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Autor Thema: Ob Lidl, Schlecker oder Aldi...  (Gelesen 33165 mal)
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koko


Beiträge: 97



« Antworten #30 am: November 12, 2007, 13:31:25 »

Zitat
Original von gha
Dann gehen wir doch einfach zu... zu.... zu.....
ja, ganz einfach: Zum "Tante Emma"-Laden um die Ecke. Gibt es nicht mehr? Doch? zu dumm: Ist oft ziemlich teuer, das geht mit meinem Geld nicht. Und nun?  huh

Die "Heizer"-Jobs an der Kasse sieht man schon am Gesicht an.
Ständig wird der Kunde indirekt angetrieben das Geld schnell, schnell zu bezahlen und schnell, schnell seinen Einkaufswagen weiterzuschieben - als Kunde erhält man kaum Zeit seine sieben Sachen zusammenzuräumen. Sicher, es ist ein Service zügig bearbeitet zu werden. Wenn es jedoch 6 Kassenplätze gibt und nur 1 davon ist mit einer gestressten Angestellten in Betrieb, dann ist hier wahrlich die "Ausbeutung der Arbeitskraft" wortwörtlich zu verstehen. Die häßliche Fratze des Kapitalismus wird Tag für Tag der Bevölkerung vor Augen geführt und sie dürfen sich über die "niedrigeren" Preise als beim Supermarkt nebenan auch noch freuen.

Durch die Massen auf dem Parkplatz ist ersichtlich wer hier das Sagen und das hat.

Sind es WIR, die Einkäufer, die froh sind möglichst schnell bedient zu werden und gerne das Geld für ein paar Tage Zufriedenheit bei den reichsten Männern Deutschland loswerden wollen, womit wieder Politkiker geschmiert werden damit der Regelsatz für HIV nicht höhergesetzt wird damit noch lange billige Arbeitskräfte garantiert werden.

Oder sind es WIR,  die Bescheid wissen über die Minderbezahlten Jobs und die Riesengewinnspanne der Reichsten Männer Deutschlands die sich in Sozialwesen erst Nachhilfestunden geben lassen müssen. Na, dann sollte man bei solchen prekären Arbeitsverhältnissen schon mal mit Bedächtigkeit den Einkauf abwickeln und die Kleingeldkramerei wieder modern werden lassen.
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Eivisskat


Beiträge: 118


« Antworten #31 am: November 12, 2007, 13:58:15 »

Zitat
Original von koko

 Na, dann sollte man bei solchen prekären Arbeitsverhältnissen schon mal mit Bedächtigkeit den Einkauf abwickeln und die Kleingeldkramerei wieder modern werden lassen.

Das praktiziere ich auch schon seit langem: dabei die Kassiererin in ein kl. Gespräch verwickeln (wird meistens sehr geschätzt  smiley, in Ruhe die Sachen direkt in die Einkaufstasche packen, passend zahlen, verabschieden.
Bloss nicht hetzen lassen und NIE einen Einkaufswagen für 1€ "kaufen und verkaufen", wenn keine Körbe da sind eine Kiste nehmen.
Den Filialleiter angiften, warum Körbe fehlen.
Viel auf dem Wochen-Markt kaufen & Discounter meiden...

 :cheer:
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Eivisskat


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« Antworten #32 am: Dezember 03, 2007, 19:39:57 »

Zitat
Original von Eivisskat
http://www.mopo.de/2007/20071106/hamburg/panorama/zensur_nach_mopo_bericht.html

Discounter nimmt morgens Zeitungen aus den Regalen

Das nennt man eine klare Ansage: "Die heutige Ausgabe der Hamburger Morgenpost ist sofort aus dem Verkauf zu nehmen." So steht es auf einem Lidl-internen Fax vom vergangenen Freitag, das der MOPO vorliegt. Der Discounter wollte offenbar verhindern, dass Belegschaft und Kunden einen kritischen MOPO-Artikel lesen.

"Hamburgs mutigster Angestellter" lautete die Überschrift des Berichts über Tayeb Azzad. Der 39-Jährige ist der erste Betriebsrat einer Hamburger Lidl-Filiale. Der MOPO beschrieb er am Tag seines Wahlsiegs, wie Lidl die Kandidatur bekämpft hatte. Die Gewerkschaft ver.di äußerte zudem Kritik an den Arbeitsbedingungen bei Lidl und den Versuchen, Betriebsräte zu verhindern. So gibt es laut ver.di in 2700 Lidl-Märkten nur eine Handvoll Betriebsräte.

Das passte dem Konzern wohl nicht. "Frühmorgens flatterte das Fax in die Filiale", schreibt der MOPO ein Lidl-Subunternehmer. "Als ich den Artikel las, war klar, warum. Die Mitarbeiter wussten nichts und mussten Kunden erklären, die MOPO sei ,nicht lieferbar'."

Lidl bedauerte gestern die "eigenmächtige Entscheidung eines Mitarbeiters". Das decke sich nicht mit der Unternehmenspolitik. Überhaupt scheint die ganze Angelegenheit für Lidl sehr überraschend zu sein: "Der Wunsch, einen Betriebsrat zu bilden, hat uns verwundert, zumal unsere Mitarbeiter nach eigener Aussage mit den Bedingungen zufrieden sind."
(MOPO vom 06.11.2007 / SEITE 16)



Gerade in den regionalen NDR3-TV-Nachrichten: Lidl-Mitarbeiter, der an der Bildung des Betriebsrats beteiligt war, gekündigt.
Lidl will keine Stellung nehmen...


Hier auch dazu:
 
 http://www.mopo.de/2007/20071204/hamburg/politik/lidl_feuert_mitarbeiter.html

Noch ein Kommentar: http://www.jungewelt.de/2007/12-04/027.php
.."Lidl-Imperium schlägt zurück:
Einzelhandelskonzern attackiert den erst im November gewählten Betriebsrat in Hamburg."...
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regenwurm


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« Antworten #33 am: Dezember 04, 2007, 07:10:29 »

Nach Betriebsratswahl
  Lidl feuert Mitarbeiter!  Ver.di-Vorwurf: Discounter "tritt nach" /Kollegen mobilisieren jetzt die Kunden

Vor einem Monat berichtete die MOPO über den ersten Hamburger Lidl-Betriebsrat. Dem Konzern passte die Wahl überhaupt nicht. Jetzt kam der Gegenschlag: Dem einzigen Angestellten der rebellischen Filiale am Eidelstedter Weg, der keinen Kündigungsschutz genießt, wurde gekündigt!

"Die Leistung wurde nicht erbracht", so ist der Rauswurf von Necat S. (20) begründet. Für den jungen Mann ein Schock. Bislang waren alle mit ihm zufrieden, vor Kurzem wurde er von Lidl aus der Probezeit übernommen. "Doch plötzlich kam abends der Chef und gab mir die Kündigung. Jetzt hänge ich in der Luft."

Der Zeitpunkt macht misstrauisch: Einen Tag später hätte Necat S. Kündigungsschutz gehabt - weil er dann sechs Monate bei Lidl angestellt gewesen wäre. Die Kündigung habe vor Gericht kaum Bestand. "Es handelt sich dabei offensichtlich um Nachtreten", sagt Anja Keuchel von ver.di. "Er ist der Einzige, an dem sich Lidl vergreifen konnte." Necat S. habe die "Anforderungen nicht erfüllt", sagt dagegen Lidl. Man habe entsprechende Gespräche mit ihm geführt.

Das weist Necat S. zurück. Seine Kollegen versuchen jetzt ihrerseits, Lidl an seiner schwächsten Stelle zu treffen: bei den Kunden.
 Vor der Filiale in Eimsbüttel sammeln sie Unterschriften. Hunderte Unterstützer haben sie schon: "Lidl soll endlich die Arbeitsbedingungen verbessern", sagt Lehrerin Monika Erbstein (35) aus Eimsbüttel. Ich kaufe hier nur noch wegen der netten Mitarbeiter." Necat S. hofft, dass Lidl doch noch einlenkt. Er mag seinen Job.

(MOPO vom 04.12.2007 / SEITE 16)
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« Antworten #34 am: Dezember 10, 2007, 22:00:58 »

http://www.jungewelt.de/2007/12-11/007.php

Grenzüberschreitende Gewerkschaftsaktionen gegen miserable Arbeits bedingungen bei Discountern.

Geht es um Menschenrechte, sind meist Länder wie China, Pakistan oder Iran gemeint. Doch auch inmitten Europas werden grundlegende Rechte täglich verletzt: zum Beispiel die der Beschäftigten der Billigdiscounter. Gegen deren Entrechtung und die miserablen Arbeitsbedingungen, haben Gewerkschafter am Montag aus Anlaß des »Tags der Menschenrechte« in verschiedenen europäischen Ländern demonstriert.

Mit Filialbesuchen und grenzüberschreitenden Solidaritätsaktionen haben Aktivisten der Gewerkschaft ver.di sowie von globalisierungskritischen und kirchlichen Gruppen für die Einhaltung von Menschenrechten und Sozialstandards bei Lidl, Kaufland, Aldi, Schlecker, Norma, Netto, KiK und anderen Einzelhandelsunternehmen demonstriert. An Grenzübergängen zu Frankreich, Österreich, Polen und der Tschechischen Republik kamen sie mit Gewerkschaftern der jeweiligen Länder zusammen.

Rund 100 streikende Verkäuferinnen aus Berlin, vor allem von Schlecker und REWE, hatten ihren Ausstand kurzerhand nach Frankfurt/ Oder verlegt. Auf der »Brücke der Freundschaft« trafen sie sich mit etwa 150 in der Gewerkschaft Solidarnosc organisierten Kolleginnen aus dem polnischen Slubice. Eine gemeinsame Demonstration führte sie sowohl zu Discounterfilialen in Polen als auch in Deutschland.
 »Das war eine im wahrsten Sinne grenzüberschreitende Aktion und für die beteiligten Kolleginnen und Kollegen ein tolles Erlebnis«, freute sich Rainer Kau, der für die ver.di-Kampagne bei Lidl verantwortlich zeichnet. Gegenüber jW betonte er: »Internationale Gewerkschaftsarbeit darf sich nicht auf Treffen am grünen Tisch beschränken, sondern muß durch gemeinsame themen- und branchenbezogene Aktionen wie diese untermauert werden.«

Ver.di-Sekretär Achim Neumann erklärte den internationalen Charakter der Aktionen auf jW-Nachfrage damit, daß »diejenigen, unter denen die Beschäftigten hierzulande leiden, dieselben sind wie die, mit denen unsere Kollegen in Polen, Frankreich oder der Tschechischen Republik zu tun haben«.
 Konkretes Ziel der Proteste ist, die Konzerne dazu zu zwingen, zumindest die von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und anderen Institutionen festgelegten Mindeststandards einzuhalten. »Das betrifft sowohl das Recht, sich frei gewerkschaftlich zu organisieren und Betriebsräte zu wählen, als auch humane Arbeitsbedingungen und existenzsichernde Einkommen«, erläuterte die Gewerkschafterin Agnes Schreieder im jW-Gespräch. Den Fokus auf Lidl und Co. begründete sie damit, daß diese »an der Spitze der Dumpingpolitik im Einzelhandel stehen und auch für andere Branchen beispielhaft sind«.

»Wir wollen faire Arbeitsbedingungen – sowohl im Verkauf als auch in der Produktion«, betonte Schreieder. Um dem Nachdruck zu verleihen, sei ver.di ein breites Bündnis mit verschiedenen Nichtregierungsorganisationen eingegangen, die sich an den Aktionen beteiligten.
 »Die Discounter üben mit ihrer Marktmacht massiven Druck auf die Zulieferketten aus«, erläuterte Sarah Bormann von der entwicklungspolitischen Organisation WEED gegenüber jW. So belegten Untersuchungen, daß die Einzelhandelskonzerne den Zulieferern in immer kürzeren Abständen neue Verhandlungen aufzwängen und damit »einen ungeheuren Preisdruck« ausübten. »Diese Zusammenhänge wollen wir aufzeigen – und das muß man eben breiter angehen als nur auf nationaler Ebene«, betonte Bormann.

 :laola>
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« Antworten #35 am: Januar 07, 2008, 23:53:12 »

Zitat
Myrrhe – für: den Mut, Weihrauch – für: den weiten Weg und Gold – für: Geht doch!

 Mit diesen Geschenken gratulierten die Heiligen Drei Könige von der Partei DIE LINKE. aus dem Bezirk Eimsbüttel zur der Geburt eines Betriebsrates in der ersten Hamburger Lidl-Filiale, der ersten von den knapp 50 Hamburger Niederlassungen: Auf dass ein Stern jetzt auch über den anderen Stadtteilen zum Leuchten kommt und auch in den anderen Filialen der Discounter-Kette Lidl Betriebsräte gewählt werden.

Es geht um anständige und faire Arbeitsbedingungen, um die Einhaltung von Arbeitszeiten und Tarifverträgen, um die Mitbestimmung bei Überstunden und Urlaubsregelungen.  
„Es geht darum“, so Ulrike Schramm-de Robertis, Betriebsrätin in einer Bamberger Lidl-Filiale, „dass der ständige Druck und die Drohungen aufhören. Wir wollten, dass man fair mit uns umgeht und wir uns notfalls auch wehren können.“

Quelle und weiter:
http://www.hamburger-medienschaufenster.de/artikel/2008/01/01-07-lidl-betriebsrat/01-07-betriebsrat-bei-lidl-eimsbuettel.htm
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« Antworten #36 am: Januar 08, 2008, 13:22:19 »

Ich habe kaufmann gelernt und war nach meiner Ausbildung bei Plus angestellt,sollte dort in der probezeit so eingearbeitet werden das ich die vertretung hätte machen können im neuen laden.Naja,nach knapp einen Monat hab ich gekündigt.
Ich mein,ich bin nicht faul und habe auch keine probleme überstunden zu machen aber was da abgeht ist die Hölle.
Man kommt um 6uhr oder 7 uhr in den laden und stellt erst mal fest``halt mal!Wo sind die ganzen mitarbeiter?Nur Chef und ich für einen ganzen laden?).
Naja,da dachte ich ja noch,dass schafft du schon...kein problem!.
Also fing ich an das gemüse einzuräumen und machte die kasse auf(eine kasse nur),der laden öffnet und die ersten kunden kommen und schon fängt der terror an.
Eine kasse ist auf,1000dinge im laden zutun und nur zwei leute da.Du sollst die bestllung machen,dafür sorgen das alles in den regalen ist,der laden sauber halten ans Telefon gehn und die Kasse machen als einziger-.-.Und das bis 20Uhr abends,die 2 std pause konnte man auch vergessen,weil man eh gnadenlos unterbesetz war.Das man aber erst gegen 21 uhr oder halb 10 aus dem laden ist,wegen abrechnung brauch ich ja nicht sagen.Und sas wiederholt sich jeden tag.......von 7uhr morgens bis 20uhr abends(laut arbeitsplan).Dein privat leben kannst du dann vergessen,weil man dich nur noch im laden antrifft wo du gefälligst dein Privat leben zu führen hast.
Irgendwann stand ein typ vor mir mit einem schwarzen anzug und meinte zu mir``ihre kasse stimmte nicht.Ich müsste jetzt zur bank mitkommen und ihn mein kontostand vorzeigen``,weil man davon ausgehen müsste ich hätte genau 20euro aus der kasse genommen.Darauf machte ich ihn aufmerksam das wir über der kasse eine kamera haben und er sich ja mal gerne die bänder angucken könnte...wollte er aber nicht.Er wollte mit mir zur bank fahren um zu gucken ob ich in den letzten tagen geld abgebucht habe.
Logischerweise war ich verdammt sauer und es kam wie es kommen musste......ich hab ihn eine verpasst und bin gegangen.
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« Antworten #37 am: März 26, 2008, 07:19:56 »

Zitat

Stasi-Methoden bei Lidl:
Monatelang haben Detektive im Auftrag des Discounterriesen in Filialen Mitarbeiter ausspioniert und intimste Details aus deren Privatleben protokolliert. Der stern und stern.de deckten nun diesen Überwachungsskandal auf. Verdi und der Bundesdatenschutzbeauftragte üben heftige Kritik an Lidl.

Der Lebensmitteldiscounter Lidl ließ voriges Jahr systematisch die Beschäftigten in zahlreichen Filialen überwachen. Dem stern und stern.de liegen mehrere Hundert Seiten interner Lidl-Protokolle vor, in denen jeweils mit Tag und Uhrzeit notiert, wann und wie häufig Mitarbeiter auf die Toilette gehen, wer mit wem möglicherweise ein Liebesverhältnis hat, wer nach Ansicht der Überwacher unfähig ist oder einfach nur "introvertiert und naiv wirkt." Die meisten dieser Einsatzberichte stammen aus Lidl-Filialen in Niedersachsen, dazu kommen einzelne Abhörberichte aus Rheinland-Pfalz, Berlin und Schleswig-Holstein.

Quelle, weiter & Video: http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Überwachungsskandal-Lidl-Mitarbeiter/615031.html?vs=1
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« Antworten #38 am: März 26, 2008, 15:07:22 »

Was Lidl in Cottbus angeht.ich wurde vor ein paar Wochen an der Kasse um  5 Teuronen betrogen. Auf meinen Hinweis,dass Geld fehle,wurde  meine staatlich zwangsverheiratete Freundin und ich, erst wie Verbrecher behandelt und dann nicht mehr beachtet. Habe noch am selben Tag eine E-Mail an Lidl geschrieben,aber Null Reaktion von den Ausbeutern. Zu Lidl gehen wir garantiert nie wieder.
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Widerstand dem Kapitalgesindel
regenwurm


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« Antworten #39 am: März 27, 2008, 13:17:30 »

Zitat
Die Gewerkschaft Ver.di und der Ethikverband der Deutschen Wirtschaft kritisieren die systematische Überwachung der Mitarbeiter scharf.

Überwachungsmethoden, die an die Stasi erinnern
Quelle:Stern

 Protest gegen Überwachungsmethoden bei Lidl hält an    

Neckarsulm (dpa) - Der Protest gegen die Überwachungsmethoden von Mitarbeitern beim Lebensmitteldiscounter Lidl hat auch am Donnerstag angehalten.
Für den Ethikverband der Deutschen Wirtschaft ist es kaum nachvollziehbar, wie sehr ethisches Bewusstsein hier mit Füßen getreten werde.
Auch die Gewerkschaft ver.di sprach von einer Verletzung der Grundrechte. Die Gewerkschaft prangert schon seit Jahren die Methoden von Lidl an, mit denen sich der Discounter gegen die Bestellung von Betriebsräten wehrt. Ver.di hat darüber auch ein "Schwarzbuch" veröffentlicht.

Lidl soll Beschäftigte in zahlreichen Filialen systematisch überwacht haben, hatte das Magazin "stern" am Mittwoch berichtet.   Über zahlreiche Überwachungskameras sei registriert worden, wann und wie häufig Mitarbeiter auf die Toilette gehen, wer mit wem möglicherweise ein Liebesverhältnis hat und wer nach Ansicht der Überwacher unfähig ist oder einfach nur "introvertiert und naiv wirkt".
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Wilddieb Stuelpner


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« Antworten #40 am: März 27, 2008, 14:14:18 »

Videotexttafel 118, MDR, Do 27.03.08 14:07:15

Ver.di: Lidl soll wegen Spionage zahlen

Die Gewerkschaft ver.di hat mutmaßlich bespitzelte Lidl-Mitarbeiter aufgerufen, Schadenersatzklagen gegen den Discounter einzureichen.

Ver.di-Vizechefin Mönig-Raane forderte die betroffenen Lidl-Mitarbeiter auf, gemeinsam zur Gewerkschaft zu kommen. Möglicherweise könnte man dann Musterklagen gegen Lidl anstrengen.

Der Discounter hat laut einem Bericht des Magazins "Stern" seine Beschäftigten systematisch ausspioniert. Als erste Konsequenz erklärte Lidl, künftig keine Kameras mehr einzusetzen und keine Detektivbüros mehr mit der Überwachung der Filialen zu beauftragen.
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Pittiplatsch


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« Antworten #41 am: März 27, 2008, 16:46:44 »

Ver.di-Vizechefin Mönig-Raane forderte die betroffenen Lidl-Mitarbeiter auf, gemeinsam zur Gewerkschaft zu kommen.


DAS IST DOCH ECHT DER HAMMER! Gruß Pitti
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verdifreundin


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« Antworten #42 am: März 28, 2008, 08:12:00 »

Hallo,ich habe vor einiger Zeit bei Lidl angefangen,ich arbeite in Teilzeit,und ich muß jetzt auch mal "für" Lidl stimmen.Das was in den Medien so hochgepuscht wird,mag für einige Filialen ja stimmen,ich kann aber für unseren Betrieb sprechen.Ich bekomme überpünktlich und auf Heller und Pfennig das was ich auch erarbeitet habe.man bekommt dort eine vernünftige Vergütung,und auch Zuschläge die ich in meinem Bürojob zuvor nie gehabt habe.Der Leistungsanspruch ist natürlich hoch,wurde aber bei dem 1 Gespräch auch nicht verschwiegen.Lidl ist nun einmal einer der führenden Discounter und hat auch einen hohen Anspruch an sich selbst.Der Kunde soll und darf nur frische bekommen.Sicher kann das von Filiale zu Filiale anders sein,ich kann von uns sprechen das wir uns das Ziel gesetzt haben,dem Kunden nur gute und frische ware zu bieten.Und das kann man nur bieten,wenn man dementsprechend flott und effizient arbeitet!Ab 18.00 bekommt der Kunde bestimmte Waren um 30% reduziert!Es ist nicht immer ales so wie es in den Medien aufgebauscht wird.Wenn der eine oder andere schlechte Erfahrungen gemacht hat tut es mir leid,ich weiß auch das ich hier wahrscheinlich auf harsche Kritik stossen werde.aber bitte man sollte realistisch bleiben!

VF
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derpate


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« Antworten #43 am: März 28, 2008, 09:13:49 »

@verdifreundin
Es freut mich, wenn Du so positiv von Deinem Arbeitsplatz berichten kannst. Natürlich ist es nicht überall so, wie in den Medien verbreitet!
Schwarze Schafe gibt es aber überall und wenn ich mir angucke, mit welchen Praktiken Lidl, Schlecker, Aldi und Konsorten arbeiten, dann muss das auf jeden Fall in die Öffentlichkeit! Das man das anprangert und verurteilt steht jawohl nicht zur Debatte!
Sich als Mitarbeiter in einem Laden nicht mehr frei verhalten zu können, weil man Angst haben muss gefilmt oder bespitzelt zu werden, ist ja wohl das Letzte!
Solche Dinge müssen im Keim sofort erstickt werden! Und ich persönlich kann es nur gut heißen, wenn sowas Öffentlich gemacht wird.
Diese Machenschaften sind eine absolute Sauerei und ich hoffe, dass alle Betroffenen klagen und eine hohe Schmerzensgeldsumme kassieren!
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Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.
Kuddel


Beiträge: 4010


« Antworten #44 am: März 28, 2008, 11:24:02 »

Mensch verdifreudin, haben Dich Deine Callcnetererfahrungen schon soooo mürbe gemacht...
Zitat
Original von verdifreundin
 Ich bekomme überpünktlich und auf Heller und Pfennig


daß ein Selbstverständlichkeit in Deinen Augen wie ein Geschenk wirkt?

Zitat
Original von verdifreundin
 auf Heller und Pfennig das was ich auch erarbeitet habe.

Erarbeitet hast Du viel mehr. Ein Teil davon geht in den ausbau des LIDL Imperiums, der Rest in die Führungsetage.

Zitat
Original von verdifreundin
Lidl ist nun einmal einer der führenden Discounter und hat auch einen hohen Anspruch an sich selbst.

Da sag ich lieber nix zu...

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