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Autor Thema: Aktuelle Protest- und Solimail-, Fax-, etc.-kampagnen - Mitmachen erwünscht!  (Gelesen 1195 mal)
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theo tolstoi


Beiträge: 19


« am: April 10, 2010, 09:43:10 »

... ich verlinke im folgenden mal verschiedene aktuelle Kampagnen von fau.org. Manche sind zwar der Ansicht, so was bringt eh nichts, aber in der Tat sind erstens globale solidaritätsbekundungen immer eine sehr motivierende sache in arbeitskämpfen und zweitens kann es durchaus was konkretes bewirken, wenn man nur genügend "masse" und öffentlichkeitswirkung erzielt, so dass die betroffenen konzerne/politiker/klitschen um ihren guten ruf oder sonst irgendwas fürchten.

aktuell hätten wir da:

1. einen Soliaufruf der CNT-F zur Unterstützung gefeuerter Beschäftigter einer Kinderbetreuungseinrichtung von "People & Baby" in Paris:
http://www.fau.org/artikel/art_100403-203544

2.  die ukrainische StudentInnen-Gewerkschaft «Priama dija», die von den dortigen Behörden massiv gegängelt wird:
http://www.fau.org/artikel/art_100330-231545

3. Portugiesische AntifaschistInnen vor Gericht: http://www.fau.org/artikel/art_100325-204847

So, dann haut mal in die Tasten!
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Aloysius


Beiträge: 2666



« Antworten #1 am: April 10, 2010, 14:06:17 »

Danke, werd es gleich erledigen, nur noch schnell zum einkaufen!

Ich denke auch... jedes Schreiben zählt!
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theo tolstoi


Beiträge: 19


« Antworten #2 am: Juni 19, 2010, 13:27:04 »

P&B ist ein privater Kita-Konzern in Paris. Einen Artikel zum Arbeitskampf samt Link zur Online-Protestaktion (ziemlich weit unten) gibt es bei fau.org:

http://www.fau.org/artikel/art_100618-212333

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theo tolstoi


Beiträge: 19


« Antworten #3 am: Juni 19, 2010, 17:19:26 »



aufruf zu einer internationalen solidaritäts-kampagne für marco camenisch

marco camenisch, bekannt durch seine aktive rolle in der anti-akw-bewegung der 70er jahre, sitzt seit bald 20 jahren als politischer gefangener im knast. als kämpferischer grün-anarchist hat er während all diesen jahren an kämpfen, kampagnen und protesten inner- und ausserhalb des knastes teilgenommen. derzeit sitzt er in der haftanstalt pöschwies/regensdorf bei zürich.

in zwei jahren (2012) steht der termin seiner bedingten entlassung an, die ihm grundsätzlich gewährt werden müsste. denn die bedingte entlassung stellt im schweizer gefängnis-system die regel dar. marcos situation ist jedoch eine besondere. alle erleichterungen und entlassungsvorbereitenden massnahmen werden ihm kategorisch verweigert. die medizinische versorgung, die er seiner krebserkrankung wegen benötigt, bleibt mangelhaft. der übliche hafturlaub wird ihm mit der begründung verweigert, er schwöre seiner politischen überzeugung nicht ab und besässe zuviele freund/innen weltweit, die ihm zur flucht verhelfen könnten. gute soziale kontakte ausserhalb des knastes sind gleichzeitig ein kriterium, um bedingt entlassen zu werden. eines von vielen kriterien, die marco objektiv erfüllen würde.

man wird den eindruck nicht los, die justiz-behörden gewähren nur gebrochenen und/oder angepassten gefangenen die bedingte entlassung. diese tendenz lässt sich bei praktisch allen politischen gefangenen in den metropolen feststellen. gefangene, die ihre politische identität verteidigen, werden in den knästen lebendig begraben, auch wenn sie ihre strafe abgesessen haben. in der absicht, sie und die fortschrittlichen bewegungen, aus denen sie kommen, zu schwächen - zur aufrechterhaltung der furcht vor dem gefängnis als waffe der herrschenden. als beispiele unter vielen kann etwa die situation von leonard peltier in den usa, jene der action-directe-gefangenen in frankreich oder der baskischen gefangenen im spanischen staat genannt werden.

wir rufen deshalb gemeinsam mit der roten hilfe international zu einer internationalen solidaritätskampagne für marco camenisch auf, die sich mit den kämpfen für die freilassung der langjährigen politischen gefangenen in anderen ländern verbinden soll. dabei wollen wir die perspektive einer gesellschaft ohne knäste nicht aus den augen verlieren, weshalb wir den startschuss für die kampagne auf den 19. juni festgelegt haben, der als internationaler aktionstag für die antagonistischen gefangenen und gegen den knast begangen wird.

unterzeichnet den aufruf der roten hilfe international, verbreitet die informationen über eure webseiten und andere infokanäle. beteiligt euch mit euren eigenen inhaltlichen schwerpunkten an der kampagne.

solidarität ist eine waffe!

freund/innen und unterstützer/innen von marco camenisch

juni 2010


schreibt marco (absender nicht vergessen):
marco camenisch
postfach 3134
ch-8105 regensdorf

unterstützt ihn:
pc-konto 87-112365-3 (PAN-IG, ch-8000 Zürich)

kontakt:
marco_camenisch@yahoo.de
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Mario Nette


Beiträge: 161


« Antworten #4 am: Juni 19, 2010, 21:44:24 »

Wenn es nicht passt, rausnehmen bitte.
Zitat
Kein Streichkurs im Sozialen!

Die Regierung belastet mit ihrem Sparpaket fast ausschließlich Arbeitslose und Familien. Gleichzeitig schont sie Vermögende und Krisenverursacher/innen. Unterzeichnen Sie den Appell an Bundeskanzlerin Merkel, Arbeitsministerin von der Leyen und Finanzminister Schäuble und fordern Sie einen Kurswechsel!

Teilnehmer/innen bisher: 30471
http://www.campact.de/spar/home

Innerhalb von 48 Stunden hatten sie rund 27.000 Unterschriften zusammen.

Mario Nette
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theo tolstoi


Beiträge: 19


« Antworten #5 am: September 17, 2010, 18:34:01 »

Hier wieder eine Sammlung aktueller gewerkschaftlicher Solikampagnen, gecopypastet von www.direkteaktion.org/201/catwalk

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Die CNT Cordoba ruft zur Solidarität in ihrem Konflikt mit dem Outsourcing-Multi EULEN in Spanien auf. Wie ihr helfen könnt, erfahrt ihr auf: cordoba.cnt.es/eulen.

Weiterhin nötig bleibt Solidarität im Konflikt der CNT-F mit dem privaten Kita-Träger P&B in Paris. Der Blog zum Kampf: www.peopleandbaby-enlutte.over-blog.com. fau.org berichtete über den Konflikt im Juni: http://www.fau.org/artikel/art_100618-212333

Auch die schwedische SAC befindet sich seit Monaten in einem wichtigen Konflikt mit dem Stockholmer Lustschloss Berns und bittet um Unterstützung. Siehe u.a.: www.sac.se. Ein Hintergrundbericht dazu: http://www.fau.org/artikel/art_100722-213108


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