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Autor Thema: SPD-Vize Kraft: Langzeitarbeitslose für gemeinnützige Arbeit einsetzen  (Gelesen 2011 mal)
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Ruby


Beiträge: 609


« Antworten #15 am: März 07, 2010, 01:31:59 »

Ok der Idee mit dem Knüppel würde ich mich auch anschliessen. Es kommt der Tag an dem ich mich bei so einem Idioten freiwillig zum Arbeitsdienst melde. Und da man außer sterben nichts wirklich muss im Leben, trete ich dann jeden Morgen an zum heftigst in den Hintern Treten bis Hirnmasse nach rutscht.

 Evil
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Zoe


Beiträge: 718



« Antworten #16 am: März 07, 2010, 02:08:47 »

Was ihr nur habt???
Ich spreche mich für den Reichsarbeitsdienst aus: Merkel am Hochofen, Westerwelle im Krankheitsdienst, zB beim Arschabwischen im Pflegeheim, oder Rösler in Kabul beim Leichen auf sammeln oder von der Laier im Waisenhaus, die kann den Kindern ohne Eltern dann erklären warum diese weggebombt worden - da gibt es große Herausforderungen. Laßt es auf uns zukommen.
« Letzte Änderung: März 07, 2010, 02:13:19 von Zoe » Gespeichert

NUR WER KRIECHT KANN NICHT STOLPERN Cheesy
Sir Vival


Beiträge: 1491



« Antworten #17 am: März 07, 2010, 12:44:33 »

Zitat
SPD-Vize Kraft: Langzeitarbeitslose für gemeinnützige Arbeit einsetzen

Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Kraft hat sich dafür ausgesprochen, dass Langzeitarbeitslose für gemeinnützige Arbeit herangezogen werden. Diese Menschen könnten zum Beispiel in Altenheimen Senioren Bücher vorlesen, in Sportvereinen helfen oder Straßen sauber halten, sagte Frau Kraft dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Die Empfänger von Leistungen nach Hartz Vier ohne Aussicht auf reguläre Arbeit sollten die Chance bekommen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Gesellschaft etwas zu leisten. Als Lohn reiche ein - so wörtlich - "symbolischer Aufschlag auf die Hartz-Vier-Sätze", meinte Frau Kraft. - Sie ist die Spitzenkandidatin der Sozialdemokraten für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai.

http://www.dradio.de/nachrichten/201003061400/1


Finde ich aber nicht schlecht!! Ehrlich!!
Jetzt BITTE nicht falsch verstehen und erst weiterlesen!

- gemeinnützige Arbeit (SEHR breitgefächerter Begriff)
- in Altenheimen Senioren Bücher vorlesen (cool....)
-  in Sportvereinen helfen (auch schön)
- Straßen sauber halten (naja....)

würde ich auch machen!
UNTER EINER BEDINGUNG:
und zwar diese Arbeiten nicht als HARTZ 4 Empfänger machen zu müssen, sondern als Angestellter (öffentlicher Dienst o.ä.....Beamter wäre ja zu schön). Denn es würde EINES beweisen: es gibt doch Arbeit, gelle? Und die Bezahlung muss stimmen. Stichwort Mindestlohn.
Ob sich einer dazu zu schade, zu fein o.ä. ist, sei jetzt mal dahingestellt.
Für Hartz 4 Bezahlung würde ich da aber nicht aufstehen. Denn dann wäre es der schon vorher genannte Reichsarbeitsdienst.

Das ist ja das Widersprüchliche und Paradoxe:
Polarisierende Dummsprüche klopfen, wo doch angeblich keine Arbeit da sein soll. Aber das und das und das tun.
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"Der Tod stellte seine Sense in die Ecke und stieg auf den Mähdrescher, denn es war Krieg!"
Politiker sind wie Tauben. Sind sie unten, fressen sie dir aus der Hand. Sind sie oben, wirst du beschissen

Der eine ist tot, der andere hat auch nimmer lang´
RayTeall


Beiträge: 25


« Antworten #18 am: März 07, 2010, 13:33:52 »

Nur unter Schmerzen seelischer Art kann ich diese Äußerung kommentieren.

Ich habe mir schon vier oder fünfmal vorgenommen einen Kommentar zur "Landesmutti NRW" zu schreiben, aber jedes mal überkam mich ein Ekelgefühl.

Ich hoffe, daß "Landesmutti" im Augenblick dieser Äußerung drei Promille Alkohol intus hatte. Anders kann ich mir diese Äußerung von Ihrer nicht erklären.

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:cheer: Du Chef, ich habe Dich geduzt :cheer:
Sir Vival


Beiträge: 1491



« Antworten #19 am: März 07, 2010, 13:42:12 »

WICHTIG!!! sorry!
zu meinem Post:
ich ersetze das Wort "Mindestlohn" durch den Begriff "anständige Bezahlung" von der man anständig leben kann!!!!!!

Ansonsten würde ich auch Knüppel mitschwingen!
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"Der Tod stellte seine Sense in die Ecke und stieg auf den Mähdrescher, denn es war Krieg!"
Politiker sind wie Tauben. Sind sie unten, fressen sie dir aus der Hand. Sind sie oben, wirst du beschissen

Der eine ist tot, der andere hat auch nimmer lang´
Kater


Beiträge: 7110


« Antworten #20 am: März 07, 2010, 14:34:02 »

Kommentare aus anderen Parteien zur Äußerung von SPD-Vize Kraft:

Zitat
FDP-Generalsekretärs Christian Lindner erklärte dazu in Berlin, mit den Äußerungen von Kraft gestehe die SPD erstmals ein, dass es im Sozialstaat einen Erneuerungsbedarf gebe. «Wir fordern die SPD auf, in der Tradition von Gerhard Schröder und Wolfgang Clement zu einer Politik des Forderns und Förderns zurückzukehren.»

Der Bundesvorsitzende des CDU-Sozialflügels, NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann, nannte es «unerträglich», dass die SPD- Landeschefin einem Viertel der rund 570 000 Hartz-IV-Empfänger keine Chance mehr einräume. Er warf ihr vor, das eigene Land nicht zu kennen. Heute schon arbeiteten mehr als 70 000 Menschen in solchen gemeinnützigen Jobs.

Linken-Vize Klaus Ernst kritisierte, Kraft plane nichts anderes als eine Verschärfung von Hartz IV. «Ein-Euro-Jobs gibt es schon heute. Das Modell funktioniert nicht.» Arbeit ohne Lohn nehme den Menschen die Würde. «Wenn die SPD in NRW auf Null-Euro-Jobs für Langzeitarbeitslose setzt, gibt es keine Gesprächsgrundlage», sagte Ernst mit Blick auf die Landtagswahl am 9. Mai.

Kritik kam auch von der nordrhein-westfälischen CDU. In einer Mitteilung des designierten CDU-Generalsekretärs Andreas Krautscheid war von einer «Kapitulationserklärung gegenüber allen arbeitsuchenden Menschen» die Rede. Statt neue Ideen und Konzepte für eine bessere Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu präsentieren, kopiere Kraft Westerwelle. «Bei Westerwelle müssen Hartz-IV-Empfänger Schnee schippen, bei Hannelore Kraft sollen sie im Frühling die Straße fegen.»

Das SPD-Präsidium will sich Informationen des «Spiegels» zufolge wahrscheinlich an diesem Montag mit Vorschlägen zur Korrektur der Hartz-Arbeitsmarktreformen befassen. Die Neujustierung der Reform gehöre zu den wichtigsten Anliegen von SPD-Parteichef Sigmar Gabriel, schreibt das Magazin.

http://de.news.yahoo.com/26/20100306/tde-hartz-iv-debatte-spd-vize-fr-gemeinn-e7455f6.html
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Regelsetzer


Beiträge: 12


« Antworten #21 am: März 07, 2010, 16:00:53 »

Die SPD muss noch lange in die Opposition,bis Sie mal wieder für einen Normalo wählbar erscheint.Aus historischer Sicht ist die SPD für keinen
mehr wählbar.Ich glaube wir müssen politisch nachtragender werden.Aber es ist ja gut zu sehen, das der Alzheimer Kreis (oder wie der heißt)
die SPD fest im Griff hat.So gewinnt man in NRW keine Wahlen. Die SPD wird das schon wissen,deshalb wird sie die Wahl garnicht gewinnen
wollen,oder unsere geistigen Leistungsträger taugen nix mehr.
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klaus72


Beiträge: 691



« Antworten #22 am: März 07, 2010, 19:31:02 »

Wird das 3. Reich wiederholt ?

Arbeitslose zum Appell ? Arbeitslose an die Front ? Arbeitslose zur gemeinnützige Arbeit ? Arbeitslose sind minderwertige Menschen ? Arbeitslose sind heute die neue Sündenböcke ?


Aufstand gefällig ?


Zuerst sollen die Politiker für die Schaffung und Erhalt der Arbeitsplätze sorgen !
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Arwing


Beiträge: 1473


« Antworten #23 am: März 07, 2010, 20:11:59 »

Da kann man nur hoffen, dass sich dann genug Arbeitslose zusammentun und Argen, Parteibüros und Zwangsarbeitseinrichtungen zerstören sowie Argesachbearbeiter und Parteimitglieder von SPD,FDP und CDU als legitime Ziele eliminieren.

Es reicht, wenn sie den Bürgerkrieg wollen, können sie ihn kriegen. Man sollte damit beginnen, die jeweiligen Lokalpolitiker der FDP, SPD, CDU als potentielle Ziele auszuschauen und deren Adressen in Erfahrung zu bringen Evil

In naher Zukunft wird die (arbeitslose) Bevölkerung keine andere Wahl haben, als sich lokal in Widerstandszellen zu organisieren und gegen Staat und Wirtschaft in den Krieg zu ziehen.

Naja, es sind schon schöne, aber leider visionäre Gedanken Embarrassed Den Rückhalt dazu wird es in Deutschland nicht geben. Man lässt sich lieber zur Obrigkeit hin ausbeuten. Man könnte ja Fernsehen, Couch und Alkohol verlieren.

« Letzte Änderung: März 07, 2010, 20:25:41 von Arwing » Gespeichert

Das aktuelle Geldsystem ist auf die Gewinnmaximierung einer kleinen Elite ausgerichtet, die von der Gemeinschaft der Bürger Europas erbracht werden soll und die politische Elite fungiert als Handlanger.
Strombolli


Beiträge: 4487



« Antworten #24 am: März 07, 2010, 20:33:43 »

Die Kosten für die kommunalen Bauhöfe explodieren. Die Gemeinden können nicht bezahlen, weil die Finanzstruktur/Subventionen immer geringer werden.
Die in sog. KommunalKombi-Jobs Beschäftigten dürfen ihrerseits gemäß dem Arbeitsvertrag solche Tätigkeiten, wegen o.g. Aufgabenverteilung an die Bauhöfe, nicht ausführen. Und dann will man "sackschaukelnde" zuhausesitzende ALGII-er dafür einsetzen?

Nächste Stufe wäre dann bspw. die 85%ige Förderung von Erschließungskosten der T-Com beim DSL-Ausbau einzusparen und durch kostenloses Grabenbuddeln für diesen Konzern durch arbeitsunwillige ALGII-er anzuordnen.

(Die o.g. Sätze enthalten ironisch zu verstehende Eigenschaftsworte!)

Diese Sau "Langzeitarbeitslose für gemeinnützige Arbeit einsetzen" wurde schon vor Jahren durchs Land getrieben. Es zeigt, wie hilflos einfältig und fern jeder Realität diese Damen und Herren Politiker dieses Land kaputtregieren. Es ist nicht mehr mit Dummheit zu erklären, diese Menschen sind gehirnkrank!
Ihre Lebensweise, abgeschirmt in der Dunstglocke der politischen  Kaste, gefangen in einem selbsterschaffenen Dschungel von publikumswirksamen Befindlichkeiten und meinungsmanipulierenden Medien, sowie den dilettantisch zusammengeschusterten Gesetzen, die sich wechselseitig ad absurdum führen, verhindert jedwede vernünftige Gestaltung einer menschlichen Gesellschaft.

Das geht solange gut, wie es gut geht. Aber: Jegliches hat seine Zeit....

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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
Isäiba


Beiträge: 129


« Antworten #25 am: März 07, 2010, 21:14:34 »

wer hat´s erfunden!!  (also H4)
Genau die SPD!!


jeep
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Arwing


Beiträge: 1473


« Antworten #26 am: März 07, 2010, 21:32:08 »



Passt auch Grin
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Das aktuelle Geldsystem ist auf die Gewinnmaximierung einer kleinen Elite ausgerichtet, die von der Gemeinschaft der Bürger Europas erbracht werden soll und die politische Elite fungiert als Handlanger.
Kater


Beiträge: 7110


« Antworten #27 am: März 08, 2010, 08:20:02 »

Zitat
Hartz IV: Kritik an Plan von Hannelore Kraft

Berlin (dpa) - Gewerkschaften und Sozialverbände bewerten den Vorstoß der stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Hannelore Kraft zur Schaffung gemeinnütziger Jobs für Hartz-IV-Empfänger skeptisch.

Die Idee, Langzeitarbeitslose für Tätigkeiten etwa in Altenheimen oder Sportvereinen einzusetzen, sei «missverständlich», sagte die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, der «Frankfurter Rundschau». Es gebe bereits heute eine beachtliche Zahl von gemeinnützigen Jobs in Kommunen oder bei Wohlfahrtsverbänden. «Das ist nicht unbegrenzt auszudehnen, weil einerseits Arbeitsplätze des regulären Arbeitsmarktes nicht gefährdet werden sollen und weil diese gemeinnützige Arbeit nicht zum Nulltarif zu haben ist.» Auch vom DGB und dem Erwerbslosen-Forum Deutschland kam Kritik.

Kraft, die Spitzenkandidatin der SPD für die Landtagswahlen am 9. Mai in Nordrhein-Westfalen ist, hatte dem «Spiegel» mit Blick auf Langzeitarbeitslose gesagt: «Diese Menschen können zum Beispiel in Altenheimen Senioren Bücher vorlesen, in Sportvereinen helfen oder Straßen sauber halten.» Dafür sollten sie einen symbolischen Aufschlag auf die Hartz-IV-Sätze bekommen. Auf diese Weise entstünden dem Staat so gut wie keine Mehrkosten. «Wir müssen endlich ehrlich sein. Rund ein Viertel unserer Langzeitarbeitslosen wird nie mehr einen regulären Job finden», sagte Kraft. Deshalb müsse rasch «ein Gemeinwohl-orientierter Arbeitsmarkt» aufgebaut werden.

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles betonte, dass es sich um ein «freiwilliges Angebot» handeln müsse. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) forderte von Kraft, ihre Aussagen klarzustellen. DGB-Vorstand Annelie Buntenbach sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung», unbezahlte gemeinnützige Arbeit sei «kein Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit». Nötig sei ein staatlich geförderter zweiter Arbeitsmarkt mit angemessener Bezahlung.

Natürlich gebe es Langzeitarbeitslose, die zum Beispiel aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht in reguläre Arbeitsverhältnisse zu vermitteln seien, sagte Buntenbach. Von unbezahlten Tätigkeiten und Ein-Euro-Jobs gehe aber die Gefahr aus, dass sie reguläre Arbeitsplätze ersetzten und damit vernichten. «Deshalb muss Hannelore Kraft klarstellen, wohin die Reise gehen soll», forderte Buntenbach.

VdK-Präsidentin Mascher betonte, «nicht jeder Bereich sozialer Arbeit» sei für Langzeitarbeitslose geeignet. «Pflegeheime sind es ganz sicher nicht. Schwer- und schwerstpflegebedürftige Menschen brauchen Pflegekräfte mit hohem fachlichen und persönlichen Qualifikationen», sagte die VdK-Chefin.

Das Erwerbslosen Forum Deutschland erteilte Krafts Vorschlägen, eine Absage. Erwerbslose hätten nichts der Gesellschaft wieder zu geben. «Da wären zu allererst andere dran», sagte Sprecher Martin Behrsing. Er kritisierte, dass Kraft ihre Forderung «mit den Begriffen Würde und Perspektive verpackt». Es sei besonders die SPD gewesen, die die «Perspektivlosigkeit Hartz IV-Bezieher erst ermöglicht hat».

http://de.news.yahoo.com/26/20100308/tde-hartz-iv-kritik-an-plan-von-hannelor-e7455f6.html
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Alan Smithee


Beiträge: 1249



« Antworten #28 am: März 08, 2010, 09:05:23 »

Es wird doch schon seit Jahren daran gewerkelt, Arbeitslose als kostenlose Arbeitskräfte auszunutzen. Mittlerweile hat ja längst auch die Wirtschaft dieses Potential für sich entdeckt.

Eine Bekannte von mir hatte einen Bruder, der war richtig stark Alkoholkrank. Hat morgens schon mit Schnaps den Tag begonnen. (Er ist übrigens schon seit 3 Jahren tot; ist im  betrunkenen Zustand vom Rad direkt auf den Kopf gefallen.)

Jedenfalls wurde der damals (vor c.a. 7 Jahren) vom Sozialamt in so ein "Pilotprojekt" gezwungen, wo er neben einigen anderen auch hauptsächlich Alkoholabhängige in einem Seniorenheim die Leute dort "betreuen" sollte. Also vorlesen, für sie kleine Einkäufe erledigen, Bettpfannen reinigen, im Park die Rollstuhlfahrer herumschieben. Bekommen haben sie dafür nichts.

Das ganze lief dann als "Therapie", um den Leuten angeblich eine Perspektive aufzuzeigen...das Problem war: keiner der Leute dort hatte eine Ausbildung in auch nur annähernd einem solchen Bereich. Alle hatten selbst enorme Schwierigkeiten,  mit dem Leben einigermaßen klar zu kommen. 2 waren sogar obdachlos. Das muss man sich mal vorstellen: Leute, die selbst akut Hilfe brauchen, werden dazu gezwungen, anderen Hilfsbedürftigen zu helfen.

Das ganze "Projekt" ist innerhalb weniger Wochen gescheitert. Zum Teil lag es daran, dass sich die Angehörigen der Heimbewohner darüber beschwert haben, was denn die "Penner" im Pflegeheim zu suchen hätten. Zum anderen Teil war es so, dass viele Projektteilnehmer einfach nicht in der Lage waren, ihren "Job" im Heim zu erledigen. Angeblich ist in dieser Zeit auch noch geklaut worden..

Ich kann nur noch kotzen, wenn ich Politiker höre, die was von "sozial" und "Menschen helfen" schwafeln. Diejenigen, die sich am wenigsten helfen können, sei es nun aus Krankheit oder weil sie nie die Bildung bekommen haben, die waren am Anfang zuerst dran mit diesen "Maßnahmen". Ist ja gehörig in die Hose gegangen.

Jetzt wird man sich vermehrt auf besser gebildete oder geeignetere konzentrieren. Nach dem Motto: "Prof. Dr. med. asphaltiert die Staße"
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...still dreaming of electric sheep...
schwarzrot


Beiträge: 2462



« Antworten #29 am: März 08, 2010, 09:33:26 »

Die ganze scheisse hängt doch letztlich daran, dass irgenwelche arschlöcher meinen, sie wissen was 'gut' für andere ist.

Wenn das ganze doch so erfolgsversprechend ist, warum dann nicht FREIWILLIG solche möglichkeiten bieten?!

Bei 10 mio. jobsuchenden finden sich bestimmt welche, vor allem wenn dieser 'sozialdienst' wirklich eine möglichkeit in einen (halbwegs vernünftig bezahlten) job bedeuten würde, oder auch nur sonstige unmonitäre 'vorteile' hätte.

Hier zeigt sich aber auch wieder ganz klar: Diese 'gutmeinenden' entmündiger glauben selbst nicht an ihre 'medizin'. Sie wissen ganz genau, ohne zwang finden sich für so einen dummfug keine leute, die bereit sind da crashtestdummy zu spielen.
Alle wissen, sowas bringt rein gar nix, den betroffenen nix, dem steuerzahler miese, den beschäftigten billigkonkurenz, und den zwangsbetreuten im heim zusätzliche scherereien.

Noch was zu 'Hannelore Kraft'. Wie ich lese hatte sie doch eigentlich den wahlsieg in der tasche. Warum also nun so eine total überflüssige kacknummer?

Wir erinnern uns an Hessen, wo sich die Spd selber an die wand fuhr, damit Koch bundeslandchef bleiben durfte.
Schon komisch was die Spd so abzieht.
« Letzte Änderung: März 08, 2010, 10:50:44 von schwarzrot » Gespeichert

"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto

Wieder aktuell: Bertolt Brecht
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