Mal noch was zu weiterbildungen:
Weiterbildungen sind meiner meinung nach die rosinen des (scheisshaus-)argekuchens.

Schon allein weil die der arge geld kosten für viele schwer zu bekommen.
Im optimalen fall (eine weiterbildung sollte mensch sich immer selbst suchen, sich vorher ein paar mal beim bildungsträger in den unterricht setzen, falls der bildungsträger das erlaubt. Falls nicht, ist es wahrscheinlich, dass die massnahme nicht ok ist) bringt eine weiterbildung wirklich was und sei es nur (fast?) ein jahr ruhe vorm amt.
-Du lernst mal wieder was, kannst deine kenntnisse auffrischen.
-Falls du nicht blöd bist, handelst du eine EGV für die zeit aus, ohne arge-generve (bewerbungssinnlosübungen, etc). Oder lässt das mit der EGV gleich sein.
-Es bringt dir und deinem selbstvertrauen was (falls die kurse von der leistungskurve nicht überzogen sind), nach jahren der ablehnungen zu sehen, so schlecht bin ich gar nicht.
-In seltenen fällen erhälst du eine qualifikation mit mehr chancen auf dem 'arbeitsmarkt'.
Den letzten punkt sollte mensch aber nicht überbewerten. Weil eine weiterbildung schafft ja keine jobs (ausser die wenigen scheinselbstständigen beim bildungträger) und DAS ist das generalproblem des ganzen arge-systems. Allerdings für den einzelnen auch nicht lösbar.
Also, wenn mensch aufpasst, die fallen vermeiden kann, ist weiterbildung immer positiv, auch wenn danach nicht der job auf einen wartet.
Einschränkend muss ich allerdings sagen, dass der bildungsträger, bei dem ich war, inzwischen auch zwangs-sinnlos-weiterbildungen mit der arge fährt (hat er vor wenigen jahren noch nicht). Vermutlich bringt das arge-zwangssystem aus sich heraus solche negativen erscheinungen hervor.
Und damit geraten so auch ehemals bildungsträger, die vorher ok waren, mit in den abfluss.

Das system ist krank, eine weiterbildung ändert nicht das system.