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Autor Thema: Kinderarmut  (Gelesen 18115 mal)
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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #60 am: Februar 03, 2009, 18:52:21 »

... Bei mehreren Geschwistern können Kinder nur nacheinander neue Kleidung bekommen. In der Schule und im Hort sind andauernd Beiträge zu zahlen. Und am Ende des Monats gibt es bei vielen einfach Nudeln. ...

Die Art von Armut ist seit Jahrhunderten bekannt, daß die schon verschlissenen Kleidungsstücke der großen Geschwister von den kleineren getragen werden müssen. Aus solchen aufgezwungenen Lebensbedingungen hat die ach so freiheitlich-demokratische Bundesregierierung vor lauter strotzender Arroganz und Überheblichkeit aus mittelalterlicher Geschichte immer noch nichts gelernt. Aber in der Weltgeschichte rumkutschen und auf andere Länder mit eigenen dreckigen Fingern zeigen.

Merkeln räum endlich Deinen eigenen Hartz-Saustall auf!!! Es gibt viel zu tun für die Politik der ruhigen Hand, die Du von Deinem fetten Ziehvater übernommen hast.
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Kuddel


Beiträge: 4011


« Antworten #61 am: März 06, 2009, 19:01:58 »

Nach einem Bericht der EU ist die Kinderarmut in Deutschland von 12 auf jetzt 14 Prozent gestiegen, d.h. 14 Prozent aller Kinder in Deutschland leben derzeit an oder unterhalb der Armutsgrenze. Im EU-Schnitt sind es sogar 19 Prozent der Kinder. Betroffen sind vor allem die Kinder von Arbeitslosen oder Alleinerziehenden.
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Arwing


Beiträge: 1473


« Antworten #62 am: März 23, 2009, 16:34:20 »

Heute zitierte die Tageszeitung eine Politikerin (Tageszeitung nur als Aushang gelesen) in Erwiderung auf eine Stellungnahme des Ethikrates Deutschland. Demnach sei Hartz-4 nicht ausreichend für eine gesunde Ernährung von Kindern, da eine abwechslungsreiche und gesunde Kost nunmal nicht günstig sei.

Die Politikerin, ich glaube von der CDU/CSU, sprach hingegen von der mangelnden Verantwortung der Familien, wenn man die Kinder zu dick werden liesse, was ein Zeichen dafür sei, dass Hartz-4 für die Ernährung der Kinder mehr als ausreichend sei. Man sollte den Kindern statt die Hartz-4 Regelsätze zu erhöhen, lieber das Kochen und Sparen beibringen. Sie sprach sich insbesondere für Kochkurse von Kindern in der Schule aus.

Da packt einen nur noch die Wut über derartige Aussagen.
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Das aktuelle Geldsystem ist auf die Gewinnmaximierung einer kleinen Elite ausgerichtet, die von der Gemeinschaft der Bürger Europas erbracht werden soll und die politische Elite fungiert als Handlanger.
Eivisskat


Beiträge: 132


« Antworten #63 am: März 23, 2009, 17:06:34 »

Heute zitierte die Tageszeitung eine Politikerin (Tageszeitung nur als Aushang gelesen) in Erwiderung auf eine Stellungnahme des Ethikrates Deutschland. Demnach sei Hartz-4 nicht ausreichend für eine gesunde Ernährung von Kindern, da eine abwechslungsreiche und gesunde Kost nunmal nicht günstig sei.

Die Politikerin, ich glaube von der CDU/CSU, sprach hingegen von der mangelnden Verantwortung der Familien, wenn man die Kinder zu dick werden liesse, was ein Zeichen dafür sei, dass Hartz-4 für die Ernährung der Kinder mehr als ausreichend sei. Man sollte den Kindern statt die Hartz-4 Regelsätze zu erhöhen, lieber das Kochen und Sparen beibringen. Sie sprach sich insbesondere für Kochkurse von Kindern in der Schule aus.

Da packt einen nur noch die Wut über derartige Aussagen.



Das war diese ZICKE, diese Gen-Food Lobbyistin, die u.a. den Anbau von Pharma-Pflanzen wie Cholera-Kartoffeln in D. fördert.
Warscheinlich will sie (wie in Indien) das Gen-Food dann gleich an die Armen verfüttern, nach dem Motto: Is ja billiger...
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Zitat
Ministerin Aigner: „Hartz IV reicht für gesundes Essen“

Im Gegensatz zu Ärzten und Gewerkschaftern hält die Verbraucherministerin den Hartz-IV-Satz für eine gesunde Ernährung für ausreichend. Das Problem in den Familien sei oft nicht ein Mangel an Geld, sondern an Kochkenntnissen.

BERLIN - Auch Hartz-IV-Empfänger können nach Ansicht von Bundesministerin Ilse Aigner (CSU) ihre Kinder gesund und vollwertig ernähren. Der ALG-II-Regelsatz für Kinder reiche hierfür aus, sagte die Bundesernährungsministerin dem epd in Berlin. Ernährungswissenschaftler, Mediziner und Gewerkschaftsvertreter gehen dagegen davon aus, dass das Arbeitslosengeld II für eine gute tägliche Essensversorgung zu niedrig bemessen ist.

Zu geringes Kochwissen

Zwar seien besonders ärmere Kinder oder Migranten-Kinder in Deutschland übergewichtig, räumte Aigner ein. Das liege aber nicht daran, dass der Staat zu wenig Geld für gutes Essen gebe, sondern an lückenhaften Kochkenntnissen und zu geringem Wissen über Nahrungsmittel.

Angesichts von Übergewicht und oft falscher Ernährung sprach sie sich dafür aus, dem Essen im Schulunterricht mehr Bedeutung zu geben. Die Erziehung zum Umgang mit Lebensmitteln müsse "ein selbstverständlicher Teil des Lernens in Kindergärten und Schulen" werden, sagte sie. Dazu gehöre auch das Kochen. Die Kinder müssten hier lernen, was ihnen ihr Elternhaus nicht vermittele.

Absage an "Ampel"-Kennzeichnung
Zur Forderung von Ärzten und Verbraucherschützern nach einer "Ampel"-Kennzeichnung für Lebensmittel sagte die Ministerin, die Ursache für Übergewicht könne nicht einzig und allein auf die Form der Kennzeichnung zurückgeführt werden. Das derzeit in Deutschland praktizierte "1 plus 4"-Modell zur Nährwertinformation sollte das künftig europaweit verpflichtende Kennzeichnungsmodell werden, empfahl sie. Dabei werden Brennwert sowie Gehalt an Fett, Zucker, gesättigten Fettsäuren und Salz angegeben.

Der Umweltausschuss des EU-Parlaments wollte sich ursprünglich Ende März mit der Lebensmittel-Kennzeichnung befassen, das EU-Parlament im Mai. Nach Protesten aus der Industrie sollen die Brüsseler Pläne allerdings nochmals überarbeitet und ihre Umsetzung verschoben werden. (epd)

(epd) http://www.ksta.de/html/artikel/1237549981100.shtml



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http://www.sein.de/gesellschaft/neue-wirtschaft/2009/das-ende-der-arbeit.html

 „Wir müssen der Wandel sein, den wir in der Welt sehen wollen." (Mahatma Gandhi)
Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #64 am: März 24, 2009, 11:25:25 »

Heute zitierte die Tageszeitung eine Politikerin (Tageszeitung nur als Aushang gelesen) in Erwiderung auf eine Stellungnahme des Ethikrates Deutschland. Demnach sei Hartz-4 nicht ausreichend für eine gesunde Ernährung von Kindern, da eine abwechslungsreiche und gesunde Kost nunmal nicht günstig sei.

Die Politikerin, ich glaube von der CDU/CSU, sprach hingegen von der mangelnden Verantwortung der Familien, wenn man die Kinder zu dick werden liesse, was ein Zeichen dafür sei, dass Hartz-4 für die Ernährung der Kinder mehr als ausreichend sei. Man sollte den Kindern statt die Hartz-4 Regelsätze zu erhöhen, lieber das Kochen und Sparen beibringen. Sie sprach sich insbesondere für Kochkurse von Kindern in der Schule aus.

Da packt einen nur noch die Wut über derartige Aussagen.

Wer dick ist, muß noch lange nicht ausreichend und gesund ernährt sein, sondern wird mit billiger Fast-Food-Freßorgiennahrung von großen amerikanischen Ketten zugestopft. Das sollten sich mal die Politiker von den Unternehmerparteien CDU/CSU/FDP und die predigenden Geistlichen der katholischen Kirche hinter die schwarzen, asozialen, verlogenen Lauscher schreiben. Aber was soll man auch von Leuten anders erwarten, die den Pfeng' nicht dreimal rumdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Solche Leute müssen keine Bekanntschft mit steigenden Lebensmittelpreisen machen.

Und Gymnastiik und Sport kostet auch Geld. Woher nehmen und nicht stehlen!

Ich wüßte schon - von solchen verlogenen Predigern, die immer dem Volk Wasser predigen, selbst aber heimlich Wein saufen.
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Wilddieb Stuelpner


Beiträge: 8918


« Antworten #65 am: Juli 29, 2009, 14:21:34 »

Hatten wir eigentlich das schon?

Niedriger Regelsatz für Kinder von Hartz-IV-Familien ist tatsächlich verfassungswidrig - das BVerfG bescheinigt dem Gesetzgeber Menschen- und Volksfeindlichkeit und läßt das auch für den leitenden Beamtenapparat der Bundesagentur für Arbeit gelten.

So die Kernaussage in der letzten Sendung von "Menschen bei Maischberger" vor der Sommerpause in Ersttermin: 03.02.2009, 22:45 Uhr,  Wiederholungstermine: Mittwoch, 29. Juli, 9.30 Uhr (MDR), Hartz IV: Der große Betrug?

.
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ManOfConstantSorrow


Beiträge: 5652


« Antworten #66 am: Januar 15, 2010, 11:33:59 »

Zitat
Die Lage der Kinder in Deutschland hat sich zwar verbessert, ist aber im Vergleich zu anderen Industrieländern weiterhin nicht besonders gut. Das ergab eine Studie, die das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF vorlegte. Besonders alleinerziehenden Müttern und ihrem Nachwuchs geht es demanch relativ schlecht. In keinem anderen Industriestaat schätzten die Jugendlichen zudem ihre Zukunft so düster ein wie hierzulande, sagte die Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland, Stachelhaus, in Berlin. Insgesamt liegt die Bundesrepublik auf Platz acht und damit drei Plätze besser als bei der letzten Studie 2007.

www.dradio.de/nachrichten 14.1.09

Zitat
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen diagnostiziert in Deutschland wachsende Kinderarmut, ein steigendes Armutsrisiko Alleinerziehender und mangelnde Bildungsgleichheit – Probleme, die von der Politik seit langem ignoriert werden. Auch die schwarz-gelbe Bundesregierung verteilt Geschenke an Besserverdienende, während diejenigen, die Unterstützung am nötigsten hätten, leer ausgehen. Kindergelderhöhungen und höhere Kinderfreibeträge kommen nicht bei denen an, die dringend mehr Unterstützung bräuchten.

Gerade hinsichtlich der schweren Situation von Alleinerziehenden, auf die der Bericht besonders hinweist, stellt sich die Politik hierzulande seit Jahren blind. Hier wirken gleich mehrere Faktoren armutsverschärfend: der vermurkste Kinderzuschlag, die nach wie vor zu niedrigen Kinderregelsätze und die Anrechnungspraxis für den Kindesunterhalt innerhalb des ALG II und fehlende Kinderbetreuungsangebote.

http://www.scharf-links.de/40.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=8328&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=bc3e5bfc89
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
Kuddel


Beiträge: 4011


« Antworten #67 am: Juni 24, 2010, 19:46:43 »

Einen Tag vor Beginn der G8- und G-20-Gipfel in Kanada schlägt Unicef Alarm. Die Kinder in den Entwicklungs- und Schwellenländer seien die größten Verlierer der Wirtschaftskrise: Armut, Hunger und Krankheiten bei Kindern würden rapide zunehmen.
(...)
Nach dem Unicef-Report 2010 nehmen extreme Armut und Ungleichheit weiter zu. Fortschritte beim Kampf gegen Kindersterblichkeit, bei der Bildung und dem Zugang zu sauberem Wasser in den ärmsten Ländern fielen deutlich geringer aus als vor der Krise erwartet. Die Ernährungslage für die ärmsten Familien habe sich dramatisch verschlechtert. In Südasien könnten 33 Prozent der Menschen ihren täglichen Mindestbedarf an Kalorien nicht decken, fast jedes zweite Kind habe Untergewicht.

http://www.fr-online.de/top_news/2783863_Kinder-sind-Verlierer-der-Krise.html
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