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Autor Thema: Akademiker  (Gelesen 1608 mal)
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Alan Smithee


Beiträge: 1249



« am: März 28, 2010, 17:44:21 »

Aus den "Finanznachrichten":

Zitat
Bundesagentur will Akademiker besser vermitteln

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will arbeitslose Akademiker in Zukunft besser vermitteln. Eine BA- Sprecherin sagte dem Münchner Nachrichtenmagazin "Focus", dass die Weiterbildung der Berater für akademische Berufe vernachlässigt worden sei. Deshalb solle nun vor allem ihr Fachwissen über die Berufsbilder mit Hochschulabschluss gestärkt werden. Laut Arbeitslosenstatistik waren im Februar knapp 179.000 Akademiker arbeitslos./iku/DP/he

AXC0028 2010-03-28/15:18

Na, das wird die Akademiker aber freuen. Sind sie doch bislang weitgehends von diversen "Maßnahmen" verschont geblieben. Zumindest hat man sich da nicht großartig rangetraut; will das jetzt aber offensichtlich ändern... rolleyes
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...still dreaming of electric sheep...
Feierabend


Beiträge: 29


« Antworten #1 am: März 28, 2010, 18:30:31 »

wer studiert hat und geld gekostet hat und ggf. fast gar nichts beigetragen hat ausser 12 Monaten Arbeit wird besser behandelt...Gibt es denn auch faule Akademiker muss man mal Guido fragen ?
Meine Erfahrung mit den Akademikern ist dass sie Geld und Jobs in den Arsch geschoben bekommen und gerne viel in Meetings sitzenund die anderen ( SEHR oft die ohne akademischen Abschluss) machen die wirkliche Arbeit....so läuft das im schönen Deutschland
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Sir Vival


Beiträge: 1491



« Antworten #2 am: März 28, 2010, 19:09:44 »

Hallo,
also da hab ich andere Erfahrungen gemacht, vorausgesetzt ich wurde nicht angelogen.  Cool

Bei einer Schulung letztes Jahr war ein Kursteilnehmer, der Akademiker ist und schon knapp 1 Jahr AL war.
Während einer Unterhaltung (wer wie lange schon und was da war, bla bla bla....) sagte er, so ab Januar ist es bei ihm 1 Jahr, er ist unter 50 Jahre und wird dann wohl ALG2 beantragen müssen.

Wo ich Unterschiede festgestellt habe, war die Beratung bzgl. Stellensuche. Er hatte in der Zeit dieses Kurses regelmäßig mehrmals in der Woche eine aktuelle Liste mit Stellenbörsen per Email bekommen. Die SB ist/war spezialisiert auf akademische Berufe.

Naja, wenn nix da ist, kann auch nix besser akademisch vermittelt werden. Außerdem hätte da ein "normaler" AL eh keine Chance, da eben kein akademischer Abschluß. Ergo uninteressant.

Hab trotzdem bei meinem vorletzten Termin die Liste gefordert, da auch andere Stellen drauf waren. Die wollte das wirklich nicht rausrücken!  Embarrassed Embarrassed
Ich hab dann gesagt, daß ein Mitschüler in dem Kurs immer eine aktuelle Liste bekäme und ich die auch will. Ich will ja arbeiten. Also her damit!  Angry Evil
Die Datei wollte ich, da besser zum anklicken oder "copy&paste". Ich hatte sogar einen Stick in der Hose dabei  rolleyes rolleyes tongue
Nein, das ginge nicht und sie gab mir eine mehrseitige Liste mit Internetadressen auf DIN A4 Blättern ausgedruckt.........Stand 2008.
KLASSE! aber besser als nix.
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Politiker sind wie Tauben. Sind sie unten, fressen sie dir aus der Hand. Sind sie oben, wirst du beschissen

Der eine ist tot, der andere hat auch nimmer lang´
Hedgegina


Beiträge: 833


« Antworten #3 am: März 28, 2010, 19:16:06 »

ich denke, dass akademiker jenseits der note 1,0 genauso arm dran sind wie alle anderen auch.....  Angry
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hoessi666


Beiträge: 311


« Antworten #4 am: März 28, 2010, 21:02:11 »

Akademiker sind genauso arme Schweine wie "normal" ausgebildete Leute.
Gerade Geisteswissentschaftler haben einen schweren Stand.
In der heutigen Zeit musst du "funktionieren" und Leistungsträger sein, dass kriegen die arbeitslosen Akademiker, besonders der eben erwähnten Sparte, auch zu hören.

Die Unis werden mit Exzellenz-Ausschreibungen jetzt auch darauf gedrillt nur "lohnenswerte" Studiengänge zu fördern, also den üblichen selbsternannten Elite-Müll: Ärzte, Betriebswirtschaftler, Ingenieure, Anwälte...
Die Wirtschaft will sowas, und dank Bologna kriegt sie´s auch - immer schneller und immer billiger.
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Carpe Noctem


Beiträge: 1353



« Antworten #5 am: März 28, 2010, 22:38:04 »

ich denke, dass akademiker jenseits der note 1,0 genauso arm dran sind wie alle anderen auch.....  Angry

Nicht ganz so schlimm Hedgie, es geht gerechter zu ;-)

Ich habe mein Diplom mit 1,0 abgeschlossen, trotzdem versucht man mich nur in die Erwerbslosenindustrie zu verhökern. Ich soll als Sozialarbeiterin dort "Kurse" durchführen und EEJobber scheuchen. Sowas bietet man mir an. Es ist halt wie bei Aldi: Verkauft werden kann nur was im Regal steht. Die AfA hat nur Schrott im Angebot, also wird auf Teufel komm raus Schrott vermittelt. Alles befristet versteht sich. mit 50 ist dann vorgezogene Altersarmut angesagt, weil man zu alt ist für den dynamischen globalen Markt.

Akademische Grüsse - CN
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Art. 1 GG: "Die Menschenwürde steht unter Finanzierungsvorbehalt"
Thomas_Kallay
Gast
« Antworten #6 am: März 28, 2010, 22:52:07 »

Moinsen,

es spielt in Bezug auf die "Arbeitsvermittlung" von Bundesagentur für Arbeit oder sog. ARGEn/Jobcenter/Optionskommunen überhaupt keine Rolle, welche Ausbildung man/frau als Erwerbslose/r hat, ob man/frau nun in Lehre war, oder ein Meister ist oder studiert hat.

Ist völlig egal.

Grund:
bei der Arbeitsverwaltung (also Bundesagentur für Arbeit oder sog. ARGEn/Jobcenter/Optionskommunen) sitzen nahezu ausschließlich sogenannte Verwaltungsleute, also "Diplom-Verwaltungswirte" oder eben Verwaltungsfachangestellte o.ä..

Diese "Arbeitsämtler" oder "ARGEr" haben nur eines gelernt: Verwaltung.

Nix weiter.

Das mit der Fortbildung bei denen ist ein uraltes Ammenmärchen - denn wer sollte sie ausbilden? Deren Vorgesetzte etwa, die ebenfalls "nur" Verwaltungsleute sind?

Nee, die können ausser Verwaltung nichts. Und selbst das zumeist noch nicht mal richtig.

Also haben diese Leute bei der Arbeitsverwaltung von anderen Berufen außerhalb der Behördenverwaltungstruktur keinerlei Ahnung, und sind deshalb auch nicht in der Lage, Erwerbslose effizient weiter bilden zu lassen und dann erfolgreich in Arbeit zu vermitteln.

Denn die Mitarbeiter der Arbeitsverwaltung sind mangels Kenntnissen über andere Berufe z.B. auch nicht in der Lage, Weiterbildungsmaßnahmen auf deren Tauglichkeit in Bezug auf eine, durch die in der Maßnahme erlangten Kenntnisse mögliche Vermittlung in den regulären Arbeitsmarkt zu prüfen.

Jeder Depp, der ne Krawatte binden und etwas Deutsch und einigermaßen gut schauspielern kann, kann nämlich "Maßnahmeträger" oder "Bildungsträger" für die Arbeitsverwaltung werden - dementsprechend miserabel sind seit Jahrzehnten 99% der von der Arbeitsverwaltung den Erwerbslosen angebotenen oder aufgezwungenen Weiterbildungsmaßnahmen, und dementsprechend negativ reagieren Arbeitgeber, wenn sie von sich bewerbenden Erwerbslosen hören, daß diese eine "Weiterbildungs übers Arbeitsamt / ARGE" gemacht hätten.

Es ist also nicht nur so, daß Arbeitsplätze fehlen in Deutschland, sondern es ist auch so, daß die in der "Arbeitsvermittlung" und/oder "Weiterbildung" tätigen Mitarbeiter der Arbeitsverwaltung in punkto andere Berufe und deren Eigenheiten und Anforderungen keine Ahnung haben, weshalb es weiterbildungsmäßig für Erwerbslose in Deutschland AUCH bergab geht.

Ihr könnt das stehts und immer testen, in dem ihr Eure Sachbearbeiter einfach mal fachlich ein paar Sachen aus Euren erlernten Berufen abfragt - und, wenn sie Euch in eine Maßnahme stecken wollen, in Verbindung mit dieser Abfrage Euch dann auch erklären lasst, warum die genannte Maßnahme für Euch gut sein soll, wo sie doch (wie meistens...) mit Eurem erlernten Beruf überhaupt nichts zu tun hat.

Ich bin nun seit 11 Jahren in der ehrenamtlichen Erwerbslosensozialarbeit tätig. Ich habe davor und bis heute auch selbst als Langzeiterwerbsloser ständig Zoff mit den Patten bei der Arbeitsverwaltung. Ich habe bisher persönlich und auch als Erwerbslosensozialarbeiter keinen einzigen Sachbearbeiter in der Arbeitsverwaltung erlebt, der (oder die) sowohl in seinem eigenen Fachbereich (SGB II, SGB III, SGB XII, früher SGB III alt und BSHG), als auch z.B. in Bezug auf die Qualität von vorgeschlagenen Maßnahmen sachkundig Auskunft erteilen könnte, oder aber Ahnung hätte von den erlernten Berufen der Leute, die in die Arbeitsverwaltung kommen, um diese sachgerecht in Arbeit zu vermitteln.

Keinen einzigen.

Wenn der Staat also wirklich Geld sparen will, sollte er die Auszahlung von Sozialleistungen über regionale örtliche Ausszahlungsstellen vornehmen, und sich die ganze Rasselbande in der Arbeitsverwaltung komplett einsparen - denn diese Leute kosten den Steuerzahler sinnlos Geld, weil sie für etwas bezahlt werden, von dem sie effektiv keine Ahnung haben.

Grüsse,
Thomas

 
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Strombolli


Beiträge: 4500



« Antworten #7 am: März 29, 2010, 00:01:06 »

Da ich zur Zeit in meiner Knurrecke bin, nur soviel: Schließe mich Thomas vollinhaltlich an. - Mittlerweile sind wir sogar soweit, dass ehemalige Call-Center-Agents beim geforderten Gespräch nach ihrer "Entpflichtung" fürs Arbeitsamt in demselben geworben werden.
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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
dejavu


Beiträge: 380



« Antworten #8 am: März 29, 2010, 03:15:42 »

Thomas,
In der Analyse stimme ich dir weitgehend zu, dies hier sehe ich aber eher kritisch:

Zitat
Wenn der Staat also wirklich Geld sparen will, sollte er die Auszahlung von Sozialleistungen über regionale örtliche Ausszahlungsstellen vornehmen, und sich die ganze Rasselbande in der Arbeitsverwaltung komplett einsparen - denn diese Leute kosten den Steuerzahler sinnlos Geld, weil sie für etwas bezahlt werden, von dem sie effektiv keine Ahnung haben.

Zum einen wäre das ziemlich genau der Wunschtraum der Privaten Arbeitsvermittler, zum anderen erhöht jede Schwächung der Position der Arbeitsagentur den Gestaltungsfreiraum der Arbeitgeber bezüglich des Arbeitsmarktes.
Zu unserem Nachteil.
Am Ende wurden wir bei elender Geschäftemacherei auf Kosten der Arbeitslosen landen. Leider weiß ich zuwenig darüber, aber das in den 90'ern gefallene Vermittlungsmonopol des "Arbeitsamtes" wurde in der Weimarer Republik ja nicht von ungefähr eingeführt. Ich glaube das man damit den ausbeuterischen Aktivitäten privater Arbeitsvermittler ein Ende bereiten wollte.

Tatsachlich denke ich das man im Bereich  Arbeitsagentur einiges ändern müsste.
Was haben wir denn jetzt?
Drittelparität im Verwaltungsrat: Gewerkschaft, Arbeitgeber, Politik. Im Klartext: die Arbeitnehmer meist benachteiligt.
Demgegenüber Parität bei den Beiträgen, im Klartext: wir Arbeitnehmer zahlen zu 50% für die Arbeitslosigkeit, die zu mindestens 85% von den Unternehmen verursacht wird.
Die Beseitigung dieser Ungerechtigkeit sollte ein erster Ansatzpunkt für eine tiefgreifende Reform des Systems sein.

Wir, die Arbeitnehmer müssten die Oberhoheit im System Arbeitsagentur haben.
Wir müssen die Regeln z.B. für Zumutbarkeit setzen.
Wir müssen maßgeblich darüber bestimmen welche Ausbildung Arbeitsvermittler erhalten sollen.
Die Arbeitgeber müssen für das von ihnen in Verkehr gebrachte Risiko Arbeitslosigkeit Zahlen.
Die Politik muss den nötigen Gesetzlichen Rahmen schaffen.




 

« Letzte Änderung: März 29, 2010, 03:28:09 von dejavu » Gespeichert

Doppelausbeutung durch Leiharbeit? Nein Danke!!!
Alan Smithee


Beiträge: 1249



« Antworten #9 am: März 29, 2010, 08:28:36 »

Akademiker werden in der ARGE meist mit etwas Vorsicht angepackt. Das mag zum einen daran liegen, dass die SB schlicht und ergreifend einen Bogen um die machen. Für Akademiker gibt es hier auf der ARGe schon heute einen Vermittlungsservice an externe (private) Arbeitsvermittler. Dort bekommen sie erstmal ein Einzel-Beratungsgespräch. Dann wird zusammen mit dem Vermittler entschieden, wie man weiter vorgeht (Weiterbildung, Kurse beantragen..).

Ich weiß  zwar nicht, inwieweit dort Druck und Drohung aufgebaut wird, allerdings ist das schon so etwas wie die "Luxusvariante"....auf einer ganz anderen Ebene als dieser Massnahmeterror für nicht-Akademiker. Dort weiss man ganz genau, das die meisten Akademiker; vor allem die älteren, sich nicht jeden Mist gefallen lassen und selbst wissen, wie sie unqualifizierten Vermittlern /Arbeitgebern /Dozenten beikommen und ihrerseits das Leben schwermachen.

Daher lagert die ARGe die Vermittlung dieser Akademiker in private Hände; sollen die sich an denen die Zähne ausbeissen...ist hier eigentlich schon seit Jahren so. Die Kapitulation von ARGe-Vermittlern gegenüber "intelligenten Arbeitslosen" wird sich trotz der Pläne in Zukunft kaum ändern. Mit Begeisterung versucht man, ungelernte Arbeitslose in prekäre Jobs zu drücken. Weil man davon ausgeht: die wehren sich nicht, haben Angst vor Sanktionen und nicht viel Ahnung über ihre Rechte.

Natürlich kann man aufgrund der Gesetzeslage auch einen Akademiker in eine solche Lage bringen. Nur wird der Arbeitgeber sich 5 x  überlegen, sich solch einen potentiellen Störfall freiwillig ins Nest zu setzten.
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...still dreaming of electric sheep...
besorgter bürger


Beiträge: 3825



« Antworten #10 am: März 29, 2010, 09:34:48 »

Akademiker.
Bevor das Amt die ganz großen Brötchen backen will sollten die Mitarbeiter erstmal lernen zwischen Handwerkern und Kaufleuten zu unterscheiden.
Ich gebe zu das ist bei der IT nicht immer so offensichtlich aber wer z.b. als Netzwerkadministrator gearbeitet hat ist nicht unbedingt geeignet im technischen Support (Callcenter) eines Internetanbieters zu arbeiten.
Da kommen vom Amt dann Sprüche wie: "das hat Beides mit Computern zu tun." Aber Egal. Solln die MAs vom Amt doch, wenn sie demnächst Zahnschmerzen haben, zum Proktologen gehen, hat beides was mit Arzt zu tun.
« Letzte Änderung: März 29, 2010, 19:59:36 von besorgter bürger » Gespeichert

Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.
Alan Smithee


Beiträge: 1249



« Antworten #11 am: März 29, 2010, 09:49:04 »

Zitat besorgter bürger:

Zitat
Solln die MAs vom Amt doch, wenn sie demnächst Zahnschmerzen haben, zum Proktologen gehen, hat beides was mit Arzt zu tun.

 Grin  Wahrscheinlich merken die noch nicht mal, wenn man ihnen in´s falsche Loch guckt...
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...still dreaming of electric sheep...
Strombolli


Beiträge: 4500



« Antworten #12 am: März 29, 2010, 17:02:07 »

...Sprüche wie: "das hat Beides mit Computern zu tun." Aber Egal. Solln die MAs vom Amt doch, wenn sie demnächst Zahnschmerzen haben, zum Proktologen gehen, hat beides was mit Arzt zu tun.

Der Brüller! - Danke, ich freue mich immer über die selten gewordenen Gelegenheiten herzhaft zu lachen.

------------------

Wurde heute gerade wieder persönlich per Telefon eingeladen, eine neue Eingliederungsvereinbarung zu unterzeichnen. Als jemand in einem 3-jährigen KK-Arbeitsvertrag! Eingliederung ... das klingt immer so nach Resozialisierung.

Die kürzlich hier gebrachten Argumente gegen Eingliederungsvereinbarungen, bzgl. der Abtretung verfassungsgemässer Rechte, vor Augen, bin ich mir nicht sicher, mit welcher Grundhaltung ich zu meiner wirklich netten SB gehen soll. Soll ich eine eigene Ergänzung (so eine schöne hinterfotzige) vorbereiten? Soll ich Absätze streichen, ganz ablehnen?

Bin kein Akademiker, aber eine Ebene drunter...  Grin  ... mal vor 20 Jahren gewesen, denn meine Qualifikation war zu Zeiten meiner Selbstständigkeit sowas von egal... Da habe ich nicht um die Anerkennung meines DDR Abschlusses gekämpft.
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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
schwarzrot


Beiträge: 2466



« Antworten #13 am: März 29, 2010, 17:13:59 »

Strombi: Zu allererst nimmst du das ding mal 14 tage mit!  (solltest du doch wissen) Wink
Dann kannst du immer noch überlegen und wenn deine SB kein arsch ist, sollte das auch überhaupt kein problem sein.
Ansonsten mach ihr klar, dass es ja hoffentlich ihr nicht darum ging, mit versicherungsvertretertricks, dich übern tisch zu ziehen...
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"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto

Wieder aktuell: Bertolt Brecht
Strombolli


Beiträge: 4500



« Antworten #14 am: März 29, 2010, 17:20:58 »

Danke schwarzrot, guter Hinweis. - Ihr wisst doch, ich akzeptiere das System, Autoritäten ... nicht. Deshalb ist für mich das Ding nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt ist. Aber man könnte ja reinschreiben: Wenn es denn mit der Eingliederung wirklich ernst gemeint wäre, könnte doch aus dem 3 jährigen KK-Vertrag, bei Bewährung, ein unbefristeter Arbeitsvertrag bis zur Rente mit 60% mehr Gehalt wie jetzt (plus jährlichem Inflationsausgleich) , werden.

(Bitte fragt mich jetzt nicht welche Drogen ich nehme!)
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VERARSCHT IN DEUTSCHLAND!
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