zum Thema Generalstreik: Vergiss das in D. ganz schnell. Dafür sind die Toitschen nicht "eins" genug.
und zum Thema "Mindestlohn": da stimme ich zu. Mindestlohn in den Debatten heut´ zu Tage ist gleichzusetzen mit minderwertiger Entlohnung für Jobs, die minderwertig angesehen sind. Da liegt der Hase begraben!! Im sozialen Umfeld hat Deutschland NICHTS, aber auch GAR NICHTS dazugelernt. Im Gegenteil, es ist noch mehr menschen-(Alten)-feindlicher als je zuvor, wenn man mal die Sozialberufe ansieht. Die Menschen in diesen Berufen werden zweierlei ausgenutz: Durch den geringen Lohn und geistig/mental, denn sie als Pfleger würde ihre Arbeit nicht um den Anteil schlechter machen, als sie bezahlt werden.
Es gibt im Handwerk auch einen Mindestlohn (für Werkzeugmacher z.B.). Fällt mir eben gerade ein, da ich ja gelernter Werkzeugmacher bin.
Darunter geht erstmal überhaupt gar nix und man hat dann als Wiedereinsteiger evtl. Gelegenheit, wieder Fuss zu fassen und sich zum gutbezahlten Facharbeiter wieder "hochzuarbeiten". Das ist zwar schwer, aber machbar. Ich kann als zwar gelernter Werkzeugmacher, der aber jahrelang weg war, natürlich nicht gleich ein Ingenieurgehalt verlangen.
Was ich ja in meinem ersten post meinte, war die anständige Bezahlung für Jobs. Denn Bedarf ist, wie schon gesagt, ja da. Hab ich gerade heute Morgen in der Zeitung wieder gelesen:
Frau Kraft: "......Arbeit gibt es doch genug in dieser Hinsicht........" (gemeint waren diese Vorlesejobs oder Hilfestellungen in Sportvereinen usw.....) Also gibt es einen Bedarf! Bedarf an Arbeitskraft!!
Also......stellt auch Leute ein und bezahlt sie ANSTÄNDIG!!! Kein Sklavenlohn. Erst DANN arbeiten die Leute mit Freude, Hingabe und geben mehr, als sie am Monatsende bekommen.
Die Politik ist hier gefragt. Niemand anderes.
Sie muss die Anreize und Gesetze schaffen und verordnen, damit "Arbeitgeber" wieder anständig bezahlen (1. können), (2. wollen) und (3. sollen).
Dazu natürlich erst einmal überhaupt fähig zu sein, Arbeitsplätze zu schaffen und wieder aufzubauen.
Ich meine jetzt aber ALLE Branchen, nicht nur die o.g.
Dafür könnten, nein, MÜSSEN Gesetze greifen, z.B., dass nicht mehr so extrem rationalisiert werden darf oder gar Knoff-Hoff und Arbeitsplätze ins Ausland exportiert werden. Was soll denn die SCH*****, wenn Mercedes, VW, Heidelberger Druckmaschinen, oder wie sie alle heisen, Teile für lau im asiatischen Raum produzieren lassen (dürfen) und das Endresultat dann auch noch als "deutsches Markenprodukt" verkaufen können. Da ist doch der Wurm drin. Das zieht sich bis Timbuktu. Wisst ihr, wo das ist?
Ich könnte noch hunderte Beispiele nennen, weil ich Leute aus der Autindustrie und vor allem von der HDM direkt in Wiesloch kenne (alles entlassene Facharbeiter wohlgemerkt), die von der Basis sprechen. Und von oben wird alles schön geredet. Somit sollte auch klar sein, wo ich herkomme

Zulieferfirmen der HDM in unserer gesamten Gegend machten REIHENWEISE dicht oder bauten extrem zurück, weil Gesetze es erlaubten, Teile für einen Bruchteil im Ausland herstellen zu lassen. Mit minderwertiger Qualität. Aber der Verkaufspreis blieb oder steigt sogar noch. "Tiefschwarze Zahlen schreiben" nennt man das heute.......und die Gesamtqualität des Produktes fiel in den Keller. Probleme und Fehler häufen sich. Damit auch Reklamationen und Rückrufe. Und dann wird plötzlich von Einbruch geredet und rote Zahlen und dass man sparen müsste.
OK, die WWKK (Weltwirtschaftskrisenkacke) spielt natürlich auch eine Rolle und hat uns den Rest gegeben (so sollen wir glauben). Das will ich nicht vergessen.
Das ist zum

!!!
Alles aufzuführen, wäre eh sinnlos jetzt.
Dass hier ganz klar GEGEN die EU oder gar gegen die Globalisierung gearbeitet werden muss, leuchtet mir ein! Ich will hier keine Rede schwingen à la ".....erst Deutschland, dann die anderen...." Das meine ich damit nicht. Es muss aber auch anders gehen. Auf jeden Fall muss was gehen.
Das doofe ist eben, dass diese D****n in unserer Capital City nur für eine Legislaturperiode denken und entscheiden. Es muss SOFORT was passieren, denn nach 4 Jahren könnten sie wieder abgewählt werden, wenn der Bürger nichts merkt von Veränderungen. OK, manche auch für länger, weil sie machttrunken sind und denken, ihnen kann niemand mehr diese entreissen (Beispiel Leichtmatrose Fizewelle).
Komisch ist nur, dass eben nur "bestimmte" Gesetze durchgeprügelt werden und sofort in Kraft treten. Andere werde auf die lange Bank geschoben.
Man muss den Menschen klarmachen, dass man definitiv gewillt ist, Besserung zu schaffen und dass Änderungen aber auch länger als 4 Jahre dauern können/werden, bis Änderungen bemerkbar werden, da das gesamte System BRD erstmal "nachrücken" muss.
Mir kommt es manchmal vor, die machen nur Experimente.
Leider ist die Politik aber größtenteils genau von solchen Individuen (aus der Industrie) unterwandert (Parteispenden, Bestechung, neuerdings Reisebegleitung........man mag es nennen, wie man will), mit denen man gerade über solche Sachen ernsthaft (!) diskutieren, bzw. denen man das alles durch Gesetzesänderungen klar machen sollte.
(nur so nebenbei: Thema Interessen- und Klientelpolitik!)
Witz des Jahres: Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz....naja.......
Aber dann dürfen wir wohl weiterhin träumen. Denn dazu wird es nicht kommen, weil es NIEMAND so will!