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Autor Thema: Stand der Dinge  (Gelesen 771 mal)
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Ziggy


Beiträge: 4851



« am: August 25, 2010, 11:59:44 »

Will mal in Kurzform schildern, wie das mit der Kündigung meiner letzten Leihbude abgelaufen ist:

Vorgeschichte:
Wir sind 5 Leihkeulen in einem Kundenbetrieb. Kunde schmeißt die Leihfirma raus, will uns aber behalten. Leihfirma kündigt uns allen zum 30.06.2010. Kunde schleppt neue Leihfirma an, die uns übernehmen soll (was letztlich auch geschieht).

Also: 4 von uns erstmal Kündigungsschutzklage eingereicht (einer konnte nicht, hatte eh nur befristet). Es kommt zur Verhandlung. Leihbude argumentiert, uns wäre ja kein Schaden entstanden, da nahtlose Weiterbeschäftigung bei neuer Leihbude und gleichem Kunden. Wir argumentieren: Sehr wohl Schaden, Abstriche bei Lohn, Urlaub, Zulagen, Sonderzahlungen, Kündigungsschutz. Das Gericht sieht das genauso, es kommt zu Vergleichen mit Abfindungszahlungen: 4.400 EUR, 4.000 EUR, 3.000 EUR, 1.600 EUR.

Vergleiche werden von allen Seiten akzeptiert.

Frist verstreicht, Leihbude zahlt nicht, am Telefon wird vertröstet, dann sofortige Überweisung zugesagt, es kommt aber nix, Schreiben werden nicht beantwortet.

Also: Mahnung vom Anwalt mit Androhung der Zwangsvollstreckung.

Außerdem wurden uns in der letzten Abrechnung die Minusstände der Zeitkonten abgezogen, was im BZA nur bei Eigenkündigung oder außerordentlicher Kündigung zulässig ist, und auch da nur bis max. 35 Stunden. Hier sind es zwischen 40 und 60 Stunden. Schriftliche Beschwerde mit Verweis auf § 4.6 DGB/BZA. Keine Reaktion, also ab zum Anwalt, Klage läuft, Termin 26.09.2010.

Leihbude überweist Abfindung an mich, erstellt eine korrigierte Juni-Abrechnung und korrigiert mein Minus-Zeitkonto von 46 auf 35 Stunden, was immer noch unzulässig ist. Klage läuft weiter.

Meine Kollegen haben bisher nicht die vereinbarte Abfindung erhalten, lediglich eine kleine Gutschrift, womit die abgezogenen ZK-Stunden auf 35 beschränkt werden. Es laufen mittlerweile die entsprechenden Klagen, Termine sind im September und Oktober. Zwangsvollstreckung ist beantragt.

Zumindest ich (war allerdings am hartnäckigsten) habe nun fast alle Forderungen im Sack, es stehen noch 35 Stunden á 11,20 EUR brutto aus, Klage läuft.

Wenn wir alle unser Geld bekommen haben - wovon ich sicher ausgehe - werde ich Steuerfahndung und Zoll über gewisse Sachverhalte in Kenntnis setzen.

Ich schätze mal, gleich danach wird die Niederlassung endgültig geschlossen.
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Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben!
Planlos


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« Antworten #1 am: August 25, 2010, 13:54:31 »

Man du bist wohl mittlerweile der Schreck aller ZAF.... Wink
Wenn dieses verhalten mal nicht unterste Schublade ist.... Evil das dein Kunde mit euch zufrieden ist und euch auch gerne behalten will aber das dann in einer anderen ZAF  Shocked
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Jürgen2


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« Antworten #2 am: August 25, 2010, 14:25:44 »

Glückwunsch zur erfolgreichen Gegenwehr.

Unglücklicherweiser ist es gerade im Zeitarbeitssektor so, dass die wenigsten Leute ihre Rechte kennen oder auch nur wissen, zu welchem Tarifvertrag sie überhaupt eingestellt wurden.
Leider bin ich bei meinem ersten Kontakt mit einer Zeitarbeitsfirma auch derbe auf die Nase geflogen, aber die damals gemachten Fehler werde ich garantiert nicht wiederholen. Mit Gutgläubigkeit und Zurückhaltung wirst du bei diesen Kaschemmen nur verarscht.
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Ziggy


Beiträge: 4851



« Antworten #3 am: August 25, 2010, 21:25:53 »

Ich fing 2005 bei Randstad als völlig ahnungsloser Wicht an. Nach einem Jahr war ich "Profi". Gute Schule.

Tja, und die andere Geschichte, Wechsel von Leihbude zu Leihbude ... kann man nicht viel machen. Der Kundenbetrieb ist nur ein kleines Rädchen im Getriebe eines wirklich großen Global Players, und da herrscht Einstellungsstop. Seit 5 Jahren. Auch Tote werden nicht durch Neueinstellungen ersetzt. Ist eben so. Ärgerlich, aber die Politik macht's möglich. Andererseits sind unsere Arbeitsbedingungen wirklich gut, das macht vieles wett.
« Letzte Änderung: August 25, 2010, 21:41:41 von Ziggy » Gespeichert

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Planlos


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« Antworten #4 am: August 26, 2010, 15:43:57 »

Ich habe zwar angebote bekommen, aber bis jetzt ist es nicht dazu gekommen das ich in einer "Schruberbude" Arbeite.Ist aber nur eine Frage der Zeit.Spätestens in 4 Monaten, da ich sonst in H4 rutsche.

Das mag vielleicht eine Blöde Frage sein

Eine persönliche Frage habe ich noch, wie schafft man es "Gute Leistung" zu erbringen........obwohl man weiss das es nichts wird mit einer Festeinstellung.Schaltet "Ihr" Mental einfach ab? Und da brauchen wir uns nichts vormachen, es ist Seelisch doch eine belastung.

Meine Frage beruht sich darauf, weill ich stark Kritisiert werde, warum ich so "STUR" bin.Denn auch hier gibt es Freunde die sagen "Besser als nichts"
Entweder fügt man sich sein schicksal, und rennt von einer Sch**ße in der nächsten.Oder man bleibt sich Treu.....Aber der verleirer ist man sowieso egal wie man es dreht und wendet.

Hört sich gerade nach Seelischen Durchfall an, ich weiß......So fühle ich mich auch gerade.



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Jürgen2


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« Antworten #5 am: August 26, 2010, 16:21:46 »

Ich passe meine Leistung immer der Bezahlung und dem Verhalten von Vorgesetzten an.
Bei geringem Lohn, schlechter Behandlung und Verarschung durch ZAF passe ich meine Leistungsbereitschaft entsprechend an, also überpünktlich Feierabend machen, vor Extraschichten mal kurzfristig erkranken, besonders auf Arbeitssicherheit achten etc.

Als HartzIVler musst du ja, unabhängig vom erlernten Beruf, jeden noch so miesen Job annehmen, aber gerade bei ZAFs habe ich die Erfahrung gemacht, dass viiiiiiel fragen nicht so gern gesehen wird und oft endet mit "Wir melden uns dann bei ihnen"   Grin
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Ziggy


Beiträge: 4851



« Antworten #6 am: August 26, 2010, 18:30:55 »

Mein Job ist besser als manche Festanstellung:

- Gutes Betriebsklima, ordentlicher Umgangston.
- Selbständiges, verantwortungsvolles, stressfreies Arbeiten
- Arbeitskleidung wird gestellt und gewaschen
- Duschen nach Arbeitsende im Betrieb
- Saubere Umkleideräume und Spinde
- 3 km Anfahrt
- am Monatsende ca. 1.350 EUR netto auf dem Konto

Kann man nicht meckern. Da meine Frau ebenfalls berufstätig ist, haben wir ein gutes Auskommen (zusammen ca. 2.500 netto). Hartz IV war und ist dagegen ein einziger Alptraum. Wegen lumpiger 100 Mücken im Monat führte ich ständig Krieg, das geht an die Substanz. Bald hätten wir die Wohnung räumen müssen.

Mit Leihbuden weiß ich inzwischen umzugehen, mit den Staatsterroristen der ArGen nicht. Ich hätte längst einen von denen erschlagen.

Wenn eine Leihbude mich bescheißen will, hetze ich ihnen den Anwalt auf den Hals. Die ArGe sitzt sowas einfach aus, Gerichtsurteile interessieren die nicht, die machen einfach, was sie wollen. Sowas bringt mich zu Raserei.
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Planlos


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« Antworten #7 am: August 26, 2010, 18:56:41 »

Seid froh da kann man ja recht Menschlich von Leben.
Ich werde wohl Jürgen2 seinem Rat folgen.Arbeite so wie du bezahlt wirst.
Und es sei dir gegönnt das du so einen Glück hast mit deinen Kunden   angel
Das ist eher wohl die ausnahme.

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DJ1980


Beiträge: 889



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« Antworten #8 am: August 27, 2010, 08:36:22 »

Ich habe zwar angebote bekommen, aber bis jetzt ist es nicht dazu gekommen das ich in einer "Schruberbude" Arbeite.Ist aber nur eine Frage der Zeit.Spätestens in 4 Monaten, da ich sonst in H4 rutsche.

Das mag vielleicht eine Blöde Frage sein

Eine persönliche Frage habe ich noch, wie schafft man es "Gute Leistung" zu erbringen........obwohl man weiss das es nichts wird mit einer Festeinstellung.Schaltet "Ihr" Mental einfach ab? Und da brauchen wir uns nichts vormachen, es ist Seelisch doch eine belastung.

Meine Frage beruht sich darauf, weill ich stark Kritisiert werde, warum ich so "STUR" bin.Denn auch hier gibt es Freunde die sagen "Besser als nichts"
Entweder fügt man sich sein schicksal, und rennt von einer Sch**ße in der nächsten.Oder man bleibt sich Treu.....Aber der verleirer ist man sowieso egal wie man es dreht und wendet.

Hört sich gerade nach Seelischen Durchfall an, ich weiß......So fühle ich mich auch gerade.





Keine Sorge, auch damit bist du definitiv nicht alleine! Ich kämpfe und wehre mich nun seit gut 1,5 Jahren gegen solche Machenschaften und Sklaventreiber. Und natürlich auch im Verwandten und Bekanntenkreis. Und überall das selbe: Sei froh, wenn de endlich was bekommst, Is doch besser als gar nix (bei dem Spruch muß ich dann immer lauthals lachen) ect ect ect....Ich bin halt anscheinend einer der wenigen Menschen in der BRD, der noch Stolz und Ehre mit ein kleinen wenig Intelligenz und ein wenig mehr Prinzipien verpaart! Und das kommt nicht gut an, da man damit direkt einer Minderheit angehört.
Das geht tierisch an die Substanz! Oftmals isses so, das ich auch nicht mehr kann, und mich am liebsten dem Bundesdeutschen- Dummheits- Pöbel anschließen will: Nur noch Leben, um zu arbeiten.

Aber dann schaue ich auf meine alten Leihfickerbuden- Schmerzensgeldabrechnungen, und schon ist mein Kampfeswille wieder auf 180!
Ich weiß, das ich für eine gute und gerechte Sache kämpfe, auch wenn ich leider nicht die vielen Möglichkeiten habe, die ich gerne hätte.
Und für mich ist Leihfickerei ganz einfach keine Lösung, sondern ein Verbrechen!!! Zumal die mitunter am Zusammenbruch unseres Sozialsystems einen nicht unerheblichen Beitrag leisten mit ihren Hungerlöhnen!
Zudem isses bei mir anders als bei Ziggy, ich komme mit den Machenschaften bei den ARGEn ganz gut zurecht, und weiß mittlerweile auch ganz gut, wie dort der Hase zu laufen hat.  Ausserdem spielen bei mir noch gesundheitliche Gründe eine ganz erhebliche Rolle, so das diese Verbrecher in der Regel an mir eh kein Interesse haben.
Sicherlich ist Hartz IV kein Zuckerschlecken, und oft kann ich vor lauter Finanzieller Not nachts nicht schlafen! Aber aus Erfahrung weiß ich, das es mit Leiharbeit keinen Deut besser ist, eher im Gegenteil! Da muß ich dann für meine Not auch noch malochen wie ein bekloppter, denn einen solchen Platz wie bei Ziggy gibt es in Deutschland wohl nur einmal!

Also Kopf hoch und ran an den Feind! Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!!!
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Egal, was ich hier schreibe: Es handelt sich dabei niemals um eine Rechtsberatung, sondern Grundsätzlich nur um meine eigene Meinung ohne Anspruch auf Richtigkeit.
Scheiß auf Dolce&Gabbana! Ich trage Smith&Wesson!

Banken sind gefährlicher als stehende Armeen
Thomas Jefferson
Planlos


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« Antworten #9 am: August 27, 2010, 13:14:02 »

Ja Danke, ich hoffe auch das ich nicht an diesen miesen System dieser Ignoranten Gutmenschen einknicke.

Zitat von: DJ1980
Ich weiß, das ich für eine gute und gerechte Sache kämpfe, auch wenn ich leider nicht die vielen Möglichkeiten habe, die ich gerne hätte.
Kämpfen ? Man steht alleine auf verlorenen Posten, und das ist das problem im diesem Lande....Diese Welt hat nichts, aber auch nichts aus der FinanzKrise gelernt.Im gegenteil  hinter verschlossennen Türen machen sie weiter und streben nach die Gier um Profit auf Kosten der Bevölkerung.
Doch dieses System ist schon mal zusammen gebrochen, und wird es wieder auf langer sicht.
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Habs


Beiträge: 110


« Antworten #10 am: August 27, 2010, 20:20:27 »

 DJ1980.... Klasse Beitrag !
Ziggy : Freut mich für dich , verfolge schon seit langem deine Beiträge und " Geschichten " aud dem täglichem Leben bei den Leihbuden !

Ich war 5 Jahre in so einem Arschlochverein , spätestens nach 18 Monaten war mir klar ....es gibt kein Vertrag im Entleihbetrieb , ich werde niemals "genug" verdienen , es gibt keine Gerechtigkeit , es gibt keine Rechte ( nur Pflichten und Ausbeutung ) ...ab diesem Zeitpunkt war ich seelisch kaputt , hab wie ein irrer "gesoffen" , eine Revolte angezettelt ( und war ziemlich erfolgreich damit ) , bekam etliche Abmahnungen und wurde ansonsten jedes Mal von der Leihbude schikaniert ( zu wenig Lohn , AZK Plünderung , Werkzeugkosten wurden berechnet und ect. ) . ABER , als HURE ODER GAR SKLAVE
fühlte ich mich nie , bewahrte stets meinen STOLZ und habe schon seit 14 Monaten eine unbefriestete Einstellung ( keine Leihbude , Bezahlung 13,50€ , Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld ) . Am 14. Dezember so hoffe ich doch , wird die Gerechtigkeit siegen und ab da werde ich meine frühere Leihbude um knappe 50.000 € erleichtern. Ich bin froh daß ich persönlich es geschafft habe , deisem Alptraum "Leiharbeit" zu entkommen ( hoffe für immer ) und wünsche jedem hier vom ganzen Herzen , daß auch Ihr es schafft ! Kämpft für eure Rechte .......

Planlos :  Gib nicht auf ....

P.S : Sorry , für mein Deutsch ..bin Zugereister !
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rumpelpumpel


Beiträge: 129


« Antworten #11 am: August 27, 2010, 20:35:17 »

musste grad ein wenig Schmunzeln, wenns halt nur nicht so traurig wär

hab auch grad so ein Schauspiel hier, Gespräch mit dem AG die Leihbude hat sich angebl. die finger wundtelefoniert aber leider leider keinen Einsatzbetrieb gefunden der mich eine Wiedereinliederng machen lässt, natürlich bestätigen sich die Disponenten den Aufwand gegenseitig *räusper*

leider leider könne man nur kündigen, denn man würde auch in zukunft in der Nähe sicher keinen Einsatz finden, eine Kündigung wäre angestrebt, natürlich mit Abfindung, ich argumentiere das mir wohler wäre, wenn überhaupt, mit einer Freistellung , man unterbreitet den Vorschlag 2000€ Abfindung , schließlich war man 4 Jahre dabei, als Alternative könne man anbieten eine Freistellung mit Anrechnung des Urlaubs über 2 Monate.

da muss ich natürlich drüber nachdenken, schließlich verliere ich meinen Job dabei, ich setze mich also hin und errechne 45 Tage Urlaub, den Rest kann man sich denken
ergo rufe ich heute an und fordere Nachbesserung, Chef stimmt zu, man wird sich einig, kaum eine Stunde später erhalte ich eine Mail, in der wieder auf das alte Angebot zurückgekommen wird, diesmal werden gar die Überstunden mit angerechnet

mich würde interessieren was die sich eigentlich denken über ihre Mitarbeiter.....dumm wie Brot ??

meine Berechnung liegt bei 4x ein halbes Monatsgehalt, das ist wenig genug, zuzügl. auszuzahlenden Urlaub und Überstunden,mal schaun, am montag geht mein letztes Angebot raus, ansonsten freut sich Anwalt und die Süddeutsche Zeitung
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unkraut


Beiträge: 2541



« Antworten #12 am: August 28, 2010, 06:56:36 »

Hallo Ziggy , so kenne ich Dich .  Grin

Bei mir steht - so wie es im Moment aussieht - so was ähnliches im Oktober / November an .
Bin so zusagen in Lauerstellung . Alles schon vorbereitet . Ich denke mal ohne Advokat wirds da nicht gehen .

Die Konstellation ist schwierig ( rechtlich gesehen ) . Dt. ZAF entsendet in die NL .
Neue EG VO 883/04 ( früher EWG 1804/71) was die Steuern und Sozialleistungen betrifft .
Sozialabgaben incl. Steuern macht in NL 42 % Abzug vom Brutto !

So einen Job wie bei meinen Holländern findet man in D. nicht . (wobei das bei Dir ja wohl auch die Ausnahme ist ) .
Bin nun schon 10 Jahre in NL davon die letzten 7 bei dem selben Entleiher .

Nette Grüße  Unkraut
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Noch Fragen Hauser ? Ja Kienzle , wer ist eigentlich Unkraut ?

Wir wagen es nicht weil es schwierig ist sondern es ist schwierig weil wir es nicht wagen .

Mein Buchtip als Gastautor :  Fleißig , billig , schutzlos - Leiharbeiter in Deutschland  > ISBN-10: 3771643945
Sir Vival


Beiträge: 1491



« Antworten #13 am: August 28, 2010, 09:42:51 »

Zitat Planlos:
Zitat
Man du bist wohl mittlerweile der Schreck aller ZAF....

und vor allem jemand, der sich zu wehren weiss!

 Wink
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"Der Tod stellte seine Sense in die Ecke und stieg auf den Mähdrescher, denn es war Krieg!"
Politiker sind wie Tauben. Sind sie unten, fressen sie dir aus der Hand. Sind sie oben, wirst du beschissen

Der eine ist tot, der andere hat auch nimmer lang´
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