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Autor Thema: Es ist nicht immer alles Gold was glänzt................  (Gelesen 453 mal)
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Angeles1904


Beiträge: 25


« am: September 27, 2010, 07:46:47 »

Vor einer Woche habe ich bei eine "normalen" Firma wieder angefangen. War so froh das ich nach drei Monaten der Sklaverei dort weg konnte. Für die Firma war ich über die Leihbude gekommen, war damals auch sehr zufrieden, es hat Spaß gemacht und kam mit den Mitarbeitern gut klar.

Auf das damalige Angebot dort anzufanegn habe ich eingeschlagen. Warum auch nicht........

Kurz da und schon Katastrophe, habe gemerkt das alle so ne Art Chrakterschweine sind, Proleten und einfach nur Asi drauf. Bin mit Bauchschmerzen aufgestanden, Mit Kopfwehweh arbeiten gegangen, und kam mit übelst gereizten Nerve nach Haus. Diese Tage waren der totale Horror. Klar der Bau ist kein Ponnyhof aber die Hölle ist dagegen ein Bälleparadies. Also machte ich mich auf, und suchte mir was anderes, was auch gut und schnell klappte, zwar nicht im meiner Sparte aber, ich auf dem Trip fast alles zutun.


Es ist immer schön wenn man von der Leihe wieder wegkommen kann. Erstrecht toll ist es wenn man die Leute schon kennt, dachte ich auch. Wahrscheinlich habe ich damals die einzigen paar Tage abgepasst, wo die gut drauf sind.

Also man sollte sich genau die Leute anschauen, auch auf kleinere Dinge achten, und wirklich sich reinversetzen und drüber nachdenken!!!!!!!!

In meinem Fall war die Leihe sogar davor besser.......


Gruß Angeles



P.S Der Chef hat mir vorher gesagt, sie wären wie eine kleine Familie, fehler....es war alles andere, eher wie ein zugewürfelter haufen der zwangssweise zusammen arbeitet.....................
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bodenlos


Beiträge: 901


« Antworten #1 am: September 27, 2010, 14:52:31 »

Passiert leider, wenn es ni einer kleinen Firma nicht läuft, hat man schnell die
Hölle auf Erden.
Einen Arbeitsstätte, wo man sich einigermaßen wohl fühlt ist , sodas
man alles in allem gerne hingeht, schon großes Glück, fast wie 5er im Lotto.

Good luck!
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rumpelpumpel


Beiträge: 129


« Antworten #2 am: September 27, 2010, 15:27:31 »

tut mir leid für dich

für mich selbst hab ich gelernt, je netter und familiärer sich der Arbeitgeber beim Einstellungsgeprpäch gibt umso mehr Vorsicht ist geboten
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Angeles1904


Beiträge: 25


« Antworten #3 am: September 27, 2010, 17:35:52 »

erfahrungsgemäß kann ich mich rumpel anschließen, und mich bei euch bedanken für euer mitgefühl.......

denn genau so ist es gewesen, beim gespräch hat er von himmel auf erden, alles super, man versteht sich, usw......auch es wäre wie eine große kleine familie.....jaja ist klar, aber bin da wieder weg.....das ging ja mal gar nicht klar........hab schon was neues.......................
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Pfiffi


Beiträge: 1175



« Antworten #4 am: September 27, 2010, 18:50:49 »

Getreu dem Motto, sehe Deine Angestellten wie Deine Familienangehörigen an, quetsche Sie aus.

Gehen heute leider viele AG gerade von kleineren Firmen vor.
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Jeder kennt den "Dreisatz", welcher ist davon bei den JCs anzuwenden?

JC Dreisatz: Warum?  Wo steht das? Alles nur schriftlich!!
Jürgen2


Beiträge: 41


« Antworten #5 am: September 27, 2010, 19:03:29 »

War doch schon immer so, dass gerade in den Familienbetrieben meist ein Patriach das Sagen hatte und ungehemmt von Betriebsrat, Stechuhr und Kontrollen agieren konnte.
Vielleicht hatte er auch noch einen Filius, der zwar noch grün hinter den Ohren war, aber gerne den Bog Boss spielte.
Und die wenigen Mitarbeiter dann entweder den Chef fürchteten, sich bei ihm einschleimten oder andere Kollegen direkt anschwärzten.

"P.S Der Chef hat mir vorher gesagt, sie wären wie eine kleine Familie, fehler...."

Es gibt genug Familien, bei denen hinter der heilen Fassade Mord und Totschlag herrschen.
« Letzte Änderung: September 27, 2010, 19:06:07 von Jürgen2 » Gespeichert
Schimmelreiter


Beiträge: 229


« Antworten #6 am: September 28, 2010, 02:51:42 »

P.S Der Chef hat mir vorher gesagt, sie wären wie eine kleine Familie, fehler....
Nun, Du weißt doch, was man so sagt:

Der Unterschied zwischen Freunden und Familie?
Freunde kann man sich aussuchen!
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Alan Smithee


Beiträge: 1249



« Antworten #7 am: September 28, 2010, 09:01:35 »

Als ich noch gearbeitet habe, bin ich ziemlich schnell auf den Trichter gekommen, meine Kollegen nicht als meine Freunde zu sehen. Denn wenn es hart auf hart kommt, ist sich jeder selbst der nächste. Und gerade Kollegen, die sofort eins auf Freunde machen, sind mit Vorsicht zu genießen! Es gibt die tolle Taktik, die Kollegen erstmal privat auszuhorchen, um dann eventuelle Schwächen später für sich selbst auszunutzen. Die Branche, aus der ich kam, (Medienbereich) ist da richtig übel. Und ich denke, das ist heute noch schlimmer.

Ein paar gute Tips: immer schön beim "Sie" bleiben. Man sagt schneller "du Arschloch" als "sie Arschloch". Nie privates Erzählen. Egal ob es etwas positives oder negatives ist. Über das Wetter reden: o.K. Aber z.B. der Beziehungsstress hat auf der Arbeit nix verloren. Keine privaten Unternehmungen mit den Kollegen. Die alljährliche Weihnachtsfeier im Geschäft ist dann schon das höchste der Gefühle. Und bloß nicht in Glühweinlaune auf "Brüderschaft" anstoßen.

Wenn ein Kollege unbedingt mit seinen Privatproblemen zu mir gekommen ist, habe ich ziemlich schnell abgeblockt. (Das kann man sehr gut mit nichtssagenden Phrasen wie z.B.: Ja, ja, schon schlimm heutzutage. Mei, das Leben ist halt nicht immer ein Zuckerschlecken. Da muss man leider manchmal durch Grin) Zwar hasse ich privat solche unpersönlichen Abfertigungen, aber in so manchem Haifischbecken bin ich gerade deswegen nicht untergegangen)

Ich weiß, das klingt jetzt alles ziemlich krass. Und sicherlich gibt es auch Betriebe, in denen das Betriebsklima "stimmt" und wirklich nette Leute sind. Allerdings sind solche Sachen wirklich die Ausnahme. Man sollte immer längere Zeit abchecken, in was für einem Laden man gelandet ist. Meist stellt sich die Wahrheit erst nach einigen Wochen / Monaten heraus, und dann muss man wenigstens für allzu großes Menschenvertrauen nichts "bereuen". Und wenn die Leute echt in Ordnung sind, dann kann man noch immer die Taktik ändern...
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...still dreaming of electric sheep...
rumpelpumpel


Beiträge: 129


« Antworten #8 am: September 28, 2010, 10:06:00 »

und selbst wenn du denkst das Betriebsklima stimmt....

als bei einem Entleiher alle LANs wegen der Wirtschaftskrise geflogen waren

war die Aussage einer ehem. Festangestellten die immer ganz besonders nett war: naja jetzt wo die LANs weg sind, kanns ja nur noch aufwärts gehen

von daher : man geht nicht auf die Arbeit um einen Beliebtheitswettbewerb zu gewinnen, sondern um seine Arbeit zu erledigen
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bodenlos


Beiträge: 901


« Antworten #9 am: September 28, 2010, 11:36:08 »

...  Meist stellt sich die Wahrheit erst nach einigen Wochen / Monaten heraus, und dann muss man wenigstens für allzu großes Menschenvertrauen nichts "bereuen". ..

Das empfinde ich bei einer konkreter gewordenen Bewerbung als das größtes Problem: herauszufinden, ob einem die Betriebsatmosphäre
zumindest nicht schadet. Leider ist man so gut wie immer erst hinterher im Bilde. Man muss bei den Begegnungen ein zuverlässiges Bauchgefühl haben, aber auch das ist nicht alles.

Bei großen Firmen sehe ich es eher schwieriger die Atmosphäre abzuschätzen, oft bekommt man die potentiellen
Kollegen gar nicht zu Gesicht und man öfters führt Gespräche mit Personalern, mit denen man später nicht zusammenarbeitet.
« Letzte Änderung: September 28, 2010, 11:37:44 von bodenlos » Gespeichert
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