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bodenlos
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« Antworten #30 am: August 18, 2010, 08:24:51 » |
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... Da die sowieso nichts genehmigen können, zb ne Zusatzausbildung ohne Zusage des Arbeitgebers, das er danach einstellt,
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Ist so nicht richtig, das SAGEN die, aber es gibt zig Gegenbeispiele. Soll die dir es doch schriftlch geben, dass nach Gesetz und Praxis nur unter diesen Bedingungen Zusatzausbildungen vergeben werden. Da will ich doch mal die Anwtort sehen.
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ThePoor
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« Antworten #31 am: August 18, 2010, 09:13:46 » |
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... Da die sowieso nichts genehmigen können, zb ne Zusatzausbildung ohne Zusage des Arbeitgebers, das er danach einstellt,
..
Ist so nicht richtig, das SAGEN die, aber es gibt zig Gegenbeispiele. Soll die dir es doch schriftlch geben, dass nach Gesetz und Praxis nur unter diesen Bedingungen Zusatzausbildungen vergeben werden. Da will ich doch mal die Anwtort sehen. das ist schon richtig, denn bei meinem Amt haben die diese Vorgaben, daran können die SB nicht rütteln, bei anderen Ämtern und anders gelagerten Fällen kann das durchaus anders sein. Sieh dir einfach die BA Statistik über Ausbildungen an, dann siehst selbst das die zurückgefahren wurden, das werden die Ausbildungen übrigens schon seit Jahren, vorallem für ältere, was glaubst wohl wo die sogenannten Gewinne der Ba herkommen, eine Behörde kann gar keinen Gewinn machen, es sind Sparmaßnahmen und das frühe abdrängen von arbeitslosen in das ALG2, was dann teilweise über die Gemeinden finanziert wird, die ja dann noch die umrühmliche rolle spielen möglichst kranke (3Std.) lange als gesund zu erklären, das die bloß weiter mit über den bund finziert werden. Die optionskommunen sind ein weiterer Trick an bundesgelder zu gelangen , die die durchaus nicht an die Arbeitslosen im nötigen Umfang weitergeben werden, sondern nur soweit wie man muss, und zudem möglichst die repressionen erhöhen zb in 'sachen wohnung, denn das spart ihnen Geld, ebenso kann man damit sich einen Teil seiner verwaltung über den bund finanzieren lassen. So hatten sich schröder und Co das nicht vorgestellt, sie dachten das es billiger wird, hätten wissen können das die verwaltung das auffrisst und nur die arbeitslosen damit zu schaden gekommen sind. Es gibt kein Gesetz das dir da ein Recht auf zb Zusatzausbildung gibt, also lohnt es auch nicht nach einem Gestz zu suchen das die verbietet. Das einzige was Konjunktur hatte, waren diese Bewerbungstrainings und gut vertuschte skandale - das war einer der berüchtigsten und üble show - http://www.kei-kassel.gmxhome.de/nachr/elend3.htmwar bundesweit unter massig namen verflochten dies ganze einrichtung ist dann bundesweit in konkurs gegangen, und stillschweigend verschwunden, mir ist nicht bekannt das ein einziger der verantwortlichen vom Arbeitsamt zur Rechenschaft gezogen wurde, obwohl selbst das Bundeskartellamt in sachen PEBG tätig wurde.
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« Letzte Änderung: August 18, 2010, 09:48:09 von ThePoor »
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Thomas_Kallay
Gast
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« Antworten #32 am: August 18, 2010, 11:41:33 » |
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Hi Fantomas, Sorry, Mann, aber Du bist (zumindest derzeit noch) bodenlos naiv. Natürlich kann die ARGE jederzeit alles mögliche behaupten. Weil, verdammt noch mal, der SB, mit dem Du telefoniert und allein geredet hast, ZEUGE für die ARGE ist. Jederzeit und überall. Da brauch auch nix "belegt" zu werden. Die ARGE hat gegen Dich bei Bedarf einen Zeugen, ihren SB, der dann vor Gericht jederzeit das Blaue vom Himmel herunter lügt. Und das auch in irgendwelchen Vermerken in Deiner Leistungsakte bei der ARGE tun kann. Weil Du mit ihm telefoniert hast und alleine bei ihm warst. Krieg das bitte endlich mal in den Kopf. Das ist einfach juristisches Basiswissen. Allgemeinbildung. Sorry, aber so isses!!! @ Thomas
Zu 1.
Das kann der SB auch nicht. Das braucht der auch gar nicht - denn die ARGE ist es, die irgendwas beweisen muß, nicht der SB. Denn der SB ist Zeuge für die ARGE, hebt nötigenfalls die Finger zum Eid, und Du bist dumm dran, weil die ARGE mit der Zeugenaussage ihres SBs jederzeit und was sie will gegen Dich beweisen kann. Und das ist überall so im Leben, auch bei ner Bank z.B., wo durch alle mit deren SB redest, der dann Scheiße baut - aber sich keine Sorgen zu machen braucht, weil Du ja allein bei ihm warst. Kapier das endlich!!!! Zu 2.
Was kann die ARGE denn konkret beweisen? M.m.n. nichts. Eine mündliche Absprache ist nicht belegbar. Ob die Person nun für die ARGE arbeitet oder für den CIA, dass spielt erst mal keine Rolle. Genau so wie sich ein SB was zusammen spinnen kann, genau so kann ich alles Spinnerei abtun. Doch, die mündliche Absprache ist seitens der ARGE durch das Zeugnis des SB jederzeit belegbar - und zwar so, wie es die ARGE gegen Dich braucht. Kapier doch endlich: nicht der SB ist Dein Gegner vor Gericht, sondern sein Boß, also die ARGE. Der SB ist Zeuge. Punkt. Auf den Rest zu antworten erspare ich mir - ohne das böse zu meinen. Ich stelle nur wieder mal fest, wie entsetzlich niedrig auch nur banalstes, zur Allgemeinbildung gehörendes juristisches Wissen bei den Leuten ist. Und das ist schlimm, sehr, sehr schlimm. Deshalb haben die Behörden und anderen böswillige Einrichtungen und Institutionen in Deutschland auch so viel Macht über die Bürger - weil die Bürger einfach naiv und unwissend sind und denken, weil sie Schule und Berufsausbildung abgeschlossen haben, dann nichts mehr weiter lernen zu müssen. Grüsse Thomas
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bodenlos
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« Antworten #33 am: August 18, 2010, 14:12:31 » |
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...aber Du bist (zumindest derzeit noch) bodenlos naiv.
Nicht "bodenlos", das ist unfair. Ok kleiner Scherz. Ich stelle nur wieder mal fest, wie entsetzlich niedrig auch nur banalstes, zur Allgemeinbildung gehörendes juristisches Wissen bei den Leuten ist.
Und das ist schlimm, sehr, sehr schlimm.
...
Weißt du, ich finde solche Äußerunge schadem mehr als sie nutzen und selbst wenn sie nicht so gemeint sind, wirken sie überheblich. Überheblich weil einer, der am Anfang einer Hartv IV Erfahrung steht ,sicher nicht über das Wissen verfügt, dass er jetzt (nach wievielJahren?) verfügt. Man kann sich viel anlesen, aber das braucht Zeit und zu Erfahrungen gehören auch Irrümer, die man sicher gern vermieden hätte, aber letztlich muss hier jeder seine eigenen Weg gehen, (auch wenn er hin- und wieder begleitet wird). Ich staune schon alleine über die unterschiedliche Behandlung: der eine kann mit seinem einem Sb über Sinnlosigkeit oder Nutzen vno Maßnahme diskutieren, der andere muss bei jede Sch... einen Rechtsanwalt einschalten.... . Ich frage mich wer angesichts hunderterer von Paragraphen, anderer relevanter Rechtsbereiche, und zig Ausführungsanweisungen, EGV-Text-Varianten , Gerichsturteilen und Verwaltungsverfahrensgesichstpunkten NICHT als naiv und unwissend gelten muss?? Sorry, aber um es nochmal deutlich zu sagen: fühle mich durch deine Art, die Problematik zu formulieren ungerechtfertigerweise angemacht und auch anderen" SGB/Behörden- Abhängigen/ Geschädigten" gegenüber ist es nicht fair. Ich erwarte auch nicht das mein Anwalt mir sagt: "Ey mach dich doch mal kundig". Du kannst nicht erwarten, das andere - so wie du z.B - das Befassen mit ALG II als quasi Lebensaufgabe betrachten und deshalb zwansgläufig zu Experten "mutieren". Grüße "Bodenlos"
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ThePoor
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« Antworten #34 am: August 18, 2010, 14:43:47 » |
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@bodenlos
kann doch stimmen das Du noch naiv bist, das wort ist doch keine abwertung und es ist kein sonderlich erstrebenswertes Ziel bei ALG2 durchzublicken. Es ist oft halt einfach ne Notwendigkeit
nimms so:) Als positive Eigenschaft tritt die Naivität auch bei herausragenden Persönlichkeiten der Geschichte auf. Sie sind nicht nur unvoreingenommen, sondern besitzen die Gabe, einem Sachverhalt, mit Hilfe ihres Genius und aufbauend auf ihrem enormen Wissen, frei von Beschränkungen neutral gegenüberzutreten.
Thomas trampelt halt manchmal durch den Porzelanladen, damit das klirren Leute weckt
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« Letzte Änderung: August 18, 2010, 14:48:17 von ThePoor »
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bodenlos
Beiträge: 898
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« Antworten #35 am: August 18, 2010, 14:51:58 » |
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...Thomas trampelt halt manchmal durch den Porzelanladen, ...
Ich denke der sachlichere Ton, der nicht so von oben kommend und vorwurfsvoll klingt (!) bringt mehr, ist angmessener und muss nicht minder deutlich sein. Darum gings mir jetzt.
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Fantomas
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« Antworten #36 am: August 18, 2010, 14:55:32 » |
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@ Thomas
Keine Bange, deine Art, Sachen zu formulieren, nehme ich nicht persönlich. Was mir aber nicht in den Kopf will, ist, dass ein ARGE SB auf Grund keinerlei Grundlage etwas behaupten kann, nichts schriftliches existiert, ich alles abstreiten kann und ein Richter solch einer mehr als dünnen Beweislage Recht geben würde. Ich hatte schon einige Male Kontakt mit dem SG und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man solchen Leuten mehr Glauben schenken würde, nur weil sie für eine ARGE arbeiten und dieser Bonus alleine reicht, dass man alles ungeprüft und ohne Beweis als richtig abstempelt. Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei.
Ich habe mit dem Hartz-System bereits meine Erfahrungen gemacht. Und das seid mehr als einem Jahr. Habe auch schon bereits mehrere Schlachten erfolgreich für mich entscheiden können. So ganz ohne Wissen bin ich also nicht. Aber auch nicht allwissend. Natürlich sollte man im Umgang mit ARGE vorsichtig sein. Aber wie gesagt. Ich kann hier nicht schlimmes erkennen. Vielleicht täusche ich mich auch, dann werde ich es ja sehen.
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ThePoor
Beiträge: 683
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« Antworten #37 am: August 18, 2010, 15:05:09 » |
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@ Thomas
, nichts schriftliches existiert, ich alles abstreiten kann und ein Richter solch einer mehr als dünnen Beweislage Recht geben würde. Ich hatte schon einige Male Kontakt mit dem SG und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man solchen Leuten mehr Glauben schenken würde,
das problem beginnt vor allem wenn noch protokolle dazu passen und die arge noch nen anderen zeugen hat außerdem kommt ja noch darauf an worums eigentlich geht. Die Möglichkeit besteht immer das ein SB einen Meineid leisten würde wenn du nicht deine eigenen Zeugen hast, kann ein Richter dann eine Amtsperson für glaubhaft halten. Das halt immer sone Sache dann ich habe keinen Überblick wie oft sowas passiert, evtl hat Thomas da auch seine eigenen schlechten Erfahrungen ich checke da jedenfalls immer genau ab wem ich wann was sage, bin zwar etwas naiv:) glaube immer noch an das Gute im Menschen, aber Vorsicht ist die Nutter der Porzelankiste bei diesen Ämtern
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« Letzte Änderung: August 18, 2010, 20:25:20 von ThePoor »
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Thomas_Kallay
Gast
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« Antworten #38 am: August 18, 2010, 20:30:36 » |
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@bodenlos und andere,
weißt, Kollege, ich mach jetzt 12 Jahre Erwerbslosensozialarbeit, und zwar ehrenamtlich und ohne Bezahlung.
Ich kämpfe zudem vor den Gerichten gegen Hartz-IV, und ich streite mit jedem ARGE-Chefchen oder SB oder sonstigen Halunken, die partout meinen, mir blöd kommen zu müssen. Ich streite im eigenen wie im Interesse anderer und für andere.
Mir ist das alles auch nicht in den Schoß gefallen, sondern das Wissen dazu habe ich mir mühsam erarbeitet - und ich habe verdammt viel Lehrgeld dafür bezahlt.
Lebensaufgabe ist das keineswegs, nur gibt es eben keine existenzgesichert bezahlten Arbeitsplätze mehr, wo ein Cheffe einen ehemaligen Betriebsrat und Gewerkschafter und linken Sozialaktivisten mit 47 Jahren, Familie, Schulden und anerkannter Behinderung einstellt und sich damit einen Mitarbeiter holt, der nicht nur selbständig denken kann, sondern sich auch kein X für ein U mehr vormachen lässt.
Ich gehöre zu den Leuten, die trotz Erwerbslosigkeit eine Aufgabe und Arbeit haben müssen.
Also mache ich sinnvolle Erwerbslosensozialarbeit, lerne und bilde mich im Sozialbereich, Sozialrecht fort und kämpfe gegen Hartz-IV und lerne zudem in meinem eigentlichen Berufen als Fachjournalist für IT und IT-Techniker tagtäglich, so gut ich das eben kann.
Als motivierter Lerner lernt man eben viel und weiß dann zwar immer noch nicht alles, aber eben wenig auch nicht.
Mittlerweile steht an wirklich jedem verdammten Baum im Internet geschrieben, was warum wie wo so ist, wie es ist.
Es nervt echt, zum zigmillionsten Male erklären zu müssen, warum ein ARGE-SB Zeuge für seinen Arbeitgeber ist.
Das ist nicht "von oben herab", Kollege bodenlos, und es ist auch nicht besonderes Wissen, sondern schlichte Allgemeinbildung, daß der Mitarbeiter einer Firma oder Einrichtung nunmal eben Zeuge für seinen Brötchengeber ist - und daß man gut daran tut, wenns Probleme gibt, Termine niemals alleine wahr zu nehmen.
Weil man nämlich sonst erlebt, daß dieser Zeuge das Blaue vom Himmel herunterlügt und einen damit schwer in die Scheisse bringen kann.
Ich wiederhole: das ist Allgemeinbildung.
Auch von daher geht es mir eben mittlerweile echt auf den Sack, wenn dann alle naslang, immer und immer und immer wieder Leute angeschlichen kommen, von nix richtig Ahnung haben, aber jemandem mit meinem Wissen trotzdem partout und hartnäckig erzählen wollen, wo der Bartel angeblich den Most herholt, sich mit dieser aus Unwissenheit geborenen Arroganz dann in die Scheisse reiten und dann um Hilfe schreien.
Nein, Kollege bodenlos, ich bin weder "von oben herab", noch arrogant, sondern hab diese Klugscheisser von Nichtwissern einfach gehörig satt!
Vor allem auch deshalb, weil die meisten erst fragen, und dann auf die Idee kommen, daß man doch mal Google benutzen und selbst nachlesen und Wissen erarbeiten könnte.
Die Leute hierzulande haben zudem eine fatale Neigung, das Rad ständig neu erfinden zu müssen und ständig zu meinen, daß man ohne Fachwissen und langjährige Erfahrung trotzdem weiß, wo es lang geht.
Deswegen geht dieses Land auch vor die Hunde.
Noch Fragen, Kienzle?
Nein, Hauser.
In diesem Sinne gute Nacht!
Thomas Kallay
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« Letzte Änderung: August 18, 2010, 20:33:59 von Thomas_Kallay »
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Marco*
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« Antworten #39 am: August 18, 2010, 21:38:14 » |
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Weil man nämlich sonst erlebt, daß dieser Zeuge das Blaue vom Himmel herunterlügt und einen damit schwer in die Scheisse bringen kann. Mit Verlaub Thomas, aber das tut er auch sonst. Die SB schreiben in die Gesprächsvermerke was sie wollen und wenn du mit 10 Leuten da aufläufst.
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Thomas_Kallay
Gast
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« Antworten #40 am: August 18, 2010, 23:02:11 » |
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Weil man nämlich sonst erlebt, daß dieser Zeuge das Blaue vom Himmel herunterlügt und einen damit schwer in die Scheisse bringen kann. Mit Verlaub Thomas, aber das tut er auch sonst. Die SB schreiben in die Gesprächsvermerke was sie wollen und wenn du mit 10 Leuten da aufläufst. Mit Verlaub, Marco - errare humanum est. Auch Beistand gemäß § 13 Abs 4 SGB X zu leisten will gelernt sein. Wenn wir mit - übrigens gemäß der Kommentierung in Wannagat und Hauck-Noofts zum § 13 SGB X nur mit maximal drei Beiständen pro Betroffenen - jemand zur ARGE gehen, dann ist ein Beistand der Vortragende zusammen mit dem Betroffenen, ein Beistand hört sehr genau zu, und einer schreibt alles mit. Danach machen wir sofort ein ausführliches Gedächtnisprotokoll, das alle Beistände und der jeweils begleitete Betroffene unterzeichnen. Jeder Unterzeichner erhält eine Abschrift und heftet die zuhause ordentlich ab. Wenn dann ein SB meint, Scheiße reden oder inner Akte vermerken zu können, haben wir immer unsere Protokolle, die wir auch bei Gerichten vorlegen - und denen auch geglaubt wird. Hinzu kommt: wir lassen keine Gespräche mit mehreren SBs zu und versuchen zudem, alles Erdenkliche immer schriftlich mit den Behörden zu regeln - denn Papier lügt nicht, wenn man es einreicht und sich auf einer Kopie den Eingang schriftlich bestätigen lässt, so daß auch hier keinerlei arge Mauscheleien möglich sind. Ok, sowas muß man lernen und organisieren, und das ist sicherlich nicht immer einfach. Aber es geht. Also muß man es tun. Grüße, Thomas
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Marco*
Beiträge: 166
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« Antworten #41 am: August 18, 2010, 23:15:47 » |
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Ok, sowas muß man lernen und organisieren, und das ist sicherlich nicht immer einfach. Aber es geht. Also muß man es tun. Und eben diese Organisierung gefällt mir nicht wirklich, ich habe bisher nicht viel "an einem Strang ziehen" unter Erwerbslosen erlebt. Wenn man sich die Inis ansieht (es mag auch Ausnahmen geben, aber ich kenne keine) bekommt man zumindest den Eindruck, dass da ein paar Sozialarbeiter sich zusammengetan haben, um den allerhilflosesten Fällen unter die Arme zu greifen. Bei den kniffligeren Fragen kann man sich nicht austauschen. Oft kommt die Haltung zutage "probier du mal und berichte, wies gelaufen ist, ich will aber nicht mitmachen, ich hol mir lieber den gelben Schein, dann hab ich bequemer meine Ruhe, unterschreiben will ich auch nix, sonst haben die mich selbst "auf dem Kieker" und überhaupt will ich lieber gar nichts mit allem zu tun haben." Und nach den Homepages mancher Inis in der Tacheles-Datenbank zu urteilen, sind H4-Empfänger auch niemals "normale" Menschen, sondern haben immer noch irgendwie ein Alkohol-, Drogen-, oder sonstiges krasses Problem am Laufen, was nicht unbedingt jeden dann zur Identifikation einlädt. Hinsichtlich der Glaubwürdigkeit vor Gericht ist vielleicht auch nicht ganz unwichtig, wie schlüssig das Handeln ist und wie sich die SB selbst widersprechen. Da können sich dann auch 10 zusammentun und die gleiche Scheiße erzählen, ein Richter muss das trotzdem nicht glauben, wenn die Fakten und Handlungsweisen nicht zu den Reden passen.
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« Letzte Änderung: August 18, 2010, 23:26:57 von Marco* »
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Thomas_Kallay
Gast
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« Antworten #42 am: August 19, 2010, 00:04:36 » |
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Ok, sowas muß man lernen und organisieren, und das ist sicherlich nicht immer einfach. Aber es geht. Also muß man es tun. Und eben diese Organisierung gefällt mir nicht wirklich, ich habe bisher nicht viel "an einem Strang ziehen" unter Erwerbslosen erlebt. Ist aber bei uns so. Keiner von uns ist gelernter Sozialarbeiter. Wir alle sind Leute mit anderen und ordentlichen Berufen, die weder ein Alkohol-, noch ein Drogen-Problem haben, aber eben schon lange vor Hartz-IV die Arbeit verloren, immer älter, manche auch krank wurden, und nun unerwünscht sind. Weil wir - jede/r von uns - soviel Scheiße mit den Sozialbehörden schon lange vor Hartz-IV erlebt haben, und die meisten von uns ihren geregelten Tagesablauf und eben eine sinnvolle Beschäftigung brauchen, haben wir uns vor Jahren zusammengetan, die Vereine gegründet (von Erwerbslosen für Erwerbslose) und achten seither sehr darauf, wen wir aufnehmen, um uns keine Nicht-Erwerbslosen oder U-Boote anzulachen. Wir machen einfach unsere ehrenamtliche, weil vollständig unbezahlte soziale Arbeit für unsere Mitglieder und andere Erwerbslose, eine Arbeit, die eben auch viel Weiterbildung enthält, weswegen wir eben viel wissen. Leben tun wir von Hartz-IV - und sehen dieses Geld, das wir und unsere Familien bekommen, als Bezahlung für eben diese soziale Arbeit an, die wir leisten, weil sie sonst niemand tut, obwohl sie so bitter nötig ist. Wir machen keinerlei Werbung, das läuft alles über Mundpropaganda. Und wir helfen nicht jeder oder jedem, sondern achten darauf, daß wir keine Schwindler hereinbekommen, und, daß die Leute, denen wir helfen, lernen, sich mit der Zeit selbst zu helfen. Außerdem gibt es Fälle, eben Alkohol-, Drogen- oder auch seelische Probleme, denen wir nicht helfen können, weil wir dafür logischerweise keine Ausbildung haben. Daher arbeiten wir auch mit anderen Beratungsstellen dahingehend zusammen, daß wir Fälle, die wir nicht betreuen können, dorthin schicken. Gleiches gilt, wenns arg juristisch wird, dann gehts ab zu Fachanwälten für Sozialrecht. Ist eine langjährig gewachsene Sache, wie gesagt seit 1998 gibts uns, und die Kollegen vom anderen Verein sogar schon seit 1997. Vereint und zusammen hält uns halt die Wut und der Zorn über das Unrecht in diesem Land vor allem im Sozialen, und über diesen ausgewachsenen dummdreisten Scheißdreck namens Hartz-IV und dessen Umsetzer. Ob ich bei Gelegenheit was anderes machen würde? Wenn ich mir den Job familiär gesehen, finanziell und gesundheitlich leisten kann, da ordentlich unterkomme, anständigen Lohn kriege und die Chefs selbst auch Ahnung haben von dem, wofür sie mich einstellen, würd ich das machen, ganz klar. Aber wer stellt einen 47-jährigen Linken, vormaligen Gewerkschafter und Betriebsrat mit Familie, Schulden, Behinderung und einem gradlinigen Dickschädel heutzutage noch ein, einen, der seit 12 Jahren soziales Unrecht bekämpft, Hartz-IV vors Bundesverfassungsgericht brachte und sich nicht mehr verarschen lässt? Grüsse, Thomas
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Marco*
Beiträge: 166
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« Antworten #43 am: August 19, 2010, 00:46:25 » |
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Weil wir - jede/r von uns - soviel Scheiße mit den Sozialbehörden schon lange vor Hartz-IV erlebt haben, und die meisten von uns ihren geregelten Tagesablauf und eben eine sinnvolle Beschäftigung brauchen, haben wir uns vor Jahren zusammengetan, die Vereine gegründet (von Erwerbslosen für Erwerbslose) und achten seither sehr darauf, wen wir aufnehmen, um uns keine Nicht-Erwerbslosen oder U-Boote anzulachen. Ja, wie denn? Mit Ausweiskontrolle oder Vorzeigen des Bewilligungsbescheides? Vielleicht noch gegenseitig, damit der Kontrolleur auch glaubwürdig wirkt .. aber krank ist das irgendwie schon. wenns arg juristisch wird, dann gehts ab zu Fachanwälten für Sozialrecht. Ich bezweifle, dass es da welche gibt, die sich für einen Arbeitslosen ins Zeug legen (ich kenne keinen), lohnt sich für die auch kaum. Und wer kontrolliert die Arbeit des Anwalts? Letztendlich hilft nur Selbermachen oder blindes Vertrauen in die "Experten".
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ThePoor
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« Antworten #44 am: August 19, 2010, 09:11:02 » |
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ich will aber nicht mitmachen, ich hol mir lieber den gelben Schein, dann hab ich bequemer meine Ruhe, unterschreiben will ich auch nix, sonst haben die mich selbst "auf dem Kieker" und überhaupt will ich lieber gar nichts mit allem zu tun haben."
die haben dich eh auf dem sogenannten Kieker. wenn Du in deren Augen nicht kooperierst, dich zb. laufend krankmeldest bei Terminen, dann wirst Du für die eher interessanter, sprich sie widmen dir evtl mehr Aufmerksamkeit als dir lieb ist. Diese Vogelstrauß Politik funktioniert nicht, was nicht heißt das man sich denen aufdrängen soll:) scheint so als bekommst Du noch nicht lange ALG2
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« Letzte Änderung: August 19, 2010, 09:15:08 von ThePoor »
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