Pflichten zur Reinigung des Treppenhauses nachkommt."
Darin liegt der Unterschied zwischen Griechenland und Deutschland. Sarkasmus an: Wir sollten schon mal wieder üben, den Arm gen Himmel zu strecken und Heil..... zu rufen! Sarkasmus aus:
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Das letzte Fahrzeug, das Du benutzt, ist immer ein Kombi!
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NoName
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« Antworten #4 am: März 04, 2010, 12:51:22 » |
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Nicht ganz kann ich Dir zustimmen Marvin, nicht ganz.... Der Deutsche ist sehr wohl in der Lage „seinen Arsch hochzubekommen“ Beispiele dafür gibt es genug: Siehe Montagsdemos in der DDR und die Massenaufstände zur Zeit der „Wende“. Jüngstes Beispiel ist Dresden mit Tausenden von Gegendemonstranten die den „Begleitschutz“ des Naziaufmarsches (Tausende Polizisten) und somit den gesamten Aufmarsch zum scheitern brachten.
Was ich eher als Unterschied zu den Hellenen sehe, ist die Prävention im Vorfeld als da wäre: Schaffung von Pseudo-Gewerkschaften die einen Arbeitskampf wie er sein sollte an gedeckte Tische verlagert und zur freundlichen Diskussion degradiert.
Rechtzeitige durch die Medien gesteuerte Verlagerung der Ursachen auf das Niveau eines Biertischgelabers.
Gezielte Zerstörung des Vertrauens der Menschen untereinander (siehe die täglichen Titelseiten der entsprechenden Printmedien) man kaufe 25 Blätter davon (sollt Ihr natürlich nicht tun sondern ist nur ein „Denkanstoss“) und lege sie mit dem Titelblatt in einem Quadrat von 5x5 vor sich auf die Strasse.... nach spätestens 5 Minuten intensiver Betrachtung läuft man völlig verängstigt in die eigene Wohnung, legt die Kette vor, verriegelt 3x und und beginnt zu weinen!
Diese Ursachen zu beseitigen oder zu negieren sind ein wichtiger Bestandteil!
Noch etwas möchte ich hinzufügen:
Viele derer die gegen das politische Regime in der DDR gekämpft haben und das sind nicht wenige, hatten es einfach satt:
Die Selbstherrlichkeit der Parteien und Machthaber zu ertragen! Von der Presse und anderen Medien täglich belogen zu werden! In ihren Freiheiten und Menschenrechten eingeschränkt zu werden! Ihre Persönlichkeit nicht frei und ohne Zwang entfalten zu können! Sich von staatlichen Organen und Behörden maß-regeln und „gängeln“ zu lassen!
Gruß! NoName
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Schließt die Augen und seht die Dinge die sich verbergen denn nur so erkennt Ihr ihre wahre Natur!
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Rudolf Rocker
Beiträge: 2702
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« Antworten #5 am: März 04, 2010, 13:38:20 » |
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Ja, man hat den Eindruck das der Wolf immer mehr von seinem Schafspelz verliert! Aber im Grunde braucht er diese Tarnung auch nicht mehr! Alle Schafe die es zu fressen gilt, sind in die Ecke gedrängt und werden von schwer bewaffneten Hundertschaften mit Panzern und Wasserwerfern bewacht! Es wird jetzt Zeit das die Isolation der/ des Einzelnen durchbrochen wird und es zu einer Solidarisierung kommt. Und das bedeutet ebenso eine Solidarisierung mit den Ausgebeuteten in Griechenland oder sonstwo auf dieser Welt!
Bedenkt, dass die größten Terroristen dierser Welt, diejenigen sind die Menschen verhungern lasssen, um höheren Profit zu machen. Die Menschen unter unvorstellbaren Bedingungen arbeiten lassen, um mehr Profit zu machen. Die ganze Kontienente ausbeuten ohne Skrupel, ohne Rücksicht auf die Bevölkerung. Im Namen des Kapitalismus Städte bombardieren und dabei ganz bewusst Krankenhäuser und Kindergärten mit einbeziehen!
So langsam wird es zeit mal wach zu werden!!!
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»Wir müssen die Welt nicht erobern. Es reicht sie neu zu schaffen.« (Subcomandante Marcos)
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Rudolf Rocker
Beiträge: 2702
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« Antworten #6 am: März 04, 2010, 13:49:39 » |
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»Wir müssen die Welt nicht erobern. Es reicht sie neu zu schaffen.« (Subcomandante Marcos)
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marvin_gate-way
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« Antworten #7 am: März 04, 2010, 13:51:40 » |
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@NoName: Ich wollte eigentlich nicht auf die Unterschiede zwischen Osten und Westen eingehen, NoName. Aber sei´s drum: Deine Beispiele sind korrekt, ohne Frage. Nur, wo fanden diese statt? Auf dem Gebiet der ehemaligen DDR! Um dir gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen, ja, ich komme auch aus´m Osten und lebe noch immer da und nein, ich will die Mauer nicht wiederhaben, um keinen Preis!
Nur, mal ganz ehrlich, wenn man damals auf die Straße gegangen ist um zu demonstrieren, so hatte das eine Bedeutung, einen Sinn. Und man wurde von den Obrigen wahrgenommen. Ich meine jetzt nicht die üblichen Demos am 1.Mai etc., sondern schon die Montagsdemos zur Wendezeit. Heutzutage kann demonstrieren wer will, scheißegal warum, es interessiert niemanden mehr. Zumindest nicht diejenigen, die es interessieren sollte, wie Politiker etc. Ein weiteres Beispiel? Kannste haben: Wenn du dich zu Zeiten der DDR beschweren wolltest, hast du einfach einen Brief an Honecker geschrieben. Mal ganz abgesehen davon, dass der dort nie angekommen ist, führte er aber zumindest dazu, dass sich jemand in der Parteileitung von Kreis oder Bezirk sich deines Problems annahm (annehmen musste). Heute kannst du Briefe schreiben an Frau Merkel und Herrn Westerwelle, die sie ebenfalls nicht erreichen. Nur es findet sich niemand, der sich deiner Probleme annimmt und dir mal zumindest eine qualifizierte Antwort zukommen läßt. Wenn du Glück hast, dann kriegst du irgendein Standartschreiben, wo mit viel Gesülz und Gelaber um dein Problem herumgeredet wird, wie um den heißen Brei. Und das ist, was mich traurig macht. Ob du ´ne Demo gegen H4 auf die Beine stellst oder es läßt, es interessiert die Damen und Herren in Berlin nur insoweit, dass du hinterher die Rechnung für die Reinigung der Straße auch bezahlst (siehe LoveParade). Es ist einfach die Mentalität in diesem Land, dem Nachbarn nicht mal die Margarine auf dem Brot zu gönnen, wenn man selbst nicht mindestens Beluga-Kaviar auf dem Kräcker hat.
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« Letzte Änderung: März 04, 2010, 14:02:42 von marvin_gate-way »
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Das letzte Fahrzeug, das Du benutzt, ist immer ein Kombi!
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Sir Vival
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« Antworten #8 am: März 04, 2010, 14:03:26 » |
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Ja, man hat den Eindruck das der Wolf immer mehr von seinem Schafspelz verliert! Aber im Grunde braucht er diese Tarnung auch nicht mehr! Alle Schafe die es zu fressen gilt, sind in die Ecke gedrängt und werden von schwer bewaffneten Hundertschaften mit Panzern und Wasserwerfern bewacht! Es wird jetzt Zeit das die Isolation der/ des Einzelnen durchbrochen wird und es zu einer Solidarisierung kommt. Und das bedeutet ebenso eine Solidarisierung mit den Ausgebeuteten in Griechenland oder sonstwo auf dieser Welt!
Bedenkt, dass die größten Terroristen dierser Welt, diejenigen sind die Menschen verhungern lasssen, um höheren Profit zu machen. Die Menschen unter unvorstellbaren Bedingungen arbeiten lassen, um mehr Profit zu machen. Die ganze Kontienente ausbeuten ohne Skrupel, ohne Rücksicht auf die Bevölkerung. Im Namen des Kapitalismus Städte bombardieren und dabei ganz bewusst Krankenhäuser und Kindergärten mit einbeziehen!
So langsam wird es zeit mal wach zu werden!!!
Jo, dann (wissen/weiss) (wir/man) ja, an wen (man/wir) (uns/sich) wenden (müssen/muss). Ich will ja jetzt nicht einen auf Martin Luther King (R.I.P.) machen, aber ich hatte mal vor vielen, vielen Jahren (Jahrzehnten) als kleiner Bub einen Albtraum. Der hat mich nie losgelassen.....komisch. Hat jetzt gar nichts mit meiner Arbeitslosigkeit zu tun. Aber das Bild wird, auf die heutige Situation und Realität projeziert, für mich immer klarer und, was schlimmer ist, immer übereistimmender. Aber ehrlich gesagt, offenbar geht´s nicht mehr anders und es wird Zeit, dass was passiert. Der Reboot kommt ..........und hoffentlich bekommen die menschlichen Abfälle, die dies verursacht haben, ihr Fett so weg, dass sie weg sind. Nur meine bescheidene Meinung. Ich könnte noch VIEL weiter gehen mit meinen Äusserungen, würde aber hier vielleicht dann als Volksverhetzer vom schwulen VS gecasht werden. Die Typen sind mir aber sowas von XYZ, das glaubt mir keiner. Naja, man könnte ja unsere Aussen-Innenministerin Westerschwelle zitieren: "Ich spreche nur aus, was viele denken." - Dann müsste ich aber so weit ausholen, .............. 
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« Letzte Änderung: März 04, 2010, 14:08:00 von Sir Vival »
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"Der Tod stellte seine Sense in die Ecke und stieg auf den Mähdrescher, denn es war Krieg!" Politiker sind wie Tauben. Sind sie unten, fressen sie dir aus der Hand. Sind sie oben, wirst du beschissen
Der eine ist tot, der andere hat auch nimmer lang´
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Sir Vival
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« Antworten #9 am: März 04, 2010, 14:06:33 » |
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@NoName:
Heute kannst du Briefe schreiben an Frau Merkel und Herrn Westerwelle, die sie ebenfalls nicht erreichen. Nur es findet sich niemand, der sich deiner Probleme annimmt und dir mal zumindest eine qualifizierte Antwort zukommen läßt. Wenn du Glück hast, dann kriegst du irgendein Standartschreiben, wo mit viel Gesülz und Gelaber um dein Problem herumgeredet wird, wie um den heißen Brei.
Kann ich zu 100% bestätigen mit Siegel, obwohl ich keins habe. Ich hab´s getan und bin auf die Fresse gefallen.
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"Der Tod stellte seine Sense in die Ecke und stieg auf den Mähdrescher, denn es war Krieg!" Politiker sind wie Tauben. Sind sie unten, fressen sie dir aus der Hand. Sind sie oben, wirst du beschissen
Der eine ist tot, der andere hat auch nimmer lang´
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schwarzrot
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« Antworten #10 am: März 04, 2010, 14:11:12 » |
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marvin_gate-way: ich bin kein Wahrsager und kein Hellseher, aber einen weiteren friedlichen Umsturz, wie damals in der DDR wird es in diesem Land nicht geben. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Hmm, gut das du das eigentliche problem ansprichst. Du hast vollkommen recht, solange die betroffenen denken, 'demos bringen nichts' und einen 'einen weiteren friedlichen Umsturz wird es in diesem Land nicht geben', solange wird auch (wirklich) nichts passieren. Das tragische dabei: Der einzelne war dem ddr-system viel mehr ausgeliefert, oder? Und die chancen auf 'umsturz' sahen noch bis kurz vor der 'wende' um vieles gigantischer sinnlos aus. Trotzdem haben sich leute (vermutlich auch du?) nicht davon abhalten lassen. Und darum geht es! Veränderungen passieren zuerst im kopf! Solange du/wir wissen, dass wir scheitern werden und deshalb nichts tun, solange wird sich wirklich nichts ändern.  Und falls es dir nur um die vokabel 'friedlich' ging, mag sein. Aber auch das war den demonstranten damals herzlich egal, sie haben sich trotzdem gegen die staatliche gewaltdrohung gestellt. So viel mut braucht mensch dann schon. Es macht einfach keinen sinn, einem gewalttätigen, hochgerüsteten gegner, der seine pfründe nicht abgeben will, von seiner eigenen friedfertigkeit vorzujammern. 
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« Letzte Änderung: März 04, 2010, 14:45:13 von schwarzrot »
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"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto Wieder aktuell: Bertolt Brecht
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Rudolf Rocker
Beiträge: 2702
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« Antworten #11 am: März 04, 2010, 14:13:26 » |
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Rudolf Rocker
Beiträge: 2702
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« Antworten #12 am: März 04, 2010, 14:22:47 » |
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Da gebe ich Dir recht schwarzrot! Ständig dieses "ach, da kann man ja sowieso nix machen!" , geht mir sowas von auf die Nerven!!
Und ob man was machen kann!! Es gibt soviele Möglichkeiten!! Und Demos können doch etwas bewegen! Die Menge machts!! Letztendlich ist es aber auch wichtig Alternativen zu entwickeln und aufzuzeigen, denn sonst würden solche Proteste nur im Sande verlaufen!!
Wie sagte schon Bertold Brecht? "Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren!"
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Sir Vival
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« Antworten #13 am: März 04, 2010, 14:24:19 » |
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<.......Ein CDU-Abgeordneter fordert die Griechen jetzt sogar zum Verkauf ihrer Inseln auf. "Ein Bankrotteur muss alles, was er hat, zu Geld machen - um seine Gläubiger zu bedienen", sagte Josef Schlarmann, Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung MIT......>
Naja, so ein Unsinn aber auch!
Wenn man es so will, wäre Deutschland um einiges kleiner als heute ;-) Denn so ein Sylt oder Fehmarn brächte nicht viel ein. Was hätten wir noch als Inseln anzubieten? Na, die Insel Mainau! Inmitten des Bodensees. Verkaufen und doch geografisch unter Kontrolle halten. Is ja innerhalb Deutschlands, falls Baden-Württemberg nicht an die Schweizer oder Franzosen verkauft werden würde...... nur so´n verwirrter Gedanke.......
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"Der Tod stellte seine Sense in die Ecke und stieg auf den Mähdrescher, denn es war Krieg!" Politiker sind wie Tauben. Sind sie unten, fressen sie dir aus der Hand. Sind sie oben, wirst du beschissen
Der eine ist tot, der andere hat auch nimmer lang´
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schwarzrot
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« Antworten #14 am: März 04, 2010, 14:35:17 » |
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Danke Rudolf, der 'spiegel' öffnet seine seite immer abstruseren blödelfiguren. Ich hätte das als kabarettistischen beitrag betrachtet, aber mir schwarnt, die typen dort meinen das ernst. Zum glück gibt es unter den verdummungsartikeln gelegentlich auch mal leute, die noch etwas überblick beweisen (wie z.b. sogar im 'manager'-magazin ,siehe artikel letzte woche). Klar, liest mensch sowas natürlich nicht (mehr) im spiegel,.. Athen fragwürdige Finanzpolitik Das sinnlose Sparen der Griechen
KOMMENTAR VON ULRIKE HERRMANN
Die Griechen haben getan, was seitens der Euroländer verlangt wurde: Sie haben ein radikales Sparpaket aufgelegt. Aber wer profitiert jetzt davon? Der Euro, die Griechen, die restlichen Europäer? Das Drama könnte sein, dass es überhaupt niemandem nutzt, sondern nur allseits schadet.
Im Falle Griechenlands ist es evident: Wenn mitten in der Krise auch noch gespart wird - dann verstärkt sich die Wirtschaftsflaute. Wer 7 Prozent weniger Lohn erhält, wird notgedrungen 7 Prozent weniger ausgeben - ob in Restaurants oder in Läden, die dann ebenfalls Personal entlassen müssen. Im Turbogang wird in die Depression gesteuert.
Den restlichen Europäern kann eine Krise in Griechenland keinesfalls egal sein. Denn die Griechen haben ihre Schulden ja nicht bei sich selbst aufgenommen, sondern bei Banken in Frankreich oder Deutschland. Deren Kredite werden aber nicht sicherer, sondern unsicherer, wenn Griechenland in die Krise rutscht. Das Sparprogramm, das angeblich die Finanzmärkte beruhigen soll, wird die Unruhe am Ende noch verstärken.
Zudem haben sich die Griechen das Geld ja nicht geborgt, um es zu Hause im Tresor verschimmeln zu lassen. Stattdessen haben sie munter bei ihren europäischen Nachbarn eingekauft, nicht zuletzt bei den Deutschen. Für den Exportweltmeister war Griechenland ein beliebter Absatzmarkt.
Den Euro wird es ebenfalls nicht stabilisieren, wenn eines seiner Mitgliedsländer wirtschaftlich abstürzt. Stattdessen werden die Friktionen innerhalb der Gemeinschaftswährung noch zunehmen.
Man kann sich fragen, wieso die Finanzmärkte überhaupt so darauf drängen, dass Griechenland drakonisch spart, wenn die Wirkungen doch eher verheerend ausfallen dürften. Die Banken jedenfalls haben nichts zu verlieren, wenn sich die Krise bei den Griechen verschärft. Sie können sich sicher sein, dass Griechenland von den anderen Euroländern gerettet wird - ob mittels einer Garantie, eines Eurobonds oder eines europäischen Währungsfonds.
Die Euroländer wiederum fordern den sinnlosen Sparkurs ein, weil sie ein politisches Symbol dafür benötigen, dass die Griechen Reue zeigen. Sonst würden die Wähler ein Rettungspaket nicht tolerieren, das nicht zuletzt deswegen nötig wird, weil man so unbedingt Reue von den Griechen sehen will. http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/das-sinnlose-sparen-der-griechen/
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« Letzte Änderung: März 04, 2010, 14:37:20 von schwarzrot »
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"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto Wieder aktuell: Bertolt Brecht
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