BakuRock
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« Antworten #15 am: Juli 05, 2007, 00:34:33 » |
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Original von MOCSNach dem neuesten Kinder- und Jugendbericht 2002 - 2007 der Hansestadt Hamburg lebt ein Viertel der Kinder unter 18 Jahren in Bedarfsgemeinschaften nach SGB II, also von Arbeitslosengeld II ("Hartz IV"). In Haushalten von Alleinerziehenden sind es sogar 55% der Kinder. ( http://www.bsg.hamburg.de) ...... und 11% der Kinder unter 18 zeigen soziale und psychologische Verhaltensstoerungen, so eine Studie. Da wundert es nicht, wenn "Flatrate-Saufen" und Drogenkonsum, und Gewalt an Schulen, und Gewalt von ausserhalb der Schulen in die Schulen zunimmt. Und so wundert es eben auch nicht, dass diese jungen Leute nach einem starken Mann bruellen, der ihnen diese Lasten und die Zukunftsangst und die Perspektivlosigkeit und dem arbeitslosen Vater die Pulle aus der Hand nehmen soll, wie ihnen von den "Rattenfaengern" versprochen wird! Und letztere stehen zunehmend und zuhauf an den Schulen und verteilen CDs mit ganz eigenem Musikgeschmack - Balsam auf die geschundenen Seelen unserer Kinder? - Es sind subtile Drogen, die psychisch die "boese Seite des Homo Sapiens" (die in jedem von uns schlummert) ganz unverholen an die Oberflaeche befoerdert und hemmungslos genau diese ausleben laesst.
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--- Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, gibt es für sie keine Hoffnung. .... A. Einstein Wer sind wir FAUistas?
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Wilddieb Stuelpner
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« Antworten #16 am: Juli 16, 2007, 12:13:18 » |
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Sächsische Zeitung, Ausgabe Dresden, vom 30. Juni 2007
Armut trifft in Dresden zuerst die Kinder
Knapp 60.000 Dresdner benötigen Unterstützung nach dem Hartz IV-Gesetz zum Leben. Die Linkspartei hatte am Freitag zu einer „Armutskonferenz“ eingeladen, um auf die Situation in der Stadt aufmerksam zu machen.
Besonders stark seien Kinder und Jugendliche betroffen. Darauf verwies Sozialbürgermeister Tobias Kogge (CDU) in seinem Eingangsreferat.
Kinderarmut lasse sich nicht nur am geringen Einkommen der Eltern erkennen, sondern gehe oft mit fehlender Zuwendung, Erziehung, Bildung und falscher Versorgung einher, so Kogge.
Cornelia Ernst von der Linkspartei mahnte an, die Zuschüsse für Bedürftige und die Wohnkosten zu überprüfen. So gebe es in Dresden nicht ausreichend kleine, preiswerte Wohnungen. Stadt und Arge sollten zudem ein gemeinsames Konzept zur öffentlichen Beschäftigung erarbeiten.
(SZ/kle)
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geschfreak
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« Antworten #17 am: Juli 16, 2007, 12:16:15 » |
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Original von joachimkuehnel Sächsische Zeitung, Ausgabe Dresden, vom 30. Juni 2007
Armut trifft in Dresden zuerst die Kinder
Knapp 60.000 Dresdner benötigen Unterstützung nach dem Hartz IV-Gesetz zum Leben. Die Linkspartei hatte am Freitag zu einer „Armutskonferenz“ eingeladen, um auf die Situation in der Stadt aufmerksam zu machen.
Besonders stark seien Kinder und Jugendliche betroffen. Darauf verwies Sozialbürgermeister Tobias Kogge (CDU) in seinem Eingangsreferat.
Kinderarmut lasse sich nicht nur am geringen Einkommen der Eltern erkennen, sondern gehe oft mit fehlender Zuwendung, Erziehung, Bildung und falscher Versorgung einher, so Kogge.
Cornelia Ernst von der Linkspartei mahnte an, die Zuschüsse für Bedürftige und die Wohnkosten zu überprüfen. So gebe es in Dresden nicht ausreichend kleine, preiswerte Wohnungen. Stadt und Arge sollten zudem ein gemeinsames Konzept zur öffentlichen Beschäftigung erarbeiten.
(SZ/kle) Ich denke Dresden ist SCHULDENFREI??? Es ist eine Schande, daß Dresden NICHTS gegen die Kinderarmut unternimmt!!! :aggressiv> :aggressiv>
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MFG
geschfreak
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Wilddieb Stuelpner
Beiträge: 8918
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« Antworten #18 am: Juli 16, 2007, 12:22:45 » |
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Presseinformation 269 / 2007 der Fraktion DIE LINKE. Sachsen, vom 29. Juni 2007 Studie zu drohender Altersarmut in Sachsen / Pellmann: Im Jahr 2020 wird jeder vierte Rentner arm seinAuf der heutigen Pressekonferenz stellte der sozialpolitische Sprecher der Linksfraktion im Sächsischen Landtag Dr. Dietmar Pellmann eine von ihm erarbeitete Kurzstudie zu drohender Altersarmut sowie den Entwurf eines Seniorenmitwirkungsgesetzes vor und erklärte: Für die Erarbeitung der heute vorgelegten Kurzstudie "Zur gegenwärtigen Situation und Perspektive sächsischer Rentnerinnen und Rentner", die das Problem bereits bestehender und drohender Altersarmut aufgreift, gab es mehrere Anlässe: [list=1] - wollen wir damit untermauern, wie notwendig ein sächsisches Seniorenmitbestimmungsgesetz ist, um damit bessere Rahmenbedingungen für die selbst bestimmte Interessenvertretung älterer Menschen zu schaffen.
- ging es uns um eine Vorarbeit, um den Sozial- bzw. Lebenslagenreport der Staatsregierung, der bereits seit Dezember vergangenen Jahres vorliegt, aber bislang geheim gehalten wurde, besser kritisch bewerten zu können.
- sollte damit unsere Position gegen die bislang von der Staatsregierung vertretene Haltung bekräftigt werden, dass es in Sachsen bestenfalls versteckte Armut gäbe, weil gewährte Sozialleistungen Armut verhindern würden.
- beabsichtigten wir zu bewerten, welche Wirkung die am 1. Juli vorgesehene Rentensteigerung um 0,54 Prozent auf die reale Einkommenslage sächsischer Rentnerinnen und Rentner hat.
[/list=1] Insgesamt kommt die Kurzstudie zu folgenden Kernaussagen:
- Die Datenbasis für eine detaillierte Beschreibung der verschiedenen Lebenslagen älterer Menschen ist sehr lückenhaft. Vieles wird von der einschlägigen Statistik entweder verschleiert oder gar nicht erfasst, so dass eigentlich nur soziologische Betragungen wirklich weiter helfen würden.
- Sachsen ist das Bundesland mit der ältesten Bevölkerung. Daraus erwächst die politische Verantwortung, sich den Problemen älterer Menschen früher und nachdrücklicher zuzuwenden.
- Im Unterschied zur bisherigen Auffassung der Staatsregierung gibt es bereits gegenwärtig Altersarmut, die bei ca. 15 Prozent liegt, damit jedoch noch etwas unter der allgemeinen Armutsquote im Freistaat liegt.
- Die durchschnittliche Situation der Rentner hat sich seit Mitte der neunziger Jahre vor allem dadurch verschlechtert, dass immer mehr Menschen mit unterbrochener Erwerbsbiografie in den Ruhestand gingen und der so genannte Eckrentner mit 45 Arbeits- und Beitragsjahren immer seltener ist.
- Die Quote der Altersarmut wird 2020 in Sachsen bei mindestens 25 Prozent liegen. Damit bestätigen sich die Aussagen einer jüngst vorgelegten OECD-Studie, nach der Deutschland unter 30 Industriestaaten das schlechteste Verhältnis von Arbeitseinkommen und späterer Rente haben wird. Entscheidende Ursachen, die bereits heute wirken, sind die Langzeitarbeitslosigkeit, die zwangsweise Frühverrentung von älteren Beziehers des Arbeitslosengeldes II, die steigende Zahl von geringfügig Beschäftigten, das kaum gestiegene Reallohnniveau und die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre.
- Angesichts der realen Rentenverluste ist die am 1. Juli erfolgte Steigerung um 0,54 Prozent ein Hohn. Seit Anfang 2004 ist das reale Rentenniveau um durchschnittlich 10 bis 12 Prozent gesunken. Wir haben es also mit staatlich verordneten Rentenverlusten zu tun. Wenn es nicht zu einem grundlegenden Umsteuern kommt, wird sich dieser Trend in den nächsten Jahren fortsetzen.
- Die durchschnittlichen Alterseinkünfte Rentnerinnen und Rentnern in den neuen Bundesländern liegen etwa um ein Fünftel unter denen in den alten Bundesländern. Ein Grund dafür ist, dass der aktuelle Rentenwert Ost seit Jahren bei 88 Prozent des aktuellen Rentenwerts West verharrt.
Mit dem Entwurf eines Seniorenmitwirkungsgesetzes beschreiten wir in gewissem Sinne Neuland. Ein solches Gesetz gibt es bislang nur in Berlin. Unser Entwurf ist im wahrsten Sinne des Wortes von der Basis, spricht von Vertretern aus Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und Seniorenvertretungen mit erarbeitet worden. Bei uns sind fast 50 z. T. sehr umfangreiche Stellungnahmen mit mehr als 200 Einzelvorschlägen aus ganz Sachsen eingegangen. Allein daraus kann schon abgeleitet werden, dass es ein dringendes Bedürfnis nach einem solchen Gesetz gibt. Im Einzelnen enthält der Entwurf folgende Regelungen: - In den sächsischen Landkreisen und kreisfreien Städten muss es Seniorenvertretungen geben, die aus mindestens 11 Mitgliedern bestehen. Im Einvernehmen mit dem Stadtrat oder dem Kreistag beruft der Landrat bzw. Oberbürgermeister die Mitglieder der Vertretung für eine Wahlperiode. Die Vertretungen verstehen sich als Interessenvertreter älterer Menschen und zugleich als Brücke zu den Stadträten und Kreistagen sowie zu Verwaltungen und Behörden.
- Die Landesseniorenvertretung besteht aus Mitgliedern der Seniorenvertretungen der Kommunen.
- Ein Landesseniorenbeirat soll als eine Art Expertengremium den Landtag und die Staatsregierung zu Fragen der Seniorenpolitik beraten.
- In den Gemeinden können Seniorenbeauftragte bestellt werden. Sie sind unabhängig und können an den Sitzungen der Gemeindevertretungen sowie ihrer Ausschüsse mit beratender Stimme teilnehmen.
- In den Landkreisen soll es Seniorenbeauftragte geben.
- Vom Sächsischen Landtag soll aus seiner Mitte für jeweils eine Wahlperiode ein Landesseniorenbeauftragter berufen werden.
Marcel Braumann (Pressesprecher) Tel.: (0351) 4935823 Handy: 01718983985
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Wilddieb Stuelpner
Beiträge: 8918
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« Antworten #19 am: Juli 16, 2007, 12:32:15 » |
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Die Kommune hat sich durch Privatisierung der Kommunalwohnungen an Cerberus kurzfristig und blauäugig schuldenfrei gestellt, was noch lange nicht heißt, daß langfristig diese Wohnungsbestände ihnen nicht wieder vor die städtischen Füsse geworfen werden, wenn die Mieter die Mietsteigerungen von ca. 20 - 30% nicht aufbringen können, ausziehen müssen und Cerberus keine Wohnungen mit Leerständen will bzw. die Instandhaltung und Wartungsleistungen an den Gebäuden und Wohnungen einstellt.
Wenn die Stadt Dresden jetzt momentan mal schuldenfrei ist, aber auf die asoziale Mietpreisentwicklung von Immobilienspekulanten wegen des Verkaufs keinen Einfluß mehr nehmen kann und will, dann heißt das noch lange nicht, daß die Einwohner mit einer Arbeitslosenkarriere und Karriere prekärer Beschäftigungen, chronisch Kranke, Behinderte etc. vor Familien-, Kinder-und Altersarmut gefeit sind. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Aber langfristig hat staatlicher Sozialabbau, Rentenklau was mit Wohnungs-, Kinder- und Altersarmut, durch die Gangsterpolitik der Großen Verbrecherkoalition zu tun.
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Wilddieb Stuelpner
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« Antworten #20 am: Juli 16, 2007, 12:52:20 » |
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Pressedienst 55/2007 DIE LINKE. Sachsen, vom 4. Juli 2007 Kipping: Sächsischer Armutsbericht zeigt: Sozialleistungen schützen nicht vor Armut. Repressionsfreie Grundsicherung notwendig.Zur Veröffentlichung des 1. Armuts- und Reichtumsberichts der Sächsischen Staatsregierung erklärt die Katja Kipping, Dresdner Abgteordnete im deutschen Bundestag und stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE. "Der 1. Armuts- und Reichtumsbericht macht deutlich: [list=1] - Das Ausmaß von Armut in Sachsen ist enorm. Jeder 4. Sachse lebt in Armut.Hier muss engagiert gegengesteuert werden.
- Haushalte mit sozialen Leistungen sind dreimal mehr als Durchschnittshaushalte von Armut betroffen.
[/list=1]Das zeigt: Die Sozialleistungen in ihrer jetzigen Form schützen nicht vor Armut. Sie müssen also weiterentwickelt werden. Eine repressionsfreie soziale Grundsicherung ist deshalb einzuführen. Wenn es der Sächsischen Staatsregierung ernst ist mit ihrem Ziel, Armut zu bekämpfen, sollte sie sich im Bundesrat dafür einsetzen, dass als 1. Schritt die Regelsätze von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung auf 420 € erhöht werden."
f.d.R. Rico Schubert Presse/Öffentlichkeitsarbeit 0351 – 85 32 725 0170 – 56 24 837
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ManOfConstantSorrow
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« Antworten #21 am: Juli 17, 2007, 17:43:40 » |
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Einige Erwerbsloseninitiativen und der DGB machen am 30.7 um 14-16 mit einer Aktion auf das Thema Hartz IV und Kinderarmut aufmerksam. In Bochum leben fast 11.000 Kinder von Hartz IV. Eltern von SchulanfängerInnen erhalten z.B. für ihre Kinder 207 Euro im Monat. Dieser Regelsatz sieht 1,63 Euro für Schreibhefte vor - kein Tornister, kein Taschenrechner, kein Etui, keine Sportzeug, geschweige denn eine Schultüte. Die Mitglieder der Initiative werden bei der Aktion darstellen, was von Grundschulen als Mindestausstattung für SchulanfängerInnen empfohlen wird und was dies kostet.
Aktion am 30. Juli 2007 auf dem Husemannplatz in Bochum
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
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Kater
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« Antworten #22 am: Juli 17, 2007, 18:45:31 » |
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Ratrace
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« Antworten #23 am: August 20, 2007, 10:18:37 » |
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Die aktuell diskutierte Kinder- und Jugendarmut ist die direkte Folge von Hartz IV Mehr als 2,5 Millionen der ca. 15 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland leben auf Sozialhilfe- bzw. Hartz-IV-Niveau. Das ist das Ergebnis der Arbeitsmarktstatistik der Bundesanstalt für Arbeit aus dem Jahr 2006. Dort wurden erstmals Kinder und Jugendlichen in Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften gesondert aufgeführt. Von alarmierenden Zahlen sprach der Präsident des Kinderschutzbundes Heinz Hilgers. Sie hätten selbst seine pessimistischen Erwartungen übertroffen. Dabei galt der Kinderschutzbund bisher immer als eine Organisation, die mit ihren stetigen Warnungen vor der Kinderarmut für schlechte Stimmung in Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs sorgte. Wo die Wirtschaft boomt und wächst, will man von denen, die weiterhin in Armut leben, nicht gerne reden. Jetzt stellt sich heraus, dass selbst die Zahlen des Kinderschutzbundes noch zu positiv waren. Er ging nach Schätzungen von ca. 2,2 Millionen Menschen unter 18 Jahren aus, die in Deutschland unter Bedingungen von Hartz IV oder dem Asylbewerberleistungsgesetz leben müssen. QuelleNichts Neues, aber dafür nun offiziell. Unser Staat agiert irre: Erst schneidet er sich die Beine ab und wundert sich Jahre später darüber, daß er nicht mehr laufen kann. Dies mußte er sich natürlich statistisch belegen lassen, sonst würde er es nicht glauben. Geht es nur mir so mit der Empfindung, oder scheint das System langsam aber sicher zu kollabieren?
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Das einzig Freie im Westen sind die Märkte.
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Eivisskat
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« Antworten #24 am: August 20, 2007, 10:28:04 » |
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Original von Ratrace Geht es nur mir so mit der Empfindung, oder scheint das System langsam aber sicher zu kollabieren?
Mir kommt es vor, als ob es schnell aber sicher kollabiert, siehe auch diese Börsengeschichte. LG :denk>
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Eivisskat
Beiträge: 118
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« Antworten #25 am: August 27, 2007, 19:08:15 » |
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..." Der Deutsche Kinderschutzbund hat einen deutlichen und vor allem schnellen Ausbau der Finanzhilfen für Mädchen und Jungen aus armen Familien gefordert. Für Geringverdiener müsse der Zuschlag zum Kindergeld mindestens 175 statt bisher 140 Euro betragen, erklärte der Präsident der Organisation, Heinz Hilgers, am Montag in Berlin. Ab dem dritten Kind sollten 225 Euro Zuschlag gewährt werden. Außerdem müßten die Hartz-IV-Gesetze sofort reformiert werden, um einen weiteren Anstieg der Kinderarmut zu stopppen."... http://www.jungewelt.de/2007/08-28/049.php
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gha
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« Antworten #26 am: September 06, 2007, 14:59:17 » |
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2,47€ für Essen sowie Trinken für ein Kind pro Tag - kann man da nicht noch 1 oder 2 Cents einsparen?
Nein, das ist nicht meine Meinung, ich verstehe hier eher nicht, wie man darüber auch nur diskuttieren kann, gegen Mindestlöhne ist und sich weigert, über eine Erhöhung von H4 nachzudenken wo es doch erst in einigen Jahren ansteht, tournusgemäß.
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Eivisskat
Beiträge: 118
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« Antworten #27 am: Oktober 29, 2007, 13:51:51 » |
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"Berlin - Lange nicht mehr hat sich eine Studie so ausführlich Deutschlands Kindern und ihren Zukunftschancen gewidmet. Der Kinderreport des Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest Sozialforschung, erstellt für das christliche Hilfswerk Worldvision, beschreibt erstmals aktuell mit Zahlen die Probleme und Nöte des Nachwuchses in der Bundesrepublik."... http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,513276,00.html
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flipper
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« Antworten #28 am: Oktober 29, 2007, 23:04:49 » |
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den bock hat die bayrische biersaufpartei CSU abgeschossen: hartz4 weiter kürzen um den ALG-I bezug "frühverenteter" zu finanzieren. ich versteh die bayern echt nicht, wie kann man diesem unchristlichen pack so ne wahlmehrheit geben  die bayern sind doch keine unmenschen? das kann doch ned sein? arme kinder hungern und frieren lassen? wollen die ne vierte generation der RAF provozieren damit beckstein und schäuble ihre faschistischen sicherheitsgesetze durchbekommen? ist doch einfach unfassbar. die gefährden den sozialen frieden und die demokratie 
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"Voting did not bring us further, so we're done voting" (The "Caprica Six" Cylon Model, BSG)
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Wikinger
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« Antworten #29 am: November 02, 2007, 15:37:33 » |
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Wir haben Kinderarmut, weil die Unternehmen nicht mehr Einstellen und wenn via Zeitarbeitsfirmen, weil in vielerlei hinsicht die Menschen sittenwidrig vergütet werden und man von der Arbeit nicht leben kann, ich finde es als eine Schande !!!!
Wir brauchen einen Mindestlohn und wir brauchen zudem einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor, für langzeitarbeitslose.
Die Linkspartei ist für die Erhöhung der Regelsätze auf 420 € die in Zuge der Preissteigerungen einen Inflationsausgleich darstellen, darüber hinaus sollte das Kindergeld nicht angerechnet werden.
Ich bin für Arbeit und nicht für totale Faulheit aber auf menschlichen und fairen Nivou. Dass heisst, ausbau des öffentlich geförderten Beschäftitungssektors und ggf Einstellung von Sozialarbeitern, die sich um einige Problemfamilien besser kümmern könnten.
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