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« Antworten #15 am: Dezember 14, 2003, 10:48:15 » |
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Original von ICEzW3RG
Ich habe keine Ahnung wie Ihr alle Euer I-Net finanziert Das ist schnell beantwortet: Von einen edlen Spender, der selbst im IT-Bereich arbeitet und gut verdient, aber soviele Stunde bei der Maloche hängt, daß er kaum mehr was vom Leben hat und erst recht keine Zeit dafür hat, so ein Forum selbst zu betreuen...
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DeppVomDienst
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« Antworten #16 am: Dezember 14, 2003, 11:53:48 » |
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Und ob ich nun zu Hause bis tief in die Nacht vorm Rechner hocke oder im FCC. Kein Unterschied, oder? Doch da ist einer::: beim FCC krieg ich Geld dafür. Hi, ich fand gerade auf einer gewissen persönlichen Homepage in der Selbstbeschreibung den Text "Als indoor-Beschäftigung habe ich den PC  Da wird alles mit gemacht: gezockt, gecodet, musiziert oder einfach nur Musik gehört bzw. Karaoke gesungen." Also, wenn Du dafür bei Freenet Deine Kohle bekommst: Hut ab! (ähem ... wie war das: Ihr sucht noch Leute? Und ist auf den PCs Duke Nukem drauf?)
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Gast
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« Antworten #17 am: Dezember 14, 2003, 15:32:48 » |
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MMMhhh, ich hab mir das jetzt mal alles durchgelesen. Sitze auch bei freenet im CallCenter und finde es absolut lächerlich, dass Menschen, die früher einmal hier freiwillig gearbeitet haben, sich soooo darüber aufregen!!! Ich bin auch Studentin und habe vorher ein Jahr bei Schuh Heinrich hier in Kiel gearbeitet. Dort habe ich 6, 13 Euro verdient und kein bisschen mehr, egal, ob ich 8 Stunden gestanden habe, oder nicht. Und auch im Einzelhandel musst du Kunden belügen, wenn du vernünftig verkaufen möchtest. "Nein, ihre Füße sind nicht fett, nehmen Sie ruhig Größe 37!". Bei absoluter Ehrlichkeit verlierst du auch so einen Job. Ausserdem sind die Angebote an sich nicht so Scheiße, die dort vertickt werden. Ablehnen kann jeder Kunde, und auch, wenn du darauf verzichtest die wütenden Mahnungskunden weiterzuleiten, bekommst du bei Freundlichkeit am Telefon eine ordentliche Quote. Bei 7, 67 kann man sich nicht beschweren, finde ich. Ich weiß nicht, was der junge Herr damals für schüchterne Püppchen vorm Fcc getroffen hat, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass diese aus den schwer zu telefonierenden Support oder Billing-Hotlines kamen. Und diese Gewinnspiel-Anrufe sind meines Wissens weitergeleitete Datensätze, die aber nicht vom fcc direkt abtelefoniert werden. Ganztagsangestellte sind hier wirklich etwas angepisst. Krankheitsregelungen sind für sie nur Schikane, mit Kind hast du hier sowieso verloren. Aber, wenn man bedenkt, dass eine ausgelernte Frisöse um die 700 bis 800 Euro verdient, und man hier bei gleicher Arbeitszeit auf 900 oder mehr kommt, naja . . . . Ausserdem hast du als Student hier nur Rentenabzüge, wenn du über 400 Euro kommst, und sonst nichts, auch das ist woanders nicht so. Und nennt mir mal bitte einen Arbeitgeber in Kiel, bei dem du als Student so angenehm deine Schichten einteilen kannst. So, Verwirrung sei zu entschuldigen, hab gestern so lange telefoniert . . . 
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DeppVomDienst
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« Antworten #18 am: Dezember 14, 2003, 17:14:40 » |
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Und auch im Einzelhandel musst du Kunden belügen, wenn du vernünftig verkaufen möchtest. "Nein, ihre Füße sind nicht fett, nehmen Sie ruhig Größe 37!". Ok, der war gut ... :wink: Die Provider-Schuh-Variante könnte vielleicht so lauten: "Ach, sie wußten garnicht, das sie einen Schuh-Vertrag für nicht-passende Schuhe mit automatischer Vertragsverlängerung abgeschlossen haben?" Ganz nebenbei: Laufen immer noch die Omis bei Euch auf, die an einem Glücksrad 60 Frei-Minuten "gewonnen" haben und erst beim Erhalt der Telefonrechnung merken, dass ihnen ein 01019-Mobilcom/freenet-Preselect-Vertrag untergeschoben wurde; Und müsst Ihr beim 100sten Anruf dieser Sorte immer noch ganz überrascht tun, als wenn Ihr diese Geschichte zum ersten Mal hören würdet? (Info: General-Anzeiger Bonn). finde es absolut lächerlich, dass Menschen, die früher einmal hier freiwillig gearbeitet haben, sich soooo darüber aufregen!!! Siehe ein vorheriges Posting von mir: Habe nicht bei freenet gearbeitet, sondern zu etwas besseren Bedingungen bei der Mobilcom und habe mir mit über 100 weiteren Agents zusammen einen Anwalt genommen, während ich dort noch arbeitete. By the way: Einer Eurer Abteilungsleiter fand es nicht wirklich witzig, als ich ihn bei einer Raucherpause zur Beförderung mit den Worten beglückwünschte: "Na HSV (Name geändert), Du bist jetzt sozusagen Chef einer telefonischen Drückerkolonne geworden?" (Wirklich nicht gegen Dich persönlich, "HSV" ... :wink: ). Ich sehe mich wirklich nicht in der Rolle des verkrachten Ex-Mitarbeiters, der aus sicherer Distanz nun plötzlich seine Pfeile abschiesst .... Aber in der Tat rege ich mich darüber auf, dass Leute "freiwillig" (das Wort mag ich kaum in den Mund nehmen, auch angesichts vorheriger resignativer Posts) auf Geld verzichten, Ihre stinknormalen Rechte nicht einfordern und ein Laden, an dem sich die Aktionäre gerade dumm und dämlich verdienen, auf dem Rücken der studentischen Belegschaft wirtschaftet und sich dann noch darüber ausheult, dass nicht genug Leute bereit sind, zu solchen Bedingungen zu arbeiten (siehe KN-Artikel, der ursprüngliche Aufhänger dieses Threads). Ausserdem hast du als Student hier nur Rentenabzüge, wenn du über 400 Euro kommst, und sonst nichts, auch das ist woanders nicht so. Das ist der Normalfall bei 400-Euro Jobs ( BfA) Aber, wenn man bedenkt, dass eine ausgelernte Frisöse um die 700 bis 800 Euro verdient, und man hier bei gleicher Arbeitszeit auf 900 oder mehr kommt, naja . . . . Naja . . . . Neben einer Grundvergütung kommt es teilweise zur Zahlung von Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und Vermögenswirksame Leistungen. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf. Bei der Tätigkeit als Friseur/in im Angestelltenverhältnis kann es beispielsweise bei einer 39-Stunden-Woche zu einer tariflichen Grundvergütung von 1.256 Euro im Monat kommen. Quelle: http://berufenet.arbeitsamt.de/bnet2/F/B9010103einkommen_t.html) Eine Sache muss ich noch nachschieben, auch um die Sache mit den "blöden Studenten" geradezurücken: Selbstverständlich handelt es sich bei einer CallCenter-Tätigkeit um eine physisch und psychisch anspruchsvolleren Job als z.B. in einer Putzkolonne. Und er sollte auch dementsprechend entlohnt werden. Ich habe allerdings Mitte der 90er in einer Putzkolonne als Student besser verdient ... Es liegt an Euch, etwas an diesem Missverhältnis zu ändern! Zu guter Letzt (nochmal): Was macht der Betriebsrat in Bezug auf die Einhaltung von Arbeitsschutzgesetzen?
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DeppVomDienst
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« Antworten #19 am: Dezember 14, 2003, 18:10:29 » |
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Und nennt mir mal bitte einen Arbeitgeber in Kiel, bei dem du als Student so angenehm deine Schichten einteilen kannst. Helpline?
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Gastvoneinpaarpostsvorher
Gast
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« Antworten #20 am: Dezember 15, 2003, 08:29:19 » |
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Der Betriebsrat...mhm...ja....das hab ich mich auch neulich gefragt, als ich die plötzliche Ruhe nach einem vorher mehrere Stunden anhaltenden Kundenansturm genoss, und ein Ex-HB (jetzt Betriebsrat) Kontrollgänge gemacht hat, ob wir Supporter auch ja schön ebound machen...btw sind im ebound grade über 200 Mails, und es werden trotzdem keine ebound-Schichten angeboten. ich bin relativ fix in der Bearbeitung von Mails und würde das als nette Abwechslung zum "Wolf-telefonieren" sehen.
Naja. :? Ich muss nachher 6 Stunden wieder ran...vielleicht frag ich da mal, was der Betriebsrat bisher gemacht hat, ausser das Rauchverbot im Haus durchzusetzen und die Leute nach draussen zu verbannen. :roll: Wenn ich dazu zeit habe, versteht sich. Was eher unwahrscheinlich ist....
Ich habe übrigens in einem anderen callcenter (Anzeigenaufnahme, hat aber leider das Callcenter in Kiel zugemacht), 8/Std. bekommen, immer freien Kaffee (echten!, kein Automatengesöff!) und die Möglichkeit, mir ne Stulle zu schmieren, ausserdem Weihnachtsgeld (sogar als ich erst ein paar Monate da war), und eine viertel Stunde bezahlte Pause; bei Arbeitszeiten zwischen 8-20h. Na, da geht man dann doch gerne hin, und reisst sich dann auch mal für den netten Arbeitgeber den A... auf ohne zu plärren. Hach, war das schöön....seufz... :cry:
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DeppVomDienst
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« Antworten #21 am: Dezember 15, 2003, 16:25:55 » |
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Schon die heute neu erschienene c't, Rubrik "Vorsicht Kunde", gelesen?
Diese Freenet-PR-Katastrophe wäre vielleicht zu vermeiden gewesen, wenn sich zufriedene, motivierte Mitarbeiter für den netten Arbeitgeber "den A... aufgerissen" hätten, wie es der Vorredner so schön ausdrückte. Aber was soll man schon erwarten, wenn bei einer unterbezahlten "Service"-Hotline der Schwerpunkt beim Verkaufen liegt ...
P.S.: Ich bin nicht "Renate F."!
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Splöff
Gast
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« Antworten #22 am: Dezember 15, 2003, 21:24:34 » |
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:roll: Crosselings sollen wir ja machen, aber die Einträge innerhalb von Sekunden erledigen. Sonst klingelt das Telefon und man lauscht der Stimme der HBin : was machst Du?? Du bist so lange auf Nacharbeit!!!.
Da macht auch (oder gerade) der Betriebsrat keine Ausnahme!!!!
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DeppVomDienst
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« Antworten #23 am: Dezember 15, 2003, 22:22:15 » |
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Ich bin gerade von einem Kollegen angemorst worden, ob ich den c't-Artikel nicht einscannen könnte, weil er die c't nicht hat. Voíla! aus: c't 26/03
Georg Schnurer
Umzug mit Folgen Doppelte Rechnung nach Rufnummerwechsel
Wer einen Umzug plant, tut gut daran, seinen Internet-Provider rechtzeitig über den Orts- und Rufnummerwechsel zu informieren - doch was tun, wenn der die Umzugsmeldung nicht zur Kenntnis nimmt? Renate F. war seit geraumer Zeit zufriedene Kundin des Internet-Providers Freenet. Als Vielsurferin nutzt sie den so genannten Power-Tarif für 0,99 Cent pro Surf-Minute statt 2,505 Cent im Call-by-Call-Standardtarif. Bestandteil des Power-Tarifs ist die Mindestabnahme von 20 Stunden pro Monat. Deren Gegenwert in Höhe von 11,88 Euro bucht Freenet Monat Monat von ihrem Konto ab. Im Januar dieses Jahres stand der Umzug von Marktoffingen nach Bopfingen an. Da Renate F. die alte Telefonnummer nicht mitnehmen konnte, informierte sie Freenet über den umzugsbedingten Rufnummernwechsel. Sie füllte das dafür vorgesehene Formular auf der Freenet-Website aus und schickte es, wie von Freenet verlangt, per Fax (01 90-75 08 00, 1,24 Euro/ Minute) am 16. Januar an das Unternehmen. Fortan - so glaubte sie jedenfalls - surfte sie auch mit der neuen Rufnummer zum günstigen Power-Tarif. Die Mindestgebühr von 11,88 Euro wurde auch weiterhin von ihrem Konto abgebucht, doch auf der Telefonrechnung für Februar tauchten nun auf einmal zusätzliche Surfkosten für 499 Minuten zum Standardtarif auf. Telefonisch wies sie Freenet darauf hin, dass da wohl etwas schief gelaufen sei. Die Dame am anderen Ende der Leitung versprach, sich um die Angelegenheit zu kümmern. Damit, so hoffte Renate F., werde sich die Geschichte aufklären.
Doppelt berechnet
Mit der nächsten Rechnung kam es noch dicker: Dieses Mal berechnete Freenet 606 Minuten zum teuren Standardtarif und buchte zusätzlich die Gebühr für 20 Stunden Mindestabnahme im Power-Tarif ab. Renate F. telefonierte erneut mit der Rechnungsstelle des Providers, doch nichts geschah. Fortan berechnete ihr Freenet Monat für Monat doppelte Gebühren. Ende Juli platzte Renate F. der Kragen; sie forderte den Provider per Einschreiben auf, endlich die Änderung der Rufnummer durchzuführen und ihr zumindest die überzahlte Gebühr für den Power-Tarif zu erstatten. Doch auch auf diese Beschwerde reagierte Freenet nicht, sondern buchte weiterhin monatlich 11,88 Euro Mindestgebühr vom Konto der Kundin ab und berechnete zusätzlich die angefallenen Surf-Stunden zum teuren Standardtarif. Die bereits bezahlten 20 Freistunden wurden dabei nicht einmal abgezogen. Weitere Telefonate folgten, doch nichts geschah. Also schickte Renate F. am 31. Oktober ein weiteres Einschreiben und drohte mit der Einschaltung eines Rechtsanwalts - mittlerweile hatte der Provider gut 414 Euro kassiert, obwohl ihm lediglich 147,60 Euro zugestanden hätten.
Abgespeist
Die Drohung mit dem Anwalt brachte etwas Bewegung in die Sache: Der Provider entschuldigte sich für die Panne und versprach die Gutschrift von 94,82 Euro. Dieses Guthaben, so schrieb Freenet ohne nähere Erläuterung, ergebe sich aus einer Neuberechnung der Verbindungsgebühren für die Zeit vom 3. August bis zum 28. September. Dass Renate F. sich bereits am 16. Januar per Fax umgemeldet hatte, blieb offenbar unbeachtet. Doch nicht einmal die minimale Ersatzleistung erreichte das Konto der Kundin. Dort trudelte am 17. November zwar eine Gutschrift von Freenet ein, doch die bezog sich auf eine andere Kundennummer und war mit 93,64 Euro geringer als versprochen. Alle Versuche von Renate F., Freenet dazu zu bewegen, ihr wenigstens die zu viel abgebuchten Gebühren für den Power-Tarif zu erstatten, blieben ohne Erfolg. Also bat sie die c't-Redaktion um Hilfe. Wir ließen uns die Rechnungsunterlagen und den Ummeldebeleg zusenden und errechneten ein Guthaben in Höhe von 267,13 Euro, angesichts dessen auch die in Aussicht gestellte Erstattung von 94 Euro nicht angemessen erscheint.
Nachgefragt
Auf den Fall angesprochen, teilte uns die Freenet-Pressesprecherin Elke Rüther mit, dass trotz gründlicher Prüfung kein Eingang des von der Kundin beschriebenen Auftrags vom 16. Januar 2003 verzeichnet werden könne. Zudem habe diese trotz Aufforderung keinen entsprechenden Nachweis vorgelegt - dies bestreitet Renate F. allerdings vehement. Aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, so die Sprecherin weiter, werde Freenet allerdings die unter der alten Rufnummer berechnete monatliche Mindestabnahme erstatten, da die Kundin diese aufgrund des Rufnummerntausches nicht nutzen konnte. Außerdem werde Freenet, wie von der Kundin gewünscht, für die bei der neuen Rufnummer anfallenden Internet-Minuten den "freenet PowerTarif" berechnen. "Wir möchten an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass es immer wieder vorkommen kann, dass Dokumente auf dem Versandweg verloren gehen - egal ob es sich hierbei um ein Fax oder einen Brief handelt. Daher raten wir jedem Kunden, immer entsprechende Kopien und Nachweise vorzuhalten", schrieb uns die Pressesprecherin außerdem. Diesem Rat können wir uns nur anschließen, auch wenn das Renate F. nicht geholfen hat. Bei Tarif-, Rufnummern oder Wohnungswechsel-Aufträgen empfehlen wir, nach einer Woche zu prüfen, ob diese auch ausgeführt wurden. Bestehen Zweifel, so sollte man unverzüglich per Einschreiben mit Rückschein reklamieren. (gs)
PS @Spargel: Ich bin offensichtlich zu blöde, die "Post-reply"-Funktion dieses Forums bei den "Messages" richtig zu bedienen ... Auf diesem Wege: beste Grüsse
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ManOfConstantSorrow
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« Antworten #24 am: Dezember 16, 2003, 01:53:57 » |
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Danke Gastvoneinpaarpostsvorher, danke! Ich wollte mir schon die Pulsadern aufmachen. Sollte es denn doch noch Hoffnung für die Menscheit geben??? Ich wußte ja, daß überall Menschen verarscht werden, aber wieviele sich auch hingebungsvoll verarschen lassen, das hätt ich nicht geglaubt. Und ob ich nun zu Hause bis tief in die Nacht vorm Rechner hocke oder im FCC. Wow! Viele die im FCC arbeiten sind jung, unerfahren und unsicher. OK, ich hab mir auch Sachen wärend der Lehre gefallen lassen, die nicht hätten sein müssen. Aber irgendwann gibt´s den Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt! Es ist auch schon etwas her, daß ich einen Job zu vernünftigen Bedingungen hatte. Ich mache gute Miene zum bösen Spiel und warte darauf zurückschlagen zu können (und sei es nur aus persönlicher Rache) oder zumindest einen Abflug zu machen. Sich aber Scheiße schönzureden aber ich gehe lieber einem geregeltem Leben nach als immer nur zu gammeln ist absolut würdelos! Und: Bei dem Traumjob verdient man nicht nur Topgehälter und wird menschlich völlig korrekt behandelt, sondern man bringt auch anderen Menschen Glück. Und wenn man dieses Glück anderen Menschen gibt, tut man dies nichteinmal als ein Priester (der dies ja berufsmäßig tut), nein, dieses Glück kommt ganz spontan auch noch direkt dem Hamburger Super-Provider zugute. Supertoll!!!Icezwerg, auch shice-egal nen Job als KZ-Wächter zu machen solange es ein paar Euro dafür gibt und man nicht zuhaus rumgammeln mußt? Es ist auch nicht immer völlig egal, wie man sich nun persönlich verhält oder entscheidet. Zumal dann nicht, wenn es Folgen für andere hat. Ich war schon beeindruckt, daß letzte Woche bei Daimler Benz 12000 Arbeiter die Arbeit niedergelegt haben für den Erhalt der Tarifautonomie. Davon haben sie selbst überhauptnix. Sie haben sich für diejenigen eingesetzt, die in kleineren Betrieben nicht so leicht ihre Bedingungen verbessern (oder zumindest erhalten) können. Wer über seinen kleinen persönlichen Tellerrand nicht hinausschauen kann, arbeitet auch als Lohndrücker oder Streikbrecher. So funktioniert der Strudel nach unten. Ich will hier nicht schlaumeiern, ich frag mich aber die ganze Zeit, wie es möglich ist, daß Freenet mit so billigen Tricks durchkommt. Die Rahmenbedingungen sind doch hervorragend sich das nicht länger gefallen zu lassen: Das FCC-Kiel sucht händeringend weiteres Personal. Freenet unterschreitet sogar gesetzliche Mindeststandart, was die Arbeitsbedingungen (wie bezahlte Pausen für Bildschirmarbeit) angeht. Man arbeitet eh nur für begrenzte Zeit bein FCC, bzw. findet zu so schlechten Bedingungen sowieso jederzeit auch was anderes, hat also beim besten Willen nichts zu verlieren! Also, was is jetzt???
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
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DeppVomDienst
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« Antworten #25 am: Dezember 16, 2003, 10:29:37 » |
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Sorgenmann, über Dein Post bin ich z.T. nicht gerade glücklich, was die Wortwahl in Bezug auf den "Icezwerg" angeht. Der Junge war vorher bei den Arcor-Drückern (siehe "Drückerkolonnen") und hat offensichtlich nach zwei Tagen dort von selbst das Handtuch geworfen. Wenn Du Dir mal seine Homepage anguckst, das der Kerl mit 23 Jahren schon ein Blag mit durchfüttert und das mit dem eher "freenet-freundlichen" Post von der Studentin ("mit Kind hast Du hier sowieso verloren") in Beziehung setzt, sehe ich da eher eine echte menschliche Tragik, fehlendes Selbstwertgefühl und Verzweiflung und muss da auch nicht in dieser Form nachtreten, sondern habe da eher ein gewisses Mitgefühl ...
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Gast von neulich
Gast
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« Antworten #26 am: Dezember 16, 2003, 20:24:47 » |
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Da kann ich dem Vorschreiber nur Recht geben: man sollte unbedingt vermeiden, die Angestellten von freenet zu diskreditieren. Der Fehler liegt eindeutig nicht auf der Seite der Mitarbeiter (selbst wenn diese zu freenet stehen!!!)
Ist es nicht traurig, dass man seine Identität geheim halten muss???
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ManOfConstantSorrow
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« Antworten #27 am: Dezember 16, 2003, 20:52:23 » |
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Okay,okay! Aber ich find´s echt zum verzweifeln. Etwas mehr Mut wäre schon geboten.
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
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ich
Gast
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« Antworten #28 am: Dezember 16, 2003, 21:09:38 » |
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Hallo, habe auch bis vor kurzem da gearbeitet. Mir hat sich jetzt was besseres geboten (gehaltsmäßig).
Wie heisst´s doch immer so schön "festhalten und weitersuchen".
Ich glaube, dass ich dort nicht der einzigste war, der nach diesem Schema gedacht hat.
Man muss doch heute froh sein, wenn man überhaupt was findet. Und es gibt noch viel schlimmere Jobs, als bei freenet (z.B. diese Zeitarbeitsklitschen). Im Gegensatz zu einer Zeitarbeitsfirma wusste man bei freenet, was man arbeitet und wo man arbeitet. Bei den Zeitklitschen musst Du immer damit rechnen, morgen hier und morgen dort zu arbeiten. Mal als Klomann, mal als Kassierer an irgendeiner schmuddeligen Supermarktkasse. Mal in Kiel und mal in RD, FL oder noch weiter weg. Fahrgeld = 0 oder viel zu wenig. Da bringt es einem dann auch nichts wenn man mehr Stundenlohn hat. Der bleibt auf der Autobahn.
Und nach einer gerade abgeschlossenen Ausbildung findet man doch heute ohne Berufserfahrung nix. Freenet kam da gerade recht. Keine Zeugnisse, keine dummen Fragen nach Berufserfahrung. Bischen gearbeitet, was dazugelernt und bessere Aussichten dadurch eventuell eine "bessere" Arbeit zu bekommen, was jetzt auch geklappt hat. :wink:
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DeppVomDienst
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« Antworten #29 am: Dezember 17, 2003, 15:47:31 » |
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Ich glaube, dass ich dort nicht der einzigste war, der nach diesem Schema gedacht hat. Bestätigung. Hatte eigentlich seinerzeit auch nur vor, vielleicht 2 Monate zur Überbrückung bei der Mobilcom zu arbeiten. Um einmal den Thread aus meiner Sicht zusammenzufassen: - Bis auf zwei Stimmen (das "Fake-Posting" und der "Icezwerg") ist mehr oder weniger bestätigt worden, dass das akute Mitarbeiterproblem wohl kaum durch einen "Webfehler des Sozialstaates" (KN) zu Stande kommt, sondern durch die schlechten Arbeitsbedingungen bei freenet hausgemacht ist. Darauf aufbauend finde ich es voll gerechtfertigt, Eurem Arbeitgeber dafür kräftig einen vor den Latz zu geben, sich so erbärmlich via KN aus dem Fenster gelehnt zu haben. - Der Betriebsrat scheint, wenn ich die Andeutungen richtig interpretiere, eine sehr dubiose Rolle zu spielen. Aufgabe des Betriebsrates wäre, auf die Einhaltung arbeitsmedizinischer Standards (und der nicht grundlosen gesetzlichen Mindesstandards) zu achten und für Verbesserungen der Arbeitsbedingungen zu sorgen. Dazu noch eine Nachfrage: Gemäß Eurer Betriebsgröße (siehe Betriebsverfassungsgesetz) sollte es bei Euch zwei freigestellte BR-Mitglieder geben. Ist es so, dass bei Euch freigestellte Betriebsratsmitglieder die Kontrollgänge machen?!? - Das "moralische" Problem, Leute, die einem eigentlich nichts getan haben, standardmäßig anzulügen, wird unterschiedlich gravierend eingeschätzt, wobei ich persönlich sehr gut verstehen kann, dass es genug Leute gibt, die sich weigern, solche Arbeit zu machen. - Das Freenet-Callcenter wird durchweg als vorübergehendes Übel betrachtet, das man in Kauf nimmt (mal vom "Fake-Posting" abgesehen) und nicht als Arbeitgeber, der eine langfristige Perspektive darstellt und für den man sich hochmotiviert "den A... aufreisst" Sind wir uns soweit einig?
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